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Diebstahlschutz: GPS-Tracker für das Fahrrad

Von gut getarnt bis unübersehbar: Wir zeigen GPS-Lösungen für das Fahrrad, die die Ortung über das Mobilfunknetz ermöglichen.

Bei der Polizei gehen täglich fast 1000 Anzeigen wegen Fahrraddiebstahl ein. Die Dunkelziffer der tatsächlich gestohlen Fahrräder ist noch deutlich höher. Die Gesetzeshüter sind anscheinend machtlos. Nicht einmal jeder zehnte angezeigte Fahrraddiebstahl wird tatsächlich aufgeklärt.

Das sind beunruhigende Zahlen, gerade für Besitzer von hochpreisigen Fahrrädern oder E-Bikes (Pedelecs). Ein hochwertiges Schloss ist sowieso obligatorisch, aber auch Technik schützt. Die folgenden GPS-basierten Tracker mit Verbindung zum GSM-Mobilfunknetz verraten dem Besitzer via SMS, App oder Online-Dienst den Standort seines Fahrrads – im besten Fall auch noch, nachdem es längst gestohlen wurde.

Der TrackerID Fahrrad Finder versteckt den GPS-Tracker im Flaschenhalter des Fahrrads. Über einen Bewegungssensor wird die GPS-Standortverfolgung aktiviert und über das Mobilfunknetz an die App übertragen. Der Tracker löst keinen Alarm aus, wenn der kleine, mitgelieferte Bluetooth-Transponder in der Nähe ist. Der Akku soll sechs Monate durchhalten.

Der folgende GPS-Fahrrad-Tracker nutzt ein noch besseres Versteck: das Gabelschaftrohr – also jenes Rohr, welches im Steuerrohr steckt und den Lenker mit der Gabel verbindet. Die gesamte Technik befindet sich in einem etwa 17 cm langen Kunststoff-Zylinder, der genau in den Schaft des Rohres passen soll. Die Achillesverse des Systems ist laut einigen Nutzerberichten die Laufzeit. So versorgt der 700-mAh-Akku das System lediglich 3 – 5 Tage lang mit Strom, bevor er wieder umständlich ausgebaut und an die Stromversorgung gehängt werden muss.

Eine Ecke teurer, aber laut Nutzerberichten auch ausgereifter, ist das GPS-Ortungssystem von velocate. Hier versteckt sich die gesamte Technik inklusive GPS, Bewegungssensor, Mobilfunkteil und Akku im Rücklicht. Das Besondere: Der Akku des Trackers lädt über den Fahrraddynamo oder das E-Bike-Stromnetz. Deutlich günstiger, dafür mit weniger Funktionen, ist der Tkstar TK906.

Der Incutex GPS Tracker TK104 in der Größe einer Streichholzschachtel passt zum Beispiel versteckt unter den Sattel. Er ist vergleichsweise günstig und bringt dennoch mit die wichtigsten Funktionen für die Ortung des Fahrrads mit. Er verfügt über SMS-Echtzeitortung, Bewegungsalarm, GEO-Fencing und einiges mehr. Sein 800-mAh-Akku soll knapp zwei Wochen halten.

Nur wenige Euro kosten GPS-Alarm-Aufkleber (zum Preisvergleich). Auch wenn diese bei einem tatsächlich gestohlenen Fahrrad wertlos sind, könnten sie dennoch den ein oder anderen potenziellen Dieb davon abhalten, sich am eigenen Fahrrad zu vergreifen.

Gerade angesichts der hohen Diebstahlquote bei Fahrrädern und der gleichzeitig geringen Aufklärungsquote seitens der Polizei sind GPS-Tracker für das Fahrrad ein gute Idee. Sowohl preislich, als auch qualitativ und bezüglich des Funktionsumfangs scheint es jedoch massive Unterschiede zu geben. Einige der GPS-Tracker unterstützen zum Beispiel einzelne Mobilfunknetze nicht oder müssen alle paar Tage umständlich ausgebaut werden, um den Akku zu laden. Andere Lösungen wie der im Rücklicht verbaute Tracker von velocate scheinen dagegen gut zu funktionieren.

