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iPhone X: Die besten Hüllen aus Leder, Carbon und Silikon

Seit drei Wochen ist das neue Apple iPhone X nun im Handel verfügbar. In unserem ausführlichen Testbericht zum iPhone X hat es kritisch aber auch gut abgeschnitten. Positiv gefallen hat uns unter anderem die Verarbeitung: Das Smartphone ist hauptsächlich aus Glas gemacht und wird von einem Rahmen aus Edelstahl zusammengehalten. Laut der Verbraucherorganisation Stiftung Warentest ist das iPhone X das „zer­brech­lichste iPhone aller Zeiten“ . Damit Euch ein Unglück mit dem 1100-Euro-iPhone erspart bleibt, haben wir in dieser Kaufberatung einige Cases zusammengetragen. Dabei sind Hüllen aus Leder, Carbon sowie Silikon. Welche Schutzhülle für Euch die beste ist, lest Ihr nachfolgend:

Der niederländische Anbieter Mujjo bietet mehrere Premium-Cases für Smartphones an. Wir haben die Ausführung Full Heather Case in der Farbe Schwarz bei uns und sind von der Qualität begeistert. Das Material aus pflanzlich gegerbtem Leder wirkt hochwertig verarbeitet und fühlt sich edel an. Die Hülle umschließt das iPhone X komplett und bietet zudem eine Schutzfunktion für das Display an, indem die Ränder leicht über das Display-Glas gucken.

Das Auftragen und Abziehen ist einfach. Das Innere der Hülle ist mit Mikrofasermaterial bedeckt, das schont die Glas- und Metallelemente des iPhone X. Genau wie Echtleder, altert auch das Äußere der Mujjo-Hülle und gewinnt zunehmend einen Vintage-Look. Für die UVP von 44,90 Euro ist diese Leder-Hülle eine echte Alternative zu den teueren Produkten von Apple.

Eines unserer lieb gewonnenen Schutzhüllen kommt von dem Hongkonger Startup Pitaka und heißt MagCase. Dabei handelt es sich um eine dünne und leichte Aramid-Hülle mit starkem Carbonfaser-Look.

Die dreidimensionale Textur der Hülle besitzt einen Metallanteil, weshalb das iPhone X samt seiner Schutzvorrichtung an magnetischen Halterung haftet. Drahtloses Laden funktioniert weiterhin, auch sind uns keine Störungen beim Telefonieren aufgefallen.

Obwohl das Material widerstandsfähig und unheimlich kräftig ist, ist das iPhone X nicht besonders stark gegen Stürze gedämpft, wie es beispielsweise bei Speck oder RhinoShield der Fall ist. Für einen normalen Schutz im Alltag ist Pitakas Produkt allemal ausreichend.

Zu einem späteren Zeitpunkt sollen weitere Farbkombinationen und Mustern erscheinen.

Das kalifornische Accessories-Unternehmen Aevoe bietet dutzende iPhone-X-Cases in einer Luxus-Optik an. Obwohl sie preislich völlig im Rahmen liegen, vermittelt ihr Aussehen doch eine teuere Aufmachung.

Das erste Produkt ist die vesta und ist ein Hardcase mit einer Rückseite aus Textil mit Metallakzenten. Die Schutzhülle kommt mit Moshis TriClear-Technologie. Dabei handelt es sich um einen Marketingbegriff für die Widerstandsfähigkeit gegenüber Schmutz, Wasser und Kratzern. In der Tat: Die Hülle hält etwas aus; Stütze schützen das iPhone X und hinterlassen kaum Folgen.

Die Moshi iGlaze besitzt eine schwarze Rückseite mit gebürstetem Look. Der Rahmen ist etwas flexibler als der Rest und schaut aus, wie ein neues Kupferrohr. Bei beiden Hüllen ist die Kante am Display höher gesetzt, sodass der Bildschirm bei einem Fall den Boden nicht berühren kann.

Qualitativ sehr gute und robuste Schutzhüllen kommen von Speck und RhinoShield. Letzter offeriert für das iPhone X den klassischen Bumper namens CrashGuard an. Erhältlich in den vier verschiedenen Farben Schwarz, Weiß, Blau sowie Pink, überdeckt er den Metallrahmen des iPhone X und absorbiert Stürze aus einer Höhe von bis zu 3 Metern. Das Aufziehen sowie Abziehen des CrashGuard gestaltet sich in der Praxis schwer und erfordert etwas Geschicklichkeit.

