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Aukey SK-M18: „fetter“ Outdoor-Bluetooth-Lautsprecher im Test

Der Aukey SK-M18 ist ein Outdoor-Bluetooth-Lautsprecher mit FM-Radio, AUX-Eingang und langer Laufzeit. Im Großen und Ganzen hat er uns gut gefallen, konnte uns in einem Punkt allerdings nicht ganz überzeugen. Welcher das ist, und was die positiven Seiten an der Bluetooth-Box sind, das erzählen wir Euch in unserem Test.

Umgangssprachlich würde manch einer den Aukey SK-M18 wohl als „Oschi“ bezeichnen, mit seinen Abmessungen von 247 Millimetern in der Länge und 132 Millimetern im Durchmesser. Links sitzt der Subwoofer hinter einem Metallgitter. Auch die beiden Hochtöner rechts sind von einem solchen geschützt, allerdings in der Mitte unterbrochen von einem Panel mit den Bedienelementen und den vorhandenen Anschlüssen. Oben gibt es einen Tragegriff und unten Gummistandfüße, damit der zylinderförmige Lautsprecher nicht herum kegelt.

Bei den Bedienelementen und Anschlüssen handelt es sich um einen Ein/Aus-Schalter, eine Lautstärkeregelung per mechanischem Drehrad, einem AUX-Eingang, einem microUSB-Anschluss zum Aufladen und Tastern für Play/Pause, nächstes Lied, vorheriges Lied und zum Umschalten auf die eingebaute FM-Radio-Funktion.

Der Aukey SK-M18 ist ein Bluetooth-Lautsprecher mit Dual-Treiber (Leistung 2 Watt) und einem Subwoofer (Leistung 7 Watt). Weitere Details zur Akustik im Inneren verrät der Hersteller nicht. Wie schon erwähnt hat der Speaker neben einem AUX-Eingang noch ein FM-Radio als Medienquelle. Zum Lieferumfang gehört ein Tragegurt, der mit Karabinerhäkchen am Lautsprecher befestigt wird, ein microUSB-Ladekabel und ein Stereo-Mini-Klinkenstecker zum Anschließen von MP3-Player und Co.

Der Akku im Inneren hat eine Kapazität von 3000 mAh und läuft laut Hersteller bis zu 8 Stunden bei Dauerwiedergabe. Im Test kamen wir sogar auf neun Stunden, allerdings bei humaner Lautstärke. Höher aufgedreht muss man entsprechend mit geringerer Laufzeit rechnen.

Der Hersteller spricht von einem Outdoor-Speaker verrät aber keinerlei Spezifikationen, geschweige denn eine IP-Zertifzierung. Robust wirkt der Aukey SK-M18 zwar – mit seinem mit gummiertem Material überzogenen Gehäuse –, dass beispielsweise am Drehrädchen zur Regelung der Lautstärke Schutz gegen eindringendes Wasser gegeben ist, wagen wir allerdings zu bezweifeln. Wir haben das Gerät im Test nur Spritzwasser in nicht übermäßig hohem Maße ausgesetzt, was zu keinerlei Problemen führte.

Die ungewohnte Position der einzelnen Lautsprecher macht es schwierig den Klang des Aukey SK-M18 möglichst konkret zu beurteilen und zu beschreiben. Richtet man die Hochtöner auf sich zeigen sich die oberen Frequenzen zu dominant, richtet man den Subwoofer auf sich fehlt es an Höhen und das gesamte Klangbild wird mulmig. Das ist wenig verwunderlich bei der vom Hersteller gewählten Anordnung und dem Abstrahlwinkel der Töner in nur eine Richtung.

Produktbildern zufolge ist es anscheinend vorgesehen den Lautsprecher längs zu stellen, was auch für uns das beste Klangergebnis brachte. Da die Speaker dann jedoch nach links respektive rechts abstrahlen, ist der Klang ein anderer als bei Lautsprechern, die frontal ausgerichtet sind und der Subwoofer nach unten oder nach hinten. Davon abgesehen empfanden wir auch dann noch die Höhen etwas zu stark betont. Von einem schlechten Sound kann man beim Aukey SK-M18 allerdings nicht sprechen: Der Bass klingt satt und konkret, Mitten und Höhen präsentieren sich aufgeräumt und sauber.

