Aktuelle Nachrichten

Mit Share- und Emoji-Taste: Apple arbeitet an Smart Keyboard 2

Shortnews: Apples Smart Keyboard für das iPad Pro, das es nach einer langen Wartezeit seit Ende August auch in Deutsch gibt, könnte schon bald in der zweiten Version erscheinen. Dies legt ein Patent des Konzerns nahe. Darin schlägt Apple auch neue Tasten zum Teilen, für Emojis und für Siri vor.

Das Patent, das PatentlyApple ausgegraben hat, zeigt eine noch unbekannte Version des Smart Keyboards für das iPad. Eine dedizierte „Share“-Taste könnte das Teilen von Inhalten auf dem iPad erleichtern. Drückt man auf sie, werden auf dem Display verschiedene Möglichkeiten zur Verbreitung des gerade offenen Contents angezeigt.

Darüber hinaus ist auf dem Bild eine „Emojis“-Taste in der linken Mitte zu sehen, damit man mit dem Keyboard ähnlich wie bei der virtuellen Tastatur auch Smileys verschicken kann.

Schließlich plant aller Voraussicht nach eine Siri-Taste, die oben rechts auf der Tastatur platziert sein soll. Ein Klick auf diese aktiviert zunächst die Spotlight-Suche. Hält man den Knopf länger gedrückt, öffnet sich Siri.

Wann und ob das Smart Keyboard 2 in dieser Version erscheint, ist wie immer nicht klar. Mit einer Aktualisierung noch im Frühjahr darf aber zu rechnen sein.

Read More »

Gadget der Woche: PNY Bike Mount Smartphone-Halterung

Es wird so langsam Frühling. Zeit für manch einen das Fahrrad wieder fit zu machen und die ein oder andere größere Tour zu planen. Und wenn das Smartphone dabei dann als Navi herhalten soll, gibt es hier und heute das passende Gadget dazu. Mehr zur Smartphone-Halterung fürs Fahrrad von PNY erfahrt Ihr im Video.

Eine Smartphone-Halterung fürs Fahrrad von PNY könnt Ihr diese Woche bei uns gewinnen. Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst Ihr lediglich einen Kommentar unter den Artikel zum Gadget auf Techstage.de schreiben. Teilnahmeschluss ist Montag, der 27. Februar 2017 um 14.00 Uhr. Wer kein Glück hat, der findet das Gadget
für knapp 20 Euro bei Amazon.

Den ZUS Smart Car Finder von vergangener Woche hat übrigens TechStage-Nutzer Claudi Hoffmann gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Wir melden uns in Kürze bei Dir. Damit unsere Juristen ruhig schlafen können: Im Folgenden findet Ihr noch einmal den ganzen rechtlichen Krempel sowie die ausführlichen Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel.

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel richtet sich nach folgenden Bedingungen:

TechStage beziehungsweise Heise Medien verlost einen Expand Bike Mount von PNY. Zur Teilnahme genügt es, einen Kommentar unter diesen Beitrag zu schreiben. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die mindestens das 18. Lebensjahr vollendet haben. Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen zur Teilnahme die Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter von Heise Medien sowie deren Angehörige.

Unter den fristgerecht eingehenden Einsendungen wird ein Gewinner ausgelost und von uns per E-Mail benachrichtigt. Der Einsendeschluss zur Teilnahme ist der Montag, der 27. Februar 2017 um 14.00 Uhr. Teilnahmen im Wege der Einschaltung Dritter, z. B. Gewinnspielagenturen, werden nicht berücksichtigt. Eine Barauszahlung oder der Tausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Darüber hinaus können wir leider aus Kostengründen nur Teilnehmer berücksichtigen, die eine Adresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben.

Eure Daten werden nur zum Zwecke der Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Nach Auslosung werden diese mit Ausnahme der Daten der Gewinner gelöscht. Die Daten der Gewinner werden nach erfolgreicher Einlösung des Gewinnes gelöscht.

Mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel erklärt Ihr Euch mit der Verwendung Eurer Daten zu vorgenannten Zwecken einverstanden. Eure Einwilligung könnt Ihr jederzeit widerrufen. Dazu genügt eine formlose Nachricht an
[email protected]. Es gilt die
Datenschutzpolicy von Heise Medien.

Kompletter Beitrag

Read More »

Test: ZUK Edge – viel Display auf wenig Gehäuse

Gegen Ende Dezember 2016 hat das chinesische Unternehmen ZUK Mobile sein neustes Smartphone vorgestellt, das Edge. Das separat geführte Unternehmen gehört mittlerweile zu der Lenovo Group und ist bekannt für seine neuartigen Produkte. Anders als beim Galaxy S7 edge von Samsung Electronics sind die Ränder nicht gekurvt, sondern minimal dünn. Obendrein besitzt das Telefon eine erstklassige und hochmoderne Ausstattung – das alles zu einem Preis von 370 Euro. Wir haben uns das ZUK Edge in den vergangenen Tagen angeschaut und sagen Euch in diesem Test, ob sich der Kauf lohnt oder nicht.

Weil Smartphones in unserer heutigen Welt schon als echte Lifestyle-Produkte gelten, ist das Aussehen immens wichtig (geworden). Die Herausforderung ist nur, dass dieser Punkt vergleichsweise subjektiv ist. Mir persönlich gefällt das Design des ZUK Edge nicht. Das liegt nicht daran, dass es von hinten wie ein altes Nokia Lumia und von vorne wie ein Telefon der Galaxy-S-Reihe ausschaut, sondern viel mehr sind es die Proportionen, die vernunftwidrig auf mich wirken. Vermutlich liegt es an dem 16:9-Display, das seitlich zum Anfassen nah ist und oben sowie unten etwas Platz bietet.

Bei dem Materialauswahl greift ZUK auf hochwertige Komponenten zurück: widerstandsfähiges Glas vorne sowie hinten und ein Metallrahmen drumherum. Das Schutzglas ist von der Marke Corning Gorilla Glass und kratzfest. Das Gehäuse des Edge ist geschlossen und kann von dem Nutzer nicht geöffnet werden. Gerade deshalb kommt es extrem fest und robust rüber, Spaltmaße sind nicht vorhanden. Das Verarbeitungsniveau ist allgemein hoch, das fällt einem beim in die Hand nehmen auf.

Eines der Highlights des ZUK Edge sind – und das soll der Name suggerieren – die schmalen Ränder am und um den Bildschirm. Der offizielle Herstellerwert ist 1,63 Millimeter je Rand. Im Test sind wir zu einem anderen Ergebnis gekommen: 2,7 mm pro Seite. Der Grund für die korrigierte Abweichung ist, dass ZUK einen kleinen und schwarzen Bereich der Anzeige nicht mit einkalkuliert. Dabei handelt es sich nicht um eine Fläche zur Darstellung von Informationen, weshalb wir es als Element des Gehäuses anrechnen. Wie dem auch sei, ein Vergleich mit dem iPhone 7 Plus von Apple soll bei der Vorstellung helfen. Dort misst der Rand links und rechts je 4,8 Millimeter.

Das Verschönern von Zahlen hört hier nicht auf: Laut ZUK besitzt das Edge ein Display-Oberflächen-Verhältnis von 86,4 Prozent. Dass das nicht der Wahrheit entsprechen kann, fällt den einen oder anderen passionierten Nutzer sicher auf. Der aktuelle Benchmark liegt bei 83,96 Prozent und wird gehalten vom
Xiaomi Mi Mix. Die eigentliche Fläche, die von dem Display auf der vorderen Seite des ZUK Edge belegt wird, beträgt 78,3 Prozent. Mein Rechenweg zu diesem Ergebnis kann auf
Wolfram|Alphanachvollzogen werden. Alternativ bietet TechStage hierfür einen eigenen
Display-Rechner.

