E-Commerce Wachstumsbranche 2012

Wie der Bundesverband des Deutschen Versandhandels mitteilte, ist E-Commerce Hauptantreiber der hervorragenden Entwicklung im Versandhandel Deutschlandes. Die Zukunftsbranche schlecht hin legte um mehr als 27 % zu.

Online Shopping verändert den Einzelhandel – Experten sprechen von einem Wandel, welchen das Versandgeschäft und der Einzelhandel fortwährend erfahren. Laut dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels sei das Umsatzvolumen des Interaktiven Handels im vergangenen Jahr insgesamt um ungefähr 15,6 % auf nun 39,3 Milliarden Euro gestiegen. Den Hauptanteil mit über 70 % daran trägt der E-Commerce mit einem satten Plus von knapp 27 %.

Multichannel vorn

Laut des Bundesverbandes sind die Gewinner der Entwicklung vor allem Multichannel-Versender, welche beim Umsatz mit Waren deutlich dominieren und einmal mehr beweisen, wie essentiell und effektiv Multichannel-Aktivitäten in der Moderne geworden sind. Einen großen Zuwachs auf nun knapp 11,4 Milliarden Euro Umsatz konnten auch die Internet-Pure-Player im Geschäftsjahr 2012 verzeichnen.

Absatz digitaler Güter legt deutlich zu

Aus den Ergebnissen des BVH wird zudem auch deutlich, dass immer mehr digitale Güter abgesetzt werden können – der mit solchen Gütern erzielte Umsatz konnte im Vergleich zu 2011 deutlich auf knapp 9,7 Milliarden Euro gesteigert werden.

Robert Klatt

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Amazon am häufigsten angezeigt

Laut einer Studie von Searchmetrics ist Amazon das bei einer Google Suche mit großem Abstand am häufigsten angezeigte Unternehmen.

Google ist die größte und weltweit am meisten genutzte Suchmaschine. Der Einfluss, den sie usübt ist daher riesig. Eine neue Studie des Analyseunternehmens „Searchmetrics“ brachte ein eindeutiges Ergebnis hervor, wer bei einer Google Suche am meisten profitiert. Das US-amerikanische E-Commerce Versandhaus Amazon, taucht mit große Abstand am häufigsten auf.

Amazon weit vor OTTO und eBay

Laut der Studie von Searchmetrics tauchten 2012 knapp dreimal so viele Anzeigen von Amazon auf den Werbeflächen wie vom zweitplatzierten OTTO. Den dritten Platz belegte eBay, Zalando schafte es nur auf den sechsten Rang mit Tendenz nach unten.

Amazon auch bei organischer Sucher vorne

Zudem sei, der Studie nach, Amazon auch das Unternehmen, das am häufigsten in den Trefferlisten der organischen, normalen Google-Suche gezeigt werde. Lediglich Wikipedia stand vor dem Global Player in dieser Kategorie. Hinter Amazon folgen Facebook, eBay und Youtube. Die Präsenz von Amazon zeichnet sich nicht nur in den Ergebnissen der Studie von Searchmetrics ab – das Unternehmen baute seinen Umsatz weiter aus und gewinnt fortwährend an Bedeutung.

Robert Klatt

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Interview mit Alexandra Koch

Seit 2009 ist Alexandra Koch bei der beUnity. Anfang Februar 2013 übernahm die 30-Jährige die Geschäftsführung bei der Full Service Agentur für Content Marketing. E-Commerce-Blog spricht mit ihr über die Bedeutung der Blogger-Szene und das neue Produkt der beUnity, einem Online-Marktplatz für Blogger – Blogger Crowd.

Bei der beUnity steht ihr unter anderem in engem Kontakt mit den verschiedensten Protagonisten der Blogger-Szene. Wie hat sich die Szene deiner Meinung nach in den letzten Jahren entwickelt?

