SEO Tools für den deutschen Markt: Sistrix, Searchmetrics, SEOlytics, SEMrush, XOVI und Co

Wer heute als Suchmaschinenoptimierer – kurz tools gehören dabei auch mit in ein gutes SEO Tool Portfolio, doch noch viel wichtiger sind heute kostenpflichtige SEO Tools wie die von Sistrix, Searchmetrics, SEOlytics, SEMrush, Xovi und Co. Denn diese helfen dem SEO heute ungemein bei seiner Arbeit. Diese Tools bieten mit einer breiten Datenbasis für den deutschen Markt die Informationen, die nötig sind, damit Webseiten für die Suchmaschinen – auch bei umkämpften Begriffen – fachgerecht optimiert und mit Geschick nach vorne gebracht werden können. Nur mit kostenlosen Tools wie einfachen Backlinkcheckern und den Keyword Tools der Suchmaschinen zu arbeiten, gleicht heute mehr dem Blick in eine Glaskugel. Die Kontrolle der Sichtbarkeit von Internetseiten, die Backlinkanalyse von Webseiten, eine Rankingüberwachung der eigenen Seiten oder auch von Konkurrenzseiten, sind effektiv mit diesen einfachen Tools nämlich nicht möglich. Und dies ist genau das, was heute neben der Überwachung des ROI (Return on Investment) beim SEO wichtig ist.




SEOs auf dem deutschen Markt können sich nicht nur über einen vergleichsweise umsatz- und trafficstarken Online Markt freuen. Im Gegensatz zu unseren Nachbarn in Österreich und der Schweiz gibt es nämlich für Deutschland gleich mehrere gute und kostenpflichtige SEO Tools. Zu diesen zählen unter anderem die bekannten und von vielen SEOs geschätzten Sistrix Seo Toolbox, die Searchmetrix Seo Software und das Xovi Online Marketing Tool, welches nach eigener Aussage mehr als nur ein SEO Tool ist. Von der Hoffnung, für diese Tools einmal in den Geldbeutel greifen zu müssen und dann auf immer und ewig ohne weitere Kosten auf die Funktionen und Daten zugreifen zu können, sollten alle Webmaster und professionelle SEOs sowie ambitionierte Hobby SEOs zurücktreten. Ein Geheimnis bei diesen SEO Tools ist es nämlich, dass die Datenbestände regelmäßig aktualisiert und an die momentanen Suchergebnisseiten der Suchmaschinen angepasst werden. Denn nur so können diese SEO Tools bei der Optimierung und Analyse von Webseiten helfen. Und die ständige Analyse von Suchergebnisseiten (SERPS), aktuell gefragten Keywordkombinationen sowie Suchvolumen und Backlinkanalysen kostet auch die Anbieter der SEO Tools eine Menge Arbeit und Geld. Geld, das bei guten SEO Tools für den deutschen Markt in der Regel über periodisch zu zahlende Lizenzgebühren vom Kunden getragen werden müssen.

Wie hoch die Kosten für die Tools dabei ausfallen, hängt meist davon ab, wie viele der zahlreichen Features der Tools genutzt werden sollen. Denn die SEO Tools setzen zur Zeit auf Modularität. Dabei werden die unterschiedlichen Features und Funktionen in verschiedenen Modulen gebündelt, welche ganz nach Bedarf und Geldbeutel des jeweiligen SEO gebucht und zusammengestellt werden können. Eine Praxis, die besonders für Einsteiger in das professionelle SEO, Online Shop Betreiber und (semi-) professionelle Affiliates von Vorteil sein kann. Diese können sich nämlich so Schritt für Schritt die Pakete buchen und nutzen. Hohe und unnötige Investitionen lassen sich so gegebenenfalls vermeiden oder minimieren. Die Kosten für solche SEO Tools sollten jedoch nicht unterschätzt werden. Während das Hosting und die Domains im Allgemeinen bereits für wenige Euro pro Monat oder gar pro Jahr zu haben sind, können für gute SEO Tools pro Monat durchaus Lizenzgebühren von über 100 Euro und auch deutlich mehr anfallen.

Dafür bieten die Tools jedoch auch komfortable Funktionen wie zum Beispiel tiefergehende Analysen von Webseiten, Keyworddatenbanken, die mitunter Millionen Keywörter beinhalten und die Möglichkeiten einer umfangreichen und detaillierten Backlinkanalyse. Zudem bieten einige der Tools auch Funktionen zur SEM Analyse. So lässt sich mit einigen SEO Tools ermitteln, wer wie und wo bei ausgewählten Suchmaschinen die kostenpflichtigen Suchergebnisse (Anzeigen) nutzt beziehungsweise schaltet. Auch historische Daten können mit zu den Features der SEO Tools gehören. So lässt sich zum Beispiel nachvollziehen, wie in der Vergangenheit das Suchvolumen von Keywörtern war, eine Domain zu einem Keyword gerankt hat oder wie sich die allgemeine Sichtbarkeit einer Domain über einen bestimmten Zeitraum entwickelt hat.

Wer die SEO Tools nicht nur für die eigenen Projekte nutzen will, sondern diese auch für die Tätigkeit als SEO Dienstleister nutzen möchte, freut sich sicherlich auch über die Möglichkeit, Reports zu Domains erstellen zu können. So lassen sich die SEO Tools leicht in die Arbeit einbinden und sie können auch genutzt werden, um dem Kunden zu visualisieren, was mit der bisherigen Arbeit erreicht wurde. Etwas, was natürlich auch von Inhouse SEOs gut als Argumentationshilfe genutzt werden kann, um den Etat für die Arbeit im Unternehmen gegenüber den Chefs verteidigen zu können. Doch auch die Angebotskalkulation kann deutlich einfacher werden, wenn mit wenig Aufwand interessante Keywords, Rankingpotenziale und Konkurrenzseiten gefunden und analysiert werden können.

Der Funktionsumfang der SEO Tools von Sistrix, Searchmetrix und Xovi unterscheidet sich in einigen Punkten. Doch in anderen Punkten, die insbesondere für Einsteiger interessant sind, gibt es auch einige Überschneidungen bei den Features. Hierzu zählen unter anderem Bereiche wie zum Beispiel die Keyword Recherche, die Banklinkanalyse und teilweise auch die Möglichkeit zum Monitoring der Webseiten. Hier überschneiden sich die Tools in ihrem Funktionsumfang. Ein Bild über die Qualität der Ergebnisse der Tools sollte sich aber jeder besser selbst machen. Durch kurze Vertragslaufzeiten, günstige Probelizenzen oder Demoversionen sollte dies durchaus für Nutzer mit professionellen Ambitionen zumutbar sein.

Eines sollten insbesondere SEO Einsteiger allerdings nicht von den SEO Tools erwarten. Wunder können die Tools nicht vollbringen und es sind auch keine Gelddruckmaschinen. Die Tools unterstützen den SEO bei seiner Arbeit tatkräftig und in vielen Bereichen der Suchmaschinenoptimierung in vielerlei Hinsicht. Die Arbeit – also die On- und Offpage Optimierung, die Buchung von bezahlten Anzeigen und insbesondere das Controlling muss der immer SEO noch selber leisten. Hierzu liefern diese SEO Tools speziell auf den deutschen Markt zugeschnittene Daten und gegebenenfalls auch Optimierungstipps und -hilfen. Was der SEO aus diesen macht, hängt im Allgemeinen von seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten ab. Ohne SEO Tools, die solche oder ähnliche Informationen und Funktionen bereitstellen, ist das SEO heute allerdings meist nicht professionell möglich. Die Zeiten, als hierzu nämlich einfache Tools oder gar nur das Anpassen der Meta Tags der Webseiten gereicht haben, um bei den Suchmaschinen vorne mitzuspielen, sind definitiv vorbei. Die Goldgräber der ersten Tage des Online Marketings sind heute vielfach von kalkulierenden SEOs, die an das Controlling und an betriebswirtschaftliche Parameter wie den Return on Investment denken, abgelöst worden.

Affiliate Marketing im Online Marketing Mix

Um das komplexe System des Marketing-Mixes und der dazugehörende Online-Marketing-Strategie verständlicher zu machen, werden einige Grundbegriffe des Marketings definiert.