Habt ihr bereits Erfahrungen mit GPS-Trackern für das Fahrrad gesammelt oder vermisst noch ein Produkt? Wir freuen uns über Eure Kommentare.

Unsere Kollegen von c't haben in ihrem Artikel „Alles orten" Hintergrundwissen zur allgemeinen Funktionsweise von GPS-Trackern mit GSM-Verbindung zusammengetragen.

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Rakuten: 25 Euro Rabatt auf alles – Lohnt sich der Deal?

Rakuten gewährt bis zum 31. Juli auf Einkäufe ab einem Mindestbestellwert von 50 Euro einen Nachlass von 25 Euro. Wir machen den Schnäppchen-Check!

Der Online-Marktplatz Rakuten gewährt bis zum 31. Juli 2018 auf alle über rakuten.de getätigten Einkäufe ab einem Mindestbestellwert von 50 Euro ein Rabatt von 25 Euro. Aber trotzdem ist Vorsicht geboten, nicht alle Deals lohnen sich.

Als Voraussetzung verlangt Rakuten, dass mit der Option Masterpass bezahlt wird. Masterpass ist ein Online-Bezahldienst des Kreditkarten-Betreibers Mastercard, mit dem in zahlreichen Shops bezahlt werden kann. Er positioniert sich als Alternative zu Paypal. Dafür müssen sich Kunden, falls noch nicht geschehen, bei Masterpass registrieren, indem sie einige persönliche Daten sowie eine Kreditkarte hinterlegen. Die Kreditkarte muss dabei nicht von Mastercard sein. Mit der kostenlosen Registrierung kommen keine Verpflichtungen auf Kunden zu.

Kunden legen nun den Artikel auf Rakuten in den Warenkorb, wählen als Zahlungsart Masterpass und geben im nächsten Schritt den Gutscheincode MASTERPASS25 ein.

Der Rakuten-Masterpass-Deal kommt mit mehreren Besonderheiten. Der Einkauf kann sich zum Beispiel aus mehreren verschiedenen oder gleichen Produkten zusammensetzen. Solange der Einkaufswert die 50 Euro übersteigt, gewährt Rakuten 25 Euro Rabatt. Außerdem gilt der Rabatt auch auf bereits reduzierte Produkte, wodurch sich teilweise im Vergleich zum „Straßenpreis” zusätzlich Geld sparen lässt. Einsetzen lässt er sich nur einmal für jeden Rakuten-Account.

Trotzdem ist natürlich auch hier Vorsicht geboten. So liegen die Produktpreise bei Rakuten teilweise deutlich über dem sonst üblichen Preisdurchschnitt. Auch verlieren die 25 Euro Rabatt an Attraktivität, wenn sich der Produktpreis weit von den 50 Euro Mindestbestellwert entfernt. Als Beispiel sei hier der Fernseher Panasonic TX-49EXW604 genannt. Er kostet auf Rakuten 799 Euro, während er bei einigen anderen Händlern bereits über 350 Euro günstiger zu haben ist. Hier fallen auch die 25 Euro Rabatt nicht mehr ins Gewicht.

Am Rabatt Interessierte sollten am besten selbst auf Rakuten schauen und den Preis des Wunschproduktes im Preisvergleich gegenchecken.

Exemplarisch haben wir einige spannende Deals herausgesucht. Da das Angebot nur gilt, solange der Vorrat reicht, sind einige besonders beliebte Produkte bereits ausverkauft. Das kann auch für die hier aufgezählten Produkte gelten.

