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Schadsoftware: Malware in Apples App-Store entdeckt

In Apples App-Store haben Sicherheitsforscher Hunderte von Malware infizierter Programme gefunden. Ein Teil davon soll vom Unternehmen aus Cupertino schon wieder entfernt worden sein.

Durch die Nutzung einer manipulierten Version der Entwicklersoftware Xcode fanden Medienberichten zufolge Hunderte mit Malware infizierte Programme ihren Weg in Apples App-Store. Die manipulierte Version XcodeGhost wurde laut heise online von zahlreichen professionellen App-Entwicklern eingesetzt, die so ihre Apps mit der Schadsoftware infizierten.

Wie der Spiegel berichtet, hatten die Apps mit XcodeGhost nur eine eingeschränkte Funktionalität. Hinweise auf einen Datendiebstahl oder einen anderen Schaden gebe es bislang nicht. Der Programmierer von XcodeGhost soll angeblich mittlerweile ein Bekennerschreiben auf dem größten chinesischen Social Network Weibo veröffentlicht haben. Dort entschuldigt er sich für die Unannehmlichkeiten und erklärt, dass die Programmierung von XcodeGhost nur eine Art Test gewesen sei. Ob es sich bei dem Verfasser tatsächlich um den Programmierer von XcodeGhost handelt, ist unklar.

Die chinesische Sicherheitsfirma Qihoo 360 hat eigenen Angaben zufolge bislang 344 Apps mit XcodeGhost identifiziert. Darunter soll sich unter anderem eine mit Malware befallene Version des beliebten Messengers WeChat mit der Versionsnummer 6.2.5 befinden. Apple hat bislang keine konkreten Informationen zum Umfang der mit der Schadsoftware identifizierten Apps gemacht. Man habe alle Programme, von denen man wisse, dass sie mit der gefälschten Software erstellt wurden, aus dem App Store entfernt, teilte Apple-Sprecherin Christine Monaghan Futurezone zufolge in einer E-Mail mit.

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Canyon präsentiert Fahrrad-Computer mit Android Wear

Auf der Eurobike hat Canyon einen Fahrradcomputer vorgestellt, auf dem Android Wear läuft. Bei der Entwicklung hat der Koblenzer Fahrradhersteller mit Sony zusammengearbeitet.

Wenn es nach Canyon geht, sollen Fahrräder künftig ein bisschen smarter werden. Der Hersteller hat auf der Eurobike den Smart Bike Computer (SBC) vorgestellt, der mit Googles Wearable-Betriebssystem läuft – und damit der erste Fahrradcomputer mit Android Wear ist.

Damit läuft selbstverständlich jede x-beliebige Android-Wear-App auf dem SBC. Mit Google Maps findet der Nutzer nahegelegene POIs, mit komoot kann er Touren planen und sich durchs Unterholz navigieren lassen und Puls, Rundenzeiten & Co. überwacht der Sportler beispielsweise mit Strava und einem Bluetooth-Pulsgurt. Und dann gibt es natürlich noch die üblichen Android-Wear-Features wie Benachrichtigungen, Mediaplayer-Steuerung und so weiter.

Um die Anzeige der Daten kümmert sich ein 1,6 Zoll großes Touchscreen-Display. Canyon setzt hier auf ein transflektives LCD, das auch im direkten Sonnenlicht noch gut ablesbar sein soll. Eine Auflösung nennt der Hersteller in seinem Whitepaper zum SBC nicht, verspricht aber eine „weit höhere Schärfe als bei jedem Touchscreen, der jemals in einem Fahrradcomputer zum Einsatz kam“.

Außerdem hat der Smart Bike Computer ein eigenes GPS-Modul integriert und dient damit auch noch als Navigationsgerät, wenn der Akku im Smartphone einmal leer sein sollte. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit acht bis zehn Stunden an, das Gehäuse ist wasserdicht.

Interessant ist auch die Befestigung am Lenker: Die Halterung für den Fahrradcomputer ersetzt einfach das kleine Gegenstück in der Lenkerklemmung und ist somit direkt zentral vor dem Nutzer angebracht, siehe Titelbild. Alternativ gibt es offenbar auch ganze Vorbauten, die direkt eine Halterung für den SBC integriert haben, siehe Bild unten. Für welche Fahrräder beziehungsweise Lenkervorbauten diese Halterung verfügbar sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt – Canyon-Fahrer (Juhuu) dürften sich aber freuen. Mit Hilfe eines einfachen Schiebemechanismus soll sich der Smart Bike Computer laut Canyon schnell und unkompliziert anbringen und abnehmen lassen.

