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Devolo WiFi ac im Test: schicker Dual-Band WLAN-Repeater

Devolo schickt mit dem WiFi Repeater ac einen Range Extender in unseren Test. Dieser vergrößert sowohl 2,4 GHz- wie auch 5 GHz-Netzwerke und verspricht eine Reichweite von 300 Metern und eine Übertragunsrate von 1200 MBit/s. Wir haben getestet, ob das stimmt.

Der WLAN Repeater sieht aus wie ein matt-weißer Würfel, er wirkt elegant und wertig. Die fünf LEDs zur Anzeige der Funkstärke leuchten weiß. Das wirkt an der Wand dezent, gerade bei hellerem Umgebungslicht sind sie aber schwer zu erkennen.

Der Devolo WiFi Repeater ac wird direkt in die Steckdose gesteckt, ein separates Netzteil ist nicht notwendig. Die Qualität der Verarbeitung ist gut, auch der WPS-Knopf hat einen guten Druckpunkt. Insgesamt fühlt sich das Gerät durchaus wertig an. An der Unterseite ist eine Gigabit-LAN-Buchse angebracht. So lässt sich ein Gerät direkt anschließen, etwa ein Netzwerkdrucker oder ein Fernseher ohne WLAN-Funktion. Neben der Repeater-Funktion ist auch ein Betrieb als Access Point möglich, wenn man per Kabel Verbindung zum DSL-Router herstellt.

Der Devolo Repeater kann sich mit Routern aller Hersteller verbinden. Die Konfiguration klappt wahlweise per WPS-Taste oder über die Browser-basierte Konfigurationsoberfläche. Für den Test koppelten wir das Gerät mit einem WLAN-Router von AVM, der Fritz Box 7590.

Das Einrichten über das WiFi Protected Setup (WPS) klappt erfreulich einfach und schnell. Nachdem der WPS-Knopf am Repeater für drei bis neun Sekunden gedrückt wurde, müssen wir innerhalb von zwei Minuten den Knopf am Router drücken – das ist machbar. Die Signalanzeige leuchtet permanent weiß, wenn ein WLAN verbunden ist. Das Gerät ist dann sofort einsatzbereit, Netzwerkname und Verschlüsselungskennwort zieht es sich per WPS.

Je nach Drückdauer hat der WPS-Knopf folgende Funktionen:

  • 3-9 Sekunden: Der WiFi Repeater ac wird mit dem Router verbunden.
  • 1-3 Sekunden: Ein mobiles Endgerät wird mit dem Repeater verbunden.
  • >10 Sekunden: Alle Einstellungen werden auf Werkseinstellung zurückgesetzt.

Neben der WPS-Methode lässt sich der Repeater auch über ein Web-Interface einrichten. Das gibt dem Nutzer deutlich mehr Optionen, dauert aber auch länger. Für den Zugriff verbindet man sich mit dem unverschlüsselten WLAN, dass der Repeater im Werkszustand ausstrahlt, alternativ kann man sich auch per LAN verbinden. Über die Adresse http://devolo.wifi landet man auf der grafischen Nutzeroberfläche.

Das allerdings macht während des Setups Probleme: Sobald der Repeater vom Devolo-WLAN in das Netzwerk des Routers wechselt, verliert man die Verbindung zum Gerät. Das ist technisch bedingt, allerdings weiß man nicht, unter welcher Adresse der Repeater nun erreichbar ist. Die devolo.wifi-Adresse funktioniert nicht in allen Umgebungen. Wir haben uns beholfen, indem wir die IP-Adresse aus der Liste der verbundenen Geräte aus der Fritz Box gezogen haben. Besser wäre es, wenn Devolo im Setup sämtliche Daten vom Nutzer abfragt und ihm dann klar macht, dass die Verbindung abreißen und der Repeater quasi transparent im „richtigen“ Netzwerk arbeitet.

Ein anderes Problem ist das Upgrade der Firmware. Der Repeater wurde mit Version 1.0 ausgeliefert, diese ist veraltet und es gibt längst einen Nachfolger. Aber es gibt keinen Automatismus für das Update, stattdessen muss man die Daten manuell von der Herstellerseite herunterladen – die dann auch noch sensible Informationen für einen Newsletter wissen möchte. Das ist nervig und muss nicht sein.

Anders als der Fritz Repeater 310 (Testbericht) kann die Fritz Box das Devolo-Geräte leider nicht komplett integrieren. So verliert man diverse Informationen, etwa, welche Geräte am Repeater und welche am Fritz-Box-WLAN angeschlossen sind.

