Lenovo Yoga Slim 7 Carbon offiziell vorgestellt

Die hervorragende Lenovo Yoga Slim 7-Serie bekommt eine Erweiterung. Im Zuge der heutigen Lenovo Tech World-Konferenz hat der Hersteller das neue Lenovo Yoga Slim 7 Carbon präsentiert.

Vermarktet wird es als das leichteste 14-Zoll Notebook mit einem OLED-Display, was allerdings längst nicht alle Merkmale des Produkts sind. Ausgestattet ist es nämlich mit leistungsfähigen AMD Ryzen 5000-Prozessoren der U-Serie, großen Akkus und sogar optionalen Nvidia GeForce MX450 Grafikkarten. All das verpackt der Hersteller in ein leichtes, schlankes Notebook, das man zusätzlich zu den bisherigen Yoga Slim 7-Geräten anbieten wird.

Lenovo verbaut in seinem Notebook die aktuellen AMD Ryzen 5 5600U oder Ryzen 7 5800U Prozessoren, welche dank ihrer TDP von 10 bis 25 Watt ideal sind für schlanke und leichte Laptops. Es gibt wahlweise 8 oder 16 Gigabyte RAM und 512 GB oder 1 TB an schnellem PCIe M.2 SSD Speicher. Standardmäßig nutzen die neuen Yoga Slim 7 Carbon-Notebooks die integrierte GPU, können allerdings auch mit der Nvidia GeForce MX450 konfiguriert werden.

Beim Display gibt es allerdings keine Auswahlmöglichkeiten und dieses ist eines der Highlights des Yoga Slim 7 Carbon. Das 14-Zoll OLED-Panel bietet eine 2.880 x 1800 Auflösung, sprich QHD im 16:10 Seitenverhältnis. Außerdem handelt es sich hierbei um ein 90 Hz Panel, wodurch Nutzer auch bei Consumer-Notebooks von einer erhöhten Bildwiederholrate profitieren können. Das Panel wird maximal 400 Nits hell, bietet optionale Touch-Funktionalität und ist TÜV-zertifiziert dank reduzierter Blaulicht-Emissionen.

Für ausreichend Strom soll eine 61 Wattstunden Batterie sorgen, die im Notebook fest verbaut ist. Damit hat es die gleiche Kapazität wie das 14-Zoll Lenovo Yoga Slim 7 Pro, das wir selbst aktuell im Test haben. Das Yoga Slim 7 Pro erreicht bei uns mit einem QHD IPS-90Hz-Display Laufzeiten von etwa 8 Stunden mit einem AMD Ryzen 7 5800H, sodass wir beim Carbon sogar etwas längere Akkulaufzeiten erwarten können. Lenovo sagt, wir dürfen mit Laufzeiten von bis zu 14,5 Stunden rechnen, was eine typische Herstellerangabe ist. Etwa 10 Stunden sollten aber durchaus möglich sein damit.

Ebenfalls eine Verbesserung im Vergleich zum Vorgänger stellen die Lautsprecher des Notebooks dar. Während das aktuelle 14-Zoll Lenovo Yoga Slim 7 Pro diese noch an der Unterseite hat, bekommt das Carbon deutlich bessere Lautsprecher mit vier Treibern statt bisher zwei. Als hätte man das Feedback unseres bislang noch unfertigen Reviews erhört.

Lenovo Yoga Slim 7 Carbon: Preis und Verfügbarkeit

Das Lenovo Yoga Slim 7 Carbon wird offiziell ab dem 21. November dieses Jahres in den Handel gehen und ab 1.099 Euro kosten. Angesichts der Konfiguration ist das ein solider Preis für ein hochwertiges Ultrabook mit guten Displays, ordentlichen Performance und voraussichtlich guten Laufzeiten.


Quelle: Lenovo

BrakTooth Sicherheitslücke macht Windows- und Android-Geräte angreifbar

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  • BrakTooth Sicherheitslücke macht Windows- und Android-Geräte angreifbar

Eine große Zahl an Sicherheitslücken wurde in den Bluetooth-Chipsets von einer Reihe beliebter SoCs gefunden. Betroffen sind auch große Hersteller wie Intel, Qualcomm, Texas Instruments, Infineon, Silicon Labs und viele mehr.

