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OnePlus 5T im Test: Schnell, schick und scharf

Nur knapp ein halbes Jahr ist vergangen, seit OnePlus sein letztes Flaggschiff, das OnePlus 5, vorgestellt hat. Nun erscheint sein Nachfolger: das OnePlus 5T. OnePlus selbst sagt, dass das Unternehmen keine großen Mengen an Geräten jeder Generation produzieren, um schneller die aktuellen Entwicklungen auf den Markt zu bringen. Ist das der richtige Weg? Wir konnten das neue Smartphone des chinesischen Herstellers bereits ausprobieren.

Während das OnePlus 3T im Vergleich zum OnePlus 3 nur wenig im Inneren verändert wurde und das Design beibehielt, schraubt OnePlus beim 5T hauptsächlich an der Optik. Das 6-Zoll-Amoled-Display erstreckt sich zum ersten Mal über die gesamte Vorderseite und kommt dadurch auf ein neues Bildformat von 18:9 bei einer Auflösung von 2160 × 1080 Pixeln. Geschützt wird das Display weiterhin durch Gorilla Glass 5 mit 2,5 D. Der Fingerabdrucksensor ist auf die Rückseite gewandert, Tasten gibt es jetzt nur noch virtuell auf dem Bildschirm. Durch diese Änderung ist das Gehäuse minimal länger geworden, an der Breite ändert sich nichts. In Zahlen bedeutet das Maße von 156,1 × 75 × 7,3 Millimeter und ein Gewicht von 162 Gramm.

Für Leistung sorgt beim OnePlus 5T – wie auch schon beim Vorgänger – Qualcomms Snapdragon 835 mit einer achtkernigen CPU, die bis zu 2,4 GHz taktet. Für die Grafikleistung kommt die Adreno-540-GPU zum Einsatz. Ihr könnt wählen, ob Ihr 6 GByte Arbeitsspeicher mit 64 GByte internem Speicher kombiniert oder lieber auf 8 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte internen Speicher zurückgreift. Wie bisher lässt sich der Datenspeicher nicht per microSDXC-Karte erweitern. Das OnePlus 5T ist Dual-SIM fähig und unterstützt alle relevanten LTE-Bänder. Welche das genau sind, sehr Ihr unten in der Tabelle für die technischen Spezifikationen.

Außerdem unterstützt das OnePlus 5T WLAN nach 802.11 a, b, g, n und ac und funkt somit im 2,4- und 5-GHz-Band. Auch mit an Bord sind Bluetooth 5.0 und NFC sowie GPS, Glonass, Galileo und BeiDou für die Positionsbestimmung.

Der Akku ist im Smartphone fest verbaut und hat eine Kapazität von 3300 mAh. Aufgeladen wird dieser per USB-Type-C und Dash Charge. Dabei handelt es sich um eine hauseigenen Schnellladetechnik, die Euch ungefähr Power für einen Tag gibt, wenn Ihr das Smartphone für 30 Minuten an den Strom hängt. Im Lieferumfang befindet sich das dafür notwendige USB-Kabel sowie das Netzteil. Der USB-Anschluss basiert auf USB 2.0. OnePlus verzichtet also auch in diesem Jahr auf einen schnelleren Standard für die Datenübertragung. Im Gegensatz zu anderen Herstellern schwören die Chinesen aber auf den Klinkeneingang für Kopfhörer, der sich beim OnePlus 5T unten neben dem USB-Anschluss befindet. Das Smartphone wurde aber nicht IP-zertifiziert und ist nicht wasserdicht.

Die Dualkamera auf der Rückseite nimmt Fotos nach wie vor mit 16 respektive 20 Megapixeln auf. Die Blende liegt bei beiden Linsen bei f/1.7. Die zweite Linse ist nun nicht mehr für den Zoom verantwortlich, sondern wird bei wenig Licht angesteuert. Neben den Linsen sitzt der Dual-LED-Blitz. Die Front-Kamera nimmt Selfies mit 16 Megapixeln bei einer Blende von f/2.0 auf. Einen extra Frontblitz gibt es nicht, dafür wird das Display beim Auslösen kurz sehr hell.

Unsere ersten Testfotos können überzeugen. Ein guter Kontrast, satte Farben und viele Details führen zu qualitativ hochwertigen Aufnahmen. In unserem ausführlichen Testbericht können wir ab dem 20. November auf Details eingehen.

Das OnePlus 5T wird mit dem Betriebssystem Oxygen 4.7 ausgeliefert, das auf Android 7.1.1 basiert. Wieder mit dabei sind die Gestensteuerungen wie zum Beispiel das Doppeltippen auf das ausgeschaltete Display, um das Smartphone aufzuwecken oder das Zeichnen von Buchstaben, um beispielsweise Musikplayer oder Kamera zu starten. Neu hinzugekommen ist eine Geste auf dem Fingerabdrucksensor auf der Rückseite des Smartphones. Wischt Ihr auf diesem von oben nach unten, zieht Ihr damit die Benachrichtigungsleiste auf dem Bildschirm nach unten.