Aktuell arbeitet der SBC nur mit Android-Smartphones zusammen, an einer Kompatibilität zu anderen Betriebssystemen wird laut Hersteller allerdings gearbeitet. Der SBC soll im Frühjahr 2016 auf den Markt kommen. Einen Preis nannte Canyon bislang nicht. Read More »

Smartphone mit 4K-Display: Sony Xperia Z5 Plus geleakt

Sony hat im Vorfeld der IFA auf einer vermeintlichen georgischen Facebook-Seite technische Daten zu einem Xperia Z5 Plus mit 4K-Display geleakt. Die Quelle ist allerdings ganz schön dubios.

Erstmal: 4K, das sind 3840 × 2160 Pixel – 8,3 Megapixel! Das sind deutlich mehr als doppelt so viele Bildpunkte wie etwa das Samsung Galaxy S6 mit seinem QHD-Display bietet. Und auf die 5,5 Zoll des Sony Xperia Z5 Plus ergäbe die 4K-Auflösung eine Pixeldichte von wahnsinnigen 801 ppi. Alter Schwede!

Darüber hinaus tauchen in dem Leak auch noch zwei weitere Smartphones für die IFA auf: das Xperia Z5 und das Xperia Z5 Compact.

Allerdings ist die Informationsquelle etwas schräg: Die mutmaßliche georgische Sony-Facebook-Seite ist inzwischen gelöscht, einen Screenshot gibt's noch bei @evleaks zu bewundern. Womöglich steckt hinter der Facebook-Seite allerdings auch das Esato-Forenmitglied nodarsixar – darauf deutet zumindest dieser Thread hin.

Das heißt allerdings nicht, dass die Informationen wertlos sind – in einem weiteren Tweet erklärt Evan Blass, dass die Informationen mit dem korrellieren, was er über die neuen Sony-Telefone weiß. Und Gerüchte zu einem 4K-Smartphone von Sony kursieren ja bereits seit geraumer Zeit. Eine Portion Skepsis gehört – wie im Übrigen bei jedem Leak und Gerücht – also definitiv dazu, wir warten aber extrem gespannt auf der Sony-PK im Rahmen der IFA.

Ob eine 4K-Auflösung, die auf dem Papier total wahnsinnig klingt, auch in der Praxis Sinn ergibt, muss sich natürlich erst noch beweisen. Apple zieht die Grenze des ppi-Irrsinns mit seinen „Retina“-Displays bereits bei der Hälfte der Pixeldichte. Insbesondere in Kombination mit einem VR-Headset könnte das allerdings durchaus praxisrelevant sein – so dicht vor dem Auge sehen nämlich auch QHD-Bildschirme auf einmal wieder pixelig aus.

Wie schon angesprochen: Angeblich stellt Sony auf der IFA auch noch ein Xperia Z5 und ein Xperia Z5 Compact vor, die dann ein 5,2 Zoll beziehungsweise 4,6 Zoll großes Display haben sollen. Die Auflösungen liegen hier angeblich bei 1080p beziehungsweise 720p.

In allen drei Smartphones soll ein neues Kamera-Modul stecken, das 23 Megapixel auflöst und einen mit 1/2,2 Zoll vergleichsweise großen Sensor mitbringt. Weiterhin spricht das Leak von einem im Chip integrierten Phasenvergleichs-Autofokus sowie einer mit F1.8 außergewöhnlich lichtstarken Optik. Und alle drei Smartphones sollen einen integrierten Fingerabdruck-Leser haben.

Und dann hat schließlich auch noch Xperia Blog mutmaßliche Pressebilder von Sony-Neuheiten veröffentlicht – und spricht ebenfalls von einem größeren „Xperia Z5+“ sowie einer 23-Megapixel-Kamera, die hier allerdings einen 1/2,3-Zoll-Sensor haben soll. Nunja. Die Fotos sehen jedenfalls schick aus.

Wir sind für Euch nächste Woche auf der IFA unterwegs – und berichten wie gewohnt per Live-Blog von allen wichtigen Pressekonferenzen. Die Sony-PK steigt am 2. September um 16.15 Uhr. Schaut vorbei!

@evleaks – Damn, Sony Georgia just leaked the 3 Z5 variants coming to IFA
Xperia Blog – Xperia Z5 press pictures emerge; 23MP camera confirmed

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OmniVision stellt 13-Megapixel-Sensor mit großen Pixeln vor

OmniVision Technologies hat einen Bildsensor für Smartphones vorgestellt, der größer ist als die meisten lichtempfindlichen Chips für Telefone. Außerdem an Bord sind ein Phasenvergleichs-Autofokus und eine 4K-Videofunktion mit 60 fps.

Wenn es nur ein einziges Maß geben dürfte, um die Qualität einer Kamera abschätzen zu können, dann wäre dies wohl die Sensorgröße. Die Rechnung ist einfach: Je größer ein Bildsensor ist, desto mehr Licht fängt er ein. Und je mehr Licht zur Verfügung steht, desto niedriger muss die Empfindlichkeit beim Auslesen des Sensors sein. Eine niedrigere Empfindlichkeit wiederum sorgt für weniger Fehler beim Auslesen und damit für weniger Rauschen und eine bessere Bildqualität – insbesondere bei wenig Licht.

