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Samsung kündigt QLC-NAND an – 2018 SSDs mit 128TB möglich

Anders als in den letzten Jahren hat Samsung 2017 kein eigenes SSD Summit in Südkorea veranstaltet um Neuigkeiten vorzustellen. Stattdessen nimmt Samsung am Flash Memory Summit teil und kündigt dort direkt einige Neuerungen an, teilweise allerdings erst für das nächste Jahr.

Für 2018 kann man dann allerdings teils große Sprünge von Samsung in Sachen SSD erwarten. Die wichtigste Neuerung könnte hierbei QLC-NAND sein.

Um die Speicherdichte zu erhöhen hatte Samsung 2012 nach schnellem, teuren SLC und MLC-NAND mit der SSD 840 erstmals TLC-NAND auf den Markt gebracht. Auch hier kam die Physik mit aktuellen Fertigungsmethoden an ihre Grenze und so folgte rund zwei Jahre später mit der SSD 850 PRO die erste SSD mit 3D V-NAND ein. Hier lag der Clou darin, dass man die NAND-Zellen drehte und so mehrlagig stapeln konnte. Die Speicherkapazität wurde nun also vereinfacht über das Stapeln von mehreren Lagen an TLC-NAND erhöht. Eine detaillierte Erklärung findet sich hier. Seitdem hatte Samsung die Lagenanzahl immer erhöht, der Fokus lag zuletzt jedoch eher darauf, mit neuen Controllern und emuliertem SLC-Cache die Geschwindigkeit der SSDs zu erhöhen. Für 2018 deutet sich nun aber wieder ein Sprung in Sachen Kapazität an.

Samsung QLC-NAND.  © PC Perspective 

Diesmal allerdings nicht über mehr Lagen des 3D V-NAND, sondern durch die Einführung von QLC-NAND (Quadrupel Level Cell). Dieser ermöglicht dann vier Bit pro Zelle zu speichern. Im Fall des Schrittes von MLC auf TLC war mit den verschiedenen Spannungsleveln allerdings auch die Haltbarkeit des NANDs ein Thema, ob dies auch für den kommenden QLC-NAND nennenswerte Auswirkungen haben wird ist bisher nicht klar. Mit QLC-NAND werden neue Speichergrößen ermöglicht, so hat Samsung angekündigt, Chips mit einem Terabit herstellen zu wollen, was Packages von 2 TB bei 16 gestapelten Dies ermöglicht. Auf dieser Basis wurde auch direkt die erste SSD angekündigt: die Server-SSD PM1643 – wohlgemerkt für den Businesseinsatz und (noch?) nicht im Consumer-Bereich. Für den Businessbereich stellte Samsung bei der Gelegenheit auch noch die nächste Generation des Z-NAND vor. Einem Hochleistungs-NAND, der mit Intels Optane-SSDs mithalten soll. Im Ergebnis in der ersten Generation ein optimierter SLC-NAND, der nun in der zweiten Generation auf optimierten MLC-NAND setzt und hierdurch deutlich günstiger aber nur wenig langsamer wird.

M.3 oben, darunter eine SSD im M.2-Formfaktor

Mit am interessantesten dürfte neben QLC in Zukunft eine andere Ankündigung werden: mit M.3 kündigte Samsung einen neuen Formfaktor für SSDs an, der etwas breiter als bisheriger M.2-Speicher ist. Hierdurch können zwei Packages nebeneinander verbaut werden und der Speicher so die doppelte Kapazität erreichen. Das große Fragezeichen steht hier allerdings hinter der Frage, ob sich Standard überhaupt etablieren wird und dann auch im Consumer-Bereich zum Einsatz kommt, oder Servern und Co vorbehalten sein bleibt.

via ComputerBase und PC Perspective

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ProtonMail: Neuer Professional-Plan und Funktionen

Erinnert ihr euch noch an ProtonMail? Eigentlich ein recht cooles Mail-Projekt, welches damals von ein paar Schweizern via Crowdfunding realisiert wurde. Es gibt kostenlose Mailboxen, aber auch kostenpflichtige mit einem Mehr an Möglichkeiten. Über diese finanziert man sich ausschließlich. ProtonMail gibt es schon eine ganze Ecke und in der Zwischenzeit ist man sogar mit einem VPN-Dienst an den Start gegangen. Nun will man mit der jüngst veröffentlichten Version 3.10 höher hinaus. Das Update bringt nämlich nicht nur neue Funktionen.