Anders als der CrashGuard-Bumper, besitzt die Mod-Ausführung eine Rückseite. Das Konzept hinter den Mod-Schutzhüllen ist ideal für alle, die einen hohen Grad an Individualisierung möchten. Die einzelnen Tasten des Case-Rahmens gibt es in unterschiedlichen Farben zum Nachkaufen. So kann Verschiedenes miteinander kombiniert werden.

Darüber hinaus bietet RhinoShield vier hochwertige Glas-Linsen für die Kamera des iPhone X an. Günstig sind die Objektive nicht, wer jedoch viel Wert auf mobile Fotografie legt und nach Situationen mit Stilmitteln fotografieren möchte, dem ist damit sicher geholfen. Für das Anbringen wird ein Lens Adapter benötigt, der auf die Rückseite der Mod-Hülle kommt.

Eines der besten und härtesten Klarsichthüllen kommt von Speck: Die Presidio Clear sind im Vergleich zu den herkömmlichen Transparent-Schutzhüllen eine Nummer teurer, dafür stimmt jedoch die Qualität. Das Anbringen und Abnehmen der Speck-Hüllen ist kein leichtes Unterfangen, dafür sitzt das iPhone X bombenfest.

Was das Besondere am Presidio Clear ist: Die Dämpfung gegen Stürze aus einer Höhe von bis zu 2,4 Meter. Das Negative an nahezu allen Speck-Produkten ist die Zunahme an Volumen. Das schlanke und dünne Design des iPhone X wird ummantelt von dicken und schützenden Rändern. Das ist der Preis.

Zugegeben: Die weiße Speck Presidio Grip für das iPhone X wird keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Optisch gleicht es einem Zebra, dafür stimmt – wie der Name bereits wissen lässt – die Funktionalität.

Das iPhone X sitzt sicher in der Schutzhülle und profitiert von einem exzellent und festen Halt. Optional steht das Modell auch in der Farbvariante Schwarz zur Verfügung.

Deutlich dezenter dagegen ist die einfache Speck Presidio, die es in verschiedenen Farben gibt. Es ist weder durchsichtig, noch bietet es einen sonderlich guten Griff. Wir konnten uns das Schwarze sowie Grüne anschauen. Im Vergleich zu den anderen Speck-Hüllen, ist diese Ausführung schnell und mühelos aufgetragen.

Von dem Zubehör-Spezialisten Spigen gibt es eine ganze Menge Schutzhüllen und Cases, die im niedrigen Preissegment liegen. Eine gute Passform sowie einen festen Grip bietet das Produkt Thin Fit für das iPhone X. Es kommt in der Farbe schwarz und umwickelt das Smartphone links und rechts sowie die Rückseite. Der Kopf- und Fußbereich des iPhone X bleiben offen.

Trotz einer Metallplatte im Case, die für magnetischen Halt in der Autohalterung dienen soll, ist das drahtlose Aufladen des iPhone X weiterhin möglich. Übrigens, so thin wie der Name klingt und so dünn wie die Schutzhülle auf den offiziellen Bildern des Herstellers ausschaut, ist sie in der Realität nicht. Trotzdem macht man hier für 9 bis 11 Euro nicht viel falsch.

Bei vielen Nutzern beliebt: Die allseits bekannte Liquid-Air-Hülle von Spigen. Das Kunststoffgehäuse ist etwas dicker als das des Thin Fit, dafür ist der Schutz jedoch besser. Stöße und harmlose Sturze soll das Case abkönnen. Für den Preis von rund 8 Euro wirkt das Liquid Air nachhaltig.

Die Hülle mit dem Namen Ultra Hybrid kombiniert eine starre und transparente Rückseite mit einem schwarzen Bumper. Das Case ist schnell draufgezogen und macht das iPhone X merklich schwerer. Nicht gut: Schon nach wenigen Stunden Nutzung ist die Kunststoffrückseite mit der Klarglasoptik verschmiert und fängt Schmutz ein. Schön sieht das dann nicht mehr aus.

Die Liquid Crystal ist eine flexible und dicke Hülle mit durchsichtiger Optik, vergleichbar mit der Presidio Clear von Speck Products. Zwar ist die Spigen-Hülle nicht so hochwertig verarbeitet und bietet auch keinen großartigen Schutz vor Stöße, weil der Innenraum nicht gedämpft ist, dafür gibt es sie auch schon ab gute 4 Euro.

Auch für das Apple iPhone X gibt es Bumper, Cases und Hüllen en Masse. Die Produkte der Premium-Hersteller überzeugen mit Qualität und den Details. Was das Material, die Form oder Härte betrifft, so ist für jeden etwas dabei. Dass aber gute Cases nicht unbedingt teuer sein müssen, werden Produkte EasyAcc zeigen. Hierzu folgt eine Aktualisierung in dieser Kaufberatung.

