Flappy Bird: Rückkehr wird kritisiert

Wir berichteten darüber, dass der Casual-Game-Erfolg Flappy Bird zurückkehren soll. 10 Jahre ist das Ganze schon her, nun soll mit frischen Elementen neuer Wind in das Spiel kommen, welches damals schnell Popularität erlangte, zurückgezogen wurde und unendlich viele Klone hatte. Doch es gibt Zweifel an dem Spiel, bzw. an dem Unternehmen. Die Kurzform: Der ursprüngliche Macher hat mit der Marke wohl nichts mehr zu tun.

Das Markenrecht scheint ausgelaufen zu sein und wurde von einer „GAMETECH HOLDINGS, LLC“ beansprucht. Auf der Homepage des neuen Projektes wurden Hinweise gefunden, dass sich der (ursprüngliche) Plan des Projekts um Kryptowährung und „Web 3.0“ drehte. Dieser Bericht führt das Ganze sehr schön aus. Am Ende bleibt, dass das Ganze einen nicht so sauberen und klassischen Eindruck macht. Und mal ganz ehrlich: So ein Gedöns kann man mittlerweile easy im Browser spielen, da muss man keine krude App nutzen.

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„Until Dawn“: Das sind die Vorzüge der PC-Version

Until Dawn: Eine Enhance Version soll für PC und PS5 im Jahr 2024 erscheinen.

Am 4. Oktober erscheint die Neuauflage des PS4-Exklusivspiels „Until Dawn“ für die PlayStation 5 und Windows-PCs. Sony hat nicht nur die Mindestanforderungen enthüllt, sondern geht im PlayStation Blog auch noch einmal auf die technischen Mehrwerte der Neuauflage ein.

Die Mindestanforderungen wirken dabei eher moderat und umfassen z. B. einen Intel Core i7 4790K oder AMD Ryzen 5 1500X, eine GeForce RTX 1660 oder Radeon RX 470 sowie 8 GByte RAM. Das bezieht sich jedoch auf die minimalen Settings und eine Auflösung von 720p bei 30 fps. Wer z. B. im Ultra-Modus in 4K bei 60 fps zocken will, sollte beispielsweise schon eine GeForce RTX 3080 Ti oder AMD Radeon RX 6900 XT auffahren. Weiteres könnt ihr der Tabelle entnehmen.

Minimum Empfohlen Hoch Ultra
Preset Niedrig Mittel Hoch Sehr hoch
Durchschnittliche Leistung 720p bei 30 FPS 1080p bei 60 FPS 1440p bei 60 FPS / 4K bei 30 FPS 4K bei 60 FPS
Prozessor Intel Core i7 4790K/AMD Ryzen 5 1500X (oder ähnlicher Prozessor mit AVX-Unterstützung) Intel Core i5 8600/AMD Ryzen 7 2700X Intel Core i5 8600/AMD Ryzen 7 2700X Intel Core i7 11700K/AMD Ryzen 7 5800X3D
Grafik NVIDIA GeForce GTX 1660/Radeon RX 470 (oder gleichwertige Grafikkarte mit mindestens 6 GB VRAM) NVIDIA GeForce RTX 2060/AMD Radeon RX 6600XT NVIDIA GeForce RTX 3080/AMD Radeon RX 6800XT NVIDIA GeForce RTX 3080 Ti/AMD Radeon RX 6900XT
Arbeitsspeicher 8 GB RAM 16 GB RAM 16 GB RAM 16 GB RAM
Festplattenspeicher 70 GB SSD 70 GB SSD 70 GB NVMe 70 GB NVMe
Betriebssystem Windows 10, 11 Windows 10, 11 Windows 10, 11 Windows 10, 11

Auch am PC könnt ihr dabei den DualSense-Controller mit haptischem Feedback und den adaptiven Triggern nutzen. Was Upscaling betrifft, so sind Nvidia DLSS 3 und AMD FSR 3.1 mit von der Partie. Am PC könnt ihr „Until Dawn“ auch in 21:9 oder sogar 32:9 zocken. Die PC-Fassung des Horror-Spiels fährt auch Ray-Tracing für Schatten und Reflexionen auf. Eine Begrenzung der Framerate soll es offenbar nicht geben, da seid ihr also ebenfalls frei.

