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Elephone S8: 2K-China-Phablet im Randlos-Design

Der Name täuscht: Das Elephone S8 ist keine Galaxy-S8-Kopie. Das Phablet ist unverkennbar einem ganz anderen Gerät nachempfunden, dem seinerzeit ersten „rahmenlosen“ Smartphone Xiaomi Mi Mix. Wer auf große Handys im 16:9-Format steht und mit dem aktuellen (18:9-)Schlankheitswahn nicht anfangen kann, der sollte einen Blick in diesen Testbericht werfen.

Augenscheinlich hat sich der Hersteller Elephone am Designs von Xiaomis Mi Mix orientiert. Wurde das Mi Mix seinerzeit als das erste randlose Smartphone gehandelt, werden die wenigsten dieser Aussage heute noch zustimmen. Apple und Samsung haben mit ihren Handys iPhone X (Testbericht) und Galaxy S8 (Testbericht) mittlerweile gezeigt, wie die rahmenlose Zukunft aussieht – vor allem der dicke Wulst unterhalb des Displays von Mi Mix und Elephone S8 wirkt im direkten Vergleich schon etwas altbacken. Trotzdem weiß das Elephone S8 zu gefallen.

Mit seinen Abmessungen von 152 × 80, 7 × 8,6 Millimetern und einem Gewicht von 195 Gramm zeigt sich das Phablet für ein Gerät mit 6 Zoll großem Bildschirm noch verhältnismäßig kompakt. Der Rahmen besteht aus Metall, die Rückseite ist aus Glas. Das sagt zumindest der Hersteller, wir sind uns da nicht ganz so sihcer – es fühlt sich irgendwie nach Kunststoff an. Alles in allem wirkt das Phablet inklusive der Rückseite jedoch wertig und die gesamte Verarbeitung ist gut.

Unterhalb des Bildschirms sind der Fingerabdruckscanner und – ungewöhnlich – die Frontkamera untergebracht. Power-Button und Lautstärkewippe sitzen rechts, links findet sich ein Dual-SIM-Karten-Slot. Am unteren Rand sitzen USB-Typ-C-Anschluss, Lautsprecher und Mikrofon. Die leicht aus dem Gehäuse stehende Hauptkamera hat ihren Platz auf der Rückseite mittig recht weit oben gefunden.

Das Elephone S8 verfügt über einen 4 GByte großen Arbeitsspeicher und hat 64 GByte internen Speicher. Erweiterbar ist dieser aus Ermangelung eines microSD-Steckplatzes nicht. Als Antrieb kommt ein Deca-Core-Prozessor von Mediatek zum Einsatz. Der Chip des Typs Helio X25 hat vier Kerne mit einem Maximaltakt von 1,4 GHz, vier Kerne mit einem Maximaltakt von 2 GHz und noch zwei leistungsstärkere Kerne mit maximal 2,5 GHz Taktfrequenz.

Das S8 unterstützt LTE mit bis zu 150 Mbit/s im Downstream mit allen in Deutschland genutzten Frequenzbändern und nimmt auf Wunsch zwei SIM-Karten im Dual-Slot auf. Im WLAN funkt das Handy nach 802.11 a, b, g, n und ac im 2,4- und 5-GHz-Band. Das Telefon hat einen USB-Typ-C-Anschluss mit USB-OTG-Unterstützung (USB On-The-Go), bietet in Sachen Datentransfer allerdings nur USB-2.0-Standard. Zum Anschluss eines Kopfhörers befindet sich ein Adapter von 3,5-Millimeter-Klinke auf USB Typ C im Lieferumfang, einen herkömmlichen Kopfhörerausgang gibt es nämlich nicht.

Neben GPS gibt es im Konnektivitätsbereich noch Bluetooth in Version 4.1, NFC ist nicht vorhanden. Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 4000 mAh und wird per Schnellladetechnologie aufgeladen. Mediateks Pump Express Plus bringt bis zu 15 Watt Ladeleistung.

Das hochauflösende Display des Elephone S8 stammt von Sharp und wird von Gorilla Glass 4 geschützt. Die Auflösung des 6 Zoll großen Panels im 16:9-Format beträgt 1440 × 2560 Pixel. Somit wirken Inhalte gestochen scharf; auch die Farbwiedergabe des Bildschirms gefällt uns gut. In den Systemeinstellungen findet sich unter Display die Option MiraVision, worüber sich Anpassungen an Kontrast, Sättigung, Farbtemperatur und Co. vornehmen lassen. Nicht nur die Farben sehen gut aus, auch Blickwinkelstabilität und Kontrast sind top. Auf Eingaben reagiert der Touchscreen präzise und zuverlässig.

