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Macbook-Rivale: HUAWEI MateBook D kostet 999 Euro

Macbook-Rivale: HUAWEI MateBook D kostet 999 EUR

Schickes Design, robustes Gehäuse und clevere Features – damit will das neue Notebook HUAWEI MateBook D überzeugen, das ab sofort im Handel erhältlich ist. Das 14 Zoll Notebook kommt mit Windows 10 Home und Full-HD Display und will Leistung und Zuverlässigkeit verbinden – und soll hiermit den Rivalen Macbook von Apple angreifen.

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Zero Rating: Telekom Stream On und Vodafone Pass im Vergleich

Mit Telekom Stream On und Vodafone Pass können Kunden Musik und Videos ohne Volumenbegrenzung streamen. Der Vergleich zeigt deutliche Unterschiede.

Derzeit gibt es in Deutschland zwei sogenannte Zero-Rating-Angebote: Stream On der Telekom und Pass von Vodafone. In beiden Optionen können Kunden bestimmte Online-Dienste nutzen, ohne dass dabei Daten vom monatlichen Inklusivvolumen abgezogen werden. Dieser Artikel zeigt, was die einzelnen Optionen bieten und was sie kosten.

Mit Stream On können Telekom-Kunden in den Laufzeit-Tarifen von Magenta Mobil im Inland sowohl Musik als auch Videos von teilnehmenden Partnerunternehmen online abrufen, ohne ihr Inklusivvolumen zu belasten. Die Stream-On-Option kommt in drei unterschiedlichen Varianten:

  • Stream On Music: Musik-Streaming
  • Stream On Music & Video: Musik- und Video-Streaming
  • Stream On Music & Video Max: Musik- und Video-Streaming in HD-Qualität

Allerdings gibt es Einschränkungen: So bleibt dem 2-GByte-Magenta-Mobil-S-Tarif (Durchschnittspreis/Monat: 33,70 Euro) jegliche Stream-On-Option verwehrt. Kunden im 4-GByte-Tarif Magenta Mobil M (Durchschnittspreis/Monat: 43,70 Euro) steht nur Stream On Music, also Audio-Streams, zur Verfügung. Wer dagegen zusätzlich DSL und Festnetz von der Telekom bezieht, gehört zu den Magenta-Eins-Kunden und kann auch im Magenta-Mobil-M-Tarif Stream On Music & Video abrufen.

Im 6-GByte-Tarif Magenta Mobil L (Durchschnittspreis/Monat: 53,70 Euro) kann man die Option Stream On mit Musik und Video ohne Aufpreis hinzubuchen. Nur für Magenta-Eins-Kunden – also diejenigen, die sowohl Festnetz als auch Mobilvertrag bei der Telekom haben – gibt es in diesem Tarif Stream On Music & Video Max für Video-Streaming in HD-Auflösung. Hier gibt es eine Übersicht über die Magenta-Mobil-Tarife.

Bei einer Buchung über den heise-Tarifrechner gibt es eine günstigere Möglichkeit, mit Stream On der Telekom unbegrenzt Audio und Bewegtbild zu streamen. Hier kostet Stream On zwar monatlich 9,95 Euro extra, ist dafür aber schon in kleineren Tarifen verfügbar und insgesamt im Monatsdurchschnitt günstiger.

Der 2-GByte-Telekom-Tarif Magenta Mobil S kostet über den heise-Tarifrechner inklusive Stream On Music Try&Buy powered by Apple Music durchschnittlich pro Monat inklusive aller Kosten und Rabatte 37,99 Euro. -> Mehr Informationen hier*

Der 4-GByte-Telekom-Tarif Magenta Mobil M kostet über den heise-Tarifrechner inklusive Stream On Music & Video Max, welches unbegrenztes Video-Streaming in hoher Qualität ermöglicht, durchschnittlich pro Monat 48,23 Euro. -> Mehr Informationen hier*

Der 6-GByte-Telekom-Tarif Magenta Mobil L kostet über den heise-Tarifrechner inklusive Stream On Music und Video Max durchschnittlich pro Monat 55,99 Euro. -> Mehr Informationen hier*

Gerade für Kunden, die kein Festnetz über die Telekom beziehen, damit nicht in die Magenta-Eins-Kategorie fallen und dennoch über Stream On Videos in hoher Qualität (Max) streamen möchten, sind die Optionen über den heise-Tarifrechner einen Blick wert.