Alexandra Koch: Wir können von einem regelrechten Blog-Boom in Deutschland sprechen. Blogs genießen mittlerweile nicht nur bei den Lesern ein enorm großes Ansehen. Auch die Medienlandschaft hat inzwischen die Bedeutung der Weblogs erkannt und kennt auch das Potential dieses Mediums. Die Blogs bieten den verschiedenen Medien-Akteuren und Dienstleistern der Branche die optimale Möglichkeit direkt mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten.

Sind sich die Blogger ihrer zunehmenden Bedeutung bewusst und wie haben sich deiner Erfahrung nach die Ansprüche der Blogger dementsprechend entwickelt?

Alexandra: Ich bin mir recht sicher, dass sich die Blogger ihrer gewachsenen Bedeutung und derer ihrer Blogs durchaus bewusst sind. Nur so kann ich mir den immer größer werdenden Drang hin zur Professionalisierung der Szene erklären. Viele Blogger verzichten schon seit langem auf vorgegebene eintönige Design-Templates und wollen sich verstärkt individuell präsentieren. Der Wiedererkennungswert soll möglichst hoch sein. Die meisten Weblog-Betreiber haben natürlich längst auch den Einfluss einer guten Suchmaschinen-Optimierung für ihre Blogs erkannt und wissen wie sie von einem guten Ranking profitieren können.

Ist die neue Plattform Blogger Crowd, welche die beUnity seit Anfang Februar anbietet, auch als eine Art Reaktion auf diesen Wandel und den Boom in der Blogger-Szene zusehen?

Alexandra: Die Blogger wissen zwar größtenteils über die vielseitigen Anforderungen bescheid, die ein professionell geführtes Blog mit sich bringen; vielen fehlt jedoch oft die Zeit, den hohen Ansprüchen in vollem Maße gerecht zu werden. Die eigentliche Hauptaufgabe der Blogger, das Recherchieren und Schreiben von Texten, gerät dabei zu oft in den Hintergrund. Unser Ziel als Dienstleister im Blog-Bereich ist es daher, den Bloggern so viel Arbeit wie möglich abzunehmen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich voll und ganz auf das Texten zu konzentrieren. Mit der Plattform Blogger Crowd wollen wir die Suche nach den passenden Partnern für einen professionellen Blogbetrieb erleichtern.

Welche Vorteile und Möglichkeiten bietet die Blogger Crowd?

Alexandra: Die Möglichkeiten sind vielfältig. Sucht ein Blogger nach neuen Text-Aufträgen, ist er bei der Blogger Crowd auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Wer Hilfe beim Aufbau eines völlig neuen Blogs benötigt, wird hier ebenso fündig, wie Dienstleister, die auf der Suche nach Aufträgen sind. Die Liste der Möglichkeiten lässt sich fast endlos weiterführen. Ein großer Vorteil ist ganz klar, dass sich für jedes Projekt mit wenigen Klicks immer die passenden Leute finden lassen. Außerdem sind die Inserate vollkommen kostenfrei, ganz egal ob es sich um den Kauf beziehungsweise Verkauf eines Blogs handelt oder Texter, Designer oder WordPress-Experten gefragt sind.

Die Blogger Crowd ist also sozusagen ein Marktplatz in der Welt der Blogosphäre?

Alexandra: So ist es! Die stark gewachsene Blogger-Szene streckt ihre Arme hier in alle Richtungen aus. Daher auch der Oktopus in unserem Logo. Aufträge und Jobs aus allen Bereichen der Blogosphäre können auf der Plattform gepostet werden. Die Bandbreite der Angebote ist wie gesagt enorm groß.

Wie schnell lässt sich auf der Plattform ein Inserat schalten? Müssen sich die User vorher in der Blogger Crowd registrieren?

