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Umidigi C Note: 120-Euro-Smartphone im Test

Schon für knapp 120 Euro bekommt man das Android-Smartphone Umidigi C Note in den einschlägigen China-Shops. Ein Handy mit aktueller Software, fettem Akku, Fingerabdruckscanner, Quadcore-Prozessor, Full-HD-Display und 13-Megapixel-Kamera. Der Hersteller vertreibt das Gerät auch über Amazon direkt in Deutschland, allerdings kostet es dann knapp 150 Euro
– das ist gemessen an der Ausstattung aber immer noch ein guter Preis. Was auf dem Papier sehr gut klingt, muss sich in der Praxis allerdings erst einmal beweisen.

China-Handys überraschen heutzutage nicht mehr mit guter Verarbeitung und wertigen Materialien, das ist mittlerweile auch bei sehr günstigen Geräten schon fast üblich. Auch das C Note kommt optisch und haptisch nicht wie ein Billig-Handy daher, im Gegenteil. Am Unibody-Gehäuse konnten wir keine Verarbeitungsmängel feststellen, Qualität und Haptik stimmen. Ein klein wenig negativ fielen nur die Hardware-Tasten auf der rechten Seite auf: der Power Button und die Lautstärkewippe. Diese besitzen zwar einen guten Druckpunkt, sitzen aber etwas wackelig in ihren Ausfräsungen. Oberhalb des Displays sind Frontcam und Benachrichtigungs-LED untergebracht, auf der Rückseite links oben die Hauptkamera nebst Blitz. Am oberen Rand findet sich dann noch ein Kopfhörer-Eingang und unten ein herkömmlicher Micro-USB-Port. Die Abmessungen des 172 Gramm schweren C Note betragen 155 x 76 x 8,3 Millimeter.

Unterhalb des Displays befindet sich der Home-Button, der gleichzeitig der Fingerabdruckscanner ist. Links und rechts davon sitzen, leider ohne Beleuchtung und ohne aufgedruckte Symbole, die berührungsempfindliche Android-Bedientasten. Hier handelt es sich aber um die alte Belegung “Zurück” und “Menü” statt “Zurück” und “Zuletzt genutzte Anwendungen”, wie mittlerweile üblich. Die zuletzt genutzten Anwendungen werden hingegen durch gedrückt halten des Home-Buttons aufgerufen. Warum immer noch Hersteller aus China die alte Belegung nutzen, ist uns ein Rätsel. Die Menü-Taste hat in vielen Anwendungen keinerlei Funktion mehr und ist somit die meiste Zeit nutzlos. Wenigstens lassen sich die Soft-Touch-Tasten unterhalb des Displays in den Einstellungen des Smartphones mit On-Screen-Buttons in der aktuellen Anordnung “Zurück”, “Home” und “Zuletzt genutzte Anwendungen” austauschen.

Noch vor wenigen Jahren war eine Ausstattung wie beim C Note zu einem Preis von um die 120 Euro undenkbar. Das Handy hat einen Quadcore-Prozessor von Mediatek nebst 3 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte internem Speicher. Letzterer ist mit microSD-Karten erweiterbar. Der Akku des Gerätes hat eine Kapazität von 3800 mAh.

Im mobilen Internet unterstützt das C Note LTE inklusive des für China-Handys nicht selbstverständlichen Band 20. Das Handy kann zwei SIM-Karten aufnehmen, die parallel nutzbar sind. Nur eine davon funkt im LTE-Netz. Alternativ nimmt der zweite SIM-Kartenslot eine microSD-Karte zur Speichererweiterung auf. Zu den weiteren Spezifikationen gehören Bluetooth 4.1, WLAN nach 802.11 a, b, g und n, GPS und ein Fingerabdruckscanner auf der Front unterhalb des Displays.

Das 5,5 Zoll große Display vom Hersteller Sharp löst Full-HD auf. Die Auflösung von 1920 × 1080 Pixel sorgt für eine scharfe Darstellung. In Sachen Farbwiedergabe und Helligkeit macht das Display ebenfalls einen guten Job und gefällt uns gut. Die Blickwinkelstabilität ist allerdings nicht so dolle.

