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Kaufberatung: Smartphones mit OLED und QHD unter 300 Euro

LCD oder OLED? Full-HD, QHD oder UHD? Wir klären auf uns zeigen, dass Geräte mit guten Displays schon für wenig Geld zu haben sind.

Zum Glück sind die Zeiten vorbei, in denen Displays mit mieser Auflösung, schwachen Blickwinkeln und zu niedriger Helligkeit die Augen ärgerten. Heute ist Full-HD selbst bei Einstiegsgeräten Standard und sogar günstige LCDs setzen nicht mehr auf TN sondern auf IPS und bieten damit ausreichend stabile Blickwinkel. Mehr Infos zu TN- und IPS-Panels in unserem Artikel Ratgeber: Die günstigsten UHD-Monitore und ihre Haken.

LCD steht für Liquid Crystal Display, OLED für Organic Light Emitting Diode. In LCDs bilden Flüssigkristallen die einzelnen Bildpunkte, die sich jeweils aus drei Subpixeln der Farbe Rot, Grün und Blau zusammensetzen. Diese leuchten nicht selbst und benötigen entsprechend eine großflächige Hintergrundbeleuchtung sowie einen Polarisationsschicht.

OLED-Displays bilden Pixel ebenfalls durch die Kombination aus roten, grünen und blauen Subpixeln. Im Gegensatz zur LCD-Technik leuchten diese Pixel jedoch selbst, eine Hintergrundbeleuchtung ist nicht nötig. Das hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen können sie dünner gefertigt werden und sind energiesparender, was sich im besten Fall positiv auf die Laufzeit des Smartphones auswirkt. Auch sind mit ihnen Always-On-Displays möglich, die im Standby-Modus zum Beispiel Uhrzeit und eingehende Nachrichten anzeigen. Ihr vielleicht größter Vorteil ist der perfekte Schwarzwert, den auch sehr gute LCDs nicht erreichen. Dadurch wirkt die Displaydarstellung kontrastreicher und brillanter.

Gerade für zukünftige Entwicklungen interessant: OLEDs sind flexibel. Nur mit ihnen sind Smartphones mit Faltdisplay wie das auf der CES 2019 vorstellte Royole Flexpai oder ausrollbare Fernseher möglich.

Beide Technologien teilen sich seit Jahren den Smartphone-Markt auf – auch wenn sich darauf deutlich mehr LCD- als OLED-Geräte tummeln. Immerhin holt OLED auf. Das liegt zum einen daran, dass nach und nach immer mehr Nachteile von OLED verbessert werden. Dazu gehörten in der Vergangenheit eine übersättigte Farbdarstellung, eine zu geringe maximale Helligkeit sowie ihre Lebensdauer. Zum anderen werden OLEDs immer günstiger. Der Preis war für die Gerätehersteller immer einer der wichtigsten Argumente für LCD-Panels. Einen Nachteil haben die OLEDs gegenüber LCDs nach wie vor: Sie neigen zum Einbrennen, was jedoch zumindest bei Smartphones selten ein Problem darstellt.

Unserer Erfahrung hat gezeigt, dass LC-Displays im direkten Vergleich mit OLED-Displays bezüglich ihrer Brillanz in den allermeisten Fällen den Kürzeren ziehen. Wer die Wahl hat, greift zu Geräten mit OLED. Das weiß auch Apple und verbaut in dem Modellen iPhone X, XS und XS Max erstmals OLED-Panels.

Es ist nur wenige Jahre her, da boten selbst Flaggschiff-Modelle vergleichsweise geringe Auflösungen von 1280 × 720 Bildpunkten. Damit wirken selbst bei kleinen Displaygrößen von 5 Zoll oder weniger Schriften ausgefranzt und unscharf. Lesen macht hier keinen Spaß. Mittlerweile gehört Full-HD selbst bei sehr günstigen Modellen zum Standard. Folgende Auflösungen sind bei Android-Smartphones mit einem Seitenverhältnis von 16:9 am weitersten verbreitet:

  • HD 1280 × 720
  • Full-HD 1920 x× 1080
  • QHD 2560 × 1440
  • UHD 3840 × 2160

Mittlerweile entfernen sich die Gerätehersteller vom etablierten 16:9-Verhältnis und ziehen ihre Geräte weiter in die Länge. Das hat den Vorteil, dass die Hand das Smartphones auch bei größeren Displays noch sicher umschließt. Statt 16:9 findet man auf dem Markt nun vermehrt Displayverhältnisse von 18:9, 18,5:9, 19,5:9 oder gar 19,5:9. Hersteller kennzeichnen die neuen Auflösungen mit einem + und erweitern die Zeilenanzahl in der Länge, wobei die Zeilenanzahl in der Breite gleich bleibt. So wird aus einem Full-HD mit 1920 × 1080 Pixeln Full-HD+ mit zum Beispiel 2220 × 1080 Pixeln.

