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Test: Xiaomi Redmi 4 Prime – „fast schon zu perfekt“

In China ist Xiaomi ein großer Hersteller von Smartphones und anderen Technologieprodukten. Hierzulande können nur die Wenigsten etwas mit dem Namen anfangen. Trotzdem: In der Mobilfunkszene genießt das Unternehmen einen guten Ruf und steht für großartige Geräte zu fairen Preisen. Das Redmi 4 Prime ist eines der aktuellsten Telefone, es besitzt ein Metallgehäuse und eine gute Ausstattung. Alles zu einem Verkaufspreis von unter 165 Euro. Wie sehr es uns gefallen hat, das lest Ihr in diesem Test von TechStage.

Das Redmi 4 gibt es in zwei Ausführungen: als Standard Edition sowie als Prime. Wir haben das technisch bessere Modell vor Ort. Die Unterschiede liegen beim Zwischenspeicher, Prozessor, Display-Auflösung und weiteren Faktoren. Die Verarbeitung der Geräte ist überall dieselbe. Das Gehäuse wird aus einem einzigen Metallblock herausgefräst und in drei Verarbeitungsstufen mit Sandstrahltechnik gefertigt. Das 2,5-D-Glas auf der Vorderseite ist an den Rändern leicht abgerundet. Dabei handelt es sich offiziell nicht um ein Gorilla Glass des Unternehmens Corning, sondern ist ein einfaches Mineralglas. Unser Exemplar ist über den Testzeitraums unbeschadet geblieben. Nutzer in Foren und auf sozialen Netzwerken kritisieren jedoch die Widerstandsfähigkeit im Alltag. Wir empfehlen daher eine Schutzfolie für wenige Euros.

Mit einer Höhe von 8,9 Millimeter ist das Redmi 4 Prime zwar nicht sonderlich dünn, aber dafür schön handlich und kompakt. Die Masse beträgt 156 Gramm und insgesamt stimmig mit der sonst fabelhaften Verarbeitung. Erhältlich ist es in den drei Farben Silber, Spacegrey sowie Gold.

In der Prime-Variante arbeitet ein Snapdragon 625 von Qualcomm. Der Mittelklasseprozessor verfügt über acht Kerne mit einer Taktung von zwei GHz. Dazu stehen drei GByte RAM zur Verfügung. Der interne Speicher hat eine Größe von 32 GByte, wovon dem Nutzer nur 22 bereit gestellt werden. Der Rest geht für die Reinformatierung, Software und das Betriebssystem drauf. Was die Leistung betrifft, so ist das Telefon nicht das schnellste auf den Markt und kann sich in der Tat nicht mit anderen aus der Oberklasse oder dem Flaggschiff-Segment vergleichen. Im Gegenteil: das Redmi 4 Prime kommt aus dem mittleren Bereich und so verhält es sich auch. Die Performance des Systems ist mehr als zufriedenstellend.

Eines der Highlights des Smartphones ist der festeingebaute Akku mit einer Nennladung von 4100 Milliamperestunden, das erklärt eventuell die Dicke. Damit sollte der Nutzer locker über zwei Tage hinaus kommen. Bei einer gewöhnlichen Nutzung haben wir während des Testens ebenfalls mehr als 48 Stunden erreicht. Aufgeladen wird der Akku über einen microUSB-Anschluss, statt dem modernen USB Type C. Vollaufgeladen war der Energiespeicher schon nach 1:50 Stunden.

Eine Seltenheit in der Mittelklasse, aber bei Xiaomi völlig selbstverständlich: der Infrarotsender. So können heimische Geräte über eine vorinstallierte Universal-App gesteuert werden. Im Test klappte das mit Fernsehern von Philips, LG und Samsung gut.

Der Bildschirm hat eine Diagonale von fünf Zoll und löst auf mit Full-HD, sprich 1920 × 1080 Pixeln. Bei einer Gesamtanzahl der Pixel von über zwei Millionen, beträgt die Dichte 441 ppi. Die Darstellung ist ausreichend scharf, hell und auch die Farben wirken nicht ausgeblichen, wie üblich in diesem Preissegment.

Auf der vorderen Seite sitzt neben der mehrfarbigen LED auch eine Kamera mit fünf Megapixel und einer Blende f/2.2. Die App bietet einen dedizierten Selfie-Modus mit Gesichtserkennung und Schönheitsfilter, das ist in manchen Situationen lustig. Die Hauptkamera auf der Rückseite hat eine Auflösung von 13 Megapixel und ebenfalls eine Blende von f/2.2. Was uns gefallen hat: Dual-LED mit zwei unterschiedlichen Farbtemperaturen – in der Standard Edition gibt es lediglich ein LED. Außerdem verfügt die Kamera über Hochkontrast (HDR) sowie Phasendetektionsfokus. Mit der Qualität sind wir zufrieden. Die Kamera ist – wie erwartet – sehr schwach bei Dämmerung und wenig Licht. Für Schnappschüsse und mehr ist sie jedoch super.