ProtonMail: Neuer Professional-Plan und Funktionen

So gibt es nun einen ProtonMail Professional Plan. Dieser soll sich an Organisationen richten. Hier bekommt der Kunde einen ganzen Schwung administrativer Tools in die Hand gedrückt. Pro Nutzer werden bei jährlicher Zahlungsweise 6,25 Dollar monatlich fällig, bei monatlicher Zahlungsweise sind es 8 Dollar.

Ebenfalls gibt es neue Funktionen, diese sind aber nicht für alle Kunden nutzbar, sondern teilweise nur für die, die das kostenpflichtige Abo haben. So gibt es nun die Möglichkeit, ein Catch-all auf die Domain einzurichten, sodass alle Mails an die Domain in einem Postfach landen. Des Weiteren können Nutzer nun Auto-Responder und komplexere Filter über die Sprache Sieve nutzen.

Wie schaut es eigentlich bei euch aus – seid ihr in Sachen Mail Bezahler? Wenn ja, wofür bezahlt ihr?

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Wolaptor: Nodalpunktadapter für Smartphones im Test

Es ist geil sich auf riesigen Fotos mit der VR-Brille umzusehen. Schade nur, wenn die Aufnahmen unscharf und wenig detailreich sind, wie bei den meisten
360-Grad-Kameras. Wer deshalb sehr hochauflösende Panoramabilder, sogenannte Gigapixel-Fotos haben möchte, muss diese aus Einzelfotos zusammenschneiden. Um diese Einzelbilder aus exakt dem gleichen Winkel und ohne Verschiebungen zu knipsen braucht man einen Panoramakopf oder auch Nodalpunktadapter. Dieser sorgt dafür, dass die Aufnahmen perfekt aneinander passen und sich so für ein zusammengesetztes Panorama eignen. Wir haben das Modell Wolaptor für Smartphones getestet und verraten, ob sich die Investition lohnt.

Gigapixel-Aufnahmen entstehen durch das Zusammensetzen vieler hochauflösender Einzelfotos. Viele kostenlose Panorama-Apps arbeiten nach genau diesem Prinzip. Bei Ausnahmen auf der Hand kommt es nach dem Zusammenfügen allerdings immer wieder zu Bildfehlern und Verschiebungen. Das liegt daran, dass die Fotos nicht vom exakt gleichen Ausgangspunkt aufgenommen werden. Mit etwas Übung gelingen die Aufnahmen zwar in annehmbarer Qualität – mit hochauflösenden Fotos in welche man hineinzoomen kann, hat das Ergebnis aber wenig gemeinsam.

Um die Bilder tatsächlich alle aus der gleichen Position aufzunehmen, braucht man einen Panoramakopf und Software zum Zusammenfügen. Mit einem Nodalpunktadapter sind neben klassischen Panoramafotos auch komplette 360-Grad-Kugelpanoramen möglich.

Diese bestehen nicht nur aus einer einzelnen Bildreihe, sondern aus mehreren. Die Ausrichtung der Kameralinse im Zentrum der Drehung ist entscheidend dafür, dass die Software die Einzelbilder später fehlerfrei zusammengefügt. Die zentrierte Ausrichtung ist mit dem Wolapter sehr einfach und funktioniert mit allen Smartphones.

Der Wolaptor sieht auf den ersten Blick kompliziert aus: die Smartphone-Halterung ist auf allen drei Achsen verstellbar und sitzt auf einem drehbaren Grundgerüst mit einer nummerierten Skala. In der Praxis ist die Bedienung aber denkbar einfach. Nach dem Auspacken schrauben wir den Nodalpunktadapter mit nur einer Schraube zusammen und befestigen den Handgriff. Anschließend kommt das Smartphone kopfüber in die dafür vorgesehene Halterung. Die Achsen müssen nun mit den Stellschrauben so eingestellt werden, dass die Kameralinse direkt hinter einer Öffnung mit Fadenkreuz sitzt.