Alexandra: Eine Registrierung ist nicht notwendig. Die User müssen lediglich eine E-Mail-Adresse angeben, die dann beim ersten Inserat von uns geprüft wird, bevor wir die Anzeige freischalten. Wer ein Inserat schalten möchte, gibt seinem Angebot oder Gesuch zu aller erst einen passenden Titel. Je nachdem was angeboten beziehungsweise gesucht wird, erfolgt eine kurze Beschreibung. Die Blogger geben dann ihren Namen und eine E-Mail-Adresse an, unter der sie zu erreichen sind. Da die E-Mail-Adresse von den anderen Nutzern der Plattform nicht einsehbar ist, erfolgt die Kontaktaufnahme ganz unverbindlich über ein integriertes Kontaktformular. Wie viel Zeit man im einzelnen für sein Inserat benötigt, hängt in erster Linie vom Umfang des jeweiligen Angebots oder Gesuchs ab.

Neues Facebook-Tool ermöglicht Marketing Optimierung

Das kürzlich erschienene Conversion-Tool von Facebook kommt Werbetreibenden, sowie dem Unternehmen Facebook selbst zu Gute.

Das ursprünglich für November letzten Jahres geplante, neue Conversion-Tool des weltweit größten Social Networks „Facebook“ scheint für verschiedene Interessegruppen von Vorteil zu sein. Das besagte Tool diene, wie Facebook bekannt gab, zur Conversion-Messung und sei bisher das Einzige, welches in der Lage sei, dem User erkennen zu lassen, dass ein andere User eine Anzeige auf einer bestimmten Plattform angesehen hat, die eigentliche conversion aber woanders stattfand (Cross-Platform-Marketing)

Facebook kann auf mehr Einnahmen hoffen

Facebook tut mit dem neuen Conversion-Tool nicht zuletzt auch sich selbst einen Gefallen: Das Unternehmen kann auf erhöhte Einnahmen hoffen, da Unternehmen durch das Tool sicherlich zusätzlich bestärkt werden, auf Facebook für sich zu werben – nicht zuletzt auch, weil Werbetreibende Kosten an uneffektiven Stellen Geld sparen könnten, die das Tool nun als solche offenbaren könnte.

Tool ermöglicht Marketing Optimierung

Besonders vorteilhaft ist das neue Conversion-Tool von Facebook vor allem für Werbetreibende. Diese sind in Zukunft in der Lage, erkennen zu können, welche Aktionen des Kunden auf eine Anzeige von Facebook zurückzuführen ist, was den Unternehmen einen neuen, großen Vorteil beim Marketing einbringt. Marketer könnten so ihr Marketing bei weitem effizienter gestalten – Das neue Tool ermöglicht also eine Optimierung des Marketings.

Robert Klatt

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Blogger Wollen Mehr Kundenbindung

Die Zahl der Blogs hat sich nicht nur in Deutschland, sondern weltweit in den letzten Jahren vervielfacht. Dieser Mega-Trend ist nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ beachtlich, da die publizistische Qualität der Blogs inzwischen oftmals ein Niveau erreicht, das dem der klassischen Redaktionen wenig nachsteht. Dabei stehen Blogger heute immer mehr im Spannungsfeld zwischen publizistischen Anforderungen auf der einen und Aspekten der Vermarktung auf der anderen Seite. In erster Linie befassen sich Blogger mit Inhalten, Themen und Meinung, allerdings sind auch monetäre Aspekte unverzichtbar, um aus ihrer Tätigkeit ein Einkommen zu erzielen. 

Mode Media (früher: Glam Media) veranstaltete Ende 2012 sein erstes Blogger-Panel in Deutschland und veröffentlicht nachfolgend einige zentrale Thesen, die dort diskutiert wurden.