Die Hauptkamera des Phablets löst 21 Megapixel auf, hat einen Kontrastautofokus und einen Dual-LED-Blitz. Die maximale Videoauflösung beträgt 2160p bei 30 Bildern die Sekunde. Die Frontcam kommt auf 8 Megapixel. Beide Bildsensoren stammen von Sony.

Beide Kameras sind in der Lage, ansehnliche Bilder aufzunehmen – vor allem bei guten Lichtverhältnissen. Aber auch in Low-Light-Szenarien ist die Qualität noch ordentlich. Negativ fallen jedoch die Geschwindigkeit von Fokus und Auslöser aus. Der Fokus benötigt manchmal einige Sekunden, bis er gewünschte Objekte scharfgestellt hat, und der Auslöser lässt sich gerne mal ein paar Sekunden Zeit, bis das Foto dann endlich im Kasten ist. Das nervt, so verpassen wir viele tolle Motive.

Mit seinem Helio-X25-Prozessor und dem 4 GByte großen Arbeitsspeicher kommt das Elephone S8 im AnTuTu-Benchmark auf fast 94.000 Punkte. Das ist ein guter Wert für ein Mittelklasse-Smartphone. Auch in der Praxis kann die Performance überzeugen: Das System läuft schnell, flüssig und ohne Denkpausen oder längere Wartezeiten beim Wechseln zwischen Apps. Auch zum Zocken taugt das Elephone S8. Alle von uns ausprobierten Spiele liefen absolut flüssig, ohne dass wir die Grafikqualität stark heruntergeschrauben mussten.

Der Fingerabdruckssensor arbeitet zuverlässig und relativ zügig. Er ersetzt bei Bedarf auch die On-Screen-Buttons. Einmal kurz angetippt steht für Zurück, zweimal angetippt für Home und bei langem Druck öffnen sich die zuletzt genutzten Anwendungen. Der 4000-mAh-Akku liefert nicht ganz das, was man von einer Batterie mit einer so hohen Kapazität erwartet. Im Test wollte das Gerät bei intensiver Nutzung täglich an die Steckdose; nur wer selten aufs Display blickt, schafft trotz der hohen Akkukapazität einen zweiten Tag. Das Aufladen des Akkus von 0 auf 100 Prozent dauert um die zwei Stunden.

Die Sprachqualität des Elephone S8 ist gut, der Lautsprecher für Medienweidergabe klingt recht ordentlich und liefert eine zufriedenstellende Lautstärke ab. Die Klangqualität über per Adapter angeschlossenem Kopfhörer hat uns ebenfalls gefallen.

Abgesehen von einem vom Hersteller vorinstallierten Launcher läuft auf dem Elephone S8 ein weder optisch noch softwareseitig größer verändertes Android-Betriebssystem in Version 7.1.1 mit dem Google-Sicherheitspatch vom 5. September 2017. Zwar finden sich im Internet auf einigen Technik-Websites Informationen darüber, dass es auch ein Update auf Android 8 geben wird, eine offizielle Aussage des Herstellers gibt es dazu aber nicht.

Das Elephone S8 ist ein preislich attraktives Phablet mit guter Ausstattung. Bei Amazon bekommt man das Gerät ab circa 270 Euro, in manch einem China-Shop schon ab 200 Euro. Überzeugen können vor allem die Performance, das tolle Display und Haptik und Optik. Auch die Kamera schießt verhältnismäßig gute Bilder für ein Mittelklasse-Smartphone, lahmer Fokus und Auslöser trüben diesbezüglich aber das Gesamtbild.

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Die Techstage-Lieblings-Testprodukte des Jahres

Zum Abschluss des Jahres 2017 werfen wir einen Blick zurück und zeigen Euch unsere Lieblings-Produkte aus den vergangenen Tests. Mit dabei: Die am meisten gelesenen Produkte unserer Leser.

Dass so viele, sehr unterschiedliche Smartphones in den Lieblings-Produkten auftauchen hat uns selbst überrascht. Aber auch hier wird klar, wie verschieden die Anforderungen und Geschmäcker sind. Im Bereich der Premium-Geräte kamen drei Smartphones besonders gut bei uns an.

