KI-generierter Bär, der genervt ist, KI-Musik zu hören. IMAGEN 3, Prompt: Erstelle ein Bild im Stil eines Kinderbuches: Genervter Bär sitzt am Strand und muss Musik für Kinder hören.
Erst staunten viele Nutzer über die Fähigkeiten von KI beim Text. Schaut man sich in den Medien um, dann findet man sie schon recht häufig vor, echte Redakteure können so eingespart werden. Auch Bild und Ton sind mittlerweile kein Thema mehr für die KI. Das Konstrukt, das darauf fußt, dass es im Vorfeld kreative und fleißige Menschen gab, die Inhalte erstellt haben, macht sich in allen Bereichen breit.
Besonders dürften das vielleicht derzeit die Eltern unter euch beobachten, denn es wird eine unfassbar große Menge von KI-Titeln in die Musikdienste gespült. Da ploppen dann Interpreten hoch, die im Tagestakt Musikstücke raushauen, die unverkennbar von KI gesungen worden sind – garniert mit einem Dall-E-Cover.
In den meisten Fällen findet man dann nichts zu den vermeintlichen Sängern oder Komponisten, anonyme YouTube-Kanäle, TikTok und Facebook-Seiten sind da auch sehr beliebt. Wirklich schlimm, denn die Titel sind in den meisten Fällen nicht einmal besonders kreativ oder durchdacht, vermutlich sind Kinder mit simplen Texten einfacher zu bespaßen und die Ersteller weisen zudem selbst nicht die höchste Kreativität auf. Da nutzen einfach Menschen das Geschäftsmodell und fluten alle möglichen Dienste.
Den Anbietern scheint es wohl egal, denn sie können bald nicht mehr nur mit 50 Mio. Titeln werben, die sie im Angebot haben, sondern 100 Mio.
Wie schaut es bei euch aus, auch schon über KI bei Musikdiensten gestolpert? Wie ist eure Meinung dazu?
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