Nischen Commerce: Dankkarten-Druckerei

Viele Menschen haben den Traum, eine eigene Existenz zu gründen. Wenn der Wunsch danach entsteht, ist die erste Frage stets: Was könnte ich machen? Möglichkeiten gibt es viele, doch so, wie die Statistiken zeigen, scheitern viele Existenzgründungen daran, dass die bestehende Konkurrenz grob unterschätzt wurde. Nischen Commerce bietet dazu eine Lösung. Vor dem Start einer Existentgründung sind hierfür mehrere Faktoren wichtig. Einerseits sind umfangsreiche Marktinformationen zu recherchieren. Was gibt es schon? In welchem Umfang ist welches Angebot vorhanden? Wo ist eine Lücke zwischen den verschiedenen Angeboten? Alleine eineLücke/Nische zu finden, ist jedoch nicht ausreichend. Die Lücke muss einen Mehrwert für eine bestimmte Zielgruppe darstellen. Erst dann, wenn dies sichergestellt ist, lohnen sich weitere Gedanken und spätere Investitionen.Marktrecherche und Innovation sind somit die Schlagworte.

In welchem Bereich soll eine Nische gesucht werden?


Es gibt grundsätzlich mehrere Möglichkeiten um eine Nische zu finden. Bevor die Suche beginnt, sollten die eigenen Möglichkeiten ganz klar fixiert werden. Die eigene Bildung, besondere Kenntnisse und die Kreditwürdigkeit sind dabei einige maßgebende Faktoren. Es bringt wenig, wenn eine Nische gefunden wurde, die dann nicht umsetzbar ist, weil die Kenntnisse oder langfristig das Kapital dafür fehlt. Wenn die Richtung und die Möglichkeiten klar sind, kann die Suche beginnen.

Welche Arten von Nischen gibt es? Ein ganz neues Produkt


Die erste Möglichkeit ist es, eine ganz neue Innovation für ein bestehendes Problem oder ein vorhandenes Bedürfnis bis zur Produktreife zu entwickeln. Beispiele für solche Innovationen sind beispielsweise die Büroklammer oder der Regenschirm. Solche Innovationen sind dann oft als Patent oder Geschmacksmusterschutzfähig. Danach beginnen die Überlegungen für die Produktion

Welche Arten von Nischen gibt es? Ein bekanntes Produkt mit neuen Möglichkeiten 


Die zweite Möglichkeit besteht darin, ein bereits marktübliches Produkt so zu ergänzen, das es für den Kunden einen ergänzenden Mehrwert durch eine bestimmte Innovation darstellt. – Folgend ein Beispiel aus der Praxis


Nischen Commerce: Dankkarten-Druckerei


Dankkarten gibt es wie Sand am Meer. Hier eine neue Innovation zu finden, erscheint auf den ersten Blick unmöglich. Dass es doch möglich ist, ist unter der folgenden Adresse eindeutig zu erkennen. Auf der Internetseite von Dankkarten-Druckerei wurde eine einmalige Innovation erdacht und kundenorientiert umgesetzt. Dort besteht für den Kunden die Möglichkeit, einen eigenen Spruch oder einen eigenen Text stilvoll auf eine Dankkarte drucken zu lassen. Durch den gedruckten Text kann bei dem Empfänger eine hohes Gefühl von Individualität durch die direkte Namensbenennung oder das Hervorheben von persönlichen Eigenschaften erzielt werden. Dies füllt eine Marktlücke und befriedigt individuelle Bedürfnisse.

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Mutanox GmbH – E Commerce mit Zaun und Stacheldraht

Ein Unternehmen aus Berlin beliefert Kunden weltweit mit Stacheldraht und Zäunen. Der Abverkauf findet zu einem großen Teil über das Internet statt. So werden Kunden aus aller Welt auf das Berliner Unternehmen Mutanox GmbH aufmerksam und bestellen Zäune, Stacheldrähte und andere Produkte. Wer steckt hinter diesem Unternehmen und wie kam es zu dieser Entwicklung? Im Gespräch mit den beiden Gründern und Geschäftsführern der Mutanox GmbH, Talat Deger und Murat Ekrek.

Herr Ekrek, wie kamen Sie beide dazu ein Geschäft zu gründen, was sich in erster Linie damit beschäftigt Menschen zu trennen?

