Marvel erweitert die Riege der spielbaren Charaktere in seinem kommenden Multiplayer-Shooter Marvel Rivals. Aktuell präsentierte man in einem neuen Trailer gleich mehrere bekannte Gesichter aus dem Marvel-Universum, die sich bald in den 6-gegen-6-Gefechten beweisen dürfen. Zu den neu vorgestellten Helden gehören Wolverine, die ehemalige Geheimagentin Black Widow, Iron Fist sowie die durchaus ungewöhnliche Heldin Squirrel Girl. Auch Cloak & Dagger wird Teil des Aufgebots sein.
Im Trailer gibt es unter anderem Koop zu sehen. So wird beispielsweise eine Kombination zwischen Hulk und Wolverine demonstriert, bei der der grüne Koloss seinen kleingewachsenen Kampfgefährten wie ein Geschoss auf die Gegner schleudert. Auch andere Helden nutzen ihre Fähigkeiten im Verbund.
Marvel plant, jeden der neu angekündigten Charaktere in separaten Trailern ausführlich vorzustellen. Diese werden täglich bis zum offiziellen Start des Spiels am 6. Dezember veröffentlicht.
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„S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl“ ist am 20. November 2024 nach mehreren Verzögerungen für die Xbox Series X|S sowie Windows-PCs erschienen. Entwickelt worden ist das Spiel vom ukrainischen Studio GSC Game World, das wegen des russischen Angriffskriegs auf sein Heimatland in den letzten Jahren vor einigen Herausforderungen gestanden hat. Somit ist es irgendwo auch ein kleines Wunder, dass dieser Titel nach etlichen Rückschlägen nun überhaupt erschienen ist. Im Test der PC-Version hat sich für mich dann ein wahres Wechselbad der Gefühle ergeben.
Im Übrigem habe ich auch das 2007 erschienene „S.T.A.L.K.E.R.“ damals ausgiebig gespielt, allerdings nicht die Fortsetzungen „S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky“ und „S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat“. Somit war es für mich eine lange Pause, bis ich jetzt also mit „Stalker 2“, wie ich es der Einfachheit halber mal kürze, wieder in „die Zone“ eintauche. Allerdings hat sich zwar einiges verändert, vieles ist aber gleich geblieben. So etwa der Rat, den man schon damals beherzigen musste: Es lohnt sich ein paar Monate abzuwarten, bis ihr den Titel von GSC Game World intensiv anzockt. Denn es hat gute Gründe, dass dieses Spiel für mich gewissermaßen sowohl das beste als auch das schlechteste Spiel des Jahres 2024 in einem darstellt.
Zunächst aber zum Grundlegenden: „Stalker 2“ ist erneut ein Shooter mit Survival-Elementen, in welchem es den Spieler in die offene Spielwelt der nuklear verseuchten Zone rund um Tschernobyl zieht. Ihr bewegt euch durch eine postapokalyptische Welt, in welcher mörderische Mutanten, Anomalien und Söldner die Zone bevölkern. Hinter jeder Ecke können also einerseits verborgene Schätze oder andererseits der Tod lauern. Damit ihr nicht völlig einsam durch die Welt zieht, könnt ihr euch mit mehreren Fraktionen zusammentun, die sich allerdings untereinander nicht wirklich grün sind. Helft ihr also der einen Seite, wird das unweigerlich den Zorn der anderen Seite auf euch ziehen. Im Ergebnis könnt ihr euch auf niemanden so ganz verlassen und müsst für euer eigenes Überleben sorgen.
Der dunkle Sog der Zone
Die Story von „Stalker 2“ ist aber eher ein grober Leitfaden, der euch durch unterschiedliche Bereiche der Zone dirigiert. Erwartet hier also keinen emotionalen Spannungsbogen oder charismatische NPCs, die im Gedächtnis bleiben. So hat die enorme Gameplay-Freiheit den Preis, dass der Plot eher zur Nebensache wird. Das eigentliche Highlight des Spiels ist die kreativ gestaltete Spielwelt, die oft einen sehr rauen Charme und eine rustikale Schönheit entwickelt, die in ihren Bann zieht. Je nach Spielweise seid ihr wahrscheinlich 40 Stunden oder mehr beschäftigt, bis der Abspann über den Screen flimmert.
