MacPro Hands-On

Filed under: Desktops

Als Apple den neuen MacPro angekündigt hat, war der MacPro die große Überraschung. Völlig neues Design und dabei doch unverkennbar ein Apple. Oder ein Aschenbecher wie manche meinten. Klein aber extrem kraftvoll ist er jetzt, wenn auch nicht in großen Stückzahlen, endlich erschienen und unsere Kollegen in den USA haben ein erstes Exemplar genauer unter die Lupe nehmen können. Die erste Überraschung: er ist wirklich sehr klein. Nicht mal 10 Zoll hoch und gerade 5 Kilo schwer wird er wohl auf dem Schreibtisch öfter mal seinen Platz wechseln. Und die Farbe ist wirklich eher Space-Grau als Schwarz. Die großzügigen Anschlüsse (vier USB 3.0, sechs Thunderbolt 2, HDMI und zwei Ethernet) sind gut zugänglich und perfekt ins Aluminium integriert. Und auch wenn man RAM oder GPU auswechseln will, ist das ein Kinderspiel. Wir sind gespannt wie schnell er sich nun wirklich zeigt, aber bislang deutet alles auf ein Arbeitstier eigener Art hin.

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Teardown: iFixit zerlegt Valve Steam Machine

Filed under: Steam Machine

Vor zwei Tagen haben wir dank Entwickler Corey Nelson in diesem Video die erste auseinandergebaute Steam Machine gesehen. Meistens sind die Sezierprofis von iFixit am schnellsten, aber eine Steam Machine ist eben schwerer aufzutreiben als aufzuschrauben. Nun haben sie es doch irgendwie geschafft und sich über die Spielkonsole hergemacht. Weil die Steam Machine von Anfang an so konzipiert ist, dass sie der Nutzer öffnen und modifizieren kann, ist ihr sehr gutes Abschneiden auf der Reparierbarkeits-Skala keine Überraschung: Mit 9 Punkten fehlt ihr nur ein Punkt zur Höchstbewertung. Die Begründung für das fehlende Pünktchen: Das RAM lässt sich nicht einfach ausbauen, und die präzise Kabelführung wird ohne Anleitung beim Wiederzusammenbau zu einer kniffeligen Angelegenheit. Die Foto-Anleitung findet ihr hier – auch wenn sie für die meisten reine Theorie bleiben wird, denn bisher hat Valve erst 300 Prototypen an Beta-Tester verschickt. iFixit hat die einzelnen Komponenten übrigens auch auf der Seite pcpartspicker.com gelistet und kommt grob auf einen Preis von 1.300 Dollar.

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Update für Final Cut: 4K wohin das Auge blickt

Filed under: OS X

Passend zum Verkaufsstart des Mac Pro hat Apple die Video-Software Final Cut aktualisiert. Version 10.1 optimiert zunächst das Rendering und das Playback von Projekten auf dem neuen HighEnd-Rechner, “ausgesuchte” andere Macs profitieren jedoch auch von der 4K-Ausgabe über Thunderbolt 2 und HDMI. Dank dieser Komplettunterstützung für 4K lassen sich entsprechende Clips zum Beispiel direkt auf YouTube hochladen.

Compressor und Motion wurden ebenfalls aktualisiert und finden 4K ab sofort richtig geil.

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Pebble Smart Watch bekommt App Store

Filed under: Armbanduhren

Anfang des kommenden Jahres will das erfolgreiche StartUp Ordnung in das lauernde Chaos bringen, das Nutzern der Pebble blüht, wenn man sich nach Apps für die kluge Armbanduhr umsieht. Die App für iOS und Android wird um einen App Store erweitert, in dem die Code-basierten Zusatz-Features, die sich auf die Uhr laden lassen, bündeln soll. In sieben Kategorien – Spiele, Fernbedienungen, Benachrichtigungen, Sport & Fitness, Systemerweiterungen, Watchfaces und “daily” – sollen Apps klar strukturiert zur Verfügung stehen.

Um gut vorbereitet zu sein und den Usern auch genug Inhalte bieten zu können, können Entwickler seit gestern ihre Apps einreichen. Die müssen allerdings auf dem aktuellen SDK 2.0 basieren, das es allerdings schon eine Weile gibt.

Löblich: Der App Store verhindert nicht die bisherige Art und Weise, Apps auf der Uhr zu installieren.

