Zero Rating: Telekom Stream On und Vodafone Pass im Vergleich

Mit Telekom Stream On und Vodafone Pass können Kunden Musik und Videos ohne Volumenbegrenzung streamen. Der Vergleich zeigt deutliche Unterschiede.

Derzeit gibt es in Deutschland zwei sogenannte Zero-Rating-Angebote: Stream On der Telekom und Pass von Vodafone. In beiden Optionen können Kunden bestimmte Online-Dienste nutzen, ohne dass dabei Daten vom monatlichen Inklusivvolumen abgezogen werden. Dieser Artikel zeigt, was die einzelnen Optionen bieten und was sie kosten.

Mit Stream On können Telekom-Kunden in den Laufzeit-Tarifen von Magenta Mobil im Inland sowohl Musik als auch Videos von teilnehmenden Partnerunternehmen online abrufen, ohne ihr Inklusivvolumen zu belasten. Die Stream-On-Option kommt in drei unterschiedlichen Varianten:

  • Stream On Music: Musik-Streaming
  • Stream On Music & Video: Musik- und Video-Streaming
  • Stream On Music & Video Max: Musik- und Video-Streaming in HD-Qualität

Allerdings gibt es Einschränkungen: So bleibt dem 2-GByte-Magenta-Mobil-S-Tarif (Durchschnittspreis/Monat: 33,70 Euro) jegliche Stream-On-Option verwehrt. Kunden im 4-GByte-Tarif Magenta Mobil M (Durchschnittspreis/Monat: 43,70 Euro) steht nur Stream On Music, also Audio-Streams, zur Verfügung. Wer dagegen zusätzlich DSL und Festnetz von der Telekom bezieht, gehört zu den Magenta-Eins-Kunden und kann auch im Magenta-Mobil-M-Tarif Stream On Music & Video abrufen.

Im 6-GByte-Tarif Magenta Mobil L (Durchschnittspreis/Monat: 53,70 Euro) kann man die Option Stream On mit Musik und Video ohne Aufpreis hinzubuchen. Nur für Magenta-Eins-Kunden – also diejenigen, die sowohl Festnetz als auch Mobilvertrag bei der Telekom haben – gibt es in diesem Tarif Stream On Music & Video Max für Video-Streaming in HD-Auflösung. Hier gibt es eine Übersicht über die Magenta-Mobil-Tarife.

Bei einer Buchung über den heise-Tarifrechner gibt es eine günstigere Möglichkeit, mit Stream On der Telekom unbegrenzt Audio und Bewegtbild zu streamen. Hier kostet Stream On zwar monatlich 9,95 Euro extra, ist dafür aber schon in kleineren Tarifen verfügbar und insgesamt im Monatsdurchschnitt günstiger.

Der 2-GByte-Telekom-Tarif Magenta Mobil S kostet über den heise-Tarifrechner inklusive Stream On Music Try&Buy powered by Apple Music durchschnittlich pro Monat inklusive aller Kosten und Rabatte 37,99 Euro. -> Mehr Informationen hier*

Der 4-GByte-Telekom-Tarif Magenta Mobil M kostet über den heise-Tarifrechner inklusive Stream On Music & Video Max, welches unbegrenztes Video-Streaming in hoher Qualität ermöglicht, durchschnittlich pro Monat 48,23 Euro. -> Mehr Informationen hier*

Der 6-GByte-Telekom-Tarif Magenta Mobil L kostet über den heise-Tarifrechner inklusive Stream On Music und Video Max durchschnittlich pro Monat 55,99 Euro. -> Mehr Informationen hier*

Gerade für Kunden, die kein Festnetz über die Telekom beziehen, damit nicht in die Magenta-Eins-Kategorie fallen und dennoch über Stream On Videos in hoher Qualität (Max) streamen möchten, sind die Optionen über den heise-Tarifrechner einen Blick wert.

Stream On funktioniert nur bei teilnehmenden Anbietern. Insgesamt wirbt die Telekom damit, 185 Partner-Dienste für Musik-Streaming und 94 Partner-Dienste für Video-Streaming an Bord zu haben. Die wichtigsten sind mit dabei, darunter inzwischen auch Spotify. Der Audio-Streaming-Primus wurde anfangs von Stream On ausgeschlossen – angeblich, weil der Datendurchsatz zu hoch war. Hier eine Liste aller aktuellen Partner-Dienste.

