Aktuelle Nachrichten

OneDrive: Business-Nutzer können nun auf umfangreiches Restore-Feature setzen

Microsoft hatte es bereits im September des letzten Jahres angekündigt: das Feature „Files Restore“, welches im Falle einer Systemkrise – egal wodurch hervorgerufen – dafür sorgen soll, dass Administratoren, aber auch Endbenutzer eine sofortige Wiederherstellung ihrer sonst verlorenen Daten initiieren können. Files Restore wird aktuell für alle Business-Nutzer von OneDrive verteilt und soll dann in spätesten ein paar Wochen auch wirklich bei jedem angekommen sein. Sollte dann doch einmal der Fall der Fälle eintreten, könnt ihr um bis zu 30 Tage „zurückspulen“.

Zurückspulen ist auch schon das Stichwort. Über die Einstellungen erreicht man die Datenwiederherstellung des Dienstes. Hier lässt sich per Slider der exakte wiederherzustellende Zeitpunkt auswählen. Nun kann der Nutzer entscheiden, ob er nur einzelne Dateien oder den gesamten Datensatz restaurieren will.

Bestätigt man das Ganze, bekommt ihr noch einmal kurz dargestellt, wie viele Änderungen die Wiederherstellung mit sich bringen wird. Schön zu sehen: Selbst die exakte Uhrzeit lässt sich von User-Seite aus definieren.

Aus meiner Sicht ein sehr mächtiges Feature, da ich als Nutzer/Administrator wirklich im Detail festlegen kann, wo meine Datenwiederherstellung ansetzen soll. Über die History kann man laut Microsoft außerdem sehr gut erkennen, ob eventuell unbefugte Personen Änderungen an hinterlegten Dateien vorgenommen haben.

(via Microsoft)

-> Zum Beitrag OneDrive: Business-Nutzer können nun auf umfangreiches Restore-Feature setzen

-> Zum Blog Caschys Blog


Read More »

Deals with Gold – Battlefield 1, Star Wars Battlefront II & Titanfall 2

Das Deals with Gold-Programm bietet wöchentlich, neue preisgesenkte Spiele an, die jedoch, ebenso wie die Games with Gold, nur für Xbox Live Gold-Mitglieder zur Verfügung stehen. Jeden Dienstag sind diese reduzierten Games dann für eine Woche erhältlich. Bekanntgegeben werden die Deals with Gold von Larry Hryb auf seinem Blog Major Nelson. Allerdings empfehlen wir die Liste auf der deutschen Xbox-Homepage, da die verfügbaren Spiele, je nach Region, variieren.

Die Auswahl an Titeln besteht sowohl aus Xbox One-Spielen als auch aus Xbox 360-Spielen. Während sich unter den Xbox One-Games gelegentlich auch Xbox Play Anywhere-Titel befinden, können sich darunter auch abwärtskompatible Spiele aus der Xbox 360-Sammlung befinden.

Alle reduzierten Spiele im Überblick

Xbox One:

  • #KILLALLZOMBIES 3,60 € | Gold
  • Assault Android Cactus 11,24 € | Gold
  • Battlefield 1 & Titanfall 2 Ultimate Bundle 29,70 € | Gold
  • Battlefield 1 Premium-Pass 15,00 € | Gold
  • Battlefield 1 Revolution 24,00 € | Gold
  • Battlefield 4 5,00 € | Gold
  • Battlefield 1, Battlefield 4 & Battlefield Hardline Bundle 50,00 € | Gold
  • Divinity: Original Sin – Enhanced Edition 10,00 € | Gold
  • NBA LIVE 18: The One Edition 10,00 € | Gold
  • Oh…Sir! The Insult Simulator 2,24 € | Gold
  • Seasons after Fall 5,00 € | Gold
  • Sherlock Holmes: Crimes and Punishments 7,50 € | Gold
  • Shiness: The Lightning Kingdom 7,50 € | Gold
  • Slain: Back from Hell 4,50 € | Gold
  • Spellspire 5,00 € | Gold
  • STAR WARS Battlefront II 41,99 € | Gold
  • STAR WARS Battlefront II: Elite Trooper Deluxe Edition 45,00 € | Gold
  • Three Fourths Home: Extended Edition 3,30 € | Gold
  • Titanfall 2: Ultimate Edition 13,20 € | Gold
  • White Night 4,95 € | Gold

