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Land Rover Explore im Test: ultimatives Outdoor-Handy?

Es wirkt extrem robust und kommt mit pfiffigen Ideen für den Outdoor-Einsatz: das Land Rover Explore. Warum das Handy in unseren Augen das fast perfekte Outdoor-Smartphone ist, erklärt unser Test.

Das Land Rover Explore entspringt einer Kooperation des Autoherstellers Land Rover und des Smartphone-Herstellers Bullitt Group, auch das von uns als gut befundene CAT S61 (Testbericht) stammt von dieser Firma. Schon beim ersten Blick auf das Land Rover Explore wird klar, dass Bullit wirklich Know-how in diesem Bereich hat. Das Handy wirkt superrobust, und obwohl es sich um ein Outdoor-Handy handelt, auf seine Art geradezu edel. Im Design des Smartphones findet sich sogar ein „echtes“ Stück Land Rover wieder: Die gitterförmige Abdeckung des Lautsprechers unterhalb des Displays ist dem Kühlergrill neuerer Land-Rover-Modelle nachempfunden.

Die robuste Haptik verdankt das Explore in erster Linie dem rundum laufenden Metallrahmen, der einen unverwüstlichen Eindruck macht. Dieser setzt sich beim Power-Button und Lautstärkewippe auf der linken Seite fort. Die Tasten sind aus Metall und haben ein eingefrästes Muster, das sie sehr griffig macht. Unten am Handy ist ein USB-Typ-C-Anschluss, oben eine Kopfhörerbuchse. Auf der Rückseite findet sich oben im linken Bereich die Hauptkamera des Smartphones, rechts davon ist das Land-Rover-Logo in die gummierte Oberfläche eingestanzt. Die Abmessungen des Land Rover Explore betragen 152 × 75,3 × 14 Millimeter bei einem Gewicht von 232 Gramm.

Unterhalb Kamera und Logo befinden sich acht vergoldete Kontaktpunkte zur Verbindung mit speziellem Zubehör, das magnetisch am Land Rover Explore haftet. Im Lieferumfang des Outdoor-Smartphones befindet sich dann auch gleich ein sogenanntes „Adventure Pack“. Zu diesem gehört ein externer Akku nebst integrierter GPS-Antenne, der sich eben dieser Möglichkeit zur Erweiterung der Funktionalität des Smartphones bedient. Einfach hinten aufgelegt ist die Verbindung über Magnet dann bombig fest und stabil.

Das sowieso schon hohe Gewicht des Explore steigt mit dem zusätzlichen Akku dann aber auf insgesamt knapp 420 Gramm. Auch die Dicke von mehr als zwei Zentimetern machen aus dem Smartphone einen ganz schönen Brocken. Dafür bekommt man allerdings eine Akkukapazität von insgesamt fast 8000 mAh und eine Antenne, wie man sie sonst nur in professionellen GPS-Geräten findet. Zum Adventure Pack gehört weiterhin eine Schutzhülle mit abnehmbarem Karabinerhaken für die Kombination aus Smartphone und Zusatzakku. Optional gibt es mit dem Akku-Pack noch eine 4370-mAh-Batterie zum Anstecken (ohne zusätzliche GPS-Antenne) und eine Fahrradhalterung inklusive Hülle (Fahrrad-Pack).

Für genügend Power sollen beim Land Rover Explore insgesamt zehn CPU-Kerne sorgen. Der Helio-X27-SoC des Herstellers Mediatek kommt mit zwei Cortex-A72-Kernen mit 2,6 GHz Maximaltakt, vier Cortex-A53-Kernen mit 2,0 GHz Maximaltakt und vier Cortex-A53-Kernen mit 1,6 GHz Maximaltakt. Neben 4 GByte Arbeitsspeicher hat das Outdoor-Handy 64 GByte internen Speicher. Zur Erweiterung gibt es einen MicroSD-Karten-Slot. Statt einer Speicherkarte kann in den Hybrid-Slot auch eine zweite Nano-SIM-Karte eingesetzt werden.

