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BestCast 113: MWC 2017 Highlights und Eure Fragen

Eine neue Folge des BestCasts ist online. Kamal und ich, wir sind zurück von dem MWC 2017 und erzählen Euch dieses Mal etwas über unsere Highlights. Dazu gibt es wie immer Eure Fragen und die dazugehörigen Antworten. Übrigens, hier haben wir für Euch eine
Übersicht zum MWC 2017zusammengetragen.

  1. MWC 2017 (00:24)
  2. Fragen und Antworten (07:14)

P.S.: Bei iTunes gibt es die
Audio-Version des BestCast

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Samsung präsentiert die besten Themes aus 2016

Samsung hat die besten und beliebtesten Themes aus dem vergangenen Jahr gekürt.

Die TouchWiz-Oberfläche von Samsung sorgt schon seit Jahren für hitzige Diskussionen, besonders wenn es um das Aussehen der Benutzeroberfläche geht. Mit fast jedem neuen Flaggschiff-Modell hat Samsung der hauseigenen UI auch einen neuen Look spendiert. Manchen gefällt das Design und wissen die Funktionen sogar zu schätzen. Andere Nutzer wiederum laufen vor Schreck davon, wenn sie nur „TouchWiz“ hören bzw. sehen. In der vergangenen Zeit hat Samsung in Sachen UI so einiges verbessert und optimiert. Mittlerweile sieht das Ganze auch recht sehenswert aus, Stichwort: Grace UX. Aber nach wie vor trifft das Design nicht jeden Geschmack. Erfreulich, dass es den Theme-Store gibt.

Im Theme-Store gibt es eine große Auswahl an Themes für die unterstützten Galaxy-Geräte. Ob Hintergrundbilder oder Icons, von simpel bis knallbunt, es ist quasi für jeden etwas dabei. Samsung hat nun die besten und beliebtesten Themes aus dem Jahr 2016 bekannt gegeben und diese in die „Samsung Themes Hall of Fame“ aufgenommen. Es gibt eine Top 10 mit den jeweils besten kostenlosen und besten kostenpflichtigen Themes, gefolgt von den besten Themes je nach Land und einer Auswahl der Samsung-Redaktion. Gezeigt werden ebenfalls Top-Themes, die nach den Bewertungen sowie Kommentaren der Nutzer aufgelistet sind. Und auch eine Kategorie mit den besten Theme-Designer darf nicht fehlen.

Um die besten Themes bestaunen zu können, klickt einfach auf diesen Link. Vielleicht ist euer Lieblings-Theme auch mit dabei.

Quelle: Galaxy Theme Store, via SamMobile

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Huawei P10 im Test: High-End-Smartphone ohne Extras

Das P9 aus dem vergangenen Jahr wird durch das P10 abgelöst. Ausgestattet mit einem neuen, flotteren Chip kommt das High-End-Smartphone von Huawei in einem handlichen Format daher und wird begleitet von seinem großen Bruder, dem P10 Plus. Das preislich attraktivere P10 lite für das kleine Budget folgt etwas später und komplettiert dann die Familie. Seit gut einer Woche testen wir das neue Gerät im Praxiseinsatz.

Dabei ist uns aufgefallen, dass das P10 so seine Eigenheiten hat. Im Vergleich zur Konkurrenz ist es beispielsweise nicht vollständig wasserdicht, sondern besitzt lediglich ein nanocoating, das Feuchtigkeitsschäden verhindern soll. Solltet Ihr das P10 kaufen oder doch lieber auf das Galaxy S8 warten? Mehr dazu und weitere Stärken sowie Schwächen lest Ihr jetzt im ausführlichen Testbericht von TechStage.

Mit jeder Gerätegeneration, die Huawei der Welt präsentiert, gewinnt das chinesische Technologieunternehmen mehr Selbstbewusstsein und Durchsetzungskraft in Sachen Design. Die Telefone sind exzellent verarbeitet und wirken extrem hochwertig. Kaum zu glauben, dass das Image vor fünf Jahren ein anderes war: Die Smartphones wurden für 99 Euro im Discounter verramscht und den Leuten auf der Straße musste man erklären, wie der Huawei ausgesprochen wird. Mit einem globalen Marktanteil von 9,3 Prozent
1befindet sich Huawei Device auf Platz drei der Top-Hersteller und hat schon seit längerem ein Wort mitzusprechen.