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BestFacts: 10 Smartphone Mythen

  1. Der Klassiker: Mehr Megapixel gleich bessere Qualität! Ist das wirklich so? Nein, die Anzahl der Pixel sagt lediglich etwas über die druckbare Größe aus. Aber auch hier muss man aufpassen und die beste Konstellation finden: Das Verhältnis zwischen Sensor und Optik ist entscheidender, als die reine Zahl der Megapixel.
  2. Warum darf man in einem Flugzeug kein Handy einschalten? Durch das Signal eines Handys werden keine Bordinstrumente gestört. Und dadurch kann schon gar nicht ein Flugzeug abstürzen, denn moderne Flieger sind elektromagnetisch gut abgeschirmt. Der eigentliche Grund ist, dass man die Sendemasten am Boden umlenkt. Dadurch droht ein Signalverlust für diejenigen, die unten telefonieren.
  3. Wird das Telefon schneller oder wird Akku geschont, wenn man laufende Apps beendet? Das hängt ganz von der Plattform und dem jeweiligen Aspekt ab. iOS 7 unterstützt seit kurzem echtes Multitasking. Einen Performance-Vorteil gibt es nicht wirklich, aber einige Apps wie Navigation oder Voice over IP können schon Einfluss auf den Akku haben. Was Leistung bei Android angeht, so wird der Speicher von dem System verwaltet. Ein Nutzer muss in der Regel nichts machen. Aber komplexer wird es beim Akkuverbrauch: Es kommt auf die Art und Weise an, wie eine App programmiert wurde. Eine schlecht gemachte App kann durchaus mehr verbrauchen, als eine gut gemachte.
  4. Apropos Akku: Kann dieser eigentlich explodieren, wenn man ihn zu lange an der Steckdose hat? Lasst uns die Fragen anders stellen: Warum explodiert ein Akku überhaupt? Das geschieht in der Regel nur durch einen Kurzschluss, wenn ein Produktionsfehler vorhanden ist. Aber durch bloßes Aufladen kann ein Akku nicht explodieren.
  5. Gesundheitsschäden durch Handystrahlung: Ist man Krebs-gefährdet, wenn zu lange telefoniert? Nein, es gibt keinen eindeutigen Zusammenhang mit der Entstehung von Hirntumoren oder ähnliches. Wissenschaftler forschen aber nach wie vor, bis heute ist allerdings kein konkreter Fall bekannt.
  6. Ein moderner Mythos: Dual-Core oder Quad-Core. Was ist besser? Es kommt nicht auf die Anzahl der Kerne an, sondern viel mehr auf die verwendete Technologie. Sachen wie Fertigungstechnik, Bandbreite der Datenübertragung und das aller wichtigste: Software. Bestes Beispiel: Ein Windows Phone mit einem Single-Core Prozessor ist schneller, als beispielsweise ein Dual-Core Android Smartphone.
  7. Gelöschte Dateien kann man auf einem Handy nicht wiederherstellen! Dieser Mythos ist falsch, denn solange man Zugriff auf die bereits nicht beschriebenen Datenblöcke hat, kann man alles wiederherstellen. Wie gesagt: Man braucht einen sogenannten Root-Zugang, der zum Beispiel bei dem iPhone oder einigen Android-Smartphones nicht gegeben wird.
  8. Android ist anfälliger für Viren: Das ist kein Mythos, sondern die Wahrheit, denn A: man kann eine App auch außerhalb des Google Play Stores beschaffen und installieren und B: selbst Google hat mittlerweile Mechanismen wie Bouncer eingebaut, die einen Schadcode entdecken können. Nichtsdestotrotz kann man keine 100% Sicherheit gewährleisten.
  9. Je mehr Apps, desto besser ist der Store. Dieser Mythos ist falsch, denn die Quantität sagt nichts über die Qualität der Apps aus. Windows Phone Store hat beispielsweise mehr als 200.000 Apps, aber wie viele davon sind reine Furz- und PDF-Apps?
  10. „Mein Telefon ist besser als Deins, weil ich einen höheren Benchmark habe“: Das ist nicht so ganz richtig: Benchmarks an sich sind nicht schlecht, denn sie messen ein System. Schlecht ist der Vergleich zwischen komplett unterschiedlichen Systemen. Das bedeutet: Ein Vergleich wo man zwei verschiedene Android-Versionen hat, ist unfair. Auch verschiedene Display-Auflösung miteinander zu messen, ist auch falsch. Richtig wäre, ein Benchmark mit Offscreen.


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