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Smartwatch von Hugo Boss im Test: massives Schmuckstück

Mit der Touch gelingt dem Modelabel Hugo Boss der Spagat zwischen klassischer Armbanduhr und Smartwatch. Die 400-Euro-Uhr basiert auf Android Wear und hat weder GPS noch Pulsmesser, aber einen starken Akku.

Die Smartwatch Touch kommt in einer hochwertigen Uhrenschatulle zum Kunden. Zum Lieferumfang gehören neben der eigentlichen Uhr mit Lederarmband ein magnetisches Ladekabel, ein zweites Armband aus Silikon und eine kurze Gebrauchsanweisung. Ein USB-Netzteil zur Stromversorgung des Ladekabels fehlt.

Der Hersteller setzt auf ein klassisches Analoguhren-Design. Statt eines Ziffernblattes ist allerdings ein 37 Millimeter großes Amoled-Display verbaut. Das runde Edelstahlgehäuse mit 46 Millimetern Durchmesser ist hochwertig verarbeitet und wiegt ohne Armband 71 Gramm. Zur Bedienung stehen das berührungsempfindliche Display und ein Taster zur Verfügung. Das Wechseln der Armbänder klappt, dank Schnellverschluss, schnell und unkompliziert. Gut gefallen uns die kleinen Details – etwa die Logo-Prägung auf der Schließe.

Auf der Unterseite des Gehäuses befinden sich zwei Ladekontakte. Zum Aufladen des Akkus wird das magnetische Ende des Ladekabels einfach aufgelegt. Auf drahtloses Ladung per Induktionsspule verzichtet Hugo Boss. Grundsätzlich funktioniert das auch; die Langzeiterfahrung mit Kontaktflächen anderer Produkte zeigt allerdings, dass sie nicht wartungsfrei sind. In der Praxis setzt sich hier Dreck an, manche neigen auch in Kombination mit Körperschweiß zu Korrosion – dann gibt's Probleme.

Im Vergleich zur filigranen Apple-Watch wirkt die Hugo-Boss-Uhr sehr massiv. Trägern von schweren Mode-Uhren wird das gut gefallen. Die Touch trägt sich, trotz des hohen Gewichts, sehr angenehm. Die vorinstallierten Ziffernblätter sind alle sehr schlicht gestaltet. Wer es auffälliger mag, kann jederzeit andere Skins hinzufügen und diese nach seinen persönlichen Wünschen individualisieren.

Zur Kommunikation mit dem Smartphone setzt der Hersteller auf Bluetooth 4.1. Die Touch unterstützt Apps für Android Watch 1.0 und 2.0. Pulsmesser oder GPS sind nicht verbaut. Ein Schrittzähler und Mikrofone zur Spracherkennung sind aber integriert.

Der Akku hält, entgegen der Herstellerangabe, auch bei sehr intensiver Nutzung über 24 Stunden durch. Trotz der Installation von zahlreichen Apps, einer sehr intensiven Nutzung und dauerhaft aktiviertem Bildschirm schafft die Touch im Test eine Laufzeit von beinahe 26 Stunden. Nach etwa 60 Minuten an der Steckdose ist der leere Akku zu 80 Prozent geaden. Zur vollständigen Aufladung vergehen insgesamt 2 Stunden.

Die Uhr ist wasserdicht nach IPx8 und übersteht Händewaschen oder Duschen ohne Probleme. Zum Schwimmen ist sie nicht geeignet; für Tauchgänge sowieso nicht.

Den größten Nutzwert gibt es in Kombination mit einem Android-Smartphone. Android Wear und Android OS arbeiten perfekt zusammen. Zwar ist die Touch auch zu iOS kompatibel, der Funktionsumfang ist dann aber bei weitem nicht so umfangreich: Benachrichtigungen tauchen auf dem Display auf, eine weitergehende Steuerung ist wegen fehlender Schnittstellen aber nicht möglich.