Deutlich aussagekräftiger als die reine Pixelanzahl ist ihr Verhältnis zur Displaygröße in Pixel pro Inch (ppi). Für die Berechnung stehen im Netz zahlreiche PPI-Rechner zur Verfügung. Als Faustregel gilt: Alles über 300 ppi ist gut. Damit reicht Full-HD auch bei richtig großen Smartphone-Displays aus. So kommt ein 6-Zoll-Smartphone mit Full-HD auf 367 ppi.

Es gibt aber durchaus noch Gründe für höhere Auflösungen. Denn wenn das Display sehr kleine Schriften darstellt, bemerkt man bei genauem Hinschauen durchaus einen Unterschied zwischen Full-HD und QHD. OLED-Panels nutzen im Gegensatz zu LC-Displays eine veränderte Matrix, die tendenziell höhere Auflösungen benötigen, um wirklich scharf zu wirken. Wer VR nutzt kommt ohnehin nicht an einer QHD- oder UHD-Auflösung vorbei.

Eine gute Kombination ist also ein OLED-Display mit QHD-Auflösung. Hersteller verbauen diese überwiegend in ihren Flaggschiff-Modellen, von denen einige Auslaufmodelle dank des Preisverfalls derzeit günstig zu haben sind. Folgende Geräte kosten momentan allesamt unter 300 Euro und bieten dennoch Displays der Oberklasse. Ein Klick in den Preisvergleich führt direkt zum Händler.

Auch für kleines Geld sind bereits Geräte mit brillanten QHD-OLED-Displays erhältlich. Doch Achtung: Teilweise sind die Geräte schon recht alt. So kann man zum Beispiel beim fast 3 Jahre alten Samsung Galaxy S7 Edge (Testbericht) davon ausgehen, keine Software-Updates mehr zu bekommen. Für günstige Smartphones mit aktuellem Android empfehlen wir unsere Marktübersicht: Android-9-Pie-Smartphones unter 300 Euro.

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Flacher Staubsauger-Roboter Deebot Ozmo Slim 10 im Test

Mit dem Deebot Ozmo Slim 10 bietet Ecovacs einen 5,7 cm flachen Haushaltsroboter, der zeitgleich saugt und wischt. Ob sich der Kauf für 299 Euro lohnt, verrät der Testbericht von TechStage.

Mit den Dimensionen 2,5 kg im Gewicht und einem Durchmesser von 31 cm zählt der Deebot Ozmo Slim 10 zu den kleinsten und den leichtesten Staubsaugerrobotern. Seine Besonderheit ist die flache Bauhöhe von 5,7 cm. Damit kommt er an schwer zugänglichen Bereiche, er saugt etwa unter der Sofagarnitur oder unter Kommoden.

Der Deebot Ozmo Slim 10 besitzt weder eine D-Form, wie beispielsweise der Kobold VR200 von Vorwerk (Testbericht), noch ist er perfekt rund. Stattdessen ist das rechteckige Gehäuse stark abgerundet. Ist das von Vorteil? Darüber herrscht Uneinigkeit, man streitet sich, ob diese oder jene Form für Ecken besser sei. Der Test zeigt: Selbst ein Deebot Ozmo Slim 10, der weder das eine noch das andere ist, reinigt die vier Ecken unseres Testraums einwandfrei. Möglich machen das zwei an den Seiten angebrachten Bürsten, die den Schmutz von der linken und der rechten Seite in die Mitte kehren. Es spricht also viel mehr für die richtige Technik, statt für die Gehäuseform.

Die Verarbeitung des Deebot Ozmo Slim 10 ist qualitativ gut. Das Gehäuse ist zwar größtenteils aus einfachem Kunststoff hergestellt, doch die Ausführung ist hochwertig. Mit seiner Stoßleiste berührt der Roboter leicht und oft Hindernisse wie Möbel oder streift die Fußleisten. Dennoch bleibt die Hochglanzoptik am Gehäuse unbeschadet, gleiches gilt auch für die Raumausstattung.

Der Deebot Ozmo Slim 10 hat einen Direktsauger verbaut: Schmutz und Staub nimmt er ohne eine Walzbürste auf. Das macht ihn besonders interessant für Haushalte mit Tieren. So verfangen sich keine Haare von Hunden oder Katzen, die der Nutzer entnehmen und selbst entsorgen muss.