Auch neu sind nun parallele Apps. Mit dieser Funktion lassen sich Apps wie Twitter, Facebook, WhatsApp & Co. klonen, sodass Ihr gleichzeitig mit zwei Profilen (zum Beispiel geschäftlich und privat) eingeloggt seid. Für alle, die gern ihren Homescreen anpassen, gibt es nun auch verschiedene Icon-Pakete und die Möglichkeit, das Spaltenlayout des Standardbildschirms zu ändern.

OnePlus bringt mit dem 5T ein solides neues Flaggschiff auf den Markt, das im Vergleich zum Vorgänger keine bahnbrechenden Neuerungen bietet, aber dennoch ein leistungsstarkes Gerät mit guter Kamera ist. Wie gut sich das Smartphone im Alltag schlägt, lest Ihr ab 20. November an dieser Stelle in unserem ausführlichen Testbericht. Doch vorab sagen können wir schon: Wenn Ihr bereits ein OnePlus 5 besitzt, lohnt sich das Update auf das 5T nicht.

Das OnePlus 5T kommt am 20. November für 499 Euro (6 GByte RAM + 64 GByte Speicher) beziehungsweise 559 Euro (8 GByte RAM + 128 GByte Speicher) in den Handel. Popup-Verkäufe in den europäischen Großstädten soll es in diesem Jahr nicht geben.

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Test Garmin Edge 820: Viele Funktionen, hoher Preis

Der Garmin Edge 820 gehört zu den Topmodellen unter den Fahrradcomputern mit GPS-Navigation. Das schlägt sich leider auch im Preis um die 300 Euro nieder. Der kompakte Fahrradcomputer ist auf den ambitionierten Radsportler ausgelegt, der sein Training umfassend überwachen und dokumentieren will. Dabei überrascht das Gerät mit seinen kompakten Abmessungen und dem geringen Gewicht. Techstage hat in der Praxis getestet, ob der Garmin Edge 820 seinen hohen Preis wert ist.

Der Garmin Edge 820 verfügt über verschiedene Tourtypen für jeden Anlass:
Rennrad,
Verschiedene Untergründe,
Mountainbiken,
Offroad,
Fahrt zur Arbeit,
Cyclocross,
Elektrofahrrad,
E-Mountainbikenund
Indoor-Funktion für Heimtrainer sind hinterlegt.

Der Fahrradcomputer verfügt über Navigation mit Kartenanzeige auf dem 5,8-cm-Farbdisplay (200×265 Pixel), Pfeilanzeige, akustischen Alarm bei Abbiegepunkt, Adresseingabe, POI-Suche, Zwischenzieleingabe, und automatische Neuberechnung bei Verlassen der Route. Ein barometrischer Höhenmesser und ein elektronischer Kompass sind integriert. Kartenupdates können lebenslang kostenlos, über die Software Garmin Express heruntergeladen werden.

Tourenaufzeichnung und vielfältige Auswertungsmöglichkeiten wie Geschwindigkeit, Fahrtdauer, Höhenprofil, Kalorienverbrauch beherrscht der Garmin Edge 820 ebenfalls. Der Akku erreicht in der Praxis eine Laufzeit von 10 Stunden, der interne Speicherplatz beträgt 8 Gygabite. Eine Speichererweiterung durch Speicherkarten ist nicht möglich.

Verfügbar sind die drahtlose Schnittstellen ANT+, Bluetooth LE und WLAN.

Mini-USB-Kabel und zwei Lenkermontagesets gehören zum Lieferumfang. Neben einer Standardhalterung mit Gummilaschen ist auch eine aufwändige Aero-Lenkerhalterung beigelegt.

Schon die Montage des Geräts überzeugt. Allenfalls die Standardhalterung mit Gummilaschen erfordert anfangs ein wenig Fummelei. Am Ende ist das Gerät aber bombenfest verankert. Deshalb sind Gummilaschen Kabelbindern auf jeden Fall vorzuziehen. Hervorragend ist die ebenfalls serienmäßige Aero-Lenkerhalterung. Die Montage ist mit einem beigelegten Inbusschlüssel kinderleicht, das Lenkerverbindungsstück ist massiv und hochwertig. Zwei Gummiunterlagen ermöglichen die Anpassung an jeden Lenkerdurchmesser. Genial einfach lässt sich der Garmin Edge aufsetzen und abnehmen. Einfach zur Seite drehen, aufsetzen und um 180 Grad drehen: Das Gerät rastet sauber ein und sitzt wackelfrei fest. Dabei fällt auch die hervorragende Verarbeitung des Garmin Edge 820 auf.

Das Display ist sehr klein, zeigt aber, was auf so kleinem Raum möglich ist. Die Kartendarstellung gelingt trotzdem detailliert und übersichtlich. Die Orientierung fällt sogar leichter als beimTEASI One³ mit doppelt so großem Display. Zudem ist die Ablesbarkeit des Garmin-Displays bei jedem Sonnenstand, jeder Witterung und jeder Tageszeit tadellos.