Ins mobile Internet geht das Explore per LTE mit bis zu 300 Mbit/s im Downstream. Mit Routern verbindet sich das Handy nach WLAN 802.11 a, b, g, n und ac im 2,4- und 5-GHz-Frequenzband. Neben NFC gibt es in Sachen Konnektivität noch Bluetooth in Version 4.1. Zur Navigation gibt es GPS, AGPS und GLONASS. Mit angedocktem Battery Pack des Adventure Packs greift das Handy außerdem auf eine zusätzliche GPS-Antenne für besseren Empfang zu. Der fest verbaute Akku des Land Rover Explore hat eine Kapazität von 4000 mAh und unterstützt die Schnellladetechnologie Pump Express des Chip-Herstellers Mediatek. Der Akku der ansteckbaren Zusatzbatterie hat eine Kapazität von 3620 mAh. Alternativ gibt es noch ein optionales Akku Pack, das eine zusätzliche Kapazität von 4370 mAh bietet.

Nach IP68-Zertifizierung ist das Land Rover Explore gegen Schmutz und Staub geschützt und nimmt auch bei längeren Tauchgängen keinen Schaden. Der Hersteller verspricht eine Sturzfestigkeit aus einer Höhe von bis zu 1,8 Metern. Weiterhin erfüllt das Handy einige Punkte der Militärnorm MIL SPEC 810G: Es hält Temperaturveränderungen zwischen minus 30 und plus 65 Grad aus, ist vibrationsbeständig nach Kategorie 4 und beständig gegenüber Feuchtigkeit und Salznebel.

Das 5 Zoll große IPS-Display des Outdoor-Smartphones mit von Werk aus aufgebrachter Schutzfolie löst 1920 × 1080 Pixel auf. Es ist laut Hersteller „optimiert für die Verwendung im Freien mit Ablesbarkeit bei Sonnenlicht sowie Bedienbarkeit mit nassen Fingern und Handschuhen“. Beides können wir nach unserem Test bestätigen. Für Letzteres muss der entsprechende Modus jedoch in den Display-Systemeinstellungen aktiviert sein.

Nicht nur, was die maximale Helligkeit und die Bedienung angeht, macht das Explore einen guten Eindruck: Blickwinkelstabilität und Farbwiedergabe gefallen uns sehr gut. Wer möchte, der kann selbst Hand an Kontrast, Sättigung, Farbtemperatur legen. Das entsprechende Optionsmenü nennt sich MiraVision und findet sich auch in den Systemeinstellungen unter dem Punkt Display. Zur besseren Lesbarkeit in der Nacht besteht außerdem die Möglichkeit den Bildschirm durch Aktivieren des entsprechenden Modus Gelb, Rot oder Orange einzufärben.

Die Hauptkamera des Explore mit Phasenvergleich-Autofokus löst 16 Megapixel auf und hat einen Dual-LED-Blitz. Vorne gibt es eine 8-Megapixel-Frontcam. Zwar liefert die Hauptkamera des Explore keine sonderlich satten Farben, dafür sind Kontrast und Schärfe stimmig. Es gelingen durchaus ansehnliche Ergebnisse mit der Knipse. Die Frontkamera hingegen konnte uns nicht überzeugen. Mit aktuellen High-End-Smartphones – immerhin ist das Explore mit 650 Euro nicht gerade ein günstiges Handy – kann das Outdoor-Smartphone nicht mithalten.

Etwas mehr als 94.000 Punkte im AnTuTu-Benchmark stehen in der Regel für eine flüssige und reibungslose Systemperformance. Dsa bestätig die Praxis: Selbst viele gleichzeitig laufende Applikationen bringen das Smartphone nicht ins Straucheln. Der 4000-mAh-Akku bringt den Besitzer auch bei stärkerer Nutzung des Smartphones über knapp zwei Tage. Mit angesteckter Zusatzbatterie sind noch mal knapp zwei Tage drin. Im Outdoor-Einsatz mit nur mäßiger Nutzung rechnen wir mit einer Laufzeit von bis zu einer Woche.

Schon das integrierte GPS-Modul ist so gut, dass wir mit unseren Messmethoden bei Nutzung der externen GPS-Antenne keine besseren Ergebnisse erzielten. Selbst im Inneren erreichte das Handy eine hohe Genauigkeit von einem Meter. Seine Stärken dürfte die im Zusatzakku des Adventure-Pack integrierte Keramik-GPS-Patchantenne in Gebieten ausspielen, wo nur wenige Satelliten in Sicht sind. Der hinter einem Land-Rover-Kühlergrill-Imitat verborgene Lautsprecher des Smartphones klingt recht ordentlich, allerdings tönen die hohen Frequenzen schon fast etwas zu schrill. Dies ist allerdings vor allem bei Maximallautstärke der Fall, die der Nutzer in der Regel nicht benötigt.

