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Gerüchte-Analyse: Sony plane angeblich PlayStation 4.5 für 4K-Gaming

artikel_playstationSeit Freitag rappelt es gehörig in der Kiste. Die Playstation-Gemeinde rotiert geradezu, nachdem die Kollegen von Kotaku ein brisantes Gerücht gestreut haben: Demnach plane Sony eine Art Playstation 4.5, welche Gaming in 4K bzw. Ultra HD ermöglichen solle. Man beruft sich auf mehrere Spieleentwickler, welche die Angaben unabhängig voneinander bestätigt hätten. Nun, an sich ist Kotaku unter den Gaming-Mags eine durchaus ordentliche Quelle. In diesem Beitrag möchte ich aber aufschlüsseln, warum ich erhebliche Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Meldungen habe – und wo vielleicht am Ende doch der Funken Wahrheit liegen könnte.

Klar, es stürzen sich nun natürlich alle Online-Magazin wie die Geier auf die Gerüchte rund um die „PS 4.5“. Meistens wird die Meldung kaum reflektiert und einfach nachgeplappert. Dabei muss man eigentlich nur kurz nachdenken, um ins Zweifeln zu kommen: Die PS4 hat aktuell aufgrund ihrer betagten Hardware bereits Schwierigkeiten Spiele in 1080p flüssig zum Laufen zu bekommen. Während PC-Gamer Titel wie „The Witcher 3: Wild Hunt“ in 4K-Auflösungen mit maximalen Details, 100 fps und mehr zocken können, entsprechende Hardware vorausgesetzt, liefert Sonys Konsole 1080p bei 30 fps und einer Detaileinstellung, welche der PC-Variante zwischen „niedrig“ und „mittel“ entspricht. Nun, das ist für eine Konsole für 399 bzw. mittlerweile 349 Euro trotzdem noch eine respektable Leistung. Es verdeutlicht aber auch, dass der abrupte Sprung zu 4K-Gaming reichlich unwahrscheinlich klingt.

ps4

Denn für 4K-Gaming mit hohen Details und flüssiger Darstellung benötigt man aktuell an Gaming-PCs Systeme mit sehr fixen CPUs, viel RAM und vor allem gleich mehreren Grafikkarten – z. B. Verbünde aus mehreren Nvidia GeForce GTX 980. Die GPU der Sony PS4 erreicht nicht einmal ansatzweise die Rohleistung aktueller Mittelklasse-Grafikkarten. Um also 4K-Gaming möglich zu machen, müsste man die Specs derart aufmotzen, dass ein signifikant erhöhter Verkaufspreis unvermeidbar wäre. Zur Kühlung der massiven GPUs müsste man zudem ein neues Konsolen-Design vorlegen. Die Anpassung aller Komponenten würde enorme Entwicklungskosten verschlingen. Ergebnis: Im Grunde wäre das Ergebnis wohl eher direkt eine Playstation 5.

Dazu kommt, dass Sony die Gaming-Community fragmentieren würde. Es gäbe die reguläre PS4 und dann die PS 4.5 mit 4K – damit würde sich der Konzern sicherlich keinen Gefallen tun. Im Gespräch mit Sascha hat sich allerdings eine andere Theorie ergeben: Auch wenn Kotaku von „gesteigerter Grafikleistung“ und „einer neuen GPU“ spricht, könnte es sich um ein Missverständnis handeln. Realistischer wäre es nämlich, dass Sony vielleicht einfach nur an der HDMI-Schnittstelle bastelt und eventuell einen neuen Video-Chip / Scaler verbaut. Dadurch könnte man eine abgewandelte Version der PS4 mit HDMI 2.0 ausstatten und die Option liefern Games zwar nicht nativ in 4K / Ultra HD zu berechnen, aber immerhin direkt über die Konsole hochzurechnen und in 3.840 x 2.160 Bildpunkten auszugeben. Das Ergebnis sollte in der Bildqualität immer noch spürbare Mehrwerte gegenüber einem Upscale am TV bieten.