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Razer BlackWidow Ultimate: Mechanische Gaming-Tastatur jetzt wasserdicht

Der kultige Gaming-Zubehör-Spezialist Razer kündigt eine wasser- und Schmutzresistente Blackwidow Ultimate an: Die quasi unkaputtbare Neuauflage der mechanischen Gaming-Tastatur kommt erstmals mit IP54-Zertifizierung. Verschüttete Cola und klebrige Chips-Krümel machen dem Daddel-Keyboard jetzt garantiert nichts mehr aus.

Resistent gegen Wasser und Schmutz

Die Razer BlackWidow Ultimate ist resistent gegen Wasser und Schmutz. Das macht die Gaming-Tastatur zu einem der robustesten und langlebigsten Vertreter ihrer Art. Die Tastatur wurde für die IP54-Zertifizierung ausgiebig getestet, so dass ihr Wasserspritzer und schädliche Schmutzpartikel nichts anhaben können.

Preise und Verfügbarkeit

Die Razer Blackwidow Ultimate kostet 119,99 Euro und soll im 1. Quartal 2018 in den Handel kommen

Links: Razerzone.com

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HTC U11 Plus im Test: monströses Smartphone mit Schwächen

Das U11 Plus ist ein neues Smartphones des taiwanesischen Herstellers HTC. Der Name des Gerätes ist Programm: Im Vergleich zu der Nicht-Plus-Variante HTC U11, die im Sommer 2017 auf den Markt kam, bietet es mehr Speicher, einen dickeren Akku sowie ein größeres Display. Außerdem läuft es mit Android in der Version OS 8.0 Oreo mit einigen neuen Funktionen des Betriebssystems. In den vergangenen Tagen durften wir das Telefon ausführlich testen, welche Erfahrung wir mit dem HTC U11 Plus gesammelt haben, lest Ihr in diesem Testbericht.

Das U11 Plus kommt in einer beigen komplett wiederverwertbaren Verpackung zu seinem Besitzer. Neben dem Telefon befinden sich im Lieferumfang ein Schnellladegerät, Kabel mit USB Type C, ein simples Case in Klarglasoptik sowie hochwertige Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung. Weil das U11 Plus keinen analogen Klinkenanschluss mit 3,5 mm besitzt, gibt es noch einen Adapter zur Überbrückung mit.

Das Schnellladegerät pumpt den Akku des Telefons in 2 Stunden und 12 Minuten auf. An und für sich gar nicht so schnell, könnte man meinen. Es sind jedoch 3930 mAh drinnen. Das HTC U11 verfügt über einen Akku mit einer Kapazität von 3000 Milliamperestunden, das Aufladen dort nimmt 1:40 hrs in Anspruch.

Die USonic-Kopfhörer von HTC sind kabelgebunden und beherrschen die ANC-Technologie zur Erzeugung von Antischall, um Umgebungsgeräusche zu reduzieren. Die Umsetzung ist gut gelungen und zeigte sich im Test praktisch: Während eines Fluges wurde der Lärm der Flugzeugturbinen merklich reduziert, ohne dass die Lautstärke erhöht werden musste. Das Noise Cancellation kann auf Wunsch auch deaktiviert werden.

Das HTC U11 Plus ist aus hartem Glas gemacht und wird mittels einem Metallrahmen mit integrierten Antennen für Mobilfunk, Bluetooth und WLAN stabilisiert. Das Design stammt großenteils vom U11 (Testbericht), U Ultra (Testbericht) und U Play (Testbericht). Die Übergänge des Telefons sind nahtlos – das ist sowohl optisch sichtbar, als auch haptisch tastbar.

Weniger positiv sind die Fingerabdrücke, die sich schon nachdem Auspacken auf dem U11 Plus sichtbar machen. Die Glasoberfläche ist derart stark poliert, dass kleinste Berührungen – selbst mit desinfizierten Händen – ihre Spuren hinterlassen. Auch nicht gerade vom Vorteil: Wegen der glatten Beschaffung rutscht das HTC U11 Plus nahezu auf allen Oberflächen. Bei einem Telefon, das hauptsächlich aus Glas besteht, ist das eine stets präsente Gefahr.

