Aktuelle Nachrichten

Motiv MV51: Digitales Mikrofon für Android und iOS

Das digitale Großmembran-Kondensatormikrofon Motiv MV51 lässt sich neben Mac und PC auch mit mobilen Geräten nutzen. Es arbeitet mit Android- und iOS-Devices zusammen und eignet sich unter anderem für Mitschnitte von Konferenzen und Bandproben oder aber zur Aufnahme von Podcasts. Unseren Eindruck vom MV51 erfahrt Ihr im ausführlichen Test.

Das Motiv MV51 steckt in einem stabilen Metallskelett in Vintage-Optik und bringt fast 600 Gramm auf die Waage. Die Abmessungen des digitale Kondensatormikrofons betragen 128 × 86 × 70 Millimeter. Auf der Vorderseite befindet sich ein Touchpanel, auf dem die vorgenommenen Einstellungen per LEDs angezeigt werden. Unten auf der Rückseite sitzen ein microUSB-Anschluss und ein Kopfhörereingang zum latenzfreien Abhören des Mikrosignals. Beim ausklappbaren Ständer lässt sich der Gummifuß herausdrehen – so können wahlweise andere Stative mit Standardgewinde angebracht werden. Im Lieferumfang befindet sich zu diesem Zweck ein entsprechender Schraubadapter. Auf der Unterseite sitzt ein Gummi, der das Verrutschen des Mikrofons verhindert.

Das Motiv MV51 ist ein digitales Großmembran-Kondensatormikrofon mit einem Übertragungsbereich von 20 Hz bis 20 kHz. Es lässt sich per USB-Anschluss nicht nur an PC und Mac, sondern auch an Android- und iOS-Smartphones und –Tablets nutzen. Der Frequenzgang ist einstellbar, der maximale Schalldruck beträgt 130 dB. Die Vorverstärkung geht bis maximal 36 dB. Die Stromversorgung erfolgt über das angeschlossene Gerät – also über PC, Mac oder aber Android- oder iOS-Device. Der Durchmesser der Großmembran-Kapsel mit Nierencharakteristik beträgt 25 Millimeter, Aufnahmen erfolgen in 24 Bit mit einer maximalen Samplingfrequenz von 48 kHz.

Zum Lieferumfang gehört ein Kabel mit Lightning-Anschluss für Apple-Devices und ein herkömmliches USB-Kabel zum Anschließen an einen PC oder Mac. Die beiden Kabel sind mit ihrer Länge von einem Meter leider recht kurz bemessen. Ein microUSB-auf-microUSB-Kabel zur Nutzung mit Android-Geräten liegt gar nicht bei.

Die Bedienung des MV51 erfolgt über ein Touchpanel auf der Vorderseite. Dort lässt sich der Pegel für Mikro und Kopfhörer regeln und es lassen sich die verfügbaren Voreinstellungen festlegen. Es gibt insgesamt fünf DSP-Presets die für Stimme, Gesang und leise und laute Musikaufnahmen gedacht sind, außerdem lässt sich das Signal auch komplett Flat abnehmen. Tiefergehende Einstellungen erlaubt auf mobilen Geräten die ShurePlus-Motiv-App. Dort gibt es noch einen Kompressor, einen Limiter und einen Equalizer.

Das MV51 zeigt sich durch die verschiedenen Modi sehr flexibel, und das bei kaum wahrnehmbaren Rauschanteil. In Sachen Detailtreue weiß das Mikro zu gefallen. Die einzelnen Modi sind vom Hersteller für die entsprechenden Situationen gut ausgewählt, im Zweifelsfall lässt sich in der App der Sound per Equalizer noch detaillierter auf seine persönlichen Vorlieben ausrichten. Gerade bei Sprachaufnahmen sollte man allerdings darauf achten, dass man möglichst genau von vorne hineinspricht. Von der Seite her Aufgenommenes klingt hörbar schwächer.

Das Motiv MV51 ist ein klasse Allrounder in Sachen Audioaufnahmen. Das digitale Mikro lässt sich mit allen gängigen Betriebssystemen nutzen und eignet sich für Homerecording, zur Vertonung von Videos (wie hier gerade zu hören), aber auch für Konzert- oder Probenmittschnitte. Klanglich zeigt sich das Aufnahmegerät neutral eingestellt ausgeglichen und detailliert, die verschiedenen Presets und die tiefergehenden Einstellungsmöglichkeiten in der App ermöglichen dem Nutzer hingegen den Sound nach den eigenen Vorlieben einzustellen.