Zumal „Stalker 2“ ziemlich oldschool ist: Zwar startet ihr anfangs in einem „entschärften“ Gebiet mit weniger Bedrohungen, bevor man euch quasi in die größere Spielwelt wirft, doch Handholding betreibt das Spiel sonst nicht. Euch steht es also frei, euch sofort in Situationen zu bringen, in denen euer Ableben garantiert ist oder aber Taktiken zu entwickeln, mit denen ihr ziemlich früh an mächtige Ausrüstung kommen und euch mit übermächtigen Gegnern duellieren könnt. Das ist ziemlich erfrischend. Hier ploppen also nicht ständig blinkende Pfeile auf, die euch den Weg weisen und Charaktere plappern auch nicht unentwegt, um Rätsel und Aufgaben für euch durchzukauen.
Und genau da ist „Stalker 2“ fast allen aktuellen Spielen voraus: Ihr habt unheimliche Freiheit, um die Spielwelt zu erkunden, Gefahren zu meistern und mit echtem spielerischem Können und Taktik Erfolgserlebnisse zu erhalten. Wenn man nachts einer Söldnergruppe aus dem Weg geht, mächtige Mutanten in Anomalien lockt und dann neue und tatsächlich nützliche Waffen entdeckt, die man zuvor noch nicht im Spiel gesehen hat, ist dieses Game absolut faszinierend. Wären da eben nicht die endlosen Bugs.
„Stalker 2“: Bugs sind gefährlicher als die Zone selbst
So habe ich mich in „Stalker 2“ über weite Strecken weniger vor den monströsen Gegnern und mehr vor Bugs gefürchtet, die sogar den Missionsfortschritt verhindern können. Und es gibt nichts Schlimmeres, als ein Feuergefecht mit Ach und Krach zu gewinnen, nur damit einem dann der endgültige Triumph verwehrt bleibt, weil der letzte Gegner als Zitterbacke in irgendeiner Wand feststeckt und sich nicht erledigen lässt. Da hilft nur: Spielstand laden und von vorne das Ganze.
Solche eklatanten Fehler sind zwar zum Glück nicht Teil jeder Session, es gibt sie aber auch nach dem Day-Zero-Patch noch. Dazu kommen viele kleinere Fehler, welche der Atmosphäre schaden. Mal verstummen die Waffen plötzlich und geben keinen Ton mehr von sich, dann scheint einer der gewaltigen Stürme in der Spielwelt nicht enden zu wollen – während in anderen Szenarien plötzlich Feinde kein Interesse mehr an der Spielfigur haben. Das alles sorgt geballt dafür, dass ich mir in jeder Session nicht nur um die brutale Umwelt der Zone Sorgen gemacht habe, sondern auch darum, ob ich wirklich Fortschritte erziele, ohne dass ein Bug mich zwingt, einen Spielstand zu laden und alles Fortkommen über Bord zu werfen.
Das ist schade, denn während ich die Welt von „Stalker 2“ erkundet habe, gab es immer wieder diese Aha-Momente, die kaum ein anderer aktueller Titel bietet. Ich kann experimentieren, auf eigene Faust völlig neue Gebiete erkunden, auch wenn mich die Story noch nicht einmal in die Nähe geführt hat und Ausrüstung abstauben, die mir völlig neue Chancen in meinem Kampf gegen die Natur der Zone eröffnet.
Prächtige Grafik mit Ecken und Kanten
Grafisch hinterlässt „Stalker 2“ einen ähnlich gemischten Eindruck wie die restliche Technik. So ist die Umwelt unheimlich detailliert gestaltet und strotzt nur so vor ausladenden Panoramen und knackscharfen Texturen sowie beeindruckenden Lichtstimmungen. Recht hölzern sind dagegen die Charakteranimationen, die nicht auf der Höhe der Zeit liegen. Dazu kommt eine englische Sprachausgabe, auf Deutsch gibt es nur Untertitel, die ebenfalls aus der Zeit gefallen ist und streckenweise fast schon amateurhaft wirkt. Da ist man fast verlockt für eine bessere Atmosphäre die Dialoge auf Ukrainisch auszugeben.
Im Übrigen müsst ihr „Stalker 2“ nicht auf knallhartem Schwierigkeitsgrad spielen, sondern könnt auch herunterschalten. Allerdings ist das ein zweischneidiges Schwert. Denn zwar ist der Titel dann eben nicht mehr so mörderisch, was gerade am Anfang frustrieren kann, doch Munitionsmangel, Taktieren und Rationieren eurer Items treten dann in den Hintergrund, was das Gameplay simpler macht und die Stimmung verwässert.