Die Bedienung des Lautsprechers ist selbsterklärend. Wird er eingeschaltet befindet er sich im Connect-Modus, ist er mit dem Abspielgerät per Bluetooth verbunden nutzt der Besitzer die entsprechend gekennzeichneten Bedienelemente zur Lautstärke- und Mediensteuerung. Wird ein Gerät per Klinkenstecker an den AUX-Eingang angeschlossen ist dieser priorisiert und kommt zum Einsatz. Der Mode-Taster dient lediglich zum Einschalten des Radios, die Skip-Tasten dann zum Einstellen der gewünschten Frequenz. Die Taster haben einen guten Druckpunkt und auch das mechanische Rädchen zum Regeln der Lautstärke lässt sich präzise einstellen.

Für knapp 30 Euro bietet der Aukey SK-M18 kein schlechtes Gesamtpaket: FM-Radio, AUX-Eingang und lange Laufzeit sind die herausstechenden Eigenschaften. Was das – auch durch die Bauweise bedingte – Klangbild angeht, sehen wir den Lautsprecher am ehesten als Begleiter am Strand oder bei sportlichen Aktivitäten. Eben dort, wo es nicht so wichtig ist, dass der Sound „aus einem Guss“ am Ohr des Zuhörers ankommt.

Der Amazon-Link im Fazit enthält eine Partner-ID. TechStage bekommt unter Umständen eine Provision.

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Apple iPhone X: Das beste Zubehör zum Nachkaufen

Das beste Zubehör für das iPhone X (Testbericht) gibt es nicht nur auf Amazon oder im Online Store von Apple, sondern auch im Handel und auf spezielle Herstellerseiten. In diesem Vergleichstest haben wir uns einiges für das iPhone X angeschaut. Von hochwertigen Hüllen über Display-Schutzfolien bis hin zu Kopfhörern ist alles dabei. Ob etwas Ergänzendes auch für Euch dabei ist, lest Ihr in dieser Zusammenfassung.

Der Winter 2017/18 ist da und macht sich mit zunehmender Kälte bemerkbar. Wer auch bei Minusgraden sein Smartphone bedienen möchte, zum Beispiel während eines Spaziergangs oder auf dem Weihnachtsmarkt bei einer Tasse Glühwein, der muss sich seine Finger nicht mehr eisig abfrieren. Abhilfe schaffen Touchscreen-fähige Handschuhe, die sowohl die Hände warm halten, als auch eine Leitfunktion besitzen.

Einfache Ausführungen gibt es schon ab 5 Euro – qualitativ sind diese aber nicht. Wir haben uns die Double Layered Touchscreen Gloves des niederländischen Anbieters Mujjo angeschaut. Auch hier ist das Sortiment breit: Baumwolle, Elasten, Acrylamid, Nylon und Leder stehen als Material in unterschiedlichen Größen und Preispunkten zur Verfügung.

Raffiniert gemacht: In der Handfläche wurden winzige Gumminoppen verarbeitet. Damit rutscht das aus glas gemachte iPhone X nicht schnell aus der Hand.

Kopfhörer für das iPhone X gibt es wie Sand am Meer und dazu noch in vielen verschiedenen Ausprägungen: In-, On- oder Over-Ear. Kabelgebunden, kabellos oder als True-Wireless mit getrennten Hörmuscheln. Eines unserer Empfehlungen sind die Zolo Liberty des Zubehörherstellers Anker. Für knapp 100 Euro bekommt der Kunde wasserfeste und völlig kabellose Ohrhörer mit einem Ladeetui. Angesichts des Preises ist der Klang zufriedenstellend, besser geht es immer.

Eine Nummer kompakter, mit mehr Komfort und Integrität kommen die Apple-eigenen True-Wireless-Kopfhörer AirPods (Testbericht). Design-technisch ähneln sie den kabelgebundenen EarPods mit Lightning-Anschluss, arbeiten jedoch komplett autark und intelligent mit allen Apple-Systemen: Mac, iPad, iPhone und auch Apple Watch. Das Wechseln zwischen den Geräten ist einfach und intuitiv. Einziges Manko: Im Vergleich zu Ankers Zolo Liberty haben nur eine Passform und können nicht mit unterschiedlichen Aufsetzern angepasst werden. Die Chance, dass sie aus den Ohren herausfallen, ist groß.

Vergleichstest: AirPods & Co – 10 True Wireless Kopfhörer im Test

Wer wirklich guten und voluminösen Sound möchte und dazu noch eine aktive Geräuschunterdrückung, der kann sich die neuen PX von B&W Bowers & Wilkins näher anschauen. Die Hörmuschel sind mit einem flexiblen Bügel verbunden und arbeiten drahtlos. Die Übertragung der Musik läuft verlustfrei. Mit einem Preis von rund 400 Euro ist der Hörgenuss allerdings nicht billig.