„Until Dawn“ basiert in seinem Remake auf der Unreal Engine 5. Das Spiel wartet auch mit einem überarbeiteten Prolog auf und platziert z. B. einige der Totems im Spiel neu, die euch einen Blick auf eure Zukunft geben können – und damit als Entscheidungshilfe dienen. Zuschlagen könnt ihr ab 4. Oktober im Epic Games Store und via Steam. Die PS5-Fassung wird natürlich im PlayStation Store zu finden sein. Auch eine Disc-Fassung kommt in den Handel. Was einige stören könnte: Auch die PC-Fassung setzt ein Konto im PlayStation Network voraus.

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Verbraucherschutzverbände reichen bei EU Beschwerde zu In-Game-Käufen ein

Diverse Verbraucherschutzverbände beschwerten sich gegenüber der EU-Kommission über versteckte Kosten in Videospielen. Dies berichtet der Verbraucherverband BEUC aus Brüssel, ein Zusammenschluss unabhängiger Verbraucherorganisationen in der Europäischen Union.

Nach Angaben des Verbraucherschutzverbandes spielen die Hälfte der Europäer zwischen 6 und 64 Jahren Videospiele. Vor allem Kinder und Jugendliche spielen regelmäßig. Die Verbraucherschützer monieren diverse Handlungspraktiken vom aggressivem Marketing bis hin zur direkten Aufforderung an Kinder, In-Game-Käufe zu tätigen bzw. In-App-Währungen zu erwerben und Geld auszugeben. Nutzer werden demnach verleitet, durch virtuelles Geld den Überblick über echte Kosten zu verlieren. So beispielsweise in beliebten Spielen wie Fortnite, Minecraft oder auch Clash of Clans. Man sieht das europäische Verbraucherrecht zwar vollumfänglich, die Durchsetzung in den Mitgliedsstaaten sei aber nur unzureichend. Zudem gibt man Empfehlungen für weitere Regulierungen von In-Game-Währungen an die Hand.

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„Age of Mythology: Retold“ im Kurztest

Das Strategiespiel „Age of Mythology“ ist eigentlich bereits 2002 auf den Markt gekommen. Im Grunde handelt es sich hier um einen Ableger der Reihe „Age of Empires“. Am 4. September 2024 haben Microsoft und die beteiligten Entwicklerstudios World’s Edge, Forgotten Empires, Tantalus Media, CaptureAge, Virtuos Games mit „Age of Mythology: Retold“ eine Neuauflage für moderne Hardware veröffentlicht. Ich habe einmal für euch hineingeschnuppert.

Dazu muss ich offenlegen, dass ich das Original ausdrücklich damals nicht gespielt habe. Einen klaren Grund dafür kann ich euch nicht nennen. Vermutlich mag es daran gelegen haben, dass ich selten Strategiespiele zocke, da mich Mikromanagement meistens abschreckt. Das hat es mir allerdings auch erlaubt, an „Age of Mythology: Retold“ mit der frischen Perspektive eines Neulings heranzugehen.

Dabei hat man nicht nur die Grafik aufgehübscht, sondern auch einige moderne Komfortfunktionen integriert. Es gibt übrigens auch weiterhin eine deutschsprachige Synchronisation, diese ist aber komplett erneuert worden. Fans des Originals müssen jedoch nicht verzagen, sondern können sich per Mod auch die Ur-Synchro wieder ins Spiel hieven. Erhältlich ist „Agy of Mythology: Retold“ dabei für den PC und für die Xbox Series X|S. Der Preis ist mit 29,99 Euro recht fair bemessen.