Die ASUS ROG Sagaris GK1100 RGB Gaming-Tastatur mit Cherry-MX-Blue-Schalter besitzt programmierbare Tastenkombinationen mit Makro-Befehlen und kommt im schwarzen Aluminiumgehäuse. Die Tasten sind RGB-beleuchtet und bietet sieben voreingestellte Beleuchtungsmodi. Auf Rakuten kostet sie inklusive Rabatt 40 Euro, der günstigste Preis außerhalb von Rakuten beträgt 101 Euro. Damit kommen Käufer hier auf eine Ersparnis von 61 Euro, das sind 153 Prozent.

Noch gravierender ist der Unterschied zwischen dem Rakuten-Rabatt-Preis und dem Internetpreis beim Razer BlackWidow Tournament Edition Gaming Keyboard. Die mechanische Tastatur kostet anderswo mindestens etwa 100 Euro, bei Rakuten rabattiert lediglich 25,95 Euro. Das ist ein Unterschied von etwa 74 Euro, beziehungsweise eine Ersparnis von 285 Prozent. Aber Achtung: Bei diesem Angebot handelt es sich um B-Ware.

Der mobile Bluetooth-Lautsprecher JBL Flip 4 ist wasserdicht nach IPX7, bietet eine für seine Größe ordentlichen Sound und soll mit einer Ladung des 3000 mAh Akkus zwölf Stunden lang Musik wiedergeben können. Sein günstigster Preis beträgt derzeit 84,90 Euro, auf Rakuten kostet er nun allerdings 20 Euro weniger, nämlich 64,90 Euro. An Bluetooth-Lautsprechern Interessierte empfehlen wir unsere aktuellen Test-Reihe.

Wer eine günstige externe Festplatte zur Auslagerung von Daten sucht, für den könnte das Intenso Memory Drive in schwarz mit einer Kapazität von 1 TByte interessant sein. In dem Gehäuse steckt eine 2,5-Zoll-Festplatte mit 5400 U/min und einer maximalen Datentransferrate von 85 MBit/s beim Lesen und 75 MBit/s beim Schreiben. Sie kostet sonst mindestens 47 Euro, auf Rakuten derzeit 25,61 Euro, das entspricht einem Rabatt von 83 Prozent.

Apples iPad-Pro-Reihe bietet sich dank sehr genauer Abtastung für Grafiker zum mobilen Arbeiten an – wenn der hauseigene Apple Pencil genutzt wird. Wirklich günstig ist der jedoch nicht, kostet er doch normalerweise mindestens 92,05 Euro. Wer die Rakuten-Aktion für einen Kauf nutzt, zahlt derzeit nur 80,56 Euro, das sind 11,49 Euro weniger, das entspricht 14 Prozent.

Der AVM FRITZ!WLAN Repeater 1750E (Testbericht) überzeugte bei uns dank Dual-Band-Repeater und Mesh-Funktion. Abzüge gab es beim hohen Preis. Zumindest dieser Punkt relativiert sich nun etwas. Im Internet kostet der WLAN-Repeater mindestens 64,94 Euro, auf Rakuten mit Rabatt jedoch nur 44,90 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von 45 Prozent.

Ähnliches gilt für das AVM FRITZ!Fon C5 DECT-Mobilteil mit Farbdisplay für HD-Telefonie. Es kostet sonst mindestens 49,99 Euro, auf Rakuten derzeit nur 34,99 Euro.

Das Devolo-Basic-WLAN-Starterset erweitert das Heimnetzwerk über das Stromnetz. Es kommt über WLAN mit einer maximalen Datentransferrate von 150 MBit/s, über Ethernet maximal 100 MBit/s und über Power-LAN mit maximal 500 MBit/s. Es kostet sonst mindestens 98,84 Euro bei Rakuten derzeit 91,99 Euro. Damit ist es dort immerhin etwa 6,50 Euro günstiger. TechStage bietet einen guten Überblick über aktuelle Power-LAN.