Mit einer Nvidia GeForce RTX 4080 und meinem mittlerweile schon etwas betagten AMD Ryzen 7 5800X plus 64 GByte RAM waren 60 fps auf maximalen Einstellungen bei nativer 4K-Auflösung nicht drin. DLSS ist hier also auf jeden Fall Pflicht. Dabei ist „Stalker 2“ in einigen Szenarien, etwa den kleinen Städten mit vielen NPCs, eher CPU-limitiert. Da muss ich also wahrscheinlich bald mal an meinen Gaming-PC und einen größeren Umbau vornehmen. Generell könnt ihr natürlich viele Settings anpassen und auch einen Framerate-Cap setzen. Aber dieses Spiel ist schon recht Hardware-hungrig und hat noch Optimierungsbedarf.
Mein Fazit zu „S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl“
„Stalker 2“ ist ein erfrischendes Spiel, das den Spieler im massiven Kontrast zu einem „Dragon Age: The Veilguard“ nicht für dumm hält, sondern ihm enorme Freiheiten einräumt. Dazu gehört eben auch die Freiheit zu scheitern und sich in missliche Lagen zu manövrieren. Hier könnt ihr wirklich eueren eigenen Spielstil finden und eine massive und einzigartige Spielwelt nach Herzenslust erkunden. Genau das wird dann auch so gut wie immer belohnt. Deswegen ist „Stalker 2“ auch großartig und hat kaum einen ebenbürtigen Gegenpart.
Leider ist „Stalker 2“ aber immer noch sehr verbuggt, sodass es am Ende oft nicht Flora und Fauna oder die Söldner der Zone sind, die euer Fortkommen behindern, sondern technische Bugs. Zumal der ganze Anstrich des Spiels, inklusive der Menüs, etwas altbacken und rustikal wirkt. Diese Ecken und Kanten sind zum Teil hinnehmbar, aber sehr ärgerlich, wenn sie die grandiosen Erfolgserlebnisse vernichten, weil man einen alten Spielstand laden muss.
Im Ergebnis bin ich von „Stalker 2“ einerseits fasziniert und versinke gerne in dessen Spielwelt, es gab aber auch genügend Frustmomente, in denen ich den Titel fast impulsiv deinstalliert hätte, weil ein Bug mich herausgerissen hat. Insofern: Wägt ab, wie viel Geduld ihr mitbringt und bahnt euch je nachdem vielleicht noch nicht jetzt, sondern erst in ein paar Wochen den Weg in die Zone.
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Der erste Patch für STALKER 2 ist nun sowohl für PC als auch Xbox verfügbar. Das Update 1.0.1 adressiert mehr als 650 verschiedene Fehler und Probleme, die seit dem Release des Spiels aufgetreten sind. Die Entwickler haben dabei besonders die künstliche Intelligenz der Nicht-Spieler-Charaktere (NPCs) überarbeitet.
Ein zentrales Problem, bei dem sich NPCs während einer aktiven Emission in der Nähe des Unterschlupfs festliefen und starben, wurde behoben. Auch die Wegfindung der computergesteuerten Charaktere funktioniert jetzt zuverlässiger, wodurch Missionsfortschritte nicht mehr blockiert werden. Die Entwickler haben zudem Leistungseinbrüche in stark bevölkerten Gebieten korrigiert.
Spieler auf dem Anfänger-Schwierigkeitsgrad profitieren wohl von mehreren Anpassungen: Der Schaden durch Mutanten wurde reduziert, die Haltbarkeit der Ausrüstung verbessert und die Reparaturkosten für Waffen und Rüstungen gesenkt. Die Verkaufspreise für Artefakte wurden deutlich angehoben, wodurch Spieler mehr Gewinn beim Handel erzielen können. Auch die Belohnungen für die meisten Missionen wurden verdoppelt bis verdreifacht.
Im Bereich der Kampfbalance wurden die Lebenspunkte verschiedener Mutanten wie Bloodsucker, Controller, Burer, Wildschwein und Flesh reduziert. Die Reichweite von Nahkampfangriffen mit Waffen und Messern wurde erhöht. Zahlreiche Missionen wurden überarbeitet, um Fortschrittsblockaden zu beseitigen und fehlende Interaktionsmöglichkeiten hinzuzufügen.