Ist das Handy exakt ausgerichtet, wird das Blech mit dem Fadenkreuz beiseite geklappt. Egal ob wir den Adapter nun um die eigene Achse drehen oder die Kamera nach oben oder unten ausrichten: Das Objektiv sitzt immer genau im Zentrum.

Nun geht es ans Fotografieren. Zuerst stellen wir den Wolaptor möglichst gerade auf und richten das Smartphone so aus, dass die Nummernskala auf der eins steht. Nun schießen wir das erste Foto unserer Bilderreihe. Anschließend drehen wir das Smartphone bis zur Ziffer zwei und machen das nächste Bild. Um die volle 360-Grad-Rundumsicht zu erreichen, sind insgesamt 15 Einzelfotos notwendig. Für ein noch besseres Ergebnis machen wir aber nicht nur eine, sondern mehrere solcher Bilderreihen. Dazu verstellen wir den Aufnahmewinkel nach oben oder unten und schießen die nächste Fotoserie.

Unser Testfoto besteht aus insgesamt drei Fotoreihen mit jeweils 15 einzelnen Aufnahmen. Für ein volles Kugelpanorama sollten es aber schon vier bis fünf Bildreihen sein. Mehr Aufnahmen bedeuten zwar mehr Aufwand, aber auch gleichzeitig auch eine höhere Auflösung und Winkelabdeckung.

Die Einzelbilder sind fertig; nun geht es an das Zusammenfügen. Die einfachste Möglichkeit ist eine Stitching-App auf dem Smartphone. Diese setzt die Einzelbilder zu einem großen Gesamtbild zusammen. Die Ausgabequalität der von uns getesteten
App Stitch Freeist aber enttäuschend. Die Einzelbilder sind zwar vernünftig zusammengefügt, die Auflösung des Gesamtbildes ist aber nur wenige Megapixel groß. So bleibt nur der Umweg über den Computer und Software mit mehr Einstellungsmöglichkeiten. Zum Testen haben wir uns für die
kostenlose Software Autostitchentschieden. Das Programm ist einfach und selbsterklärend aufgebaut.

Zuerst unter den Einstellungen die gewünschte Bildgröße angeben und dann die Einzelbilder auswählen. Den Rest erledigt die Software automatisch. Je nachdem, welche Auflösung das Gesamtergebnis haben soll, ist der Computer eine ganze Zeit beschäftigt. Für unser Testbild haben wir die höchstmögliche Einstellung Scale 100% gewählt. Das heißt, die Bilder werden in der originalen Auflösung verarbeitet. Das fertige Bild hat eine satte Gesamtauflösung von 25.911 × 11.640 Pixeln. Dafür hat unser Macbook auch fast eine Stunde lang gerechnet. Eine weit niedrigere Auflösung reicht für die meisten Zwecke vollkommen aus.

Das fertige Bild haben wir dann oben und unten noch ein Stück abgeschnitten – das ansonsten unbearbeitete Ergebnis steht hier zum Download bereit:

Unser Testfoto zeigt einige Mängel. So passt am unteren Rand eine Überlappung nicht exakt und der Baum links im Bild ist verwaschen. Diese Unschärfe kommt daher, dass sich der Baum im Moment der Aufnahme im Wind bewegt hat. Die Überlappung ist ein Problem der verwendeten Stiching-Software. Außerdem fällt auf, dass einige Bildbereiche überbelichtet sind. Das wiederum liegt an unterschiedlichen Lichtverhältnissen während der Aufnahme – bedingt durch vor der Sonne vorbeiziehende Wolken. Um unterschiedlichen Belichtungen vorzubeugen, haben wir die Kamera auf einen festen Fokus und eine fixe Belichtung eingestellt. Einige Bereiche sind dadurch leider zu hell geworden. Im Großen und Ganzen sind wir mit diesem Ergebnis aber trotzdem zufrieden. Aufnahmen in Räumen funktionieren einfacher, weil sich die Belichtung nicht so stark ändert.