Auf dem Redmi 4 Prime läuft die internationale Version von MIUI in der Version 8.0, das zugrunde liegende Betriebssystem ist Android OS 6.0 Marshmallow. Im Gegensatz zu den chinesischen Ausführungen, sind hier ab Werk die Dienste von Google Play installiert. Auch dabei ist Sprache Deutsch. Das System ist nahezu komplett frei von Bloatware und außergewöhnlich sauber gehalten: schlanke Funktionalität, schöne Google-Tastatur, farbig aufeinander abgestimmt und insgesamt flott. Die Optik wirkt modern und westlich, statt quietschbunt und asiatisch.

Wer aber dennoch gerne etwas am Aussehen machen möchte, der kann auf die Applikation „Themen“ zurückgreifen und neue Layouts herunterladen und installieren.

Das Redmi 4 Prime ist ein klasse Smartphone. Warum? Für weniger als 165 Euro gibt es ein Gerät mit großem Akku, guter Software und einen recht schnellen Fingerabdrucksensor. Was spricht dagegen: Wenn Ihr auf LTE800 (Band 20) angewiesen seid, werdet Ihr ein Problem mit dem Xiaomi-Telefon haben. Auch laufen große 3D-Spiele mit High-End-Grafik nicht flüssig – für den Alltag reicht es aber dicke aus.

Sonst noch etwas? Die drei kapazitiven Tasten auf der vorderen Seite sind nicht beleuchtet. Ab 60 Prozent Volumen hört sich der Lautsprecher etwas kratzig an. Bluetooth 4.2 ist zwar dabei, aber kein NFC. Wenn Euch diese Faktoren nicht stören (können), dann ist das Redmi 4 Prime eine echte Empfehlung. Kaufreue wird man nicht haben.

Das in diesem Beitrag getestete Smartphone wurde dem Autor kostenlos zur Verfügung gestellt von dem Onlineshop
TradingShenzhen, sie bieten das Gerät
hierzulande an. Nach der Publikation dieses Artikels wird das Telefon retourniert.

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AMD Ryzen 5: Allesamt unter 250 Dollar und „schneller als Core i5“

Nachdem AMD die Ryzen 7-Prozessoren nicht ganz ohne Startschwierigkeiten auf den Markt gebracht hat, folgen nun auch die günstigeren Chips der Mittelklasse. Die AMD Ryzen 5 Chips werden ab dem 11. April auf den Markt kommen und in den USA ab 169 US-Dollar erhältlich sein.

Eine Übersicht zu den aktuellen AMD Ryzen 5-Prozessoren.

ProzessorKerneThreadsTaktPreis
R5 1400483.2GHz
(3.4GHz)
$169
R5 1500X483.5GHz
(3.7GHz)
$189
R5 16006123.2GHz
(3.6GHz)
$219
R5 1600X6123.6GHz
(4.0GHz)
$249

Ab dem AMD Ryzen 5 1600 bekommen die Kunden sechs Kerne und mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 219 US-Dollar, hierzulande also knapp unter der 250 Euro-Marke, wird er wohl am Intel Core i5-7600 gemessen werden. Letzter besitzt eine höhere Taktrate von 3,5 bis 4,1 GHz, allerdings nur vier Threads. Intels Prozessor kostet im Moment rund 230 Euro und daher kündigt sich bereits jetzt ein durchaus spannender Konkurrenzkampf an, denn lange werden die neuen AMD-Prozessoren sicherlich nicht zur UVP verkauft werden.

AMD Ryzen R5 1500X als ernster Intel-Konkurrent

Vor allem aber der teurere Vierkerner von AMD, der AMD Ryzen 5 1500X wird ernste Konkurrenz für den Intel Core i5-7400 darstellen. Letzterer taktet mit 3,0 bis 3,5 GHz und daher vergleichsweise langsam. Dank der neuen Extended Frequency Range (XFR) Technologie von AMD, welche einfacheres Übertakten der CPUs erlaubt, dürften sogar noch höhere Taktraten als 3,7GHz möglich sein.

Als CPU-Kühler gibt es bei den AMD Ryzen 5-Prozessoren zwei unterschiedliche Modelle und zwar kommt beim Ryzen R5 1400 ein Wraith Stealth zum Einsatz, während beim 1500X und 1600 der Wraith Spire verwendet wird bei den Boxed-Varianten. Der Wraith Spire kommt im Vergleich zum gleichnamigen R7-Kühler dafür ohne LED-Beleuchtung aus und der Wraith Stealth ist außerdem kleiner. Sobald die Geräte auf dem Markt sind, dürften erste Tests verraten, ob AMD mit der eigenen Core i5-Konkurrenz nicht zu viel versprochen hat.