Genau wie beim letzten großen Hit, dem
Mate 9 (Testbericht), verfügt auch das P10 über eine erstklassige Produktqualität. Das 145 Gramm leichte Smartphone hat eine Dimension von 145 × 69 × 7 Millimeter und liegt bequem in der Hand. Das Gehäuse wird aus einem Aluminiumblock herausgefräst, das sorgt für besondere Stabilität. Je nach Farbauswahl – und die ist groß – ist die Materialverarbeitung anders. Unsere Ausführung namens Graphite Black wird beispielsweise eloxiert und durch Sandstrahlen veredelt. Das sogenannte Prestige Gold dagegen hat auf der Rückseite kleine dreidimensionale, fast schon pyramidenartige Unebenheiten, die nicht nur für einen fest Griff sorgen, sondern auch Fingerabdrücke abweisen. Daneben gibt es erstmals zwei außergewöhnliche Farben: Dazzling Blue und Greenery. Für sie zeichnet sich das US-amerikanischen
Pantone Color Instituteverantwortlich. Das Haus ist in der künstlerischen Szene für seinen zeitgeistigen und innovativen Beitrag bekannt. Den Nicht-Farbenthusiasten, der sein P10 bei Amazon oder im Saturn-Markt nebenan kauft, dürfte das egal sein.

Das Schutzglas des P10, das die komplette vordere Seite bedeckt, ist Gorilla Glass 5 von Corning. An den Seiten ist es minimal konvex gewölbt, so dass man es kaum fühlen, aber optisch durch die deformierten Lichtreflexionen sehen kann. Glas kommt auch hinten zum Einsatz: Das Fenster der Dual-Kamera geht nahtlos in das Gehäuse über. Einen Unterschied nimmt man nur durch das Fühlen oder Streichen mit der Fingerkuppe wahr, da die
Friktionbei den Werkstoffen unterschiedlich ist. Ungeachtet dessen scheint die Kameraabdeckung nicht widerstandsfähig zu sein, auch wenn sie ebenfalls von Corning kommt: Schon nach wenigen Tagen haben sich drei Kratzer sichtbar gemacht. Dabei trugen wir das P10 lediglich in der vorderen Jeanstasche. Auf Nachfrage beim Hersteller, ob dies normal sei, hieß es:

„[…] Die Samples [Testgeräte] sind zwar final, jedoch keine Verkaufssamples [Einzelhandelsware] – eventuell hat sich da eines mit einem Makel eingeschlichen“.

TechStage empfiehlt dennoch eine Hülle oder alternativ das mitgelieferte und durchsichtige Case zu benutzen.

Das P10 von Huawei Device ist mit seiner Ausstattung ein insgesamt modernes Smartphone. Luft nach oben gibt es zwar immer, ist jedoch bei diesem Paket nicht notwendig. Die Rechenarbeit wird von einem Achtkernprozessor mit viermal 2,4 GHz und viermal 1,8 GHz erledigt. Es handelt sich um den Kirin 960 der hauseigenen Halbleitertochter HiSilicon Technologies. Der Arbeitsspeicher (RAM) hat eine Größe von vier GByte und war bisher in allen Fällen ausreichend. Für die Darstellung von grafischen Elementen steht eine Mali-G71 MP8 von ARM zur Verfügung – sie gehört derzeit zu den besten GPUs. Im AnTuTu-Benchmark (Version 6.2.7) hat das P10 eine Auswertung zwischen 130.000 bis 141.000 Punkten erreicht. Zum Vergleich: Qualcomms bevorstehender
Snapdragon 835erzielt in der aktuellen, noch nicht finalen Ausführung einen Wert von 180.000 Punkten; Apple schafft mit seinem A10 Fusion um die 173.000 Punkte. Unabhängig von diesen Zahlen laufen sowohl das System als auch rechenintensive 3D-Spiele erfreulich flüssig. Während des Testzeitraums konnten wir in diesem Punkt nichts beanstanden.