Das Edge ist ein High-End-Smartphone. Das beginnt unter anderem mit dem Prozessor. ZUK greift auf den aktuellen
Snapdragon 821 von Qualcommzurück. Gespart wurde hier nicht, denn hierbei handelt es sich um die hochgetaktete Variante mit 2,35 GHz pro Kern. Das Edge kommt in zwei Varianten: mit vier oder sechs GByte Arbeitsspeicher. Wir haben vor Ort das Modell mit 6144 MByte RAM. Braucht man das in einem Smartphone? Definitiv nicht; das Kleine tut es auch. Beim Speicher gibt es eine Einschränkung: Intern verbaut sind UFS-2.0-schnelle 64 GByte, wovon dem Nutzer 52,56 GByte zur Verfügung stehen. Wer mehr möchte, hat Pech gehabt, denn eine Erweiterung ist nicht möglich.

Der Akku im ZUK Edge hat eine Kapazität von 3100 mAh und wird aufgeladen über USB Type C auf Basis der USB-3.1-Spezifikation. Bei Dauerbetrieb kommt man auf 9:42 Stunden, die Betriebszeit beträgt etwas um die vier Tage. Der im Lieferumfang mitgelieferte Ladestecker und das schwer verhedderbare Kabel laden das Edge schnell auf.

Bei dem Edge handelt es sich primär um ein Smartphone, das für den chinesischen Markt gedacht ist. Unser Exemplar kommt beispielsweise von dem deutschen Importeur
TradingShenzhen. Das Gerät in beiden Varianten hat Dual-nanoSIM und funkt in allen für uns relevanten Bänder – inklusive LTE800. Der Klang und Empfang mit Vodafone als auch Telefónica Germany im Großraum Hamburg war einwandfrei, gleiches gilt auch für das mobile Internet. Für lokale und persönliche Verbindungen beherrscht das ZUK Edge WLAN 802.11 ac sowie Bluetooth 4.1. Auf NFC wurde verzichtet. Neben dem uns bekannten Satellitensystem GPS, kann das Telefon auch das russische GLONASS, das chinesische
Beidousowie das europäische Galileo.
Not bad…

Das Edge hat auf der unteren Seite einen lauten Monolautsprecher, allerdings ist das Klangbild etwas verstopft und klingt verschleiert. Alternativ gibt es einen herkömmlichen 3,5-Klinkenanschluss. Die Tasten sind auf der rechten Seite platziert: eine quergeriffelte An-/Aus-Taste sowie eine Wippe für die Regulierung der Lautstärke. Auf der Rückseite gibt es zu dem einen optischen Sensor zur Ermittlung der Herzfrequenz.

Des Edge Display hat eine Diagonale von 5,5 Zoll. Das Panel ist ein IPS-LCD und löst mit einer Auflösung von Full-High-Definition auf, 1920 × 1080 Pixel. Der Hersteller wirft mit extrem positiven Werten um sich: Kontrastverhältnis von 1500:1, Betrachtungswinkel von 178 Grad, Helligkeit von 500 Candela pro Quadratmeter und 85 Prozent
NTSC-Farbraum. Grundsätzlich halte ich etwas Abstand und genieße das mit Vorsicht, wie Ihr sicher verstehen könnt. Ungeachtet dessen habe ich verstanden, dass die Anzeige hell und blickwinkelstabil ist; Farben und Helligkeit sind trotz einer seitlichen Neigung noch gut sichtbar.

Ab Werk ist auf dem ZUK Edge eine Schutzfolie drauf gewesen. Einerseits ist das gut wegen der Prävention, anderseits kommt das leicht abgerundete 2,5D-Glas nicht zur Geltung. Wem Haptik wichtiger, der nimmt die ab. Außerdem wurde das Schutzglas mit einer speziellen Antifettschicht poliert; Fingerabdrücke sollten in der Regel weniger sichtbar sein.

