Tag Archives: Tech

G Suite: Google und SAP schmieden Allianz

Und es hat Sap gemacht: Der Silicon-Valley-Online-Riese Google und der Walldorfer Software-Krösus SAP wollen gemeinsame Sache machen – sprich: Noch enger zusammenarbeiten. SAPs Programme sollen künftig in Googles Angebot für Firmenkunden („G Suite“) integriert werden, wie Technikvorstand Bernd Leukert heute in einem Blogeintrag schrieb.

Außerdem wird SAP künftig seine schnelle Datenbank Hana über Googles Cloud-Plattform anbieten.

Link: Handelsblatt.com

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Shure SE425: High-End-In-Ear-Ohrhörer im Test

Die Sound Isolating Orhörer SE425 von Shure sind mit ihrem Preis von 275 Euro UVP alles andere als günstig. Allerdings gehört zu den Stöpseln mit integriertem Hochtöner und Basslautsprecher auch eine Menge Zubehör. Und gut klingen sollen die In-Ears natürlich auch. Ob uns der SE425 überzeugen konnte, erfahrt Ihr in unserem Test.



Wie alle Modelle der Sound-Isolating-Serie wirkt auch der SE425 auf den ersten Blick recht wuchtig. Die knubbeligen Stöpsel sitzen allerdings komplett in der Ohrmuschel und tragen so letztendlich auch nicht über Gebühr auf. Die In-Ears und das Kabel wirken robust, Letzteres ist abnehmbar und somit im Schadensfall leicht austauschbar. Das 162 Zentimeter lange Kabel wird bei der Nutzung des SE425 über die Ohren nach hinten geführt. Zu diesem Zweck ist es zu den Ohrstöpseln hin auf einer Länge von circa 4 Zentimetern versteift. So lässt sich dort ein Bügel formen, der für guten Halt sorgt.

Der Name der Sound Isolating Reihe ist Programm: Die Abschirmung von Umgebungsgeräuschen beträgt beim SE425 bis zu 37 dB. Der Frequenzbereich geht von 20 Hz bis 19 kHz, die Impedanz beträgt 22 Ohm. Die Empfindlichkeit gibt der Hersteller mit 109 dB SPL/mW an. Eine integrierte Frequenzweiche ist für die Signaltrennung zwischen hohen und tiefen Frequenzen verantwortlich, der Klang tönt beim SE425 jeweils aus einem Hochtöner und einem Basslautsprecher. Zum Lieferumfang gehören im Vergleich zum günstigeren SE215 neben einer Transportbox und jeweils drei Ohreinsätzen in Schaumstoff und Silikon noch weitere gelbe Schaumstoff- und Tannenbaum-Ohrpassstücke. Außerdem ist noch ein 6,3-Millimeter-Klinken-Adapter im Paket.

In Sachen Tragekomfort unterscheidet sich der SE425 nicht von anderen Ohrhörern der Sound-Isolating-Reihe: Die Stöpsel sitzen mit entsprechendem Ohreinsatz und hinter den Ohren entlanggelegtem Kabel gut und fest in Gehörgang und Ohrmuschel und fallen weder im Bühneneinsatz noch beim Sport von alleine heraus. Wer das für Monitoring-In-Ears typische „Kabel hinten lang legen“ nicht gewohnt ist, der muss sich allerdings erst mit dieser Art des Einsetzens und Tragens anfreunden.

Während der
um die 100 Euro teure SE215einen warmen Sound mit ordentlich Bass produziert, zeigt sich der SE425 aufgeräumter im Klangbild. Man hört auch filigrane Details, die bei den meisten In-Ear-Ohrhörern untergehen. Hierbei dürfte vor allem der integrierte Hochtöner einen guten Teil zu beitragen. Aber auch Bass und Mitten können sich sehen, bzw. hören lassen und präsentieren sich dem Zuhörer ausgewogen und definiert. Somit eignet sich der SE425 nicht nur für Musiker, die auf der Bühne einen detailreichen Sound wollen, sondern auch für Nicht-Musiker, die möglichst jede Kleinigkeit im Klangbild mitbekommen wollen.