Was erwartet man von der Kamera eines 120-Euro-Handy? Richtig, nicht viel. Diesbezüglich wird man Umidigi C Note positiv überrascht, zumindest von der 13 Megapixel auflösenden Hauptkamera mit Autofokus. Bei guten Lichtverhältnissen kann man sehr ansehnliche Ergebnisse mit einer Qualität erzielen, die man von einem so günstigen Gerät nicht erwartet. Etwas anders sieht es bei schlechtem Wetter und unter Low-Light-Bedingungen aus, allerdings lassen sich selbst bei solchen Lichtverhältnissen zumindest einigermaßen brauchbare Ergebnisse erzielen, wenn man mit den zur Verfügung stehenden Optionen im Professional-Camera-Modus etwas herumspielt.

Auch die maximal in Full-HD aufgenommenen Videos des C Note sind gar nicht mal so übel. Die 5-Megapixel-Frontcam hingegen kann keine besonders ansehnlichen Selfies produzieren, da nützt auch der mittlerweile auf vielen Smartphones zum Standard gewordene Verschönerungsmodus nichts mehr.

Mit seinem auf maximal 1,5 GHz getakteten Quad-Core-Prozessor und 3 GByte Arbeitsspeicher bietet das C Note eine gute Leistung. Das System läuft meist flüssig, allerdings gönnt es sich ab und an Denkpausen – dann muss der Nutzer zwei, drei Sekunden warten, bis die aktuelle Anwendung wieder reagiert. Aktuelle, grafisch anspruchsvollere Spiele wie beispielsweise Modern Combat 5 braucht man auf dem Smartphone erst gar nicht installieren, diese sind meist mit geringer Framerate kaum spielbar.

Mit dem 3800-mAh-Akku hält das C Note lange durch. Gelegenheitsnutzer müssen das Handy im Idealfall nur alle drei, vier Tage wieder aufladen, da der Verbrauch im Standby-Betrieb sehr gering ist. Wer das Telefon häufig in den Fingern hat, kann zumindest einen Tag mit einer Akkuladung bestreiten. Der Fingerabdruckscanner ist zwar nicht der schnellste seiner Art, arbeitet aber präzise – es kommt nur selten vor, dass der Fingerabdruck nicht beim ersten Mal erkannt wird. Bleibt zu hoffen, dass das nicht zulasten der Sicherheit geht – aber wenn es darauf ankommt, sollte man ohnehin besser ein Passwort wählen.

Auf dem C Note läuft Android 7 ohne größere Anpassungen von Herstellerseite. In den Systemeinstellungen finden sich nur einige speziell auf das Handy zugeschnittene Funktionen. Es gibt Einstellungsmöglichkeiten die Farbtemperatur und die Benachrichtigungs-LED betreffend und eine Option, um das Gerät mit einem "Double Tap" aus dem Standby zu holen. Wie es mit zukünftigen Updates auf neuere Android-Versionen aussieht, ist schwer zu sagen. Im dreiwöchigen Testzeitraum bekam das C Note zwei System-Updates vom Hersteller, das ist diesbezüglich zumindest ein gutes Zeichen.

Das Umidigi C Note gibt es in einer grauen und einer goldenen Ausführung.

Das UMIDIGI C Note ist ein solides Smartphone mit purem Android, brauchbarer Kamera, ordentlicher Performance, ansehnlichem Display, dickem Akku und gut funktionierendem Fingerabdruckscanner zu einem kleinen Preis. Zum Zocken, zumindest von grafisch aufwendigeren Spielen taugt das Gerät nur bedingt und auch Selfie-Fans kommen mit dem C Note nicht auf Ihre Kosten.

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Marktübersicht: Smartphone-Gimbals im Vergleich

Seit 2015 ist das Interesse um Smartphone-Gimbals um ein Siebenfaches gestiegen. Wie sieht der Markt aus und welches System ist gut? TechStage hat das SPG von Feiyu Tech, Smooth Q von Zhiyun Tech sowie der Osmo Mobile von DJI Innovations getestet. In dieser Marktübersicht gibt es einen Einblick in die Welt der Gimbals.