Der interne Speicher ist 64 GByte groß, davon nutzbar sind allerdings nur 48 GByte. Wer mehr mag, dem wird die Möglichkeit zur Speichererweiterung per microSDXC um zwei TByte angeboten. Zur Ermittlung des Standortes greift das P10 auf vier internationale und regionale Satellitennavigationssysteme zurück: GPS, Beidou aus China, das europäische Galileo sowie das russische GLONASS. In das Internet geht das Telefon über LTE (Kategorie 12 mit bis zu 600 Mbit pro Sekunde) oder WLAN nach 802.11 ac über 2,4 sowie 5 GHz. NFC sowie Bluetooth 4.2 sind natürlich auch integriert, Infrarot wie im beim großen P10 Plus dagegen nicht.

Anders als beim
Huawei P9 (Testbericht)aus dem letzten Jahr, sitzt der aktive Fingerabdrucksensor des P10 auf der Vorderseite unter dem Display. Er ist etwas tiefer eingelassen und wird von der gleichen Glasscheibe geschützt wie das Display. Was das Entsperren des Telefons aus dem Ruhezustand angeht, so sind wir von der Geschwindigkeit fasziniert: Sobald die Luft zwischen den
Papillarleistender Finger und der Sensorfläche zur Seite geschoben wird und die zwei Körper in Berührung kommen, leuchtet das Gerät auf und ist betriebsbereit. Der komplette Prozess nimmt keine Sekundenbruchteile in Anspruch, findet jedoch immer wieder Beachtung. Neu ist auch das Feature Smart Touch: Darunter wird die Multifunktionsfähigkeit des Fingerabdruckes verstanden.

Für die Bedienung gibt die drei Android-typischen, virtuellen Tasten auf dem Display. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, der kann auch exklusiv den Fingerabdrucksensor für alles nutzen: kurzes Berühren für einen Schritt zurück, langes Berühren für Start/Home und links Wischen für die zuletzt verwendeten Apps. Erfordert etwas Gewohnheit, man ist jedoch schnell drin.

Der Bildschirm des P10 hat eine Diagonale von 5,1 Zoll. Das ist unter anderem eines der sichtlichen Unterschiede zum größeren P10 Plus mit 5,5 Zoll. Die Auflösung der Flüssigkristallanzeige ist Full-High-Definition, also 1920 × 1080 Pixel. Die Darstellung mit über zwei Millionen Pixel bei einer Dichte von 432 ppi ist vollkommen in Ordnung und mehr als ausreichend, wenn Virtual Reality keine Primäranwendung ist. Gut gelingen die brillanten Farben, die überaus echt wirken. Auch Helligkeit und Kontraste sind gut; fast schon auf iPhone-Niveau.

Rechnet man den Flächenanteil des Display auf der vorderen Seite aus, so landet das P10 bei einem Wert von 71,2 Prozent. Zur Verdeutlichung: Das
G6 von LG (Hands-on), das der Welt zum selben Zeitpunkt präsentiert wurde, liegt bei einem Display-Oberflächenverhältnis von 78,3 Prozent. Dabei hat es ein 5,7-Zoll-Display mit mehr als vier Millionen Pixel und ist gerade einmal ein Tick größer als das P10 von Huawei Device. Ein Gerät, das den Quotienten noch weiter ausreizen könnte, ist das
Galaxy S8 von Samsung, das wir am Mittwoch, den 29. März 2017, zu Gesicht bekommen werden.

Das P10 ist ein Kamera-Smartphone. Es besitzt eine Dual-Kamera mit einer Linsenkonstruktion, dessen Entwurf zwar von der deutschen Leica Camera AG kommt, die aber von einem Drittanbieter gefertigt wird. Der Aufbau des Systems könnte den einen oder anderen Nutzer bekannt sein: Die Idee wurde bereits im
Mate 9, das Ende 2016 auf den Markt kam, umgesetzt. Die äußere RGB-Kamera mit einem optischen Bildstabilisator (OIS) erfasst das Motiv in Farbe und löst 12 Megapixel auf. Der innere Bildsensor hat 20 Megapixel und sieht nur Schwarzweiß. Hier wird das Bild rein elektronisch stabilisiert. Durch die unterschiedlichen Auflösungen ist ein zweifacher Zoom ohne einen merklichen Qualitätsverlust möglich. Das Vergrößern klappt wahlweise über eine Pinch-To-Zoom-Geste in der Kamera-App, über eine vertikale Leiste am rechten Rand oder über die Lautstärke-Wippe.

