Der Anime-Streaming-Dienst Crunchyroll gehört zu Sony. Letztere hatten die Plattform 2020 für rund 1,5 Mrd. US-Dollar übernommen. Damit sich diese Investition auszahlt, will man nun mehr Anime-Fans zu kostenpflichtigen Abos locken. Denn einige Serien könnt ihr dort auch im kostenlosen Tarif ansehen, dann natürlich mit Werbung. Für Aufsehen sorgt jetzt in der Community, dass „One Piece“ bald größtenteils hinter die Paywall wandert.
So bleiben die ersten 206 Episoden der Serie „One Piece“ im Free-Tarif erhalten. Alles, was danach kommt, ist aber bald nur noch mit einem kostenpflichtigen Abo abrufbar – und das ist bei „One Piece“ eine Menge. Denn „One Piece“ kommt auf über 1.100 Folgen. Letzten Endes ist die offizielle Ankündigung von Crunchyroll garniert mit Kommentaren, welche auf die Ironie der Situation anspielen. Denn die populäre Anime-Serie über Piraten wandert hinter die Paywall, was viele aber nicht zum Zahlen, sondern zum Aufsetzen des Piratenhutes animieren dürfte.
? Heads up, One Piece fans!
Starting soon, some One Piece arcs will require a Premium Membership. But the first 206 episodes (East Blue to Sky Island) will stay free, so new fans can still start Luffy’s journey at no cost.Mark your calendars for each phase of this update:
?…— Crunchyroll (@Crunchyroll) December 2, 2024
Immerhin wandern die Episoden der Serie nicht alle auf Schlag ins kostenpflichtige Abo. Am 23. Dezember 2024 geht es los und die Handlungsbögen Water 7 bis Fishman Island werden hinter der Paywall verschlossen. An 20. Januar 2025 gilt das dann auch für die Arcs Punk Hazard bid Whole Cake Island und sechs Specials. Ab dem 17. Februar 2025 packt Crunchyroll dann auch die verbliebenen Arcs, Reverie, Wano Kuni bis Egghead Island, ins kostenpflichtige Abo.
Bis zu den genannten Stichtagen könnt ihr „One Piece“ noch über Crunchyroll auch im kostenlosen Tarif ansehen – mit Werbung.
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