Für uns wenig überraschend hat das Land Rover Explore all unserer Belastungstests ohne ernsthafte Schäden überstanden. Wie üblich haben wir das Outdoor-Gerät Schmutz und Staub in größerem Ausmaß ausgesetzt, das Handy längere Zeit mehrmals tauchen geschickt und aus einer Höhe von circa 1,50 Meter auf verschiedene Untergründe (unter anderem Feldwege, Steinboden und Holzboden) fallen lassen. Selbst Kratzer und andere äußerliche Auswirkungen hielten sich dabei in Grenzen.

Die Anpassungen des Herstellers an das installierte Android in Version 7.1.1 beschränken sich in erster Linie auf vorinstallierte Applikationen für den Outdoor-Einsatz. Beispielsweise gibt es einen eigenen App-Store mit großer Auswahl an Programmen zur Unterstützung beim Wandern, Radfahren und Co., ein Dashboard mit Schnellzugriff auf nützliche Tools und Wetterinformationen und Apps wie Geocaching oder ViewRanger. Für letztere App bekommt der Käufer einen Gutschein für freien Zugang zu landesweiten topografischen Karten und zum Herunterladen benutzerdefinierter Kartenbereiche über mehrere Länder hinweg. Der zum Zeitpunkt des Tests installierte Google-Sicherheitspatch stammte vom 05. April 2018. Ein Update auf Android Oreo hat der Hersteller angekündigt.

Das Land Rover Explore macht einen sehr guten Job als robustes Smartphone, das auf längeren Touren fernab der Zivilisation zuverlässiger Begleiter sein will, nicht nur bei der Gartenarbeit oder Spaziergängen mit dem Hund als Schmutz und Witterungsverhältnissen trotzendes Zweitgerät dient. Für diesen Zweck eignet sich schon ein günstiges Gerät wie das Cubot King Kong (Testbericht).

Wer jedoch mehrere Tage in der Natur unterwegs ist, der wird beispielsweise den ansteckbaren Zweit-Akku und die zusätzliche externe GPS-Antenne zu schätzen wissen. Davon abgesehen bietet das Explore eine gute Performance und hat ein tolles Display. Die Kameraqualität hingegen dürfte etwas besser sein und auch die Auslieferung mit Android 7.1.1 trübt ein wenig das ansonsten sehr gute Gesamtbild. Zumindest hat der Hersteller ein Update auf Android 8 Oreo versprochen.

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Vergleichstest: 2-in-1-Adapter mit USB Type-C und 3,5 mm

Um Smartphones noch dünner zu konstruieren, verzichten Hersteller auf einen Klinkenanschluss mit 3,5 mm. Dann lässt sich lediglich über den USB-C-Anschluss Musik hören. Zeitgleich den Akku zu laden, funktioniert dann nur noch mit 2-in-1-Adapter. Wir haben fünf solcher Adapter getestet.

Folgende 2-in1-Adapter, die USB-C-Eingang und 3,5-mm-Klinke bieten, haben wir getestet: den EC270 von Sony, den Typ C von Aktrend, den 2-in-1 von Allcaca und den 2-in-1 Silver beziehungsweise 2-in-1 Black von Sociny. Während vier Produkte von Drittanbietern kommen, ist das Sony EC270 ein Markenprodukt und damit preislich ein Ausreißer. Bis auf die hohe Verarbeitungsqualität ist der Sony-Adapter funktional identisch zu den anderen.

An folgenden Smartphones haben wir die Adapter getestet: HTC U12 Plus (Testbericht), Pixel 2 XL von Google (Testbericht), Nokia 8 Sirocco von HMD Global (Testbericht), Mi Mix 2 von Xiaomi (Testbericht), Motorola Z3 Play von Lenovo (Testbericht) sowie das Xperia XZ2 Premium von Sony (Testbericht folgt).

Volle Kompatibilität bieten sie für Smartphones von Huawei, Motorola und Sony. Die Smartphones von HTC, Google Pixel, Nokia und Xiaomi laden die Kabel zwar auf, Musik spielen sie aber nicht ab. Google, HTC und Nokia setzen auf einen speziellen Digital-Analog-Wandler, weshalb die Mehrheit aller verfügbaren Adapter inkompatibel sind. Wir haben bei den Herstellern nachgefragt, welche Adapter sie ihren Kunden empfehlen. Sobald uns eine Antwort vorliegt, aktualisieren wir diesen Vergleichstest.