Die Gruppe an Hacks wird unter dem Sammelbegriff BrakTooth zusammengefasst und sie ermöglichen eine Reihe unterschiedlicher Angriffe. Die harmlosesten Möglichkeiten damit umfassen Reboots und Abstürze der Geräte, können allerdings bis hin zur Ausführung von Schadcode reichen. Für den letzteren Fall wurde bereits eine offizielle Sicherheitslücke erstellt in der CVE Datenbank.

BrakTooth wurde bereits auf 13 Boards von 11 verschiedenen Herstellern gefunden, könnten allerdings noch 1.400 weitere Chipsets und somit Millionen von Geräte betreffen. In der Windows-Welt sind Laptops, Tablets und Desktops von zahlreichen unterschiedlichen Herstellern betroffen, darunter auch Microsofts Surface Go 2, Surface Pro 7 und Surface Book 3. Im Smartphone-Bereich wurde die Lücke bereits im Pocophone F1 sowie im Oppo Reno 5G bestätigt, allerdings dürfte das Problem weit verbreiteter sein.

Zwei OEMs haben bereits Patches für ihre Bluetooth-Chipsets veröffentlicht. Hierzu gehören Infineon, Expressif und Bluetrum. Alle anderen Hersteller untersuchen die möglichen Sicherheitsrisiken aktuell noch und werden wohl entsprechend Patches bereitstellen.

Sicherheitsforscher warnen, dass die Lücken durchaus schwerwiegend sein können und empfehlen Nutzern, für deren Modell kein Patch bereitsteht, am besten die Bluetooth-Funktionalität zu deaktivieren.


via Malwarebytes

OneOdio Pro 50 Studio Review: Gute, günstige DJ-Kopfhörer

Ein günstiges Paar an guten Kopfhörern zu finden, sorgt bei mir immer für ein Gefühl gewisser Begeisterung. Für 50 Euro den Sound von manchen 200-Euro-Kopfhörern zu bekommen, mehrere Modelle dafür auszuprobieren und am Ende gar fündig zu werden, ist als hätte man einen Schatz ausgegraben. Guter Sound für einen unrealistisch günstigen Preis zu besitzen, liefert mir persönlich schlichtweg ein stärkeres Gefühl der Genugtuung als ein hochwertiges Paar an Sony- oder BOSE-Kopfhörern zu besitzen.

Im In-Ear-Bereich waren die EarFun Free Pro für mich ein solcher Fund. Für 60 Euro wischen die kleinen Bluetooth-In-Ears nicht nur mit im eigenen Preissegment mit der Konkurrenz den Boden auf, sondern kämpfen weit oberhalb ihrer Gewichtsklasse.

Heute sehen wir uns ein anderes, vielversprechendes Paar an Closed-Back Over-Ear-Kopfhörern an eines bislang eher unbekannten Herstellers. Die OneOdio Pro-50 Studio kosten nur 50 Euro und richten sich an DJs, Creator und Audiofile.

OneOdio Pro-50 Studio Review: Design

Die OneOdio Pro-50 Studio sind Over-Ear-Kopfhörer im klassischen DJ/Studio-Design, das in den letzten Jahren insbesondere von AKG, Audio-Technica und Sony popularisiert wurde. OneOdio nutzt eine dezente Kombination aus einem schwarzen Design mit roten Nähten, die einen interessanten Akzent setzen.

Die Kopfhörer bestehen vollkommen aus Plastik. Auch der silberne „Chrom“-Ring rund um die Ohrmuscheln ist reines Plastik. An jeder Seite gibt es einen Audio-Eingang, wahlweise 6,25 mm oder die klassische 3,5 mm Klinke. Somit könnt ihr übrigens zwei Quellen gleichzeitig damit verbinden, was ein durchaus interessantes Feature für manchen Live-DJ sein könnte.

Die Ohrmuscheln können um bis zu 180 Grad rotiert werden, womit DJs ebenfalls ihre Freude haben dürften. Ihre Rotation ist für meinen Geschmack zwar etwas zu leichtgängig, allerdings ist für den Preis kaum mehr zu erwarten. Außerdem lassen sich die OneOdio Pro-50 Studio auch falten dank jeweils eines Scharniers an jeder Seite des Bügels. Im mitgelieferten Faux-Lederbeutel können sie einigermaßen sicher vor Kratzern transportiert werden. Vor stärkerer äußerer Einwirkung, beispielsweise Druck durch anderes Zeug im Rucksack, schützt dieser Beutel allerdings nicht. Ich würde außerdem nicht empfehlen, die Kopfhörer allzu bedenkenlos zu verpacken, denn allzu robust ist die Plastik-Verarbeitung nicht.

