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Soundcloud führt Track-Vorschläge ein

Soundcloud Artikel LogoSoundcloud führt ein neues Feature für seine Plattform ein: die „Suggested Tracks“, das sind Vorschläge für mögliche ebenfalls für den Hörer interessante Tracks von ihm/ihr vielleicht noch unbekannten Künstlern. Die neue Funktion wird ab sofort für alle unterstützten Plattformen ausgerollt. Auf dem PC wird sie das Kernstück des neu eingeführten „Discover“-Tabs („Entdecken“)sein, auf iOS ist sie über das Lupen-Icon am unteren, auf Android am oberen Bildschirmrand zu erreichen. Woher die Vorschläge eigentlich kommen, das kann sich der geneigte User bereits denken. Ein eigener Algorithmus analysiert Euer Hörverhalten und versucht Euch passende Tracks dazu aus der mittlerweile über 125 Mio. Titel umfassenden Datenbank herauszufiltern.

 

Soundcloud_DiscoverTab_iOS

Dabei versprechen die Entwickler, dass dem Nutzer durch dieses Feature regelmäßig neue Künstler und Tracks vorgestellt würden, die man so auf keiner anderen Plattform finden könnte.

Wer Soundcloud bereits eine Weile nutzt, dem könnte der Algorithmus bereits reichlich Futter in die Vorschläge gespült haben, heisst es. Neue Nutzer müssten sich noch eine Weile mit der Plattform auseinandersetzen und sie vor allem nach ihrem Belieben nutzen, damit das System ihre Vorlieben kennenlernt.

„Over the next few weeks, we’ll be introducing even more ways for you to uncover new favorites on SoundCloud. Stay tuned.“

BioLites Camping-Kocher wird per Add-on zum Pizza-Ofen

Schon zum Ersterscheinungstermin 2012 machte BioLite klar, dass ihr CampStove eine nerdige Zukunft haben wird: Nicht nur lädt er mit Holzenergie anwesende Gadgets – vielmehr verstehen seine Entwickler ihn auch als modulares System mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Wie vielfältig und modular, das zeigt das neuste Add-on: Eine Pizzahaube, die aus dem Kocher einen Pizzaofen macht.

Was es dazu braucht ist der Biolite BaseCamp, ein immerhin 400 Euro teurer Kocher mit Grill- und Ladefunktion und den passenden PizzaDome für circa 60 Euro. Dazu gibt es einen integrierten Thermometer und einen lebensmittelechten Keramikstein. Wiegt alleine 2 Kilogramm, mit BaseCamp über zehn Kilogramm – und bäckt eine Pizza in fünf bis zehn Minuten auf.

Zwei Sachen die sofort auffallen. Erstens: Geek-Glamper als Zielgruppe?! Zweitens: Die Biolite-Website ist ein eher schlimmes Beispiel von Ranschmeißertechniken zur Verkaufsförderung mit Nachhaken, plötzlich aufpoppenden Hinweisen und Gutscheincodes für Unentschiedene. Weg damit!

Übrigens geht Pizzabacken natürlich auch ohne so einen Schnickschnack:

Threema für Android: Version 2.81 hat private Chats im Gepäck

artikel_threemaThreema für Android hat ein Update mit privaten Chats erhalten. Nun rühmt sich Threema ja damit, bereits ein sicherer Messenger zu sein, man sollte die privaten Chats also nicht falsch verstehen. Threema bezeichnet so Chats, die sich einzeln per PIN oder Fingerabdruck absichern lassen. Sie können sogar komplett aus der Chat-Übersicht ausgeblendet werden. Heißt also, dass keiner in die Chats schauen kann, sollte aus irgendeinem Grund das Smartphone ungesperrt herumliegen. Alternativ kann man natürlich auch weiterhin die App komplett mit PIN absichern. Aufklärung zu den privaten Chats gibt es auch auf dieser Seite. Push-Benachrichtigungen der privaten Chats enthalten keine Inhalte aus den Chats. Außerdem können Nutzer Bilder, Dateien und GIFs nun mit Beschriftungen versehen und es gibt wie immer kleinere Verbesserungen und Fehlerbehebungen.

