Tag Archives: hut

Evernote unterstützt ab sofort Login via Google-Account

Eine praktische Neuerung gibt es bei Evernote, sofern Ihr ein Google-Konto habt und dies für den Login bei Evernote nutzen möchtet. Das ist ab sofort nämlich optional möglich. Erspart Euch im Zweifelsfall das Merken eines weiteren Logins, da so alles einfach über den Google-Account abgewickelt wird. Verfügbar ist das sowohl für bestehende Evernote-Accounts als auch für solche, die neu erstellt werden. Wer sich nicht sicher ist, ob er den Login über Google tatsächlich möchte, kann dies auch einfach ausprobieren. Man kann jederzeit wieder zurück zum normalen Login über Evernote wechseln.

evernote_google_login

Ich halte es bei mir ja so, dass ich mich überall da mit Google einlogge, wo es möglich ist – alleine schon, um die 2-Faktor-Authentifizierung zu haben, die dadurch eventuell auch bei Diensten ermöglicht wird, die diese nicht selbst anbieten. Unterstützt wird die Geschichte über den Web Clipper, Evernote Web, Evernote für Windows, Mac und Android sowie Evernote für iPhone, iPad und iPod Touch.

Windows 10 Insider Preview Build 14959 für PC und Mobile, letztere kommt über Unified Update Platform

artikel_windowsUpdate-Tag bei Microsoft. Es gibt neue Preview-Versionen für Windows Insider im Fast Ring. Die aktuellen Preview-Versionen sind bereits das Windows 10 Creators Update, auch wenn natürlich noch nicht alle Funktionen sichtbar sind. Viel passiert unter der Haube und wird erst später an die Oberfläche getragen. Interessant an Build 14959: Die Mobile-Version wird über die Unified Update Platform verteilt. Das bedeutet nicht nur, dass die Update-Abfrage effizienter ist, sondern auch, dass die Update-Pakete schrumpfen werden. Im Laufe des Jahres sollen dann auch die PC-Previews darüber verteilt werden. Nähere Informationen zur Unified Update Platform (UUP) gibt es in diesem Blog-Post von Microsoft.

Die Neuerungen der aktuellen preview-Version halten sich in Grenzen. Auf dem PC gibt es diverse Fixes, die zwar unschöne Fehler beheben, aber auch nicht unbedingt essentiell sind. Größer ist da schon die Änderung, was die Skalierung von Hyper-V Virtual Machines. Hier gibt es nun Zoom-Stufen, sodass jeder wieder die Anzeige bekommen sollte, die er auch erwartet. Ist zwar immer noch nicht perfekt, aber besser als vorher.

Auch bei der Mobile-Verison gibt es mehr Fixes als Neuerungen, die große Neuerung ist hier eher die Verteilung über oben erwähnte Unified Update Platform. Zu den Fixes gesellen sich aber auch wieder bekannte Probleme, die es auch für die PC-Version gibt. Brauch ich hier nicht wiederkäuen, findet Ihr alles im Windows-Blog. Auf Produktiv-Maschinen setzt Ihr ja hoffentlich keine Preview-Version ein. 😀

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Hudley: Head-up-Displays für alle! #Crowdfunding #Startups

Hudley: HUD für alle!

HUDs waren mal eine tolle Sache im Flougzeug-Cockpit – heute kann sie sich jeder ins Auto holen. Hudley gehört dabei zu den günstigen Lösungen und verspricht dank einer besonderen Projektionstechnik ein besonders scharfes Bild – das Bild wird vom Projektor hinter dem Rückspiegel nicht direkt auf die Windschutzscheibe geworfen, sondern zuerst auf einen so genannten Hudly Glass Combiner.

Die virtuelle Bildgröße, die dabei entsteht, soll 10,8 Zoll betragen; scheinbar ist der Bildschirm in einer Entfernung von ca. zwei Metern zu sehen.

Das könnte für Fahrer interessant sein, die ohnehin schon ihr Smartphone zum Navigieren verwenden, aber vielleicht nicht mit der Bildqualität zufrieden sind – und für alle, die beim Fahren zwar nicht zum Smartphone greifen, aber trotzdem mit der WElt da draußen verbunden sein möchten.

Hudley in der Details-Kurzübersicht:

  • Was? Ein HUD (Heads-Up Display), mit dem sich Content vom Smartphone auf der Windschutzscheibe anzeigen lässt.
  • Für wen? Für Leute, die auch beim Autofahren das Display ihres Smartphones im Auge haben wollen.
  • Wie teuer? Ab 199 Dollar.
  • Wann kommt’s? Januar 2017 .
  • Ist der Anbieter seriös? Erste Kampagne, LinekdIn-verifiziert.
  • Gibt’s schon lesenswerte Kommentare zum Projekt? Nein.