Routen können direkt auf dem Gerät eingegeben werden. Dabei kann man sowohl Adressen als auch POI oder Koordinaten suchen. Auch Postleitzahleingabe ist möglich. Etwas nervig ist der schlecht ansprechende Touchscreen und eine nicht ganz intuitive Menüstruktur. Perfekt ist dagegen die Umschaltfunktion. Durch Tippen auf eine Taste, die auch mit Handschuhen leicht bedienbar ist, kann während der Fahrt zwischen Navigation und Tourenprotokoll hin- und hergeschaltet werden. Das zeigt dann die Durchschnittsgeschwindigkeit an, wieviel Wegstrecke schon zurückgelegt wurde, ggf. Herzfrequenz, Kalorienverbrauch etc. Der Garmin Edge 820 erlaubt es also, das Training schon während der Tour genau zu überwachen.

Über die Garmin-Connect Seite lassen sich eigene Touren planen. Das geht sehr einfach und intuitiv. Allerdings braucht der Garmin Edge ziemlich lange um eine Tour zu laden. Die Erfahrung macht man auch, wenn man die RoundTour-Funktion im Gerät nutzt. Wenn man z.B. eine 15 km radeln möchte, gibt man einfach diese Streckenlänge und den Startort ein. Der Garmin Edge stellt einem dann drei Touren zur Auswahl. Die Qualität der Touren ist schwankend. Nicht immer würde man die Tour ein zweites Mal fahren wollen. Aber von fünf gewählten Touren, waren wir mit drei zufrieden und auch die Mehrheit der Forennutzer mag das Feature. Ärgerlich ist aber, dass es bis zu 15 Minuten dauern kann, bis das Gerät die Touren geladen hat.

Die acht Tourprofile
Rennrad,
Verschiedene Untergründe,
Mountainbiken,
Fahrt zur Arbeit,
Cyclocross,
Elektrofahrrad,
Offroad,
E-Mountainbikenstehen zur Wahl. Wir haben die ersten vier getestet. Auf weiteren Touren außerhalb der Stadt passt sich die Navigation so dem jeweiligen Sportgerät sehr gut an. Praktisch ist auch die Anzeige, auf welcher Art Straße man sich gerade befindet, z.B.
Fahrradwegoder
Weg/Pfad. Das Tourprofil
Indoorist ein nettes Schmankerl für Fitnessfreaks, die ihre Stammtour bei schlechtem Wetter auf dem Hometrainer möglichst genau nachfahren wollen. Allerdings haben nur Top-Heimtrainer mit entsprechenden Preisen die dafür vorgesehene Sensorik.

Auf Abbiegepunkte wird mit Pfeildarstellung und akustischem Alarm hingewiesen. Der Alarmton ist nicht so nervig wie bei anderen Geräten. Dass man sie im Straßeverkehr auch überhören kann, macht nichts. Denn die exakte Pfeildarstellung reicht völlig aus, um den Weg zu finden.

Wenn man die Tourstrecke verlässt wird eine Alternativroute berechnet. Das geht ausreichend schnell. Auch bei heruntergeladenen Touren wird eine Alternativroute zur nächsten Wegmarke angeboten.

Die Akkulaufzeit ist mit 10 Stunden absolut ausreichend. Der Ladeverlauf wird ständig in Prozent angezeigt.

Die Möglichkeit, den Speicher über eine micro-SD-Karte zu erweitern gibt es nicht. Das ist schade. Zwar ist der Speicher mit acht Gigabyte ausreichend groß, aber die praktische Möglichkeit, die Touren über die SD-Karte zu archivieren oder auszutauschen, fällt damit leider flach. Es gibt deutliche billigere Geräte, die einen micro-SD-Slot haben. Auch der Ladung weiterer Karten ist damit eine Grenze gesetzt.

Der Garmin Edge 820 bietet so ziemlich alles an Erweiterungs- und Vernetzungsmöglichkeiten, was im Moment zu haben ist. Über die App Garmin Connect Mobile lässt sich nicht nur übers Handy der Fitnessplan überwachen und teilen. Es ist auch möglich, sich über die Smartphone-Ohrhörer Sprachansagen geben zu lassen. Die App zeigt Anrufe auf dem Display des Fahrradcomputers an. Die App enthält auch eine Unfallbenachrichtigung. Erkennt das Garmin-Gerät einen Unfall, sendet das Smartphone automatisch eine Nachricht an die eingespeicherten Notfallkontakte.

Die Garmin-Head-up-Display-Brille Varia Vision, der Elektromotor eines E-Fahrrades, die Sensorik der Shimano-Schaltung Di2 oder jegliche andere Schaltsensoren können angesteuert werden. Auch das Garmin Varia Fahrrad-Radar ist anschließbar. Das Garmin Edge 820 warnt den Radler dann optisch und akustisch vor herannahenden Fahrzeugen.

