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Hands-On | Das neue Apple iPhone 7 im Praxis-Test

Hands-On Apple iPhone 7 Praxis Test

Geht Apple im zehnten iPhone-Jahr die Innovationskraft aus? Da sich beim neuen iPhone 7 die Gehäuseform quasi nicht geändert hat, könnte man das schnell meinen. Im Praxistest überzeugt das Apple-Gerät allerdings mit seinem Kamera-Konzept und besseren Akku-Laufzeiten.

Die neue iPhone-Generation kann man erneut auf den ersten Blick kaum von den Vorgängermodellen unterscheiden. Wer sich die Unterseite der beiden Modelle iPhone 7 und 7 Plus anschaut, wird vielleicht entdecken, dass der herkömmliche Audio-Klinkenstecker fehlt.

Hands-On Apple iPhone 7 Praxis Test

Und auch die dünnen weißen Linien auf dem Gehäuse zur Isolierung der Antennen müssen Apple-Chefdesigner Jony Ive irgendwie gestört haben – sie sind beim iPhone 7 verschwunden. Zwei neue Farben gibt es: mattschwarz und das glänzende «diamantschwarz». Sonst ist optisch alles beim Alten. Aber schon beim Aufwecken des Geräts aus dem Ruhezustand spürt man einen Unterschied.

Das iPhone 7 erkennt, wenn es aus der Tasche genommen oder in Richtung Gesicht bewegt wird – und aktiviert automatisch die Anzeige. So muss man für den schnellen Blick auf das Display keinen einzigen Knopf drücken. Entsperrt man das Gerät mit dem Fingerabdruck, fällt ein weiterer Unterschied auf: Der Home-Button ist kein mechanischer Knopf mehr, sondern eine drucksensitive Fläche, die sich keinen Millimeter mehr bewegt. Ein kleiner Vibrationsmotor im Gehäuse simuliert die Druckbewegung.

Etwas leichter als die Vorgänger (188 Gramm beim iPhone 7 Plus und 138 Gramm beim kleineren iPhone 7), erfüllt das Gerät jetzt die Norm IP67 und sollte also einen Sturz in die gefüllte Badewanne oder einen heftigen Regenschauer beim Fotografieren überleben. Zum Schwimmen oder Tauchen reicht das aber nicht. Der bessere Schutz vor Staub und Spritzwasser ist einer der Gründe, warum Apple auf die herkömmliche Klinkenstecker-Buchse für den Kopfhörer verzichtet hat. Andere Hersteller bekommen das zwar auch mit einer eingebauten Klinkenbuchse auf die Reihe. Dem Team um Jony Ive ging es aber darum, den knappen Platz im Gehäuse für andere Dinge zu nutzen. So verfügt das iPhone 7 an der Gehäuse-Oberseite über einen zweiten Lautsprecher.

Im Praxistest gelingt der viel kritisierte Übergang in das digitale Audio-Zeitalter überraschend schmerzlos. Auch weil das Pflaster für mögliche Schürfwunden schon vorsorglich in der Schachtel liegt: In der Box befindet sich ein Paar der üblichen weißen Apple-Ohrhörer, die an die Lightning-Buchse des iPhone 7 gestöpselt werden. Außerdem gibt es einen Adapter für Klinken-Kopfhörer, den Apple für neun Euro auch separat verkauft.

Auf Lightning als Audio-Schnittstelle setzt nicht nur Apple, sondern inzwischen auch etliche Hersteller von Kopfhörern, etwa JBL, Philips, Sony oder weniger bekannte Anbieter wie Audeze, Brightech oder Shark. Auf der IFA in Berlin zeigte zum Beispiel der dänische Hersteller Libratone seinen Kopfhörer Q Adapt, der für die Reduzierung der Umgebungsgeräusche keinen eigenen Akku mehr benötigt. Die Stöpsel werden über das Lightning-Kabel mit Strom aus dem iPhone versorgt.

Für den Praxistest ließ sich auch ein Vorserien-Modell der neuen drahtlosen Apple-Kopfhörer AirPods ausprobieren. Sie lassen sich nicht nur dank eines eingebauten Chips mit dem iPhone 7 besonders einfach koppeln, sondern geben auch einen ausgewogenen Klang wieder. Bei dem ominösen «W1»-Prozessor wird es sich vermutlich um einen NFC-Chip oder einen Funk-Beacon handeln, der das Koppeln von Smartphone und Kopfhörer zum Kinderspiel macht. Die eigentliche Audio-Übertragung läuft über Bluetooth und funktionierte im Test auch mit einem älteren iPhone 5C.

Ein Teil des durch den Wegfall der Klinkenbuchse gewonnenen Platzes verwendet Apple offenbar für eine größere Batterie. Im Praxistest ließ sich zwar nicht ins Innere des iPhone 7 schauen, aber eine spürbar längere Akku-Laufzeit messen. Dieser kommt auch das Konzept zugute, für das sich Apple beim Hauptprozessor des iPhone 7, dem A10-Fusion-Chip, entschieden hat. Es handelt sich erstmals um einen Vier-Kerne-Prozessor. Zwei Kerne arbeiten stromsparend, zwei haben ordentlich Rechen-Power.