Wer viel Videos mit seinem Smartphone aufzeichnet, weiß die Bild- und Tonqualität dieser Geräte zu schätzen. Heute vor zehn Jahren war das anders. Die Multimedia-Ausstattung eines Handys war nicht besonders gut: dumpfe Mikrofone, niedrige Videoauflösungen und Bildraten, die man so nur von einem animierten Stapel Papier in Form eines Daumenkinos kennt. Außerdem gab’s einen winzigen Speicher für die digitalen Inhalte – gemessen wurde in MByte, nicht wie heute im GByte-Bereich. Im Jahr 2017 haben wir uns an hochauflösende Formate wie 4K UHD oder 1080p mit 120 Bildern pro Sekunde gewöhnt. Flaggschiff-Smartphones wie das
HTC U11sind teilweise mit bis zu vier Mikrofonen ausgerüstet und können den Ton sogar aus einer bestimmten Richtung aufnehmen und den Rest ignorieren. Videos aufnehmen mit dem Smartphone ist also etwas ganz Selbstverständliches für uns. Bei einer
aktuellen Erhebung von Bitkom Researchgaben 90 Prozent aller Befragten an, dass sie die Funktion Foto- und Videokamera nutzen würden. Wie kann man nun die Videofunktion des Smartphones auf ein ganz neues Level heben? Zwischen einigen professionellen Aufnahme-Apps, Linsen zum Aufsetzen und den Selfiesticks gibt es die Gimbals. Sie versprechen stabile und komplett wackelfreie Videos.

Den Start machen wir mit dem Osmo Mobile von DJI Innovations. Der Hersteller, der gewöhnlich für seine Hexa- und Quadrocopter der Phantom- sowie Inspire-Reihe bekannt ist, bietet seine
kardanische Aufhängungseit Oktober 2016 an. Der Osmo Mobile ist ausgezeichnet verarbeitet und bietet eine umfangreiche Applikation an. Die App ist nicht komplett frei von Fehlern, bei Feiyu Tech und Zhiyun Tech gibt es ähnliche Probleme und sogar noch mehr.

Wirklich gefallen hat uns bei dem Osmo Mobile die Funktion des Gesichts- und Objekttrackings. In dem Bildsucher der Kamera kann ein Gegenstand oder ein Mensch mit einem halbdurchsichtigen Rechteck markiert werden. Anschließend werden Bewegungen automatisch von dem System nachgezogen. Im Mittelpunkt der Aufnahme steht immer das markierte Objekt. Das ist ideal für beispielsweise Food-Blogger, die selbst vor dem Herd stehen und sich ständig hin und her bewegen müssen. Am Ende wird es niemand glauben, dass es eigentlich ein One-Man-Show gewesen ist.

Wer sein Gimbal mit Smartphone an einem Stativ befestigen möchte, der wird bei diesem Vorgehen große Schwierigkeiten erleben. DJI hat den Gewinde-Anschluss an einer unglücklichen Position an der Seite angebracht, sodass eine vertikale Ausrichtung ohne zusätzliches Originalzubehör kaum möglich ist. Dabei kann der Osmo Mobile wunderbare Zeitrafferaufnahmen mit ganz feiner Motorik machen.

Mit einem durchschnittlichen Preis von 300 Euro ist der Osmo Mobile zwar nicht der günstigste Gimbal im Test, dafür aber der fortgeschrittenste. Bei Hitze, Über- oder Unterlastung der Motoren schaltet er sich automatisch ab und reagiert am Ende nachhaltiger, als seine zwei Kollegen. Dafür ist die Betriebszeit mit 4,5 Stunden im Vergleich zu den anderen am geringsten.
Testbericht zu dem DJI Osmo Mobile.

Der günstigste Gimbal in dieser Runde ist der Smooth Q von dem Spezialisten Zhiyun Tech. Während die Kernfunktion, das Stabilisieren von Videos, im Test exzellent funktioniert hat, sind andere Extras eher ausreichend bis mangelhaft. Das Tracken von Objekten ist zwar dabei, funktioniert aber in der Praxis äußerst träge und mit Verzögerung. „Was für ein langsamer Kameramann“, könnte man hier im Vergleich zu der Osmo Mobile meinen.

Wem die Verarbeitung und die Materialien wichtig sind, sollte einen Bogen um den erschwinglichen Smooth Q machen. Das Gehäuse ist durchweg aus Kunststoff gemacht und fühlt gar nicht wertig an. Die Gimbals von Feiyu Tech sowie DJI sind aus mattem Metall. Die Kontaktflächen wurden mit einer gummiartigen Schicht überzogen; das sorgt für einen festen Halt.