Wer heute ein Unternehmen erfolgreich führen und die Produkte zeitnah unters Volk bringen will, wird um eine ausgeklügelte Marketingstrategie nicht mehr herumkommen. Doch allein mit klassischem Marketing wird ein Unternehmen der raschen Entwicklung im Internet nicht mehr standhalten können. Daher ist ein gesunder Marketing-Mix der goldene Weg zum Erfolg und am Online-Marketing kommt heute keiner mehr vorbei, der seine Produkte und Dienstleistung erfolgreich vertreiben möchte. Daher sollte bereits bei der Budgetplanung ein großer Bereich für das Online-Marketing reserviert werden. Bei der strategischen Ausrichtung des Marketing-Mixes respektive des Online Marketing Mixes muss sich aber ein Unternehmen noch weit mehr Gedanken als über das Budget machen. Zuerst müssen einige Grundbegriffe und das Ziel des Online Marketings verstanden werden.

Für das strategische Konzept des Online-Marketing ist vor allem das Geschäftsmodell des jeweiligen Unternehmens entscheidend. Abhängig von der jeweiligen Firmenkultur wird das Online Marketing das Business vorantreiben. Je schneller der Nachweis eines Mehrwertes für ein Unternehmen durch Online Marketing erbracht wird, desto schneller wird sich das Online Marketing weiterentwickeln.


Wie bereits erwähnt, ist heute das Online-Marketin nicht mehr aus dem Marketing Mix wegzudenken. Dies liegt einerseits daran, dass die rasante technische Entwicklung immer mehr Möglichkeiten gibt, um Online Marketing zu betreiben. Daraus schließt sich, dass Kampagnen die Menschen bereits am Morgen beim Frühstück, auf dem Weg zur Arbeit, während der Arbeit und bis in die späten Abendstunden ständig begleiten. Angefangen bei klassischen Print-Medien bis hin zum mobilen Marketing – ganz nach de Motto: 24/7 Marketing.


Marketing-Kampagnen werden International, was Synergien und Effizienz schafft. Daher werden die Kampagnen immer schneller einsetzbar und auf dem Markt wird Transparenz geschaffen. Das Ziel der Internationalisierung liegt darin, alle Online-Marketing-Kampagnen zu bündeln.


Ein weiterer wichtiger Bestandteil im Online Marketing Mix ist auch Social Media. Social Media sollte allerdings nicht als reines Online-Marketing-Instrument gesehen werden, sondern als Kundenbindungs-Management-Tool.


Online-Marketing wird als zentrales Steuerungsinstrument von Internationalen Kampagnen verwendet. Im Gegensatz zum klassischen Marketing wird hier eine intensive Interaktion zwischen den Nutzern geschaffen, die einzigartig und vor allem messbar ist.


Durch die Nutzung des Online Marketings können Produkte viel schneller angeboten werden und die Kunden werden gezielt angesprochen.


Mit dem Online Marketing gewinnt auch immer mehr das Mobile-Marketing an Bedeutung. Das Mobile-Marketing wird dank neuen High-End-Geräten immer mehr an Bedeutung gewinn und in Zukunft ebenfalls nicht mehr aus dem Marketing Mix wegzudenken sein.


Online Marketing Mix besteht aus mehreren Teilbereichen

Damit der Online Marketing Mix effizient genutzt werden kann, sind mehrere Maßnahmen nötig. Neben Affiliate Marketing sind noch andere Maßnahmen nötig, damit die richtige Zielgruppe eines Unternehmens angesprochen wird. Diese werden hier kurz erläuter.

Affiliate Marketing

Affiliate Marketing eignet sich bestens zur Integration im online marketing Mix. Typischerweise wird dies parallel zu anderen Maßnahmen wie Suchmaschinenoptimierung oder Suchmaschinenmarketing betrieben.

Für Online-Händler gehört Affiliate Marketing eigentlich schon zum Pflichtprogramm, um möglichst viele Kunden zu erreichen. Beim Affiliate Marketing handelt es sich um eine auf Vermittlungsprovision basierender Partnerschaft im Netz. Durch die zielgenaue Platzierung von Werbemitteln wie Buttons, Textlinks oder Banner wird das Umfeld optimal erreicht. Der Online-Händler kann durch Affiliate Marketing die Webseiten von Partnern, sogenannte Affiliate, als Vertriebskanal nutzen. Damit werden seine Produkte einem bestehenden Kundenstamm angeboten. Dies verhindert, dass man selber neue Kunden suchen muss. Klickt nun ein Kunde auf das Werbemittel der Partnerseite, gelangt dieser direkt auf Seite des Online-Händlers. Auf diese Weise wird ein einfaches Vertriebsnetz aufgebaut und die Kundengewinnung wird stark vereinfacht.

Natürlich arbeiten die Partnerwebseiten nicht kostenlos. Ein Partner, der dem Zwischenhändler die Seite zur Verfügung stellt, erhält für seine vermittelnde Dienstleistung eine Provision. Dabei wird jeder Verkauf, der durch die Werbemaßnahme des Affiliates getätigt wird, nach einem Vergütungssystem vergütet. Dabei werden die Höhe der Provision und die Art der Vergütung zwischen dem Händler und dem Affiliate geregelt. Bei der Art der Vergütung unterscheidet man zwischen Pay-per-Sale, Pay-per-Click und Pay-per-Lead. Bei Pay-per-Sale erfolgt nach jedem Zahlungseingang eines Verkaufes eine Provision. Bei Pay-per-Click wird jeder Klick vom Webseitenbesucher auf die entsprechende Werbemaßnahme vergütet. Bei Pay-per-Lead erfolgt die Vergütung erst nach einem Download, einer Informationsanforderung oder einer ähnlichen Tätigkeit. Mit Trackingtechnologien wie beispielsweise Cookies können die generierten Verkäufe ermittelt werden. Neben den hervorragenden Auswertungsmöglichkeiten bietet das Affiliate Marketing eine kostengünstige und effektive Werbung.

Die einfachste Art, Partnerseiten zu finden, ist die Nutzung von großen Affiliate-Netzwerken. Diese führen mehrere Hunderttausend Publisher an. Den Advertisern stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, um die Kampagnen zu steuern.

Bevor man das Affiliate Marketing in den Online Marketing Mix miteinbezieht, sollte man sich einige Grundgedanken machen. Als Merchant sollte man nicht die Option von automatischen Partnerschaften verwenden, sondern die Partnerseiten manuell auswählen. Dies ist zwar etwas umständlicher, dafür kann man die Partnerwebseiten im Vornhinein anschauen und beurteilen, ob die Partnerseite überhaupt zum Unternehmen passt. Daher sollte jeder Affiliate-Partner seriös sein. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass durch den Partner die richtige Zielgruppe angesprochen wird. Ansonsten wird das Unternehmen keinen Erfolg mit Affiliate Marketing erzielen. Bei dem Abrechnungsmodell ist unbedingt darauf zu achten, dass es transparent ist und man stets den Überblick behält.

Das klassische Online Marketing

Unter dem klassischen Marketing wird meistens das Display Marketing verstanden. Hier sind vor allem die Schaltung von Pop-ups, LayerAds, Werbebanner, Buttons und Text- oder Bildflächen auf Webseiten gemeint. Diese weisen auf Produkte und Dienstleistungen hin. Die Umsetzung des Display Marketings ist sehr einfache. Die Werbeflächen können auf Webseiten gemietet werden. Um die Zielgruppe optimal zu erreichen, bucht man die Werbeplätze auf den entsprechenden Branchenportalen.

Suchmaschinenmarketing

Damit Unternehmen mit einem Produkt oder einer Dienstleistung erfolgreich sind, müssen sie präsent sein. Doch wie erreicht man, dass man über Suchmaschinen Aufmerksamkeit erregt? Hier muss das Unternehmen mit der Dienstleistung oder dem Produkt an prominenter Stelle bei einer Suchmaschine stehen. Hier eignet sich vor allem das bezahlte Schalten von Suchwortanzeigen bei Suchmaschinen. Diese Suchwortanzeigen werden mit gewissen Keywords, die über tools ermittelt werden, versehen. Sucht ein User nach diesen Keywords über Suchmaschinen werden auf der Startseite auf gewissen Werbeplätzen die Suchwortanzeigen geschalten. Somit ergibt sich die Möglichkeit, dass Suchwortanzeige der Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen bei Suchmaschinen zu vorderst erscheinen und der User über die Anzeige auf die Unternehmenswebseite oder den Online-Shop gelangt.