Xbox 360:

  • Blood Bowl 4,99 € | Gold
  • Blood Bowl: Dark Elves 2,53 € | Gold
  • Street Fighter III: Third Strike Online Edition 3,59 € | Gold
  • Street Fighter IV 13,99 € | abwärtskompatibel | Gold
  • Super Streetfighter IV Arcade Edition 11,99 € | abwärtskompatibel | Gold
  • Ultra Street Fighter IV 7,49 € | Gold

Quelle: Xbox, Major Nelson

Der Beitrag Deals with Gold – Battlefield 1, Star Wars Battlefront II & Titanfall 2 erschien zuerst auf WindowsArea.de.

Read More »

HDR10+: Samsung, 20th Century Fox und Panasonic treiben Entwicklung voran

Erst kürzlich hat Samsung scheinbar angekündigt, seine Ultra HD Blu-Ray Player mit einem Update versorgen zu wollen, welches den Support für HDR 10+ mit sich bringt. Nun gibt es weitere Neuigkeiten zum neuen Format.

Denn man hat sich nun mit Panasonic und 20th Century Fox zusammen getan und treibt die Entwicklung weiter voran. Bereits auf der CES 2018 hat man ein Zertifizierungs- und Logoprogramm zur offenen, lizenzfreien dynamischen Metadatenplattform für HDR10+ vorgestellt.

Diese Plattform soll in Kürze für Content-Anbieter, Hersteller von UHD-TVs, Blu-ray-Playern, Set-Top-Boxen und SoC-Herstellern zur Verfügung gestellt werden. Dabei soll die Lizenz kostenlos sein, jedoch verlangt man eine kleine Verwaltungsgebühr.

„Für uns war es wichtig, ein offenes und flexibles System zu schaffen, das ein Fernseherlebnis ermöglicht, welches der kreativen Intention des Filmemachers viel näher kommt”, sagt Danny Kaye, Executive Vice President von 20th Century Fox und Managing Director des Fox Innovation Lab. „Gemeinsam mit Samsung und Panasonic wollen wir den Lizenzierungsprozess standardisieren und es Partnern – einschließlich Content-Produzenten, Fernseh- und Geräteherstellern – leicht machen, diese Technologie zu integrieren und das Fernseherlebnis für alle Zielgruppen zu verbessern.“

Amazon stellt mit Prime Video seit kurzem die komplette HDR-Bibliothek im HDR0+ Format zur Verfügung. Auch Warner Bros. Home Entertainment springt auf den Zug mit auf, und wird demnächst Inhalte für 4K-HDR10+ Fernseher von Samsung und Panasonic bereitstellen.

„Warner Bros. war immer bestrebt, den Verbrauchern das beste Home-Entertainment-Erlebnis der nächsten Generation zu bieten”, so Jim Wuthrich, President of the Americas and Global Strategy, Warner Bros. „Mit den dynamischen Metadaten von HDR10+ kann Warner Brothers die Vision der Filmemacher unserer Veröffentlichungen von 2018 und unseres bereits bestehenden Katalogs mit über 75 4K-HDR-Titeln mit einer breiten Palette von HDR10+-fähigen Fernsehern noch präziser nach Hause bringen.“

HDR10+ optimiert die Bildqualität durch das dynamische Tone-Mapping-Verfahren, indem es Werte wie Helligkeit, Farbsättigung und Kontrast an jede Szene und jedes Bild anpasst. Dadurch soll ein besseres Seherlebnis geschaffen werden.