Das Huawei Mate 10 Pro ist sowohl in der Redaktion, als auch bei den Lesern sehr beliebt. Besonders die hohe Prozessorleistung, die extrem gute Kamera und das gelungenes Design sprechen für das Android-Smartphone. Durch das passende Zubehör wird das Smartphone zu einem verlässlichen Begleiter. Ob die stark beworbene KI das Leben wirklich einfacher macht, ist allerdings noch fraglich. Zumindest bei der Motiverkennung der Kamera macht sie aber einen sehrt guten Job.

Auch die neuen Google-Smartphones Pixel 2 und Pixel 2 XL haben uns überzeugt. Die beworbene KI macht sich auch hier vor allem bei der Kamera bemerkbar. Der Porträtmodus, um Bildern mit Bokeh Effekt zu erzeugen, funktioniert viel besser als bei den meisten anderen Smartphones (die dafür eine Dual-Kamera benötigen). Die Kamera-Qualität ist bei allen Lichtverhältnissen sehr gut. Auch ansonsten machen die Google-Phones einen sehr guten Eindruck.

Für besonders viel mediale Aufmerksamkeit hat das iPhone X gesorgt. Auch einige unserer Redakteure waren begeistert: Endlich kann auch der iPhone Nutzer von einem beinah randlosen Display profitieren. Das fehlen eines Home Buttons und Touch ID haben wir vor dem Kauf noch sehr kritisch gesehen. Im Nachhinein bleibt zu sagen, dass Apple das mit Face ID sehr gut gelöst hat. Die neue Gestern-Steuerung funktioniert viel intuitiver. Auch bei der Hauptkamera gibt es kaum etwas bemängeln. Anders sieht es bei der Front Kamera aus; Dort ist neue hinzugekommenen Porträt Modus noch verbesserungswürdig. Hauptproblem beim iPhone ist und bleibt der hohe Preis, weshalb sich unsere Leser auch stärker für das günstigere iPhone 8 interessieren.

Aber auch ein Mittelklasse-Gerät hat es in die Riege der Lieblings-Produkte unserer Redaktion geschafft. Mit dem Honor 7X zeigt die Tochterfirma von Huawei, dass man keineswegs bis zu 1000 Euro für ein feines Smartphone auf die Ladentheke legen muss: Man bekommt das Handy aktuell in Verbindung mit einer Cash-Back-Aktion schon für 250 Euro. In allen wichtigen Bereichen konnte uns das Telefon überzeugen, auch wenn im Inneren keine High-End-Technik arbeitet. Einzig die nicht mehr ganz so taufrische Android-Version 7.0 trübt das ansonsten sehr gute Gesamtbild, wir gehen jedoch davon aus, dass der Hersteller ein Update auf Android 8 liefern wird.

Werfen wir einen Blick auf die am meisten gelesenen Produkt-Tests, sehen wir deutlich, dass gerade Geräte der unteren und mittleren Preisklasse besonders interessant sind.

Auf sehr viel Interesse stößt beispielsweise das Moto G5s mit gelungenem Design und guter Haptik. Vor allem die ausreichende Performance und das gute Display sprechen für das G5s. Auch die Kameras überzeugen und liefern eine brauchbare Bildqualität.

Auch das Outdoor-Smartphone CAT S41 kam bei unseren Lesern gut an. Das S41 punktet mit einem guten Display, langer Akkulaufzeit und einem sehr robusten Outdoor-Gehäuse. Einzig die veraltete Android-Version und die mäßige Frontkamera haben enttäuscht

Das Haltbarkeit und starke Akkusgefragt sind, zeigt auch das hohe Interesse am Ulefone Armor 2. Dieses punktet ebenfalls mit Outdoor-Gehäuse, langer Akkulaufzeit und gutem Display. Wie auch beim S41, stören nur die nicht mehr aktuelle Software und die Bildqualität der Frontkamera.

Das Smartphone Thor Plus für knapp 150 Euro ist ein echter Preis-Leistungs-Tip. Wer auf NFC und aktuellstes Android verzichtet, bekommt ordentliche Performance, ein gutes Display und durchaus brauchbare Kameras zum Kampfpreis.