Das U11 Plus ist IP68 zertifiziert und damit staub- und wasserfest. Regen und erhöhte Luftfeuchtigkeit machen dem Gerät nichts aus. Auch das dauerhafte Untertauchen bis zu einer Tiefe von einem halben Meter ist keine Herausforderung. Wir sind einen Schritt weitergegangen und haben das U11 Plus in ein Thermalfreibad mit 40 Grad Celsius mit starkem Salzgehalt mitgenommen. Nach dem Baden wurde es mit Klarwasser abgespült und funktioniert bis heute. Empfehlenswert ist das trotzdem nicht.

Beim U11 Plus sitzt der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite, statt vorne, wie bei dem HTC U11. Diese Entscheidung ist bei einem großen Smartphone sinnvoll. Aber die eigentliche Motivation ist eine andere: Das U11 verfügt über eine schlanke Form im Verhältnis von 18:9 respektive 2:1. Das Display auf der Front wird von ganz dünnen Rändern links und rechts begleitet – nahezu rahmenlos ist das Telefon nicht. Und schon gar nicht auf einem Niveau eines Galaxy S8 (Testbericht) oder LG G6 (Testbericht). Hierfür fehlen stark abgerundete Seiten, Ecken mit einem Radius sowie ein seitlich geschwungenes Display-Glas. Für Letzteres müsste HTC auf die OLED-Technologie setzen, statt Flüssigkristall, da jenes flexible ist. Nichtsdestotrotz geht der Hersteller in die richtige Richtung und passt das Design der aktuellen Moderne an. Weiter so!

Bei der Farbwahl bietet HTC dieses Mal etwas Neues an. Es erinnert ein bisschen an den alten und lichtdurchlässigen Game Boy Color von Nintendo: Die Farbe Translucent Black beherbergt eine halbdurchsichtige Rückseite. Darunter ist das Innere des Gerätes zu sehen. Anders als erwartet, gehört die kreisrunde Antenne zum NFC-System und ist keine Spule für das Wireless Charging. Drahtloses Laden ist übrigens gar nicht dabei, dafür will der Hersteller lieber einen größeren Akku einbauen.

Im U11 Plus arbeitet ein Snapdragon 835 von Qualcomm. Der Achtkerner bietet genug Leistung für alltägliche Dinge, aber auch für rechenintensive Apps und Spiele. Das Betriebssystem läuft flüssig, wie man’s von HTC gewohnt ist. Aussetzer und Ruckler sind nicht zu finden. Laufende Anwendungen und Daten werden in einem Kurzspeicher abgelegt, der eine Größe von 6 GByte besitzt. Im Vergleich zum HTC U11 sind das 2 GByte mehr an RAM. Macht sich das bemerkbar? Im Alltag nicht wirklich. Doch das Ergebnis des Zusammenspiels aus dem Prozessor und derart viel Zwischenspeicher klettert in den Benchmarks ganz weit nach oben: Im AnTuTu sind es 186.000 Punkte. Das Nicht-Plus-Modell verzeichnet einen Wert von 175.000.

Etwas überdimensioniert geht es weiter mit dem Speicher: Das U11 Plus besitzt einen integrierten Speicher von 128 GByte. Davon nutzbar sind tatsächlich 111 GByte. Wem das zu wenig ist, der kann optional eine Speicherkarte im Format microSDXC einsetzen. Welche Speicherkarte ideal für Android ist, lest Ihr in unserer großen Kaufberatung zu microSDHC- und microSDXC-Karten. Unsere 400-GByte-SanDisk funktionierte ideal mit dem HTC U11 Plus.

Vielleicht eine Seltenheit in der Kategorie der aktuellen High-End-Smartphones: Das U11 Plus kann wahlweise mit zwei SIM-Karten betrieben werden. Hierfür steht ein Hybrid-Steckplatz für Dual-nanoSIM nach dem 4FF-Standard zur Verfügung. Es sind handelsübliche SIM-Karten, die man in Telefonen vorfindet. Die Gesprächsqualität und die mobile Datennutzung über 4G LTE über Vodafone und Telefonica Germany im Großraum Hamburg waren tadellos.

Genau wie sein kleiner Bruder, kommt auch das HTC U11 Plus mit einem Schwerpunkt auf Audio: Kopfhörer mit Antischall sind zwar dabei, dazu gibt es noch laute Stereo-Lautsprecher und vier Mikrofone mit der Möglichkeit, den Sound bei Videoaufnahmen zu richten. Der Nutzer kann sich vor der eigentlichen Aufnahme entscheiden, welche Charakteristik er für seine Intention haben möchte. Standardmäßig ist 3D eingestellt, das fängt alles aus der unmittelbaren Umgebung auf. Musik und andere Töne überträgt das HTC U11 Plus via Bluetooth 5.0 und Qualcomm aptX HD. Letzteres ist auch vonnöten, da die Wiedergabe auf dem Telefon im High-Res-Format läuft.