Mehr zur Einrichtung in unserer Galerie:

Genug zu Konfiguration und Aussehen, wichtig ist die Leistung. Der Devolo WiFi Repeater ac muss den gleichen Parkour durchlaufen, durch den wir bereits andere Geräte wie den Netgear EX7000 geschickt haben. Die folgende Grafik zeigt, wo sich welche Geräte befinden:

  1. Der WLAN Router AVM FRITZ!Box 7590 steht im Dachgeschoss.
  2. Der Devolo WiFi Repeater ac steht im OG.
  3. Das Test-Handy LG V30 wandert vom Dach bis in den Keller und misst an sieben Messpunkten den WLAN-Durchsatz.

Im Test zeigt sich, dass der Repeater vor allem im EG und dem Kellergeschoss punkten kann. Näher am eigentlichen Router bietet das WLAN des AVM-Routers einen höheren Durchsatz (rote Kurve). Der Durchsatz des Devolo-Gerätes (weiße Kurve) ist fast komplett deckungsgleich mit dem WLAN des Routers, lediglich die 2,4 GHz-Verbindung kann im Erdgeschoss und Keller punkten. Schön erkennt man, wie viel besser die 2,4 GHz-Funkwellen durch Wände kommen. Die steileren Kurven sind ist das 5 GHz Frequenzband.

Die zweite Testreihe misst den Durchsatz vom eigenen WLAN ins Internet. Dazu ist am AVM-Router ein VDSL-50-Anschluss, der relativ stabil zwischen 47 und 49 MBit/s im Download sowie 9 bis 10 MBit/s im Upload liefert.

Aus der Testreihe sieht man schön, dass der Repeater selbst dann noch Zugang zum Internet bietet, wenn dem AVM-Geräte bereits die Puste ausgeht. Bei 5 GHz überschneidet sich der Durchsatz zwischen AVM (rot) und Devolo (weiß), bis es ins Erdgeschoss und den Keller geht. Die 2,4 GHz Leistung ist dagegen beim Devolo anfangs deutlich niedriger, dafür selbst dort noch verfügbar, wo die AVM-Funkwellen gar nicht mehr hinkommen. Allerdings: Die Internetverbindung im Keller war so träge, dass Surfen eigentlich keinen Spaß mehr macht. Die Bandbreite kann aber reichen, um in dieser Entfernung ein Smart Home System zu betreiben, etwa ein Thermometer, eine Funkschaltsteckdose oder eine WLAN-Lampe. In der Praxis kann auch ein wenig Spielerei bei der Positionierung helfen. Devolo empfiehlt, das Gerät so aufzustellen, dass drei LEDs bei der Funkanzeige leuchten.

Insgesamt liegt der Devolo WiFi Repeater ac in etwa gleichauf mit dem AVM Fritz WLAN Repeater 310 (Testbericht), aber deutlich unter der Leistung des Netgear Nighthawk EX7000 (Testbericht).

Eine Anmerkung: Häuser sind verschieden, sowohl beim Aufbau wie auch den verwendeten Materialen für Wände und Decken. Deswegen kann es sein, dass die Messungen in anderen Umgebungen von unseren Ergebnissen abweichen.

Während der zweiten Messreihe, also beim Internetzugriff, zog der Repeater von Devolo knapp 3 Watt aus der Steckdose. Laut Hersteller sind 3,6 Watt der Durchschnitt und 4,2 Watt das absolute Maximum. Für einen Dual-Band-Repeater sind diese Werte in Ordnung.

Eine Hardware-Taste zum Abschalten hat der Repeater nicht. Man zieht ihn einfach komplett aus der Steckdose heraus, dann fährt sein Eigenverbrauch garantiert auf 0,00 Watt zurück.

Der Devolo WiFi Repeater ac kann besticht durch Design und Verarbeitung. Bei der Leistung gibt es Abstriche, erst bei längeren Entfernungen schlägt er das eigentliche WLAN. Während die Konfiguration per WPS einfach und schnell ist, macht die Konfiguration per Software wenig Spaß. Hier könnte die Oberfläche intuitiver sein und den Nutzer mehr informieren.

Anders als der AVM WLAN Repeater 310 bietet das Devolo Gerät noch ein 5-Ghz-Band. Wer das Gerät günstig findet und mit einer Einrichtung per WPS zufrieden ist, kann sich den Repeater holen. Ansonsten würden wir zu einem der anderen Modelle greifen.

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Portable Google Chrome 65 für Windows

Google Chrome ist für alle in Version 65 erschienen.  Die Version 65 von Google Chrome bringt dabei eine ganze Reihe an Security-Fixes, 45 sind es an der Zahl. Chrome 64 brachte größere Änderungen wie den Werbeblocker für Redirect-Werbung oder, dass sich vorgeschlagene Artikel deaktivieren lassen. Solche größeren Änderungen gibt es in Chrome 65 nicht. Dafür aber ein Schwung Neues für Entwickler, die auf weitere Schnittstellen von Google zugreifen können. Dies wurde von Google schon zur Beta von Chrome 65 kommuniziert.