Ein Blick auf die Auswertung der Lieblings-Test-Produkte unserer Redakteure zeigt deutlich, wie gut die Smart-Home-Speaker der aktuellen Generation sind. Neben Amazons Echo Dot, und Amazons Echo Plus haben es uns auch der Google-Mini und der JBL Link 20 in unsere Top-Auswahl geschafft.

Hauptvorteil der kleinen Varianten ist vor allem die gute Funktionalität, gepaart mit einem niedrigen Preis. In Sachen Klang und Funktionalität haben aber klar die großen Lautsprecher die Nase vorn. Ob nun Alexa oder Echo besser sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. Beide Systeme funktionieren super und haben ihre ganz eigenen Vorteile.

Wirklich Spaß macht die Sprachsteuerung vor allem in Verbindung mit diversen Smart-Home-Geräten wie smarten Leuchtmitteln, Effektleuchten oder Staubsaugern.

Kopfhörer hat die Redaktion dieses Jahr einige getestet. Doch nur einer hat wirklich Eindruck hinterlassen. Ok, 1000 Euro sind eine ordentliche Hausnummer für Kopfhörer, aber der P9 Signature hat es auch faustdick hinter bzw. In den Ohren. Wir waren sehr beeindruckt davon, wie fein, detailliert und insgesamt einfach hammermäßig der Kopfhörer klingt. Wer es sich leisten kann, der wird nie wieder anders Musik hören wollen,

Für den einen ein Nischenprodukt, für den anderen ein gutes Arbeitsgerät auf dem beispielsweise gerade diese Zeilen verfasst werden: ein Chromebook. Das Acer R13 kommt mit einem Touchdisplay und eignet sich somit auch gut zur Nutzung von Android-Apps, die mittlerweile ja auch auf Chromebooks laufen. Das ist durchaus eine nützliche Sache, aber auch ohne mobile Apps auf einem großen Bildschirm bietet das R13 viele Vorteile im Gegensatz zu einem herkömmlichen Laptop: Es ist sofort einsatzbereit, die Installation von Updates geht sehr schnell und die meist lüfterlosene und somit geräuschlosen Geräte bieten meist eine top Laufzeit.

Dieses Jahr standen bei uns vor allem Action-Cams und 360-Grad-Kameras im Mittelpunkt. Wirklich hervorgetan haben sich dabei zwei der getesteten VR-Kameras. Die Insta360 Nano ist ein super Upgrade für jedes iPhone und dabei vor allem handlich und unauffällig. Ausgestattet mit einer vernünftigen Auflösung und einer digitalen Bildstabilisierung, ist die Insta360 ein super Einsteiger-Gerät in die Welt der 360-Grad-Aufnahmen. Wer etwas mehr Budget zur Verfügung hat, sollte sich die Nikon KeyMission 360 ansehen. Diese hat eine fantastische Bildqualität und ist damit eines unserer Top-Produkte des Jahres.

Retro Konsolen sind eines der Highlights des Jahres. Besonders angetan hat es uns der Nintendo SNES Mini Classic. Lange hat Zocken nicht mehr so viel Spaß gemacht. Das Fazit: Ein klarer Kaufbefehl.

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Aukey SK-M18: „fetter“ Outdoor-Bluetooth-Lautsprecher im Test

Der Aukey SK-M18 ist ein Outdoor-Bluetooth-Lautsprecher mit FM-Radio, AUX-Eingang und langer Laufzeit. Im Großen und Ganzen hat er uns gut gefallen, konnte uns in einem Punkt allerdings nicht ganz überzeugen. Welcher das ist, und was die positiven Seiten an der Bluetooth-Box sind, das erzählen wir Euch in unserem Test.

Umgangssprachlich würde manch einer den Aukey SK-M18 wohl als „Oschi“ bezeichnen, mit seinen Abmessungen von 247 Millimetern in der Länge und 132 Millimetern im Durchmesser. Links sitzt der Subwoofer hinter einem Metallgitter. Auch die beiden Hochtöner rechts sind von einem solchen geschützt, allerdings in der Mitte unterbrochen von einem Panel mit den Bedienelementen und den vorhandenen Anschlüssen. Oben gibt es einen Tragegriff und unten Gummistandfüße, damit der zylinderförmige Lautsprecher nicht herum kegelt.