Über die Garmin-Connect-Seite ist es möglich, sich „live-tracken“ zu lassen. Freunde können einen in Echtzeit beim Radeln orten. Die Funktion GroupTrack ermöglicht es, während der Tour, andere Teilnehmer zu beobachten. Wie weit bin ich zurück? Wie schnell muss ich fahren, um ihn wo zu erreichen?

Der Garmin Edge 820 ist ab Werk mit der Karte Active Topo Europe ausgestattet. Es wird zwei kostenlose Updates pro Jahr über die Garmin Express Homepage geben. Weitere Karten von anderen Anbietern sind problemlos aufspielbar. Allerdings ist der Speicherplatz auf 8 GB begrenzt und keine Erweiterungsmöglichkeit vorhanden.

Der Garmin Edge 820 beeindruckt durch seine vielen Funktionen, die in der Praxis auch tatsächlich so laufen, wie man es sich vorstellt. Allenfalls die Ladezeiten für Touren sind manchmal nervig lang. Das alles steckt in einem leichten, kompakten und sehr gut verarbeiteten Gehäuse, dem aber leider eine microSD-Slot fehlt. Den Preis von ca. 300 Euro ist das kleine High-Tech-Gerät nur wert, wenn man einen ganz straffen Trainingsplan vor sich hat und die vielen Monitoringmöglichkeiten auch nutzt. Allerdings wird es dann dabei nicht bleiben, da man noch allerlei Sensorik am Fahrrad, einen Brustgurt usw. brauchen wird. Seine Rolle als Referenzmodell spielt der Garmin Edge 820 insbesondere bei der Vernetzung: Mehr geht da im Moment nicht.

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Instar IN-8015: schwenkbare IP-Cam mit Full HD im Test

Die Full-HD-Security-Kamera des deutschen Unternehmens Instar speichert Videos wahlweise auf microSD-Karte, auf FTP-Server oder in der Cloud. Sie ist schwenkbar und hat einen Bildsensor von Panasonic, der auch in schwierigen Lichtsituationen für ein gutes Bild sorgen soll. Was die Kamera noch so auf dem Kasten hat und wie sie bei uns im Test abgeschnitten hat, erfahrt Ihr hier im Artikel.

Die IN-8015 steckt in einem gut verarbeiteten und stabil wirkendem Kunststoffgehäuse. Das Objektiv wird umrahmt von 10 Infrarot-LEDs, einem Helligkeitssensor und einem Infrarot-Bewegungsmelder. Hinten befinden sich zwei Lautsprecher, ein Mikrofon sitzt vorne am unteren Rand des Gehäuses. Neben einem Antennenanschluss für den WLAN-Betrieb gibt es auf der Rückseite einen Ethernetanschluss und einen Eingang für externe Alarmsensoren, die sich zusammen mit der IN-8015 nutzen lassen. Außerdem findet sich dort noch ein Audioausgang. Unten sind zwei Aussparungen zur Befestigung mit Schrauben, mittig sitzt ein Gewinde für eine im Lieferumfang befindliche Wandhalterung.

Wie schon erwähnt, gehören 10 Infrarot-LEDs, ein Helligkeitssensor und ein Infrarot-Bewegungsmelder zur Ausstattung der IN-8015. Das 4,3-Millimeter-Weitwinkelobjektiv hat einen Blickwinkel von 90 Grad. Die maximale Auflösung von Bildern und Videos beträgt 1920 × 1080 Pixel. Mit eingebautem Mikrofon und Lautsprecher kann die IN-8015 auch als Gegensprechanlage genutzt werden.

Was das Thema Sicherheit und Datenschutz bei Nutzung der Instar Cloud angeht, verspricht das Unternehmen sichere Verwahrung im eigenen Rechenzentrum und HTTPS- und FTPS-Verschlüsselung bei der Übertragung. Alle genutzten Server (für P2P, DDNS, Email und Cloud) stehen eigenen Aussagen zufolge in Deutschland und gewährleisten laut Instar somit die Datensicherheit.

Die IN-8015 fällt in unserer Testreihe von Cloud-basierten Kameras ein wenig aus dem Rahmen. Die Möglichkeit Videos online abzuspeichern ist nämlich optional, und nicht eines der Kernfeatures, wie bei den bislang von uns getesteten Kameras. Gerade diesbezüglich ist die IN-8015 jedoch recht interessant, weil die damit verbundenen Kosten überschaubar sind und kein monatliches Abo nötig ist. Für knapp 30 Euro bekommt der Kunde für 1 Jahr 10 GByte Cloudspeicher in Form eines Gutscheins.

Was den Funktionsumfang der IN-8015 angeht, gibt es Softwareseitige und Hardwareseitige (passiver Infrarot-Wärmesensor) Bewegungserkennung. Dank Geräuscherkennung kann die IN-8015 auch als Babyphone herhalten. Innerhalb des überwachten Bereichs können Zonen definiert werden, um nur in bestimmten Bereichen die Bewegungserkennung zu aktivieren. Im Falle eines Alarms können Videos auf Wunsch auf SD-Karte, per FTP oder in der Cloud abgespeichert werden. Dazu gibt es Pushmitteilungen auf dem Handy und/oder E-Mails inklusive Bilder des Geschehens. Die aufgenommenen Videos können jederzeit betrachtet und heruntergeladen werden.