„Durch die Zusammenführung von Know-how und Technologie der drei Gründerfirmen hat HDR10+ das Potenzial, sowohl den Zuschauern als auch den Entwicklern erhebliche Vorteile bei der Bildqualität zu bieten“, sagt Toshiharu Tsutsui, Director of Panasonic’s TV Business Division. „Daher erwartet Panasonic eine breite Unterstützung für HDR10+.“

Quelle: samsung.de

Read More »

Amazon Echo Spot im Test: Sprachassistent mit Display

Nach dem Echo Show ist der neue Echo Spot der zweite Amazon-Lautsprecher mit dem Sprachassistenten Alexa, der Zusatzinformationen über ein integriertes Display darstellt. Wie gut das klappt und ob man das braucht, zeigt unser Testbericht.

Während der große Echo Show (Testbericht) mit seinem 7-Zoll-Display ein großer, auffälliger Kasten ist, passt der Echo Spot überall hin. Er macht eine gute Figur als „Radiowecker 2.0“ auf dem Nachttisch, als Küchenuhr mit Timer auf der Arbeitsplatte oder im Wohnzimmerregal oder auf dem Wohnzimmertisch – wäre da nicht die zwingend nötige Stromversorgung über das mitgelieferte Netzteil, die den Woman-Acceptance-Factor (WAF) zumindest für den Wohnzimmertisch fast auf Null zurückschraubt.

Der Echo Spot sieht etwa aus wie ein Tennisball, von dem man eine Seite abgeschnitten hat. Dort befindet sich nun das runde Display im 2,5-Zoll-Format. Obwohl wir bei der kreisrunden Anzeige automatisch an Smartwatches denken, hinkt der Vergleich: Die Displays der portablen Uhren messen in den meisten Fällen zwischen 1,2 und 1,4 Zoll, dagegen ist das Display des Echo Spot mit seinen 64 mm im Durchmesser fast riesig.

Das restliche Gehäuse ist aus Kunststoff gefertigt; der Echo Spot ist wahlweise in Schwarz oder Weiß zu haben. Die komplette Front wird von einer Scheibe echtem Glas dominiert, die außerhalb des Displays etwa einen 1 cm breiten Rahmen lässt. Oberhalb des Displays befindet sich die Linse der integrierten Kamera, daneben – ganz versteckt – ein Helligkeitssensor. Die Oberfläche ist berührungsempfindlich, der Echo Spot ist also neben Sprachbefehlen und der Alexa-App für iOS und Android auch über seinen eigenen Touchscreen bedienbar.

Auf der Oberseite gibt es drei Tasten: Lauter, leiser und „Mute“, wobei der Stummschalter sich auf Mikrofon und Kamera und nicht auf den eingebauten Lautsprecher bezieht. Um die Tasten herum finden sich vier Mikrofone für die Sprachanweisungen, unten sitzen in einer Aussparung Klinkenbuchse zum Verbinden externer Lautsprecher sowie der Anschluss des Netzteils.

In der Praxis überraschen uns die insgesamt doch recht großen Abmessungen des Echo Spot sowie sein hohes Gewicht von 460 Gramm. Das gesamte Gerät wirkt hochwertig verarbeitet.

Grundsätzlich kann der Echo Spot das, was andere Echo-Produkte auch können: auf Sprachbefehle reagieren. Das können Befehle für die Smart-Home-Technik sein („Alexa, mach' die Stehlampe im Wohnzimmer an“), Musikwünsche („Alexa, spiele Eminem“), einfache Fragen („Wie wird das Wetter morgen“) und Informationen von Amazon-Partnern.

Zusatzinformationen kommen wie bei den anderen Smart Speakern von Amazon auch über Erweiterungen ins Haus. Die Erweiterungen sind organisiert wie ein App Store und höhren auf den Namen Skills. Entsprechende Skills gibt es etwa von der deutschen Bahn, die Reiserouten berechnet und auf aktuelle Verspätungen hinweist, von der Tagesschau und von unseren Kollegen von heise online für einen Podcast, die sogenannte tägliche Zusammenfassung in Ton und Bild oder von etlichen Drittanbietern, die Spiele wie Stadt-Land-Fluss oder Akinator ins Wohn- oder Schlafzimmer bringen.