Suchmaschinenoptimierung

Wer eine Webseite betreibt, verfolgt das Ziel, das diese über Suchmaschinen gefunden werden. Da die meisten User aber nur die ersten zehn Suchergebnisse wahrnehmen, muss die Webseite bei Suchmaschinen zu vorderst positioniert werden. Dies erreicht man mit einem Domainnamen, der kurz, prägnant und einfach zu merken ist. Eine weitere effiziente Methode ist das verwenden von Keywords. Keywords sind Schlüssel oder Suchwörter, die im Zusammenhang mit dem Inhalt der Webseite und den Suchbegriffen in den Suchmaschinen in Verbindung gebracht werden. Dies verlangt, dass diese Keywörter mit einer gewissen Häufigkeit im Text auf der Webseite vorkommen. Doch die Häufigkeit der Keywords darf nicht zu hoch sein, da die Suchmaschine die Wörter als Spam wertet und somit die Webseite nicht in einer Suchmaschine gelistet wird. Die ideale Keyworddichte liegt zwischen drei und vier Prozent. Die Keywords und die Suchhäufigkeit lassen sich anhand von Tools generieren.

Mit der immer größeren Bedeutung des Web 2.0 wird es in Zukunft immer wichtiger, dass Unternehmen Ihre Präsenz auf verschiedenen Social-Media-Netzwerken wie Facebook oder Twitter und auf Blogs vertiefen. Schaut man sich nur Facebook mit über 500 Millionen Nutzer an. Nirgends erreicht man auf einmal eine größere Zielgruppe. Das soziale Netzwerk erlaubt es auch, gezielt Werbung für Produkte oder Dienstleistungen zu machen. Die Zielgruppe kann hier sehr gut definiert werden. Aber viel wichtiger als die Werbebanner auf Social Network ist die Ehrlichkeit, die Authentizität und die persönliche Information eines Unternehmens. Denn nur wer ein gutes Image hat, mit spannenden Geschichten rundum das Unternehmen glänzt und mit nützlichen Angeboten dient, kommt weiter und kann auf ein sich schnell verbreitendes virales Marketing hoffen.

Um erfolgreich Online Marketing zu betreiben, müssen verschiedene Maßnahmen ergriffen werden und je nach Unternehmenstätigkeit ein individueller Online Marketing Mix erstellt werden.

JMStV: Was hätte im E-Commerce 2011 beachtet werden müssen

Die angekündigte Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) zum 01.01.2011 hat für viel Aufregung und Verwirrung gesorgt. Vielen Inhabern von Online-Shops oder Betreibern von Internetportalen ist nicht klar, ob sie von den Neuregelungen des JMStV betroffen sind oder nicht. Nachstehende Erläuterungen sollen mehr Transparenz in das Gesetz und seine geplanten Änderungen bringen.

Die wesentlichen Inhalte des Jugendmedienschutz-Staatsvertrag

Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, kurz JMStV genannt, richtet sich an alle Internetplattformen in Deutschland. In diesem Vertrag werden sämtlichen Medienanbietern spezielle Pflichten auferlegt, denn der Vertrag verlangt den einheitlichen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor allen Angeboten elektronischer Kommunikations- und Informationsmedien (Fernsehen, Radio, Kino, Games und Internetdienste), die eine Beeinträchtigung oder Gefährdung ihrer Erziehung und Entwicklung bedeuten können. Außerdem gilt es, auch vor eben solchen Angeboten zu schützen, die sowohl die Menschenwürde als auch andere geschütze Rechtsgüter verletzen können. Bei dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag handelt es sich um ein verbindliches Gesetz, wenn gleich es sich dabei im eigentlichen Sinne um eine Vereinbarung der Bundesländer handelt. Ab dem 1. Januar 2011 müssen sich alle Medienanbieter mit dem geänderten JMStV befassen. Wirklich viele Neuerungen sieht das neue Gesetz allerdings nicht vor.

Die wesentliche Änderung des JMStV geschieht durch eine vollständige Neufassung des § 5 des JMStV. Der Gesetzgeber möchte – wie bei Computerspielen und Filmen – ein System der Alterskennzeichnung für Internetinhalte etablieren. Ein weiteres Ziel ist die Einführung effektiver Jugendschutzprogramme.


Ab dem 01.01.2011 haben die Anbieter zwei Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche vor beeinträchtigenden Inhalten zu schützen. Eine Möglichkeit ist, dass Inhalte wie Forumsbeiträge, Videos, Fotos oder Texte ähnlich wie bei der FSK für Filme in entsprechende Altersstufen eingeteilt und entsprechend gekennzeichnet werden. Eine zweite Möglichkeit wäre, den Zugang einzuschränken oder nur zu festgelegten Zeiten zugänglich zu machen.

Was machte eine Novellierung des JMStV überhaupt notwendig?

Es gibt zwei wesentliche Gründe, die eine Überarbeitung des JMStV erforderlich machte. Einerseits gab dazu eine Protokollerklärung aller Länder aus dem Jahre 2002 zur Evaluierung des JMStV Anlass. Sie war Grundlage für einen Evaluierungsbericht des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung (Universität Hamburg). Andererseits haben die Amokläufe von Winnenden und Wendlingen eine erneute bundesweite Diskussion über den Schutz der Jugendlichen vor entsprechenden Medienangeboten ausgelöst. Man geht auf Basis dieses Evaluierungsberichtes davon aus, dass eine Erneuerung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages eine Stärkung und Weiterentwicklung der kontrollierten Selbstregulierung darstellt. Trägermedien unterliegen dem Regelungsbereich des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages sowie des Jugendschutzgesetzes. Eine Vereinheitlichung der Regelungsansätze dient der Sicherung sich weiterentwickelnder Medienkonvergenz. Weiterhin werden in der Novellierung des JMStV neue Chancen für konkrete gesetzliche Vorgaben gesehen, die insbesondere neue Signale im Bereich der Entwicklung/Verbreitung zahlreicher Jugendschutzprogramme setzen wird. Diese neu geschaffenen Instrumente sollen den Eltern und anderen Personen mit Erziehungsverantwortung effektive Instrumente an die Hand geben, um die ihnen anvertrauten Kinder vor den vielfältigen Gefahren im Internet zu schützen.

Was bedeuten diese Änderungen für Websiten-Betreiber?

Für die meisten Websiten-Inhaber ändert sich nichts oder nicht viel. Natürlich sollten sich alle Betroffenen über die Änderungen genau informieren und prüfen, inwieweit sie vielleicht doch aktiv werden müssen. Die wesentlichste Änderung, nämlich die Einführung einer freiwilligen Alterskennzeichnung für Inhalte im WordWideWeb, betrifft nur Online-Händler, die entwicklungsbeineinträchtigen oder jugendgefährdende Inhalte auf Ihren Webseiten oder Portalen präsentieren (beispielsweise Pornographie oder gewaltverherrlichende Inhalte). Diese Händler müssen fortan im Impressum einen Jugenschutzbeauftragten benennen. Allerdings sind gerade Webseiten-Betreiber mit pornografischen Inhalten schon vor der geplanten Änderung dazu verpflichtet, entsprechende Systeme zur Altersverifikation einzusetzen. Die Regelungen zur Alterskennzeichnung entsprechender Inhalte sehen wie folgt aus:

  • Alterstufe 1: ab 6 Jahren
  • Altersstufe 2: ab 12 Jahren
  • Altersstufe 3: ab 16 Jahren
  • Alterstufe 4: ab 18 Jahren

Die Alterstufe 0 wie bei Filmen bis zum Alter von 6 Jahren ist nicht vorgesehen. Ein Problem hinsichtlich der Umsetzung dieser Alterstufen ist darin zu sehen, dass aus dem JMStV nicht abzuleiten ist, welcher Inhalt welcher Alterstufe zuzuordnen ist. Außerdem ist die Kennzeichnung nicht ausdrücklich und zwingend vorgeschrieben. Außerdem wurden die jugendmedienschutzrechlichen Verpflichtungen der Anbieter durch die Novellierung des Jugendmedien-Staatsvertrages in keinster Weise erweitert. Damit bleibt festzuhalten, dass es für Online-Händler gewerblicher Internetpräsenzen wie allgemeine Onlineshops und andere Webseiten nur um eine freiwillige Kennzeichnung handelt. Eine Kennzeichnungspflicht ihrer Shops in jugendschutzrechtlicher Hinsicht besteht nach wie vor nicht.