Wichtig: Damit das Streaming nicht das Inklusivvolumen belastet, muss man die jeweiligen Apps der Anbieter nutzen. Das Streamen über den Browser wird nicht unterstützt. Außerdem greift Stream On nur im Inland, im EU-Ausland gehen die Streams vom Datenvolumen ab.

Weiterhin sollten Kunden darauf achten, nicht ihr Inklusivvolumen zu überschreiten. Dann gilt die Bandbreitenbeschränkung von 64 kBit/s nämlich auch für Stream On.

Etwa ein halbes Jahr, nachdem die Telekom Stream On vorstellten, zog Vodafone mit der Option Pass nach. Pass unterteilt sich in vier Varianten:

  • Chat Pass: Facebook Messenger, Telegram, Threema, Viber, WhatsApp
  • Social Pass: Facebook, Instagram, Pinterest, Twitter, Snapchat
  • Music Pass: Apple Music, Spotify, Amazon Prime Music, Deezer, Napster, Soundcloud, Tidal
  • Video Pass: Amazon Prime Video, Netflix, Sky Go, Sky Ticket, Waipu.tv, Zatoo

Neben den oben aufgezählten Streaming-Diensten unterstützt Vodafone Pass noch einige mehr. Auf der Webseite gibt es eine vollständige Auflistung der Partner. Auffällig: Im Vergleich zu Stream On der Telekom gibt es weniger Auswahl. Am Schmerzlichsten werden viele Kunden beim Video Pass Youtube vermissen. Dafür gibt es aber einen Vorteil: Im Gegensatz zur Telekom, welche nur in der Option Max Videos in HD streamt, hat Vodafone keine solche Einschränkung.

Man kann darüber streiten, wie sinnvoll der Chat und Social Pass wirklich ist, schließlich verbrauchen Textnachrichten oder Bilderlisten nicht annähnernd so viele Daten wie Musik- oder gar Video-Streaming-Dienste.

Die Pass-Option ist bei einigen Vodafone-Tarifen inklusive. Dabei lockt Vodafone mit einem Angebot: Noch bis zum 31. Juli 2018 legt der Provider für die ersten 24 Monate des Vertrags einige GByte dazu. Der Tarif Red S mit 4 statt 2 GByte (Durchschnittspreis/Monat: 29,91 Euro) kommt mit Chat, Social oder Music Pass, der Video Pass bleibt ihm verwehrt.

Beim Tarif Red M mit 11 statt 4 GByte (Durchschnittspreis/Monat: 36,91 Euro) und beim Tarif Red L mit 16 statt 8 GByte (Durchschnittspreis/Monat: 43,91 Euro) steht neben den anderen auch der Video Pass zur Wahl.

Für alle unter 28 Jahren bietet Vodafone die Tarif-Gruppe Young. Young S mit 1,5 statt 1 GByte (Durchschnittspreis/Monat: 21,65 Euro) bietet nur die Pässe Chat, Social, Music, nicht jedoch den Video Pass. Beim Tarif Young M mit 6 statt 4 GByte (Durchschnittspreis/Monat: 25,65 Euro) und beim Tarif Young L mit 11 statt 8 GByte (Durchschnittspreis/Monat: 33,15 Euro) steht auch der Video Pass zur Verfügung. Alle Infos zu den Vodafone-Tarifen.

Günstiger ist Vodafone mit der Pass-Option über den heise-Tarifrechner. Auch hier greift die Vodafone-Aktion mit den zusätzlichen GByte bis zum 31. Juli 2018. Beim Tarif Red S mit 4 GByte (Durchschnittspreis/Monat: 20,74 Euro) stehen nur die Pässe Chat, Social oder Music zur Wahl, nicht jedoch der Video Pass. -> Mehr Informationen hier*

Der Vodafone Red M im heise-Tarifrechner entpuppt sich als echtes Schnäppchen. Neben der üblichen Telefon-Flatrate in alle Netze kommt Vodafone Red M mit 11 GByte und einem Vodafone Pass nach Wahl – inklusive dem Video Pass. Der Durchschnittspreis kommt hier auf 26,91 Euro pro Monat. -> Mehr Informationen hier*

Die Kritiker streiten seit ihrer Einführung über beide Zero-Rating-Optionen, stellen sie doch in ihren Augen eine Verletzung der Netzneutralität dar. Telekom und Vodafone wollen damit nicht nur Netzbetreiber und Provider sein, sondern zusätzlich die Kontrolle über die Inhalte erlangen. Streaming-Anbieter, die in den Inklusivangeboten aufgenommen werden wollen, müssen Verträge mit den jeweiligen Providern abschließen.