Der SE425 von Shure ist ein sehr gut klingender In-Ear-Ohrhörer, der vor allem mit seinem Detailreichtum punkten kann. Wie alle Shure-In-Ears aus der Sound-Isolating-Serie sitzen die Stöpsel bombig und taugen so unter anderem auch zum Tragen beim Sport. Das austauschbare Kabel und die große Menge an Ohrpassstücken in verschiedenen Größen und Materialien sind weitere Pluspunkte.

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Woodbrick: Induktions-Lautsprecher für Handys im Test

Bluetooth-Lautsprecher gibt es wie Sand am Meer, ein Induktionslautsprecher fürs Smartphone dürfte den meisten von Euch aber noch nicht untergekommen sein. Beim WoodBrick von InLine legt man das Handy einfach oben auf den Speaker; Kabel- oder Bluetooth-Verbindung gibt es nicht. Ob die über die Induktionsfläche abgenommenen Audiosignale aus dem Gadget auch gut klingen? Das zeigt der Test.

Der WoodBrick ist eine kleine, nur 120 × 70 × 40 Millimeter messende Box aus echtem Walnussholz. Ihr Gewicht beträgt 150 Gramm. Auf der Unterseite ist ein samtiger Stoff angebracht, der wohl einerseits als Schutz für Oberflächen dient, aber wahrscheinlich auch dafür zuständig ist, dass es vibrationsbedingt nicht scheppert.

Seitlich am Gehäuse sitzen ein Micro-USB-Anschluss zum Aufladen des Akkus und der Einschalter, oben – direkt auf der Induktionsfläche – befindet sich eine Status-LED, die im Betrieb blau leuchtet. Die Verarbeitung des Gadgets ist gut und das Echtholzgehäuse macht was her.

WoodBrick hat eine Leistung von 3 Watt und einen Frequenzbereich von 300 Hz bis 15 kHz, die Impedanz beträgt 4 Ohm. Der integrierte Akku hat eine Kapazität von 800 mAh und sorgte im Test für nicht ganz sieben Stunden Musikwiedergabe. Das Aufladen dauert circa drei Stunden. Zum Lieferumfang gehört ein microUSB-Kabel, ein Netzteil liegt nicht bei. Am Ladekabel ist zusätzlich ein Klinkenstecker angebracht, um Abspielgeräte auch per Kopfhörerausgang verbinden zu können.

Um Musik über den Speaker abzuspielen, muss das Smartphone nur mit dem Lautsprecher in Richtung der LED auf der Induktionsfläche gelegt werden und ab geht’s. Der Hersteller empfiehlt, Schutzhüllen vom Handy abzunehmen. Beim im Test genutzten Galaxy S7 edge war es jedoch egal, der Klang war – für unsere Ohren – mit und ohne Case identisch. Alternativ gibt es noch eine Klinkenbuchse zum Anschluss per Kabel, das beiliegende Ladekabel hat zu diesem Zweck einen entsprechenden Stecker. Besser und lauter klingt der WoodBrick aber über Induktion – das ist ja auch der Witz an der Sache.

Was den Klang des kleinen Speakers angeht, war ich sehr überrascht – man kann kaum glauben, wie laut 3 Watt sein können. Davon abgesehen bietet der Induktionslautsprecher ein gut klingendes, ausgewogenes Klangbild. Und das, ohne bei hoher Lautstärke zu verzerren oder zu dröhnen.

Video

Cooles Teil, der Woodbrick. Das ein so gut klingender und lauter Sound aus der Kiste ertönt, hätte ich nicht gedacht. Mit einer Laufzeit von um die sieben Stunden, dem geringen Gewicht von 150 Gramm und seiner kompakten Größe bietet sich das Gadget für den mobilen Einsatz an. Und mit seinem Preis von um die 30 Euro ist das Gadget auch nicht allzu teuer.