Auch Kunden, die an Komponenten für NAS interessiert sind, können bei Rakuten einige Euro sparen. So kostet die Seagate IronWolf ST3000VN007 3TByte 3,5-Zoll-Festplatte sonst mindestens 89,85 Euro, derzeit auf Rakuten lediglich 74,90 Euro. Auch die WD WD40EFRX 4 TByte Festplatte, SATA 600, WD Red, 24/7 ist mit einem Rakuten-Preis von 103,85 Euro statt sonst mindestens 114,85 Euro durchaus einen Blick wert.

Das Nintendo NES Classic Mini war bei seinem Erscheinen so schnell ausverkauft, dass es zeitweise auf Ebay Mondpreise erzielte. Mittlerweile wurde die jetzt schon kultige Mini-Konsole für Retro-Fans nachproduziert und ist entsprechend wieder erhältlich. Üblicherweise wechseln hier bei einem Kauf mindesten 61,49 Euro den Besitzer. Auf Rakuten zahlen Käufer derzeit jedoch nur 44,90 Euro, was einem Rabatt von 37 Prozent entspricht.

Nicht wirklich High-Tech, dafür aber umso nerdiger: Rakuten verkauft die Nerf N-Strike Modulus Regulator inklusive Rabatt für 34,99 Euro. Das sind 44,99 Euro weniger im Vergleich zum außerhalb von Rakuten günstigsten Online-Preis von 79,98 Euro. Mögen die Büro-Kriege beginnen!

Der Nintendo Switch Pro Controller gilt als einer der besten Controller für die beliebte Nintendo-Konsole. Sein Problem: Er ist mit mindestens 58,19 Euro sehr teuer und dazu auch noch recht preisstabil. Wer jetzt bei Rakuten zuschlägt, zahlt immerhin 13,29 Euro weniger, also nur noch 44,90 Euro.

Auch dem XBox-Gamepad Microsoft Xbox One Wireless Controller wird nachgesagt, zu den allerbesten seiner Art zu gehören. Sein Vorteil: Er ist universeller einsetzbar als viele seiner Controller-Kollegen. So lässt er sich zum Beispiel problemlos an einem PC anschließen. Er kostet sonst mindestens 39 Euro, auf Rakuten derzeit nur 25,95 Euro, was einem Rabatt von 50 Prozent entspricht.

Der Sony DualShock 4 2.0 Controller Wireless in schwarz für die PS4 vervollständigt die Riege der beliebtesten Controller. Er kostet sonst mindestens 45,94 Euro, derzeit auf Rakuten genau 30 Euro. Ein guter Deal.

Das besondere an dem 25-Euro-Rakuten-Masterpass-Deal ist der mit 50 Euro recht geringe Mindestbestellwert. Außerdem Bemerkenswert: Er gilt für alle Produkte und Produktkombinationen – darunter fallen auch bereits herabgesetzte Artikel. Trotzdem sollte vor einem Kauf der Preis des Produkts immer mit dem realen Online-Preis verglichen werden. Gerade bei teureren Produkten fällt der Rabatt von 25 Euro schnell nicht mehr ins Gewicht, beziehungsweise Käufer laufen Gefahr, einem Scheinschnäppchen aufzulaufen.

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Wasserfester Lautsprecher Anker Soundcore Motion Q im Test

Der Motion Q von Anker Soundcore ist ein Outdoor-Lautsprecher für 50 Euro. Er hat eine Akkulaufzeit von mehr als 11 Stunden und ist zudem noch wasserfest. Ob der Motion Q etwas taugt, haben wir getestet.

Im Lieferumfang des Motion Q befinden sich Lautsprecher, Ladekabel mit Micro-USB und ein Schnürriemen zum Anbringen. Mit Letzterem lässt sich der Lautsprecher nahezu überall befestigen oder aufhängen.

Ein Ladegerät oder eine kompakte Transporttasche gibt es nicht dazu. Das Laden mit einem Smartphone-Netzgerät mit 5 V Spannung und 1 A Stromstärke nimmt durchschnittlich drei Stunden und fünf Minuten in Anspruch.