OneOdio Pro-50 Studio Review: Tragekomfort

Die Konstruktion ist solide, wenn auch die Plastik-Verarbeitung an manchen Stellen besser sein könnte. In ihrem Preisbereich gehören sie allerdings dennoch zu den besseren Produkten, was insbesondere auch mit dem Tragekomfort zusammenhängt.

Die Polsterung am Bügel ist gut, sodass man kein hartes Plastik am Kopf zu spüren bekommt. Die Ohrmuscheln sind auch sehr sanft und auch mit weichem Plüsch gefüllt, sodass kein Druck auf den Ohren zu vernehmen ist.

Die reine und etwas dürftige Plastik-Konstruktion bietet allerdings auch klare Vorteile gegenüber teureren und schweren Kopfhörern: Sie sind außerordentlich leicht. Auf dem Kopf drücken sie nicht und können auch über längere Zeit komfortabel getragen werden. Die Spannkraft des Bügels ist nicht enorm, wodurch kein hoher Druck auf den Kopf des Trägers ausgeübt wird. Dennoch sitzen sie fest auf dem Kopf, solange man damit zuhause am Schreibtisch produziert und nicht im Fitnessstudio rumläuft.

OneOdio Pro-50 Studio Review: Sound

Der Hersteller beschreibt seine Kopfhörer auf seinen Vetriebskanälen wie folgt: „Diese Kopfhörer sind balanciert mit detaillierten Höhen, klaren Mitten und einem tiefen Bass mit einem leichten Boost.“ Das gibt uns einen klaren Eindruck davon, an wen sich OneOdio mit den Pro-50 Studio richtet und an wen man dieses Produkt vermarktet.

Beim Bass muss man bei diesem Statement den größten Einwand machen, kann doch von einem „leichten Boost“ kaum die Rede sein. Es ist eine klare Erhebung im mittleren Bassbereich zu hören, die zwar für einen wärmeren, tieferen Klang sorgt, allerdings auch in manchen Songs unnatürlich und leicht übertrieben wirken kann.

Die als natürlich beschriebenen Mitten sind leicht unterrepräsentiert, allerdings kann man nicht davon sprechen, dass diese irgendwie verschluckt werden. Sie sind immer noch klar zu hören und insbesondere mit einer hochqualitativen Soundquelle gut und klar wahrnehmbar. Damit auch die tatsächlich sehr detaillierten Höhen herauskommen, braucht es allerdings ebenfalls eine bessere Soundquelle als Spotify. Mit einer guten Musikdatei bekommt ihr klar definierte Höhen gänzlich ohne Übersteuern im oberen oder unteren Bereich des EQ.

In der Mitte muss man dennoch sagen, dass die OneOdio Pro-50 Studio etwas dünn wirken, was insbesondere in Pop- und Rock-Songs stärker zur Geltung kommt als bei EDM. Der Bass-Boost sorgt zwar für einen kräftigeren Klang untenrum, gestattet allerdings den Mitten dafür weniger Raum, worunter die Gesamtqualität des Klangs etwas leidet. Die Soundstage ist damit selbst für Kopfhörer in ähnlicher Preisklasse nicht überragend und besonders bei Genres, wo „mitterum“ viel los ist, wird der Klang der OneOdio Pro-50 Studio zeimlich blass.

Präzise Höhen und stark konturierte Tiefen definieren diese Kopfhörer und somit auch die Musik, die damit richtig genossen werden kann.

OneOdio Pro-50 Studio Review – Fazit

Die OneOdio Pro 50 Studio sind Kopfhörer, die mit dem richtigen Musikgenre richtig Spaß machen. Wer nur Dubstep, Progressive House, Disco oder basslastige Synthwave hört, wird damit außerordentlich zufrieden sein. Für viele DJs trifft dies wahrscheinlich zu.

Der Klang ist weder blechern, noch unklar, sondern insbesondere in den Höhen sehr fein und definiert. Die kräftigen Bässe nehmen den Mitten etwas den Platz weg, beleben aber selbst alte Disco-Hits mit etwas schwächerer Bassline.

Das Design ist zwar nicht allzu hochwertig, sieht allerdings definitiv wertiger aus als sie verarbeitet sind. Der Tragekomfort ist außerordentlich gut und selbst längere Arbeitssitzungen können damit komfortabel durchstanden werden.