ultra hd premium thumb

Jene Theorie erscheint mir persönlich wesentlich wahrscheinlicher als eine massive Erhöhung der GPU-Leistung. Eine andere, weniger wahrscheinliche Möglichkeit wäre, dass Kotaku alles in den falschen Hals bekommen hat und Sony in Wahrheit ein Laufwerk für Ultra HD Blu-rays in eine PS 4.5 implementieren möchte. Das wäre per se für Sony eine ideale Möglichkeit die Adoption der neuen, optischen Datenträger zu pushen – so wie das Unternehmen es anno dazumal haargenau so mit der PS3 und Blu-ray handhabte. Dagegen spricht aber, dass Kotaku laut eigenen Aussagen mit Spieleentwicklern gesprochen habe. Jene hätten auch erklärt, dass Sony die zusätzliche Leistung ebenfalls für Playstation VR nutzen wolle.

Sony selbst enthält sich zu dem ganzen Wirrwarr natürlich eines Kommentars. Was meint ihr? Könnte an einer PS 4.5 oder PS4K etwas dran sein? In welcher Form könnte eine derartige Konsole auf den Markt kommen?

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Apple TV im Retro-Fieber: „Sonic the Hedgehog“ und „Giana Sisters“ sind da

sonic the hedgehog

Für den Apple TV erscheinen einige, neue Retro-Apps. Den Anfang macht Segas blauer Igel in „Sonic the Hedgehog“. Das Spiel habe ich damals bis zum Erbrechen am Mega Drive meines Cousins gezockt, kam aber nie über die „Labyrinth Zone“ hinaus. Noch heute habe ich die plärrende Melodie im Ohr, wenn Sonic die Luft ausging und ich das Ertrinken nicht mehr verhindern konnte. Wer übrigens die App bereits für andere iOS-Geräte gekauft hat, muss am Apple TV nicht nochmal zahlen, sondern kann direkt loszocken. Am 24. März soll bereits „Sonic the Hedgehog 2“ folgen.

Im zweiten Teil konnte man zum goldenen Super Sonic werden – auch über Cheats, die ich damals sehr gerne genutzt habe. Teil 2 hat das erste Spiel in allen Bezügen getoppt und bringt noch heute Spaß. Hier hatte auch der Fuchs Tails erstmals seinen Auftritt. Sega will „Sonic CD“ dann für den Apple TV am 31. März nachreichen. Der erste Teil der Reihe punktet mit Optimierung für 16:9-Bildschirme, zusätzlichen Charakteren und einem überarbeiteten Soundtrack. Als Preis sind 2,99 Euro angesetzt

sonic apple

Wer großer Fan von Retro-Jump-‚N-Runs der alten Schule ist, muss sich aber nicht allein mit Sonic zufrieden geben. Für Apple TV steht nun auch das Spiel „Giana Sisters“ bereit. Es handelt sich hier um eine Neuauflage mit völlig neuer Grafik und angepasstem Gameplay. Wer wie ich das Original noch in den 1980er-Jahren am C-64 gezockt hat, wird auch an der neuen Version seinen Spaß haben. Damals hatte „Giana Sisters“, obwohl es sich um ein harmloses Jump ‚N‘ Run handelt, schon fast etwas Anrüchiges an sich: Jeder aus meinem Bekanntenkreis behauptete das Spiel sei eigentlich verboten, so dass die Disketten bei uns nur geheimniskrämerisch den Besitzer wechselten. Tatsächlich wollte Nintendo damals rechtliche Schritte gegen die Entwickler aus Deutschland einleiten, da es große Ähnlichkeiten im Gameplay zu „Super Mario Bros.“ gibt. Wirklich verboten war „Giana Sisters“ aber letzten Endes nie. Tja, damals gab es kein Internet, um dem auf den Grund zu gehen.

giana sisters apple tv

Auch bei „Giana Sisters“ gilt: Besitzt ihr schon die iOS-Version, zockt ihr am Apple TV gratis weiter. Ansonsten sind 1,99 Euro fällig. Als In-App-Kauf gibt es noch einen Level-Pack für 99 Cent.