Der seit April 2018 erhältliche Motion Q ist IPX7-zertifiziert. Das heißt, er taucht für maximal 30 Minuten vollständig bis zu einem Meter im Wasser. Obwohl er offiziell keine Schutzklasse für Staub besitzt, profitiert der Lautsprecher von seiner Texiloberfläche, die um das Gehäuse gewickelt ist. So dringen weder Sand, Staub noch anderer Schmutz ins Innere ein.

Ankers neuester Lautsprecher hat die Form eines Zylinders und ist in etwa so groß wie eine Limonadendose – allerdings mit einem Gewicht von 420 g. Damit ist das Transportieren in nahezu jeder Tasche bedenkenlos möglich. Der Motion Q passt bequem in einer Hand und lässt sich mühelos umschließen.

Das untere Gehäuse ist zu ein Fünftel aus einem weichen Material gefertigt. Auf glatten und polierten Oberflächen rutscht der Motion Q widerstandslos. Auf rauen Oberflächen wie Holzsitzbänke bleibt er stehen.

Die Bedienelemente des Motion Q sitzen auf der oberen Seite. Mit fünf Tasten steuert der Nutzer die Musikwiedergabe und -lautstärke. Neben Laut und Leise sowie Wiedergabe/Pause und Ein-/Ausschalten hat der Lautsprecher einen Bluetooth-Button für die Koppelung mit einem Smartphone oder Tablet. Die einzelnen Tasten sind nicht beleuchtet, wie etwa beim Yoyo S von Cambridge Audio (Testbericht). In der Mitte der Bedienerfläche leuchtet eine LED durchgehend in blau und visualisiert damit den Betrieb.

Leider fehlt eine NFC-Antenne für den einfachen Verbindungsaufbau. Gerade, wenn man mit Freunden unterwegs ist und unterschiedliche Musikquellen zur Verfügung hat, ist das schnelle Wechseln eine praktische Sache.

Die Wiedergabetaste übernimmt unterschiedliche Funktionen, je nach dem, wie häufig man sie betätigt. Ein einfacher Druck pausiert den aktuellen Titel oder setzt ihn fort. Drückt man die Taste zweimal hintereinander, so springt der Lautsprecher zum nächsten Wiedergabetitel. Dreimaliges Drücken bedeutet Wiederholung des aktuell laufenden Songs.

Gespräche über die integrierte Freisprechfunktion nimmt der Nutzer über die Ein/Ausschaltetaste an.

Der Motion Q spielt Musik kabellos über Bluetooth 4.2 mit bis zu 20 m Reichweite oder kabelgebunden über seinen Aux-Eingang ab. Der analoge Anschluss mit 3,5 mm befindet sich am Fuß des Lautsprechers neben dem Micro-USB-Port hinter einer dicken Gummiklappe.

Im Motion Q sitzt ein Akku mit 2600 mAh. Laut dem Hersteller soll er eine Laufzeit von bis zu zehn Stunden bieten. Bei einer Lautstärke mit 50 Prozent haben wir eine Akkulaufzeit von 11 Stunden und 20 Minuten erreicht.

Anker bewirbt den Motion Q als einen Lautsprecher mit 360-Grad-Klang. Dabei besitzt er lediglich zwei Treiber mit 8 Watt Leistung, die in entgegengesetzter Richtung schallen. Links und rechts sitzen zwei passive Bassstrahler, die sich für die Bassanhebung verantwortlich zeigen. Trotzdem ist der Klang ausgewogen, da er radial ausgegeben wird.

Insgesamt ist der Klang des Motion Q nicht enttäuschend, wie man aufgrund seiner Größe vielleicht annehmen würde. Sogar bei hohen Lautstärken ist der Klang klar und frei von Verzerrungen. Der Bass ist aufgrund des Volumens begrenzt, reicht aber für spontane Outdoor-Partys in den Sommer-Monaten vollkommen aus.