Ein Nachteil, der sich durch das Fehlen der Walzbürste im Test zeigte, ist die geringe Reinigungskraft auf Teppichen. Mit den einzelnen Borsten der Walzbürste würde der Roboter tief in das Geflecht des Teppichs eindringen, so bleibt es bei der oberflächlichen Reinigung. Grundsätzlich manövriert der Deebot Ozmo Slim 10 träge auf Teppichen mit grober und langer Struktur. In manchen Situationen tut er sich so schwer, dass er seinen Sauger ausschaltet und stehen bleibt. Oft kommt es auch vor, dass der Ecovacs-Roboter die nächste Möglichkeit sucht, um wieder auf hartem Boden zu saugen. Bei hohen oder unebenen Teppichkanten macht er entweder einen Rückzieher oder schiebt den Fußbodenbelag durch den halben Raum. Letzteres ist oft im Bad mit Badematten oder im Flur mit Läufern beobachtbar. Der offizielle Wert für die Schwellenüberschreitung liegt bei 1,4 cm.

Der Sauger im Deebot Ozmo Slim 10 hat eine Standardleistung von 700 Pa. Aus dem Akku mit einer Nennladung von 2600 mAh kitzelte er so eine Betriebszeit von 90 Minuten heraus, reicht für knapp 108 m2. In der App lässt sich die Saugkraft auf 1000 Pa erhöhen, dann fiel die Akkuleistung im Test auf 75 Minuten, sie reicht für knapp 90 m2 Wohnfläche. Die Ladezeit beträgt 4 h. Im Vergleich zu anderen Staubsauger-Robotern mit durchschnittlich 1500 Pa ist die Saugkraft des Deebot Ozmo Slim 10 etwas wenig. Das ist unter anderem der kleinen und der kompakten Größe geschuldet. Davon betroffen ist auch der Behälter mit 0,3 l – wohingegen der Mittelwert bei der Konkurrenz bei 0,55 l liegt. Je nach Reinigungsgrad und wie voll der Behälter ist, muss man diesen öfter entleeren.

Im Deebot Ozmo Slim 10 hat Ecovacs auf einen HEPA-Schwebstofffilter verzichtet und greift stattdessen auf die Alternative eines Feinstaubfilters mit einem Metall- und Schwammfilter. Er soll Allergien und Asthma in der Luft reduzieren.

Der Deebot Ozmo Slim 10 soll nicht allzu viel Krach machen, bewirbt der Hersteller auf seiner Webseite mit einem Geräuschpegel von 68 dB. Bei einem Abstand von einem Meter bestätigt das Messgerät auch die Angabe, unmittelbar am Gehäuse sind es 71,1 dB.

Trotz der Stoßleiste, der Fallsensoren und der Antikollisionssensoren mittels Infrarot zählt der Deebot Ozmo Slim 10 zu den dummen Staubsauger-Robotern, denn er hat weder eine Kamera noch ein Lasermessgerät. Entsprechend kann er dem Nutzer auch keine Kartendarstellung in der App anbieten oder das Saugen an einem bestimmten Punkt fortsetzen, wenn der Akku einmal leer geht. Der Roboter arbeitet nach dem Chaosprinzip: In der Automatik versucht er seine Bahnen zu ziehen und ändert seine Richtung, wenn ein Hindernis erscheint. Wie ineffizient das manchmal ist, zeigen schmale und kurze Gänge, in denen sich der Roboter durchgehend aufhält, dreht, wendet, macht, tut und durch Zufall nach mehreren Minuten herausfährt. Auch mit bodentiefen Gardinen hat er so seine Schwierigkeiten und verfängt sich darin, bis ihn der Nutzer befreit.

Weil der Deebot Ozmo Slim 10 seine Umgebung nicht sieht, kennt er auch keine verbotenen Zonen. Auch gibt es keine Magnetbänder oder ähnliches für Sperrgebiete. Wenn man nicht möchte, dass er in bestimmten Räumen nicht säubert, muss man die Tür zu machen.

Der Deebot Ozmo Slim 10 lässt sich auf unterschiedlichster Art und Weise bedienen. Die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung mit zwei AAA-Batterien ist eine Möglichkeit. Mit der Fernbedienung manövriert der Nutzer seinen Roboter auch in eine bestimmte Richtung und aktiviert anschließend die Zonenreinigung für eine Fläche von 2 × 3 m. Ein weiterer Ansatz, um die Reinigung zu starten, ist das Drücken des Knopfs auf den Staubsauger-Roboter.

Für die Betriebssysteme Android und Apple iOS gibt es auch eine kostenlose App zum Herunterladen. Sie verbindet den Roboter mit dem heimischen WLAN und koppelt ihn optional auch mit Amazon Alexa oder Google Home. Es genügt ein Satz wie „Alexa, starte die Reinigung mit Deebot“, um die Reinigung zu initialisieren. Für die Integration ins Smart Home brauchen die smarten Lautsprecher den Skill für Alexa respektive die Aktion für Google Assistant. Siri und Apple Homekit sind nicht dabei.

