
Microsofts Xbox-Sparte steht offenbar vor größeren Entlassungen. Laut mehreren Berichten sollen die Kürzungen im kommenden Monat anstehen, intern wird das Ganze wohl schon seit Wochen vorbereitet. Im Raum stehen auch härtere Maßnahmen wie eine mögliche Studioschließung oder Änderungen am Xbox-Studioverbund. Konkrete Zahlen sind nicht bestätigt, in der Gerüchteküche war zuletzt von bis zu 1.000 Stellen die Rede.
In einem internen Memo sprechen Xbox-Chefin Asha Sharma und Content-Chef Matt Booty von einem „Xbox reset“ über die nächsten 100 Tage. Die Begründung fällt deutlich aus. Ohne Activision Blizzard King habe Microsoft in fünf Jahren mehr als 20 Milliarden Dollar in Inhalte, Plattform und Hardware-Subventionen gesteckt, während der Jahresumsatz um fast eine halbe Milliarde Dollar gesunken sei. So könne es nicht weitergehen.
Spannend für Spieler dürfte vor allem die Hardware-Seite werden. Microsoft verweist auf stark steigende Komponenten- und Speicherkosten und spricht von neuen Geschäftsmodellen sowie Hardware-Partnerschaften. Das könnte zu Xbox-Geräten von PC-OEMs passen, sicher ist das aber nicht.
Erstmal abwarten, was da konkret passieren wird.
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