
Amazon plant, im nächsten Jahr eine größere Anzahl von Werbeanzeigen in seinen beliebten Fernsehsendungen und Filmen auf Prime Video auszustrahlen. Damit will das Unternehmen seinen Einstieg in werbefinanzierte Streaming-Dienste weiter vorantreiben, so ein Bericht der US-amerikanischen Financial Times.
Das Unternehmen gab bekannt, dass es seit der Einführung von Werbung auf seiner Prime-Video-Plattform vor acht Monaten keinen drastischen Rückgang der Abonnenten verzeichnet hat. Dies beruhigt die Befürchtungen der Führungskräfte über mögliche Kundenreaktionen, während Amazon versucht, mehr Marken für seinen Streaming-Dienst zu gewinnen.
Kelly Day, Vizepräsidentin von Prime Video International, die das Streaming-Geschäft in globalen Märkten leitet, sagte der Financial Times, dass die Anzahl der Werbeplätze, die Marken anvisieren können, im Jahr 2025 steigen werde.
Im Vorfeld der ersten Londoner „Up Front“-Veranstaltung, bei der Fernsehanbieter ihre Pläne den Werbetreibenden präsentieren, um Geld für das kommende Jahr zu gewinnen, erklärte Day, dass die „Werbelast“ im Jahr 2025 „ein wenig zunehmen“ werde.
Die E-Commerce-Gruppe hat automatisch mehr als 200 Millionen Abonnenten auf ihren werbefinanzierten Dienst umgestellt, es sei denn, sie entschieden sich aktiv, mehr für den werbefreien Premium-Dienst zu zahlen. Day wollte keine Angaben dazu machen, wie viele Kunden auf das teurere werbefreie Angebot umgestiegen sind, sagte jedoch, dass die Zahl unter den von einigen Analysten geschätzten 20 Prozent liege.
Amazon wird auch interaktive und „shopbare“ Werbeformate für Prime Video einführen. Zuschauer können Artikel in ihren Warenkorb legen oder mehr über eine Marke erfahren, indem sie einfach ihre Fernbedienung klicken oder ihr mobiles Gerät scannen, ohne die Sendung auf dem Streaming-Dienst zu verlassen.
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