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Hands-on: Lenovo Moto G5 und Moto G5 Plus

Auf dem Mobile World Congress 2017 hat das chinesische Unternehmen Lenovo zwei neue Smartphones vorgestellt. Es sind neue Generation der Einsteiger- und Mittelklässler der bekannten Moto-G-Reihe.

Das Moto G5 hat ein 5 Zoll großes Display mit Full-HD-Auflösung. Es gibt, je nach Ausführung, 2 respektive 3 GByte RAM und einen Snapdragon 430. Der Speicher ist 16 GByte groß, außerdem ist ein microSD-Kartenslot vorhanden. Im Moto G5 hat Lenovo einen 2800 mAh Akku eingebaut; aufgeladen wird leider aber nur über microUSB und nicht über den neuen USB Type C. Wirklich gefallen hat uns die Kamera mit 13 Megapixel und Phasenvergleichsautofokus. Auch das wasser
abweisendeGehäuse aus Metall ist eine gute Sache.

Beim Moto G5 Plus gibt es ein größeres Display: 5,2 Zoll mit Full-HD-Auflösung. Hier arbeitet der etwas bessere Snapdragon 625 mit 3 GByte RAM. Intern gibt es 32 GByte; Speicherkartenplatz sollte auch für App-Junkies ausreichen. Der Akku ist 3000 mAh groß, lädt leider ebenfalls über microUSB – aber immerhin mit Schnellladetechnik. Das gefällt uns. Ein Highlight neben dem Metallgehäuse ist hier definitiv die 12-Megapixel-Kamera mit Dual-Pixel-Autofokus und einer Blende von f/1.7. Das könnte die beste Kamera in dieser Klasse sein.

Das Moto G5 ist ab März für 199 Euro erhältlich. Das Moto G5 Plus wird ab Frühjahr für 299 Euro angeboten. Alle Smartphones laufen mit Android OS 7.0 Nougat und der Google eigenen Oberfläche Vanille UI. Wir finden die 2017er- Generation wieder einmal großartig.

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Test: programmierbarer DIY-Roboter Jimu MeeBot

Warum der programmierbare Do-it-yourself-Roboter MeeBot eine sehr coole Sache ist, verraten wir Euch in unserem Test über den Bausatz. Der ist übrigens nicht nur für Kinder geeignet – auch ein 42-jähriger Tech-Redakteur hatte einen Riesenspaß mit dem Roboter, den man auf verschiedene Arten per App programmieren und steuern kann.

Das Unternehmen Ubtech hat unter dem Namen Jimu Robot verschiedene Roboter-Bausätze im Angebot. Das Spannende an der Sache ist zum einen, dass sich mit jedem Bausatz mehrere Modelle realisieren lassen und zum anderen, dass sich diese Modelle bezüglich ihrer Bewegungs- und Handlungsabläufe programmieren lassen. Wir konnten das MeeBot-Kit testen, das uns sehr gut gefallen hat. Warum, das erfahrt Ihr hier.

Schon beim Öffnen der Verpackung spürt man die Liebe zum Detail, die dem Hersteller der Roboter-Reihe anscheinend am Herzen liegt. Auf einen Blick gibt es die wichtigsten Infos zum Gadget und zu den Bauteilen, das aber leider nur in englischer Sprache. Was für viele kein Problem darstellt, könnte zumindest bei kleineren Kindern (die Herstellerempfehlung beträgt 8 Jahre und aufwärts) eine Hürde sein. Eventuell wird sich dies noch ändern: Ubtech ist mit seinen Jimu-Robotern erst seit Kurzem auf dem deutschen Markt vertreten und vielleicht sind zukünftige Verkaufsverpackungen dann ja auch mit deutscher Sprache. Im beiliegenden Quick-Start-Guide finden sich die ersten Schritte und ein Kurzüberblick über die Komponenten-Kategorien dann allerdings auch schon in Deutsch beschrieben.