Der Blogger wird zur eigenen Brand

Quality comes first. Die zunehmende Anzahl von Blogs im Lifestyle-, Fashion- und Beautybereich führt zu der Notwendigkeit, dass Blogs mehr als ein Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und Meinungen sein müssen. Vielmehr tritt die Notwendigkeit in den Vordergrund, dass ein Blog ein eigenes Image transportieren muss, um Follower dauerhaft zu binden. Image ist wichtiger als die nackte Reichweite. Die Blogger verstehen sich als eigene Marke: eine Marke, mit der sich die Leser dauerhaft identifizieren und sich in den Beiträgen wiederfinden können. An zweiter Stelle erst kommt das Eigenverständnis als Markenbotschafter.

Langfristige Kollaborationen sind das Ziel

Das Eigenverständnis als Markenbotschafter wird zuvorderst im Rahmen langfristiger Kooperationen gelebt. Langfristige Kooperationen sind ausdrücklich erwünscht und erfahrungsgemäß erfolgreicher und interessanter für Blogger, Kunden und User als Werbeformen, die nur einmal oder lediglich im Rahmen einer singulären Kampagne auftreten.

Blogger respektieren und lieben starke Marken

Der Respekt und die Wertschätzung starker Marken  ist dabei zentral: Blogger sind gerne bereit, mit Marken zu kooperieren bzw. eigenen Content in deren Umfeld anzubieten, wenn diese Marken den Mut haben, intensive, kreative Kooperationen einzugehen. Die Kooperationen zwischen Bloggern und Marken können sich dabei durchaus gegenseitig befruchten.

Userbindung sticht Umsatz

Die Frage, welche Werbeformen im Umfeld von Blogs stattfinden und wie und worüber etwa in Sponsored Blog Posts geschrieben wird, muss dabei aus Imagegründen immer beim Blogger liegen. Blogger wollen zwar Geld verdienen, aber nicht um den Preis des Leser- und Imageverlusts. Sie wissen, dass sie durch ihre Authentizität eine ausgezeichnete Präsentationsplattform darstellen, und sie lassen sich die Hoheit über die Vermarktung nicht wegnehmen. Dies kann und muss insbesondere bei meinungsführenden Blogs zu einem Umdenken der Werbetreibenden führen.

„Follow the Blogger“, nicht der Technik

Dabei können sich aber auch Blogger nicht den Trends in der digitalen Welt verschließen – sind sie doch selbst eine Erscheinungsform der digitalen Wirtschaft und der „neuen Medien“. Aber: egal, ob Blogger-Netzwerke, Videos, Mobile, Social, Local usw.: die Zukunft des Erfolgs im Internet liegt für Blogger und Werbetreibende langfristig weder bei Facebook noch in der Nutzung anderer Social Media-Tools wie Instagram oder Twitter. Die Zukunft des Erfolgs liegt allein in der Marke bzw. dem Markenkern des Bloggers und seines Namens.

„Powered by“ ist ein „must have“

Klar ist auch, dass Werbekennzeichnungen nicht nur aus rechtlichen Gründen, sondern auch aus Gründen der Glaubwürdigkeit obligatorisch sind. Blogger sollten Transparenz schaffen, sollten sie eine monetäre Beziehung mit dem Thema einer ihrer Blog-Posts haben.

Interaktion mit Usern

Content-Hoheit, publizistische Qualität, Kreativität, Vermarktung – all dies ist bei Bloggern mehr als auf allen anderen medialen Plattformen untrennbar mit den Lesern verbunden. Duch One-to-One Kommunikationsmöglichkeiten fließen als Feedback Kommentare nicht nur unmittelbar ein, sondern werden in der Regel aktiv moderiert. So setzt sich die Qualität des Blog-Beitrags unmittelbar in der weiteren Diskussion fort, wird geführt und bereichert.

Dies führt unmittelbar zu dem Hauptanliegen, das seitens der Blogger artikuliert wird: mehr Kundenbindung, das heißt mehr gelebte Interaktion und „BeziehungsManagement“ mit der Zielgruppe. Um dies zu erreichen und langfristig am Markt existieren zu können, wird eine Symbiose zwischen publizistischer Qualität und monetärem Vermarktungserfolg angestrebt.

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