Das Display des HTC U11 Plus ist 6 Zoll groß. Das sind 1,27 Zentimeter in der Diagonale mehr, als beim HTC U11. Interessant ist jedoch der Vergleich zum kleinen Bruder: Wegen einer handlichen Bildproportion ist das U11 Plus nur minimal größer, als das U11. Wenn HTC ganz auf die Ränder verzichtet hätte, wäre das Neue kleiner als das Alte, trotz eines größeren Bildschirms.

Die Anzeige basiert auf die Flüssigkristalltechnologie und trägt den Markennamen SLCD6 . Gut gefallen hat uns das Schwarz, das organischen Bildschirmen (OLED) nahe kommt. Ein Always-on-Display (AOD) zur Darstellung von einfliegenden Nachrichten und anderen Informationen unterstreicht die exzellenten Kontraste. Im Allgemeinen ist das Display qualitativ, hell und gibt Farben aus dem DCI-P3-Raum realistisch wieder. Negativ aufgefallen ist uns ein Backlight-Bleeding aus dem unteren rechten Bereich, der bei absoluter Dunkelheit sichtbar ist.

Die Auflösung des Displays beträgt 2880 × 1440 Pixel. Mit mehr als 4,1 Millionen Bildpunkten macht das Sehen von Videos besonders viel Spaß, insbesondere wenn HDR10 als Feature unterstützt wird. Entsprechende HDR-Inhalte werden in der YouTube-App jedoch nicht erkannt, die Wiedergabe im Format 18:9 ist drin. Die App Netflix lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt gar nicht auf dem HTC U11 Plus installieren, da die Software noch nicht finalisiert wurde.

Flaggschiff-Smartphones müssen eine gute, wenn nicht erstklassige Kamera besitzen. Das HTC U11 Plus ist mit einer solchen Kamera ausgestattet. Sie ist technisch hochaktuell was die Hardware betrifft und auch die Software sowie Algorithmen sind gut aufgestellt. Als Grundlage dient ein Bildsensor mit 12 Megapixeln mit großen Einzelpixeln. Die Kantenlänge der Pixel beträgt 1,4 Mikrometer, was besonders gut für die natürliche Aufnahme von Licht ist, das durch eine lichtstarke Blende von f/1.7 durchfließt. Auf eine Dual-Kamera mit Schärfentiefe-Effekt verzichtet HTC – auch mit einer einzigen Kamera, wie Google es beispielsweise löst, ist es auf dem HTC-System nicht möglich.

Das U11 Plus nutzt einen optischen und elektronischen Bildstabilisator, um ungewünschte Bewegungen beim Filmen und Fotos schießen zu minimieren. Langzeitbelichtungen im Profi-Modus können mit 32 Sekunden gestartet werden, hier ist ein Stativ definitiv notwendig. Bei deutlich kürzeren Belichtungszeiten ist der OIS eine große Hilfe und beugt Verwackler vor.

Besonders beeindruckt waren wir von der kurzen Latenz bis zur Scharfstellung des Motivs. Rund 0,3 Sekunden braucht das HTC U11 Plus, bis der Fokus gesetzt wird. Möglich ist das mit einem Dual-Pixel-System, bei dem jeder Punkt auf dem Sensor von einem zusätzlichen Phasenfokus begleitet wird. 100 prozentiges PDAF kommt unter anderem bei Samsung, Google und Apple zum Einsatz.

Die Qualität der Bilder kann sich sehen lassen: Aufnahmen im Tageslicht sind nahezu perfekt. Auch bei Dämmerung und in Schwachlichtsituationen kommt das HTC U11 Plus gut klar und befindet sich auf einem Niveau mit Galaxy und iPhone. Empfehlenswert ist das Einschalten der Funktion HDR Boost, um einen maximalen Dynamikumfang im Bild zu haben. Farben werden nur leicht gestärkt, aber der Unterschied zwischen Weiß und Schwarz kommt so besonders zur Geltung.