Bei der Kamera hatte das iPhone schon im Jahr 2015 einen großen Sprung nach vorne gemacht und die Auflösung der Hauptkamera auf zwölf Megapixel erhöht. Jetzt hat auch das kleinere iPhone 7 einen optischen Bildstabilisator, nicht nur der größere Plus-Bruder. Die im Praxistest gedrehten Videos liegen qualitativ über denen der Konkurrenzgeräte, insbesondere bei den Full-HD-Videos mit 60 fps.

Etwas anders fällt das Testergebnis bei den Fotos aus. Hier spielen Samsung und Apple in einer Liga. Beim iPhone 7 erscheinen die Bilder scharf und zeigen viele Bilddetails. Bei den Farben und beim Kontrast agiert Apple zugunsten einer «natürlichen» Darstellung eher zurückhaltend, während die Bilder beim Galaxy Note 7 farbkräftiger ausfallen. Wo Samsung bei Farbe und Kontrast ein wenig übertreibt, agiert Apple ein bisschen zu defensiv. Und bei ganz wenig Licht im Raum hatte Samsung im Test die Nase ein wenig vorne: Die Bilder wiesen weniger Farbrauschen auf als die iPhone-Fotos.

Das iPhone 7 Plus verfügt über eine zweite Rückenkamera mit einem Teleobjektiv, so dass für Fotos ein zweifacher optischen Zoom möglich ist. Dazu kommt ein bis zu zehnfacher digitaler Zoom. Im Test blieben die Fotos dank des Bildstabilisators trotz des Zooms scharf. Bei schlechtem Licht fielen die Weitwinkel-Aufnahmen aber etwas besser aus, weil das Teleobjektiv nicht ganz so lichtempfindlich ist.

Fazit: Wer ein iPhone mit einem grundlegend neuen Gehäusedesign haben möchte, muss sich noch gedulden. Aber insbesondere für Besitzer eines älteren iPhone-Modells gibt es mit der exzellenten Kamera und der guten Akku-Laufzeit zwei Gründe, auf das iPhone 7 zu wechseln. Aber wie immer bei Apple hat das seinen Preis: Das iPhone 7 verkauft das Unternehmen mit 32 Gigabyte Speicher für 759 Euro. 128 Gigabyte kosten 110 Euro mehr, 256 GB weitere 110 Euro Aufschlag.

Das iPhone 7 Plus kostet jeweils 140 Euro mehr als das entsprechende iPhone 7 (899, 1009 und 1119 Euro). Apple behält aber auch die Vorjahresmodelle 6S und 6S Plus, die für 649 Euro und 759 Euro (mit 32 GB) sowie für 759 Euro und 869 Euro (mit 128 GB) zu haben sind. Auch das kleinere 4-Zoll-Modell iPhone SE bleibt im Programm und kostet 479 Euro (16 GB) oder 539 Euro (64 GB).

Fotos: dpa / Andrea Warnecke

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USB-C: Anker ruft Kabel zurück, die Geräte schädigen können

USB-C ist ein noch recht junger Anschluss, der aber immer mehr Verbreitung findet. Ein Stecker für alles, super praktisch, aber nicht immer nach Standards gefertigt. Probleme mit Kabeln hatten wir mehrfach im Blog, Benson Leung machte sich auf, um die Kabel dieser Welt zu prüfen. Mit nicht gerade tollen Ergebnissen für die Hersteller. Nathan K. prüfte ein Kabel von Anker, einem Hersteller, der eigentlich nicht in der „Ramschkabel-Ecke“ angesiedelt ist. Mit ebenfalls nicht gerade guten Ergebnissen. Das Kabel kann nämlich diverse Geräte einfach zerstören, wenn es auf bestimmte Weise genutzt wird.

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Woran man nun allerdings wieder merkt, warum man Anker eben nicht mit anderen in einen Topf werfen sollte, ist die aktuelle Rückrufaktion der USB-C-Kabel. Betroffen sind „Powerline 3.1Gen2“-Kabel des Herstellers. In diesem Google+-Post wird erklärt, was das Problem ist. Nutzt man ein starkes Ladegerät und lädt mit dem Kabel einen Empfänger, der mehr Volt verträgt (z.B. Chromebook Pixel mit 15 oder 20 Volt) und anschließend ein kleineres Gerät (z.B. Nexus 5X) ist der Vbus weiterhin auf 15 oder 20 Volt. Hier sollten nach Abziehen des Gerätes eigentlich 0 Volt anliegen. Die Folge: ein zerstörtes Gerät (im Beispiel wäre es das Nexus 5X).

Anker ruft die Kabel nun komplett zurück, erstattet Käufern den Kaufpreis und bietet gleichzeitig ein neues Kabel an. Einziger richtiger Schritt, wobei man sich durchaus auch wundern darf, wie so ein Kabel überhaupt in den Handel kommen kann. Hier die Mail im Wortlaut:

We’ve heard that some units of our Anker PowerLine USB-C A8185011 may present slight technical issues, which could prevent the cable from performing at its full capacity or even cause damage to devices when used. Therefore, to ensure that all of our customers are getting only the best quality products from Anker, we have decided to recall all units of our Anker PowerLine USB-C A8185011 immediately.