Telekom und Vodafone steht es frei, Anbieter nicht in ihre Listen aufzunehmen. Bekanntestes Beispiel ist Spotify, welches bei Telekom Stream On zu Beginn nicht inkludiert war. Aber nicht nur große, sondern besonders kleinere Streaming-Anbieter sind benachteiligt. Sie müssen im Verhältnis zum Umsatz mehr Aufwand betreiben, um bei beim Zero Rating dabei zu sein.

Auch wenn für Kunden die Zero-Rating-Angebote auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, bedeutet dieses Geschäftsmodell weitergedacht, dass das offene Internet eingeschränkt wird und Portalangebote zunehmen. Wer mehr will, muss zahlen. Die Einführung von Zero Rating könnte langfristig allen Mobilfunknutzern teuer zu stehen kommen. Im Artikel Überholspuren beleuchten unsere Kollegen der c't die Aushöhlung der Netzneutralität.

Die Zero-Rating-Angebote von Telekom und Vodafone verstoßen laut Kritikern gegen die Netzneutralität. Kunden, die sich daran nicht stören, finden dennoch spannende Tarif-Optionen.

Wer sich bevorzugt im D1-Netz bewegt und Video-Streaming in HD möchte, sollte sich den 4-GByte-Telekom-Tarif Magenta Mobil M im heise-Tarifrechner genauer anschauen. Er kostet durschnittlich 48,23 Euro im Monat. -> Mehr Informationen hier*

Die Netzabdeckung von Vodafone ist im eigenen Bewegungsradius gut? Dann zeigt sich der Vodafone Red M Tarif im heise-Tarifrechner als besonders interessant. Inklusive Telefon-Flat, 11 GByte und einem Vodafone-Pass der Wahl kostet er durchschnittlich 26,91 Euro im Monat und stellt damit das mit Abstand günstigste Angebot dar. -> Mehr Informationen hier*

Eine zur Netzneutralität konforme Alternative zu Telekom Stream On und Vodafone Pass bietet O2 mit seinen O2-Free-Tarifen. Nach Überschreiten des Inklusivvolumens erfolgt hier eine sanfte Drosselung auf eine 3G-Verbindung mit einem Datendurchsatz von 1 MBit/s. Damit ist Videostreaming in SD-Qualität möglich – unabhängig vom Streaming-Anbieter und auch im Browser. Allerdings sollte man vor Abschluss überprüfen, ob im eigenen Bewegungsradius das O2-Netz, auch im 3G-Betrieb, verfügbar ist. Im heise-Tarifrechner gibt es den Tarif O2 Free S Boost mit sanfter Drosselung für einen monatlichen Durchschnittspreis von 26,24 Euro. -> Mehr Informationen hier*

Transparenzhinweis: Alle im Beitrag berechneten Durchschnittpreise pro Monat beziehen sich auf einen Laufzeitvertrag von 24 Monaten inklusive aller Kosten und Rabatte. Wird der Vertrag nicht gekündigt, sondern läuft danach weiter, erhöht sich der Durchschnittspreis.

Mit * gekennzeichnete Links gehen zum Tarifrechner von Heise Online beziehungsweise zu unserem Partner Verivox. Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Dadurch entstehen keine zusätzlichen Kosten für den Kunden.

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Externer CD/DVD-Brenner Lenovo 0A33988 im Test

Lenovo liefert einen externen Brenner für CDs und DVDs in Thinkpad-Optik. Das Gerät arbeitet erfreulich leise, ist aber teuer.

Lenovos externer CD/DVD-Brenner ist wie die Thinkpad-Laptops komplett aus mattem schwarzen Kunststoff gefertigt. Auf der Oberseite hat er einen großen, spiegelnden Bereich. Darauf befindet sich in weiß der Lenovo-Schriftzug. Leider ist dieser Teil sehr anfällig für Kratzer und Fingerabdrücke. Die Kanten sind unterschiedlich stark abgerundet, wodurch insgesamt ein hübsches Design entsteht.

Die Verarbeitung der Seiten könnte allerdings besser sein. Hier trifft Ober- auf Unterhälfte und bildet einen leicht scharfkantigen Schlitz. Der Brenner wiegt 212 Gramm. Vier Gummifüße an der Unterseite verringern ein hin- und herrutschen auf dem Schreibtisch.