Auf dem HTC U11 Plus läuft Android in der Version OS 8.0 Oreo. Die darauflegende Oberfläche kommt von HTC und heißt mittlerweile nur Sense – ohne eine spezielle Versionsnummer. Ab Werk sind leider einige Apps installiert, die vermutlich nicht von jedem Nutzer beansprucht werden. Beispielsweise UA Record – eine App zur Erfassung von Fitness-Daten. Oder eine individualisierte Tastatur von TouchPal, die wir umgehend gegen die Google-Tastatur ausgetauscht haben. Auch der Facebook-Konzern steuert seine Apps bei: Facebook, Messenger und Instagram. Die lassen sich allerdings nicht deinstallieren. Doch am nervigsten ist die Nachrichten-App News Republic, die ab Werk Werbung als Push-Mitteilung einblendet. Wenn der Inhalt nur verträglich wäre, könnte man sich damit anfreunden. Statt wichtigen Themen, pushen die Server von News Republic Neuigkeiten aus dem Dschungelcamp. Glücklicherweise kann diese Belästigung abgestellt werden, doch ganz entfernen lässt sich die App auch nicht. Schade eigentlich, dass HTC den gleichen Weg geht, wie Samsung.

Wegen seiner Größe von 6 Zoll hat sich HTC etwas Neues einfallen lassen – oder besser gesagt: Sich von anderen inspirieren lassen. Konkret geht es um die zunehmende Bedienung mit einer Hand. Mit dem vertikalen Wischen auf dem Display kann von der Startseite die Benachrichtigungsleiste oder das Hauptmenü mit sämtlichen Apps runter- oder hochgezogen werden. Das ist benutzerfreundlich.

Das HTC U11 Plus besitzt ein druckempfindliches Gehäuse. Drückt der Nutzer am unteren Rand mit seiner Hand, startet auf dem Telefon eine vordefinierte Funktion. In gewissen Kontexten, wie beispielsweise der Kamera, wird ein Bild oder etwas anderes ausgelöst. Neu ist diese Interaktion nicht: Schon das HTC U11 konnte gedrückt werden, um beispielsweise Amazon Alexa oder Google Assistant zu initialisieren. Auch das Pixel 2 und Pixel 2 XL (Testbericht) können es seit kurzem. Neu ist im Grunde der sogenannte Edge Launcher: Ein seitliches Menü in Form eines Drehrads, das individuell mit Apps und Kontakten belegt werden kann. Ziemlich praktisch im Alltag.

Das U11 Plus ist ein interessantes Smartphone. Es ist monströs ausgestattet und in jeglicher Hinsicht besser als das HTC U11. Die Hardware ist aktuell und auch die Software-Funktionen sind nicht schlecht. Besonders gut gefallen hat uns die Kamera sowie der Schwerpunkt auf Audio. Aber auch die starke Akkulaufzeit mit einer Video-Wiedergabezeit von bis zu 12 Stunden bei maximaler Helligkeit gefällt uns. Bei normaler Nutzung kommt man sogar auf gute 2 Tage. Im Vergleich zu allen anderen Herstellern verlangt HTC für sein neuestes Flaggschiff-Smartphone 799 Euro. Das ist zwar viel Geld, doch günstiger als Samsung und Apple mit ihren vergleichbaren Produkten. Eine Preissteigerung ist bei HTC nicht vorzufinden, diese Haltung begrüßen wir.

Gegen das U11 Plus ist wenig einzuwenden: Es ist ein nahezu perfektes Smartphone mit einigen Schwächen im Designbereich: Fingerabdrucklastig und rutschig. Die mitgelieferte Hülle hilft, verdeckt aber das Glasdesign – hier muss der Hersteller funktional werden. Wer einen Top-Allrounder mit starken Multimedia-Funktionen und leistungsstarkem System sucht, wird mit dem HTC U11 Plus nicht unzufrieden sein.

  • Test: Huawei Mate 10
  • Test: Google Pixel 2 und Pixel 2 XL
  • Test: Apple iPhone 8 Plus
  • Test: Samsung Galaxy Note 8
  • Test: Nokia 8
  • Test: Sony Xperia XZ1
  • Test: HTC U11
  • Test: Samsung Galaxy S8
  • Test: LG G6

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ZTE Blade A6 mit 5.000 mAh Akku für 199€ im Handel

 Neues ZTE Blade A6 Smartphone

Mobiltelefonhersteller ZTE erweitert seine Blade-Serie um das ZTE Blade A6. Das neue Smartphone ist der perfekte Begleiter für alle, die in Sachen Ausdauer, Leistung und Design keine Kompromisse eingehen möchten.

Der besonders starke 5.000 mAh Power-Akku hält auch die längsten Touren durch und versorgt dank der Powerbank-Funktion Tablet, Action-Cam und die Handys von Freunden mit der nötigen Portion Strom. ZTE vereint im Blade A6 den leistungsstarken Akku mit einem schmalen, ultraleichten Aluminiumgehäuse und beweist so, dass Design und Power miteinander kombinierbar sind.

