Seit Mai gondelt Sonos mit einer App herum. Mehr schlecht als recht, wenn man das Kunden-Feedback so hört. Zahlreiche Leser sind betroffen – und ich bin ebenfalls genervt von der neuen App und ihren Zicken. Erst heute erschien eine neue Version, die es zu testen gilt, parallel gibt es auch ein neues Statement von Nick Millington, Chief Innovation Officer bei Sonos.
Man habe in den vergangenen Wochen intensiv an Verbesserungen der Software gearbeitet und viele Beta getestet. Der Fokus lag dabei auf der Optimierung des System-Setups, der Zuverlässigkeit beim Hinzufügen neuer Produkte sowie der Lautstärkeregelung und Reaktionsgeschwindigkeit. Auch die Suche in lokalen Musikbibliotheken wurde überarbeitet.
Das aktuelle Update bringt eine verbesserte Fehlerbehandlung bei der Musikwiedergabe. Android-Nutzer profitieren von mehreren spezifischen Korrekturen: Die Gruppenlautstärke wurde optimiert, Albumcover werden in der Musikbibliothek korrekt angezeigt und der Wechsel zwischen verschiedenen Systemen funktioniert reibungsloser.
Für das neue Jahr plant Sonos weitere Updates. Die Entwickler arbeiten an der Wiedereinführung der Playlist-Bearbeitung und der Schlummerfunktion. Die lokale Musikbibliothek soll ebenfalls verbessert werden. Das Unternehmen räumt ein, dass trotz der bisherigen Optimierungen bei der Gruppenlautstärke einige Kunden weiterhin Probleme mit der Lautstärkeregelung haben. Diese entstehen durch Verbindungsprobleme zwischen bestimmten Abspielgeräten und der App.
Die Entwickler nehmen das Feedback der Nutzer ernst. Viele wünschen sich die Rückkehr der A-Z-Scrollfunktion und ein verbessertes Warteschlangenmanagement. Sonos verspricht, diese Punkte in künftigen Updates zu berücksichtigen.
Das Unternehmen setzt bei der Qualitätssicherung auf umfangreiche Beta-Tests. Der Kreis der Tester wurde gezielt erweitert, um verschiedene Nutzungsszenarien abzudecken, so Millington. So wurden auch mehr sehbehinderte Tester einbezogen und Nutzer, die weiter von Amazon-Web-Services-Rechenzentren entfernt sind, um Latenzprobleme besser erkennen zu können.
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