Bei den Bedienelementen und Anschlüssen handelt es sich um einen Ein/Aus-Schalter, eine Lautstärkeregelung per mechanischem Drehrad, einem AUX-Eingang, einem microUSB-Anschluss zum Aufladen und Tastern für Play/Pause, nächstes Lied, vorheriges Lied und zum Umschalten auf die eingebaute FM-Radio-Funktion.

Der Aukey SK-M18 ist ein Bluetooth-Lautsprecher mit Dual-Treiber (Leistung 2 Watt) und einem Subwoofer (Leistung 7 Watt). Weitere Details zur Akustik im Inneren verrät der Hersteller nicht. Wie schon erwähnt hat der Speaker neben einem AUX-Eingang noch ein FM-Radio als Medienquelle. Zum Lieferumfang gehört ein Tragegurt, der mit Karabinerhäkchen am Lautsprecher befestigt wird, ein microUSB-Ladekabel und ein Stereo-Mini-Klinkenstecker zum Anschließen von MP3-Player und Co.

Der Akku im Inneren hat eine Kapazität von 3000 mAh und läuft laut Hersteller bis zu 8 Stunden bei Dauerwiedergabe. Im Test kamen wir sogar auf neun Stunden, allerdings bei humaner Lautstärke. Höher aufgedreht muss man entsprechend mit geringerer Laufzeit rechnen.

Der Hersteller spricht von einem Outdoor-Speaker verrät aber keinerlei Spezifikationen, geschweige denn eine IP-Zertifzierung. Robust wirkt der Aukey SK-M18 zwar – mit seinem mit gummiertem Material überzogenen Gehäuse –, dass beispielsweise am Drehrädchen zur Regelung der Lautstärke Schutz gegen eindringendes Wasser gegeben ist, wagen wir allerdings zu bezweifeln. Wir haben das Gerät im Test nur Spritzwasser in nicht übermäßig hohem Maße ausgesetzt, was zu keinerlei Problemen führte.

Die ungewohnte Position der einzelnen Lautsprecher macht es schwierig den Klang des Aukey SK-M18 möglichst konkret zu beurteilen und zu beschreiben. Richtet man die Hochtöner auf sich zeigen sich die oberen Frequenzen zu dominant, richtet man den Subwoofer auf sich fehlt es an Höhen und das gesamte Klangbild wird mulmig. Das ist wenig verwunderlich bei der vom Hersteller gewählten Anordnung und dem Abstrahlwinkel der Töner in nur eine Richtung.

Produktbildern zufolge ist es anscheinend vorgesehen den Lautsprecher längs zu stellen, was auch für uns das beste Klangergebnis brachte. Da die Speaker dann jedoch nach links respektive rechts abstrahlen, ist der Klang ein anderer als bei Lautsprechern, die frontal ausgerichtet sind und der Subwoofer nach unten oder nach hinten. Davon abgesehen empfanden wir auch dann noch die Höhen etwas zu stark betont. Von einem schlechten Sound kann man beim Aukey SK-M18 allerdings nicht sprechen: Der Bass klingt satt und konkret, Mitten und Höhen präsentieren sich aufgeräumt und sauber.

Die Bedienung des Lautsprechers ist selbsterklärend. Wird er eingeschaltet befindet er sich im Connect-Modus, ist er mit dem Abspielgerät per Bluetooth verbunden nutzt der Besitzer die entsprechend gekennzeichneten Bedienelemente zur Lautstärke- und Mediensteuerung. Wird ein Gerät per Klinkenstecker an den AUX-Eingang angeschlossen ist dieser priorisiert und kommt zum Einsatz. Der Mode-Taster dient lediglich zum Einschalten des Radios, die Skip-Tasten dann zum Einstellen der gewünschten Frequenz. Die Taster haben einen guten Druckpunkt und auch das mechanische Rädchen zum Regeln der Lautstärke lässt sich präzise einstellen.

Für knapp 30 Euro bietet der Aukey SK-M18 kein schlechtes Gesamtpaket: FM-Radio, AUX-Eingang und lange Laufzeit sind die herausstechenden Eigenschaften. Was das – auch durch die Bauweise bedingte – Klangbild angeht, sehen wir den Lautsprecher am ehesten als Begleiter am Strand oder bei sportlichen Aktivitäten. Eben dort, wo es nicht so wichtig ist, dass der Sound „aus einem Guss“ am Ohr des Zuhörers ankommt.

Der Amazon-Link im Fazit enthält eine Partner-ID. TechStage bekommt unter Umständen eine Provision.