Hat der Motion Q eine Besonderheit? Nicht wirklich. Er hat keine integrierte Powerbank zum Aufladen des Smartphones oder eine Gestensteuerung, wie der Yoyo S (Testbericht). Auch ist er nicht stoß- und sturzfest. Ein nützliches Feature ist die Möglichkeit, einen weiteren Motion Q zu koppeln, um so einen echten Stereo-Effekt zu erhalten.

Der Motion Q von Anker Soundcore ist ein guter und günstiger Outdoor-Lautsprecher. Er ist klein und damit einfach zu transportieren und bietet dennoch einen sauberen Klang. Die Handhabung ist einfach. Gegenüber dem Soundcore 2 (Testbericht) vom selben Hersteller bietet er Stereo-Kopplung an. Mit dem Kauf macht man nichts falsch.

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USB-Platte Buffalo Drivestation Velocity 3 TByte im Test

Buffalo liefert mit der Drivestation Velocity eine externe Festplatte mit USB-3.0. Wir testen, wie schnell die Platte ist.

Buffalo hält sich nicht mit Schnickschnack auf. Im Paket finden sich neben der Festplatte ein Netzteil sowie ein USB-3.0-Kabel. Buffalo nutzt den USB-Typ-B-Stecker. Dieser ist deutlich dicker als etwa der flachere Typ Micro-B beim Verbatim Store 'n' Save (Testbericht), sitzt dafür aber stabil. Bei der Software sieht es ähnlich sparsam aus: Die auf der Platte hinterlegten Daten sorgen für ein nettes Icon im Explorer, außerdem gibt es ein Verschlüsselungstool. Eine ausgewachsene Backup-Lösung liegt nicht bei.

Für den Test schicken wir die 3-TByte-Variante der Drivestation Velocity durch den h2benchw-Benchmark der Kollegen von der c’t. Die anderen Produkte dieser Linie sind technisch identisch, lediglich die Größe der Festplatte ändert sich.

Die Leistung der externen Festplatte liegt im soliden Mittelfeld. Sie ist deutlich schneller als die Verbatim-Festplatte, liegt aber hinter dem Modell von Intenso (Testbericht). Im Test fiel uns allerdings auf, dass die Festplatte kontinuierlich hörbar ist, sobald sie per USB am PC angeschlossen ist. Da ist die Konkurrenz leiser!

Die Drivestation Velocity von Buffalo ist ein solides externes Laufwerk, das im Betrieb allerdings deutlich zu hören ist. Die Übertragungsraten sind für einen externen Datenspeicher ordentlich.

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Moto G6 Plus im Test: schnelle Kamera, schwacher Akku

Das Moto G6 Plus kommt mit einer Dual-Kamera und einem großen 5,9 Zoll Display zum Preis von 299 Euro auf den Markt. Damit ist es das teuerste Modell aus der Moto-G-Reihe. Wir haben getestet, wie sich das Smartphone im Alltag macht.

Im Lieferumfang des Moto G6 Plus ist all das dabei, was es auch bei den zwei kleinen Brüdern Moto G6 Play (Testbericht) und Moto G6 (Testbericht) gibt. Das Smartphone kommt gut verpackt in einer Schutzhülle aus Kunststoff zum Kunden. Sie ist für das Telefon maßgefertigt und für’s Erste als Schutz vollkommend ausreichend.

Darüber hinaus liegen noch ein Kabel mit USB-C und ein Schnellladegerät bei. Zum Auswerfen des Dual-SIM-Kartenhalters ist ein Werkzeug notwendig, das gibt es dazu. Was ist noch dabei? Kleine Handbücher für den Erststart und Hinweise zur Herstellergarantie.

Das Motorola Moto G6 Plus ist ein Smartphone des mittleren Preissegments. Dafür ist die Verarbeitungsqualität überraschend hoch. Alle Übergänge zwischen den Materialien sind nahtlos und ohne sichtbare Spaltmaße. Das Telefon ist aus Glas und Metall gefertigt und bietet ein Gehäuse mit Nanobeschichtung, das die Elektronik vor Spritzwasser schützt.