Stream On funktioniert nur bei teilnehmenden Anbietern. Insgesamt wirbt die Telekom damit, 185 Partner-Dienste für Musik-Streaming und 94 Partner-Dienste für Video-Streaming an Bord zu haben. Die wichtigsten sind mit dabei, darunter inzwischen auch Spotify. Der Audio-Streaming-Primus wurde anfangs von Stream On ausgeschlossen – angeblich, weil der Datendurchsatz zu hoch war. Hier eine Liste aller aktuellen Partner-Dienste.

Wichtig: Damit das Streaming nicht das Inklusivvolumen belastet, muss man die jeweiligen Apps der Anbieter nutzen. Das Streamen über den Browser wird nicht unterstützt. Außerdem greift Stream On nur im Inland, im EU-Ausland gehen die Streams vom Datenvolumen ab.

Weiterhin sollten Kunden darauf achten, nicht ihr Inklusivvolumen zu überschreiten. Dann gilt die Bandbreitenbeschränkung von 64 kBit/s nämlich auch für Stream On.

Etwa ein halbes Jahr, nachdem die Telekom Stream On vorstellten, zog Vodafone mit der Option Pass nach. Pass unterteilt sich in vier Varianten:

  • Chat Pass: Facebook Messenger, Telegram, Threema, Viber, WhatsApp
  • Social Pass: Facebook, Instagram, Pinterest, Twitter, Snapchat
  • Music Pass: Apple Music, Spotify, Amazon Prime Music, Deezer, Napster, Soundcloud, Tidal
  • Video Pass: Amazon Prime Video, Netflix, Sky Go, Sky Ticket, Waipu.tv, Zatoo

Neben den oben aufgezählten Streaming-Diensten unterstützt Vodafone Pass noch einige mehr. Auf der Webseite gibt es eine vollständige Auflistung der Partner. Auffällig: Im Vergleich zu Stream On der Telekom gibt es weniger Auswahl. Am Schmerzlichsten werden viele Kunden beim Video Pass Youtube vermissen. Dafür gibt es aber einen Vorteil: Im Gegensatz zur Telekom, welche nur in der Option Max Videos in HD streamt, hat Vodafone keine solche Einschränkung.

Man kann darüber streiten, wie sinnvoll der Chat und Social Pass wirklich ist, schließlich verbrauchen Textnachrichten oder Bilderlisten nicht annähnernd so viele Daten wie Musik- oder gar Video-Streaming-Dienste.

Die Pass-Option ist bei einigen Vodafone-Tarifen inklusive. Dabei lockt Vodafone mit einem Angebot: Noch bis zum 31. Juli 2018 legt der Provider für die ersten 24 Monate des Vertrags einige GByte dazu. Der Tarif Red S mit 4 statt 2 GByte (Durchschnittspreis/Monat: 29,91 Euro) kommt mit Chat, Social oder Music Pass, der Video Pass bleibt ihm verwehrt.

Beim Tarif Red M mit 11 statt 4 GByte (Durchschnittspreis/Monat: 36,91 Euro) und beim Tarif Red L mit 16 statt 8 GByte (Durchschnittspreis/Monat: 43,91 Euro) steht neben den anderen auch der Video Pass zur Wahl.

Für alle unter 28 Jahren bietet Vodafone die Tarif-Gruppe Young. Young S mit 1,5 statt 1 GByte (Durchschnittspreis/Monat: 21,65 Euro) bietet nur die Pässe Chat, Social, Music, nicht jedoch den Video Pass. Beim Tarif Young M mit 6 statt 4 GByte (Durchschnittspreis/Monat: 25,65 Euro) und beim Tarif Young L mit 11 statt 8 GByte (Durchschnittspreis/Monat: 33,15 Euro) steht auch der Video Pass zur Verfügung. Alle Infos zu den Vodafone-Tarifen.