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QAS-300 Multiroom-Speaker im Test: Alexa für Paranoide

Der Versandhändler Pearl hat mit dem Auvisio QAS-300 einen WLAN-Multiroom-Lautsprecher mit Akku und Alexa-Spracherkennung für unter 100 Euro im Angebot, doch so wie die Konkurrenz funktioniert er nicht. Wir haben ihn getestet.

Der schwarze WLAN-Speaker QAS-300 kommt im Vergleich zur Konkurrenz verhältnismäßig einfach verpackt bei uns an. Zum Lieferumfang gehören eine Kurzanleitung, ein Micro-USB-Kabel und der Lautsprecher. Ein USB-Netzteil ist nicht beigepackt.

Der Lautsprecher ist bis auf die Tasten und den Auviso-Schriftzug komplett in schwarz gehalten. Auf der Oberseite befinden sich berührungsempfindliche Bedienelemente für Wiedergabe/Pause, Lautstärke, Wechsel zwischen WLAN und Bluetooth und die WLAN-Kopplung. Ein Touchfeld mit Mikrofon ist ebenfalls vorhanden.

Auf der Rückseite sitzen der Power-Button, der Micro-USB-Anschluss und eine Aux-In-Buchse, ein Ausgang für den Anschluss weiterer Lautsprecher ist nicht vorhanden. Der Lautsprecher ist gut 15 Zentimeter hoch und wiegt mit 470 Gramm nur etwa halb soviel wie der ähnlich große Echo-2-Lautsprecher von Amazon.

Die Verarbeitung ist insgesamt gut, das Touchfeld ist aber extrem anfällig für unschöne Fingerabdrücke.

Der QAS-300 ist ein echtes Multitalent und bietet den selben Funktionsumfang wie der Link 20 von JBL: Er arbeitet sowohl als klassischer Bluetooth-Speaker als auch als WLAN-Multiroom-Lautsprecher. Dabei unterstützt er Streamingportale wie beispielsweise Amazon Music, Pandora, TuneIn oder Spotify. Gestreamt wird per Android oder iOS Device. Zusätzlich verfügt er über Alexa-Voice-Control und einen internen Akku mit 1500 mAh.

Bis zu acht, in der Wohnung verteilte Lautsprecher werden synchron per WLAN bespielt und ermöglichen so eine einheitliche Beschallung. Das zumindest verspricht der Hersteller. Da wir nur einen Speaker zum testen haben, konnten wir das aber nicht überprüfen.

Im WLAN eingebunden ermöglicht die Alexa-Sprachsteuerung dem Benutzer, Fragen zu stellen oder Befehle zu erteilen. Ebenso klappt es, per Sprache bei Amazon zu bestellen oder Smart-Home-Komponenten zu steuern. Wer unterwegs ist, sendet seine Musik per Bluetooth an den QAS-300.

Um den Lautsprecher im vollen Umfang nutzen zu können, ist es erforderlich, neben der Alexa-App auch die Auvisio-App Cowin auf einem iOS- oder Android-Smartphone zu installieren. Obwohl der Hersteller eine Kompatibilität zum iPhone 6s verspricht, haben wir es nicht geschafft, die Cowin-App damit herunterzuladen. Mit einem aktuellen Android-Smartphone gab es keine Probleme. Die Einrichtung selbst funktioniert, wie in der Anleitung beschrieben, innerhalb von wenigen Minuten. Anschließend erscheint der QAS-300 in der Alexa-App. Einstellungen wie Benennung, Zeitzonen oder Einheiten-Settings funktionieren genauso wie bei Echo-Speakern von Amazon.

In der Praxis zeigen sich dann einige Besonderheiten des QAS-300. Er teilt dem Nutzer nach dem Einschalten auf Englisch mit, in welchem Modus er sich aktuell befindet: WLAN oder Bluetooth. Das ist grundsätzlich in Ordnung, allerdings macht der Auvisio-Speaker das mit voller Lautstärke. Das nervt.

Im Bluetooth-Betrieb und bei 50 Prozent Lautstärke soll der Akku laut Hersteller 6 Stunden durchhalten. Bei etwas höherer Lautstärke hält er im Test allerdings gerade einmal halb so lang durch. Für einen kurzen Ausflug ist das okay, als Musikquelle im Urlaub aber zu schwach.