Wie der Sony-Adapter bietet auch der Hersteller Allcaca eine sehr gute Verarbeitungsqualität bei seinem Adapter. Das 13,5 cm lange Kabel ist mit Nylon umflochten. Das macht das Produkt strapazierfähiger als eine einfache Isolierung wie beispielsweise bei den beiden Produkten von Sociny. Der Hersteller hat sich bei der Verarbeitung besonders wenig Mühe gegeben: Das Kabelgehäuse ist leicht eingedrückt. Darüber hinaus geht der USB-C-Anschluss nicht vollständig rein, sondern schaut ein gutes Stück raus. Außerdem fällt auf: Beide Sociny-Adapter geben ein Grundrauschen von sich. Dieser Mangel ist uns bei den Produkten von Sony und Aktrend nicht aufgefallen.

Wer viel Wert auf eine hohe Verarbeitungsqualität legt, sollte zum Markenprodukt – dem Sony EC270 – greifen. Eine preislich attraktivere Alternative ist der Adapter von Aktrend mit ebenfalls solider Qualität. Der dritte Platz geht an Allcaca mit seinem aus Nylon geflochtenen Adapter, der ebenfalls ein wenig Rauschen besitzt. Die zwei Produkte von Sociny sind aufgrund der Ungenauigkeit und teilweise mangelhaften Verarbeitung durchgefallen.

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Samsung Mobile CSP mit Smartphone-Reparatur und Co. auf der IFA

Ein kleiner Hinweis am Rande: auf der IFA 2018 in Berlin hat Samsung auch die eigenen Service Plaza vertreten. Die Samsung Customer Service Plaza sind über Deutschland verteilte Anlaufstellen, in welchen Nutzer beispielsweise ein Galaxy S9+ in weniger als einer Stunde direkt vor Ort repariert bekommen können.

In Berlin wird man die nächsten Monate zudem einen weiteren Versuch starten und ein mobilles Customer Service Plaza anbieten. Um das ganze Konzept auch mal auszuprobieren, stellt man auf der IFA 2018 zwischen CityCube und Rest der IFA ein mobiles CSP aus, in welchem Kunden auch ihr Smartphone reparieren lassen und dabei live zuschauen können.

Ich selber habe mir eine Displayfolie kostenlos mit UV-Licht auf das Galaxy S9+ aufbringen lassen, aber sogar ganze Displayreparaturen sind vor Ort möglich. Wer möchte kann sich bei Gelegenheit einen Termin auf der IFA direkt am mobilen CSP machen und dort dann das Galaxy S8, S8+, S9, S9+ und Note8 reparieren lassen. Kostenlos für Garantiefälle, aber auch für sonstige Reparaturen ist man wohl kulant. Bevor ihr nun den CSP auf der IFA flutet um euer Smartphone reparieren zu lassen: vor Ort sind die Termine gerade für Reparaturen stark begrenzt, aber wer sich beeilt… vielleicht kann sich der eine oder die andere ja über einen kostenlosen Service jeden Tag von 11-13 und 15-17 Uhr für Reparaturen oder darüber hinaus auch Displayfolien freuen 😉 die IFA dauert bis Mittwoch und hätte ich mein Galaxy S9+ nicht gerade erst reparieren lassen, hätte ich die Gelegenheit auf der IFA glatt genutzt.

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Neue Apple iPhones in drei Größen im „iPhone X“-Stil

Neue Apple iPhones in drei Größen im

Apple soll US-Medienberichten zufolge für alle Preisklassen seiner nächsten iPhones das Design des aktuellen Top-Modells X übernehmen. Der Konzern wird ins wichtige Weihnachtsgeschäft mit Telefonen in drei unterschiedlichen Bildschirmgrößen gehen – so zumindest Bloomberg News heute in Berufung auf Apple-Insider.

Diagonale von 6,5 Zoll

Das günstigere Modell solle ein 6,1 Zoll (15,5 cm) großes Display bekommen. Im Gegensatz zum über 1000 Euro teuren iPhone X solle es einen LCD-Bildschirm statt der kontrastreicheren OLED-Technologie haben – und der Rahmen werde aus Aluminium statt Edelstahl sein.

FaceID auch für günstigere iPhones

Neben einer Auffrischung des iPhone X mit seinem 5,8-Zoll-Display werde es auch eine größere Version mit einer Diagonale von rund 6,5 Zoll (16,5 cm) geben, hieß es weiter. Die mit dem iPhone X eingeführte Gesichtserkennung FaceID werde nun in allen Modellen den Fingerabdruck-Sensor ersetzen. Die Informationen decken sich mit den Prognosen des angesehenen Branchenanalysten Ming-Chi Kuo.