Übrigens, unter dem Bildschirm sitzt der Fingerabdrucksensor namens ZUK U-Touch. Dieser entsperrt nicht nur das Telefon und schützt somit vor fremden Zugriff, sondern dient auch als Trackpad für bestimmte Gesten, ähnlich wie bei den neueren Honor-Geräten von Huawei Device. Eine physische Betätigung ist nicht möglich. Über diese Glasfläche werden drei Bedienmöglichkeiten umgesetzt: kurzes Berühren für einen Schritt zurück, langes Berühren für Start/Home und links oder rechts Wischen für die zuletzt verwendeten Apps. Etwas unkonventionell, deshalb gibt es in den Einstellungen eine Option auf On-Screen-Tasten.

Die Hauptkamera im Edge hat eine Auflösung von 13 Megapixeln. Der CMOS-Bildsensor von Samsung Semiconductor mit der Typenbezeichnung S5K2M8 hat eine Größe von 1/2,6 Zoll und setzt auf die
ISOCELL-Technologie. Dabei sind die einzelnen Zellen auf dem Bildsensor isoliert und gewinnen durch Reflexionspunkte zusätzliches Licht und Farbtreue. Gleichzeitig wird das Übersprechen um bis zu 30 Prozent reduziert. Auch die Kantenlänge der einzelnen Pixel ist mit 1,34 Mikrometer überzeugend. Hinzu kommt ein Hybridsystem – bestehend aus Phasendetektionsfokus und Kontrastautofokus – für die akkurate und schnelle Bestimmung des Schärfenpunktes. Bis hierhin klingt alles 1A, doch der beste Bildsensor bringt nichts, wenn die Optik versagt. ZUK verzichtet auf einen optischen Bildstabilisator (OIS) und verwendet bei der Öffnung der Blende ein Verhältnis von f/2.2. Das führt zu unsauberen Ergebnissen und Bildfehler. Im Großen und Ganzen ist die Kamera gut, beim genaueren Hinsehen auf 100 Prozent Vergrößerung fällt aber einem die Unschärfe und die übertrieben starke Glättung auf. Rein von der Qualität befindet sich die Kamera des ZUK Edge auf dem Niveau eines fast drei Jahre alten Galaxy S5.

Die Kameraapplikation ist simple gestaltet und verfügt sowohl über einen Automatik- als auch manuellen Modus. Neben HDR können Videos auch in Zeitlupe mit 960 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Dann allerdings in 720p-Auflösung. Ohne einer hohen fps-Bestimmung werden Videos im Format 4K Ultra-High-Definition aufgezeichnet – bei einer regulären Bildwiederholfrequenz von 29,7. Die Kamera vorne macht Fotos in acht Megapixel mit einer Blende von f/2.2. Für Videotelefonie und Selfies ist sie ausreichend.

Ein großes Hindernis bei importierten Smartphones aus China ist, dass sie konstitutiv ohne Google und Google-Diensten laufen. Es wird zwar Android als Plattform genutzt, allerdings ohne seine Funktionen und Möglichkeiten. Als Besitzer eines solchen Smartphones muss man Dinge wie YouTube, Google Maps und vor allem erst einmal den Play Store selbst installieren, wenn man sie nutzen möchte. Das ist eine einmalige Sache und meistens ohne Probleme zu bewältigen – (Video-)
Anleitungengibt es en masse.

Das Edge wird mit der Software ZUI in der Version 2.3.079 ST betrieben. Das zugrundeliegende Betriebssystem ist Android OS 6.0.1 Marshmallow. Ob und wann ein Upgrade folgt, ist unklar. Die Oberfläche von ZUK hat den Ansatz eines minimalistischen Designers erhalten. Sie wirkt extrem aufgeräumt, sauber und geradlinig. Die Benachrichtigungen werden – wie gewohnt – von oben nach unten gezogen. Wohingegen Schnellzugriffe und Kurzeinstellungen in einer Leiste von unten nach oben gezogen werden.