Die originalen Schutzhüllen von Apple werden zu Preisen angeboten, die jenseits von Gut und Böse sind. Das mag sich jetzt vielleicht etwas überspitzt anhören, doch 45 Euro für ein einfaches Case aus Silikon? Oder 59 oder 109 Euro für eine Lederschutzhülle respektive eine Folio-Tasche? Das geht günstiger und auch besser!

Eine wirklich gute Lederalternative bietet Mujjo mit seinem Full Leather Case, das es in unterschiedlichen Materialien gibt. Unser Exempel verfügt über eine gute Qualität und insgesamt wirkt die Verarbeitung wertig.

Soll es weniger Richtung Optik und Haptik, sondern um mehr Schutz gehen, gibt es noch die Schutzhüllen- und Bumper von Speck sowie RhinoShield. Einen immer verlässlichen Schutz vor Stöße und Stürze bieten die Produkte der Presidio Clear sowie CrashGuard an.

iPhone X: Die besten Hüllen aus Leder, Carbon und Silikon

Immer wieder eine Empfehlung: das MagCase von Pitaka. Das aus hauptsächlich Kohlenstofffaser hergestellte Schutz-Case ist ein Hingucker. Zudem macht es das schlanke iPhone X nicht so wuchtig.

Wer nicht nur das Gehäuse seines iPhone X schützen möchte, sondern auch die Glasfläche über dem Bildschirm, greift zu Display-Schutzfolien. Für den Test haben wir uns drei Produkte von den Herstellern Anker, RhinoShield und EasyAcc angeschaut. Letzteres sagt uns am meisten zu.

Das Tempered Glass von EasyAcc ist weniger eine echte und flexible Folie, sondern mehr ein dünnes und gehärtetes Glas, das die gesamte vordere Seite abgedeckt. Positiv begeistert waren wir von dem Prozess des Auftragens. Wie üblich, ist das gesamte Werkzeug, bestehend aus einem Alkohol- und Trockentuch, dabei. Die 11 Euro sind definitiv eine gute Investition. Zumal sich das Glas nach wenigen Stunden nicht bemerkbar macht, gerade in Kombination mit einem Case.

Ein ähnliches Konzept verfolgt auch Anker mit seinem Panzerglas der Marke Karapax GlassGuard. Der Schutz ist zwar um einige Euros billiger, jedoch ist das Auftragen nicht mal eben so gemacht: Ein spezielles Case, das sich im Lieferumfang befindet, hilft dem Nutzer, die Folie präzise auszurichten.

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Neuauflage: Multiroom-Box Teufel One S im Test

Der Hifi-Geräte-Hersteller Teufel hat eine Neuauflage seines Multiroom-Lautsprechers One S auf den Markt gebracht. Wir haben uns angeschaut wo die Unterschiede liegen, und ob der neue One S ein gelungenes Upgrade des schon sehr guten ersten One S (Testbericht) darstellt.

Das Design des neuen One S (jetzt Teufel One S und nicht mehr Raumfeld One S) ähnelt dem Vorgänger auf den ersten Blick. Bei näherer Betrachtung zeigen sich jedoch einige Unterschiede. Die Bedienelemente sind auf Oberseite gewandert, nun in Form eines Touchpanels mit mehreren berührungsempfindlichen Buttons. Auch ist die Box nicht mehr gleichschenklig, durch die hinten abgeschrägte Form strahlt der Lautsprecher nun ein wenig nach oben ab. Die Abmessungen des Gerätes betragen 18 × 16,7 × 8,6 Zentimeter bei einem Gewicht von 1,3 Kilogramm.

Auf der Rückseite des WLAN-Speakers ist der Anschluss für das Netzteil, ein Ethernetanschluss, ein USB-2.0-Anschluss, ein AUX-Eingang, ein Setup-Taster und ein Knopf um Bluetooth einzuschalten. Auf der Front gibt es wie beim Vorgänger eine Stoffabdeckung und unten eine Leiste mit Herstellerlogo und Status-LED. Der Teufel One S zeigt sich optisch attraktiv und gut verarbeitet.

Bei der Technik im Inneren handelt es sich um einen Class-D-Verstärker mit zwei Kanälen und einer Leistung von 5 Watt bei den Satelliten und 35 Watt beim Subwoofer. Zur Steuerung, zum Multiroom-Betrieb und zur Wiedergabe von Streamingmedien verbindet sich der One S mit dem heimischen Router per WLAN nach 802.11 b, g, n und ac mit WPA2-Verschlüsselung. Unterstütze Audio-Formate sind ASF, WMA, WAV, AAC, FLAC und OGG.