„Age of Mythology: Retold“: Das erwartet euch im Spiel

Solltet ihr „Age of Empires“ gespielt haben, aber neu bei „Age of Mythology“ sein: Stellt euch Ersteres mit Kreaturen aus z. B. der griechischen Mythologie, legendären Helden wie Herakles, Odysseus oder Perseus und Göttern wie Zeus vor, schon seid ihr nahe dran. Dabei gibt es mehrere, umfangreiche Singleplayer-Kampagnen, die euch mit vorgegebenen Zielen durch die Story führen. Finde ich persönlich deutlich attraktiver, als ein Endlos-Spiel oder zusammengewürfelte Szenarien ohne Geschichte.

Der Grafikstil des Originals ist, wenn man sich da mal direkte Vergleiche ansieht, grundsätzlich beibehalten worden. Natürlich könnt ihr jetzt aber in höheren Auflösungen, im Widescreen und mit schärferen Texturen und einigen modernen Effekten zocken. Einige Retro-Überbleibsel hätte man aber aus meiner Sicht noch gerne ausbügeln können. Dass Charaktere etwa in Dialogszenen nicht die Lippen bewegen, ist jetzt weniger der Hit.

Einige Aspekte sind dabei modernisiert worden. Beispielsweise gibt es bei den göttlichen Kräften jetzt Cooldown-Phasen, während man sie im Original nur einmal pro Match einsetzen konnte. Dafür sind sie aber etwas abgeschwächt worden, um das auszugleichen. Im Übrigen spielen dabei nicht nur griechische Götter eine Rolle. Nein, man übernimmt auch mythologische Elemente und Völker aus z. B. Ägypten und Skandinavien. Wer übrigens keine Lust auf die umfangreichen Singleplayer-Kampagnen verspürt, kann auch im Multiplayer gegen andere Spieler ins Feld ziehen oder gemeinsam mit ihnen gegen die KI antreten.

Singleplayer-Kampagne mit großem Umfang

In der Kampagne gibt es dabei durchaus Abwechslung, da ab und an einzelne Helden in den Vordergrund rücken. Eigene Kampagnen gibt es dabei für die Griechen, die Nordmänner und die Atlanter. Es fehlt dabei der China-DLC der Extended Version. Er soll später nachgereicht werden. Man merkt „Age of Mythology: Retold“ bei der soliden Abwechslung aber im Unterbau sein Alter an. Einheiten stellen sich etwa in der Wegfindung teilweise sehr dusselig an und versperren einander manchmal den Weg

So gibt es hier dann auch, wie in „Age of Empires“ viele Kämpfe und am Ende müsst ihr euch mit Waffengewalt durchsetzen und nicht wie in „Civilization“ z. B. durch kulturelle Überlegenheit triumphieren. Dabei gibt es auch typische Schere-Stein-Papier-Einheiten, die je nach Zugehörigkeit besonders gut oder schlecht mit Gegnern zurechtkommen. Da sind eben die klassischen Nahkämpfer, die Fernkampf-Einheiten und die Kavallerie. Dazu gesellen sich je nach Fraktion unterschiedliche Helden und Boni durch eure Bauwerke.

Im Gegensatz zum Original ist es in „Age of Mythology: Retold“ jetzt auch möglich, eure Arbeitskräfte automatisch zu verteilen und ihnen Prioritäten zuzuweisen. Ist dann z. B. ein Gebäude komplettiert, stehen sie nicht dumm in der Gegend herum, sondern kümmern sich wieder um z. B. die Rohstoff- oder Nahrungsbeschaffung. Am Ende obsiegt ihr, indem ihr eure Ressourcen besser ausnutzt als eure Gegner, die richtigen Einheiten zur rechen Zeit am Start habt und die Balance aus dem Aufbau von Druck auf die Gegner und dem behutsamen Aufbau eurer Basis bewältigt.

Mein Fazit zu „Age of Mythology: Retold“

„Age of Mythology: Retold“ nutzt ein interessantes Szenario, denn zusätzlich zu „normalen“ Einheiten, die man sich auch in einem rein historischen Spiel vorstellen könnte, gibt es eben mythologische Kreaturen und mächtige Helden sowie göttliche Kräfte. Dabei könnt ihr euch gut und gerne 20 bis 25 Stunden mit den Singleplayer-Kampagnen beschäftigen und werdet mit der notwendigen Abwechslung unterhalten. Die Story ist dabei nicht preisverdächtig, liefert aber einen guten roten Faden für die einzelnen Missionen.

