KfW: Förderprogramm für den Ausbau der Ladeinfrastruktur gestoppt

Die staatliche KfW-Bank und viele Interessierte hatte große Erwartungen an das neue Förderprogramm für Ladeinfrastruktur (wir berichteten). Die Resonanz war überwältigend (obwohl viele von hohen Hürden sprachen), innerhalb nur eines Tages waren die vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gewährten 300 Millionen Euro bereits vollständig ausgeschöpft. Dies bedeutet, dass sämtliche Fördermittel für das Jahr 2023 vergeben wurden. Trotz einiger technischer Verzögerungen und Hindernisse wurden insgesamt rund 33.000 Anträge bewilligt. Die KfW-Bank plant nun, die Öffentlichkeit über weitere verfügbare Haushaltsmittel in ihrem Newsletter zu informieren.  In diesem Jahr lag das Fördervolumen bei 300 Millionen Euro, weitere 200 Millionen Euro plant das Ministerium im kommenden Jahr bereitzustellen. Dies lässt hoffen, dass zukünftig zusätzliche Mittel für das Förderprogramm bereitgestellt werden, um die steigende Nachfrage zu bedienen und den Ausbau der sauberen Mobilität weiter voranzutreiben.

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Volkswagen: Erschwinglichere E-Autos ab 2025

Deutsche Autobauer spüren vermutlich den Atem der Wettbewerber aus dem Ausland im Nacken. Volkswagen hat nun angekündigt, dass man E-Fahrzeuge ab 2025 günstiger auf die Straße bringen wolle. VW-Chef Oliver Blume verkündete auf der IAA in München, dass die weiterentwickelte Plattform MEB ab 2025 eine um zehn Prozent erhöhte Reichweite und verbesserte Effizienz beim Laden bieten wird. Modelle von Volkswagen, Skoda und Cupra sollen in weniger als 20 Minuten ihre Batterien aufladen können. „Die neue Plattform bietet Beschleunigungszeiten unter 5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine Schnellladung unter 20 Minuten auf Basis der Einheitszelle des Konzerns mit Cell2Pack-Technologie„. Neue vollelektrische Modelle von Volkswagen, SKODA und CUPRA mit Einstiegspreisen unter 25.000 Euro sollen E-Mobilität für noch mehr Kunden erreichbar machen.

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Bundespolizeidirektion München warnt vor manipulierten Steckdosen in Zügen

Die Bundespolizeidirektion München spricht eine Warnung vor manipulierten Steckdosen in Zügen aus. So wurde laut Pressemeldung beispielsweise erst am Freitagmorgen (1. September 2023) in einem Reisezug auf dem Weg von Augsburg nach München eine manipulierte Stromsteckdose entdeckt. Verletzt worden, ist glücklicherweise aber niemand.

Dass die Manipulation entdeckt worden ist, war wohl eher Zufall: So spürte eine reisende Bundespolizistin vor der Benutzung einer Stromsteckeckdose im RB 87 (Augsburg – München) die Manipulation auf. Sie informiert die Zugbegleiter und ließ eine Warnung an alle Passagiere aussprechen. Später wurde die betroffene Steckdose ausgetauscht. Vorgefallen ist das Ganze in einem Zug der Verkehrsgesellschaft GoAhead.

Ermittlungen wegen des Verdachts versuchter Körperverletzung wurden eingeleitet, dazu werden u. a. Bilder der Videoaufzeichnung des Zuges ausgewertet. Weitere manipulierte Steckdosen fand man im betreffenden Zug nicht. Allerdings wurden in den vorherigen Tagen offenbar schon öfter manipulierte Steckdosen in Zügen entdeckt, durch die Passagiere tatsächlich Stromschläge erhalten hatten. Daher bietet die Polizei Zugreisende aktuell im eigenen Interesse, vor der Benutzung von Steckdosen in Zügen genauer hinzuschauen.

Die Täter setzen dabei offenbar teilweise Metallstifte oder ähnliches in die Steckdosenpole ein, sodass bei Kontakt ein Stromstoß die Folge sein kann. In diversen Zügen in ganz Deutschland konnte man in den zurückliegenden Tagen derlei Vorfälle beobachten.

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AAWireless: Nach Android Auto folgt CarPlay

AAWireless kennen vermutlich einige. Der Adapter ermöglicht eine bequeme und kabellose Verbindung zu Android Auto. AAWireless war eines der ersten Unternehmen, das einen Adapter für drahtloses Android Auto auf den Markt gebracht hat. Lange Zeit war das Tool nur über die offizielle Website des Unternehmens erhältlich, seit Juni können deutsche Kunden es auch über Amazon Deutschland bestellen.

Der Android-Auto-Adapter ist ein Gerät, das eine drahtlose Verbindung zu Android Auto ermöglicht. Es bietet die volle Funktionalität von Android Auto, ohne dass man ständig ein Kabel ein- und ausstecken muss. Das Gerät wird zusammen mit einer kostenlosen Begleit-App geliefert, über die Aktualisierungen durchgeführt werden können und Funktionen in Android Auto anpassbar sind, zum Beispiel DPI-Änderungen für den Split-Screen-Modus.

Nun möchte man seine Fühler in andere Gefilde ausstrecken und geht mit Apple CarPlay in die Beta. Mit der Firmware 3.0 fügt man die Beta-Funktionalität für CarPlay hinzu. Wer sich das Ganze mal anschauen möchte, findet hier die Anleitung für den Test.