Wie üblich bei Multiroom-Systemen spielt der Nutzer identische oder verschiedene Musik auf allen vernetzten Boxen im Haus ab. Eine Koppelung von Zwei One S als Stereopaar ist möglich. Gesteuert wird das System mit einer für Android und iOS erhältlichen App. Für rudimentäre Bedienung gibt es am Speaker selbst jedoch auch die Möglichkeiten die Musik zu pausieren, fortzusetzen, die Lautstärke einzustellen und per drei Direktwahltasten ausgewählte Radiosender, Playlists oder andere Musik per Knopfdruck aufzurufen.

An Streamingdiensten direkt innerhalb der Controller-App gibt es beim One S Spotify Connect, TIDAL, WiMP, Napster, Last.fm, SoundCloud und TuneIn. Innerhalb der Einstellungen des Programms kann der Nutzer außerdem NAS-Laufwerke und im Netzwerk befindliche Musikserver einbinden.

Weiterhin gibt es einen AUX-Eingang zum Anschließen von Plattenspieler oder MP3-Player und einen USB-Anschluss um Speichersticks oder Festplatten mit Musik ins System einzupflegen. Neu ist Bluetooth, womit nun auch Amazon Music seinen Weg auf die Teufel-Speaker findet, Chromecast-Support gibt es hingegen nicht mehr.

Da aktuell Testgeräte noch etwas knapp sind, hatten wir nur einen One S zur Verfügung. Somit konnten wir nicht testen, ob per USB, Line-In und Bluetooth abgespielte Musik auch im Multiroom-Verbund läuft. Beim Raumfeld One S (Testbericht) und Raumfeld One M (Testbericht) war dies bei USB-Anschluss und AUX-Eingang der Fall. Deswegen gehen wir davon ausgehen, dass dies auch mit den neuen WLAN-Speakern des Herstellers funktioniert. Was Bluetooth angeht, hat uns die Service-Hotline wissen lassen, dass Musik nur auf dem gerade verbundenen Lautsprecher läuft. Eventuell wird dies zukünftig auch mit mehreren Speakern gehen, das sei jedoch noch in Planung, beziehungsweise stehe noch nicht final fest.

Wie bei den meisten Multiroom-Systemen dient die Bedienapp auch zur Ersteinrichtung, die dank entsprechendem Wizard schnell erledigt ist. Die App an sich zeigt sich übersichtlich und erlaubt schnellen und komfortablen Zugriff auf die verfügbaren Streamingdienste und auf alle über USB, NAS, Smartphone oder Musikserver hinzugefügten Audiodateien. Beim Hören über Line-In und Bluetooth muss in der App beziehungsweise am Speaker entsprechend umgeschaltet werden. Für die Lautsprecher im System gibt es jeweils einen Dreibandequalizer.

Im Test lief der One S mit dem Router verbunden zuverlässig und ohne Verbindungsabbrüche. Das Abspielen von Musik per Speicherstick am USB-Anschluss, über den AUX-Eingang, über Streamingdienste und vom Smartphone aus funktionierte problemlos. Unseren Plex-Mediaserver konnten wir jedoch nicht anzapfen, obwohl das eigentlich möglich sein sollte. Die App zeigte auch nach Stunden immer noch den Status „Scanning“ an und bot uns keinen Zugriff auf die dort abgelegte Musik.

Wie schon beim ersten One S steckt auch in der Neuauflage großer Sound im kleinen Gehäuse. Die Box klingt nicht nur ausgewogen, detailreich und klar mit sattem Bassanteil und crispen, aber auch nicht zu spitzen Höhen und der Möglichkeit per 3-Band-EQ noch Feintuning zu betreiben – auf Wunsch spielt die Kiste auch richtig laut ohne dabei, was den Klang angeht, zu schwächeln.

Wie schon der Vorgänger ist auch der neue One S ein sehr gut klingender WLAN-Lautsprecher. Dank USB-Anschluss, AUX-Eingang, den verfügbaren Streamingdiensten und der Möglichkeit Netzwerkspeicher und Medienserver einzubinden, stehen dem Nutzer viele Quellen zur Verfügung. Im Test gelang Letzteres mit einem Plex Medienserver bei uns allerdings nicht, alle anderen Optionen funktionierten jedoch problemlos.