Die Entwickler haben außerdem etwa 100 verschiedene Abstürzmöglichkeiten behoben, darunter Speicherlecks und Zugriffsverletzungen. Auch visuelle Probleme wie flackernde Texturen in verschiedenen Spielbereichen wurden korrigiert. In diesem Sinne: Aktualisieren und loslegen.
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8BitDo veröffentlicht eine Xbox-Version seines Retro Keyboards. Zuvor hatte man da auch schon Sonderauflagen im Design des NES, des Famicoms und des C64 auf den Markt gebracht. Begleitet wird das Ganze auch von einer passenden Maus. Für beide Peripheriegeräte liegt die offizelle Xbox-Lizenz vor.
So erstrahlen die beiden Eingabegeräte in gesundem Grün und sollen an die erste Xbox erinnern. An Bord sind auch ein spezieller Xbox-Button, RGB-Hintergrundbeleuchtung und programmierbare „Super Buttons“. Letztere sind zwei große Zusatz-Pads, die an der Tastatur befestigt werden können, um spezielle Funktionen auszuführen – etwa automatisches Copy & Paste. Kompatibel ist Tastatur zu Windows und Android. Sie wird ab Januar 2025 ausgeliefert. 119,99 US-Dollar gibt 8BitDo als Preis an.
Die Retro-Tastatur kann per Bluetooth, 2,4 GHz oder USB verbunden werden und verfügt über 87 Tasten. Sie setzt auf Kailh Jellyfish X Switches und soll mit einer Akkuladung rund 280 Stunden auskommen, wenn ihr den Dongle für 2,4 GHz verwendet. Per Bluetooth sind es dann sogar 300 Stunden. Bestellbar ist die Xbox-Tastatur hier.
Dazu gesellt sich die passende 8BitDo Retro R8 Mouse, welche mit einem multifunktionalen Charging-Dock geliefert wird. An den Seiten sitzen vier programmierbare Buttons um Look der Tasten des originalen Xbox-Controllers. Generell setzt die Maus auf die Kailh Sword GM X Micro Switches, welche bis zu 100 Mio. Klicks gewährleisten sollen. Auch die Maus ist kompatibel zu Android und Windows. Sie verbindet sich wahlweise via Bluetooth 5.3, USB oder per Dongle mit 2,4 GHz.
Ihr könnt zwischen einem Modus für Rechts- und für Linksräder wechseln. Die Retro R8 Mouse wiegt ca. 77 g. Sie bietet per 2,4 GHz Polling-Rates von bis zu 4.000 Hz und kommt auf Akkulaufzeiten von bis zu 105 Stunden. Als Basis dient der PAW-3395-Sensor. Die DPI lassen sich in sechs Stufen direkt an der Maus verstellen – bis maximal 26.000 DPI.
Die 8BitDo Retro R8 Mouse im Xbox-Design kostet 59,99 Euro und wird ab Mitte Januar 2024 ausgeliefert.
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Der Entwickler Ndemic Creations, bekannt für die Pandemie-Simulation Plague Inc., hat mit „After Inc.“ ein neues Strategiespiel veröffentlicht. Dieses Mal geht es nicht darum, die Welt mit einem Virus zu infizieren, sondern sie nach einer Zombie-Apokalypse wiederaufzubauen. After Inc. ist demnach ein „Mini-4X“-Strategiespiel, das in Großbritannien angesiedelt ist. Die Spieler müssen eine Siedlung errichten, Ressourcen sammeln, ihr Territorium erweitern und die Moral der Bevölkerung aufrechterhalten. Dabei gilt es natürlich auch, ab und an schwierige Entscheidungen zu treffen: Sind Hunde Haustiere oder Nahrungsmittel? Demokratie oder Autoritarismus?
Das Spiel verspricht neben der Mischung aus Aufbau, Erkundung und Kampf gegen Zombie-Horden vor allem, dass es keine Mikrotransaktionen für Verbrauchsgegenstände wie Energie oder Ressourcen verlangen wird. After Inc. ist ab sofort für Android und iOS erhältlich. Eine PC-Version soll 2025 im Early Access auf Steam erscheinen. Die mobile Version bietet einmalige In-App-Käufe für drei unterschiedliche Premium-Modelle, die allesamt unterschiedliche Vorteile bieten:
Für viele Spieler sicherlich noch recht nützlich zu wissen, da es ja doch einige Textinhalte gibt: Aktuell ist After Inc. ausschließlich auf Englisch verfügbar, weitere Sprachen werden aber bald folgen, heißt es da im Spiel.
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