Kompletter Beitrag

Read More »

Samsungs Neuauflage der Gear 360 zeigt sich bei der FCC

Für den 29. März wird das Samsung Galaxy S8 und Galaxy S8+ erwartet – allerdings dürfte Samsung dann auch gleichzeitig eine neue 360-Grad-Kamera vorstellen und diese zeigt sich nun erstmals ein wenig:

Bei der amerikanischen Funkbehörde FCC ist die nächste Generation der Samsung Gear 360 eingereicht worden, teilweise waren dabei auch die entsprechenden Render für die neue Kamera einsehbar.

Diese zeigen, dass die neue Gear 360 mit 45mm Durchmesser etwas kleiner geworden ist und nun nicht mehr einfach ein Ball ist, an welchen ein Stativ geschraubt werden kann. Vielmehr ist die Kamera nun länglich und verfügt so über ein eingebautes Stativ und mehr Platz für entsprechende Technik. Informationen zur Auflösung kennt man bis dato nur aus Gerüchten, Samsung dürfte aber insbesondere die Auflösung deutlich verbessern, sodass man bei Videos in der Samsung Gear VR ein schärferes Bild hat.

Am 29. März weiß man dann mehr – mit der AllAboutSamsung-App verpasst man bis dahin sicher nichts.

via SamMobile

Read More »

Vinyl-Revival: Plattenspieler boomen – 3,1 Mio Schallplatten verkauft

Durchgedreht: Der Retro-Boom hat auch die CE-Branche erfasst: Die Absätze von Schallplatten und Plattenspielern wachsen – die gute alte Vinyl-Schallplatte hat ihre Fan-Gemeinde wieder ausgebaut.

2016 wurden laut den Marktforschern der gfk 3,1 Millionen Schallplatten verkauft, nach 2,1 Millionen in 2015. Zudem wandelten 106.000 Plattenspieler über die Ladentheken.

Der Umsatz mit den schwarzen Scheiben ist um 40,1 Prozent auf rund 70 Millionen Euro gewachsen. Damit stieg auch der Umsatzanteil von 3,2 Prozent vor einem Jahr auf nun 4,4 Prozent. (Gesamtumsatz des deutschen Musikmarkts 2016: 1,59 Mrd. Euro gemäß Daten von Bundesverband Musikindustrie e.V. und GfK Entertainment).

Bereits seit 2007 präsentiert sich das Vinyl-Segment im Aufwärtstrend.

106.000 Plattenspieler wurden 2016 verkauft

Dies wirkt sich auch auf Absatz und Umsatz von analogen Plattenspielern aus: Aktuelle Marktdaten der gfu zeigen Wachstum in dieser kleinen, aber feinen Nische. 106.000 Plattenspieler wurden 2016 verkauft, eine Steigerung um 33 Prozent.

Für dieses Jahr erwartet die Branche den Absatz von 117.000 Plattenspielern. Der Umsatz stieg um knapp 50 Prozent auf 23 Millionen Euro, die Prognose für 2017 liegt bei 27 Millionen Euro. Dabei investieren die Vinyl-Liebhaber im Schnitt auch wachsende Beträge für ihr Abspielgerät. Lag der Durchschnittspreis eines Plattenspielers im Jahr 2015 noch bei 192 Euro, so stieg er 2016 auf 216 Euro (+ 12,5 %). Prognose für 2017: 229 Euro.

Vinyl-Boom: Satte 33 Prozent Zuwachs

Die Vinyl-Schallplatte scheint ihren Reiz also nicht zu verlieren. Aber was steckt dahinter? Besserer Klang oder die Zeremonie des Abspielens? Rein technisch lässt sich ein besserer Klang nicht belegen, denn die Abtastung der Schallplatte ist mit Rauschen und Knistern verbunden, die Stereokanäle sind nicht annähernd so exakt getrennt wie in der digitalen Welt der CD und zudem beeinflussen Resonanzen den Frequenzgang.

Zurück bleiben kaum erklärbare, subjektive Eindrücke zugunsten der Vinyl-Scheibe. Nicht zur Diskussion steht allerdings der haptische Reiz mit Auspacken, Auflegen und Abspielen der großen Scheibe.

Kult-Plattenspieler: Technics beflügelt die Branche

Beflügelt wird der Boom aber auch durch die Wiederauflage von Kult-Plattenspielern wie dem Technics SL-1200 – siehe Foto oben. Unter anderem gibt es von der legendäre Vinyl-Ikone eine Limited Edition als „Technics 50th Anniversary Grand Class SL-1200GAE“ (nur 1200 Stück).

