Mit der Veröffentlichung von Firefox 135 vollzieht Mozilla einen wichtigen Schritt in Richtung effektiveren Datenschutz. Der Browser entfernt die lange genutzte „Do Not Track“-Funktion aus seinen Datenschutzeinstellungen. Diese Entscheidung basiert auf der Erkenntnis, dass zahlreiche Websites diese Einstellung schlicht ignorieren.
Die „Do Not Track“-Funktion wurde ursprünglich entwickelt, um Nutzern die Möglichkeit zu geben, Webseiten mitzuteilen, dass sie nicht getrackt werden möchten. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass diese Option weitgehend wirkungslos blieb. In manchen Fällen führte die Aktivierung dieser Funktion sogar zu einer Verschlechterung des Datenschutzes, da sie als zusätzliches Merkmal zur Identifizierung von Browsern missbraucht werden konnte.
Als Ersatz führte Mozilla eine neue Option ein, die auf dem Global Privacy Control Standard basiert. Diese Funktion (genau über dem Do-not-Track-Punkt) ermöglicht es Nutzern, Websites anzuweisen, ihre Daten nicht zu verkaufen oder weiterzugeben. Der entscheidende Unterschied liegt in der rechtlichen Durchsetzbarkeit: GPC wird in verschiedenen Ländern und Regionen durch Datenschutzgesetze unterstützt.
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