Günstiger ist Vodafone mit der Pass-Option über den heise-Tarifrechner. Auch hier greift die Vodafone-Aktion mit den zusätzlichen GByte bis zum 31. Juli 2018. Beim Tarif Red S mit 4 GByte (Durchschnittspreis/Monat: 20,74 Euro) stehen nur die Pässe Chat, Social oder Music zur Wahl, nicht jedoch der Video Pass. -> Mehr Informationen hier*

Der Vodafone Red M im heise-Tarifrechner entpuppt sich als echtes Schnäppchen. Neben der üblichen Telefon-Flatrate in alle Netze kommt Vodafone Red M mit 11 GByte und einem Vodafone Pass nach Wahl – inklusive dem Video Pass. Der Durchschnittspreis kommt hier auf 26,91 Euro pro Monat. -> Mehr Informationen hier*

Die Kritiker streiten seit ihrer Einführung über beide Zero-Rating-Optionen, stellen sie doch in ihren Augen eine Verletzung der Netzneutralität dar. Telekom und Vodafone wollen damit nicht nur Netzbetreiber und Provider sein, sondern zusätzlich die Kontrolle über die Inhalte erlangen. Streaming-Anbieter, die in den Inklusivangeboten aufgenommen werden wollen, müssen Verträge mit den jeweiligen Providern abschließen.

Telekom und Vodafone steht es frei, Anbieter nicht in ihre Listen aufzunehmen. Bekanntestes Beispiel ist Spotify, welches bei Telekom Stream On zu Beginn nicht inkludiert war. Aber nicht nur große, sondern besonders kleinere Streaming-Anbieter sind benachteiligt. Sie müssen im Verhältnis zum Umsatz mehr Aufwand betreiben, um bei beim Zero Rating dabei zu sein.

Auch wenn für Kunden die Zero-Rating-Angebote auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, bedeutet dieses Geschäftsmodell weitergedacht, dass das offene Internet eingeschränkt wird und Portalangebote zunehmen. Wer mehr will, muss zahlen. Die Einführung von Zero Rating könnte langfristig allen Mobilfunknutzern teuer zu stehen kommen. Im Artikel Überholspuren beleuchten unsere Kollegen der c't die Aushöhlung der Netzneutralität.

Die Zero-Rating-Angebote von Telekom und Vodafone verstoßen laut Kritikern gegen die Netzneutralität. Kunden, die sich daran nicht stören, finden dennoch spannende Tarif-Optionen.

Wer sich bevorzugt im D1-Netz bewegt und Video-Streaming in HD möchte, sollte sich den 4-GByte-Telekom-Tarif Magenta Mobil M im heise-Tarifrechner genauer anschauen. Er kostet durschnittlich 48,23 Euro im Monat. -> Mehr Informationen hier*

Die Netzabdeckung von Vodafone ist im eigenen Bewegungsradius gut? Dann zeigt sich der Vodafone Red M Tarif im heise-Tarifrechner als besonders interessant. Inklusive Telefon-Flat, 11 GByte und einem Vodafone-Pass der Wahl kostet er durchschnittlich 26,91 Euro im Monat und stellt damit das mit Abstand günstigste Angebot dar. -> Mehr Informationen hier*

Eine zur Netzneutralität konforme Alternative zu Telekom Stream On und Vodafone Pass bietet O2 mit seinen O2-Free-Tarifen. Nach Überschreiten des Inklusivvolumens erfolgt hier eine sanfte Drosselung auf eine 3G-Verbindung mit einem Datendurchsatz von 1 MBit/s. Damit ist Videostreaming in SD-Qualität möglich – unabhängig vom Streaming-Anbieter und auch im Browser. Allerdings sollte man vor Abschluss überprüfen, ob im eigenen Bewegungsradius das O2-Netz, auch im 3G-Betrieb, verfügbar ist. Im heise-Tarifrechner gibt es den Tarif O2 Free S Boost mit sanfter Drosselung für einen monatlichen Durchschnittspreis von 26,24 Euro. -> Mehr Informationen hier*

Transparenzhinweis: Alle im Beitrag berechneten Durchschnittpreise pro Monat beziehen sich auf einen Laufzeitvertrag von 24 Monaten inklusive aller Kosten und Rabatte. Wird der Vertrag nicht gekündigt, sondern läuft danach weiter, erhöht sich der Durchschnittspreis.