Die Rückseite des Moto G6 Plus ist an der linken und rechten Seite abgerundet. Dadurch liegt das 167 g schwere Smartphone trotz einer Höhe von 160 mm gut und sicher in der Hand. Die Bedienung mit einer Hand ist bei einer Breite von 75,5 mm nur schwer bis gar nicht möglich.

Im Moto G6 Plus sitzt eine Dual-Kamera, ähnlich wie das Moto G6. Unschön zu sehen: Die Kamera-Einheit ragt deutlich aus dem Gehäuse heraus. Im Alltag ist das zwar nicht störend, aber legt man das Telefon flach auf den Tisch, gibt es eine nach unten zum Mikrofon verlaufende Schräge, sodass man eher von einem keilförmigen statt rechteckigen Design sprechen kann.

Der Fingerabdrucksensor des Moto G6 Plus sitzt auf der vorderen Seite. Er arbeitet zuverlässig und schnell. Er entsperrt nicht nur das Telefon, sondern dient auch Bedienfeld für weitere Funktionen: Optional ersetzt er die Bildschirm-Bedienfelder und arbeitet mit Gesten wie Wischen für zurück, oder länger festhalten für Sperren. Diese Art der Bedienung ist intuitiv, nimmt jedoch etwas Gewöhnungszeit in Anspruch. Der daraus resultierende Vorteil: Es bleibt mehr Platz zum Darstellen von Inhalten übrig, weil die On-Screen-Tasten wegfallen.

Von allen drei Smartphones der neuen Moto-G6-Reihe ist das Plus-Modell das leistungsfähigste. Im Inneren arbeitet ein Snapdragon 630 mit 4 GByte RAM. Der Prozessor mit acht Kernen hat eine Taktfrequenz von bis 2,2 GHz. Bei der alltäglichen Nutzung mit mehreren gleichzeitig laufenden Apps liefert das Moto G6 Plus eine souveräne Leistung ab. Es arbeitet flüssig und verzögerungsfrei. An seine Grenze kommt das Telefon jedoch bei hochauflösenden 3D-Spielen mit erhöhter Bildwiederholfrequenz. Die Leistung in diesem Bereich ist aber noch ausreichend, ähnlich verhält es sich bei der dreidimensionalen Bildverarbeitung mit Details, Schatten und Licht. Das Moto G6 Plus ist eben kein Top-Smartphone wie das LG G7 Thinq (Testbericht) oder das Oneplus 6 (Testbericht).

Im Bewertungssystem Antutu Benchmark erreicht das Moto G6 Plus 90.000 Punkte. Damit ist es rund 26 Prozent schneller als sein kleiner Bruder, das Moto G6 mit 71.000 Punkten. Im Stresstest bewahrte das Moto G6 Plus einen kühlen Kopf und zeigte eine konstante Leistungsstabilität an. Die Temperatur stieg von 25 auf 33 Grad Celsius an.

Der Speicher des Telefons ist 64 GByte groß. Nach Abzug von Betriebssystem und vorinstallierten Apps bleiben dem Nutzer 49,8 GByte übrig. Der Speicher lässt sich erweitern: Zeitgleich zu einer Speicherkarte im Format Micro-SD nimmt das Moto G6 Plus zwei Nano-SIM-Karten auf. Entscheiden, ob man die Dual-SIM-Funktion nimmt oder Speicher erweitert, muss man sich nicht. Die im Test verwendete Micro-SDXC mit 400 GByte funktionierte tadellos. Welche Speicherkarte die beste für Android ist, haben wir ausführlich getestet: Kaufberatung & Test: Welche MicroSD-Karte für Android?