Welche beeinträchtigenden Angebote im Sinne von § 5 Abs. 1 JMStV stehen im Fokus?

Im Kinder- und Jugendhilfegesetz (vgl. § 1 Abs. 1 SGB VIII) ist unter anderem festgeschrieben, dass jeder junge Mensch ein Anrecht darauf hat, im Sinne einer positiven Entwicklung gefördert zu werden. Der Staat verpflichtet sich also, dass sich Minderjährige im Laufe ihrer Erziehung zu verantwortungsbewussten und selbstbestimmten Menschen entwickeln können. Eigenverantwortlichkeit und Gemeinschaftfähigkeit der jungen Menschen soll durch das Recht auf Erziehung weiter gestärkt und durch die Neuerung noch mehr in den Vordergrund gerückt werden.

Beeinträchtigungen sind durch Reizüberflutung und sonstige starke Belastungen zu befürchten – vor allem dann, wenn dadurch Realität und Fiktion miteinander verschmelzen und von den Jugendlichen nicht mehr auseinander gehalten werden können. Ein Beispiel hierfür ist die Darstellung von Frauen auf Internetseiten mit pornografischen Inhalten. Hier wird den Jugendlichen eine ständige Verfügbarkeit der Frau zur Befriedigung des Mannes suggeriert, die ein falsches Rollenverständnis bei gefährdeten Jugendlichen nach sich ziehen könnte. Umgekehrt könnte aber auch bei jungen Männern der Eindruck entstehen, dass sie nur richtige Kerle sind (oder werden), wenn sie „immer können“.

Welche Fragen ergeben sich mit den Neuregelungen für Webseiten-Inhaber?

Von der freiwilligen Kennzeichnungspflicht sind nur Online-Händler betroffen, deren Internetpräsenz Inhalte offferieren, die nur für User ab 12 Jahren geeignet und nicht von Inhalten für jüngere Nutzer getrennt gehalten sind. Oder es werden entwicklungsbeeinträchtigen Inhalte gezeigt, die nur für Nutzer ab 16 Jahren zulässig sind. Alle Händler, für die diese Bedingungen zutreffen, müssen keinesfalls ihre Angebote kennzeichnen. Es stellt sich daher die berechtigte Frage, welchen Mehrwert diese Regelung hat, da die Händler solcher Angebote wie bereits erwähnt sowieso dazu verpflichtet sind, Shops oder Portale mit pornografischen oder gewaltverherrlichenden Inhalten nur Erwachsenen zugänglich zu machen – und zwar mittels Altersverifikationssystem. Maßnahmen, die bei Zutreffen einer dieser Ausnahmen getroffen werden müssen, sind:

  • Nutzung von Sendezeitbegrenzungen
  • Vorschalten technischer oder anderer Mittel, also das Programmieren eines Jugendschutzprogrammes

Die bisherigen Mittel hatten nach bisheriger Rechtslage keine nachgewiesene Wirkung und waren zu dem sehr umständlich. Die Kennzeichnung von Angeboten durch eine entsprechende Altersstufe ist sicherlich effektiver und passt besser zum Internet als die Abfrage von Personalausweisnummer oder Zeitbeschränkungen.

Wie wird diese Kennzeichnung praktisch umgesetzt und aktiviert und was passiert, wenn eine Seite nicht klassifiziert ist?

Ausgelesen wird die Klassifizierung nur von entsprechenden Jugenschutzprogrammen, die beispielsweise Eltern auf dem PC ihrer Kinder installiert haben. Die Filterung kann von den Eltern ganz individuell eingestellt werden. So können sie zum Beispiel festlegen, dass generell nur Inhalte mit Kennzeichnung auf dem Bildschirm erscheinen. Wurde eine Website nicht klassifiziert, kann sie nur dann nicht angezeigt werden, wenn entweder

  • ein aktives Jugenschutzprogramm am Computer des Nutzers eingerichtet wurde, das vom User entsprechend konfiguriert wird, oder
  • das Jugenschutzprogramm optional so konfiguriert wird, dass gekennzeichnete Seiten generell nicht angezeigt werden.

Das gilt auch für Schulfilter, die aber an den meisten Schulen heute schon installiert sind. Höchstens in der Konfiguration selbst gibt es von Schule zu Schule Unterschiede. Jugendschutzprogramme sollten aber noch viel weitreichender sein. So können Seiten manuell freigegeben oder einzelne Homepages bei Bedarf gesperrt werden. Die Alterskennzeichnung soll den Filterprogrammen helfen, leichter Entscheidungen zu treffen. Zudem soll mit ihr die Qualität der Filterungen effizienter werden.

Muss der Betreiber selbst feststellen, in welche Alterkennzeichnungsstufe sein Angebot gehört?

Schon nach derzeitiger Rechtslage muss der Anbieter selbst einschätzen und entscheiden, ab welcher Altersstufe sein Angebot freigegeben werden kann. Jeder Anbieter ist für Inhalte, die er verbreitet – ganz gleich ob online oder offline – selbst verantwortlich. Allerdings ist es nicht immer ganz einfach, die richtige Altersstufe für seine Angebote zu finden. Vor allem bei Inhalten, bei denen es um Erotik oder Gewaltverherrlichung geht, kann es schwierig werden. Auf der sicheren Seite bewegt sich der Anbieter, wenn er sich fachkundig beraten lässt. Der Jugendschutzbeauftragte, der von bestimmten Anbietern bereits nach aktuellem Recht benannt werden muss, kann zusätzlich bei allen jugendschutzrechtlichen Fragen zum eigenen Angebot konsultiert werden.

Zudem sollen ab 2011 Klassifizierungssysteme eingeführt werden, die dabei helfen, Inhalte richtig bewerten zu können. Für das FSM-Altersklassifizierungssystem müssen private Anwender im Übrigen keine Nutzungsgebühren entrichten. Zu dieser Gruppe gehören beispielsweise Blogger und Betreiber privater Website sowie auch Nichtmitglieder der Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM). Ganz ohne Gebühren wird es für kommerzielle Anbieter nicht gehen. Es soll aber sichergestellt werden, dass die Nutzung wirtschaftlich zu vertreten ist. Zudem ist der FSM ein gemeinnütziger Verein. Das bedeutet, dass die Einnahmen aus den Nutzungsgebühren nur der Refinanzierung des Aufwands dienen dürfen.

Wie werden Webseiten gekennzeichnet, die aus viele Seiten bestehen und was ist zu tun, wenn sich Inhalte ändern?


Fest steht, dass nicht jede Seite einzeln bewertet muss, dies aber durchaus möglich ist. Die Entscheidung liegt hier beim Betreiber der Homepage. Gibt es Unterseiten, die gekennzeichnet werden müssen, kann der Anbieter entweder nur diese eine Seite kennzeichnen oder auch die ganze Website. Neuklassifizierungen sind bei Änderungen nur durchzuführen, wenn die Änderungen jugendmedienschutzrechtlich von Beduetung sind.

Wie sieht es mit der Überwachung und Klassifizierung von user generated content aus?