Im Smooth Q sitzt ein festeingebauter Akku, bei den anderen zwei lässt sich dieser in wenigen Sekunden austauschen. In der Testphase hat der Zhiyun-Gimbal eine Nutzungszeit von knapp sechs Stunden geschafft. Zeitgleiches Laden über eine Powerbank hat ebenso gut funktioniert, wie das Aufladen eines Smartphones über den integrierten Anschluss USB Type A.

Der Smooth Q wird in einer stark gepolsterten Tasche geliefert. Damit ist das Transportieren sicher und die sensible Technik bleibt gut aufbewahrt. Neben der Farbe Gold, gibt es den Smooth Q auch in Pink, Silber oder Schwarz.
Testbericht zu dem Zhiyun Smooth Q.

Von allen Gimbal-Systemen ist die Applikation von Feiyu Tech am schlechtesten umgesetzt. Was die Installation betrifft, so ist die App zwar mit vielen Smartphones kompatibel, doch sie stützt oft ab. Das ist ein großes Problem, wenn man das SPG im produktiven Einsatz hat. Bei diesem Gimbal hat uns ebenfalls die edle Aufmachung gefallen: handlich, leicht und klasse von der Beschaffenheit.

Eine weitere Herausforderung mit dem SPG sind große Smartphones. Ein iPhone 7s Plus von Apple bringt den Gimbal an seine Grenzen: Nach dem Anbringen, kratzt die Aufhängung an den anderen Teilen. Warum? Weil das eingesetzte Smartphone zu breit ist. Auch aufgefallen ist uns die schwache Leistung der drei Motoren. Während der Osmo Mobile und der Smooth Q jegliches von uns getestete Smartphone stabil und waagerecht halten konnten, gab es beim SPG eine leichte Schräglage. Selbst nach ganz feiner Balance-Einstellung, die bei allen drei Gimbals durchgeführt werden muss, kippte das iPhone entweder nach links oder rechts.

Genau wie beim Osmo Mobile und dem Smooth Q gibt es am Griff einige Tasten zur manuellen Steuerung des Gimbals. So kann die Aufhängung bei den drei Punkten in alle vier Himmelsrichtung gedreht werden. Spezielle Tasten blockieren einige Achsen oder wechseln zwischen den unterschiedlichen Modi. Ein mehrfaches Drücken der Funktionstaste aktiviert die zu dem Anwender gerichtete Kamera.

Der SPG hat ebenfalls sechs Stunden geschafft. Die Akkus sind im Vergleich zu der so genannten „DJI Intelligent Battery“ günstiger. Sie kosten in herkömmlichen Onlineshops etwas um die zwei bis drei US-Dollar. DJI liegt bei durchschnittlich 30 Euro.
Testbericht zum Feiyu Tech SPG.

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Spigen-Cover für das Galaxy S8 ausprobiert

Für Testgeräte nutze ich in der Regel Sleeves von FitBag, einfach da dort das Gerät in der Tasche geschützt ist, ich aber schnell Fotos von dem – dank Microfaser-Innenfutter sauberen – Smartphones machen kann. Allerdings ist das Smartphone so bei der Nutzung selber auch ungeschützt, wer auf Nummer sicher gehen möchte, schaut sich also nach Covern um.

Besonders, da schon beim Galaxy S7 edge ein neues Display schnell über 250 Euro gekostet hat – beim Galaxy S8 wird es sicher nicht günstiger werden. Während ich beim S7 edge Samsungs Lens-Cover praktisch fand, fehlt eben dieses für das Galaxy S8. Also musste ein anderes Cover her. 

Bei Schutzhüllen und Covern bin ich kritisch, das Design von Smartphones wird über Monate entwickelt und dann Kunststoff für wenige Euro an ein Galaxy S8, welches auch nach 800 Euro aussieht, zu packen, nimmt dem ganzen häufig eben das Design. Spigen ist allerdings schon seit längeren eine bekannte Größe bei Covern, aus dem Grund habe ich den südkoreanischen Hersteller angeschrieben und auch prompt einige Testmuster von verschiedenen Covern für das Galaxy S8 bekommen. Disclosure: Im Artikel dazu habe ich Amazon-Partnerlinks integriert, die Preise ändern sich damit nicht, ich bekomme aber eine kleine Provision von Amazon.