Die Blende des P10 hat einen Wert von f/2.2 und trägt die Leica-Marke Summarit. Noch etwas lichtstärker ist die Summilux-Optik beim P10 Plus mit f/1.8. Das Gleiche hätten wir uns auch beim kleineren Modell gewünscht. Die zweite Generation der Dual-Kamera bringt dutzende Funktionen mit sich: Farbfoto, Monochrom, HDR, Panorama, Nachtaufnahme, Zeitraffer, Zeitlupe und vieles mehr. Neben dem Automatikmodus beherrscht das Gerät auch einen frei konfigurierbaren, manuellen Modus. Der Nutzer kann Einfluss auf den Weißabgleich, Fokus, die Belichtungskorrektur, Belichtungszeit, Lichtempfindlichkeit und das Metering nehmen. Darüber hinaus stehen ein AF-Hilfslicht sowie die Option auf das Rohdatenformat (RAW) bereit. Wer Fotografie auf dem Smartphone ernst nimmt, der wird die Möglichkeiten des P10 lieben.

Testbilder

Fotografieren muss aber keine Raketenwissenschaft sein. Natürlich geht es auch so: Telefon in die Hand nehmen und einfach mal ein Bild machen. Das haut gut hin. Was weniger optimal funktioniert, ist das Schnellstart-Feature der Kamera. Durch das zweimalige Betätigen der unteren Lautstärkentaste im Ruhezustand springt die App irre schnell auf und löst aus, noch bevor man das Motiv auf dem Display sieht. Ist das Licht gut und kommt man einigermaßen mit dem Takt mit, werden die Bilder scharf. In dunklen Umgebungen oder bei Kunstlicht stimmen aber weder die Belichtung noch die Schärfe.

Die Hauptkameras auf der Rückseite liefern insgesamt gute Resultate. Die Bildqualität hat in unterschiedlichen Szenarien wie Makro, Landschaft oder Porträt ein hohes Niveau. Gekoppelt mit einem vierfachen Fokussystem (Phasendetektions-, Kontrast-, Laser und Tiefenfokus) und einer Dual-Foto-LED mit zwei Farben, hat die Kamera eine umfangreiche Ausstattung. Videos werden im Format 4K Ultra-High-Definition aufgezeichnet. Die Kamera auf der Front löst acht Megapixel auf. Schießt der Nutzer ein Bild, erkennt das Smartphone von selbst, ob es sich um ein Selfie oder ein Gruppenbild handelt. Bei einem Gruppenbild springt das Gerät automatisch in den Weitwinkelmodus, um alle Personen zu erfassen.

Auf dem P10 ist Android OS in der Version 7.0, Codename Nougat, installiert. Die Oberfläche ist EMUI 5.1. Neben einigen nützlichen Werkzeugen wie einem Dateimanager oder einem Sprachrekorder liefert Huawei auch viel Werbemüll in Form von Bloatware mit – Dinge, die nicht jeder braucht. Und wenn, dann holt man sich diese Apps aus dem Google Play Store. Das Gröbste lässt sich jedoch entfernen, so holt man sich wieder etwas vom belegten Speicher zurück.

Im Vergleich zu den Generationen zuvor ist die Oberfläche nun (endlich) ein wenig dezenter und zeitgemäßer geworden. Aussehen ist zwar eine Sache des Geschmackes, jedoch war man in der Vergangenheit dann doch etwas asiatischer unterwegs, weniger westlich. Über die Applikation
Designsstehen neue Style-Pakete zum Download bereit. So lässt sich die Optik das User Interface individuell umgestalten.