Mit * gekennzeichnete Links gehen zum Tarifrechner von Heise Online beziehungsweise zu unserem Partner Verivox. Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Dadurch entstehen keine zusätzlichen Kosten für den Kunden.

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iLife V80 im Test: Kombiroboter saugt und wischt

Der Staubsaug- und Wischroboter V80 von iLife verspricht, eine vielseitige Haushaltshilfe zu sein. Wir testen, ob er das Versprechen einhält.

Der iLife V80 ist sehr gut verarbeitet, er wirkt durch seine obere Aluminiumplatte hochwertig und schick. Die wichtigsten Funktionen sind über Knöpfe direkt am Gerät erreichbar: Reinigung starten, Wegplan-Modus, hoch und herunter navigieren und Timer. Zusätzlich liefert iLife eine Fernbedienung mit, über die weitere Bewegungsmuster oder der kräftigere Powermodus zugänglich sind. Auf dem Roboter befindet sich ein kleiner LCD-Bildschirm, welcher die Uhrzeit, den aktiven Modus sowie eventuelle Fehlfunktionen anzeigt.

Der Roboter misst etwa 33 cm im Durchmesser und ist etwa 8 cm hoch. Dadurch passt er unter vielen Treppen durch, ist aber zu hoch für die meisten Schränke, Betten oder Sofas. Er wiegt nur 2,7 kg und lässt sich dadurch recht einfach umsetzen, falls nötig.

Wassertank (300 ml) oder Staubbehälter (750 ml) lassen sich mit einem Handgriff schnell austauschen. Leider tropft der Wassertank beim Befüllen. Soll nicht alles auf dem Weg vom Waschbecken zum Roboter nass werden, sollte man den Tank mit einem Messbecher füllen oder die Wasserabgabelöcher zuhalten. Beim Wischen läuft kontinuierlich Wasser aus dem Tank ins Mopptuch. Über den Powermodus auf der Fernbedienung kann die Geschwindigkeit der Wasserabgabe geändert und so an verschiedene Untergründe angepasst werden. Parkett sollte zum Beispiel nur mit wenig Wasser gewischt werden, bei Fliesen darf es auch etwas mehr sein.

Im Lieferumfang befinden sich neben dem Roboter, der Fernbedienung und der Ladestation ein Staubauffangbehälter, ein zweiter Filter, ein Wassertank mit einem zweiten Mopptuch sowie zwei austauschbare rotierende Seitenbürsten und ein Reinigungswerkzeug.

Der iLife V80 hat keine begleitende Smartphone-App. Er wird direkt am Gerät oder per Fernbedienung gestartet. Es gibt allerdings einen automatischen Modus. Per Timer lässt sich eine Zeit einstellen, zu der der Roboter selstständig losfährt.

Davon abgesehen können jederzeit drei verschiedene Reinigungsmuster gestartet werden: Es gibt den Punkt-, den Kanten- oder den Wegplanungsmodus. Beim Punktmodus sitzt der Roboter in die Mitte des Raumes oder auf einer stark verschmutzten Stelle. Von dort aus fährt er kreisförmig nach außen. Beim Kantenmodus fährt er die Seiten des Raumes ab und beim Wegplanungsmodus bearbeitet der Roboter 7 × 7 Meter vor ihm in Bahnen. Das hat beim Testen in den meisten Räumen auch soweit funktioniert. Doch im Punktmodus arbeitet der V80 recht kurz. Wenn ein Durchlauf nicht ausreicht, um den Schmutz zu entfernen, muss der Roboter erneut in Position gebracht und der Modus manuell gestartet werden.

Der Wegplanungsmodus hat beim Staubsaugen nicht immer optimal funktioniert. Bei manchen Einsätzen fuhr der Roboter mehrfach über die gleichen Stellen während andere Bereiche nicht oder nur halb erreicht wurden. Das fiel vor allem in Räumen auf, die nicht rechteckig aufgebaut sind und auch schiefe Wände beinhalteten. Beim Wischen hingegen fand der Roboter seinen Weg perfekt. Hier fuhr er immer eine Bahn nach hinten und kam daneben wieder zurück bis der gesamte Raum gereinigt war.