Sicherlich kann man diese Inhalte klassifizieren, eine Verpflichtung besteht jedoch nicht, da Plattformanbieter (zum Beispiel mit web2.0-Angeboten) nicht für Inhalte Dritter haften, solange ihnen keine Kenntnis über zu klassifizierende Inhalte vorliegt. Plattformanbieter sind also jugendmedienschutzrechtlich nicht in der Pflicht, solange es sich um ihnen unbekannten Inhalt Dritter handelt (wie beispielsweise Kommentare oder Foreneinträge). Selbst eine Überwachung ist nicht verpflichtend. Die Kennzeichnung einer solchen Plattform, die ausschließlich mit user generated content gefüllt ist, ist aber durchaus realisierbar. Besteht beispielsweise eine Meldemöglichkeit von Inhalten, die für die klassifizierte Altersstufe nicht geeignet sind, ist der Betreiber dieser Plattform erst zur Kennzeichnung einer etwa höheren Altersstufe verpflichtet, wenn ein User von diesem sogenannten Notice-and-Takedown-Verfahren Gebrauch macht. Erst darauf muss dann der Betreiber reagieren; entweder mit der Löschung des entsprechenden Inhaltes oder durch eine Höherstufung der Alterklasse für das Gesamtangebot. Angemerkt werden sollte an dieser Stelle, dass Hostern oder Plattformanbietern aufgrund europarechtlicher Festlegung bereits heute schon Verantwortung für Inhalte Dritter ab Bekanntwerden obliegt, ganz unabhängig vom Jugendmedienschutz.

Unter dem Dach der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) wird der Kennzeichnungsstandard für Jugendschutzprogramme diskutiert und erarbeitet. Unterschiedliche Institutionen arbeiten hier eng zusammen. Neben den obersten Landesjugendbehörden gehören das ZDF, die zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten unter der ARD sowie das Deutschlandradio. Die Jugendschutzprogramme können durch diese anerkannten Selbstkontroll-Einrichtungen oder direkt durch die KJM Anerkennung finden. Wichtigstes und gesetzlich festgelegtes Kriterium ist der Stand der Technik. Das bedeutet, dass die Anerkennung des Programmes an ein verobjektivierbares Merkmal geknüpft wird und die Leistungsfähigkeit des Jugendschutzprogrammes widerspiegeln muss. In der bestehenden Fassung des JMStV werden keine näheren Merkmale für die Anerkennung benannt. Das ist mit ein Grund dafür, warum bisher (also seit Bestehen des JMStV) kein einziges Jugendschutzprogramm anerkannt wurde. Somit wird mit dem neuen Gesetz ein Fortschritt erzielt, da ein transparentes, pragmatisches Kriterium eingeführt werden soll, um die Bewertung von Jugendschutzprogrammen effektiver ausgestalten zu können. Natürlich wird damit auch ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt:

Je mehr Inhalte zum Zeitpunkt der Anerkennung eines Jugenschutzprogrammes gekennzeichnet sind, umso mehr Inhalte können aufgrund dessen altersklassifiziert und entsprechend ausgelesen werden.

Nur wenn die Altersstufe absichtlich, also vorwerfbar falsch gewählt wurde, kann Eventuell ein Bußgeld erhoben werden. Ob ein Bußgeld verhängt wird entscheidet die jeweilige Landesmedienanstalt in ihrer Funktion als zuständige Aufsichtsbehörde. Dabei werden die Umstände jedes Einzelfalls genau untersucht und bei einer Eventuellen Bußgelderhebung berücksichtigt. Wurde das Klassifizierungssystem eines Anbieters von einer anerkannten Selbstkontrolleinrichtung überprüft und für gut befunden, ist hingegen kein Bußgeld zu befürchten.

Die Gefahr einer Abmahnung besteht immer dann, wenn sich Marktteilnehmer nicht an geltende Gesetze halten. Mit dem neuen JMStV hat das nichts zu tun. In den meisten Fällen sind Abmahnungen jedoch eher unwahrscheinlich, da die Anbieter gar keine Inhalte anbieten, die aus jugenschutzrelevanten Gründen problematisch sind.

Wie erfolgt die technische Umsetzung der Alterskennzeichnung?

Der gemeinsame Standard wurde von den beteiligten Institutionen diskutiert und abgestimmt. Der entsprechende Entwurf der Technikbeschreibung für diesen Standard kann beim Online-Management Kontor nachgelesen werden. Es ist vorgesehen, dass das Altersklassifzierungssystem der FSM diese technische Kennzeichung automatisch umsetzen wird. Ob zusätzlich auch noch eine optische Kennzeichnung vorgenommen werden muss, wird derzeit noch geprüft.

Zunächst entscheiden die Eltern, ob sie eine Installation von Jugenschutzprogrammen inklusive nutzerautonomer Filter auf den Computern ihrer Kinder installieren möchten. Alle Inhalte, die mit einer höheren als der ausgewählten Altersstufe gekennzeichnet sind, werden nicht dargestellt. Mit solchen Programme ist es jedoch auch möglich, spezielle Seiten für eine individuelle Freischaltung auszuwählen. Geben die Eltern ihr Einverständnis, wird die Altersstufe des bestimmten Anbieters übergangen. Mit dieser Möglichkeit bleibt das grundrechtlich geschützte Erziehungsprivileg der Eltern gewahrt. Dadurch, dass Jugenschutzprogramme weder staatlich verwaltet noch zentral gesteuert werden, kann die Alterskennzeichnung in keinerlei Zusammenhang mit Zensur oder dergleichen gesehen werden. Allein entscheidungsbefugt sind die Eltern. Doch ein Jugendschutzprogramm muss mehr können, als nur gekennzeichnete Seiten zu erkennen. Es muss über die Fähigkeit verfügen, auch unbekannte Seiten einstufen zu können. Das geschieht mit Hilfe sogenannter Black- und Whitelists. Das ist besonders für Seiten aus dem Ausland wichtig, da diese im Allgemeinen nicht wie in Deutschland vorgegeben nach Alter gekennzeichnet werden müssen.

FAZIT:

Für Online-Händler, deren Angebote weder entwicklungsbeeinträchtigende oder kinder- und jugendgefährdende Inhalte wie zum Beispiel Gewaltverherrlichung oder Pornografie enthalten, können die Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages im Großen und Ganzen ignorierend. Andernfalls muss im Impressum ein Jugendschutzbeauftragter benannt werden. Das ist letztendlich die einzige Neuerung, die zum Schutz der Jugendlichen – neben der schon geltenden Verpflichtung zur Nutzung eines Altersverifikationssystems – mit Beginn 2011 greifen soll.

Festzuhalten gilt, dass für die Mikromedien der Aufwand zur Pflichterfüllung im Hinblick auf die Zugangsbeschränkungen aus dem neuen § 5 Abs. 1 JMStV unverhältnismäßig hoch ist. Es ist fraglich, wann die Aufsichtsbehörden umsetzbare Instrumente entwickeln, damit auch die kleinen Websitenbetreiber in der Lage sind, ihre Homepage richtig einzustufen und so der Kennzeichnungspflicht verantwortungsvoll nachkommen können. Und dann besteht immer noch das Problem, dass diese Verpflichtung nur für deutsche Websites gilt. Ein Großteil – nämlich alle anderen Inhalte, die oftmals jugendschutzrechtlich problematisch sind – bleibt hier von unberührt. Und was ist mit den Handys, über die Kinder und Jugendliche Zugang zum Internet finden? Dieser Zugangsweg zum Internet und damit auch zu jugendgefährdenen Seiten wird bei der Neufassung des JMStV überhaupt nicht behandelt. Letztendlich muss man sich fragen, ob die Verschärfung des Jugendschutzes mit diesen Mitteln überhaupt dazu führen wird, unsere Kinder und Jugendlichen vor gefährdenden Internetseiten zu schützen. Schon heute reagieren die Anbieter oftmals durch einen Serverwechsel auf derartige Beschneidungen. Durch das Hosting auf einem ausländischen Server entziehen sich die Betreiber entsprechender Seiten auf ganz einfache Art und Weise dem Zugriff deutscher Behörden.

Deshalb ist es generell fraglich, ob die Novellierung des JMStV das Ziel eines besseren Jugendschutzes in dieser Form überhaupt erzielen kann. Zumal auch Jugendliche immer wieder Wege finden, Zugang zu vermeintlich „Verbotenem“ zu erlangen.

ACHTUNG: Da der Landtag Nordrhein-Westfalens dem JMStV-2011 nicht zugestimmt hat, ist dieser nicht zum 01.01.2011 in Kraft getreten. Schleswig-Holstein hat nach Bekanntwerden der Pläne Nordrhein-Westfalens keine Abstimmung durchgeführt. Somit lagen bis zum 31. Dezember 2010 nicht alle Ratifikationsurkunden vor, aufgrund dessen der 14. Rundfunk-Änderungsstaatsvertrag gegenstandslos wurde (Art. 4 Abs. 2, 14. RÄStV). Der JMStV gilt aber in seiner jetzigen Fassung unbefristet weiter.