Das Display ist in allen Fällen aber nur Beiwerk. Priorität liegt auf der Sprachausgabe, allerdings gibt es Zusatzinfos. Bei der Wiedergabe von Musik laufen beispielsweise ganz Karaoke-mäßig die Lyrics über den Screen, die Bahn-App zeigt Abfahrtszeiten an und der Wetterdienst simple Grafiken, die die Wettervorhersage untermauern. In den meisten Fällen ist das nett, aber auch nicht wirklich nötig.

Exklusiv für die Display-Varianten der Echos ist die Integration der Amazon-Prime-Bibliothek, man kann Filme und Serien also direkt auf dem Echo schauen. Allerdings ist das irgendwie nicht ganz das Gelbe vom Ei. Zum Einen wollen moderne Filme und Serien im Ultrabreitbildformat irgendwie nicht so ganz auf das runde Display passen. Per Sprachbefehl („Alexa, vergrößern“) hat man die Wahl, ob man einen runden Ausschnitt aus der Mitte des Bildes auf dem kompletten Display sehen möchte oder fast die komplette Breite des Films, dafür aber mit breiten Streifen oben und unten. Noch mehr stören wir uns aber an der unpraktikablen Bedienung: Wofür baut man denn einen Touchscreen ein, wenn man die gewünschte Serie dann umständlich per Sprache heraussuchen muss? Das Abrufen einer bestimmten Folge einer bestimmten Staffel ist zäh, eine Übersicht, gar mit einer Inhaltszusammenfassung, gibt es auf dem Display gar nicht. Rudimentäre Funktionen zum Spulen, für Pause oder 10-Sekunden-Sprünge sind vorhanden, aber so wirklich Spaß will dabei nicht aufkommen. Schade, als Mini-Display, um beim Einschlafen noch ein paar Minuten in die Serie zu blicken, hätte der Echo Spot eine gute Figur gemacht. Vielleicht kommt das ja alles noch mit einem Software-Update. Und dann könnte Amazon auch gleich noch Youtube-Unterstützung hinzufügen. Wobei das wohl erst passiert, wenn die Streithähne sich beruhigt haben.

Wie der Echo Show (Testbericht) bringt auch der Echo Spot eine Video-Telefoniefunktion mit. Per Sprachbefehl kann man andere Echo-Nutzer mit Kamera anrufen. Auf diesem Weg ist auch eine Kommunikation mit anderen Räumen des Hauses möglich. Wer möchte, kann auch direkt den Blick in einen anderen Raum erhaschen – ohne, dass jemand den eingehenden Anruf annehmen muss. Selbstverständlich ist dafür eine gesonderte Freigabe nötig, und die ersten Sekunden der Übertragung legt sich eine virtuelle Milchglasscheibe über die Kamera des Angerufenen. So bleibt Zeit, den Finger aus der Nase zu ziehen.

In Anbetracht der noch geringen Verbreitung von Display-Echos ist das Spielerei. Schade, dass Amazon andere Dienste für Videotelefonate wie Microsoft Skype, Apple FaceTime oder WhatsApp derzeit aussperrt. Immerhin, mobil auf dem Handy kann man über die Alexa-App telefonieren.

Der miese Kontrast des Displays des großen Bruders, dem Amazon Echo Show, ist uns negativ aufgefallen. Auf Anhieb finden unsere Kollegen die Anzeige des Echo Spot deutlich besser. Wer genau hinsieht, bemerkt aber auch hier ein Grau statt Schwarz in Bereichen, in denen nichts angezeigt wird. Es fällt jedoch einfach nicht so stark auf, was sicherlich auch am kleineren Display liegt.

Insgesamt können wir uns nicht beschweren, was die Qualität angeht. Farben und Blickwinkel stimmen, das Echo-Spot-Display kann sich sehen lassen.

Der integrierte Lautsprecher leistet mehr, als wir ihm zugetraut hätten. Allerdings lässt er sich über seine kritische Lautstärke hinaus aufdrehen: Im oberen Viertel des Regelbereichs übersteuert die Box, der Klang – vor allem von Musik – wird schlecht. Für die Sprachansagen von Alexa reicht es aber noch. Unterm Strich sind wir dennoch positiv überrascht. Die Lautstärke reicht auch bei 75% aus, um für angemessene Musik, etwa im Schlafzimmer, zu sorgen; der Klang ist gut. Er reicht nicht an den Echo 2 (Testbericht) oder den Echo Plus (Testbericht) heran, ist aber deutlich besser als der des Echo Dot (Testbericht).