Die steigende Kriminalität und das Sicherheitsbedürfnis, sowohl für Gewerbetreibende und auch für den Privathaushalt hat  uns dazu geführt, Menschen und Objekte sicherer zu gestalten. In erster Linie wollten wir einen Präventivschutz anbieten. So sind wir unteranderem zum Stacheldraht bzw. Natodraht sowie Zaunsysteme aus Doppelstabmatten gekommen. Wir trennen keine Menschen sonder schützen Sie durch unsere Beratungen und auch durch unsere Produkte

Herr Deger, wie hat sich das Unternehmen seit ihrer Gründung entwickelt? Wo stehen Sie im Vergleich  zu Deutschland und der Welt im Wettbewerb?

Seit Gründung unseres Unternehmens hat das stetig steigende Schutzbedürfnis in den Industrieländer uns verholfen, jährlich um ca. 20 % zu wachsen. Mittlerweile sind wir der grösste Natodraht Lieferant in der BRD und mit ca. 400 t. Lagerhaltung in Doppelstabmatten sowie Pfosten und Toren neben unseren anderen Produkten der stärkste Großhändler in Raum Berlin. Zudem haben wir Kunden in allen 4 Himmelsrichtungen wie z.B. Australien, Afrika Südamerika sowie in der ganzen EU. Aufgrund unserer großen Lagerkapazität können wir „Just in time“ national sowie International liefern, was natürlich von großem Vorteil ist.

Herr Ekrek: Wer sind in erster Linie Ihrer Kunden und warum ordern sie hier in Berlin bei Ihnen? Gibt es nicht genug Stacheldrähte in anderen Ländern?

Berlin ist eine Weltstadt. Es ist natürlich was besonderes, wenn ein ausländischer, sowie inländischer Kunde Ware aus Berlin bekommt, da haben wir natürlich den „Berlin Bonus“. Zu unseren Kunden gehören unter anderem Behörden wie JVA`s , Polizei und Feuerwehr. Gewerbetreibende die hochwertige Güter am Lager haben. Natürlich auch Privatkunden, die unliebsamen Besuch bekommen haben – sei es auch Wildschweine die den Garten umgegraben haben.

Herr Deger: Wieviele Personen beschäftigen Sie und wie sieht ihre personelle Planung aus?

Es sind z.Zt. 8 Personen bei und beschäftig. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Mitarbeiten gut geschult sind und Erfahrungen bei uns sammeln und auch Einsetzten. Es bedarf an großer Kompetenz, einen Ausländischen Kunden zu beliefern und auch zufrieden zu stellen. Das gilt natürlich auch auf inländische Kunden. Aus diesem Grund Bilden wir aus, um später keinen Mangel an Fachkräften zu haben. Ein Auszubildenden haben wir nach erfolgreichem Abschluss übernommen, zwei weitere Azubis werden zur Zeit als Kaufmann im Gross.- und Außenhandel ausgebildet.

Herr Ekrek: Können und wollen Sie expandieren und schaffen Sie es aus eigenen Mitteln?

Seit Gründung unseres Unternehmens haben wir kein Fremdkapital in Anspruch genommen. Wie haben wir das also geschafft…? Durch unsere jahrelangen persönlichen Kontakte zu unseren  Lieferanten haben wir stets nach Bedarf bestellt. So dass wir kein großes Kapital gebunden haben. Wir sind einfach mit dem Markt mitgewachsen. Um den schnell wachsenden Markt zu begleiten, ist es ausser Frage gestellt, nicht zu expandieren. Wir sind stetig dabei unsere Strategien am Markt zu optimieren und unser Sortiment zu erweitern, wie z.B. unser neues Produkt „Wall Spikes“ welches unseren sehr bewährten Natodraht ergänzt.

Herr Deger: Ist die Berliner Wirtschaftspolitik für Sie ein Klotz am Bein oder sind ihnen die Weichen sehr gut gestellt? 

Wie schon erwähnt ist „Berlin“ unser Markenzeichen. Natürlich würden wir uns wünschen, dass die industrie und Handwerksbetriebe in Berlin bleiben und nicht ins Umland, ja sogar ins Ausland ziehen. Es ist auch sehr schwer, passende Immobilien mit angemessenem Preis zu finden, da ja Berlin zu einer Bürostadt forciert. Die ganze Innenstadt wird ständig umgebaut, so dass es schwieriger wird geeignete Standorte zu errichten.

Herr Ekrek: Wieviel Umsatz machen Sie? Seien Sie nicht bescheiden mit der Antwort. 

Als stetig wachsendes Unternehmen setzen wir natürlich unsere Ziele recht hoch, sodass wir in diesem Jahr 2012 die 5 Mio. Marke erreichen wollen.

Wir danken für das Interview.

Links:

Mutanox Homepage

Maschendrahtzaun by Stefan Raab

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