Spigen Liquid Crystal






TPU ist so eine Sache, der weiche, silikonartige Kunststoff fühlt sich natürlich nicht so hochwertig an wie die Glas-Metall-Kombination des Galaxy S8, ist aber griffiger. Im Fall des Liquid Crystal sieht es allerdings durchaus gelungen aus. Ein kleines Brillenreinigungstuch liegt bei um die Rückseite des S8 und falls nötig die Innenseite des Liquid Crystal Case zu reinigen. Danach sorgen winzige Noppen zwischen Cover und Rückseite dafür, dass Cover und Glas nicht aneinander kleben. In den Ecken setzt Spigen zudem auf eine „Air Cushion Technology“ – was nichts anderes heißt, als dass es kleine Hohlräume in den Ecken gibt, welche bei einem Sturz dann ein schützendes Luftpolster bilden und so das S8 vor Schäden schützen sollen. Die Edge wird etwa halb abgedeckt, am oberen und unteren Ende steht das Case leicht über und schützt so das Display. Zwei Kritikpunkte gibt es: zwischen Fingerabdrucksensor und Kamera hätte ich mir eine Trennung gewünscht, sodass man nicht mehr mit den Fingern die Linse vollschmiert – durch das Case ist der Fingerprint-Scanner deutlich einfacher zu ertasten, aber mit Wurst- dicken Fingern tatscht man eben dabei doch auf die Kamera. Außerdem würde ich mir freiliegende Power-, Bixby- und Volume-Buttons wünschen, es kann aber sein, dass dies bei TPU nicht so einfach möglich ist.

Liquid Crystal für das Galaxy S8
Liquid Crystal für das Galaxy S8+

Spigen Liquid Air





Auch wieder TPU, aber schwarz und mit einem Muster auf der Rückseite ist das Liquid Air ein schlichtes Case, welches das Design durchaus erhält. TPU liefert auch hier wieder Luftpolster in den Ecken, dazu gibt es auf der Innenseite ein Design welches an ein Spinnennetz erinnert – ob das auch irgendwie Luftpolster ermöglicht…fraglich. Wie auch beim Liquid Crystal (und allen anderen Covern von Spigen) passen die Anschlüsse perfekt und auch dickere Ladekabel können genutzt werden. Wie bei den anderen Cases sorgt ein leichter Überstand an Ober- und Unterseite dafür, dass das Galaxy S8 nicht auf das Display sondern eben auf das Case gelegt wird.

Liquid Air für das Galaxy S8
Liquid Air für das Galaxy S8+

Spigen Neo Hybrid




Auf Fotos sieht es gut aus, in der Praxis auch – allerdings trägt es dann doch etwas auf und macht das schlanke Galaxy S8… weniger schlank. Hybrid deutet es schon an: zwei Materialien schützen hier das Smartphone. Ein TPU-Case ähnlich dem Liquid Air und dazu ein Hartplastikrahmen. Das TPU-Case kommt ohne Air Cushion, soll aber dennoch Stöße mindern. Der Plastikrahmen wiederum schützt die Ecken nochmals stärker und sieht dabei auch durchaus schick aus. Für meinen Geschmack trägt es aber etwas zu sehr auf.

Neo Hybrid für das Galaxy S8
Neo Hybrid für das Galaxy S8+

Spigen Rugged Armor



Klingt robust und sieht auf Fotos sogar nach Kohlefaser aus – in der Praxis ist es ein TPU-Case (mir Air Cushion), welches auf der Rückseite auf zwei Flächen den Kohlefaser-Look hat, bei dem Preis aber wohl kaum aus Kohlefaser bestehen kann 😉 aber hey, es sieht gut aus, ist allerdings etwas weniger griffig als das Liquid Air oder auch Liquid Crystal TPU-Cover.

Rugged Armor für das Galaxy S8
Rugged Armor für das Galaxy S8+

Spigen Tough Armor




Wer es richtig robust braucht, kann zum MIL-STD 810G zertifizierten Tough Armor greifen. Schlank ist dort nichts mehr, dafür gibt es zwei Materialien und einen kleinen Standfuß. Das Case besteht aus einem TPU-Case (mit Air Cushion) und darüber einer Hartplastik-Schale auf der Rückseite. Das macht einen sehr robusten Eindruck und passt eigentlich so gar nicht zum schlanken Galaxy S8. Dafür wird es so richtig robust und hat einen praktischen Standfuß, wenn man etwa Filme schauen möchte. Nachteile: dick und ich finde die Buttons nicht wirklich gut zu ertasten (außer den Bixby-Button, der ist geriffelt, damit man den nutzlosen Button ja nicht versehentlich drückt 😉 ).