Apple war es mit dem iPhone X trotz anfänglicher Zweifel von Branchenbeobachtern gelungen, die noch einmal deutlich höhere Preismarke von 1000 Dollar bzw. Euro zu etablieren. Das iPhone X blieb dem Konzern zufolge bis ins vergangene Quartal hinein das bestverkaufte Modell. Inzwischen brachten diverse Rivalen von Samsung bis Huawei ähnliche Geräte in dieser Preisklasse heraus.

Deutlich höhere Preismarke

Apple war es mit dem iPhone X trotz anfänglicher Zweifel von Branchenbeobachtern gelungen, die noch einmal deutlich höhere Preismarke von 1000 Dollar bzw. Euro zu etablieren. Das iPhone X blieb dem Konzern zufolge bis ins vergangene Quartal hinein das bestverkaufte Modell. Inzwischen brachten diverse Rivalen von Samsung bis Huawei ähnliche Geräte in dieser Preisklasse heraus.

Außer den iPhones habe Apple auch neue Modelle für der Computeruhr Apple Watch, der hochpreisigen iPad-Pro-Tablets sowie der drahtlosen AirPods-Ohrhörer für den Marktstart in diesem Jahr vorbereitet, schrieb Bloomberg weiter. Mit der Präsentation der neuen iPhones wird – wie in vergangenen Jahren – für Mitte September gerechnet.

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Hands-On mit dem LG G7 ThinQ: Allrounder-Smartphone mit Extras #Test

Hands-On LG G7 ThinQ

Das LG G7 ThinQ ist ein sehr gut ausgestattetes Flaggschiff und auch optisch ein wahrer Augenschmaus. Es strahlt blendend hell, seine Dual-Kamera mit Weitwinkel-Linse ist wirklich klasse und die Audio-Features sind herausragend. Wir haben uns das Smartphone angeschaut und ausgiebig getestet.

Im Gegensatz zu den meisten großen Smartphone-Herstellern, die im Frühjahr ihre neuesten Flaggschiffe präsentierten, hat sich LG mit seinem G7 mehr Zeit gelassen. Besonders interessant für den Test waren die Kamera- und Audiofunktionen. LG legt neben der Kamera mit künstlicher Intelligenz einen starken Fokus auf die Klangqualität und hat einen separat konfigurierbaren Digital-Analog-Konverter in das Smartphone eingebaut

Schickes Design

Auf der Vorderseite des LG G7 ThinQ ist fast nur der Bildschirm erkennbar. Der besteht wie die zur Seite hin leicht abgerundete Glas-Rückseite aus kratz- und sprungfestem Gorilla Glass 5. Natürlich ist das Flaggschiff nach dem IP68-Standard auch wasser- und staubdicht. Auf der Rückseite gibt’s einen Fingerabdrucksensor. Mit 8,86 Millimetern ist das G7 sehr schlank und trotz seiner Größe mit 161 Gramm erstaunlich leicht. Die Lautsprecher des G7 sind durch die „Boombox“-Funktion besonders laut – LG nutzt hier das Innere des Geräts als Resonanz-Körper. Nettes Extra für Musikliebhaber: Beim Kopfhörer erhöht ein Audiowandler (HiFi-Quad-DAC) sogar noch die Klangqualität. Aber auch mitgelieferten Standard-Kopfhörer haben einem satten und ausgewogenen Klang.

Brillantes Display

Optisch vollkommen gelungen ist das sehr scharfe 6,1-Zoll Display im besonders langen 19,5:9-Format, dessen Helligkeit auf Wunsch noch verstärkt werden kann. Der Test zeigte: Farben und Kontraste sind kräftig, die Blickwinkelstabilität ist klasse, und tatsächlich strahlt es auf höchster Stufe so brillant, dass man es auch im Sonnenlicht gut ablesen kann. Das funktioniert dank eines besonders hellen MLCD+-Bildschirms, das echte weiße Pixel verwendet. Satte 3.120 x 1.440 Pixel (QHD+-Auflösung) quetschen sich aufs Display.