We are offering all of our PowerLine USB-C A8185011 users a full refund. In addition, we would like to offer a free Anker PowerLine USB-C cable to affected customers once we have improved Anker PowerLine USB-C A8185011.

Please reply to this email with your choice and we’ll process it as soon as possible. We will contact you regarding a free unit once the model has been released.

As we do not need to get the cable returned, please dispose of it accordingly and do not continue using it.

We want to assure you that we’ve taken all necessary measures to prevent this from happening again. We appreciate your preference and apologize for any inconveniences this has caused you.

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Neues TrekStor SurfTab theatre 13.3 Tablet #IFA #Android

 TrekStor mit 13,3 Zoll Marshmallow Entertainment-Tablet

Android-Fans kommen auf der anstehenden IFA 2016 in Berlin in Halle bei TrekStor auf ihre Kosten. So wird morgen erstmalig das SurfTab theatre 13.3 zu sehen sein, ein Entertainment-Tablet mit 13,3 Zoll großem Full-HD-Display, vier integrierten Stereo-Lautsprechern und Android 6.0 Betriebssystem.

Für Kino-Feeling kommt der Flachman Cineast mit einer praktischen Standhalterung.

 TrekStor mit 13,3 Zoll Marshmallow Entertainment-Tablet

Aber auch mit Windows-Power präsentiert sich TrekStor auf der IFA und zeigt neben den beiden neuen 11,6 Zoll Tablets mit Tastatur – SurfTab duo W3 und SurfTab twin 11.6 – auch seinen neuen MiniPC W3.

Stay tuned für Preise und mehr Details zu den Geräten.

 TrekStor mit 13,3 Zoll Marshmallow Entertainment-Tablet

 TrekStor mit 13,3 Zoll Marshmallow Entertainment-Tablet

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Tweetbot: Twitter-Client für OS X und iOS aktuell zum halben Preis

artikel_tweetbotTweetbot – für viele der Twitter-Client schlechthin – ist aktuell reduziert erhältlich. Da die App normalerweise recht hochpreisig ist, lässt sich hier auch ordentlich sparen. Beide Varianten gibt es für 4,99 Euro, beide sind empfehlenswert, wobei ich persönlich den mobilen Client gelungener finde als die Mac-Version. Was man allerdings bedenken sollte: Tweetbot 5 wird wohl dieses Jahr noch kommen, bleibt der Entwickler seiner Linie treu, wird man wieder neu kaufen müssen. Bei der Mac-Version war die Neuauflage als kostenloses Update verfügbar, ob dies noch einmal so sein wird, ist allerdings unbekannt. Was Ihr ebenfalls – bei Nutzung jeglicher Drittanbieter-Clients – bedenken solltet, ist der Umstand, dass diese Clients nicht alle Twitter-Funktionen (wie beispielsweise die neuen Sticker) anbieten können.

WP-Appbox: Tweetbot 4 for Twitter (4,99 €, App Store) →

 

WP-Appbox: Tweetbot for Twitter (4,99 €, Mac App Store)

SanDisk bringt Ultra Dual USB Typ-C Flash-Laufwerke mit bis zu 128 GByte

SanDisk veröffentlicht neue USB-Sticks mit Anschluss für USB Typ-C: Sinn der Ultra Dual USB Typ-C Flash-Laufwerke soll es laut Hersteller sein, Daten möglichst schnell von mobilen Endgeräten und Notebooks bzw. Desktop-PCs hin und her zu transferieren. Die Sticks sind mit bis zu 128 GByte erhältlich und dank des neuen Anschlusses beidseitig ansteckbar. Als Geschwindigkeit nennt SanDisk bis zu 150 MB/s. Wer mithilfe der Sticks Daten sichern möchte, kann dafür z. B. die kompatible SanDisk Memory Zone App für Android einspannen. Erhältlich sind die neuen Sticks laut SanDisk „in Kürze“.

 

Deutsche Preise verschweigt SanDisk aktuell zwar noch, haut aber immerhin die Dollar-Angaben raus: So werden die Ultra Dual USB Typ-C Flash-Laufwerke 19,99 (16 GByte), 29,99 (32 GByte), 39,99 (64 GByte) bzw. 69,99 (128 GByte) US-Dollar kosten.

Product: SanDisk Ultra Dual Drive USB Type-C - left standing USB

Während die Sticks auf der einen Seite einen Anschluss für USB Typ-C integrieren, steckt auf der anderen Seite einer für USB Typ-A. Auf diese Weise sollen die Massenspeicher besonders flexibel einsetzbar sein – eben sowohl an Smartphones und Tablets als auch an Notebooks, PCs und Co. Solltet ihr also nach einem derartigen Stick suchen, kommen die neuen SanDisk Ultra Dual USB Typ-C Flash-Laufwerke ja eventuell für euch in Frage. Read More »

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