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Mass Effect Andromeda hat die skurrilsten Animationen 

Mass Effect entwickelt sich zu einem wirklichen Massenphänomen! Allerdings wohl anders als gedacht, denn das Internet quillt über mit Auszügen aus den wirklich seltsamen Animationen von Gesichtern und Gangarten, die von den Designern…

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Motiv MV51: Digitales Mikrofon für Android und iOS

Das digitale Großmembran-Kondensatormikrofon Motiv MV51 lässt sich neben Mac und PC auch mit mobilen Geräten nutzen. Es arbeitet mit Android- und iOS-Devices zusammen und eignet sich unter anderem für Mitschnitte von Konferenzen und Bandproben oder aber zur Aufnahme von Podcasts. Unseren Eindruck vom MV51 erfahrt Ihr im ausführlichen Test.

Das Motiv MV51 steckt in einem stabilen Metallskelett in Vintage-Optik und bringt fast 600 Gramm auf die Waage. Die Abmessungen des digitale Kondensatormikrofons betragen 128 × 86 × 70 Millimeter. Auf der Vorderseite befindet sich ein Touchpanel, auf dem die vorgenommenen Einstellungen per LEDs angezeigt werden. Unten auf der Rückseite sitzen ein microUSB-Anschluss und ein Kopfhörereingang zum latenzfreien Abhören des Mikrosignals. Beim ausklappbaren Ständer lässt sich der Gummifuß herausdrehen – so können wahlweise andere Stative mit Standardgewinde angebracht werden. Im Lieferumfang befindet sich zu diesem Zweck ein entsprechender Schraubadapter. Auf der Unterseite sitzt ein Gummi, der das Verrutschen des Mikrofons verhindert.

Das Motiv MV51 ist ein digitales Großmembran-Kondensatormikrofon mit einem Übertragungsbereich von 20 Hz bis 20 kHz. Es lässt sich per USB-Anschluss nicht nur an PC und Mac, sondern auch an Android- und iOS-Smartphones und –Tablets nutzen. Der Frequenzgang ist einstellbar, der maximale Schalldruck beträgt 130 dB. Die Vorverstärkung geht bis maximal 36 dB. Die Stromversorgung erfolgt über das angeschlossene Gerät – also über PC, Mac oder aber Android- oder iOS-Device. Der Durchmesser der Großmembran-Kapsel mit Nierencharakteristik beträgt 25 Millimeter, Aufnahmen erfolgen in 24 Bit mit einer maximalen Samplingfrequenz von 48 kHz.

Zum Lieferumfang gehört ein Kabel mit Lightning-Anschluss für Apple-Devices und ein herkömmliches USB-Kabel zum Anschließen an einen PC oder Mac. Die beiden Kabel sind mit ihrer Länge von einem Meter leider recht kurz bemessen. Ein microUSB-auf-microUSB-Kabel zur Nutzung mit Android-Geräten liegt gar nicht bei.

Die Bedienung des MV51 erfolgt über ein Touchpanel auf der Vorderseite. Dort lässt sich der Pegel für Mikro und Kopfhörer regeln und es lassen sich die verfügbaren Voreinstellungen festlegen. Es gibt insgesamt fünf DSP-Presets die für Stimme, Gesang und leise und laute Musikaufnahmen gedacht sind, außerdem lässt sich das Signal auch komplett Flat abnehmen. Tiefergehende Einstellungen erlaubt auf mobilen Geräten die ShurePlus-Motiv-App. Dort gibt es noch einen Kompressor, einen Limiter und einen Equalizer.

Das MV51 zeigt sich durch die verschiedenen Modi sehr flexibel, und das bei kaum wahrnehmbaren Rauschanteil. In Sachen Detailtreue weiß das Mikro zu gefallen. Die einzelnen Modi sind vom Hersteller für die entsprechenden Situationen gut ausgewählt, im Zweifelsfall lässt sich in der App der Sound per Equalizer noch detaillierter auf seine persönlichen Vorlieben ausrichten. Gerade bei Sprachaufnahmen sollte man allerdings darauf achten, dass man möglichst genau von vorne hineinspricht. Von der Seite her Aufgenommenes klingt hörbar schwächer.

Das Motiv MV51 ist ein klasse Allrounder in Sachen Audioaufnahmen. Das digitale Mikro lässt sich mit allen gängigen Betriebssystemen nutzen und eignet sich für Homerecording, zur Vertonung von Videos (wie hier gerade zu hören), aber auch für Konzert- oder Probenmittschnitte. Klanglich zeigt sich das Aufnahmegerät neutral eingestellt ausgeglichen und detailliert, die verschiedenen Presets und die tiefergehenden Einstellungsmöglichkeiten in der App ermöglichen dem Nutzer hingegen den Sound nach den eigenen Vorlieben einzustellen.

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