Dass der One S kein Chromecast mehr unterstützt, dafür nun mit Bluetooth ausgestattet ist, werten wir als Rückschritt. Ließ Googles Technologie auch Multiroom-Betrieb zu, geht das mit Bluetooth auf den neuen Teufel-Lautsprechern bislang nicht. Somit hat der Besitzer nun weniger (vor allem) Streamingquellen zur Wiedergabe auf vernetzten Speakern zur Verfügung. Google Play Music beispielsweise tönte beim alten One S (Testbericht) und beim letzten Raumfeld One M (Testbericht) per Chromecast auf Wunsch auch aus mehreren Lautsprechern, das ist jetzt nicht mehr möglich.

Wem Chromecast-Funktionalität wichtig ist, der hat allerdings immer noch den ersten One S als Alternative, der noch längst nicht zum alten Eisen gehört. Unseren Informationen zufolge wird der Hersteller an der Chromecast-Unterstützung bei den bis vor Kurzem unter dem Raumfeld-Label laufenden Speakern auch nichts ändern und sie auch zukünftig mit Updates versorgen.

Vergleichstest: Multiroom von Bose, Sonos, Raumfeld & Co.

JBL Playlist Testbericht
Philips BM50 Testbericht
Philips BM6 Testbericht
Sonos Play:1 Testbericht
Sonos Play:3 Testbericht
Bose SoundTouch10 Testbericht
Bose SoundTouch20 Testbericht
Samsung R1 Testbericht
Samsung R5 Testbericht
Yamaha MusicCast WX010 Testbericht
Yamaha MusicCast ISX18D Testbericht
Raumfeld One S Testbericht
Raumfeld One M Testbericht
Onkyo NCP 302 Testbericht
Pioneer MRX3 Testbericht
Sony ZR5 Testbericht
Sony ZR7 Testbericht

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Hands-on | Huawei Watch 2 Smartwatch im Praxis-Test

Die neue Smartwatch von Huawei punktet mit guter Hardware, enttäuscht allerdings leider in Punkto Software und Bedienung. Wir haben die intelligente Uhr mit «Android Wear 2.0» ausprobiert.

Im Gegensatz zur ersten Auflage der Huawei Watch ist die zweite Uhr des Herstellers eher sportlich gehalten. Und das gilt auch für die Technik.

So verbindet die Huawei Watch 2 die Konnektivität eines Smartphones (zumindest in der teureren 4G-Variante), praktische Apps sowie die Funktionen eines modernen Fitness-Trackers. Read More »

HTC U11 Plus im Test: monströses Smartphone mit Schwächen

Das U11 Plus ist ein neues Smartphones des taiwanesischen Herstellers HTC. Der Name des Gerätes ist Programm: Im Vergleich zu der Nicht-Plus-Variante HTC U11, die im Sommer 2017 auf den Markt kam, bietet es mehr Speicher, einen dickeren Akku sowie ein größeres Display. Außerdem läuft es mit Android in der Version OS 8.0 Oreo mit einigen neuen Funktionen des Betriebssystems. In den vergangenen Tagen durften wir das Telefon ausführlich testen, welche Erfahrung wir mit dem HTC U11 Plus gesammelt haben, lest Ihr in diesem Testbericht.

Das U11 Plus kommt in einer beigen komplett wiederverwertbaren Verpackung zu seinem Besitzer. Neben dem Telefon befinden sich im Lieferumfang ein Schnellladegerät, Kabel mit USB Type C, ein simples Case in Klarglasoptik sowie hochwertige Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung. Weil das U11 Plus keinen analogen Klinkenanschluss mit 3,5 mm besitzt, gibt es noch einen Adapter zur Überbrückung mit.

Das Schnellladegerät pumpt den Akku des Telefons in 2 Stunden und 12 Minuten auf. An und für sich gar nicht so schnell, könnte man meinen. Es sind jedoch 3930 mAh drinnen. Das HTC U11 verfügt über einen Akku mit einer Kapazität von 3000 Milliamperestunden, das Aufladen dort nimmt 1:40 hrs in Anspruch.

Die USonic-Kopfhörer von HTC sind kabelgebunden und beherrschen die ANC-Technologie zur Erzeugung von Antischall, um Umgebungsgeräusche zu reduzieren. Die Umsetzung ist gut gelungen und zeigte sich im Test praktisch: Während eines Fluges wurde der Lärm der Flugzeugturbinen merklich reduziert, ohne dass die Lautstärke erhöht werden musste. Das Noise Cancellation kann auf Wunsch auch deaktiviert werden.

Das HTC U11 Plus ist aus hartem Glas gemacht und wird mittels einem Metallrahmen mit integrierten Antennen für Mobilfunk, Bluetooth und WLAN stabilisiert. Das Design stammt großenteils vom U11 (Testbericht), U Ultra (Testbericht) und U Play (Testbericht). Die Übergänge des Telefons sind nahtlos – das ist sowohl optisch sichtbar, als auch haptisch tastbar.