Die Ecovacs-Home-App setzt eine Zwangsregistrierung für die Benutzung voraus. Die App gliedert sich in den drei Bereichen Einstellungen, Steuerung und Mitteilung. Die Bedienung ist selbsterklärend und intuitiv; man macht nichts falsch. In der App stehen die verschiedenen Reinigungsmodi zur Verfügung, neben der Automatik und der unsinnigen Zonenreinigung, weil man einen Bereich selbst nicht auswählen kann, gibt es auch noch die Umriss-Reinigung. Beim Letzteren fährt der Roboter alle Fußleisten und Ecken ab, statt Linien über die Fläche zu ziehen.

In der Applikation lassen sich auch Tage und Uhrzeiten für eine Routinen-Reinigung einplanen. Eigenartigerweise arbeitet der Roboter mit einer anderen Uhrzeit als der tatsächlichen. Er bezieht das Datum und die Zeit nicht von einem Server oder einem Smartphone, auch lässt sich manuell nichts eintragen. Hoffentlich bessert der Hersteller diesen Fehler schnell nach, sonst kann es passieren, dass er statt 10:00 Uhr morgens seine Reinigung um 02:00 Uhr beginnt, falls man sich verrechnet.

Neben der flachen und der schmalen Bauweise zählt die Wischfunktion als eine weitere Besonderheit des Deebot Ozmo Slim 10. Vorweg gesagt: Die Nutzung ist optional, gerade wenn man Teppich hat, sollte man den 180 ml großen Tank nicht mit Wasser befüllen. Obwohl der Roboter das Wasser automatisch aus dem Tank abpumpt und über drei Düsen in den Wischer verteilt, fehlt ihm eine Teppicherkennung. Außerdem muss der Nutzer dem Deebot Ozmo Slim 10 in der App mitteilen, wie hoch der Wasserpegel ist; das kann der Roboter selbst nicht messen. Unabhängig von der fehlenden Sensorik und der Intelligenz ist die Wischfunktion gut und reicht für den Alltag aus, ersetzt jedoch nicht die gründliche Reinigung.

Die Applikation zeigt dem Nutzer an, wie stark die Abnutzung der Seitenbürsten sowie die des Filters ist. Das errechnet sie aus den Stunden, die der Roboter gefahren ist – nichts mittels Sensoren. Die beiden Seitenbürsten sollen laut dem Hersteller rund 150 Stunden halten, beim Filter sind es 120 Stunden. Sowohl der Filter als auch der Behälter lassen sich kinderleicht entleeren und mit Wasser reinigen.

Der Lieferumfang ist durch die Beigabe vieler Ersatzteile gekennzeichnet: Ersatzbürsten, Ersatzfilter und Ersatzwischer sind doppelt dabei. Neben der Ladestation mit einem Netzkabel, das sich im Gehäuse einwickeln lässt, gibt es noch die Fernbedienung und eine Universalbürste zum Reinigen des Staubsaugerroboters.

Der Deebot Ozmo Slim 10 von Ecovacs Robotics ist ein solider Staubsaugerroboter zum Preis von 299 Euro. Er eignet sich gut für kleine bis mittelgroße Single- und Paar-Haushalte, insbesondere bei der Haltung von Tieren. Mit hohen Teppichen kommt der Roboter nicht klar, hierfür hat er weder die ausreichende Antriebstechnik noch die Saugkraft. Wer in seinem Wohnraum durchgehend Hartboden hat und es ständig sauber und gewischt haben möchte, für den lohnt sich der Kauf – allerdings muss man viel Geduld mitbringen, wenn der Roboter gerade seinen Weg nicht findet.

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Yoolox 10k im Test: Wireless Powerbank mit Saugnäpfen

Die Yoolox-Powerbank lädt Smartphones kabellos und kabelgebunden auf und bietet mit ihren Saugnäpfen ein besonderes Merkmal. Was sie kann, hat TechStage getestet.

Die Besonderheit der Yoolox-Zusatzakkus ist nicht die drahtlose Lademöglichkeit, sondern die auf der oberen Seite angebrachten sieben Saugnäpfe. Sie sollen das Smartphone festhalten, während es darauf liegt und kabellos über Induktion seinen Strom bekommt. Die Idee ist ziemlich praktisch: Telefon hinlegen, leicht drücken und es sitzt bombenfest, bis man es selbst abreißt. Leider klappt es nicht mit allen Smartphones oder mit allen Schutzhüllen: Telefone mit stark abgerundeter Rückseite haften nur an einem Saugnapf oder höchstens zwei.

Die Powerbank des Münchener Startups Yoolox ist mit drei verschiedenen Kapazitäten erhältlich 10.000, 16.000 sowie 20.000 mAh. Bis auf die Kapazität ist alles identisch. Im Test kommt die Variante Yoolox 10k zum Einsatz, sie ist auch physisch die kleinste, was die Dimensionen betrifft.