Das Display hat eine Auflösung von 400×400 Pixeln. Ein abgeflachter schwarzer Rand, wie es ihn häufig bei älteren Smartwatch-Modellen gibt, ist nicht vorhanden. Die Bildschirmhelligkeit regelt sich in Abhängigkeit der Umgebungsbeleuchtung selbstständig. Wer möchte, kann sie auch in fünf Stufen manuell einstellen. Dank der hohen Auflösung ist die Darstellung ausreichend scharf.

Zur Schonung der Batterie schaltet sich das Display ab, sobald die Uhr nicht genutzt wird. Sobald sich das Handgelenk wieder bewegt, aktiviert sich der Bildschirm automatisch. Wer möchte, kann das Display auch dauerhaft einschalten. Das geht dann allerdings zu Lasten der Akkulaufzeit. Auch bei ständiger Aktivierung des Bildschirms geht die Uhr bei Nichtbenutzung in einen Standby-Modus. Dabei verdunkelt sich das Zifferblatt und das Display zeigt nur eine abgespeckte Version des gewählten Skins an.

Helligkeit und Kontrast sind ausreichend hoch, um die Touch auch bei direkter Sonneneinstrahlung vernünftig ablesen zu können.

Die Touch von Hugo Boss ist derzeit mit poliertem, silbernen Gehäuse und braunem Lederarmband oder mit mattem, schwarzen Gehäuse und blauem Armband erhältlich.

Als Nicht-Uhrenträger muss man sich erst an das verhältnismäßig hohe Gewicht der Touch gewöhnen. Ansonsten trägt sich die Boss-Smartwatch sehr angenehm. Die Bedienung der smarten Uhr ist dank Android Wear intuitiv, logisch und unkompliziert. Selbst unerfahrene Nutzer haben sich bereits nach wenigen Minuten daran gewöhnt.

Nach dem Verbinden von Smartwatch und Smartphone geht es als erstes an die Individualisierung unseres Testgerätes. Dazu installieren wir zusätzliche Skin-Designs und ein Dutzend verschiedener Apps. Darunter den Messenger Threema, die Fernauslöse-App Watch Camera und die Software von Ebay.

Die Uhr zeigt nun nicht mehr nur an, wer gerade anruft. Sie leitet uns Threema-Nachrichten weiter, informiert über laufende Ebay-Auktionen oder dient als Fernauslöser für die Smartphone-Kamera. Kurz und knapp: Der Gewöhnungseffekt ist beeindruckend. Je länger die Uhr zum Einsatz kommt, desto öfter bleibt das Smartphone in der Hosentasche.

Das gilt aber nicht für jede Situation. Wenn es darum geht, eine Nachricht zu verschicken, lohnt sich der Griff zum Handy. Das Eintippen von Texten ist zwar auch über die Touchfunktion des Displays möglich, aber auf dem kleinen Bildschirm ist das Tippen sehr mühsam. Auch beim Lesen langer Texte ist das Smartphone klar im Vorteil.

Die Touch ist eine gut gelungene Mixtur aus analogem Uhren-Design und smarter Technik. Das Argument, eine Smartwatch sehe zu technisch aus, gilt für dieses Modell definitiv nicht. Insofern ist die Smartwatch von Hugo Boss, gerade für Analog-Uhren-Träger, ein idealer Einstieg in die smarte Technik.

Wer seine Uhr auch ohne Smartphone zum Navigieren nutzen will oder einen Pulsmesser braucht, muss sich nach einer Alternative umsehen. Andere Modell, wie beispielsweise die Huawei Watch 2, haben diese Funktionen integriert.

Wer eine maskulin anmutende Smartwatch mit Analoguhren-Design und ausreichender Akkulaufzeit sucht, wird mit der Boss-Touch sehr zufrieden sein.

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Hülle mit Akku: Mophie Juice Pack für Galaxy Note 8 im Test

Das Juice Pack von Mophie ist eine 99 Euro teuere Hülle für das Samsung Galaxy Note 8. Es lädt und schützt das Smartphone. Ob sich der Kauf lohnt, verrät der Kurztest von TechStage.