Weniger positiv sind die Fingerabdrücke, die sich schon nachdem Auspacken auf dem U11 Plus sichtbar machen. Die Glasoberfläche ist derart stark poliert, dass kleinste Berührungen – selbst mit desinfizierten Händen – ihre Spuren hinterlassen. Auch nicht gerade vom Vorteil: Wegen der glatten Beschaffung rutscht das HTC U11 Plus nahezu auf allen Oberflächen. Bei einem Telefon, das hauptsächlich aus Glas besteht, ist das eine stets präsente Gefahr.

Das U11 Plus ist IP68 zertifiziert und damit staub- und wasserfest. Regen und erhöhte Luftfeuchtigkeit machen dem Gerät nichts aus. Auch das dauerhafte Untertauchen bis zu einer Tiefe von einem halben Meter ist keine Herausforderung. Wir sind einen Schritt weitergegangen und haben das U11 Plus in ein Thermalfreibad mit 40 Grad Celsius mit starkem Salzgehalt mitgenommen. Nach dem Baden wurde es mit Klarwasser abgespült und funktioniert bis heute. Empfehlenswert ist das trotzdem nicht.

Beim U11 Plus sitzt der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite, statt vorne, wie bei dem HTC U11. Diese Entscheidung ist bei einem großen Smartphone sinnvoll. Aber die eigentliche Motivation ist eine andere: Das U11 verfügt über eine schlanke Form im Verhältnis von 18:9 respektive 2:1. Das Display auf der Front wird von ganz dünnen Rändern links und rechts begleitet – nahezu rahmenlos ist das Telefon nicht. Und schon gar nicht auf einem Niveau eines Galaxy S8 (Testbericht) oder LG G6 (Testbericht). Hierfür fehlen stark abgerundete Seiten, Ecken mit einem Radius sowie ein seitlich geschwungenes Display-Glas. Für Letzteres müsste HTC auf die OLED-Technologie setzen, statt Flüssigkristall, da jenes flexible ist. Nichtsdestotrotz geht der Hersteller in die richtige Richtung und passt das Design der aktuellen Moderne an. Weiter so!

Bei der Farbwahl bietet HTC dieses Mal etwas Neues an. Es erinnert ein bisschen an den alten und lichtdurchlässigen Game Boy Color von Nintendo: Die Farbe Translucent Black beherbergt eine halbdurchsichtige Rückseite. Darunter ist das Innere des Gerätes zu sehen. Anders als erwartet, gehört die kreisrunde Antenne zum NFC-System und ist keine Spule für das Wireless Charging. Drahtloses Laden ist übrigens gar nicht dabei, dafür will der Hersteller lieber einen größeren Akku einbauen.

Im U11 Plus arbeitet ein Snapdragon 835 von Qualcomm. Der Achtkerner bietet genug Leistung für alltägliche Dinge, aber auch für rechenintensive Apps und Spiele. Das Betriebssystem läuft flüssig, wie man’s von HTC gewohnt ist. Aussetzer und Ruckler sind nicht zu finden. Laufende Anwendungen und Daten werden in einem Kurzspeicher abgelegt, der eine Größe von 6 GByte besitzt. Im Vergleich zum HTC U11 sind das 2 GByte mehr an RAM. Macht sich das bemerkbar? Im Alltag nicht wirklich. Doch das Ergebnis des Zusammenspiels aus dem Prozessor und derart viel Zwischenspeicher klettert in den Benchmarks ganz weit nach oben: Im AnTuTu sind es 186.000 Punkte. Das Nicht-Plus-Modell verzeichnet einen Wert von 175.000.

Etwas überdimensioniert geht es weiter mit dem Speicher: Das U11 Plus besitzt einen integrierten Speicher von 128 GByte. Davon nutzbar sind tatsächlich 111 GByte. Wem das zu wenig ist, der kann optional eine Speicherkarte im Format microSDXC einsetzen. Welche Speicherkarte ideal für Android ist, lest Ihr in unserer großen Kaufberatung zu microSDHC- und microSDXC-Karten. Unsere 400-GByte-SanDisk funktionierte ideal mit dem HTC U11 Plus.

Vielleicht eine Seltenheit in der Kategorie der aktuellen High-End-Smartphones: Das U11 Plus kann wahlweise mit zwei SIM-Karten betrieben werden. Hierfür steht ein Hybrid-Steckplatz für Dual-nanoSIM nach dem 4FF-Standard zur Verfügung. Es sind handelsübliche SIM-Karten, die man in Telefonen vorfindet. Die Gesprächsqualität und die mobile Datennutzung über 4G LTE über Vodafone und Telefonica Germany im Großraum Hamburg waren tadellos.