SEO, Social Media & Online PR – Markenbildung im Web 2.0

Das Internet brachte viele neue Entwicklungen. Besonders rasant voran ging, und geht heute noch, der Fortschritt im Bereich des Online Marketings. Hier bieten sich schier unendlich viele Möglichkeiten, Produkte, Webseiten und Marken bekannt zu machen und schnell zu etablieren. Wer die Begriffe SEO, Social Media & Online PR – Markenbildung und Web 2.0 nicht hört, wird vielleicht erstaunt sein, wie umfangreich das gesamte Gebiet der Online und virtuellen Marketingstrategien ist. Nicht nur das Ausarbeiten der entsprechenden Strategien, das erarbeiten eines passenden Konzeptes und das Umsetzen der eingeschlagenen PR Wege ist heute ein Teil des Online Marketings. Auch das bilden und festigen einer Marke gehört hier zu den Aufgaben der umfangreichen Maßnahmen im virtuellen Marketing.

Wenn man einmal bedenkt, dass das Internet grundsätzlich noch nicht einmal sehr alt ist, dann sind die Fortschritte im Bereich des Marketings mit Online Medien erstaunlich. Früher bestand das Marketing durch virtuelle Medien vorrangig aus einem einkanaligen System. Man nutzte die Kommunikation nicht als Dialog zwischen Sender und Empfänger, wie es heute häufig der Fall ist. Damals empfing man eine Botschaft, sendete aber kein Feedback oder Signal zurück. Dies hat sich in den letzten 10 Jahren stark geändert. Der Drang der Konsumenten, sich mit dem Sender zu unterhalten, in enger Kommunikation zu stehen, hat neue Wege geschaffen, das Marketing für den Sender effizienter und profitabler zu gestalten. Aus einem klassischen Offline Marketing wurde ein lebendiges Instrument, das heute vielseitig verwendet und eingesetzt werden kann.

Neue Wege neue Geschwindigkeit

Die neuen Strategien, welche durch die neuen Wege freigelegt wurden, verlangten nach einem Geschwindigkeitsanstieg. Wer heute agieren und reagieren möchte, muss in Echtzeit arbeiten. Doch dank der hervorragenden Webdienste ist dies absolut kein Problem. Die ausgefeilten Web 2.0 -Technologien ermöglichen es das Online pr häufiger und rasanter zu nutzen, als jemals zuvor. Noch vor einiger Zeit funktionierte Marketing über Mund zu Mund Propaganda. Kunde A war mit dem Produkt von Hersteller XY zufrieden und empfahl es Kunde B weiter, der daraufhin ebenfalls bei Hersteller XY kaufte. Doch diese Zeiten haben sich geändert. Heute funktioniert diese Weitergabe von Erfahrungswerten von Mund zu Maus. Virtuell stellen die User und Konsumenten Bewertungen und Berichte ins Netz, um anderen Verbrauchern von ihren Erfahrungen zu erzählen. Hier setzen die Strategien des Social Media Marketing an. Sie nutzen in vollem Umfang die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke, deren Strukturen und deren Kanäle, um diese verkaufsfördernd auf das Produkt oder die Marke anzuwenden. Dazu kommt die Steigerung des Bekanntheitsgrades durch die Bindung der Kunden anhand Social Media Marketing.

Online PR & SEO

Der Hintergrund und das Hauptziel einer professionell durchgeführten Online PR Kampagne mit seo (Suchmaschinenoptimierung) ist es, den Kunden schneller zu erreichen, den Markenwert zu erhöhen und zu stabilisieren. Dies gelingt am Einfachsten über die Nutzung der zur Verfügung stehenden Social Networking Kanäle. Auch Meldungen oder Informationen können auf diesen Weg Suchmaschinen optimiert weitergegeben werden. Durch die Nutzung verschiedener Schlüsselwörter, welche in die Informationstexte eingebunden werden, ist es möglich, den Listwert einer Seite zu erhöhen. Im Klartext bedeutet dies, dass man die Wörter, die der Kunde in die Suchmaschine eingeben würde, wenn er nach dem Produkt sucht, in die Produktbeschreibung, Meldungen und Informationen einbindet. So können Seiten und Produkte schneller von Suchmaschinen identifiziert werden. Das Ergebnis ist, bei professionell ausgeführter SEO, ein gutes Ranking in den Suchergebnissen. Das bedeutet wiederum, dass das Unternehmen deutlich weiter oben angezeigt wird, als die potentielle Konkurrenz. Dies ist das Hauptaugenmerk auf das sich Seitenbetreiber stürzen, wenn sie sich für Online PR und SEO Strategien entscheiden. Wobei häufig alle Teile und Elemente der aktuellen Web 2.0 Generation Hand in Hand gehen und nicht immer streng voneinander zu trennen sind. Schließlich sollte man immer alle Möglichkeiten ausschöpfen, um das gesamte Potential Werbewirksam nutzen zu können.

Beim Online PR können die virtuellen Kommunikationswege als Strategien vielfältig genutzt werden. Pressemeldungen oder Berichte über das Produkt und die dazu gehörige Marke, können entsprechend positioniert werden, um den Kunden zu erreichen. Sie werden dann vom Kunden, oder potentiellen Käufer, gelesen. Lässt er sich überzeugen, haben Sie einen Kunden gewonnen. Sollte er zufrieden sein, oder das Produkt, oder den Text weiterempfehlen wollen, kann er dies durch einen einzigen Klick tun. Einzig und allein die Möglichkeit muss ihm dazu gegeben werden. Dazu dienen so genannte Feeds oder auch die Option, den Text per E-Mail an Freunde und Bekannte zu versenden. So funktioniert eine virtuelle Empfehlung heute. Das alleinige Erregen der Aufmerksamkeit ist heute nicht mehr das zentrale Mittel, um Kunden zu gewinnen. Weiterführend sollte nach dem Erwecken der Aufmerksamkeit das Weitertragen der Information oder Botschaft an andere Kunden oder potentiell Interessierte erfolgen. Wer hier den vollen Umfang an Möglichkeiten ausnutzt, wird überrascht sein, wie effektiv sich diese intensive Medienarbeit auf den eigenen Umsatz auswirken kann. Grundsätzlich sind jedoch diese Arbeiten einem Profi anzuvertrauen. Nicht nur Marktkenntnisse sind erforderlich, um alle Kanäle im Online PR zu nutzen. Auch die Kenntnis über die Zielgruppe, deren Alter, deren Gewohnheiten und Vorlieben müssen recherchiert und mit einbezogen werden. Schlussendlich muss aus allen einzelnen Faktoren ein gesamtes Paket geschnürt werden. Nur so wird sich der Nutzen positiv auswirken.

Für Social Media Social Communities nutzen

Social Communities, wie youtube, Twitter und Facebook gehören heute zum täglichen Austausch vieler Millionen Webuser. Es ist also kein Wunder, dass man hier sehr effektiv an Kunden heran treten kann. Wer sich einen Markennamen schaffen möchte und im Bereich Social Media diese Kommunikationswege nutzen möchte, der ist bei Sozialen Netzwerken genau richtig. Den Kunden vermittelt dies ein Gefühl von Nähe und der uneingeschränkten Erreichbarkeit. Wer sich so seinen Kunden, anhand eines professionell gestalteten Profils präsentiert, kann schnell an Marktwert gewinnen. Voraussetzung für ein funktionierendes Marketing über Soziale Netzwerke ist jedoch, dass hier ausschließlich Informationen über das Produkt oder die Marke zu finden sind. Private Angelegenheiten gehören hier absolut nicht hin. Ganz gleich, wie nah Sie Ihren Kunden sein möchten. Eine klare Linie ist zu ziehen. Dies wirkt professionell und die meisten Käufer entscheiden sich für professionelle und persönliche Produkte. Diese klaren Strukturen sorgen für einen positiven Auftritt und einen guten Eindruck, welcher sich nachhaltig beim Konsumenten einprägen wird.