Zur Steuerung und Programmierung des MeeBot gibt es eine App für iOS- und Android-Geräte, die auch eine interaktive Aufbauanleitung bietet. Schritt für Schritt wird am dreh- und zoombaren 3D-Modell der Zusammenbau erklärt. Auch hier zeigt sich die Liebe zum Detail: Alles wird animiert dargestellt und kann bei Bedarf zurückgespult werden oder aber – wie schon erwähnt – durch Drehen und Zoomen bis ins Kleinste nachempfunden werden.

Innerhalb der Jimu-App finden sich abgesehen vom MeeBot noch weitere Modelle, von denen einige auch mit dem MeeBot Kit zusammengebaut werden können. Leider lässt sich nicht ohne Weiteres erkennen, welche das sind. Hier muss man jeweils die Bauanleitung des gewünschten Modells öffnen und die dort angezeigten Bauteile mit denen des MeeBot Kits vergleichen. Eine weitere Möglichkeit ist allerdings seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und eigene Kreationen zu erschaffen.

Ist der MeeBot fertig zusammengebaut und die Main-Control-Box – der quasi Kopf des Roboters – aufgeladen, kann das Gadget in Betrieb genommen werden. Die Verbindung zur App erfolgt über Bluetooth. Der MeeBot beherrscht einige voreigestellte Handlungen, die teils schon ganz gut was hermachen. Beispielsweise kann man den Kleinen tanzen lassen, sich verdrehen lassen oder einfach glücklich sein lassen.

Hat man alle vorgegebenen Handlungen durchprobiert, kann man eigene Bewegungsabläufe erstellen. Das geht ganz einfach per Drag´n´Drop, indem die einzelnen Servomotoren in einer Timeline abgelegt und die Länge der Aktion und die Drehrichtung festgelegt werden. Das geht auch, ohne dass MeeBot mit der App gekoppelt ist: Eine 3D-Animation zeigt den selbst erstellten Bewegungsablauf an, der dann abgespeichert werden kann, um ihn vom MeeBot zu einem späteren Zeitpunkt ausführen zu lassen. Natürlich lässt sich der MeeBot auch ganz simpel nach vorn, hinten, links und rechts bewegen.

Auch spannend, neben der Möglichkeit Bewegungsabläufe erstellen zu können, ist die Option Kodierung in der App: Hier lassen sich komplexere Abläufe programmieren. Drei simple Beispiele verdeutlichen das Vorgehen, das sich aber auch spielerisch schnell durchblicken lässt. Auch hier läuft alles per Drag´n´Drop – aus den Optionen links lässt sich beispielsweise mit „If this then that“-Befehl ein Programm erstellen, in dem der Roboter wie ein Bär brüllt, wenn das Tablet nach links gedreht wird. MeeBot hat allerdings keinen Lautsprecher, das Gebrüll tönt aus dem Tablet-Speaker. Als Teil der Programmierung können auch die vorhandenen und selbst erstellten Bewegungsabläufe genutzt werden.

Wer tiefer in die Materie vordringen und einen genauen Überblick über alle möglichen Optionen erhalten will, der findet innerhalb der App unter „Lernprogramme“ weitere Infos. Dort wird bis ins kleinste Detail jede Möglichkeit beschrieben, allerdings auch hier wieder nur in englischer Sprache. Außer zum Thema Programmierung gibt es bei den Lernprogrammen auch Informationen zu allen weiteren Bereichen den MeeBot betreffend – und das sehr ausführlich.

Der programmierbare MeeBot ist mehr als „nur“ ein ziemlich cooles Spielzeug für Jung und Alt. Wer sich intensiv mit den gebotenen Möglichkeiten und den ausführlichen Informationen innerhalb der App beschäftigt, der kann eine Menge über die Themen Kreativität, Motorik und Programmierung lernen. Man kann aber natürlich auch einfach nur eine Menge Spaß damit haben, wilde Bewegungsabläufe und abgefahrene Kreaturen mit dem MeeBot Kit zu kreieren.

UBTECH Jimu Robot Meebot Bausatz (
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