Das Edge von ZUK ist ein monströses High-End-Smartphone. Dinge wie wasserdichtes Gehäuse, drahtloses Aufladen und eine bessere Kamera würden es perfektionieren. Gleichzeitig muss man den Preis im Auge behalten und bereit für einige Kompromisse sein. In China kostet das Telefon etwas um die 2500 CNY – umgerechnet sind das 340 Euro. Wer gerade nicht vor Ort ist und trotzdem das Edge besitzen möchte, der kauft bei einem
Importeur im Onlineshop. Dort gibt es die 6-GByte-Variante ab 370 Euro, während das mit vier GByte meistens im gleichen Rahmen liegt. Von uns gibt es daher zwei Daumen hoch für das ZUK Edge, nicht wegen des Designs, sondern des großartigen Preis-Leistung-Verhältnisses.

Kompletter Beitrag

Read More »

Test: programmierbarer DIY-Roboter Jimu MeeBot

Warum der programmierbare Do-it-yourself-Roboter MeeBot eine sehr coole Sache ist, verraten wir Euch in unserem Test über den Bausatz. Der ist übrigens nicht nur für Kinder geeignet – auch ein 42-jähriger Tech-Redakteur hatte einen Riesenspaß mit dem Roboter, den man auf verschiedene Arten per App programmieren und steuern kann.

Das Unternehmen Ubtech hat unter dem Namen Jimu Robot verschiedene Roboter-Bausätze im Angebot. Das Spannende an der Sache ist zum einen, dass sich mit jedem Bausatz mehrere Modelle realisieren lassen und zum anderen, dass sich diese Modelle bezüglich ihrer Bewegungs- und Handlungsabläufe programmieren lassen. Wir konnten das MeeBot-Kit testen, das uns sehr gut gefallen hat. Warum, das erfahrt Ihr hier.

Schon beim Öffnen der Verpackung spürt man die Liebe zum Detail, die dem Hersteller der Roboter-Reihe anscheinend am Herzen liegt. Auf einen Blick gibt es die wichtigsten Infos zum Gadget und zu den Bauteilen, das aber leider nur in englischer Sprache. Was für viele kein Problem darstellt, könnte zumindest bei kleineren Kindern (die Herstellerempfehlung beträgt 8 Jahre und aufwärts) eine Hürde sein. Eventuell wird sich dies noch ändern: Ubtech ist mit seinen Jimu-Robotern erst seit Kurzem auf dem deutschen Markt vertreten und vielleicht sind zukünftige Verkaufsverpackungen dann ja auch mit deutscher Sprache. Im beiliegenden Quick-Start-Guide finden sich die ersten Schritte und ein Kurzüberblick über die Komponenten-Kategorien dann allerdings auch schon in Deutsch beschrieben.

Zur Steuerung und Programmierung des MeeBot gibt es eine App für iOS- und Android-Geräte, die auch eine interaktive Aufbauanleitung bietet. Schritt für Schritt wird am dreh- und zoombaren 3D-Modell der Zusammenbau erklärt. Auch hier zeigt sich die Liebe zum Detail: Alles wird animiert dargestellt und kann bei Bedarf zurückgespult werden oder aber – wie schon erwähnt – durch Drehen und Zoomen bis ins Kleinste nachempfunden werden.

Innerhalb der Jimu-App finden sich abgesehen vom MeeBot noch weitere Modelle, von denen einige auch mit dem MeeBot Kit zusammengebaut werden können. Leider lässt sich nicht ohne Weiteres erkennen, welche das sind. Hier muss man jeweils die Bauanleitung des gewünschten Modells öffnen und die dort angezeigten Bauteile mit denen des MeeBot Kits vergleichen. Eine weitere Möglichkeit ist allerdings seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und eigene Kreationen zu erschaffen.

Ist der MeeBot fertig zusammengebaut und die Main-Control-Box – der quasi Kopf des Roboters – aufgeladen, kann das Gadget in Betrieb genommen werden. Die Verbindung zur App erfolgt über Bluetooth. Der MeeBot beherrscht einige voreigestellte Handlungen, die teils schon ganz gut was hermachen. Beispielsweise kann man den Kleinen tanzen lassen, sich verdrehen lassen oder einfach glücklich sein lassen.