Die IN-8015 ist horizontal und vertikal schwenkbar, innerhalb des Livebildes kann der Besitzer also den kompletten Raum abfahren. Praktisch ist in diesem Zusammenhang, dass sich mehrere Positionen abspeichern lassen, die dann auf Knopfdruck automatisch angefahren werden.

Zur Bedienung der WLAN-Kamera gibt es eine App für Android und iOS und eine Weboberfläche. Zur Einrichtung und zur Konfiguration dient Letztere, die Mobile-App ist vor allem für die Überwachung von unterwegs und das ein- und ausschalten der Sicherheitsfeatures zuständig. Während das Setup der IN-8015 mit dem Webinterface schnell erledigt ist, zeigt sich die weitere Bedienung und Konfiguration erst einmal nicht besonders intuitiv. Erst herumprobieren oder einen Blick in die ausführliche Onlineanleitung werfen bringt so nach und nach Licht ins Dunkel.

Beispielsweise sind die Buttons innerhalb der Smartphone-App (z. B. zum Aktivieren von Geräusch- oder Bewegungserkennung) alles andere als selbsterklärend, die Bedeutung liefert aber die Hilfe innerhalb des Programms, wo die Schaltflächen beschrieben sind. Auch das Webinterface mussten wir erst eine Weile erkunden, bis wir uns bei Bedienung und Konfiguration einigermaßen sicher fühlten. Aber auch hier gibt es ausführliche Unterstützung in Form von Hilfetexten innerhalb fast jeden Bereichs.

Was Bildqualität und Performance angeht, hat uns die IN-8015 sehr gut gefallen. Positiv fielen uns dabei vor allem die geringe Latenz beim Livebild und die flüssigen Kamerafahrten auf. Was die Bildqualität angeht, gibt es innerhalb des Webinterface Einstellungsmöglichkeiten für Farbton, Helligkeit, Bildsättigung & Co., aber auch für Auflösung, Kompression und Bitrate der aufgenommenen Videos. Alles in allem lieferte die IN-8015 das bislang beste Bild in unserer Testreihe. Was Bewegungserkennung, Geräuscherkennung und die Nutzung als Gegensprechanlage angeht, machte die IN-8015 in unserem Test einen guten Job.

Prinzipiell liefen auch Smartphone-App und Webinterface im Test flüssig und reibungslos, die Benutzeroberfläche im Browser zeigte sich allerdings in einigen Bereichen etwas buggy. Beispielsweise können dort Kamerapositionen abgespeichert und danach per Knopfdruck angefahren werden, beim nächsten Start des Webinterface bekommt der Nutzer jedoch die Meldung, dass die entsprechende Position noch nicht belegt wäre. In der Smartphone-App ist diese jedoch nach wie vor per Knopfdruck anfahrbar, also im System noch aktiv. Und auch innerhalb mancher Einstellungsmenüs im Browser tauchen vorgenommen Änderungen beim nächsten Start des Webinterface dort nicht mehr auf, sind jedoch ebenfalls innerhalb des Systems noch aktiv.

Die IN-8015 ist keine WLAN-Kamera, die nach 10 Minuten startklar ist und sich dann in Sachen Bedienung innerhalb der zugehörigen Apps von selbst erklärt. Der Käufer muss schon dazu bereit sein, sich etwas mit der Materie auseinanderzusetzen. Dafür bekommt er aber auch ein Gerät mit tiefer gehenden Einstellungsmöglichkeiten, als bei den bislang von uns getesteten Cloud-basierten Kameras. Davon abgesehen konnte uns die IN-8015 mit ihrer Bildqualität, ihrem Funktionsumfang und ihrer Systemperformance überzeugen. Nur die Probleme innerhalb des Webinterface trüben das ansonsten sehr gute Gesamtbild etwas. Hier bleibt zu hoffen, dass die zuständigen Entwickler diese Fehler noch ausmerzen.

Netgear Arlo Pro im Test

Canary Flex im Test

Sengled Snap im Test

Smartfrog im Test

Logitech Circle 2 im Test

Somfy One+ im Test

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Vergleichstest: Multiroom von Bose, Sonos, Raumfeld & Co.

In den vergangenen Monaten haben wir eine Menge Multiroom-Lautsprecher und –Systeme genau unter die Lupe genommen. In diesem Vergleichstest erfahrt Ihr alles über die Unterschiede der vernetzten Audiosysteme und welches das richtige für Euch ist.