Huawei ist nicht der schnellste Hersteller, wenn es um Updates und Upgrades geht. Stimmt, Samsung Electronics ist es auch nicht. Aktuell haben HTC und Sony die Nase vor. Die aktuellste Version von Android ist 7.1, im Mai 2017 könnte Google sogar schon einen Ausblick auf den Nachfolger geben. Ob Huawei sich dann dazu äußert und aktiv wird, werden wir sehen.

Mitte März kommt das P10 für 599 Euro in den Handel. Wer das Telefon bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vorbestellt, bekommt sogar noch eine Sofortbildkamera von Leica hinterher geschmissen. Aber reicht das aus?

In Sachen Design zeigt Huawei mittlerweile (s)eine Stärke, obwohl ein Gerät dieser Klasse im Jahr 2017 staub- und wasserdicht sein sollte. Nicht deshalb, weil man damit unbedingt schwimmen gehen will, sondern weil Fehler passieren können, die ein 600-Euro-Smartphone aushalten sollte. Ferner hätten wir lieber Saphirkristall als Schutz für die Kameralinsen gesehen statt Gorilla Glass 5, da es nachhaltiger ist. Schließlich möchte man auch in zwei Jahren noch tolle Fotos mit der Kamera machen und sich nicht von einer zerkratzten Optik frustrieren lassen.

Dass das Smartphone kein Wireless Charging hat, okay, damit können wir leben. Immerhin ist der gesamte Korpus aus Metall, und kabellose Ladestationen sind noch nicht sonderlich verbreitet. Der 3200 mAh große Akku wird mit einer Technologie namens Huawei SuperCharge schnell aufgeladen, nach 1:23 Stunden ist der Speicher wieder auf 100 Prozent. Bei einer Laufzeit von etwa 11 Stunden bei intensiver Nutzung ist das auch sinnvoll. Aufgeladen wird über USB Type C, der Standard zur Datenübertragung ist jedoch USB 2.0.

Mit dem P10 hat Huawei ein interessantes Smartphone am Start. Gegen die Flaggschiffe von LG, Sony und Samsung kommt es aber nicht an. Dafür fehlen einfach viele Extras, wie beispielsweise Stereolautsprecher. Auch im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem P9, gibt es keinen kristallklaren Mehrwert. Grundsätzliche Funktionen wie Telefonieren, Surfen und Co. sind hervorragend und auch die Kamera überzeugt. Aber irgendwie fehlt der Wow-Faktor.

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Smartphone Vendor Market Share, 2016 Q3, Chau M. (November 2016)

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Jetzt offiziell: Sonos Playbase Heimkino Sound

Sonos Playbase Heimkino Sound Weiss

Sonos Playbase Heimkino Sound Weiss

Lange wurde darüber gemunkelt, nun ist es endlich offiziell bestätigt: Der Connected-Audio-Vorreiter Sonos bringt einen coolen WLAN-Speaker für TV- und Heimkino-Sound auf den Markt. Die Idee für die Erweiterung des Home Sound Systems um die neue Sonos Playbase basiert laut Hersteller auf der Erkenntnis, dass über 70% aller Fernseher zuhause auf einem Möbelstück stehen, und nicht an der Wand hängen.

So entstand ein sehr flacher, leistungsstarker Speaker, der unter dem TV sitzt.

Sonos Playbase Heimkino Sound

Die Playbase ist ganz einfach mit nur zwei Kabeln über einen optischen Eingang und die Stromversorgung einzurichten. Innerhalb des Sonos Systems lässt sie sich als gleichwertiger TV- und Musik-Speaker wie gewohnt mit Speakern in anderen Räumen gruppieren.

Wie alle anderen Sonos Speaker wird die Playbase noch dieses Jahr durch Voice Control und mithilfe eines Amazon Alexa Geräts steuerbar sein. Gemeinsam bilden die Playbar und die Playbase die Sonos Speaker für den TV – unabhängig davon, welches Setup am besten zum eigenen Zuhause passt.

Sonos Playbase Preise und Verfügbarkeit

Für 799 € wird die Playbase laut Anbieter ab 4. April 2017 in Schwarz und Weiß erhältlich sein.