Der Lenovo-Brenner kommt mit einem langen Y-USB-Kabel. Der Mini-USB-Stecker wird mit der hinteren Seite des Brenners verbunden, die normalen USB-Stecker kommen in die USB-2.0-Anschlüsss am Rechner. Einer davon ist für die Stromversorgung, der andere für die Daten. Meistens reicht es aus, das Datenkabel zu verwenden. Moderne Systeme liefern darüber genügend Strom für den Brennvorgang. Dank des langen Kabels lassen sich auch USB-Buchsen erreichen, die für andere Brenner zu weit auseinander liegen.

Auf der beiliegenden CD befinden sich neben dem deutschen Nutzerhandbuch auch die Programme Corel DVD Movie Factory zum Erstellen von DVDs mit interaktivem Menü, Corel BurnNow zum Brennen von CDs und DVDs und Corel WinDVD10 zum Abspielen von MPEG-2-Dateien und DVD-Filmen. Die Programme unterstützen nur Windows.

Wem das nicht reicht oder wer eine Alternative sucht, dem empfehlen wir die Kategorie „Brenn-Software” der Kollegen von Heise Download. Dort gibt es eine Übersicht zu zahlreichen Programmen, sowohl kostenlose wie kostenpflichtig.

Gängige CD- und DVD-Formate sind für den Brenner kein Problem. Auch die Geschwindigkeit entspricht den üblichen Standards (DVD 8x, CD 24x). Der Brennvorgang ist zwar nicht lautlos, aber im Vergleich ist das Gerät von Lenovo eins der leisesten im Test. Störgeräusche wie Knarren oder Pfeifen bleiben aus.

Bei der Brenndauer liegt der Lenovo-Brenner mit den anderen getesteten Geräten gleich auf.

Dank seines langen Kabels eignet sich Lenovos externer Brenner vor allem für Laptops, die nur einen USB-Port pro Seite haben. Tatsächlich liefern die meisten USB-Anschlüsse aber inzwischen genügend Leistung, so dass kein zweiter Stecker notwendig ist. Im Test hat uns das ruhige Arbeitsgeräusch besonders gefallen. An der Verarbeitung könnte allerdings noch nachgebessert werden. Zudem ist das Gerät deutlich teurer als die Konkurrenz von Verbatim (Testbericht) oder Asus (Testbericht).

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Diebstahlschutz: GPS-Tracker für das Fahrrad

Von gut getarnt bis unübersehbar: Wir zeigen GPS-Lösungen für das Fahrrad, die die Ortung über das Mobilfunknetz ermöglichen.

Bei der Polizei gehen täglich fast 1000 Anzeigen wegen Fahrraddiebstahl ein. Die Dunkelziffer der tatsächlich gestohlen Fahrräder ist noch deutlich höher. Die Gesetzeshüter sind anscheinend machtlos. Nicht einmal jeder zehnte angezeigte Fahrraddiebstahl wird tatsächlich aufgeklärt.

Das sind beunruhigende Zahlen, gerade für Besitzer von hochpreisigen Fahrrädern oder E-Bikes (Pedelecs). Ein hochwertiges Schloss ist sowieso obligatorisch, aber auch Technik schützt. Die folgenden GPS-basierten Tracker mit Verbindung zum GSM-Mobilfunknetz verraten dem Besitzer via SMS, App oder Online-Dienst den Standort seines Fahrrads – im besten Fall auch noch, nachdem es längst gestohlen wurde.

Der TrackerID Fahrrad Finder versteckt den GPS-Tracker im Flaschenhalter des Fahrrads. Über einen Bewegungssensor wird die GPS-Standortverfolgung aktiviert und über das Mobilfunknetz an die App übertragen. Der Tracker löst keinen Alarm aus, wenn der kleine, mitgelieferte Bluetooth-Transponder in der Nähe ist. Der Akku soll sechs Monate durchhalten.

Der folgende GPS-Fahrrad-Tracker nutzt ein noch besseres Versteck: das Gabelschaftrohr – also jenes Rohr, welches im Steuerrohr steckt und den Lenker mit der Gabel verbindet. Die gesamte Technik befindet sich in einem etwa 17 cm langen Kunststoff-Zylinder, der genau in den Schaft des Rohres passen soll. Die Achillesverse des Systems ist laut einigen Nutzerberichten die Laufzeit. So versorgt der 700-mAh-Akku das System lediglich 3 – 5 Tage lang mit Strom, bevor er wieder umständlich ausgebaut und an die Stromversorgung gehängt werden muss.