Auf der
Homepage von Wolaptorfehlt derzeit noch das angekündigtes Videotutorial. Auch die passende Smartphone-App ist derzeit noch nicht verfügbar. Sobald der Hersteller seine App veröffentlicht hat, reichen wir noch weitere Testbilder nach.

Der Wolaptor ist sehr einfach zu bedienen und eignet sich für alle gängigen Smartphones. Der Preis von rund 70 Euro ist für einen Nodalpunktadapter wirklich fair. Die Bedienung ist einfach, aber auch zeitaufwendig. Gerade die Nacharbeit ist nichts für Nutzer, die mal eben schnell ein Panorama bei Facebook und Co. veröffentlichen wollen. Für schnelle Rundum-Schnappschüsse oder gar VR-Videos eignen sich
360-Grad-Kamerasweit besser.

Ambitionierte Hobbyfotografen und Profis werden mit dem Wolaptor aber Freude haben. Mit entsprechender Nacharbeit sind riesige und extrem hochauflösende Aufnahmen unproblematisch umsetzbar.

Kompletter Beitrag

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pon – mobile Einkaufsliste: Version 1.4 mit neuen Funktionen und neuer Finanzierung

Es ist eine Weile her, dass die mobile Einkaufsliste pon startete. Großer Funktionsumfang, auch ohne Anmeldung kostenlos und werbefrei nutzbar. Gute Sache, wenn die App in das eigene Einkaufslisten-Szenario passt. Die App wurde gerade auf Version 1.4 aktualisiert und hat unter anderem ein neues (oder erstes?) Geschäftsmodell im Gepäck. Aber keine Panik, Ihr könnt den vollen Funktionsumfang auch weiterhin kostenlos und werbefrei behalten. Der Grund für diese Änderung ist simpel, pon wächst und verursacht Kosten, diese wollen auch gedeckt werden.

Deshalb kann man ab sofort den Entwickler unterstützen, bequem per In-App-Kauf. Ihr erhaltet dafür keine zusätzlichen Funktionen, genutzt wird hier die „Tip“-Funktion, die Apple seit kurzer Zeit offiziell erlaubt. 2,29 Euro, 4,49 Euro oder 9,99 Euro könnt Ihr – wenn Ihr wollt – springen lassen. Damit unterstützt ihr nicht nur den Unterhalt der aktuellen App, sondern ermöglicht in Zukunft eventuell auch die Entwicklung einer Android-App oder eine Alexa-Integration.

Warum ich das so breit trete? Ich finde es toll, wenn ein Entwickler einen so offenen Weg der Finanzierung geht, das sollte man unterstützen. Habe ich gemacht, obwohl ich die App nicht nutze, solltet Ihr die App im Einsatz haben, denkt einfach einmal darüber nach. Und wenn Ihr nicht spenden wollt, werdet Ihr auch nicht benachteiligt, besser kann man es eigentlich nicht haben.

Das ist aber noch nicht das komplette Update, auch an den Funktionen wurde für Version 1.4 geschraubt. So werden alternative Standorte nun automatisch gelernt. Heißt, ein Artikel, den Ihr in Geschäft A kauft, aber eigentlich Geschäft B zugewiesen habt, wird künftig automatisch Geschäft A zugewiesen.

Außerdem wurde die Geschwindigkeit beim Artikel hinzufügen oder Barcode scannen per 3D Touch erhöht, indem von sich die Einkaufsliste für jeden Artikel automatisch merkt. Und Hans hat die App auf Niederländisch übersetzt, das nur nebenbei. Diverse Bug-Fixes runden das Update ab. Nutzt Ihr pon und seid zufrieden mit der Einkaufsliste?

pon – mobile Einkaufsliste (Kostenlos, App Store) →

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Soundboks 2: Will die lauteste mobile Boombox der Welt sein

Soundboks war schon mit seinem ersten Speaker eine der wenigen Firmen auf dem Markt, der die oberen Limits von Lautstärke bei batteriebetriebenen Lautsprechern austesten will. Der neue Soundboks 2 behauptet jetzt von sich mit 122dB der lauteste…

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