Neben den Desktop-Versionen sind auch schon die Versionen für Android und iOS auf Version 65 aktualisiert, das Update kann in den entsprechenden App Stores geladen werden. Wie immer habe ich die aktuelle Version von Chrome – also die 65 – in das portable Paket gepackt, sodass ihr den Browser ohne Installation vom USB-Stick aus oder generell auf irgendeinem Rechner nutzen könnt. Download Portable Google Chrome 65.

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Windows 10 Insider Preview Build 17618 bringt Sets für Skip-Ahead-Tester

Wenn man Windows 10 Insider Previews erhalten möchte, hat man verschiedene Möglichkeiten. In den Einstellungen kann man sich in einen sogenannten Insider-Ring begeben, der festlegt, wie schnell man Updates bekommt und wie viele Fehler man toleriert. Zu diesen Ringen gehört seit Herbst letzten Jahres auch der sogenannte Skip-Ahead-Ring.

Tester mit dieser Einstellung erhalten nun ein neues Update mit der Build-Nummer 17618, welches unter anderem die Sets mitbringt, Microsofts Lösung, Apps in einem Fenster in Tabs laufen zu lassen. Das folgende Video zeigt euch, wie das Ganze funktioniert.

Es gibt bereits eine Hand voll Plug-Ins und Programme für Windows, die eine ähnliche Funktion mitbringen, zu denen auch Groupy gehört. Ich finde es aber ganz gut, dass Microsoft dem Nutzer nun eine direkt ins System integrierte Variante bietet. Im Moment werden jedoch nur Apps wie Mail, Kalendar, OneNote, MSN News, Notepad, Microsoft Edge etc. unterstützt, andere Programme starten wie üblich in einem eigenen Fenster.

Folgende Shortcuts könnt ihr zum Testen verwenden:

Strg + Win + Tab – Zum nächsten Tab wechseln

Strg + Win + Umschalttaste + Tab – Zum vorherigen Tab wechseln

Strg + Win + T – Öffnet eine neue Registerkarte

Ctrl + Win + W – Schließt die aktuelle Registerkarte

Neben den Sets beinhaltet das Release eine Menge Bugfixes und Verbesserungen, aber leider auch noch ein paar Fehler in Zusammenhang mit dem Mixed-Reality-Erlebnis.

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Windows Defender konnte riesige Malware-Kampagne aufhalten

Microsoft hat heute im eigenen Cloud-Blog mitgeteilt, dass man mittels Verhaltensüberwachung bei Schadsoftware und Machine Learning eine enorme Malware-Kampagne aufhalten.

500.000 PCs wären betroffen gewesen

Kurz vor dem 6. März hat der Windows Defender nämlich 80.000 Instanzen von einer Reihe ausgeklügelter Trojaner blockiert. Verhaltensbasierte Signale kombiniert mit Cloud-betriebenem Machine Learning konnte diese neue Infektionswelle aufhalten. In weiteren 12 Stunden wurden mehr als 400.000 Instanzen registriert, von denen 73 Prozent in Russland waren.

Binnen Millisekunden aufgehalten

Der Windows Defender hat ein ungewöhnliches Verhalten eines Programms registriert, woraufhin Microsofts Cloud Protection-Dienst eingeschaltet wurde. Binnen Millisekunden wurde die Schadsoftware dank Machine Learning analysiert und konnte daraufhin automatisch vom Windows Defender blockiert werden.

Microsoft wurde daraufhin automatisch benachrichtigt über eine mögliche „Malware-Epidemie“. Daraufhin wurde die Klassifizierung auch als Schadsoftware angepasst und der korrekte Name für den Virus wurde auch Nutzern angezeigt. In den ersten Minuten sahen betroffene Nutzer nur, dass der Windows Defender neue Viren namens Fuery, Fuerboos, Cloxer oder Azden blockiert hatte. Dies waren Namen, welche die Malware von den Machine Learning-Algorithmen zugewiesen bekam.

Alle PCs mit Defender waren geschützt

Der Angriff hätte eine Malware namens Dofoil verbreiten sollen, welche auf den PCs unwissender Nutzer Cryptocoins abbaut. Dies verbraucht einerseits außerordentlich viel Strom und Beansprucht zudem die Leistung des PCs.

Die Dofoil Malware versucht dabei sehr lange im System unentdeckt zu bleiben, indem die Registry modifiziert wird. Die explorer.exe oder in diesem konkreten Fall die OneDrive Run-Datei wird so modifiziert, dass sie eine andere Datei ausführt, welche versteckt minen kann.

Dank der Sicherheit des Windows Defenders und der implementierten Machine Learning-Technologien kann Microsoft den Ausbruch schwerwiegender Malware wie in diesem Fall häufig im Keim ersticken.


Quelle: Microsoft

Der Beitrag Windows Defender konnte riesige Malware-Kampagne aufhalten erschien zuerst auf WindowsArea.de.

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