Die Lautstärke des Geräts geht beim Saugen in Ordnung. Es ist nicht sonderlich leise, aber auch nicht so laut wie ein normaler Staubsauger. Im Wischmodus ist der V80 angenehm leise.

Mit einer Akkuladung läuft der Roboter bis zu 100 Minuten. Das Wiederaufladen dauert bis zu fünf Stunden. Sollte der Akku für eine Reinigung nicht ausreichen, wird die Reinigung nach dem Aufladen nicht automatisch fortgesetzt.

Der iLife V80 ist mit verschiedenen Sensoren ausgestattet. Er hat vorn eine Stoßstange und erkennt Hindernisse. Ein Klippensensor an der vorderen Unterseite verhindert einen Treppensturz. Die Sensorik scannt den Raum und teilt ihn in mehrere Bereiche auf, die nacheinander abgefahren werden. So ist die Reinigung theoretisch sehr effizient, hat im Test aber wie schon erwähnt nicht bei jedem Grundriss optimal funktioniert.

Anders als beim Sichler PCR-2000 (Testbericht) gibt es keine Absperrungen um den Roboter von bestimmten Bereichen fernzuhalten. Der Roboter fährt je nach Modus vor sich hin bis er auf ein Hindernis trifft oder der Bereich zu groß wird. Soll der Roboter nur in einem Zimmer saugen oder wischen, kann lediglich die Tür geschlossen werden. Auch werden keine anderen Oberflächen erkannt. Ein Teppichläufer im Flur wird etwa nicht erkannt und sollte vorab entfernt werden. Der V80 wischt sonst darüber. Beim Saugen kann der Läufer aber liegen bleiben, der Roboter saugt auch diesen gründlich beim Überfahren. Gut gefallen hat uns, dass der Roboter über Türschwellen fährt. So reinigt er auch zusammenhängende Räume.

Auch wenn der iLife V80 als Staubsauger manchmal etwas kreuz und quer fährt, hat er jedes Zimmer im Test zufriedenstellend gereinigt. Hier und da lagen noch ein paar Krümel herum, die nicht aufgesammelt wurden, aber dafür sind Haare sehr zuverlässig verschwunden. Auf Teppichen würden wir den Roboter allerdings immer im Powermodus verwenden, weil sonst zu wenig aus den Fasern herausgesaugt wird. Mit der Wischfunktion waren wir im Test zufrieden. Zuverlässig wird der gesamte Raum in Bahnen abgefahren. Das Mopptuch nimmt einiges an liegen gebliebenem Schmutz auf. Doch das Ganze funktioniert nur für leichten Dreck. Ist jemand mit Schlammschuhen durch den Flur gelaufen, reicht die Kraft des Roboters nicht aus, um das Chaos aufzuwischen. Auch länger eingetrocknete Flecken kann der iLife V80 nicht zu 100 Prozent beseitigen.

Schade ist, dass der Roboter zwar mit Seitenbürsten ausgestattet ist, um theoretisch auch aus Zimmerecken Krümel und Staub zu fischen. In der Praxis funktioniert das aber nur mäßig. In den Ecken besteht Nachwischbedarf von Hand.

Im Alltag ist der iLife V80 ein guter Helfer. Über die programmierbare Zeit kann er regelmäßig tagsüber saugen, sodass wir ihn am Abend nach der Arbeit nur kurz umbauten und dann als Wischer manuell durch die Wohnung fahren ließen. Die tägliche Programmierfunktion kann als Wischer leider nicht eingesetzt werden, weil das Wasser aus dem Tank kontinuierlich abgegeben wird und so nur eine Pfütze um den Parkort des Roboters entsteht.

Der Hersteller empfiehlt nur klares Wasser beim Wischen zu nutzen, um Verstopfungen durch verschiedene in den Reinigungsmitteln enthaltene Stoffe zu vermeiden. Da der Roboter nur nebelfeucht wischt, kann man diesen auf allen glatten Böden verwenden.