Die Yoolox 10k misst 14,8 × 7,4 × 1,6 cm. Damit ist sie so groß wie zwei aufeinander liegende Apple iPhone X (Testbericht). Das Gewicht von 268 g fällt dagegen als überdurchschnittlich hoch auf, im Mittel liegen die restlichen vier Wireless Powerbanks anderer Hersteller bei 237 g.

Das Gehäuse der Yoolox 10k ist komplett aus Kunststoff, die Verarbeitungsqualität ist dennoch hoch. Erhältlich ist die Powerbank in der Farbe Anthrazit. Die Oberfläche der Yoolox 10k ist matt und unempfindlich gegen Kratzer, die sich durch das Tragen in der Hosentasche oder das Mitführen im Rucksack bilden können.

Die Powerbank von Yoolox bietet eine Nennladung von 10.000 mAh an, wie der Name es vielleicht schon andeutet. Im Test hat der Energiespeicher aber lediglich 5009 mAh als tatsächliche Kapazität aufgenommen und konnte nur 3561 mAh abgeben. Das entspricht einer Effizienz von 71 Prozent.

Teilt man die nominale Nennladung von 10.000 mAh durch das Gewicht, ergibt sich eine Energiedichte von 37 mAh pro g. Damit entspricht das Milliamperestunden-Gramm-Verhältnis exakt dem Durchschnitt anderer Wireless Powerbanks. Pro gezahltem 1 Euro bekommt der Kunde 169 mAh. Auch hier sind andere Hersteller deutlich besser aufgestellt, ungeachtet der anderen Faktoren wie Verarbeitungsqualität oder Besonderheiten.

In der Praxis lädt die Powerbank kabelgebunden das Apple iPhone X fast zweimal auf. Bei den meisten Android-Smartphones wie dem Google Pixel 3 (Testbericht) oder dem Huawei Mate 20 Pro (Testbericht) reicht es lediglich ein ganzes Mal und etwas mehr, dann muss die Yoolox 10k wieder an die Steckdose. Die Leistungsaufnahme über den Micro-USB-Anschluss beträgt 7 W, über USB-C lädt sie mit bis zu 15 W deutlich schneller auf.

Das Durchgangsladen mit der Wireless Powerbank ist sowohl kabellos, als auch kabelgebunden möglich.

Die Yoolox 10k unterstützt diverse Schnellladestandards, unter anderem Quickcharge 3.0 von Qualcomm und USB Power Delivery 3.0. Snapdragon-basierte Smartphones haben im Test eine Spannung von 5 V bei einer Stromstärke von 2 A aufgenommen. Auch Huawei-Telefone mit einem Hisilicon-Prozessor kommen in ähnlichen Dimensionen mit 9 V und 1,8 A. Lediglich das Apple-Ax-basierte iPhone lädt mit 5 V und 1 A am langsamsten auf. Das drahtlose Laden über den Qi-Standard bietet eine Ladeleistung von 5 W an.

Bei Nichtbenutzung verhält sich die Yoolox 10k unauffällig bei einer durchschnittlichen Temperatur von 22,2 °C. Ist sie an der Steckdose angeschlossen und lädt mit 15 W schnell auf, sind so am vorderen Bereich der Powerbank Temperaturen von bis zu 26 °C messbar.

Mit der Yoolox 10k gibt es nicht allzu viel dazu: In der Verpackung befindet sich lediglich ein kurzes Ladekabel mit Micro-USB. Eine Transporttasche oder ein Netzgerät sind nicht dabei.

Die Yoolox 10k ist eine exzellente Wireless Powerbank mit vielen Anschlussmöglichkeiten. Zudem unterstützt sie das schnelle Laden. Sie ist hochwertig verarbeitet und macht einen guten und nachhaltigen Eindruck. Die Idee mit den Saufnäpfen ist durchdacht und liefert einen Mehrwert im Alltag. Zu beanstanden gibt es nicht viel; lediglich der Preis von 59 Euro ist etwas zu hoch für eine drahtlose Powerbank.

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Test Sharp Aquos C10: leichtes Smartphone, altes Android

Das Sharp Aquos C10 ist ein Mittelklasse-Smartphone und kostet 299 Euro. Ob sich die Anschaffung lohnt und welche Alternativen es gibt, verrät TechStage im Test.

Das Gehäuse des Aquos C10 ist aus den drei Materialien Kunststoff, Metall und Glas gefertigt. Während die meisten Hersteller, wie beispielsweise BQ mit dem Aquaris X2 Pro (Testbericht) oder Xiaomi mit dem Mi A2 (Testbericht), auf hochwertiges Polycarbonat, Metall oder Glas pur setzen, verwendet Sharp für sein knapp 300 Euro teures Smartphone eine Rückseite aus einfachem Kunststoff. Sie besitzt eine Hochglanzoptik, doch genau das ist ungünstig: der Rücken fängt Kratzer und Fingerabdrücke schnell ein, außerdem lässt er sich nach innen drücken. Ganz so edel fühlt sich das nicht an.