WP-Appbox: Threema (2,49 €, Google Play) →

Threema ScreenshotThreema ScreenshotThreema Screenshot

 

Latte Art Automat: Kommunikation mit Kaffee #Video

Der Gedanke, den Schaum auf dem Kaffee irgendwie künstlerisch zu gestalten, hat uns ja schon einige entsprechende Gerätschaften beschert, aber der Automat in diesem Video scheint die bisher ausgereifteste zu sein.

Das Ding kann alles von Text bis Bild und wird (logischerweise, könnte man fast schon sagen) per Smartphone-App gesteuert.

Der Haken an der Sache ist der Preis: 1.000 Dollar sind fällig, was dann doch eon bisschen viel für den Gimmick ist.

Aber zumindest in New Yorker Cafés soll man das Ding bald bewundern können, und dann kann man sich ja vom Barista betexten lassen …

+ via likecool.com

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Zitis: Bundesregierung will Internet-Verschlüsselungen knacken

Die Bundesregierung plant eine neue Sicherheitsbehörde, die Techniken für die Überwachung des Internets und von Messenger-Diensten entwickeln soll. Entsprechende Pläne stellten nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR zwei Staatssekretäre aus dem Bundesinnenministerium und das Kanzleramt am Donnerstag Abgeordneten der großen Koalition vor.

Demnach soll eine neue „Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich“, kurz Zitis, im kommenden Jahr ihre Arbeit aufnehmen. Sie soll Strafverfolgern und Staatsschützern helfen, verschlüsselte Botschaften im Netz mitzulesen. Gesucht werden vor allem IT-Spezialisten.

Bis zum Jahr 2022 soll die Behörde 400 Mitarbeiter beschäftigen. Für das kommende Jahr ist ein Budget im niedrigen zweistelligen Millionenbereich geplant. Die Entscheidung zum Aufbau von Zitis fiel nach monatelanger interner Diskussion.

Zuvor hatten Polizei und Nachrichtendienste die Bundesregierung gewarnt: Weil immer mehr App-Anbieter oder Telefonhersteller wie Apple inzwischen serienmäßig Verschlüsselungssysteme verwendeten oder einbauten, gingen auch richterlich angeordnete Überwachungsmaßnahmen der Sicherheitsbehörden ins Leere. Tatsächlich haben viele Telekommunikationskonzerne auf die Enthüllungen des US-Whistleblowers Edward Snowden mit neuen Verschlüsselungssystemen reagiert, um den schrankenlosen Zugriff der Geheimdienste zu beenden.

In vielen Staaten wird seither darüber debattiert, ob den Betreibern oder Herstellern eine gesetzliche Pflicht auferlegt werden soll, verschlüsselte Inhalte zugänglich zu machen oder für Polizei und Nachrichtendienste sogenannte „Hintertüren“ in die Geräte zu installieren. In den USA ist es zwischen Apple und der Bundespolizei FBI unlängst sogar zu einem Grundsatzstreit gekommen: Apple weigerte sich, den Strafverfolgern das Mobiltelefon des Attentäters von San Bernardino zugänglich zu machen.

Das FBI besorgte sich dann aus anderer Quelle eine Software, um das iPhone auszulesen. Im US-Kongress liegt nun ein Gesetzentwurf, der Technikkonzerne dazu verpflichten würde, dem Staat in solchen Fällen zu helfen.

Ob dieses Gesetz je verabschiedet wird, ist aber ungewiss. In der Bundesregierung hat man sich nun offenbar gegen eine solche Lösung entschieden. Statt Firmen zur Kooperation zu verpflichten, soll Zitis den Staat selbst in die Lage versetzen, abhören und mitlesen zu können. Zitis soll die Techniken dann Bundespolizei, Bundeskriminalamt und dem Bundesamt für Verfassungsschutz zur Verfügung stellen.

Auch Bundesländer sollen sich an Zitis wenden können. Die Überwachungen selbst soll das Amt dagegen nicht übernehmen. Die Pläne ähneln einem Vorschlag, den 2008 der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble prüfte. Im vergangenen Jahr hatte der Spiegel über neue Überlegungen der Bundesregierung berichtet.

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