Wenn das nicht ausreicht, kann man wie bei den größeren Geschwistern einen zusätzlichen Lautsprecher oder eine Stereoanlage per Klinkekabel oder Bluetooth anbinden.

Bei der Einrichtung des Echo Spot hilft der Touchscreen ungemein. Eine komfortable, logische und intuitive Oberfläche hilft beim Verbinden mit dem WLAN sowie beim Einrichten des Amazon-Kontos. Schade, dass sich das User Interface so nicht durchzieht. Leider lässt sich nicht immer alles per Touchscreen einstellen. Oft verlangt der Echo Spot nach Spracheingaben, obwohl man bereits mit dem Finger auf dem Display ist – wie das oben genannte Beispiel mit der Wiedergabe von Videos aus das Amazon-Prime-Bibliothek.

Ein positives Beispiel sind die praktischen Erinnerungsfunktionen („Erinnere mich in 8 Minuten an Pasta“), von denen man zum Beispiel beim Kochen gleich mehrere an den Start bringen kann. Auf dem Display erscheint eine Liste, die man mit dem Finger scrollen kann, das Löschen einzelner Timer ist per Sprachbefehl und Fingerwisch möglich.

Der Homescreen zeigt standardmäßig eine analoge Uhr. Hier gibt es verschiedene Skins zur Auswahl, digitale oder analoge Uhren, mit Grafiken oder eigenen Bildern. Die Anpassung erfolgt über den Touchscreen. Ähnlich wie bei Android-Smartphones wischt man von oben nach unten ins Bild und bekommt in einem Menü Zugriff auf drei Touch-Tasten: Einstellungen, Startseite und den Bitte-nicht-stören-Modus. Außerdem zeigt der Echo Spot ähnlich wie der Show diverse Nachrichten oder die Wettervorhersage an, wenn es gerade sonst nichts zu tun gibt.

So intuitiv die Steuerung per Sprache in den meisten Fällen auch ist – gelegentlich muss man allerdings lernen, wie Alexa die Befehle gerne hören würde. Beim Echo Spot haben wir uns am Anfang mit dem Touchscreen etwas schwergetan, es ist nicht alles intuitiv. Wenn man sich eine Viertelstunde mit der Oberfläche beschäftigt, kommt man aber gut klar.

Aktuell gibt es in der Meinung wohl zwei Extreme: Entweder sind Echos Wanzen, die sich nur Idioten freiwillig ins Haus stellen. Oder sie sind der nächste, logische Schritt einer technischen Evolution, der nur von Technikfreinden und Bedenkenträgern abgelegt wird.

Fakt ist: Natürlich stellt man sich ein Gerät ins Haus, das das Potential hat, als Wanze zu agieren. Fakt ist aber auch, dass das Thema Sprachassistent – und damit ein wichtiger Zukunftsmarkt für große Technologiekonzerne wie Amazon, Microsoft, Google und Apple – sich in dem Moment erledigt hat, in dem zum ersten Mal ein Sicherheitsforscher nachweist, dass die kleinen Kisten mehr Daten abhören und ins Netz übertragen, als sie sollten. Wie man zu dem Thema steht, muss man ganz persönlich für sich entscheiden.

Wer dem Schalter auf der Oberseite nicht traut, dass er die Kamera wirklich abschaltet, kann sich als Zubehör eine komfortable Abdeckkappe dazubestellen. Denn der Unterschied zwischen einem Mikrofon im Wohnzimmer und einer Kamera im Schlafzimmer ist durchaus noch einmal groß.

Der Amazon Echo Spot ist aktuell in Schwarz und Weiß zu haben.

Der Echo Spot ist aus unserer Sicht der bessere Show: Beim Amazon Echo mit großem Display fehlt uns in vielen Fällen die Begründung, wofür eine Anzeige überhaupt nötig ist. Beim Echo Spot wirkt das alles passender. Vielleicht auch deswegen, weil das Display einfach viel kleiner ist.