Eine Ecke teurer, aber laut Nutzerberichten auch ausgereifter, ist das GPS-Ortungssystem von velocate. Hier versteckt sich die gesamte Technik inklusive GPS, Bewegungssensor, Mobilfunkteil und Akku im Rücklicht. Das Besondere: Der Akku des Trackers lädt über den Fahrraddynamo oder das E-Bike-Stromnetz. Deutlich günstiger, dafür mit weniger Funktionen, ist der Tkstar TK906.

Der Incutex GPS Tracker TK104 in der Größe einer Streichholzschachtel passt zum Beispiel versteckt unter den Sattel. Er ist vergleichsweise günstig und bringt dennoch mit die wichtigsten Funktionen für die Ortung des Fahrrads mit. Er verfügt über SMS-Echtzeitortung, Bewegungsalarm, GEO-Fencing und einiges mehr. Sein 800-mAh-Akku soll knapp zwei Wochen halten.

Nur wenige Euro kosten GPS-Alarm-Aufkleber (zum Preisvergleich). Auch wenn diese bei einem tatsächlich gestohlenen Fahrrad wertlos sind, könnten sie dennoch den ein oder anderen potenziellen Dieb davon abhalten, sich am eigenen Fahrrad zu vergreifen.

Gerade angesichts der hohen Diebstahlquote bei Fahrrädern und der gleichzeitig geringen Aufklärungsquote seitens der Polizei sind GPS-Tracker für das Fahrrad ein gute Idee. Sowohl preislich, als auch qualitativ und bezüglich des Funktionsumfangs scheint es jedoch massive Unterschiede zu geben. Einige der GPS-Tracker unterstützen zum Beispiel einzelne Mobilfunknetze nicht oder müssen alle paar Tage umständlich ausgebaut werden, um den Akku zu laden. Andere Lösungen wie der im Rücklicht verbaute Tracker von velocate scheinen dagegen gut zu funktionieren.

Habt ihr bereits Erfahrungen mit GPS-Trackern für das Fahrrad gesammelt oder vermisst noch ein Produkt? Wir freuen uns über Eure Kommentare.

Unsere Kollegen von c't haben in ihrem Artikel „Alles orten" Hintergrundwissen zur allgemeinen Funktionsweise von GPS-Trackern mit GSM-Verbindung zusammengetragen.

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Rakuten: 25 Euro Rabatt auf alles – Lohnt sich der Deal?

Rakuten gewährt bis zum 31. Juli auf Einkäufe ab einem Mindestbestellwert von 50 Euro einen Nachlass von 25 Euro. Wir machen den Schnäppchen-Check!

Der Online-Marktplatz Rakuten gewährt bis zum 31. Juli 2018 auf alle über rakuten.de getätigten Einkäufe ab einem Mindestbestellwert von 50 Euro ein Rabatt von 25 Euro. Aber trotzdem ist Vorsicht geboten, nicht alle Deals lohnen sich.

Als Voraussetzung verlangt Rakuten, dass mit der Option Masterpass bezahlt wird. Masterpass ist ein Online-Bezahldienst des Kreditkarten-Betreibers Mastercard, mit dem in zahlreichen Shops bezahlt werden kann. Er positioniert sich als Alternative zu Paypal. Dafür müssen sich Kunden, falls noch nicht geschehen, bei Masterpass registrieren, indem sie einige persönliche Daten sowie eine Kreditkarte hinterlegen. Die Kreditkarte muss dabei nicht von Mastercard sein. Mit der kostenlosen Registrierung kommen keine Verpflichtungen auf Kunden zu.

Kunden legen nun den Artikel auf Rakuten in den Warenkorb, wählen als Zahlungsart Masterpass und geben im nächsten Schritt den Gutscheincode MASTERPASS25 ein.

Der Rakuten-Masterpass-Deal kommt mit mehreren Besonderheiten. Der Einkauf kann sich zum Beispiel aus mehreren verschiedenen oder gleichen Produkten zusammensetzen. Solange der Einkaufswert die 50 Euro übersteigt, gewährt Rakuten 25 Euro Rabatt. Außerdem gilt der Rabatt auch auf bereits reduzierte Produkte, wodurch sich teilweise im Vergleich zum „Straßenpreis” zusätzlich Geld sparen lässt. Einsetzen lässt er sich nur einmal für jeden Rakuten-Account.