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Sexy und bezahlbar: Sony Xperia XA im Test

Sony bietet mit dem
Xperia XAdas kleinste und günstigste Smartphone seiner X-Reihe an. Optisch spielt es in der Oberklasse – ob die Leistung da mithalten kann, zeigt unser Test

Im ersten Moment nach dem Auspacken waren wir uns zuerst nicht sicher, ob uns Sony nicht versehentlich ein falsches Gerät geschickt hat. Es sollte hier um ein günstiges Einsteigergerät gehen; was da nun aber auf dem Schreibtisch liegt, sieht vielmehr nach einem Highend-Smartphone der gehobenen Preisklasse aus. Ein beinahe randloses Display, abgerundete Kanten und eine voll verglaste Oberseite. Extrem sexy, trotz Kunststoff-Rückseite. Sehr positiv finden wir die bündig verbaute Kameralinse, welche nicht aus dem Gehäuse herausragt. Die Spaltmaße sind absolut gleichmäßig und sehr klein gehalten.

Kommen wir zu den inneren Werten, die erstmal mit dem sehr guten, optischen Ersteindruck mithalten müssen. Die Eckdaten klingen laut Datenblatt erstmal nicht allzu vielversprechend – bei einem Gerät im Preissegment bis 200 Euro ist das aber wenig verwunderlich. Die Auflösung des Displays mit 1280 × 720 Pixeln entspricht heute gerade noch dem Standard dieser Preisklasse. Das
Honor 5Cbeispielsweise bietet für einen ähnlichen Preis sogar ein 5,2-Zoll-Display mit 1920 × 1080 Pixeln.

Der interne Speicher ist mit 16 GByte nicht sehr großzügig bemessen, aber groß genug, um vernünftig damit arbeiten zu können. Um die Musiksammlung oder die Videos der letzten Monate mitzunehmen, besteht die Möglichkeit, den Speicher mit einer microSDXC-Karte zu erweitern. Als Prozessor kommt ein schneller MediaTek helio P10 zum Einsatz. Die Hauptkamera mit 13 Megapixeln klingt schonmal sehr interessant. Auffällig ist der explizite Kamera-Auslöser am rechten Geräterand.

NFC für Bezahldienste oder das Arbeiten mit Smart-Tags ist ebenfalls vorhanden und äußerst praktisch; wenn man dies tatsächlich nutzt.

Das 5-Zoll-Display mit 720p hat bei einer Diagonalen von fünf Zoll eine Pixeldichte von 294 ppi. Alles im Bereich von ca 300 ppi und mehr wirkt nicht mehr pixelig, sondern angenehm scharf. So ist der Bildschirm des Xperia XA zwar gut, man erkennt aber einen deutlichen Unterschied zu High-End-Smartphones.

Das Xperia XA ist auch an sonnigen Tagen noch vernünftig ablesbar, allerdings dürfte es gerne noch heller sein. Bei direkter Sonneneinstrahlung kommt es zu deutlich sichtbaren und störenden Spiegelungen. Die Farben wirken angenehm natürlich und satt.

Mit einem schnellen Hybrid-Autofokus, der über Phasenvergleichs-Sensoren auf dem Chip verfügt, und einer Auflösung von 13 Megapixeln ist die Kamera des Sony Xperia XA mit das Beste, was im günstigen Einsteigersegment zu finden ist. Obwohl andere Smartphones von Sony eine Auflösung von 20 Megapixel bieten – muss sich das Budget-Gerät nicht verstecken. Die Farbtreue und die Geschwindigkeit beim Fokussieren sind super. Sehr angenehm empfinden wir auch die vielen manuellen Einstellmöglichkeiten der Kamera; auch wenn diese in der Praxis wohl eher selten zum Einsatz kommen dürften. Dafür arbeitet der automatische Modus einfach zu gut.

Bei Nahaufnahmen ist allerdings ein Mindestabstand von circa 7 cm nötig, damit die Fotos wirklich scharf werden. Da kommt man mit anderen Geräten durchaus noch näher dran. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen hat insbesondere die Selfie-Kamera so Ihre Probleme: starkes Bildrauschen und fehlender Kontrast sind die Folge. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau; für den günstigen Preis von ca 180 Euro liefert das Xperia XA wirklich gute Aufnahmen. Zumindest, wenn es hell ist.