Der wichtigste Punkt bei (WLAN-)Lautsprechern ist natürlich zuerst einmal der Klang. Damit einher geht auch das subjektive Soundempfinden des Hörers. Deshalb unser Tipp: Vor dem Kauf am besten beim Elektronikhändler seines Vertrauens mal ganz in Ruhe probe hören. Uns konnten die meisten Geräte im Test klanglich überzeugen, wobei es natürlich Unterschiede im Detail gibt. Für unsere Ohren tönen jedoch nahezu alle Geräte aus unserem Test-Parcour auf sehr hohem Soundniveau.

Ausnahmen waren die beiden Speaker von Philips und die Box von JBL. Bei diesen war der Sound im Vergleich zur Konkurrenz hörbar „flacher“. Von schlechtem Klang kann man zwar auch bei diesen Geräten nicht sprechen, Bose, Sonos, Raumfeld & Co. gefielen uns diesbezüglich jedoch eine ganze Ecke besser. Da die Geräte von JBL und Philips preislich attraktiv sind, stellen sie aber durchaus eine Alternative dar.

  • JBL Playlist im Test
  • Philips BM50 im Test
  • Philips BM6 im Test

Während die meisten Lautsprecher aus unserer Multiroom-Test-Serie sehr gut klingen, gibt es bei den Abspielmöglichkeiten große Unterschiede. Während nur das System von Sonos (
Sonos Play:1 im Test,
Sonos:Play 3 im Test) innerhalb seiner App alle gebräuchlichen Streamingdienste unterstützt, versuchen andere Hersteller die oft magere Auswahl durch zusätzliche Optionen wettzumachen. Sie bieten dann beispielsweise Bluetooth oder Chromecast bei ihren Boxen (siehe auch:
Wer mit wem? Multiroom-Systeme und Streamingdienste).

Im Vergleich zum System von Sonos muss der Nutzer dann aber mit zwei bis drei Apps hantieren, was in puncto Bedienung nicht besonders komfortabel ist. Außerdem funktioniert Bluetooth nicht bei allen Systemen im Multiroom-Verbund. In Sachen Chromecast gibt es allerdings auch einen großen Pluspunkt: Darüber spielen Geräte verschiedener Hersteller problemlos zusammen (siehe auch:
Chromecast: Multiroom mit Teufel, Sony, Pioneer & Co.)

  • SoundTouch 10und
    SoundTouch20im Test
  • Samsung R1und
    Samsung R5im Test (kein Multiroom)
  • MusicCast WX010und
    MusicCast ISX18Dim Test
  • Philips BM6und
    Philips BM50im Test
  • Raumfeld One Sund
    Raumfeld One Mim Test
  • Onkyo NCP 302 im Test
  • Pioneer MRX3 im Test
  • Sony ZR5und
    Sony ZR7im Test (kein Multiroom bei Bluetooth)
  • JBL Playlist im Test

Das Abrufen von Audiodateien per NAS, PC oder Medienserver im heimischen Netzwerk hingegen bieten fast alle der von uns getesteten Systeme. Wer jedoch dabei auf eine herkömmliche Festplatte zurückgreifen will, der findet diese Möglichkeit nur bei Speakern von Raumfeld, Philips und Sony.

  • Sony ZR5und
    Sony ZR7im Test
  • Raumfeld One Sund
    Raumfeld One Mim Test
  • Philips BM50 im Test

Um CD-Player, Plattenspieler oder MP3-Player an WLAN-Speaker anschließen zu können, besitzen einige Geräte einen AUX-Eingang. Der macht allerdings eigentlich ja nur Sinn, wenn das Signal dann auch an die vernetzten Boxen übertragen wird. Das ist jedoch nicht immer der Fall.

  • Sony ZR5und
    Sony ZR7im Test (kein Multiroom)
  • Raumfeld One Mim Test
  • SoundTouch 10und
    SoundTouch20im Test (kein Multiroom)
  • Philips BM6und
    Philips BM50im Test
  • Onkyo NCP 302 im Test(kein Multiroom)
  • JBL Playlist im Test

Gerade bei kleinen und kompakten Speakern ist es praktisch aus diesen Stereopaare bilden zu können. Dies ist zwar oft der Fall, es gibt aber auch manchmal Einschränkungen. Bei Sony geht das beispielsweise nicht in Verbindung mit weiteren Lautsprechern, beim SoundTouch 10 von Bose funktioniert das nicht in Verbindung mit dem Signal vom AUX-Eingang.

  • Sony ZR5und
    Sony ZR7im Test (funktioniert nicht im größeren Verbund)
  • Sonos Play:1und
    Sonos Play:3im Test
  • Raumfeld One Sim Test
  • SoundTouch 10im Test (funktioniert nicht in Verbindung mit Aux-Eingang)
  • Samsung R1und
    Samsung R5im Test
  • MusicCast WX010und
    MusicCast ISX18Dim Test
  • Onkyo NCP 302 im Test
  • Pioneer MRX3 im Test

Auch wenn der Großteil der Multiroom-Lautsprecher in unserem Test klanglich überzeugen konnte, ist ein Equalizer für die Feineinstellung in der App nützlich. Leider ist das – wenn überhaupt vorhanden – meist nur ein 2- oder 3-Band-Equalizer.