In den schicken Farben schwarz und silber schmiegt sich das kantenlose Gehäuse perfekt in jede Hand.

Ausdauer und Leistung in einem Gerät

Das ZTE Blade A6 setzt auf Android 7, das von einem stromsparenden Qualcomm Octa-Core Prozessor mit 1.4 Ghz angetrieben wird. Unterstützt wird der Prozessor von 3 Gigabyte Arbeitsspeicher. Für Bilder, Videos und Daten stehen intern 32 GB Speicher zur Verfügung. Mit dem Hybrid Dual-SIM-Slot hat der Nutzer die Wahl zwei NanoSim´s zu benutzen, um unter zwei Nummern gleichzeitig erreichbar zu sein. Alternativ können eine NanoSIM- sowie eine MicroSD-Karte kombiniert werden, um den Speicher auf bis zu 128 GB zu erweitern. Für gestochen scharfe Selfies, HD-Fotos und Videoaufnahmen sorgen die leistungsfähige 5 MP Frontkamera mit Blitz sowie eine 13 MP Hauptkamera auf der Rückseite. Dort schützt darüber hinaus ein Fingerabdruckscanner vor unberechtigtem Zugriff auf das Smartphone.

Preis und Verfügbarkeit

Das neue ZTE Blade A6 ist zu einer unverbindlichen Preisempfehlung (inkl. MwSt.) von 199,- Euro erhältlich. Das Smartphone ist ab sofort über den stationären Fachhandel wie auch online verfügbar.

Blade A6 Produktseite: https://www.ztemobile.de/product/blade-a6/

Eine komplette Übersicht der aktuellen ZTE Smartphones finden Sie unter http://www.ztemobile.de/produkte/smartphones.

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Jabra Elite Sport im Test: True Wireless nicht nur für Sportler

Bei den Jabra Elite Sport handelt es sich um True Wireless Headphones, die in erster Linie für Sportler konzipiert sind. Bislang ist der Markt an komplett kabellosen Bluetooth-In-Ears allerdings noch recht überschaubar. Und so dürften die Ohrstöpsel aufgrund ihres guten Klangs, des ordentlichen Lieferumfangs und der angehörigen Features auch für diejenigen interessant sein, die keinerlei körperlicher Ertüchtigung nachgehen. Warum uns Jabra Elite Sport sehr gut gefällt, und was das Headset im Detail zu bieten hat, erfahrt Ihr in unserem Test.

Die In-Ear-Stöpsel präsentieren sich funktionell und sind optisch nicht gerade das, was man einen Hingucker nennt. Der Fokus liegt jedoch auch darauf, dass sie bombig sitzen und auch beim Sport nicht herausfallen. Zu diesem Zweck befinden sich im Lieferumfang Ohrpassstücke in drei Größen, jeweils einmal aus Kunststoff und einmal aus Schaumstoff. Weiterhin gibt es EarWings in drei Größen – sie zeigen sich für einen zusätzlich guten Sitz innerhalb der Ohrmuschel verantwortlich.

An der Außenseite jedes Ohrstöpsels sind zwei Taster. Mit diesen geht die Mediensteuerung vonstatten, außerdem werden damit Anrufe angenommen, Siri oder Google Assistant auf dem Smartphone gestartet oder die zu den Jabra Elite Sport gehörende Handy-App aufgerufen. Neben Bezeichnungen für die richtige Seite und den Pins für den Kontakt beim Aufladen in der Transportbox findet sich jeweils noch eine Status-LED an den Ohrstöpseln.

Wie die In-Ears ist auch die Transportbox aus grauem, robust wirkendem Kunststoff. LEDs auf der Vorderseite zeigen den aktuellen Ladestand an. Ein microUSB-Anschluss zum Aufladen ist rechts untergebracht. Ladestation und Ohrstöpsel sind gut verarbeitet.

Der Jabra Elite Sport verbindet sich mit Smartphones per Bluetooth in Version 4.1. Laut Hersteller laufen die Ohrstöpsel mit einer Ladung bis zu 4 ½ Stunden. Die zugehörige Transportbox, die ja auch gleichzeitig eine Ladestation ist, soll zwei zusätzliche volle Aufladungen gewährleisten – macht summa summarum insgesamt 13,5 Stunden, bis wieder aufgeladen werden muss. Dies bis auf die Minute nachzuprüfen ist schwierig, allerdings mussten wir in der ganzen Testzeit nicht einmal wieder aufladen und einige Stunden kamen dabei zusammen.