Die größte Besonderheit für einen sprachgesteuerten Lautsprecher ist die Funktion der Mikrofontaste. Während diese bei der Konkurrenz (Google-Home-Mini, Echo Plus, Echo 2, JBL Link 20, Sony LF-S50) die Mikrofone für die Sprachsteuerung deaktiviert, schaltet sie diese beim Auvisio erst auf Knopfdruck ein. Und das nur für wenige Sekunden und nicht dauerhaft, sozusagen eine Sprachsteuerung On-Demand. Ein sehr ungewöhnliches Konzept wie wir finden. Erst die Taste drücken, um dann per Sprache zu steuern, ist einfach unkomfortabel. Auf die typischen Keywords (“Alexa”) reagiert der Lautsprecher gar nicht, daher steht er eigentlich auch nicht in direkter Konkurrenz zu den Alternativen.

Wer Angst hat, von Alexa ausspioniert zu werden und keine potentielle Wanze im Haus haben möchte, hat so aber eine Alternative: Während Google-Home- und Alexa-Speaker immer zuhören, ist der QAS-300 standardmäßig taub und hört nur auf Knopfdruck.

Die Klangqualität des QAS-300 hat positiv überrascht. Bei geringer oder mittlerer Lautstärke ist der Sound erfreulich gut. Verglichen mit dem sehr guten Sound des JBL Link 20 fehlt es zwar an Bass, ansonsten ist das Klangbild aber sehr harmonisch. Bei hoher Lautstärke fehlt es dann deutlich an Bass und der Lautsprecher beginnt zu scheppern. Verglichen mit der Konkurrenz ist die Wiedergabequalität am ehesten mit dem Echo 2 vergleichbar. Für die Baugröße und den Preis ein ordentliches Ergebnis.

Wer in das Thema sprachgesteuerte Speaker einsteigen möchte, aber Angst um seine Privatsphäre hat, bekommt mit dem QAS-300 ein gutes Produkt mit vielen Funktionen und ausreichender Klangqualität. Wer allerdings eine echte Alternative zu Echo und Co. sucht, ist hier falsch. Der Umstand, die Sprachsteuerung erst händisch aktivieren zu müssen, schränkt den Nutzen einfach zu sehr ein. Für einen ähnlichen Preis bietet der Echo 2 eine dauerhafte Sprachsteuerungs-Funktion und verfügt sogar über einen Klinkenausgang für den Anschluss an die Stereoanlage. Allerdings ist beim Echo kein Akku verbaut. Wer einen akkubetriebenen Speaker mit Sprachsteuerung sucht, sollte sich die Modelle JBL Link 10 und Link 20 ansehen. Diese bieten dauerhafte Sprachsteuerung, Akkubetrieb und eine erstklassige Klangqualität. Allerdings nutzen die Google Home statt der Alexa und sind wesentlich teurer.

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Apple iPhone X: Das beste Zubehör zum Nachkaufen

Das beste Zubehör für das iPhone X (Testbericht) gibt es nicht nur auf Amazon oder im Online Store von Apple, sondern auch im Handel und auf spezielle Herstellerseiten. In diesem Vergleichstest haben wir uns einiges für das iPhone X angeschaut. Von hochwertigen Hüllen über Display-Schutzfolien bis hin zu Kopfhörern ist alles dabei. Ob etwas Ergänzendes auch für Euch dabei ist, lest Ihr in dieser Zusammenfassung.

Der Winter 2017/18 ist da und macht sich mit zunehmender Kälte bemerkbar. Wer auch bei Minusgraden sein Smartphone bedienen möchte, zum Beispiel während eines Spaziergangs oder auf dem Weihnachtsmarkt bei einer Tasse Glühwein, der muss sich seine Finger nicht mehr eisig abfrieren. Abhilfe schaffen Touchscreen-fähige Handschuhe, die sowohl die Hände warm halten, als auch eine Leitfunktion besitzen.

Einfache Ausführungen gibt es schon ab 5 Euro – qualitativ sind diese aber nicht. Wir haben uns die Double Layered Touchscreen Gloves des niederländischen Anbieters Mujjo angeschaut. Auch hier ist das Sortiment breit: Baumwolle, Elasten, Acrylamid, Nylon und Leder stehen als Material in unterschiedlichen Größen und Preispunkten zur Verfügung.

Raffiniert gemacht: In der Handfläche wurden winzige Gumminoppen verarbeitet. Damit rutscht das aus glas gemachte iPhone X nicht schnell aus der Hand.