WP-Appbox: Giana Sisters (1,99 €*, App Store) →

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Stanford-Quadcopter kann fliegen, klammern und klettern

Überall Drohnen heute, wo man sie nicht erwartet. Zuerst beim Landeanflug, dann Unterwasser und jetzt auf Hausmauern: Die Uni Stanford hat einen Quadcopter ausgetüftelt, der auf senkrechten Wänden nicht nur landen, sondern diese auch…

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Unboxing: Mi5 von Xiaomi Tech

Heute haben wir das Mi5 von Xiaomi Tech erhalten und wollten es gleich voll aufladen und danach nutzen. Aber davor gibt es ein Unboxing. Das Telefon wurde uns zur Verfügung gestellt von unseren Freunden von TradingShenzhen.

Das auf dem GSMA MWC 2016 in Barcelona, Spanien enthüllte Mi5 ist ein High-End-Smartphone. Es ist mit dem neuen Qualcomm Snapdragon 820 ausgestattet und je nach Variante gibt es 3 oder 4 GByte RAM. Wir haben hier das Modell mit 64 GByte Speicher und drei GByte RAM. Wie unser Eindruck vom Xiaomis Smartphone ist, seht Ihr nachfolgend im Video:

Kompletter Beitrag

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Test: Samsung Galaxy S7 und Galaxy S7 edge – samesong?

Vor etwas weniger als einem Monat hat Südkoreas Samsung Electronics seine Flaggschiff-Smartphones in Barcelona, Spanien präsentiert. Genau wie im letzten Jahr, gibt es dieses Mal erneut ein Duo: das Galaxy S7 sowie das Galaxy S7 edge. Seit dem 11. März 2016 sind die Telefone nun auf den Markt erhältlich, uns begleiten sie jetzt seit drei Wochen.

Was die Stärken und Schwächen der neuen Geräte sind und ob Ihr vom Vorjahresmodell auf das Neue upgraden sollt, das und noch mehr lest und seht Ihr in diesem Test.

Was das Aussehen angeht, so ähneln beide Smartphones ihren Vorgängern. Auf den ersten Blick hat sich nicht viel getan. In Wirklichkeit hat Samsung dieselbe Strategie ausgeführt, wie HTC sie letztes Jahr mit dem
One M9und
One (M8)hatte: eine Designoptimierung. Der Unterschied: das Geschreie im World Wide Wide ist kaum hörbar.

Wie dem auch sei, die Vorder- als auch Rückseite bestehen aus Glas. In der Mitte sitzt ein fester und matter Rahmen aus Aluminium. Eines der wohl größten Unterschiede zu der vorherigen Generation ist das Gehäuse. Die Form liegt nun komfortabler in der Hand. Der Grund hierfür sind die abgerundeten Ränder und das gebogene Glas. Die Verarbeitung ist exzellent, so gehört es sich in der High-End-Klasse. Aber (!) eine Sache gibt es da: Fingerabdrücke und feiner Schmutz auf der Außenseite, der statisch angezogen wird. Anfangs haben wir uns ständig dabei erwischt, wie wir das Galaxy S7 oder Galaxy S7 edge an unsere Jeans gerieben haben, um die Oberfläche zu reinigen. Irgendwann war das ein Prozess, der nur noch unwillkürlich ausgeführt wurde.

Bei der schwarzen Ausführung sind Fingerabdrücke besonders sichtbar, am schlimmsten ist es jedoch bei der silbernen und goldenen Variante. Lediglich bei der letzten und vierten Farbe Weiß sind sie nicht so stark zu sehen.

Eines der großen Neuheiten dieses Mal ist die Wasserdichtigkeit: das Galaxy S7 sowie das Galaxy S7 edge sind nach IP68 Staub- und wasserresistent. Die Öffnungen der Smartphones sind versiegelt. Tauchen gehen im Klarwasser bis zu einer Tiefe von 1,5 Meter für die Dauer von 30 Minuten ist kein Problem.

Das Galaxy S7 kostet hierzulande 699 Euro. Für zwei Fünfziger mehr gibt es die Variante mit dem edge-Display. In Deutschland haben die Geräte einen integrierten Speicher von 32 GByte – davon stehen dem Nutzer etwa 24 GByte frei zu Verfügung. Im Vergleich zum letzten Jahr lässt sich der Speicher nun mit einer microSDXC-Karte erweitern. Der Standard erlaubt 2 TByte – wobei aktuelle Karten 200 GByte bieten. Das Einsetzen und Nutzen der Speicherkarte klappt problemlos, doch die Apps lassen sich ab Werk nicht verschieben, mit
Tipps und Trickskann das umgangen werden. Auch lustig fanden wir den beiliegenden OTG-Adapter: Darüber können USB-Sticks angeschlossen und Daten hin und her transferiert werden. Außerdem können darüber auch Daten von einem Smartphone mit Android, Apple iOS oder BlackBerry OS importiert und wiederhergestellt werden.