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tado: aWATTar mit dynamischem Stromtarif, Lademanagement-App für E-Autos und Wärmepumpensteuerung

Bereits im vergangenen Jahr hat tado das Unternehmen aWATTar übernommen und in diesem Zuge bekannt gegeben, sich in Richtung Energiebereich, Lastenmanagment und weiteres weiterentwickeln zu wollen. Im Zuge der Neuankündigungen der IFA 2023 tut sich da nun was und der Zukauf trägt weitere Früchte.

So bietet aWATTar ab dem ersten September dynamische Stromtarife in Deutschland an. Die werden stündlich genau abgerechnet. Kennen einige vielleicht von Tibber und Co. Da kann man dann direkt von den Energiepreisschwankungen an der Europäischen Strombörse (und teils auch negativen Stromkosten) profitieren. Für Endkunden kauft aWATTar den Strom stundengenau an und gibt diesen zuzüglich Netzentgelt und Abgaben weiter. So auch die Stunden mit negativen Strompreisen.

Praktisch, wenn man zu einer solchen Tiefpreiszeit dann beispielsweise das E-Auto voll lädt. Auf aWATTar.de können Kunden die Strompreise für den aktuellen Tag sowie die vergangenen Tage und Wochen einsehen. Täglich ab 14 Uhr werden auch die Preise für den folgenden Tag angezeigt. Damit man da nicht selbst den Preisverlauf immer im Auge behalten muss, hat tado weitere Lösungen präsentiert, auf die ich gleich noch zu zurückkomme.

Der Hourly-Tarif von aWATTar kann in Deutschland vorgangemeldet werden. Hier ist ein automatisierter Bestell- und Wechselprozess (anders als in Österreich) noch in der Mache. Man wird dann vom Kundenservice zum Vertragsabschluss kontaktiert. Notwendig ist ein Smart Meter. Den kann man oft beim lokalen Netzbetreiber bzw. den Stadtwerken beantragen – teils kostenlos. Bei den Stadtwerken hier kann man da derzeit die Nachfrage schlicht nicht decken. tado hat dafür ebenfalls eine Lösung und arbeitet mit der Partnerfirma Blue Metering zusammen, die ein gekauftes Smart Meter installieren. Da nennt man Kosten von etwa 300 Euro für den Tausch.

Klar, man kann händisch zu Stromtiefpreisen diverse Geräte einschalten oder in Betrieb nehmen. Für diverse Usecases gibt es da aber auch smarte Lösungen und da mischt tado ebenfalls mit:

Die tado Smart AC Control nutzt als Steuerlösung für Klimaanlagen und Luftwärmepumpen Zeiten mit günstiger Stromverfügbarkeit.

Da wäre zudem die tado Smart Charging-App. Die ist kompatibel mit diversen Automarken. Darunter: Tesla, Volkswagen, Mercedes, BMW, Skoda, Seat sowie Land Rover. In der App wählt man sich mit dem Zugang des Autoherstellers ein, einige Marken (Mercedes, Peugeot oder auch Kia) erfordern alternativ eine smarte Wallbox-Lösung. Hier kooperiert man mit Zaptec oder auch Easee.

Mit der App möchte man das Aufladen zu Hause in Kombination mit dem dynamischen Stromtarif günstiger gestalten. Die App ist kostenfrei und für Android und iOS verfügbar. Hat man E-Auto oder Wallbox verknüpft, kann man seine Ladepräferenzen hinterlegen. So beispielsweise, ab wann das Auto abfahrbereit sein muss. Anhand dessen wird der Ladevorgang auf Basis der dynamischen Stromkosten geplant und auf die umweltfreundlichsten sowie günstigsten Zeiten. Günstig aber eben nur dann, wenn man auf einen dynamischen Tarif wie den hauseigenen von aWATTar setzt.

Darüber hinaus hat man eine Wärmepumpensteuerung vorgestellt: den tado Heat Pump Connector. Hierbei handelt es sich um eine intelligente Wärmepumpensteuerung. Gepaart mit dynamischem Stromtarif wird so der Energieverbrauch zum Heizen und Warmwasser in Zeiten verlagert, in denen der Strom besonders grün oder auch günstig ist.

Die Lösung wird per Kabel an der Fernbedienungseinheit der Wärmepumpe installiert. Dies erlaubt eine BUS-Kommunikation von tado mit der Wärmepumpe. Zur Steuerung per App gibt es zudem eine Internet-Bridge.

Wie das mit den Strompreisdaten funktioniert, hatte ich bereits erläutert. Diese Informationen nutzt man, um in den günstigen Phasen Wärme vorzuheizen oder Warmwassertanks oder Pufferspeicher zu beladen. Kostenpunkt der Lösung: 299 Euro.

Derzeit ist der Heat Pump Connector mit den Wärmepumpenmarken Vaillant, Atlantic, Saunier Duval und Fujitsu kompatibel und auch mit Bestandsgeräten nutzbar. In den kommenden Monaten folgt die Unterstützung weiterer Marken. Neben der Hardware lässt man sich die App-Funktion tado Balance Heat Pump 49,99 € pro Jahr oder 5,99 € pro Monat kosten. Diese ist nur im ersten Jahr kostenfrei, das dürfte sich jedoch schnell mit dem Einsparpotenzial rechnen.

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