Der große Vorteil an dieser Art der Kommunikation ist, dass man schnell mit dem Kunden interagieren kann. Das direkte auf ihn Eingehen und seine Wünsche erkennen, ist hier super schnell möglich. Darüber hinaus haben Studien gezeigt, dass eine derartige Interaktion mit dem Kunden zu einer deutlich gesteigerten Kundenbeliebtheit, einer höheren Markenidentifikation und zu einem guten Wiedererkennungswert führt, als es vielleicht ein hoch datierter Werbespot könnte. Wer nun dem Kunden die Möglichkeit gibt, aktiv am Aussehen oder an der Gestaltung des Produktes teilzuhaben, erreicht eine sehr gute Kundenbindung. Der Kunde setzt sich so aktiv mit dem Produkt auseinander und wird ein Teil der Marke.

Erst das Logo – dann die Marke?

Natürlich erkennt man eine Marke auf den ersten Blick durch ihr spezielles Logo. Dieses Logo wird nicht zufällig zusammen gebastelt, sondern wird auf die Gegebenheiten des Unternehmens und des Produktes, welches es vertreten soll, angepasst. Ein einprägsames und prägnantes Logo, das hohen Wiedererkennungswert verspricht, bleibt beim Kunden im Gedächtnis. Dies ist der erste Schritt zur erfolgreichen Markenbildung. Der zweite Schritt ist es, dieses Logo über die virtuellen Verkaufswege bekannt zu machen. Auch hier können SEO Maßnahmen und das Social Marketing große Vorteile bringen. Alle Strategien müssen unter dem Faktor der Markenentwicklung erarbeitet werden. Nur wenn alle Faktoren, wie ein Uhrenwerk, zusammenpassen wird die Strategie erfolgreich aufgehen.


Der dritte Schritt ist es, die Webseite zur Präsentation der Marke auf das Logo und als einheitliches Design abzustimmen. Ein stimmiges Konzept, verlangt nach einem Stimmigen Outfit. Überfordert man den Kunden mit grell bunten Seiten und viel zu viel Informationen überlagert die Seite den Wert der Marke. Der Kunde wird vielleicht von den vielen Spielereien auf der Webseite angetan sein, das Produkt und die Marke jedoch rücken in den Hintergrund. Am Schluss der Kette steht die erfolgreiche SEO Vermarktung. Denn nur, wenn eine Seite oder Marke vom Konsumenten auch gefunden wird, kann sie diesen auch erreichen.

Das Gebiet der Suchmaschinenoptimierung oder auch kurz als SEO bezeichnet, ist ein sehr weites Feld. Hier sollte jeder den Profi heranlassen, der seine Seite auf diese Weise optimiert haben möchte. Produkte können durch eine professionelle SEO Maßnahme schneller vom Kunden gefunden werden. Im Grunde genommen soll die SEO dazu dienen, die Webseite des Verkäufers oder Herstellers ganz oben in den Ergebnissen der Suchmaschinen anzuzeigen. Um dies umzusetzen gibt es einige Möglichkeiten. Das Grundprinzip jeder Suchmaschinenoptimierung ist es, durch entsprechende Techniken die so genannten Sortieralgorithmen und Webcrawler der jeweiligen Suchmaschine zu durchforsten. Damit diese jedoch nicht immer offen liegen, haben die Betreiber von Suchmaschinen darauf eingestellt, die genannten Kriterien häufig und vor allen Dingen unregelmäßig zu ändern. Man möchte durch diese stetigen Aktualisierungen einen Missbrauch verhindern.

Klar ist: Die richtigen Suchbegriffe erhöhen den effektiven Nutzen der Suchmaschinen Maßnahmen. Ein weiterer Schritt ist die Auswahl der geeigneten Suchbegriffe. Bei der klassischen SEO optimiert der Profi die Texte der Seite durch ein bis zwei entsprechende Suchwörter. Diese Suchwörter werden auch Keywords genannt und entsprechen eben den Suchwörtern, die der Kunde eingeben würde, um das Produkt zu finden. Neben der klassischen SEO existieren weitere Felder zur Optimierung von Webseiten. Unter anderem gibt es sogar den Bereich der akademischen SEO. Hierbei handelt es sich um eine Suchmaschinenoptimierung durch akademische PDF-Dateien. Im Grunde genommen geht es hierbei um das gleiche Ziel. Das PDF soll möglichst weit oben in den Ergebnislisten der Suchmaschine stehen und wird daher mit den Suchwörtern in einer entsprechenden Dichte ausgestattet.

Wie in allen Bereichen existieren auch beim Online PR, der Markenbildung durch das Web und bei der SEO gewisse Grenzen, welche in entsprechendem Maße ausgenutzt werden können. Diese Grenzen reichen von allgemein gültigen ethische Regeln bis hin zu technischen Einschränkungen, welche zum Teil auch durch die Betreiber von Suchmaschinen auferlegt werden. Grundsätzlich ist es wichtig, sich an die moralischen und ethischen Grenzen zu halten. Wer diese überschreitet riskiert den Ausschluss seiner Seite und wird dadurch nicht mehr von Kunden gefunden. Die Folge ist ein Umsatzeinbruch, der selten auszugleichen ist.

Eines der obersten ethischen Grundregeln besagt, dass SEO Maßnahmen, welche dafür eingesetzt werden, um nicht relevante Inhalte von Webseiten hoch in den Suchergebnislisten anzuzeigen, gegen die Regeln verstößt. Diese Maßnahmen werden als Spamming bezeichnet. Damit dies nicht passieren kann, oder damit das Ausmaß dieser Spamming Attacken möglichst gering gehalten wird, haben sich die Betreiber von Suchmaschinen verschiedene Schutzprogramme ausgedacht, welche die Suchmaschinen vor Manipulation schützen sollen. Ebenfalls zur Kategorie Spamming Methoden gehört es, wenn Unterseiten eingerichtet werden, welche speziell für die Suchmaschine zur Verfügung gestellt wurden. Sobald der User auf das Suchergebnis klickt, landet er durch eine speziell eingerichtete Umleitung von der Unterseite auf einer andere Seite. Auch dies verstößt gegen die Regeln des SEO. Sollte eine Suchmaschine eine derartige Seite als Spam identifizieren, wird sie in aller Regel von der Suchmaschine blockiert, die Zielseite wird nicht mehr angezeigt. Dass auch große Konzerne vor einem solchen Ausschluss nicht gewahrt sind, zeigt das Beispiel BMW aus dem Jahre 2006. Damals wurde das Angebot von BMW komplett aus den Suchergebnissen von Google entfernt. Denn die Suchmaschine hatte die Seite als Spam deklariert. Der Grund: Die Entwickler der Seite hatten mehrere Brückenseiten eingebaut. Diese funktionierten als automatische Umleitungen. Für die Suchmaschine ein klares Ausschlusskriterium. Erst als die Brückenseiten aus dem Webangebot des Konzerns verschwunden waren, konnte die Seite wieder in der Suchmaschien gelistet werden.

Darüber hinaus existieren natürlich auch technische Grenzen, welche sich jedoch fast monatlich verschieben. Immer neu entwickelte technische Möglichkeiten bieten stets neueste Wege und Möglichkeiten Seiten auf höchstem Niveau zu realisieren. Seiten, die mit aufwändigen Designs gearbeitet wurden, die hochauflösende Filme oder Bilder beinhalten und schön formulierte Texte mit vielen Grafiken enthalten sind zwar schön anzusehen, bieten aber für Suchmaschinen kaum auswertbaren Content. Rein auf Flash basierende Seiten sind daher für eine SEO Maßnahme nicht von großem Nutzen. Selbst bei sehr gut gestalteten Texten überwiegen die Grafiken häufig, so dass die Suchmaschinen hier wenig Anlass für ein hohes Ranking finden. Aktuell bietet sich hier jedoch ein Programmieransatz. Die Entwickler setzen heute viel Entwicklungsarbeit daran, dass auch künftig aufwändige Flash Seiten gute Seitwerte für Suchmaschinen enthalten. Sicherlich werden auch diese Seiten in wenigen Jahren von Suchmaschinen berücksichtigt werden. Bis dahin, muss man sich jedoch noch an die aktuellen Gegebenheiten und Vorgaben in Sachen Suchmaschinenoptimierung halten.