Der große Unterschied zwischen den zwei Smartphones ist der Bildschirm. Das Galaxy S7 verfügt über eine 5,1 Zoll große Anzeige, während das edge-Modell 5,5 in der Diagonale misst. Darüber hinaus hat es – wie der Name bereits sagt – die edge-Kanten auf beiden Seiten. Über den runden Glasrand lassen sich seitliche Menüs aufrufen. Die gab's auch schon früher beim Galaxy S6 edge – nur sind sie jetzt breiter geworden. Als Inhalt werden häufig genutzte Apps, favorisierte Kontakte, Werkzeuge wie ein Lineal und Nachrichtenticker angezeigt.

Manchmal kann es hilfreich sein, aber nicht für jeden. Wir selbst haben die Funktionen des Samsung-edge-Displays nicht genutzt und finden die Idee
fragwürdig. Liegt natürlich im Auge des Betrachters: Das Design finden wir aber sexy.

Die zwei Displays nutzen die organische Technologie von Samsung und haben eine hohe Auflösung: 2560 × 1440 Pixeln. Entsprechend hoch ist die Pixeldichte, die vor allem für VR-Anwendungen ideal ist. Auch gut gefallen haben uns die nicht zu übersättigen Farben, die Helligkeit sowie das hundertprozentige Schwarz.

Mit dem Galaxy S7 und Galaxy S7 edge hat Samsung auch ein neues Feature namens „Always-on-Display“ vorgestellt. Wie man's sich vielleicht denken kann, ist die Anzeige dauerhaft eingeschaltet und zeigt entweder die Uhrzeit, den Kalendar oder ein Hintergrundbild an. Die Idee als solche ist nicht neu: Nokia, Motorola, Google und etliche andere Hersteller hatten soetwa schon vor Jahren. Jetzt kommt Samsung dazu. Die Funktion bietet einen Mehrwert für den Nutzer, da er so auf einen Blick wichtige Informationen sieht, ohne dass Telefon entsperren zu müssen. In diesen drei Wochen haben wir einiges ausprobiert. Am Ende sind wir aber bei der Uhr stehen geblieben – Kalendar und Bilder als Screensaver á la Windows 95 haben uns nicht gefallen.

Die neuen Galaxy-S-Smartphones sind top ausgestattet. Sie sind performant und ideal für rechen- und grafikintensive Anwendungen. Im Inneren sitzt der Samsung-eigene Octa-Core-Prozessor Exynos 8890, dazu gibt es 4 GByte RAM.

Die Energie kommt von einem 3000 beziehungsweise 3600 mAh großen Akku. Die Speicherzellen werden über das mitgelieferte Netzladegerät schnell aufgeladen. Samsung hat sich gegen den neuen Industrieanschluss USB-Type-C entschieden, weil ihnen die Kompatibilität zu der Gear VR Innovator Edition wichtig ist. Virtual Reality ist wichtig und wird es noch weiter werden, fragt
Mark Zuckerberg.

Beide Smartphones können mit entsprechendem Zubehör drahtlos geladen werden – in dieser Generation klappt das auch schnell. Bei gewöhnlicher Nutzung kommen die Geräte auf etwas mehr als einen Tag – bei intensiver Verwendung sind bis zu acht Stunden möglich.

Was ist noch zu wissen? Das Galaxy S7 und Galaxy S7 verfügen über eine Benachrichtigungs-LED auf der vorderen Seite, schnelles WLAN, einen Pulssensor und einen schnell arbeitenden und zuverlässigen Fingerabdrucksensor in der physischen Home-Taste. Im Vergleich zu seinem Vorgänger läuft die Erkennung nun ein wenig akkurater und zügiger. Die Gesprächsqualität des Galaxy S7 und Galaxy S7 edge ist hervorragend: stets guter Empfang, klarer Klang über die Hörmuschel und Lautsprecher. Hier gab's keine Schwierigkeiten.