Der Staubbehälter soll nach jedem Einsatz vom Besitzer geleert und gereinigt werden. Er darf aber nicht unter fließendes Wasser kommen, weil sich darin Technik befindet. Zum Leeren wird einfach die Seitenklappe geöffnet und der Inhalt herausgeschüttelt. Das staubt enorm, selbst wenn man vorsichtig vorgeht. Für die Reinigung kann außerdem das Filterfach geöffnet und entfernt werden, um auch Haare aus dem Behälter zu bekommen. Doch am Ende muss man eben mit der Hand in den Behälter fassen oder eine Bürste verwenden. Durchspülen wäre einfacher gewesen. Das beiliegende Reinigungswerkzeug ist nur mäßig hilfreich.

Beim Wassertank ist das etwas einfacher. Das Mopptuch wird nach dem Wischen entfernt, unter fließendem Wasser gereinigt und zum Trocknen aufgehangen. Das restliche Wasser aus dem Tank muss entfernt werden. Danach trocknet er an der Luft. Falls es zu einer Verkalkung des Tanks kommen sollte, kann man laut Hersteller einen handelsüblichen Entkalker zur Reinigung verwenden.

Vom Hersteller wird empfohlen, das Bugrad zwei Mal pro Woche mit einem Schraubenzieher zu entfernen, um es von Haaren und ähnlichem zu befreien und zu reinigen. Der Filter soll laut Hersteller jeden Monat ausgetauscht werden. Ersatzteile sind allerdings nicht im Shop von iLife gelistet. Laut Hersteller sind neue Filter und Co. derzeit auf Amazon und bald im Fachhandel erhältlich. Zum Testzeitpunkt sind keine Produkte auf Amazon gelistet, die für den iLife V80 passen.

Der iLife V80 ist ein ordentlicher Putzroboter. Bis auf die Zimmerecken saugt und wischt er zufriedenstellend und lässt sich auch für den regelmäßigen Einsatz programmieren. Schade ist, dass man den Staubbehälter durch die enthaltene Technik bei der Reinigung nicht mit Wasser ausspülen kann. Denn das Ausleeren ist nicht optimal. Zudem kann es nicht sein, dass der Hersteller ein regelmäßiges Wechseln von Komponenten empfiehlt, diese aber nicht zum Kauf anbietet.

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Youtube: Kampfansage an Fake News

Youtube Fake news

Mit verschiedenen Massnahmen will der Google-Konzern die Verbreitung von Falschmeldungen auf seinem Videoportal Youtube eindämmen. Insbesondere sollen Inhalte vertrauenswürdiger Quellen deutlicher placiert werden, Qualitätsjournalismus unterstützt und fragwürdige Inhalte mit weiterführenden Informationen versehen werden.

Dafür will das Tech-Unternehmen aus dem Silicon Valley insgesamt 25 Millionen Dollar investieren. Die Neuerungen sind Teil der «Google News Initiative» (GNI), mit der die Videoplattform bereits im Frühjahr an den Start gegangen ist.

Relevante Quellen deutlich zeigen

Videos aus vertrauenswürdigen Quellen zu aktuellen Geschehnissen sollen hervorgehoben werden, so dass sie einfacher zu finden sind. Vor allem in der Folge grosser Nachrichtenereignisse will Youtube relevante Artikel mit einer kurzen Textvorschau anzeigen und die entsprechenden Artikel verlinken.

Gerade unmittelbar nach einem Ereignis seien zuverlässige Nachrichtenquellen wichtig und geschriebene Artikel schneller produziert als Videos, so die Google-Tochter. Das soll nach Eilmeldungen etwa zu Katastrophen oft schnell in Umlauf gebrachten Videos mit falschen Inhalten entgegenwirken.

Diese Funktionen stellt Youtube unter den Kategorien «Top News» und «Breaking News» nun in 17 Ländern zur Verfügung. Weitere Länder sollen folgen. Welche Quellen als verlässlich eingestuft werden, hat Youtube nicht weiter ausgeführt.

Youtube vs. Fake News: Informationen zu kritischen Themen

Daneben sollen insbesondere auch Nachrichten lokaler Medienhäuser auf Youtube prominenter placiert werden, zunächst in den USA.