Genau wie sein kleiner Bruder, kommt auch das HTC U11 Plus mit einem Schwerpunkt auf Audio: Kopfhörer mit Antischall sind zwar dabei, dazu gibt es noch laute Stereo-Lautsprecher und vier Mikrofone mit der Möglichkeit, den Sound bei Videoaufnahmen zu richten. Der Nutzer kann sich vor der eigentlichen Aufnahme entscheiden, welche Charakteristik er für seine Intention haben möchte. Standardmäßig ist 3D eingestellt, das fängt alles aus der unmittelbaren Umgebung auf. Musik und andere Töne überträgt das HTC U11 Plus via Bluetooth 5.0 und Qualcomm aptX HD. Letzteres ist auch vonnöten, da die Wiedergabe auf dem Telefon im High-Res-Format läuft.

Das Display des HTC U11 Plus ist 6 Zoll groß. Das sind 1,27 Zentimeter in der Diagonale mehr, als beim HTC U11. Interessant ist jedoch der Vergleich zum kleinen Bruder: Wegen einer handlichen Bildproportion ist das U11 Plus nur minimal größer, als das U11. Wenn HTC ganz auf die Ränder verzichtet hätte, wäre das Neue kleiner als das Alte, trotz eines größeren Bildschirms.

Die Anzeige basiert auf die Flüssigkristalltechnologie und trägt den Markennamen SLCD6 . Gut gefallen hat uns das Schwarz, das organischen Bildschirmen (OLED) nahe kommt. Ein Always-on-Display (AOD) zur Darstellung von einfliegenden Nachrichten und anderen Informationen unterstreicht die exzellenten Kontraste. Im Allgemeinen ist das Display qualitativ, hell und gibt Farben aus dem DCI-P3-Raum realistisch wieder. Negativ aufgefallen ist uns ein Backlight-Bleeding aus dem unteren rechten Bereich, der bei absoluter Dunkelheit sichtbar ist.

Die Auflösung des Displays beträgt 2880 × 1440 Pixel. Mit mehr als 4,1 Millionen Bildpunkten macht das Sehen von Videos besonders viel Spaß, insbesondere wenn HDR10 als Feature unterstützt wird. Entsprechende HDR-Inhalte werden in der YouTube-App jedoch nicht erkannt, die Wiedergabe im Format 18:9 ist drin. Die App Netflix lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt gar nicht auf dem HTC U11 Plus installieren, da die Software noch nicht finalisiert wurde.

Flaggschiff-Smartphones müssen eine gute, wenn nicht erstklassige Kamera besitzen. Das HTC U11 Plus ist mit einer solchen Kamera ausgestattet. Sie ist technisch hochaktuell was die Hardware betrifft und auch die Software sowie Algorithmen sind gut aufgestellt. Als Grundlage dient ein Bildsensor mit 12 Megapixeln mit großen Einzelpixeln. Die Kantenlänge der Pixel beträgt 1,4 Mikrometer, was besonders gut für die natürliche Aufnahme von Licht ist, das durch eine lichtstarke Blende von f/1.7 durchfließt. Auf eine Dual-Kamera mit Schärfentiefe-Effekt verzichtet HTC – auch mit einer einzigen Kamera, wie Google es beispielsweise löst, ist es auf dem HTC-System nicht möglich.

Das U11 Plus nutzt einen optischen und elektronischen Bildstabilisator, um ungewünschte Bewegungen beim Filmen und Fotos schießen zu minimieren. Langzeitbelichtungen im Profi-Modus können mit 32 Sekunden gestartet werden, hier ist ein Stativ definitiv notwendig. Bei deutlich kürzeren Belichtungszeiten ist der OIS eine große Hilfe und beugt Verwackler vor.

Besonders beeindruckt waren wir von der kurzen Latenz bis zur Scharfstellung des Motivs. Rund 0,3 Sekunden braucht das HTC U11 Plus, bis der Fokus gesetzt wird. Möglich ist das mit einem Dual-Pixel-System, bei dem jeder Punkt auf dem Sensor von einem zusätzlichen Phasenfokus begleitet wird. 100 prozentiges PDAF kommt unter anderem bei Samsung, Google und Apple zum Einsatz.