Trotzdem ist natürlich auch hier Vorsicht geboten. So liegen die Produktpreise bei Rakuten teilweise deutlich über dem sonst üblichen Preisdurchschnitt. Auch verlieren die 25 Euro Rabatt an Attraktivität, wenn sich der Produktpreis weit von den 50 Euro Mindestbestellwert entfernt. Als Beispiel sei hier der Fernseher Panasonic TX-49EXW604 genannt. Er kostet auf Rakuten 799 Euro, während er bei einigen anderen Händlern bereits über 350 Euro günstiger zu haben ist. Hier fallen auch die 25 Euro Rabatt nicht mehr ins Gewicht.

Am Rabatt Interessierte sollten am besten selbst auf Rakuten schauen und den Preis des Wunschproduktes im Preisvergleich gegenchecken.

Exemplarisch haben wir einige spannende Deals herausgesucht. Da das Angebot nur gilt, solange der Vorrat reicht, sind einige besonders beliebte Produkte bereits ausverkauft. Das kann auch für die hier aufgezählten Produkte gelten.

Die ASUS ROG Sagaris GK1100 RGB Gaming-Tastatur mit Cherry-MX-Blue-Schalter besitzt programmierbare Tastenkombinationen mit Makro-Befehlen und kommt im schwarzen Aluminiumgehäuse. Die Tasten sind RGB-beleuchtet und bietet sieben voreingestellte Beleuchtungsmodi. Auf Rakuten kostet sie inklusive Rabatt 40 Euro, der günstigste Preis außerhalb von Rakuten beträgt 101 Euro. Damit kommen Käufer hier auf eine Ersparnis von 61 Euro, das sind 153 Prozent.

Noch gravierender ist der Unterschied zwischen dem Rakuten-Rabatt-Preis und dem Internetpreis beim Razer BlackWidow Tournament Edition Gaming Keyboard. Die mechanische Tastatur kostet anderswo mindestens etwa 100 Euro, bei Rakuten rabattiert lediglich 25,95 Euro. Das ist ein Unterschied von etwa 74 Euro, beziehungsweise eine Ersparnis von 285 Prozent. Aber Achtung: Bei diesem Angebot handelt es sich um B-Ware.

Der mobile Bluetooth-Lautsprecher JBL Flip 4 ist wasserdicht nach IPX7, bietet eine für seine Größe ordentlichen Sound und soll mit einer Ladung des 3000 mAh Akkus zwölf Stunden lang Musik wiedergeben können. Sein günstigster Preis beträgt derzeit 84,90 Euro, auf Rakuten kostet er nun allerdings 20 Euro weniger, nämlich 64,90 Euro. An Bluetooth-Lautsprechern Interessierte empfehlen wir unsere aktuellen Test-Reihe.

Wer eine günstige externe Festplatte zur Auslagerung von Daten sucht, für den könnte das Intenso Memory Drive in schwarz mit einer Kapazität von 1 TByte interessant sein. In dem Gehäuse steckt eine 2,5-Zoll-Festplatte mit 5400 U/min und einer maximalen Datentransferrate von 85 MBit/s beim Lesen und 75 MBit/s beim Schreiben. Sie kostet sonst mindestens 47 Euro, auf Rakuten derzeit 25,61 Euro, das entspricht einem Rabatt von 83 Prozent.

Apples iPad-Pro-Reihe bietet sich dank sehr genauer Abtastung für Grafiker zum mobilen Arbeiten an – wenn der hauseigene Apple Pencil genutzt wird. Wirklich günstig ist der jedoch nicht, kostet er doch normalerweise mindestens 92,05 Euro. Wer die Rakuten-Aktion für einen Kauf nutzt, zahlt derzeit nur 80,56 Euro, das sind 11,49 Euro weniger, das entspricht 14 Prozent.

Der AVM FRITZ!WLAN Repeater 1750E (Testbericht) überzeugte bei uns dank Dual-Band-Repeater und Mesh-Funktion. Abzüge gab es beim hohen Preis. Zumindest dieser Punkt relativiert sich nun etwas. Im Internet kostet der WLAN-Repeater mindestens 64,94 Euro, auf Rakuten mit Rabatt jedoch nur 44,90 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von 45 Prozent.

Ähnliches gilt für das AVM FRITZ!Fon C5 DECT-Mobilteil mit Farbdisplay für HD-Telefonie. Es kostet sonst mindestens 49,99 Euro, auf Rakuten derzeit nur 34,99 Euro.

Das Devolo-Basic-WLAN-Starterset erweitert das Heimnetzwerk über das Stromnetz. Es kommt über WLAN mit einer maximalen Datentransferrate von 150 MBit/s, über Ethernet maximal 100 MBit/s und über Power-LAN mit maximal 500 MBit/s. Es kostet sonst mindestens 98,84 Euro bei Rakuten derzeit 91,99 Euro. Damit ist es dort immerhin etwa 6,50 Euro günstiger. TechStage bietet einen guten Überblick über aktuelle Power-LAN.