  • Sonos Play:1und
    Sonos Play:3im Test (2-Band)
  • Raumfeld One Sund
    Raumfeld One Mim Test (3-Band)
  • Samsung R1und
    Samsung R5im Test (7-Band)
  • MusicCast WX010und
    MusicCast ISX18Dim Test (3-Band)
  • Onkyo NCP 302 im Test (2-Band)
  • Pioneer MRX3 im Test (2-Band)

Auf welches System der potenzielle Käufer setzen sollte, hängt vor allem davon ab, auf welchem Weg Musik auf die vernetzten Lautsprecher gelangen soll. Beispielsweise gefielen uns die 360 Grad abstrahlenden Lautsprecher von Samsung mit ihrem tollen Rundumsound sehr gut – wer vor allem Streamingdienste nutzt, der wird mit diesen Geräten allerdings nicht glücklich werden. In der App finden sich nur wenige unterstütze Dienste und per Bluetooth kann nicht auf mehrere Speaker gestreamt werden.

Sonos hingegen beispielsweise bietet im Vergleich zu anderen Speakern beim Play:1 und beim Play:3 keine weiteren Anschlussmöglichkeiten wie AUX-Eingang oder USB-Anschluss, dafür gibt es in der App alle bekannten und gebräuchlichen Streamingdienste. Natürlich spielt auch der Klang eine große Rolle, der ist allerdings bei den meisten Geräten sehr gut. Hier lohnt sich – wie eingangs schon erwähnt – auf jeden Fall das Probehören, die Geschmäcker sind auch in Sachen Sound verschieden.

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Nikon KeyMission 360 im Test: 4K und volle 360-Grad

Die
Nikon KeyMission 360ist eine der teuersten 360-Grad-Kameras im Consumer-Bereich. Aufgrund des hohen Preises haben wir sie bisher links liegen lassen, aber viele Nachfragen bekommen – deswegen haben wir sie jetzt doch unter die Lupe genommen. Wir haben getestet, was die wasserdichte Kamera drauf hat und ob sich der Mehrpreis lohnt.

Die Nikon KeyMission 360 ist zusammen mit der
Kodak Pixpro SP360die mit Abstand teuerste 360-Kamera in unserem Testfeld. Das merkt man auch: Die Verarbeitung ist tadellos und die Materialien wirken hochwertig. Das vergleichsweise hohe Gewicht von 200 Gramm unterstreicht den Qualitätsanspruch auch haptisch.

Die gegenüberliegenden Linsen sind jeweils durch einen Objektivschutz gegen Beschädigungen abgesichert. Im Lieferumfang befinden sich Schutzlinsen für den Betrieb über und unter Wasser. Bei Auslieferung sind die halbrunden Überwasser-Schutzlinsen auf dem Bajonettverschluss vormontiert. Ansonsten sieht die KeyMission 360 unspektakulär und sehr funktionell aus. Ein Bedientaster befindet sich auf der Oberseite und einer auf der rechten Gehäuseseite. Auf der linken Gehäuseseite sitzen der Zugang zum austauschbaren Akku, zu Micro-HDMI-Ausgang, Micro-SD-Kartenslot und der Micro-USB-Ladebuchse. Neben den Anschlüssen befindet sich hinter der mit einer Dichtung geschützten Klappe auch noch ein kleiner Schalter für einen von Smartphones bekannten Flugzeug-Modus. Die Klappe selbst ist doppelt gegen versehentliches Öffnen gesichert. Bevor wir sie öffnen, müssen wir zwei kleine Schiebeschalter betätigen. Das erscheint zwar unpraktisch, ist aber sehr sinnvoll: die KeyMission 80 LINK hat nur einen solchen Schieber – und natürlich haben wir die Klappe während des Tests mehrfach unbeabsichtigt geöffnet. Bei der KeyMission 360 passiert das nicht.

Auf der Unterseite des Gehäuses hat die Kamera noch ein Stativgewinde. Auf der rechten Seite gibt es eine kleine Öffnung zur Anbringung einer Handschlaufe. Ein Display ist nicht vorhanden. Den aktuellen Betriebszustand zeigt die Nikon anhand einiger Status-LEDs an.

Die technischen Daten der KeyMission 360 sind vielversprechend: wasserdichtes und stoßresistetes Gehäuse, 4K-Videos (bei 24 Bildern pro Sekunde) und volle 360-Grad-Abdeckung. Je nach verwendetem Objektivschutz ist die Nikon auch ohne zusätzliches Gehäuse bis zu einer Tiefe von 30 Metern wasserdicht. Das macht sie zu einer waschechten Unterwasserkamera; allerdings mit einem kleinen Haken: Die Unterwasser-Schutzlinsen reduzieren das Blickfeld der Kamera. So nimmt die Nikon zwar auch unter Wasser zwei Videos auf, nach dem Zusammenfügen bleibt aber ein kleiner Teil zwischen den Einzelaufnahmen schwarz. Das volle VR-Erlebnis ist dann nicht mehr gegeben.