Der Akku des Moto G6 Plus hat eine Kapazität von 3200 mAh. Das sind 200 mAh mehr der kleine Bruder Moto G6. Das heißt aber nicht, dass die Akkulaufzeit auch besser ist. Im Gegenteil: Statt fast zwei Tage hält die Plus-Variante lediglich einen vollen Arbeitstag aus. Im Test mit einem kontinuierlich laufenden Videostream über WLAN bei maximaler Display-Helligkeit hält das Moto G6 Plus nicht mehr als sechs Stunden. Das sind 43 Prozent weniger als das Moto G6. Das Schnellladegerät lädt den festeingebauten Akku in durchschnittlich einer Stunde und 45 Minuten auf.

Das größte Unterscheidungsmerkmal des Moto G6 Plus gegenüber den anderen zwei Moto-G6-Smartphones ist das Display: Statt 5,7 misst die Anzeige 5,9 Zoll in der Diagonalen. Außerdem ist die Auflösung gegenüber dem Moto G6 Play um 125 Prozent höher. Der Bildschirm des Moto G6 Plus ist hell und hat eine Lichtstärke von 597 Candela pro Quadratmeter.

Das Moto G6 Plus schießt Fotos mit einer Dual-Kamera, ähnlich wie das Moto G6. Die zwei Objektive lösen 5 und 12 Megapixel auf. Im Gegensatz zum kleineren Modell ist die Blende bei der Plus-Variante größer und damit lichtstärker: f/1,7 statt f/1,8. Unterschiede sind bei nächtlichen Aufnahmen zu erkennen.

Überzeugen kann die Kamera des Moto G6 Plus mit ihrem schnellen Fokus: Motive stellt sie schnell scharf und vermeidet dabei den Pump-Effekt, der beispielsweise bei High-End-Smartphones wie dem LG G7 Thinq (Testbericht) sichtbar ist.

Die zweite Kamera hat eine Assistenzfunktion. Sie ermöglicht das Aufnehmen von Fotos mit unscharfem Hintergrund. Der produzierte Effekt ist sehr ordentlich, wie auch der Rest der Bilder. Fehler sind bei feineren Elemente zu erkennen, wie Ästen oder Grashalmen. Die Unschärfe lässt sich nachträglich in der Foto-App anpassen, diese Flexibilität ist super.

Auf dem Moto G6 Plus ist ab Werk Android in der Version 8.0 Oreo installiert. Schöner wäre die aktuellere Version 8.1 Oreo. Der Sicherheits-Patch auf dem Telefon ist vom 1. April 2018. Lenovo und Motorola wollen sicherheitsrelevante Updates in einem monatlichen Intervall ausliefern. In der Praxis klappt das nicht immer termingerecht.

Die zum Einsatz kommende Oberfläche des Smartphones ist Vanilla UI von Google, leichte optische Anpassungen gibt es allerdings. Das Moto G6 Plus ist leider mit Bloatware ausgestattet – darunter finden sich Apps wie Linkedin, Microsoft Outlook und Dolby-Audio-Equalizer. Die Applikationen lassen sich leider nicht komplett deinstallieren, sondern nur ausblenden.

Das Moto G6 Plus hat einige Funktionen sowie Gesten zur Steuerung, zum Beispiel Wischen mit drei Fingern, um einen Screenshot zu machen, oder das Telefon zweimal schnell um die vertikale Achse drehen, um die Kamera zu starten. Diese Möglichkeiten empfinden wir für sinnvoll. Erreichbar sind sie über die Moto-App im Hauptmenü.

Das Moto G6 Plus ist nur leicht besser als das Moto G6. Unser Fazit deshalb: Kaufen Sie lieber das mittlere Modell und sparen Sie sich die 40 Euro. Die marginal bessere Performance ist nicht signifikant. Auch das um 0,2 Zoll größere Display schafft wenig Mehrwert.

Das Moto G6 liegt deutlich besser in der Hand und verspricht eine längere Akkulaufzeit. Der einzige Grund, der für den Kauf des Moto G6 Plus spricht, ist die leicht lichtstärkere Kamera.

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