Ein Vorteil der Bauweise mit Kunststoff führt zum merklich geringem Gewicht von nur 140 g. Mit einer Display-Diagonalen von 5,5 Zoll, einer Höhe von 141 und einer Breite von 72 mm zählt das Aquos C10 zu den kompakteren Smartphones. Nur bei der Tiefe von 7,9 mm ist das Xiaomi Mi A2 mit 7,3 mm besser aufgestellt. Das Aquos C10 lässt sich allein mit einer mittelgroßen Hand gut bedienen. Das liegt unter anderem an den dünnen Rändern links, rechts und oben.

Die Verarbeitung des Aquos C10 ist insgesamt mittelmäßig. Die Übergänge sind fast nahtlos. In kleinen Spaltmaßen rund um die schmale Hörmuschel sammelt sich aber Feinstaub, der nur durch starkes Pusten verschwindet.

Der Fingerabdrucksensor sitzt auf der vorderen Seite unterhalb des Bildschirms. Obwohl die Fläche in rechteckiger Form ziemlich breit ist, könnte der Sensor etwas tiefer ins Gehäuse gehen. So wäre er besser zu ertasten. Im Alltag funktioniert er schnell und zuverlässig.

Im Aquos C10 kommt der Snapdragon 630 zum Einsatz. Dem Prozessor mit acht Kernen stehen 4 GByte RAM zur Seite. Im Vergleich zu anderen Smartphones steht das Aquos C10 mittelmäßig gut da. Im Benchmark von Antutu erzielt das Aquos C10 einen Wert von 89.000 Punkten. Die Mi A2 von Xiaomi kommt auf 132.000 Punkte und ist damit rund 48 Prozent schneller als das Sharp-Telefon. Nur das Galaxy A6 (Testbericht) kostet genau so viel wie das Aquos C10 und ist 30 Prozent langsamer. Doch wenn es einem nur um die Leistungsfähigkeit eines Smartphones geht, dann gibt es zum Preis von 329 Euro das Pocophone F1 von Xiaomi (Testbericht), das einen Leistungsvorsprung um ganze 200 Prozent bietet. Die Bedienung funktioniert schnell und flüssig, Ruckler oder Verzögerungen bei Animationen oder App-Starts sind nicht vorhanden.

Der Speicher des Aquos C10 ist 64 GByte groß. Dem Nutzer stehen davon etwa 45 GByte für seine Daten zur Verfügung. Das entspricht einem Anteil von 70 Prozent, das ist schlechter als der Durchschnitt von 72 Prozent in dieser Preisklasse. Beim Motorola One (Testbericht) stehen beispielsweise 73 Prozent bereit, sprich 46 von 64 GByte. Wem der Speicher zu wenig ist, legt bei Bedarf eine Speicherkarte im Format Micro-SD ein. Optional lässt sich auch eine zweite Nano-SIM-Karte für Dual-SIM einlegen. Welche Speicherkarte die beste für Android ist, hat TechStage ausführlich getestet: Kaufberatung & Test: Welche Micro-SD-Karte für Android?

Das Display des Aquos C10 ist 5,5 Zoll in der Diagonalen groß und löst Full-High-Definition+ auf, das sind 2040 [×] 1080 Pixel im Bildverhältnis von 17:9. Bei einer Darstellung von insgesamt 2,2 Millionen Pixeln beträgt die Punktdichte 420 Pixel pro Zoll (ppi). Damit ist die Bildschärfe mehr als ausreichend für den alltäglichen Gebrauch, für VR-Inhalte reicht es allerdings nicht. Die Helligkeit mit gemessenen 535 cd/m2 ist hoch und deutlich besser, als bei den meisten Geräten in der Mittelklasse. Im Display ist in der oberen Mitte eine tiefe Einkerbung, darin befindet sich die nach vorne gerichtete Selfie-Kamera mit 8 Megapixel. Die Ecken des Bildschirms sind an den Ecken abgerundet, genau wie das Gehäuse auch. Allerdings sind die Radien unterschiedlich groß, weshalb der Rahmen um das Display an einigen Stellen etwas dicker verläuft, als der Rest.