Vor allem auch werden Inhalte, die in der Regel mit Falschinformationen und Verschwörungstheorien in Zusammenhang gebracht werden, auf der Plattform künftig mit weiterführenden Informationen und Links zu Portalen wie Wikipedia and Encyclopædia Britannica versehen.

Auch sollen internationale Nachrichtenhäuser bei der Entwicklung von Video-Formaten und der Schulung von Mitarbeitern im Bereich Online-Video unterstützt werden. Ausserdem will Youtube gemeinsam mit Medienvertretern aus aller Welt eine internationale Arbeitsgruppe bilden, um neue News-Produkte zu entwickeln und die Bereitstellung von Nachrichten auf Youtube zu verbessern.

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Externer CD/DVD-Brenner Lenovo 0A33988 im Test

Lenovo liefert einen externen Brenner für CDs und DVDs in Thinkpad-Optik. Das Gerät arbeitet erfreulich leise, ist aber teuer.

Lenovos externer CD/DVD-Brenner ist wie die Thinkpad-Laptops komplett aus mattem schwarzen Kunststoff gefertigt. Auf der Oberseite hat er einen großen, spiegelnden Bereich. Darauf befindet sich in weiß der Lenovo-Schriftzug. Leider ist dieser Teil sehr anfällig für Kratzer und Fingerabdrücke. Die Kanten sind unterschiedlich stark abgerundet, wodurch insgesamt ein hübsches Design entsteht.

Die Verarbeitung der Seiten könnte allerdings besser sein. Hier trifft Ober- auf Unterhälfte und bildet einen leicht scharfkantigen Schlitz. Der Brenner wiegt 212 Gramm. Vier Gummifüße an der Unterseite verringern ein hin- und herrutschen auf dem Schreibtisch.

Der Lenovo-Brenner kommt mit einem langen Y-USB-Kabel. Der Mini-USB-Stecker wird mit der hinteren Seite des Brenners verbunden, die normalen USB-Stecker kommen in die USB-2.0-Anschlüsss am Rechner. Einer davon ist für die Stromversorgung, der andere für die Daten. Meistens reicht es aus, das Datenkabel zu verwenden. Moderne Systeme liefern darüber genügend Strom für den Brennvorgang. Dank des langen Kabels lassen sich auch USB-Buchsen erreichen, die für andere Brenner zu weit auseinander liegen.

Auf der beiliegenden CD befinden sich neben dem deutschen Nutzerhandbuch auch die Programme Corel DVD Movie Factory zum Erstellen von DVDs mit interaktivem Menü, Corel BurnNow zum Brennen von CDs und DVDs und Corel WinDVD10 zum Abspielen von MPEG-2-Dateien und DVD-Filmen. Die Programme unterstützen nur Windows.

Wem das nicht reicht oder wer eine Alternative sucht, dem empfehlen wir die Kategorie „Brenn-Software” der Kollegen von Heise Download. Dort gibt es eine Übersicht zu zahlreichen Programmen, sowohl kostenlose wie kostenpflichtig.

Gängige CD- und DVD-Formate sind für den Brenner kein Problem. Auch die Geschwindigkeit entspricht den üblichen Standards (DVD 8x, CD 24x). Der Brennvorgang ist zwar nicht lautlos, aber im Vergleich ist das Gerät von Lenovo eins der leisesten im Test. Störgeräusche wie Knarren oder Pfeifen bleiben aus.

Bei der Brenndauer liegt der Lenovo-Brenner mit den anderen getesteten Geräten gleich auf.

Dank seines langen Kabels eignet sich Lenovos externer Brenner vor allem für Laptops, die nur einen USB-Port pro Seite haben. Tatsächlich liefern die meisten USB-Anschlüsse aber inzwischen genügend Leistung, so dass kein zweiter Stecker notwendig ist. Im Test hat uns das ruhige Arbeitsgeräusch besonders gefallen. An der Verarbeitung könnte allerdings noch nachgebessert werden. Zudem ist das Gerät deutlich teurer als die Konkurrenz von Verbatim (Testbericht) oder Asus (Testbericht).

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