Die Entwickler hinter LineageOS haben ein Update-Paket geschnürt und in einem Blogpost weitreichende Neuerungen für das gesamte Ökosystem angekündigt. Neben einer runderneuerten Statistik-Seite, einem Dark Mode für das Wiki und dem Wechsel beim Issue-Tracker von GitLab zu GitHub sticht ein Feature ganz besonders hervor: Web-based Flashing.
Konkret bedeutet das: Ihr könnt künftig direkt aus dem Browser heraus euer Smartphone mit LineageOS bespielen. Das neue Web-Flashing-Tool läuft direkt über die Download-Seite des Projekts und unterstützt Fastboot, ADB und ist sogar mit Samsungs Odin-Protokoll kompatibel. Ganz ohne terminale Akrobatik auf dem Rechner geht es aber verständlicherweise noch nicht ganz: Die Entwickler betonen, dass das Web-Tool den klassischen Installationsweg nicht komplett ersetzt. Ein Blick ins LineageOS-Wiki und die gerätespezifischen Anleitungen bleiben weiterhin Pflicht, um das Gerät sauber zu flashen.
Abseits des Web-Flashers gibt es auch bei den Standard-Apps wie Seedvault, Etar, Twelve und Glimpse frische Updates. Wer ein Auge auf die Zukunft wirft, darf sich ebenfalls freuen: Nach dem Release von Android 17 haben die Entwickler bereits offiziell die Arbeiten an LineageOS 24 aufgenommen. Auch der Blick in die Statistiken ist witzig: Das Ganze ist echt weniger verbreitet als gedacht, was es aber nicht weniger toll macht. Ebenfalls kurios: Auch viele andere Systeme abseits von Smartphones nutzen LineageOS – und ganz viele nutzen nicht einmal offizielle Builds.
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