Tough Armor für das Galaxy S8
Tough Armor für das Galaxy S8+

Spigen Thin Fit





Das Case auf das ich am meisten gespannt war: Das Thin Fit. Der Name sagt es schon – möglichst schlank soll hier alles sein. Das klang für mich am meisten nach einem Case bei dem das Design nicht groß zulegt und das S8 somit schlank bleibt. Zu dem Zweck setzt das Thin Fit auf Hartplastik und nicht TPU und kommt daher auch ohne Air Cushion in den Ecken daher. Wer mag kann in das Case eine Metallplatte kleben für einen Magnethalter von Spigen, ansonsten ist das Case sehr minimal gehalten. In der schwarzen Ausführung ist die Rückseite leicht gummiert (in den anderen Farben wohl nicht) und bietet einen guten Grip, dazu sitzt das Case bombenfest am Galaxy S8 (und ist fast etwas schwer zu lösen). Als einziges von mir getestetes Case hat es Aussparungen für die Tasten. Eine große Aussparung für Lautstärke- und Bixby-Taste sorgt für eine freigelegtere Edge als dies bei den anderen Hüllen der Fall war. Die Edge kann ohnehin nicht ganz geschützt werden, aber auch hier sorgt ein kleiner Überstand an Ober- und Unterkante dafür, dass das S8 nicht auf das Display sondern eben auf das Thin Fit Case gelegt wird. Die Schlitze an den Ecken könnten für eine verbesserte Kraftverteilung bei einem Sturz auf die Kante sorgen, herstellungsbedingt nötig sein, das Design schlanker gestalten oder aber nötig sein, um das S8 in und auch wieder aus dem Case zu bekommen – mich haben sie jedenfalls nicht gestört. Einziger Kritikpunkt daher: Ein Steg zwischen Fingerprint-Scanner und Kamera wie er bei Samsungs offiziellen Cases vorhanden ist, würde die Kamera vielleicht vor Fingerabdrücken schützen.

Spigen Thin Fit für das Galaxy S8
Spigen Thin Fit für das Galaxy S8+

Fazit zu den Spigen-Covern

Die Cover haben alle den Vorteil, dass der Fingerprint-Scanner besser zu ertasten ist. Eine Trennung zur Kamera fehlt allerdings leider. Ansonsten machen sie alle den Eindruck als schützen sie vernünftig – richtig testen konnte ich es nicht, ich darf die Testgeräte die nun wieder zurückgeschickt werden nicht beschädigen. Sollte ich mir das Galaxy S8+ zulegen, würde ich wohl doch nicht zum FitBag greifen, sondern zum Thin Fit Case. Das fühlt sich echt gut an und erhält relativ viel vom schlanken Design des S8 und S8+ aber auch für andere Geschmäcker gibt es die passenden Hüllen. Hier das Video zum Test:

Videolink

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123 Tage Google Play Musik kostenlos

Momentan kein Musik-Abo am Start, aber Lust, mit ordentlich Musik über den Sommer zu kommen? Dann mal wacker zu Google Play Musik rübergeklickt, da bekommt man nämlich derzeit satte 123 Tage kostenlos das Premium-Paket Google Play Musik. Kostet sonst um 40 Euro und 4 Monate Zugriff auf das Premium-Paket (inklusive Offlinezugriff) sollten euch musikalisch sicherlich über den Sommer bringen. Gilt übrigens nicht nur für Neukunden, sondern auch solche, die Google Play Musik schon einmal kostenpflichtig nutzten. Darf offenbar aber nicht vor kurzem gewesen sein, sondern muss schon ein paar Monate her sein.

Ich selber hatte mal ein Abo bei Google Play Musik, konnte aber wieder vier Monate gratis Musik bekommen. Falls ihr das Angebot wahrnehmt, aber jetzt schon wisst, dass ihr nicht später dafür bezahlen wollt: Man kann direkt in den Einstellungen der App das Abo kündigen. Und übrigens: Denkt dran: Auch ohne kostenpflichtiges Abo könnt ihr bei Google Play Musik 50.000 eigene Songs hochladen und habt so immer Zugriff.

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