Kopfhörer für das iPhone X gibt es wie Sand am Meer und dazu noch in vielen verschiedenen Ausprägungen: In-, On- oder Over-Ear. Kabelgebunden, kabellos oder als True-Wireless mit getrennten Hörmuscheln. Eines unserer Empfehlungen sind die Zolo Liberty des Zubehörherstellers Anker. Für knapp 100 Euro bekommt der Kunde wasserfeste und völlig kabellose Ohrhörer mit einem Ladeetui. Angesichts des Preises ist der Klang zufriedenstellend, besser geht es immer.

Eine Nummer kompakter, mit mehr Komfort und Integrität kommen die Apple-eigenen True-Wireless-Kopfhörer AirPods (Testbericht). Design-technisch ähneln sie den kabelgebundenen EarPods mit Lightning-Anschluss, arbeiten jedoch komplett autark und intelligent mit allen Apple-Systemen: Mac, iPad, iPhone und auch Apple Watch. Das Wechseln zwischen den Geräten ist einfach und intuitiv. Einziges Manko: Im Vergleich zu Ankers Zolo Liberty haben nur eine Passform und können nicht mit unterschiedlichen Aufsetzern angepasst werden. Die Chance, dass sie aus den Ohren herausfallen, ist groß.

Vergleichstest: AirPods & Co – 10 True Wireless Kopfhörer im Test

Wer wirklich guten und voluminösen Sound möchte und dazu noch eine aktive Geräuschunterdrückung, der kann sich die neuen PX von B&W Bowers & Wilkins näher anschauen. Die Hörmuschel sind mit einem flexiblen Bügel verbunden und arbeiten drahtlos. Die Übertragung der Musik läuft verlustfrei. Mit einem Preis von rund 400 Euro ist der Hörgenuss allerdings nicht billig.

Die originalen Schutzhüllen von Apple werden zu Preisen angeboten, die jenseits von Gut und Böse sind. Das mag sich jetzt vielleicht etwas überspitzt anhören, doch 45 Euro für ein einfaches Case aus Silikon? Oder 59 oder 109 Euro für eine Lederschutzhülle respektive eine Folio-Tasche? Das geht günstiger und auch besser!

Eine wirklich gute Lederalternative bietet Mujjo mit seinem Full Leather Case, das es in unterschiedlichen Materialien gibt. Unser Exempel verfügt über eine gute Qualität und insgesamt wirkt die Verarbeitung wertig.

Soll es weniger Richtung Optik und Haptik, sondern um mehr Schutz gehen, gibt es noch die Schutzhüllen- und Bumper von Speck sowie RhinoShield. Einen immer verlässlichen Schutz vor Stöße und Stürze bieten die Produkte der Presidio Clear sowie CrashGuard an.

iPhone X: Die besten Hüllen aus Leder, Carbon und Silikon

Immer wieder eine Empfehlung: das MagCase von Pitaka. Das aus hauptsächlich Kohlenstofffaser hergestellte Schutz-Case ist ein Hingucker. Zudem macht es das schlanke iPhone X nicht so wuchtig.

Wer nicht nur das Gehäuse seines iPhone X schützen möchte, sondern auch die Glasfläche über dem Bildschirm, greift zu Display-Schutzfolien. Für den Test haben wir uns drei Produkte von den Herstellern Anker, RhinoShield und EasyAcc angeschaut. Letzteres sagt uns am meisten zu.

Das Tempered Glass von EasyAcc ist weniger eine echte und flexible Folie, sondern mehr ein dünnes und gehärtetes Glas, das die gesamte vordere Seite abgedeckt. Positiv begeistert waren wir von dem Prozess des Auftragens. Wie üblich, ist das gesamte Werkzeug, bestehend aus einem Alkohol- und Trockentuch, dabei. Die 11 Euro sind definitiv eine gute Investition. Zumal sich das Glas nach wenigen Stunden nicht bemerkbar macht, gerade in Kombination mit einem Case.

Ein ähnliches Konzept verfolgt auch Anker mit seinem Panzerglas der Marke Karapax GlassGuard. Der Schutz ist zwar um einige Euros billiger, jedoch ist das Auftragen nicht mal eben so gemacht: Ein spezielles Case, das sich im Lieferumfang befindet, hilft dem Nutzer, die Folie präzise auszurichten.

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