Als Radiowecker macht der Echo Spot eine ganz hervorragende Figur – und das nicht nur im Schlafzimmer, wo sein Einsatz samt Kamera und Mikrofon vermutlich sowieso die eine oder andere Diskussion verursacht. Er findet einen guten Platz in der Küche oder im Wohnzimmerregal. Qualität und Lautstärke des Lautsprechers reichen nicht, um eine Party zu beschallen, aber voll und ganz für Hintergrundsound.

Letztlich ist der Echo Spot die logische Weiterentwicklung der Echos. Wer nur ein paar Smart-Home-Aufgaben und gelegentlich einen Timer für's Nudelwasser laufen lassen möchte, braucht das Display nicht und kann auf den deutlich günstigeren Echo Dot zurückgreifen. Irgendwie stylischer ist es dann aber schon mit der Anzeige.

Kompletter Beitrag

Read More »

Test: SNES-Mini-Klon – gute Hardware, falsche Spiele

Die Retro-Konsole SNES Classic Mini von Nintendo ist ein voller Erfolg und dementsprechend schwer zu bekommen. Entweder ist das Modell vergriffen oder nur zu horrenden Preisen erhältlich. Eine vermeintliche Alternative sind billige Kopien der Konsole aus China. Wir haben einen solchen Klon getestet und verraten, ob sich der Kauf lohnt.

Der Klon des SNES Mini kommt circa drei Wochen nach der Bestellung ordentlich verpackt bei uns an. Nach dem Öffnen des Kartons folgt eine positive Überraschung: Der Klon sieht dem originalen SNES Mini ähnlich und ist gut verarbeitet. Das Gehäuse der Klon-Konsole ist zwar ein Stückchen größer als beim SNES Mini von Nintendo, verglichen mit der alten Original-Konsole von 1992, ist aber auch der Klon niedlich klein.

Die Spaltmaße sind gleichmäßig und das Kunststoffgehäuse wirkt hochwertig. Die beiden Controller sind den echten SNES-Controllern nachempfunden und haben eine angenehme Haptik. Für die Stromversorgung ist, anders als beim Original, ein microUSB-Netzteil beigepackt. Auch ein HDMI-Kabel gehört zum Lieferumfang.

Hauptunterscheidungsmerkmale zum Original von Nintendo sind eine frontal angebrachte Status-LED, andere Steckverbinder für die Controller und die fehlenden Nintendo-Schriftzüge. Vom Druckpunkt unterscheiden sich die Klon-Controller übrigens kaum von den Originalen. Das haben wir beim Test der billigen USB-SNES-Controller auch schon anders erlebt.

Die beiden Controller werden an der Vorderseite eingesteckt. Anders als beim echten SNES Classic Mini sind die Anschlüsse frei zugänglich und nicht hinter einer Klappe versteckt. Die Buchsen für microUSB und HDMI sitzen auf der Rückseite des Gehäuses. Die Status-LED auf der Vorderseite zeigt an, ob die Konsole eingeschaltet ist.

Die billige Klon-Konsole aus China hat eine riesige Spielesammlung an Bord. Insgesamt sind bei unserem Testmodell über 600 Games verfügbar. Zu den bekannten Titeln gehören beispielsweise Super Mario Bros 2 & 3, Double Dragon, Bomber Man und Donkey Kong.

Spätestens bei einem Blick auf die Spiele-Liste merken echte Konsolen-Profis, dass hier etwas nicht stimmt. Und zwar passen die Games nicht zur Konsole. Mario Bros und Donkey Kong sind eigentlich Spiele für die alte NES-Konsole von Nintendo. Die Versionen für den Nachfolger SNES heißen Super Mario World und Donkey Kong Country. Ob es sich hierbei um einen Schreibfehler handelt?

Ob für die Spiele eine Lizenzierung vorliegt, konnte oder wollte uns keiner der Shops beantworten. Die Anzahl der Spiele und der geringe Preis sprechen allerdings dafür, dass es sich um illegal genutzte Software handelt.