Die Videoqualität kann sich ebenfalls sehen lassen. Die Videos mit einer Auflösung von 1920 × 1080 werden richtig gut. Unterstützend arbeitet im Hintergrund ein optischer Stabilisator, welcher einen guten Job macht. Die Videos sind merklich ruhiger, als bei Smartphones ohne Stabilisator. Neben einer Panorama- und einer HDR-Funktion (
High-Definition-Range) hat das Sony noch zusätzliche Foto-Spielereien wie Panoramabilder oder Selfie-Filter an Bord. Diese sind zwar ganz nett, als wirklichen Zugewinn würden wir sie aber nicht bezeichnen.

Der Helio-P10-Prozessor von Mediatek hat acht Prozessorkerne mit bis zu zwei GHz. Für die Grafik sorgt eine Mali T860 MP2. Diese Komponenten machen das Sony zu einem der leistungsstärksten Geräte in der Einsteigerklasse. Im Betrieb treten keine nennenswerten Verzögerungen oder Ruckler auf. Auch für leistungshungrige Apps hat das Xperia XA genügend Leistungsreserven und macht wirklich Spaß bei der Benutzung. Das Spiel
Hearthstonebeispielsweise läuft absolut flüssig. Die zwei GByte Arbeitsspeicher sind aktuell auf jeden Fall ausreichend; auch wenn die Ladezeiten aufwendiger Apps durchaus länger sind, als bei Top-Smartphones.

Der interne Speicher ist mit 16 GByte ausreichend, wenn auch nicht wirklich großzügig. Immerhin ist genügend Platz für die wichtigsten Anwendungen, ein paar Videos und Fotos. Bei Bedarf gibt es ansonsten noch die Möglichkeit den Speicher mittels microSDXC-Karte auf bis zu zwei TByte zu erweitern. Die Akkulaufzeit war der einzige Wermutstropfen – bei intensiver Nutzung möchte das Xperia schon nach etwa fünf Stunden wieder ans Ladegerät. Der AnTuTu Benchmark ermittelt beim Xperia XA eine anständige Gesamtpunktzahl von 46740 Punkten.

Als Betriebssystem ist Android OS 6.0 Marshmallow vorinstalliert; das Upgrade auf Android Nougat ist aber bereits angekündigt und ist wohl demnächst verfügbar. Auf dem
Sony-Blogist bisher leider kein genaues Datum zu finden, die Presseabteilung des Herstellers hat auf Nachfrage von TechStage für einen konkreten Termin darauf verwiesen.

Die Xperia-UI-Oberfläche wirkt trotz einiger vorinstallierter Apps noch übersichtlich und aufgeräumt. Einige Anwendungen wie Youtube, Video-Editor oder Facebook sind auch sinnvoll, um überhaupt erstmal loslegen zu können. Andere Apps wie Sky-Go, Amazon-Shopping oder die Playstation App sind aber so speziell, dass sie eigentlich nur unnötig Platz brauchen. Da würde uns eine kleinere Auswahl besser gefallen. Der Lieferumfang ist knapp gehalten und beinhaltet das Smartphone, einfache In-Ear-Kopfhörer, ein Micro-USB-Kabel und ein passendes 5V-Netzteil.

Das Sony Xperia XA sieht extrem gut aus und bietet wirklich viel für ein günstiges Einsteigergerät. Die Kamera und das wirklich gelungene Design sind dabei wohl die herausstechendsten Merkmale. Aber auch die Prozessorleistung hinterlässt einen durchwegs positiven Eindruck. Wer ein Wert auf ein günstiges Gerät mit aktuellem Android und eine High-Class-Optik legt, ist mit dem Xperia XA gut bedient. Wer einen Fingerabdruckscanner in seinem Smartphone braucht oder lange Akkulaufzeiten benötigt, sollte sich aber besser noch andere Geräte ansehen.

Wer alternative Geräte in der Preisklasse sucht und Wert auf das Android-7-Update legt, sollte sich unsere
Marktübersichtansehen.

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