Auch Kunden, die an Komponenten für NAS interessiert sind, können bei Rakuten einige Euro sparen. So kostet die Seagate IronWolf ST3000VN007 3TByte 3,5-Zoll-Festplatte sonst mindestens 89,85 Euro, derzeit auf Rakuten lediglich 74,90 Euro. Auch die WD WD40EFRX 4 TByte Festplatte, SATA 600, WD Red, 24/7 ist mit einem Rakuten-Preis von 103,85 Euro statt sonst mindestens 114,85 Euro durchaus einen Blick wert.

Das Nintendo NES Classic Mini war bei seinem Erscheinen so schnell ausverkauft, dass es zeitweise auf Ebay Mondpreise erzielte. Mittlerweile wurde die jetzt schon kultige Mini-Konsole für Retro-Fans nachproduziert und ist entsprechend wieder erhältlich. Üblicherweise wechseln hier bei einem Kauf mindesten 61,49 Euro den Besitzer. Auf Rakuten zahlen Käufer derzeit jedoch nur 44,90 Euro, was einem Rabatt von 37 Prozent entspricht.

Nicht wirklich High-Tech, dafür aber umso nerdiger: Rakuten verkauft die Nerf N-Strike Modulus Regulator inklusive Rabatt für 34,99 Euro. Das sind 44,99 Euro weniger im Vergleich zum außerhalb von Rakuten günstigsten Online-Preis von 79,98 Euro. Mögen die Büro-Kriege beginnen!

Der Nintendo Switch Pro Controller gilt als einer der besten Controller für die beliebte Nintendo-Konsole. Sein Problem: Er ist mit mindestens 58,19 Euro sehr teuer und dazu auch noch recht preisstabil. Wer jetzt bei Rakuten zuschlägt, zahlt immerhin 13,29 Euro weniger, also nur noch 44,90 Euro.

Auch dem XBox-Gamepad Microsoft Xbox One Wireless Controller wird nachgesagt, zu den allerbesten seiner Art zu gehören. Sein Vorteil: Er ist universeller einsetzbar als viele seiner Controller-Kollegen. So lässt er sich zum Beispiel problemlos an einem PC anschließen. Er kostet sonst mindestens 39 Euro, auf Rakuten derzeit nur 25,95 Euro, was einem Rabatt von 50 Prozent entspricht.

Der Sony DualShock 4 2.0 Controller Wireless in schwarz für die PS4 vervollständigt die Riege der beliebtesten Controller. Er kostet sonst mindestens 45,94 Euro, derzeit auf Rakuten genau 30 Euro. Ein guter Deal.

Das besondere an dem 25-Euro-Rakuten-Masterpass-Deal ist der mit 50 Euro recht geringe Mindestbestellwert. Außerdem Bemerkenswert: Er gilt für alle Produkte und Produktkombinationen – darunter fallen auch bereits herabgesetzte Artikel. Trotzdem sollte vor einem Kauf der Preis des Produkts immer mit dem realen Online-Preis verglichen werden. Gerade bei teureren Produkten fällt der Rabatt von 25 Euro schnell nicht mehr ins Gewicht, beziehungsweise Käufer laufen Gefahr, einem Scheinschnäppchen aufzulaufen.

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Wasserfester Lautsprecher Anker Soundcore Motion Q im Test

Der Motion Q von Anker Soundcore ist ein Outdoor-Lautsprecher für 50 Euro. Er hat eine Akkulaufzeit von mehr als 11 Stunden und ist zudem noch wasserfest. Ob der Motion Q etwas taugt, haben wir getestet.

Im Lieferumfang des Motion Q befinden sich Lautsprecher, Ladekabel mit Micro-USB und ein Schnürriemen zum Anbringen. Mit Letzterem lässt sich der Lautsprecher nahezu überall befestigen oder aufhängen.

Ein Ladegerät oder eine kompakte Transporttasche gibt es nicht dazu. Das Laden mit einem Smartphone-Netzgerät mit 5 V Spannung und 1 A Stromstärke nimmt durchschnittlich drei Stunden und fünf Minuten in Anspruch.