Virale Inhalte für das Online Marketing gestalten

Wer eine Webseite betreibt, und darüber seine Produkte verkaufen möchte, der benötigt Kunden. Doch wie gewinnt man heute, in dieser schnelllebigen virtuellen Medienwelt Kunden? Wie erreicht man sie und wie bindet man diese an sich? Eine Möglichkeit schnell und effektiv in, sprichwörtlich, aller Munde zu sein ist es, so genannte virale Inhalte für das Online Marketing zu gestalten.




Grundsätzlich besteht eine virale Kampagne aus drei wichtigen Einheiten, welche auch als wesentliche Elemente bezeichnet werden. Man unterscheidet bei der viralen Kampagne daher zwischen dem richtigen Kampagnengut, der passenden Rahmenbedingung und den Anreizen zur Weiterempfehlung.

Das Kampagnengut und was dahinter steckt

Sicherlich wirkt das Wort Kampagnengut an sich nicht sonderlich attraktiv. Doch es verbirgt sich dahinter ein entscheidender Teil der eigentliche viralen Kampagne. Ohne dieses Gut wäre die Durchführung der Maßnahmen nicht möglich. Man versteht darunter die Inhalte, welche als Botschaft an den Kunden vermittelt werden sollen. So zu sagen, wirft man mit diesem Kampagnengut und deren Inhalten die Fangnetze für die neuen Kunden aus. Man möchte damit die Aufmerksamkeit des Kunden erregen und auf das Unternehmen neugierig machen. Weiterführend beschäftigt sich dieses Element der viralen Kampagne auch mit dem so genannten Ansteckungsgrad. Denn je nachdem wie gut die Botschaft beim Kunden ankommt, wird dieser von ihr weiter berichten. Dies ist das Ziel, das erreicht werden soll. So viel „Mundpropaganda“ wie möglich. Denn durch simples Weiterempfehlen von Kunden zu neuen Kunden erreicht der Unternehmer oder Dienstleister einen gewissen Bekanntheitsgrad, der sich wiederum verkaufsfördernd nutzen lässt.

Wissenschaftler unterteilen diese Ansteckung auch in fünf Schritte. Der Kunde nimmt die Botschaft war und nimmt sie auf. Danach verarbeitete er die Informationen und erinnert sich daran. Schluß endlich gibt er sie an den nächsten weiter. Klar ist, dass das endgültige Ziel der viralen Kampagne sein muss, dass die Botschaft diese fünf Schritte ohne Probleme so oft wie möglich durchläuft. Je mehr von der Information angesteckt werden, desto mehr werden sie weiter geben. So breitet sich die Botschaft, wie ein Virus aus. Daher auch der Name virale Kampagne.

Wie beginnt man mit der Erstellung von Inhalten für das Online Marketing?

Diese Frage steht immer an oberster Stelle, wenn man eine derartige Strategie erarbeiten möchte. Welche Kriterien lassen sich als Inhalte nutzen, um die entsprechenden Effekte hervorzurufen? Welche Botschaft möchte vermittelt werden und wie hebt man sich von der üblichen Konkurrenz effektiv ab. Dies gilt es zu beantworten, um eine individuelle Strategie für das virale Online Marketing zu erarbeiten. Profis unterteilen die sogenannten Marketingviren in Emotionsklassen.


Diese sind:

  • Motivation
  • Bedürfnisse
  • Verhaltensweise des Empfängers, welche ihn zur Weitergabe verleiten
  • Weitergabe
  • und Festigung

Damit man den Kunden, beziehungsweise den Empfänger der Botschaft, nachhaltig erreicht, können Emotionen wie Überraschung, Begeisterung, Wut, Aufregung, Freude und Neid genutzt werden. Der Hintergrund, warum man aktiv diese Emotionen hervorrufen möchte ist, dass das menschliche Gehirn sich Botschaften, welche auf Emotionen basieren deutlich besser einprägt und diese Informationen detaillierter abrufen und somit weitergeben kann. Dieses Emotionskonstrukt eignet sich demnach hervorragend für eine virale Kampagne. Um die ideale Strategie für eine virale Kampagne zu erarbeiten, sollte man die Emotion, oder die Emotionen nutzen, welche der Zielgruppe am nächsten kommen. Es ist also wichtig, die Gesinnung der Kundschaft zu kennen und zu wissen, wie man diese am Besten erreicht. Viele setzen bei ihren viralen Inhalten auf eine humorvoll verpackte Botschaft. Diese Version birgt jedoch ein Risiko, denn man wird zwar lustig wahrgenommen, im Einzelfall kann dies aber auch dafür sorgen, dass der Kunde den Unternehmer nicht mehr ganz ernst nimmt. Die Grenze zwischen Humor und Albern ist sehr schmal und sollte nicht überschritten werden.

Sehr emotional und wirksam sind sogenannte Negativkampagnen. Sie beabsichtigen negatives Aufsehen in Form eines Schockers oder einer schockierenden Botschaft zu erregen. Dabei muss das angebotene Produkt, nicht im Mittelpunkt der viralen Kampagne stehen. Auch allein das Erregen der Aufmerksamkeit und diese auf das Unternehmen zu lenken, kann zu gesteigerten Absatzzahlen führen.

Neben der ausgelösten Emotion und dem Weitertragen der Botschaft, ist der eigentliche Erfolg einer viralen Kampagne auch von vielen äußerlichen Faktoren abhängig. So müssen viele Komponenten ineinander greifen und wie bei einem Puzzle perfekt zusammen passen, damit die virale Kampagne von Anfang bis Ende gezielt durchgesetzt werden kann. Neben einer guten Infrastruktur und schnellen Kommunikationswegen, zählen auch die eigentlichen Vertriebskanäle sowie Kapazitäten wie Server, Printmaterial und Werbematerialien zum Erfolg der Kampagne. Sie müssen unterstützend für die Kampagne arbeiten. Fallen ein oder mehrere Faktoren weg, so ist die gesamte Kampagne in Gefahr.

Daher ist es bereits in der Planungsphase der Kampagne von großer Bedeutung, dass die entsprechenden Mittel mit berücksichtigt werden und in ausreichenden Mengen zur Verfügung gestellt werden können. Allein das Fokussieren auf die virale Kampagne genügt nicht aus, damit diese erfolgreich Früchte trägt. Damit die Inhalte der viralen Kampagne ideal wirken können, müssen auch die äußerlichen Umstände stimmen. Jedoch ist es ebenso wichtig, die Kampagne optimal zu platzieren. Die best geplante Strategie erfüllt nicht ihren Zweck, wenn sie falsch platziert ist. So sollte man in der Konzeptionierung der Strategie feststellen und analysieren wo sich die Knotenpunkte befinden, an denen die Kampagne perfekt wirken und sich ausbreiten kann. So stellt man auch fest, ob man die richtige Strategie gewählt hat, oder ob eine andere Variante des Online Marketings effektiver wäre. Denn nicht immer ist die virale Kampagne die beste. Selbstverständlich leben alle Unternehmer und Dienstleister von der Weiterempfehlung ihrer Angebote.

Geschieht dies von Kunden zu Kunden, ist das höchste Ziel erreicht. Doch dieses Ziel muss hart erarbeitet werden. Ohne professionelle Hilfe und eine fundiert ausgearbeitete Kampagne wird die Botschaft möglicherweise falsch aufgefasst oder nur mäßig weitergegeben. Damit dies nicht geschieht, kann man dem Empfänger der Botschaft einen entsprechenden Anreiz zur Weitervermittlung der Information bieten. Häufig sind dies Prämien für die Neukundenwerbung oder eine kleine Aufmerksamkeit. Der Kunde empfindet diese Belohnung als Aufforderung und möchte das Geschenk erhalten. Daher wird er sein Möglichstes tun, neue Kunden zu werben. Dies kann per einfachem E-Mail Versand geschehen, welcher heute schon in vielen viralen Kampagnen im Online Marketing eingesetzt wird. Der Kunde gibt fünf E-Mail-Adressen von Freunden und Bekannten ein und erhält bei erfolgter Bestellung der von ihm geworbenen Kunden die versprochene Prämie. Je attraktiver die Prämiengestaltung, desto mehr engagieren sich die Empfehler. Auch Aktionen wie Gewinnspiele, Rabatt- und Bonusprogramme oder kostenlose Produktproben können den gewünschten Erfolg erzielen.

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