Aber auch andere Hifi-Haushaltsnamen lassen sich vom Vinyl Revival inspirieren. So hat etwa Sony seit 2016 den HX500 im Programm, einen sehr gepflegt aussehenden Plattenspieler mit Digitalwandler und USB-Anschluss.

Im Unterschied zum Technics, der über einen starken Direktantriebsmotor verfügt, hat der neue Sony dagegen nur einen Riemenantrieb, ist daher nicht discotauglich, sondern mehr was für zuhause.

Alle Hobby-Djs und Vinyl-Enthusiasten konnten in der Zwischenzeit auch direkt- wie auch riemengetriebene Plattenspieler unterschiedlichster Hersteller erwerben. Aber jetzt ist der Technics wieder zurück, jetzt ist die Welt wieder in Ordnung. Zumindest die Schallplattenwelt.

Links: Bundesverband Musikindustrie e.V., | GfK Entertainment | Technics SL-1200

Read More »

Moto Mod mit Leuchtstreifen für Notifications

Irgendwie scheint sich dieses Jahr eine Art Sehnsucht nach mehr Farbigkeit in Smartphones durchzusetzen. Erinnert ihr euch an die lustig modulare LED-Blinkrückseite des Alcatel A5, das auf dem MWC vorgestellt wurde?

Eine ganz ähnliche Idee…

Read More »

CIA-Spionage: Google sieht viele Lücken gestopft, Notepad++ war Trigger

Interessante (im negativen Sinne) Geschichte diese Sache rund um Vault 7, die CIA und WikiLeaks. Wir haben hier ja im Blog schon darüber berichtet und ich habe das Gefühl (und ich kann falsch liegen) als seien viele Menschen genervt oder abgestumpft von der Thematik. Es wird sich nicht großartig darüber aufgeregt und obwohl die Tragweite gigantisch ist, sind Medien erstaunlich ruhig. „Was soll man denn machen?“ (Ich habe auch keine Antwort). Wie gesagt: Nur gefühlt.

In meinem Beitrag zum Thema vertrat ich die Meinung, dass die Hersteller gezwungen werden sollten, mögliche Schwachstellen zu kommunizieren, anstatt diese in irgendwelchen kleinen FAQ-Beiträgen zu verstecken:

Nach WikiLeaks und Vault 7: Hersteller sollten endlich offensiver Lücken kommunizieren müssen

Die von WikiLeaks veröffentlichten Praktiken sind nicht durch die Reihe neu. Teilweise sind die Angriffsmöglichkeiten auf alte Systeme beschränkt, sodass die mit neuerer Softwareversion mit Glück „save“ sind. Bis die 9.000 Dokumente durchgeackert sind, wird Zeit vergehen. Und sicher ist kein Hersteller dabei, der klipp und klar jetzt sagen kann, ob sein System sicher ist.

Es geht ja auch nicht nur um Systeme wie macOS, iOS, Android und Windows, sondern auch Apps. Apple meinte, dass man „fast“ alle Sicherheitslücken, die durch den Leak bekannt wurden, gepatcht hat. Fast.

Und ähnlich gibt man sich auch bei Google. In einem Statement gegenüber Recode teilte man mit, dass man sicher sei, dass Sicherheits-Updates und Schutzmechanismen in Android und Chrome die Nutzer vor den vermeintlichen Schwachstellen schützen.

Bei Reddit las ich neulich einen Thread.  Da ging es dann nicht um die Systeme, sondern um Apps. Beispielsweise den Apollo Player, einem Media Player aus dem beliebten Cyanogen Mod. Der soll angeblich als Trigger für Späh-Funktionen auf einem kompromittierten Smartphone agiert haben. Ähnliches gilt auch für einen meiner liebsten Texteditoren unter Windows. Notepad++. Version 7.33 soll die neue, sichere Version sein.

Die CIA missbrauchte wohl den beliebten Editor unter Windows als Trigger für eine von der CIA manipulierte DLL, die Daten sammelte. Die DLL in ihrer Originalversion wird von Notepad++ benötigt, die kompromittierte Version dieser sammelte allerdings Daten. Das ist alles so irre, so surreal. Mal schauen, was da noch so ans Licht kommt.

Wer die Thematik bisher so gar nicht verfolgte: Die Enthüllungsplattform WikiLeaks hat angebliche CIA-Papiere veröffentlicht. Sie enthalten Informationen über Ausspähmethoden und Sicherheitslücken in vielen Apps und Systemen. Sie zeigen auf, wie wir von den Regierungen belauscht werden können.

Unser Feed-Sponsor:


Banner


Read More »

Uso de cookies

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.plugin cookies

Beaktiv @ 2016