Der seit April 2018 erhältliche Motion Q ist IPX7-zertifiziert. Das heißt, er taucht für maximal 30 Minuten vollständig bis zu einem Meter im Wasser. Obwohl er offiziell keine Schutzklasse für Staub besitzt, profitiert der Lautsprecher von seiner Texiloberfläche, die um das Gehäuse gewickelt ist. So dringen weder Sand, Staub noch anderer Schmutz ins Innere ein.

Ankers neuester Lautsprecher hat die Form eines Zylinders und ist in etwa so groß wie eine Limonadendose – allerdings mit einem Gewicht von 420 g. Damit ist das Transportieren in nahezu jeder Tasche bedenkenlos möglich. Der Motion Q passt bequem in einer Hand und lässt sich mühelos umschließen.

Das untere Gehäuse ist zu ein Fünftel aus einem weichen Material gefertigt. Auf glatten und polierten Oberflächen rutscht der Motion Q widerstandslos. Auf rauen Oberflächen wie Holzsitzbänke bleibt er stehen.

Die Bedienelemente des Motion Q sitzen auf der oberen Seite. Mit fünf Tasten steuert der Nutzer die Musikwiedergabe und -lautstärke. Neben Laut und Leise sowie Wiedergabe/Pause und Ein-/Ausschalten hat der Lautsprecher einen Bluetooth-Button für die Koppelung mit einem Smartphone oder Tablet. Die einzelnen Tasten sind nicht beleuchtet, wie etwa beim Yoyo S von Cambridge Audio (Testbericht). In der Mitte der Bedienerfläche leuchtet eine LED durchgehend in blau und visualisiert damit den Betrieb.

Leider fehlt eine NFC-Antenne für den einfachen Verbindungsaufbau. Gerade, wenn man mit Freunden unterwegs ist und unterschiedliche Musikquellen zur Verfügung hat, ist das schnelle Wechseln eine praktische Sache.

Die Wiedergabetaste übernimmt unterschiedliche Funktionen, je nach dem, wie häufig man sie betätigt. Ein einfacher Druck pausiert den aktuellen Titel oder setzt ihn fort. Drückt man die Taste zweimal hintereinander, so springt der Lautsprecher zum nächsten Wiedergabetitel. Dreimaliges Drücken bedeutet Wiederholung des aktuell laufenden Songs.

Gespräche über die integrierte Freisprechfunktion nimmt der Nutzer über die Ein/Ausschaltetaste an.

Der Motion Q spielt Musik kabellos über Bluetooth 4.2 mit bis zu 20 m Reichweite oder kabelgebunden über seinen Aux-Eingang ab. Der analoge Anschluss mit 3,5 mm befindet sich am Fuß des Lautsprechers neben dem Micro-USB-Port hinter einer dicken Gummiklappe.

Im Motion Q sitzt ein Akku mit 2600 mAh. Laut dem Hersteller soll er eine Laufzeit von bis zu zehn Stunden bieten. Bei einer Lautstärke mit 50 Prozent haben wir eine Akkulaufzeit von 11 Stunden und 20 Minuten erreicht.

Anker bewirbt den Motion Q als einen Lautsprecher mit 360-Grad-Klang. Dabei besitzt er lediglich zwei Treiber mit 8 Watt Leistung, die in entgegengesetzter Richtung schallen. Links und rechts sitzen zwei passive Bassstrahler, die sich für die Bassanhebung verantwortlich zeigen. Trotzdem ist der Klang ausgewogen, da er radial ausgegeben wird.

Insgesamt ist der Klang des Motion Q nicht enttäuschend, wie man aufgrund seiner Größe vielleicht annehmen würde. Sogar bei hohen Lautstärken ist der Klang klar und frei von Verzerrungen. Der Bass ist aufgrund des Volumens begrenzt, reicht aber für spontane Outdoor-Partys in den Sommer-Monaten vollkommen aus.

Hat der Motion Q eine Besonderheit? Nicht wirklich. Er hat keine integrierte Powerbank zum Aufladen des Smartphones oder eine Gestensteuerung, wie der Yoyo S (Testbericht). Auch ist er nicht stoß- und sturzfest. Ein nützliches Feature ist die Möglichkeit, einen weiteren Motion Q zu koppeln, um so einen echten Stereo-Effekt zu erhalten.

Der Motion Q von Anker Soundcore ist ein guter und günstiger Outdoor-Lautsprecher. Er ist klein und damit einfach zu transportieren und bietet dennoch einen sauberen Klang. Die Handhabung ist einfach. Gegenüber dem Soundcore 2 (Testbericht) vom selben Hersteller bietet er Stereo-Kopplung an. Mit dem Kauf macht man nichts falsch.

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