Auf dem Rücken des Sharp Aquos C10 sitzt eine aus dem Gehäuse herausschauende Dualkamera mit 12 und 8 Megapixel. Wegen der Unwucht liegt das Smartphone nicht flach auf einem ebenen Untergrund, sondern schaukelt leicht hin und her, wenn man es währenddessen bedient. Die Assistenzkamera liefert Informationen zur räumlichen Tiefe und ermöglicht so einen Bokeh-Effekt mit verschwommenem Hintergrund. Testbilder zeigen, dass der Effekt nicht sonderlich gut ist. Oft ist ein größerer Abstand zum Objekt notwendig, das erfährt der Nutzer aber nicht während des Fotomachens, sondern erst später beim Betrachten der Resultate. Zudem schwächelt die Kamera bei feineren Elementen wie Menschenhaar oder Ästen und ähnliches. Bietet die Umgebung viel Licht, macht die Kamera des Aquos C10 schöne Bilder. Bei wenig Licht kommt sie an ihre Grenzen, die typisch für Smartphones dieser Preisklasse sind.

Auf dem Sharp-Smartphone läuft Android in der Version 8 Oreo. Damit ist es nicht mehr ganz so aktuell, wie vergleichbare Smartphones. Selbst ein Update auf die 8.1er-Version ist bisher nicht vom Hersteller veröffentlicht. Ob und wann das Upgrade auf Android 9 Pie folgt, ist bisher ungewiss. Erfahrungswerte zum Verhalten vom Hersteller existieren kaum. Die Tatsache, dass der Sicherheits-Patch noch vom 1. August 2018 ist, sagt viel über Sharps Geschwindigkeit aus.

Im Lieferumfang des Aquos C10 sind drin: Smartphone, USB-C-Kabel, Schnellladegerät und ein Adapter für 3,5-mm-Klinke auf USB Type-C. Einen analogen Anschluss zum Verbinden von Kopfhörern hat das Sharp-Smartphone nicht. Wer den Akku laden und zeitgleich Musik über Kopfhörer hören möchte, braucht einen gesonderten Adapter. TechStage hat solche Adapter für unterschiedliche Geräte getestet: Vergleichstest – 2-in-1-Adapter mit USB Type-C und 3,5 mm.

Das kabelgebundene Laden des 2700-mAh-Akkus dauerte im Test keine zwei Stunden. Nach einer Ladezeit von 30 Minuten erreichte der Akku einen Stand von 44 Prozent. Der Akku hält bei gewöhnlicher Nutzung rund 1,5 Tage. Im Test mit einem kontinuierlich laufenden Video bei maximaler Display-Helligkeit hat das Sharp 12 Stunden und 41 Minuten mit einer einzigen Akkuladung erreicht. Das ist ein Top-Wert.

Das Sharp Aquos C10 kommt zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 299 Euro in den Handel. Deutlich zu teuer für die billige Verarbeitung und die schwache Leistung. Im Preisvergleich ist es schon ab 210 Euro erhältlich. Lohnt sich das Telefon dann doch? Nicht wirklich; das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht gegeben. Für 199 Euro gibt es das Xiaomi Mi A2 mit besserer Hardware und aktueller Software, welche auf Android One basiert und länger mit Updates versorgt wird. Darf es etwas mehr kosten, dann sind das BQ Aquaris X2 Pro oder Xiaomi Pocophone F1 deutlich bessere Alternativen.

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Atari Flashback 8 Gold Deluxe: Retrokonsole im Test

Der Atari 2600 ist einer der Vorreiter moderner Spielekonsolen. Wir haben das offizielle Remake getestet und uns auf eine Zeitreise begeben.

Mit dem Atari 2600 buhlt die nächste Retro-Konsole um Käufer. Der Klassiker aus den 80ern will es dabei mit dem SNES Classic Mini(Testbericht) oder einer eigenen Retro-Konsole auf Basis des Rasbperry Pi (Anleitung) aufnehmen. Schafft es das Lizenzprodukt, mit Aussehen, Spielen und Verarbeitung zu überzeugen?

Das Design der Retrokonsole ist klar an den Atari 2600 angelehnt. Die Form des Kunststoff-Gehäuses erinnert sofort an das Original – allerdings ist es deutlich kleiner. Die Abmessungen betragen 11,4 cm [×] 5 cm [×] 7,6 cm, etwa so groß wie mehrere übereinandergestapelte 10-Zoll-Tablets.

Bei genauer Betrachtung der Konsole fallen einige Punkte auf. Zum einen ist da das sehr niedrige Gewicht von gerade einmal 267 g, welches die Konsole billig erscheinen lässt, zum andern die lieblos gestalteten Details. Während der originale Atari mit Aluminium-Reglern und Holzimitat ausgestattet war, kommt das Remake mit billig anmutenden, bunten Plastikknöpfen und einer braunen Kunststoffblende daher. Die auf den braunen Flächen aufgedruckten Muster erinnern mehr an Risse oder Kratzer, als an eine natürliche Holzmaserung.