Wer nach diesem Sound sucht, wird im Preisbereich von 50 Euro wahrscheinlich wenig bessere Optionen finden. Sie sind allerdings auch keineswegs ein Soundwunder für den Preis.

Microsoft stiftet weiter Verwirrung um Windows 11-Updates für alte PCs

Microsoft hat gestern erklärt, dass Windows Insider mit älteren PCs künftig keine neuen Insider-Builds von Windows 11 erhalten werden. Der Konzern erklärt sich nun näher, schafft aber damit nicht unbedingt mehr Klarheit.

Auf Twitter erklärt der Chef des Windows Insider-Programms Brandon LeBlanc, wie genau dieser Ausschluss aus dem Testprogramm ablaufen wird. Wer einen PC hat, der die Hardware-Anforderungen von Windows 11 nicht erfüllt, bekommt ab sofort keine neuen Insider Preview Builds aus dem Dev Channel.

Dennoch werden diese Geräte weiterhin kumulative Updates erhalten für Windows 11 bis zum offiziellen Release des Betriebssystems. Dabei handelt es sich nur um Sicherheits- und Qualitätsupdates für dieselbe Build-Version. Was allerdings nach dem Release von Windows 11 geschehen wird, erklärt der Konzern jedoch nicht.

Vorbereitungen für Windows 11?

Angesichts dessen könnte man natürlich vermuten, Microsoft würde das mit Windows 11 nach dem Release ähnlich halten. Möglich ist, dass der Konzern für inkompatible Geräte nur kumulative Updates ausrollen wird, jedoch keine Feature Updates. Somit können Anwender eine neue Version per Clean Install auf ihren PC installieren und bekommen Sicherheits- und Qualitätsupdates, allerdings werden sie kein Upgrade auf die nächste Version erhalten.

Das könnte Microsofts Plan sein, wenn man die Schritte im Insider-Programm auf die Release-Version anwenden würde. Zu dieser Zeit ist das ohne offizieller Ankündigung jedoch alles nur Spekulation. Bisher hat Microsoft jedoch nichts dazu gesagt.

Das Problem dieser Möglichkeit wäre jedoch, dass nach Ablauf des Supports für eine Windows 11-Version viele Anwender auf einer älteren Build des Systems zurückbleiben würden. Es ist vorstellbar, dass es somit eine Vielzahl an Windows 11-Geräten geben wird, welche in mehreren Jahren immer noch die Release-Version installiert haben, jedoch keine Sicherheitsupdates mehr beziehen können.


Quelle: Twitter

Priviledge Escalation dank Razer-Maus: Hacker findet neue Sicherheitslücke in Windows 10

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Ein Hacker hat kürzlich eine neue Sicherheitslücke in Windows 10 gefunden, nachdem er eine Maus von Razer angeschlossen hatte. Es handelt sich dabei um eine Priviledge Escalation, womit Angreifer per Trick an Admin-Rechte gelangen, ohne diese tatsächlich zu besitzen.

Im Falle der Razer-Mäuse erfolgt die Priviledge Escalation über die Software, welche nach Anschließen einer Maus automatisch per Windows Update installiert wird. Stimmt der Anwender der Installation zu, wofür keine Admin-Rechte benötigt werden, installiert Windows 10 die Software im Anschluss daran als System, das sehr wohl über Admin-Rechte verfügt. Da der Anwender daraufhin das Installationsverzeichnis wählen kann, wird der Windows Explorer über das Programm als Admin geöffnet. Von dort aus kann der Nutzer andere Programme als Administrator öffnen, darunter beispielsweise die PowerShell und worüber sich dann andere Anwendungen installieren lassen.

Laut Tweet des Hackers jonhat wurde Razer bezüglich der Lücke bereits kontaktiert, allerdings habe man dort nicht auf seine Benachrichtigung geantwortet. Infolgedessen hat er die Lücke öffentlich gemacht auf Twitter.

Razer Statement:

We were made aware of a situation in which our software, in a very specific use case, provides a user with broader access to their machine during the installation process.  

We have investigated the issue, are currently making changes to the installation application to limit this use case, and will release an updated version shortly. The use of our software (including the installation application) does not provide unauthorized third-party access to the machine. 

We are committed to ensuring the digital safety and security of all our systems and services, and should you come across any potential lapses, we encourage you to report them through our bug bounty service, Inspectiv: https://app.inspectiv.com/#/sign-up.

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