Satte Power

Im Inneren arbeitet ein Snapdragon 845 von Qualcomm – immer noch der beste Prozessor in Punkto Geschwindigkeit und Energieeffizienz. Vier Gigabyte Arbeitsspeicher sorgen dafür, dass man mit dem G7 ThinQ schnell und elegant arbeiten kann. Der interne 64 Gigabyte große Speicher lässt sich durch eine microSD-Karte noch um bis zu 400 Gigabyte erweitern. Allerdings ist der Akku mit knapp 3000 Milliamperestunden nicht besonders üppig. Bei der klassischen Nutzung hält das Gerät dennoch locker mindestens 12 Stunden. Ein Grund: das Betriebssystem Android 8.0 Oreo ist energiesparend, und außerdem lässt sich der Akku schnell und drahtlos laden.

Kamera mit Weitwinkel-Linse

Das G7 ThinQ bietet eine erstklassige Kamera. LG verwendet zwei: eine normale 16-Megapixel-Linse mit lichtstarker f/1,6-Blende und eine 16-Megapixel-Linse mit 107-Grad-Weitwinkel und f/1,9-Blende. Beide liefern bei Tageslicht sehr gute Bilder. Und: Wischt man seitwärts über den Auslöser, kann man schnell zwischen beiden Kameras wechseln. Der Porträtmodus mit unscharfem Hintergrund funktioniert bei Front- und Hauptkamera gut und arbeitet fast fehlerfrei, und die Schärfe lässt sich auch später noch anpassen.
Beide Kameras machten beim Test generell einen guten Eindruck – Aufnahmen bei wenig Licht rauschen allerdings. Zusätzlich hat das LG G7 einen speziellen Dunkel-Modus, mit dem bei schlechten Lichtbedingungen bessere Fotos gelingen.

Künstliche Intelligenz

Das G7 hat auch eine sogenannte „AI Cam“, also eine Art „Künstlicher Intelligenz“, die Motive automatisch erkennt und entsprechend die Einstellungen anpasst – daher auch die zusätzliche Bezeichnung „ThinQ“ – sie steht dafür, dass sich das G7 auch mit anderen LG-ThinQ-Geräten aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte und Anwendungen versteht. Dort gibt es die Schnittstelle schon länger. Und die KI unterstützt zum Beispiel Funktionen wie die Spracherkennung. Durch zwei Fernfeldmikrofone wie bei Amazon Echo oder Google Home sind das G7 und sein Assistent auch aus fünf Metern Entfernung gut steuerbar. Dazu gesellt sich „Vision AI“, womit die Kamera Motive aus 19 Szenarien erkennen und einen passenden Modus mit den bestmöglichen Parametern ermitteln soll. Zur Aktivierung des Google Assistant (einmal klicken) und von Google Lens (zweimal) gibt es einen eigenen Hardware-Button auf der linken Seite.

Fazit Hands On LG G7

Das LG G7 ThinQ punktet mit einem großen, scharfen und vor allem sommertauglich hellen Display im modernen Langformat (19,5:9). Im Labor-Test machte die Dual-Kamera mit Weitwinkel-Knipse nur einen mittelprächtigen Eindruck – den kann auch der besondere Nachtmodus für schlechte Lichtverhältnisse nicht retten. Gut: Der Prozessor ist schnell, drahtloses und schnelles Laden sind möglich

Datenblatt LG G7 ThinQ Smartphone

  • Display 6.,1 Zoll großes MLCD+/OLED „Super Bright“-Panel mit der QHD+-Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixeln,
  • Pixeldichte 564 dpi
  • Prozessor Qualcomm Snapdragon 845
  • Arbeitsspeicher 4 bzw. 6 GB DDR4 RAM
  • Interner Speicher 64 bzw. 128 GB UFS 2.1, per microSD-Karte um bis zu 2 TB erweiterbar
  • Kamera hinten Dual-Cam mit 2 x 16 MP, einmal 107 Grad Weitwinkel mit f/1.9-Blende und einmal f/1.7-Blende und optische Bildstabilisierung
  • Kamera vorne 8 MP Weitwinkel mit f/1.9-Blende
  • Betriebssystem Android 8.0 Oreo
  • Akku 3.000 mAh mit Quick Charge 3.0 und Wireless Charging
  • Konnektivität Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 5.0 BLE, NFC,
  • USB Typ-C-Anschluss 2.0 (3.1-kompatibel)
  • Fingerabdrucksensor, Google Lens, AI Cam
  • Maße 153,2 x 71,9 x 7,9 mm
  • Gewicht 162 g
  • Farben Moroccan Blue, Aurora Black, Raspberry Rose, Platinum Gray

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