Die Haptik und Verarbeitung der Joysticks ist deutlich besser als die der Konsole. Das Design der Hauptcontroller entspricht annähernd dem Original. Allerdings sind die Joysticks nun kabellos und einer der beiden Sticks hat zusätzliche Bedientaster verbaut. Obwohl dies nicht authentisch wirkt, ist das kabellose Zocken in der Praxis komfortabel. Die für den Betrieb notwendigen AAA-Batterien fehlen im Lieferumfang.

Die getestete Deluxe-Variante des Atari hat zudem noch zwei Paddle-Controller beigelegt. Diese sind allerdings nicht kabellos, sondern per Y-Kabel mit der Konsole verbunden. Echte Fans wissen diesen sehr einfachen Controller bei einigen Spielen zu schätzen – für jüngere Retro-Gamer wirkt das Eingabegerät wie aus einer anderen Zeit.

Die Anschlüsse der Retrokonsole entsprechen nicht dem originalen Atari. Das Remake setzt auf neunpolige Stecker für die Paddels, eine Funkverbindung für die Joysticks und eine HDMI-Schnittstelle für den Anschluss am Monitor oder Fernseher. Den notwendigen Strom liefert ein 5V-Netzteil mit Hohlstecker. Das Netzteil kommt mit einem billigen Adapter für deutsche Steckdose beim Kunden an. Richtig nervt uns die Position der HDMI-Buchse. Die seitliche Platzierung am Gehäuse verhindert jeden Versuch, das Kabel ordentlich und versteckt zu verlegen. Hier hat jemand beim Design nicht mitgedacht.

Auf dem Retro-Atari sind 120 Spiele installiert. Darunter echte Klassiker wie Frogger, Pitfall, Super Breakout und Hangman. Obwohl die Auswahl sehr groß und durchaus gelungen ist, fehlen einige beliebte Titel wie Asteroids, Donkey-Kong oder Defender. Leider gibt es keinen offiziellen Weg, um fehlende Spiele zu installieren.

Nach dem Start der Konsole landet der Nutzer zunächst im Hauptmenü. Dieses ist übersichtlich und ordentlich strukturiert. Die Darstellung in 720p ist sowohl im Menü, als auch in den Spielen, erfreulich gut. Sound und Grafik der Spiele aus den Jahren um 1982 wirken auf großen Monitoren dennoch fehlplatziert. Verglichen mit den Atari-Spielen, wirken die Titel auf jüngeren Retrokonsolen wie dem SNES Classic Mini (Testbericht) oder der Arcade-Konsole Pandora’s Box (Testbericht), geradezu modern.

Bei einigen Spielen ist es möglich, das Spielgeschehen per Knopfdruck um zehn Sekunden zurück zu spulen, um einen Fehler zu korrigieren. Praktisch, aber genau genommen eine fiese Cheat-Funktion – die übrigens bei Frogger nicht funktioniert.

Vor dem Start jedes Spiels, erklärt eine kurze Anleitung die Bedienung des jeweiligen Titels. Trotz dieser Hilfestellung waren wir beim Test bei einigen Games wie zum Beispiel Basketball oder Tennis nicht in der Lage, das Spiel vernünftig zu steuern. Bei den meisten Titeln funktioniert die Bedienung allerdings unproblematisch und zuverlässig. Während die Paddels erfreulich präzise funktionieren, sind die Hauptcontroller einen Tick zu schwammig und ungenau. Schade, beim Zocken ist das extrem nervig.

Der Retro-Atari ist in verschiedenen Versionen erhältlich. Diese unterscheiden sich durch die Anzahl der installierten Spiele und durch die Anzahl der beigelegten Controller.

Der Test des Atari Flashback 8 Gold Deluxe hat uns auf eine echte Zeitreise geschickt. Wer vor über 30 Jahren mit dem Atari gezockt hat, wird Spaß an der Klötzchengrafik und den optisch einfachen Spielen haben. Wer zur Generation Nintendo und Playstation gehört, tut sich schwer – die Langzeitmotivation der meisten Spiele ist einfach zu gering. Ein Erlebnis ist das Abtauchen in längst vergangene Zeiten auf jeden Fall.

Die Retrokonsole bringt knallhart reduzierte Grafik, authentischen Sound und realistisches Retro-Feeling zurück ins Wohnzimmer. Leider spart der Hersteller beim Äußeren, statt eines schmucken Kultobjekts wirkt das Gerät wie ein billiger Abklatsch.

Wer es deutlich moderner möchte, sollte sich den SNES Classic Mini (Testbericht), die Arcade-Konsole Pandora’s Box (Testbericht) oder die Playstation Classic (Testbericht) ansehen. Wer sich mit der Entscheidung für eine Videospiel-Epoche schwer tut, sollte sich die Anleitung zur Selbstbaukonsole auf Basis des Raspberry Pi ansehen.

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