Technisch hat man hier zwar angenehm modernisiert, feiert aber nun kein Feuerwerk wie vielleicht ein „Anno 1800“ ab. Auch der bombastische Soundtrack ist dabei eine Erwähnung wert und passt zum theatralischen Geschehen. Ich habe „Age of Mythology: Retold“ dabei am PC gespielt, wo die Systemanforderungen niedrig genug sind, dass ihr auch mit einer älteren Möhre keine großen Schwierigkeiten haben solltet.

Zu einem RTS-Fan hat mich „Age of Mythology: Retold“ zwar immer noch nicht gemacht, wer aber Freund dieses klassischen Strategie-Titels ist oder Lust auf ein wenig Oldschool-Gameplay ohne viel modernes Händchenhalten hat, ist hier gut aufgehoben.

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Unity streicht Pläne für umstrittene Runtime-Gebühr gänzlich

Unity ist eine Engine, die vor allem für Indie-Games bislang gerne eingesetzt worden ist. Allerdings sorgte man im letzten Jahr für einen regelrechten Shitstorm, als man die Einführung einer sogenannten Runtime-Gebühr ankündigte. So wollte man Entwickler ernsthaft für die Anzahl der Installationen ihrer Titel durch Spieler zur Kasse bitten. Das sollte sogar rückwirkend für bereit veröffentlichte Games gelten. Nach einiger Entrüstung durch die Community folgte ein Teil-Rückzieher. Jetzt hat man das neue Modell dann sogar komplett begraben.

Greifen sollte der sogenannte „Unity Runtime Fee“ eigentlich ab 1. Januar 2024. Wer Unity Personal oder Unity Plus nutzt, sollte 20 US-Cent pro Installation zahlen, nachdem 200.000 US-Dollar an Einnahmen und mindestens 200.000 Lifetime-Installationen zusammengekommen wären. Abonnenten von Unity Pro sollten 15 US-Cent pro Installation zahlen, nachdem 1 Mio. US-Dollar an Einnahmen und insgesamt 1 Mio. Lifetime-Installationen erreicht worden wären.

After deep consultation with our community, customers, and partners, we’ve made the decision to cancel the Runtime Fee for our games customers, effective immediately.

Learn more: https://t.co/ezvfc6SaPS pic.twitter.com/7JwNruN5Qf

— Unity for Games (@unitygames) September 12, 2024

Wiederum sollten Abonnenten von Unity Enterprise 12,5 US-Cent pro Installation blechen. Um es noch komplizierter zu machen, sollten für Pro- und Enterprise-Kunden die Gebühren schrittweise sinken, nachdem sie 100.000, 500.000 und 1 Mio. Installationen erreicht hätten. Unity behauptete, so würden nur Entwickler zur Kasse gebeten, die ohnehin gut verdienen würden. Wie erwähnt: Später passte man die Pläne etwas an – jetzt hat man sich komplett vom Gedanken verabschiedet.

Unity erhöht die Abo-Preise

Allerdings hat man bei Unity Preiserhöhungen und andere Anpassungen der Abos angekündigt. Ein Vorteil für kleinere Entwickler, die Unity Personal verwenden: Dieser Tarif bleibt kostenlos. Zudem verdoppelt man hier die maximal erwirtschaftbaren Einnahmen von 100.000 auf 200.000 US-Dollar im Jahr. Ab 1. Januar 2024 wird allerdings das Abo für Unity Pro um 8 % verteuert. Es kostet dann 2.200 US-Dollar pro Seat.

Unity Enterprise wird sogar um 25 % teurer und ist Voraussetzung für Kunden, die mehr als 25 Mio. US-Dollar im Jahr einnehmen. Immerhin treffen die Mehrkosten hier aber nun wirklich größere Publisher und Entwickler.

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