Hat man alle vorgegebenen Handlungen durchprobiert, kann man eigene Bewegungsabläufe erstellen. Das geht ganz einfach per Drag´n´Drop, indem die einzelnen Servomotoren in einer Timeline abgelegt und die Länge der Aktion und die Drehrichtung festgelegt werden. Das geht auch, ohne dass MeeBot mit der App gekoppelt ist: Eine 3D-Animation zeigt den selbst erstellten Bewegungsablauf an, der dann abgespeichert werden kann, um ihn vom MeeBot zu einem späteren Zeitpunkt ausführen zu lassen. Natürlich lässt sich der MeeBot auch ganz simpel nach vorn, hinten, links und rechts bewegen.

Auch spannend, neben der Möglichkeit Bewegungsabläufe erstellen zu können, ist die Option Kodierung in der App: Hier lassen sich komplexere Abläufe programmieren. Drei simple Beispiele verdeutlichen das Vorgehen, das sich aber auch spielerisch schnell durchblicken lässt. Auch hier läuft alles per Drag´n´Drop – aus den Optionen links lässt sich beispielsweise mit „If this then that“-Befehl ein Programm erstellen, in dem der Roboter wie ein Bär brüllt, wenn das Tablet nach links gedreht wird. MeeBot hat allerdings keinen Lautsprecher, das Gebrüll tönt aus dem Tablet-Speaker. Als Teil der Programmierung können auch die vorhandenen und selbst erstellten Bewegungsabläufe genutzt werden.

Wer tiefer in die Materie vordringen und einen genauen Überblick über alle möglichen Optionen erhalten will, der findet innerhalb der App unter „Lernprogramme“ weitere Infos. Dort wird bis ins kleinste Detail jede Möglichkeit beschrieben, allerdings auch hier wieder nur in englischer Sprache. Außer zum Thema Programmierung gibt es bei den Lernprogrammen auch Informationen zu allen weiteren Bereichen den MeeBot betreffend – und das sehr ausführlich.

Der programmierbare MeeBot ist mehr als „nur“ ein ziemlich cooles Spielzeug für Jung und Alt. Wer sich intensiv mit den gebotenen Möglichkeiten und den ausführlichen Informationen innerhalb der App beschäftigt, der kann eine Menge über die Themen Kreativität, Motorik und Programmierung lernen. Man kann aber natürlich auch einfach nur eine Menge Spaß damit haben, wilde Bewegungsabläufe und abgefahrene Kreaturen mit dem MeeBot Kit zu kreieren.

UBTECH Jimu Robot Meebot Bausatz (
heise Preisvergleich)

Kompletter Beitrag

Read More »

Kaufberatung: Lenovo B, C2, K6 und P2 im Vergleich

In den vergangenen Wochen haben wir vier neue Smartphones von Lenovo getestet. Von Einsteiger bis zur mittleren Oberklasse ist alles dabei. Die Rede ist von dem Lenovo B, C2, K6 und P2. Einzelne und ausführliche Testberichte sind bereits auf TechStage online. In diesem Vergleich geht es kurz um die Gegenüberstellung.

B wie Basic und so verhält sich das kleinste sowie günstigste Smartphone von Lenovo. Viel bringt es nicht mit, eher das Notwendigste. Ein GByte Arbeitsspeicher und ein Prozessor mit einem GHz reichen gerade einmal für grundlegende Funktionen aus. Etwas ähnlich können auch die Kameras beschrieben werden, denn weder die vordere noch hintere Kamera besitzt ein Autofokussystem. Für viele Nutzer dagegen bietet der Akku einen Mehrwert, denn er kann ausgetauscht werden. Mit 2000 mAh kommt man gut voran. Beim Lenovo B ist wichtig zu wissen, dass das Betriebssystem älter ist und nicht mehr aktualisiert wird. Vielleicht kein schlechtes Erst-Smartphone für Kids, oder?
Hier geht’s zum Test des Lenovo B.