Auf den Smartphones läuft Android Marshmallow und dazu gibt es die hauseigene Oberfläche Samsung TouchWiz UX. Sonst schneiden die Geräte hervorragend ab, nur hier liegt das größte Problem. Oder lasst uns lieber „Jammern auf hohem Niveau“ sagen, wenn's Euch zu pedantisch klingen sollte.

Die Oberfläche wird von Jahr zu Jahr besser. Auch das Aussehen wird ständig überarbeitet. Aber dennoch wirken die Farben immer noch zu bunt, zu knallig und nicht zeitgemäß. Ja, wir wissen's: Über Themes(-Stores) und Icon-Pakete können wir alles ändern. Nur reden wir hier von einem 700€-Smartphone; Platz für Kompromisse gibt es nicht, versteht Ihr?

Darüber hinaus ist das System in jeglicher Sicht überladen: zu viele vorinstallierte Applikationen, etliche Funktionen, die mehr verwirren als einen Nutzen bieten. Dinge wie diese sollte Samsung verbessern.

Beide Telefone haben die gleichen Kamerasysteme: sie lösen mit fünf und 12 Megapixeln auf. Videos werden aufgezeichnet im Format Ultra-High-Definition. Nein, es ist nicht 4K. Und wenn's geht, bezeichnet es auch nicht so: 3840 ist UHD (Endkunde) und 4096 ist 4K (Kinematographie). Danke – und nehmt mir diese Schimpftirade nicht übel. Ordnung muss sein.

Der Vorgänger hatte 16 Megapixeln, durch die Gesundschrumpfung guckt die Kamera jetzt nicht mehr allzu stark aus dem Gehäuse heraus – es sind lediglich 0,46 Millimeter. Die Blende hat jetzt einen Wert von F/1.7 – vorne als auch hinten. Damit sie die Öffnung 25 Prozent mehr Licht durch. Darüber hinaus wurde die Kantenlänge der quadartischen Einzelpixel von 1,12 µm auf 1,4 vergrößert; das sind 56 Prozent mehr für die Lichtaufnahme. Das Ergebnis glänzt so mit einem hellerem Bild.

Ein weiteres Highlight in dieser Generation sind die 100 prozentigen Pixel für den Fokus. Neben dem herkömmlichen Kontrastfokus, hat das Galaxy S7 auch den fortschrittlichen Phasedetection-Fokus. Samsung nennt dieses Feature „Dual-Pixel“. Dieser Punkt sorgt einen irre schnellen Autofokus; Motive werden nahtlos scharf gestellt. Ideal für Situationen, in denen man das Telefon herauszieht, die Kamera schnell startet und ein Bild macht.

Insgesamt ist die Kamera exzellent und sogar eines der Highlight-Features in diesem Jahr. Nach unserem Empfinden ist es womöglich die beste Smartphone-Kamera überhaupt. Schwachlicht- und Keinlichtverhalten, Tag- und Gegenlichtverhalten, Nahaufnahmen sowie Stabilisierung sind Punkte, in denen das Galaxy S7 einen ausgezeichneten Job macht.

Das Galaxy S7 und Galaxy S7 edge sind exzellente Smartphones. Logisch: sie sind besser als ihre Vorgänger. Und genau das wollte der Hersteller in diesem Jahr zustande bringen: die Geräte perfektionieren. Die Dinge integrieren, die letztes Jahr gefehlt und damit bei manchen für einen Nichtkauf gesorgt haben. Jetzt ist die Handlichkeit besser, Speichererweiterung ist vorhanden und auch Wasser können sie ab. Aber die Optik ist dabei geblieben und unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht vom Vorgänger: Ist also das gleiche Lied – a samesong?

Nein, die Hardware ist modern und auch die Kamera übertrifft allen Erwartungen. Samsungs neue Smartphones sind großartig. Wenn Ihr Galaxy S6 oder Galaxy S6 edge habt, dann solltet Ihr nicht unbedingt auf die neue Generation upgraden, so signifikante Neuheiten bietet sie nicht. Aber alle, die derzeit auf der Suche nach einem neuen Smartphone sind, für die gilt: Absolute Kaufempfehlung.

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