Die Juice-Pack-Hülle kommt in einer kleinen, schwarzen Verpackung zu ihrem Benutzer. Allzu viel ist nicht dabei: die eigentliche Schutzhülle und eine kleine Bedienungsanleitung.

Das Juice Pack gibt es in Schwarz, andere Farben bietet der Hersteller nicht an. Ideal wären Ausführungen, die farblich zu einem silbernen, violetten oder goldenen Galaxy Note 8 passen. Aber man muss sich zufrieden geben und die Kombination mit Schwarz hinnehmen.

Die Oberfläche des Mophie Juice Pack ist matt und von einem weichen Material überzogen. Die Schutzhülle liegt bequem in der Hand und fühlt sich hochwertig an. Die Verarbeitung ist gut und wirkt auf den ersten Blick langlebig. Wie die Hülle nach einigen Monaten im harten Alltagseinsatz ausschaut, zeigt wohl erst eine längere Nutzung.

Wegen der matten Kunststoffoberfläche sammeln sich Fettflecken auf der Oberfläche, die sehr gut sichtbar sind. Auf Dauer stört das; erst recht, wenn man die Hülle gegen das Licht hält. Abwischen am Hemd oder an der Jeanshose hilft nicht wirklich, feucht mit einem Tuch drüberwischen schon. Im Gegensatz zum Galaxy Note 8 ist die Hülle nicht staub- und wasserdicht.

Nervig ist der schlecht gelöste Zugang zum S Pen: Das Öffnen der Klappe ist umständlich. Wer den Stylus oft und viel benutzt, kommt schnell an seine Geduldsgrenze. Hinzu kommt, dass die Hülle die Höhe des Telefons auf 17 Millimeter erhöht, das Gesamtgewicht steigt auf 307 Gramm.

In der Juice Pack steckt ein Akku mit einer Kapazität von 2950 mAh. Das entspricht 97 Prozent der Kapazität des Note-8-Akkus. Diese Hülle verdoppelt demnach die Betriebszeit des Telefons; zumindest in der Theorie. Durch das Drücken eines kleinen Tasters auf der Rückseite zeigt die Hülle in 25-Prozent-Schritten den eigenen Ladestand an.

Das Aufladen funktioniert kabelgebunden über USB Type C oder drahtlos mit der ebenfalls in der Hülle integrierten Induktionsspule. Der Wireless-Charging-Standard ist Qi. Die Juice Pack beherrscht das Passthrough-Verfahren. Heißt: Zunächst lädt das Galaxy Note 8 auf und danach der verbaute Akku. Auch die USB-Verbindung zu einem Computer ist durch die Hülle möglich.

Das volle Aufladen beider Akkus von 0 auf 100 Prozent dauerte im Test drei Stunden und 42 Minuten.

Das Juice Pack von Mophie ist eine Schutzhülle der Extraklasse. Durch die hohe Passgenauigkeit schützt sie nicht nur das Galaxy Note 8, sondern lädt es auch zeitgleich auf. Die Verarbeitung wirkt gut, allerdings ist das Material anfällig schmierige Spuren.

Die Juice Pack ist ideal für Reisen und lange Wochenenden. Auf Dauer ist das Smartphone mit dem zusätzlich Akku zu unhandlich und passt in keiner Tasche. Wer ab und zu laden will, findet auch eine durchaus günstige Powerbank. Schutzhüllen für das Galaxy Note 8 gibt es ebenfalls massig, und eine Schutzhülle samt Powerbank ist auf jeden Fall viel günstiger als die Komplett-Lösung von Mophie.

  • Test: Samsung Galaxy Note 8 – das beste Note aller Zeiten
  • Kaufberatung: Welche Hülle für das Galaxy Note 8 kaufen?

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Amazon macht ersten Ian M. Banks Culture-Roman zur Serie

Amazon hat angekündigt, dass sie den ersten Roman der Culture-Serie von Ian M. Banks als Serie verfilmen wollen. “Consider Phlebas” ist das erste von zehn Romanen über “The Culture” die der vor fast 5 Jahren verstorbene schottische Science-Fiction…

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