Besser als Basic ist Value: Das C2 hat ein höheres Preis-Leistungs-Verhältnis. Im selben Preisrahmen gibt es zum Beispiel das Versprechen von Lenovo, dass das Telefon noch auf das neue Android aktualisiert wird. Hinzu kommt der große Akku mit einer Nennladung von 2750 Milliamperestunden. Er kommt auf zwei bis zweieinhalb Tage. Alle vier Geräte haben Dual-SIM und bei Bedarf kann der Speicher mit einer microSDHC- und teils microSDXC-Karte erweitert werden. Viel Performance gibt es leider auch beim C2 nicht: Quad-Core-Prozessor von MediaTek und dazu 1 GByte RAM. Die Leistung ist dennoch besser als beim Lenovo B. Das Display des C2 ist fünf Zoll in der Diagonale groß und löst auf mit High-Definition. Das ist klasse für ein Telefon dieser Preisklasse. Die Farben des Bildschirms sind gut, Schwächen gibt es bei der Helligkeit. Wer ein simples Smartphone zum Telefonieren, WhatsAppen, Surfen sucht und ab und zu ein Bild mit der 8 Megapixel Kamera machen möchte, der wird das C2 von Lenovo mögen.
Was Ihr noch alles wissen müsst, lest Ihr im Test zum C2.

Das K6 ist ein Multimedia-Smartphone mit Stereo-Lautsprecher auf der Rückseite und besitzt einen Fingerabdrucksensor. Das Smartphone wird angetrieben von einem Octa-Core-Prozessor und zwei GByte RAM. Wirklich gefallen hat uns die Verarbeitung des Telefons sowie das fünf Zoll große IPS-LCDisplay mit Full-HD-Auflösung. Auch nicht schlecht: In dem 8,2 Millimeter dünnen K6 sitzt ein 3000 mAh Akku, der eine Betriebszeit von 1,5 Tagen ermöglicht. Die Lautsprecher hinten sind nicht wirklich laut, auch wenn sie klar sind. Zudem sind sie ungünstig positioniert; sie lassen sich schnell abdecken und ein Raumgefühl entsteht kaum. Nichtsdestotrotz bekommt man für 150 Euro ein solides Mittelklasse-Smartphone, das für viele Anwendungszwecke ausreichen sollte.
Weiteres dazu gibt es im Test.

Über dem Lenovo B, C2 und K6 steht das P2. Es ist ein Premium-Smartphone und das sieht man dem Telefon auch an. Das Gehäuse ist größtenteils aus einem Aluminiumguss gemacht. Grundsätzlich ist die Verarbeitung hoch und qualitativ. Das Highlight des P2 ist jedoch der Monster-Akku mit einer Nennladung von 5100 mAh. Bei einer gewöhnlichen Masse von 177 Gramm fällt das kaum auf. Ein Akku wie dieser will auch schnell aufgeladen werden, deshalb gibt es im Lieferumfang ein Schnellladegerät. Wir haben eine Betriebsdauer von zwei bis drei Tagen erreicht, wer mehr will, kann den Energiesparmodus über den mechanischen Schaltknopf aktivieren. Das P2 wird befeuert von einem Snapdragon 625 Acta-Core-Prozessor und 4 GByte RAM. Der interne Speicher ist 32 GByte groß. Das Display hat eine Diagonale von 5,5 Zoll und löst mit Full-HD auf. Das Panel basiert zwar auf Super-AMOLED-Technologie, versagt jedoch bei den Blickwinkeln. Gut gefallen hat uns die Kamera mit 13 Megapixel, Dual-LED, Autofokus und Phasendetektionsfokus. Das P2 gibt es ab 349 Euro und ist ideal für Leute, die ein Smartphone mit großem Akku wollen.
Etwas Ausführliches dazu gibt es im Test zu lesen.

Read More »

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.plugin cookies

ACEPTAR
Aviso de cookies
Beaktiv @ 2016