Nach dem Auspacken wollen wir die Konsole sofort ausprobieren. Controller, microUSB- und HDMI-Kabel anschließen, einschalten und los geht's. Soweit funktioniert der SNES-Mini-Klon wie erhofft. Nach dem Einschalten zeigt der Monitor einen Auswahlscreen mit den übergeordneten Spielkategorien Action, Shoot, Sport, Fighting, Racing und Puzzle. Ein Knopfdruck am Controller öffnet den jeweiligen Ordner und zeigt eine Liste mit Spielen. Nach einem weiteren Knopfdruck startet der gewählte Titel und das Spiel beginnt. Soweit klappt alles problemlos.

Allerdings stellen wir schnell fest, dass es sich tatsächlich um lauter Spiele für Nintendo NES handelt. SNES-Titel suchen wir vergebens. Eigentlich hatten wir bei über 600 Spielen die Hoffnung, dass wir auf der Konsole zumindest einen Teil der bekannten SNES-Titel finden, darunter Klassiker wie F-Zero, Super Mario World, Super Mario Kart, Secret of Mana, Tetris Attack oder Zelda.

Zwar laufen die vorhandenen Spiele problemlos auch zu zweit, so richtige Freude will aber nicht aufkommen. Die NES-Spiele sind zwar nicht schlecht, wir hatten aber Games der nächsten Generation erwartet.

Nach ersten Recherchen gibt es derzeit auch keine Möglichkeit, eigene Spiele auf dem System zu installieren. Die nachträgliche Bestückung mit SNES-Inhalten fällt also aus.

Ein weiteres Problem ist der Wechsel zwischen den Spielen. Bei allen anderen Systemen, die wir bisher getestet haben, konnte der Nutzer die aktuelle Partie per Knopfdruck beenden und so zurück ins Hauptmenü kommen. Bei diesem Klon ist das nicht vorgesehen: Um ein Spiel zu verlassen, ist tatsächlich immer ein Neustart notwendig. Das ist umständlich und kostet, trotz kurzer Startphase, unnötig Zeit.

Der Klon des Nintendo SNES Classic Mini ist vor allem bei chinesischen Shops, bei Ebay und über Amazon verfügbar. Die Preise schwanken zwischen 30 und 50 Euro. Die Lieferzeit unserer Konsole lag bei drei Wochen.

Derzeit wird die Billig-Konsole auch auf Facebook beworben. Dass nur alte Games darauf laufen, bleibt allerdings unerwähnt.

Optik und Haptik der Klon-Konsole sind super. Auch die Controller funktionieren gut und haben einen angenehmen Druckpunkt. Für den Preis von unter 50 Euro ist das soweit auch in Ordnung.

Allerdings handelt es sich bei der dreisten Kopie des SNES Classic Mini um eine echte Mogelpackung. Wer gehofft hatte, seine alten SNES-Lieblingsspiele zocken zu können, wird schwer enttäuscht. Die Konsole beinhaltet zwar tatsächlich über 600 Spiele, ein echtes SNES-Spiel ist aber nicht dabei.

Wer sowieso lieber alte NES-Games zockt und sich mit den vorinstallierten Inhalten zufrieden gibt, bekommt eine optisch gelungene Konsole zu einem überschaubaren Preis.

Wer echte SNES-Titel spielen möchte, lässt die Finger vom billigen Klon und kauft stattdessen das Original von Nintendo. Wer lieber klassische Arcade-Games zockt, der sollte sich die Konsole Pandora's Box zulegen. Wer sich nicht für eine einzige Konsole entscheiden will, baut seine Retro-Konsole am besten selbst.

  • Kaufberatung Retro-Konsolen: Nintendo, Sega, Atari & Co.
  • Anleitung: Retro-Konsole mit dem Raspberry Pi selber bauen
  • Retro-Konsole Nintendo SNES Classic Mini im Test: Kaufen!
  • Arcade-Feeling: Retro-Konsole Pandora's Box im Test
  • Mobile Retro-Konsole aus China im Test: 10.000 Spiele, 40 Euro

Kompletter Beitrag

Read More »

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.plugin cookies

ACEPTAR
Aviso de cookies
Beaktiv @ 2016