Videos starten und stoppen oder ein Foto knipsen klappt über die Knöpfe am Gerät und ohne die optional erhältliche Fernbedienung oder die Smartphone-App. Zum Ändern der Einstellungen ist aber ein Smartphone notwendig. Eine digitale Stabilisierung der Videos, wie bei der
Insta360 nano, gibt es nicht.

Die App zur Kamera-Steuerung und Überprüfung von Videos und Fotos ist kostenlos für Android und iOS verfügbar. Die eigentliche Verbindung zwischen den Geräten stellt die Kamera per Bluetooth her. Zur Übertragung des Live-Bildes oder fertiger Aufnahmen ist dann noch zusätzlich eine WLAN-Verbindung aktiv, um die Übertragung zu beschleunigen. Die verwendete App-Version 1.0.8 funktioniert intuitiv und zuverlässig, sobald die Geräte miteinander verbunden sind. Die WLAN-Verbindung zur Livebild-Übertragung ist erfreulich stabil und funktioniert auch noch im Nachbarzimmer.

In der App sind verschiedene Einstellungen für Fotos und Videos verfügbar. Praktisch ist beispielsweise der Selbstauslöser für Fotos (2 oder 10 Sekunden). Auch Helligkeit, Weißabgleich oder Auflösung sind einstellbar. Außerdem können wir eine automatische Fotoübertragung auf das Smartphone aktivieren oder Bilder per SMS, Mail oder Messenger versenden. Die Ergebnisse werden zum Beispiel von Facebook als 360-Grad-Bild erkannt und dementsprechend dargestellt. Eine Nachbearbeitung am Computer, wie bei der
Magicsee P3 360, ist nicht notwendig.

Beim Koppeln haben wir uns anfänglich schwer getan, was nach Absprache mit Nikon aber an der vorinstallierten Firmware unserer Test-Kamera lag. Nach der Installation der aktuellen Version klappt die Verbindung zwischen dem iPhone 6S und der Nikon unkompliziert. Mit einem Android-Smartphone war das Binden der beiden Geräte auch mit alter Firmware unproblematisch.

Der automatische Weißabgleich und die Standard-Helligkeitseinstellungen sind ausreichend gut, so dass wir diese nicht verstellen. Dank Selbstauslöser brauchen wir auch für Fotos keine App, sondern knipsen diese mit der Aufnahmetaste an der Kamera.

Die Übertragung eines Fotos in Originalgröße (30 Megapixel, 7744×3872) an das Smartphone dauert etwa 20 Sekunden. Wenn es schneller gehen soll, kann der Nutzer auch eine heruntergerechnete 2-Megapixel-Version des Fotos übertragen.

Das Zusammensetzen der beiden Einzelbilder klappt gut und die Schnittkante der beiden Aufnahmen ist nur durch geringe Farb- und Helligkeitsunterschiede erkennbar.

Die Videos mit 24 FPS sehen gut aus und laufen absolut flüssig. Die 4K-Aufnahmen der KeyMission 360 sind zwar nicht mit 4K einer normalen Kamera vergleichbar, die Ergebnisse sind aber um Welten besser als beispielsweise bei der niedrig auflösenden
Ricoh Theta S.

Sorry für den Ausdruck: Die Nikon ist einfach eine geile Kamera. Die Qualität der Fotos und der Videos ist nur mit den Ergebnissen der hochauflösenden Kodak PixPro SP360 vergleichbar. Die Kodak deckt allerdings nur 360×235 Grad ab. Alle anderen 360-Grad-Kameras haben bei weitem keine so gute Bildqualität vorzuweisen.

Einziger Wermutstropfen ist der verhältnismäßig hohe Preis von fast 500 Euro. Bedenkt man aber die Qualität der Aufnahmen, relativieren sich die Kosten. Für eine ähnliche Leistung und echte 360×360-Grad-Abdeckung bräuchte man zwei PixPro SP360 Kameras – und zwei der Kodaks sind teurer als eine KeyMission 360.

Wer eine 360-Grad-Kamera mit hoher Auflösung sucht, kommt um die Nikon Kamera nicht herum. Zwar hat auch die
Samsung Gear 360 (2017)4K-Auflösung zu bieten, die Qualität der Nikon-Aufnahmen ist aber ein ganzes Stück besser. Außerdem ist die Gear 360 weder wasserdicht, noch ist der Akku austauschbar. Die Bildqualität der Kodak ist zwar vergleichbar, aber die Kosten für zwei Kameras sind höher und die Nacharbeit ist sehr zeitaufwendig.

Wer die 360-Grad Aufnahmen sowieso nur als Spielerei nutzt, kann sich Geld sparen und auch auf eine der günstigeren
getesteten 360-Grad-Kameraszurückgreifen.

Für den ambitionierten Hobbyfotografen und echte Profis ist die Nikon KeyMission 360 aktuell das beste Gerät im Bereich unter 1000 Euro. Unsere Kaufberatung werden wir entsprechend updaten.

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