Die im Inneren der Ohrstöpsel sitzenden Lautsprecher mit passiver Geräuschunterdrückung haben einen Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz. Zur Nutzung als Freisprecheinrichtung zum Telefonieren gibt es vier digitale MEMS-Mikrofone mit Geräuschunterdrückung und einem Frequenzbereich von 100 Hz bis 10 kHz. Praktisch zeigte sich die HearTrough-Funktion. Diese blendet Umgebungsgeräusche ein um sich beispielsweise mit jemandem unterhalten zu können, oder auf Bahndurchsagen achten zu können, ohne die In-Ears herausnehmen zu müssen.

Vor allem für Sportler interessant ist der integrierte Herzfrequenzmesser, der in Zusammenarbeit mit einer speziellen Jabra-Sports-App für Android und iOS beim Training und bei damit zusammenhängenden Zielen genutzt wird. Diese bietet Performance Tracking in allen für Sportler wichtigen Bereichen, beispielsweise Dauer, Geschwindigkeit, Tempo, Trittfrequenz, Kalorien und Herzfrequenz. Für das Zählen von zurückgelegten Schritten zeigt sich ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor verantwortlich. Jabra Elite Sport ist nach IP67-Zertifizierung wasserdicht und gegen Staub geschützt.

Aus der Ladebox genommen gehen die In-Ears automatisch in den Connect-Modus und lassen sich problemlos mit dem Smartphone per Bluetooth koppeln. Innerhalb der Transportbox werden diese automatisch ausgeschaltet und aufgeladen. Die Bedienung der kleinen Taster an den Ohrstöpseln erfordert etwas Übung, ging in unserem Test dann aber schnell gut von der Hand. Am linken Stöpsel wird mit kurzem Antippen der beiden Buttons die Lautstärke geregelt, mit längerem gedrückt halten lässt sich die aktuelle Playlist durchschalten. Auch die Buttons am rechten Ohrstöpsel sind mehrfach belegt. Einer dient zum Pausieren und zum Abspielen (kurz gedrückt), um die HearTrough-Funktion einzuschalten (zweimal schnell hintereinander gedrückt) und um Google Assistant oder Siri auf dem Smartphone zu starten (1 Sekunde gedrückt halten).

Der andere Button startet (einmal kurz gedrückt) die Jabra-Elite-Sports-App und das aktuelle Workout (1 Sekunde lang gedrückt). Die Fitness-App bietet einen großen Funktionsumfang und erlaubt es dem Nutzer unter anderem Trainingspläne ganz nach seinen Wünschen zusammenzustellen, zeigt den Verlauf der Aktivitäten an und informiert über den aktuellen Zustand des Besitzers.

Bei In-Ear-Kopfhörern, die um die 200 Euro kosten, darf man einen sehr guten Klang erwarten – und den liefert Jabra Elite Sport auch. Während uns bei basslastiger Musik die unteren Frequenzen fast etwas zu dominant rüberkamen, ist das gesamte Klangbild alles in allem ausgewogen mit klaren und brillanten Höhen und warmen Mitten. Im Vergleich zu den bisher von uns getesteten True-Wireless-Headsets (
Auvisio True Wireless im Test,
HotgoTWS im Test), die allerdings auch ein gutes Stück günstiger sind, ist der Klang des Elite Sport schon eine andere Hausnummer. Was den Tragekomfort angeht, punktet das True-Wireless-Headset mit seiner Kombination aus Ohrpassstücken und EarWings für einen möglichst optimalen Sitz. Hat man die für sich bestmögliche Zusammenstellung gefunden, sitzen die In-Ears absolut bombig.

Aufgrund des integrierten Herzfrequenzmessers und der zugehörigen Fitness-App ist der Jabra Elite Sport – wie der Name ja auch schon andeutet – natürlich vor allem für Sportler interessant. Aufgrund der bisher noch sehr überschaubaren Auswahl an True-Wireless-Kopfhörern auf dem Markt bleibt unterm Strich allerdings auch ein interessantes Headset für Nicht-Sportler: Jabra Elite Sport klingt klasse, bietet einen super Halt und hat viele Bedienmöglichkeiten direkt an den Ohrstöpseln. Besonders gut hat uns die HearTrough-Funktion gefallen – um von seiner Umgebung auch etwas mitzubekommen, muss man so nicht immer die In-Ears aus dem Ohr holen.

  • Auvisio True Wireless: In-Ear-Headset mit Lade-Etui im Test
  • Hotgo TWS: True-Wireless-Kopfhörer für 25 Euro im Test

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