Die Qualität der Bilder kann sich sehen lassen: Aufnahmen im Tageslicht sind nahezu perfekt. Auch bei Dämmerung und in Schwachlichtsituationen kommt das HTC U11 Plus gut klar und befindet sich auf einem Niveau mit Galaxy und iPhone. Empfehlenswert ist das Einschalten der Funktion HDR Boost, um einen maximalen Dynamikumfang im Bild zu haben. Farben werden nur leicht gestärkt, aber der Unterschied zwischen Weiß und Schwarz kommt so besonders zur Geltung.

Auf dem HTC U11 Plus läuft Android in der Version OS 8.0 Oreo. Die darauflegende Oberfläche kommt von HTC und heißt mittlerweile nur Sense – ohne eine spezielle Versionsnummer. Ab Werk sind leider einige Apps installiert, die vermutlich nicht von jedem Nutzer beansprucht werden. Beispielsweise UA Record – eine App zur Erfassung von Fitness-Daten. Oder eine individualisierte Tastatur von TouchPal, die wir umgehend gegen die Google-Tastatur ausgetauscht haben. Auch der Facebook-Konzern steuert seine Apps bei: Facebook, Messenger und Instagram. Die lassen sich allerdings nicht deinstallieren. Doch am nervigsten ist die Nachrichten-App News Republic, die ab Werk Werbung als Push-Mitteilung einblendet. Wenn der Inhalt nur verträglich wäre, könnte man sich damit anfreunden. Statt wichtigen Themen, pushen die Server von News Republic Neuigkeiten aus dem Dschungelcamp. Glücklicherweise kann diese Belästigung abgestellt werden, doch ganz entfernen lässt sich die App auch nicht. Schade eigentlich, dass HTC den gleichen Weg geht, wie Samsung.

Wegen seiner Größe von 6 Zoll hat sich HTC etwas Neues einfallen lassen – oder besser gesagt: Sich von anderen inspirieren lassen. Konkret geht es um die zunehmende Bedienung mit einer Hand. Mit dem vertikalen Wischen auf dem Display kann von der Startseite die Benachrichtigungsleiste oder das Hauptmenü mit sämtlichen Apps runter- oder hochgezogen werden. Das ist benutzerfreundlich.

Das HTC U11 Plus besitzt ein druckempfindliches Gehäuse. Drückt der Nutzer am unteren Rand mit seiner Hand, startet auf dem Telefon eine vordefinierte Funktion. In gewissen Kontexten, wie beispielsweise der Kamera, wird ein Bild oder etwas anderes ausgelöst. Neu ist diese Interaktion nicht: Schon das HTC U11 konnte gedrückt werden, um beispielsweise Amazon Alexa oder Google Assistant zu initialisieren. Auch das Pixel 2 und Pixel 2 XL (Testbericht) können es seit kurzem. Neu ist im Grunde der sogenannte Edge Launcher: Ein seitliches Menü in Form eines Drehrads, das individuell mit Apps und Kontakten belegt werden kann. Ziemlich praktisch im Alltag.

Das U11 Plus ist ein interessantes Smartphone. Es ist monströs ausgestattet und in jeglicher Hinsicht besser als das HTC U11. Die Hardware ist aktuell und auch die Software-Funktionen sind nicht schlecht. Besonders gut gefallen hat uns die Kamera sowie der Schwerpunkt auf Audio. Aber auch die starke Akkulaufzeit mit einer Video-Wiedergabezeit von bis zu 12 Stunden bei maximaler Helligkeit gefällt uns. Bei normaler Nutzung kommt man sogar auf gute 2 Tage. Im Vergleich zu allen anderen Herstellern verlangt HTC für sein neuestes Flaggschiff-Smartphone 799 Euro. Das ist zwar viel Geld, doch günstiger als Samsung und Apple mit ihren vergleichbaren Produkten. Eine Preissteigerung ist bei HTC nicht vorzufinden, diese Haltung begrüßen wir.

Gegen das U11 Plus ist wenig einzuwenden: Es ist ein nahezu perfektes Smartphone mit einigen Schwächen im Designbereich: Fingerabdrucklastig und rutschig. Die mitgelieferte Hülle hilft, verdeckt aber das Glasdesign – hier muss der Hersteller funktional werden. Wer einen Top-Allrounder mit starken Multimedia-Funktionen und leistungsstarkem System sucht, wird mit dem HTC U11 Plus nicht unzufrieden sein.

  • Test: Huawei Mate 10
  • Test: Google Pixel 2 und Pixel 2 XL
  • Test: Apple iPhone 8 Plus
  • Test: Samsung Galaxy Note 8
  • Test: Nokia 8
  • Test: Sony Xperia XZ1
  • Test: HTC U11
  • Test: Samsung Galaxy S8
  • Test: LG G6

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