Der rückseitig belichtete OmniVision OV13880 ist im 1/2,4-Zoll-Format gehalten. Damit bietet er etwa 50 Prozent mehr Fläche als die 1/3-Zoll-Sensoren in den aktuellen iPhones. Nachdem die Auflösung bei dem OmniVision-Chip mit 13 gegenüber 8 Megapixeln gut 60 Prozent höher ist, liegt die Pixelgröße auf ähnlichem Niveau. Sowohl der Bildsensor im iPhone 6 als auch der OV13880 spielen mit 1,5 beziehungsweise 1,4 Micron in einer Klasse mit vielen aktuellen Kompaktkameras.

Darüber hinaus bietet der neue Sensor noch eine Videofunktion mit bis zu 60 fps in 4K-Auflösung oder 240 fps bei Full-HD. Das entspricht einer zwei- beziehungsweise achtfachen Zeitlupe. Informationen bezüglich eines optischen Bildstabilisators gibt es bislang nicht. Für die Fokussierung steht neben dem üblichen Kontrast-Autofokus auch ein im Sensor integrierter Phasenvergleichs-Autofokus zur Verfügung.

Unterm Strich ist aber auch die Sensorgröße immer nur ein Anhaltspunkt. Die Sensortechnologie spielt ebenfalls eine große Rolle: Es gibt beispielsweise rückseitig und frontseitig belichtete Sensoren, Bildsensoren mit Mikro-Linsen, die das einfallende Licht effektiver nutzen, oder optische Stabilisatoren, die durch längere Belichtungszeiten eine niedrigere Empfindlichkeit ermöglichen. Und auch die softwareseitige Bildverarbeitung spielt eine große Rolle. Rauschreduktion, Nachschärfung, Weißabgleich, JPEG-Kompression und so weiter haben ebenfalls einen großen Einfluss auf die Bildqualität.

Der Sensor von OmniVision klingt auf dem Papier gut – in der Praxis wird er sich aber erst noch beweisen müssen. Die Chancen stehen aber gut, dass der OV13880 im Dunkeln eine vergleichsweise gute Figur abgeben wird.

Unifore – Omnivision launched OV13880 and OV5880 Camera Image Sensors
PhoneArena – OmniVision outs 13 MP camera sensor with big 1.4-micron pixels

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Dementi: Apple wird kein Mobilfunkprovider

Nachdem es den vergangenen 24 Stunden Gerüchte rund um einen Auftritt von Apple als Mobilfunkprovider gab, hat der Konzern aus Cupertino nun offiziell dementiert. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert eine Apple-Sprecherin mit den Worten: „Wir haben weder darüber diskutiert noch haben wir irgendwelche Pläne, als MVNO aufzutreten.“ – MVNO steht dabei für Mobile Virtual Network Operator, also quasi für Service-Provider.

UK Business Insider hatte zuvor berichtet, dass Apple in den USA und in Europa künftig bei großen Providern Kapazitäten anmieten könnte, um als MVNO auftreten zu können. Somit hätte der Hersteller seinen Kunden neben einem iPhone oder iPad auch gleich passende Datendienste und Telefonieoptionen verkaufen können. UK Business Provider zufolge hätte es in den USA bereits eine interne Testphase diesbezüglich geben sollen, in Europa zumindest „frühe Verhandlungen“.

Gerüchte, dass sich Apple für MVNO-Modelle interessiert, gibt es bereits seit Jahren. Eine Methode, zum Mobilfunk-Discounter zu werden, ließ sich der Konzern passend dazu bereits vor knapp zehn Jahren patentieren. Business Insider UK zufolge seien Apples Pläne, als MVNO aufzutreten, in der Branche ein „offenes Geheimnis“ gewesen. Satz mit „x“: War wohl nix. Zumindest für's erste nicht.

Die Apple SIM des Unternehmens schlägt in eine ähnliche Kerbe und will dem Nutzer einen einfachen Providerwechsel erlauben – und zwar ohne, dass dieser die SIM-Karte wechseln muss. Das Problem an der Sache? Die Apple SIM wird zwar bald auch in Deutschland erhältlich sein, allerdings spielen die deutschen Provider bei der Sache gar nicht mit. Und auch international hat Apple bislang nur eine Handvoll Vertragspartner für die Angelegenheit begeistern können.

Reuters – Apple denies it plans to sell mobile services directly to consumers
UK Business Insider
– Apple is in talks to launch its own virtual network service in the US and Europe
Heise online
– Apple will angeblich Mobilfunkanbieter werden

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