+ Link: indiegogo.com/hudly-a-heads-up-display-for-all-cars-phones

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Yahoo erstellte heimlich Tool, damit Geheimdienste E-Mails überwachen können

Es ist eine Weile her, dass Yahoo auch einmal mit positiven Schlagzeilen in der Presse war. Das Internet-Urgestein machte zuletzt durch einen Hack auf sich aufmerksam, Daten von 500 Millionen Nutzern kamen dem Unternehmen abhanden. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, scheint Yahoo auch in den E-Mails seiner Nutzer herumgeschnüffelt zu haben. Oder besser gesagt Yahoo hat herumschnüffeln lassen. Denn das legt ein Bericht von Reuters nahe. Gescannt wurden alle E-Mails von Nutzern, gesucht wurde ein bestimmtes „set of characters“. Yahoo entwickelte auf Anfrage von Geheimdiensten ein Tool, das E-Mails entsprechend durchsuchbar und auch von den Geheimdiensten (FBI oder NSA) abrufbar waren.

Es ist nicht neu, dass US-Internet- und Kommunikationsfirmen Kundendaten an Geheimdienste weitergeben, aber erstmals wurde eine solche Überwachung in Echtzeit (gescannt werden alle verschickten und empfnagenen E-Mails) öffentlich bekannt. Was sicher nicht im Sinne von Yahoo liegt. Dort wurde das erstellte Tool so geheim gehalten, dass nicht einmal der Sicherheitschef, damals Alex Stamos, darüber Bescheid wusste. Als Konsequenz verließ er 2015 Yahoo und ist seitdem bei Facebook tätig.

Zwar wurde das Tool wohl auf einer rechtlichen Grundlage geschaffen, aber Experten sind der Meinung, Yahoo hätte dagegen kämpfen müssen, da eine solche breite Überwachung in keinem Verhältnis steht. Dass Unternehmen Daten herausgeben müssen, wenn es das Gesetz fordert, ist logisch und nachvollziehbar, aber hier geht es ja nicht um einen konkreten Fall, sondern um eine generelle Überwachung aller E-Mails auf bestimmte Aktivitäten.

Entdeckt wurde diese Überwachung übrigens vom Yahoo-Sicherheitsteam, bereits kurz nachdem es aktiv war. Das Sicherheitsteam kannte das Tool nicht und ging anfangs von einem Hack aus. Als Sicherheitschef Stamos dann herausfand, dass das Tool von Marissa Mayer genehmigt wurde, kündigte er seinen Posten. Ein solches Tool riskiere die Sicherheit der Nutzer. Und er war wohl ein wenig angefressen, dass er bei der Entscheidung darüber nicht mit einbezogen wurde.

Auch wurde das Tool nicht vom Sicherheitsteam erstellt, sondern von den Leuten, die für den Bereich E-Mail verantwortlich sind, so rein programmiertechnisch. Alles sehr undurchsichtig und eigentlich kaum vorstellbar, dass so etwas in einem Unternehmen mit Yahoos Größe heimlich vonstatten gehen kann. Das Ganze wirft natürlich kein gutes Licht auf Yahoo. Bleibt abzuwarten, ob die News der letzten Wochen einen Einfluss auf die Übernahme durch Verizon haben werden.

 

Amazon kündigt Echo Dot für 50 Dollar an und löscht die Ankündigung dann wieder

Amazon hat mit dem Echo Dot im März eine günstigere Alternative zu Amazon Echo vorgestellt. Die Alexa-Fähigkeiten kommen so für 89,99 Dollar in jeden Raum. Nun stehen einige Gerüchte zu Amazon im Raum, die den wohl voreilig abgesetzten Tweet von Amazon erklären könnten. Der Inhalt des Tweets: Ein neuer Echo Dot für 49,99 Dollar. Also noch einmal günstiger als der bisherige Echo Dot. Der angefügte Link ist nicht sehr aufschlussreich, führt auf die „ausverkauft“-Seite des Echo Dot. Aber das Wissen, dass Amazon morgen Neuigkeiten verkünden wird und diese aller Wahrscheinlichkeit nach einen Echo-Bezug haben werden gibt dann doch einen gewissen Aufschluss.

echodot

alexa_tweet

Außerdem steht noch Amazons neues Streaming-Angebot im Raum. Neben einem „normalen“ Angebot für 10 Dollar im Monat für den vollen Zugriff auf das Musikangebot soll es wohl auch ein Echo-subventioniertes Paket für 5 Dollar im Monat geben. Funktioniert dann eben nur mit Amazon Echo-Produkten, dafür aber günstiger. Ob dies gleichzeitig mit einem neuen Echo Dot kommt oder separat vorgestellt wird, ist allerdings nicht bekannt. Morgen sollten wir eine Ecke schlauer sein, wenn Amazon dann offiziell die Katze aus dem Sack lässt, egal ob Streaming oder Echo.

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