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Neue Apple iPhones in drei Größen im „iPhone X“-Stil

Neue Apple iPhones in drei Größen im

Apple soll US-Medienberichten zufolge für alle Preisklassen seiner nächsten iPhones das Design des aktuellen Top-Modells X übernehmen. Der Konzern wird ins wichtige Weihnachtsgeschäft mit Telefonen in drei unterschiedlichen Bildschirmgrößen gehen – so zumindest Bloomberg News heute in Berufung auf Apple-Insider.

Diagonale von 6,5 Zoll

Das günstigere Modell solle ein 6,1 Zoll (15,5 cm) großes Display bekommen. Im Gegensatz zum über 1000 Euro teuren iPhone X solle es einen LCD-Bildschirm statt der kontrastreicheren OLED-Technologie haben – und der Rahmen werde aus Aluminium statt Edelstahl sein.

FaceID auch für günstigere iPhones

Neben einer Auffrischung des iPhone X mit seinem 5,8-Zoll-Display werde es auch eine größere Version mit einer Diagonale von rund 6,5 Zoll (16,5 cm) geben, hieß es weiter. Die mit dem iPhone X eingeführte Gesichtserkennung FaceID werde nun in allen Modellen den Fingerabdruck-Sensor ersetzen. Die Informationen decken sich mit den Prognosen des angesehenen Branchenanalysten Ming-Chi Kuo.

Apple war es mit dem iPhone X trotz anfänglicher Zweifel von Branchenbeobachtern gelungen, die noch einmal deutlich höhere Preismarke von 1000 Dollar bzw. Euro zu etablieren. Das iPhone X blieb dem Konzern zufolge bis ins vergangene Quartal hinein das bestverkaufte Modell. Inzwischen brachten diverse Rivalen von Samsung bis Huawei ähnliche Geräte in dieser Preisklasse heraus.

Deutlich höhere Preismarke

Apple war es mit dem iPhone X trotz anfänglicher Zweifel von Branchenbeobachtern gelungen, die noch einmal deutlich höhere Preismarke von 1000 Dollar bzw. Euro zu etablieren. Das iPhone X blieb dem Konzern zufolge bis ins vergangene Quartal hinein das bestverkaufte Modell. Inzwischen brachten diverse Rivalen von Samsung bis Huawei ähnliche Geräte in dieser Preisklasse heraus.

Außer den iPhones habe Apple auch neue Modelle für der Computeruhr Apple Watch, der hochpreisigen iPad-Pro-Tablets sowie der drahtlosen AirPods-Ohrhörer für den Marktstart in diesem Jahr vorbereitet, schrieb Bloomberg weiter. Mit der Präsentation der neuen iPhones wird – wie in vergangenen Jahren – für Mitte September gerechnet.

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Hands-On mit dem LG G7 ThinQ: Allrounder-Smartphone mit Extras #Test

Hands-On LG G7 ThinQ

Das LG G7 ThinQ ist ein sehr gut ausgestattetes Flaggschiff und auch optisch ein wahrer Augenschmaus. Es strahlt blendend hell, seine Dual-Kamera mit Weitwinkel-Linse ist wirklich klasse und die Audio-Features sind herausragend. Wir haben uns das Smartphone angeschaut und ausgiebig getestet.

Im Gegensatz zu den meisten großen Smartphone-Herstellern, die im Frühjahr ihre neuesten Flaggschiffe präsentierten, hat sich LG mit seinem G7 mehr Zeit gelassen. Besonders interessant für den Test waren die Kamera- und Audiofunktionen. LG legt neben der Kamera mit künstlicher Intelligenz einen starken Fokus auf die Klangqualität und hat einen separat konfigurierbaren Digital-Analog-Konverter in das Smartphone eingebaut

Schickes Design

Auf der Vorderseite des LG G7 ThinQ ist fast nur der Bildschirm erkennbar. Der besteht wie die zur Seite hin leicht abgerundete Glas-Rückseite aus kratz- und sprungfestem Gorilla Glass 5. Natürlich ist das Flaggschiff nach dem IP68-Standard auch wasser- und staubdicht. Auf der Rückseite gibt’s einen Fingerabdrucksensor. Mit 8,86 Millimetern ist das G7 sehr schlank und trotz seiner Größe mit 161 Gramm erstaunlich leicht. Die Lautsprecher des G7 sind durch die „Boombox“-Funktion besonders laut – LG nutzt hier das Innere des Geräts als Resonanz-Körper. Nettes Extra für Musikliebhaber: Beim Kopfhörer erhöht ein Audiowandler (HiFi-Quad-DAC) sogar noch die Klangqualität. Aber auch mitgelieferten Standard-Kopfhörer haben einem satten und ausgewogenen Klang.

Brillantes Display

Optisch vollkommen gelungen ist das sehr scharfe 6,1-Zoll Display im besonders langen 19,5:9-Format, dessen Helligkeit auf Wunsch noch verstärkt werden kann. Der Test zeigte: Farben und Kontraste sind kräftig, die Blickwinkelstabilität ist klasse, und tatsächlich strahlt es auf höchster Stufe so brillant, dass man es auch im Sonnenlicht gut ablesen kann. Das funktioniert dank eines besonders hellen MLCD+-Bildschirms, das echte weiße Pixel verwendet. Satte 3.120 x 1.440 Pixel (QHD+-Auflösung) quetschen sich aufs Display.

Satte Power

Im Inneren arbeitet ein Snapdragon 845 von Qualcomm – immer noch der beste Prozessor in Punkto Geschwindigkeit und Energieeffizienz. Vier Gigabyte Arbeitsspeicher sorgen dafür, dass man mit dem G7 ThinQ schnell und elegant arbeiten kann. Der interne 64 Gigabyte große Speicher lässt sich durch eine microSD-Karte noch um bis zu 400 Gigabyte erweitern. Allerdings ist der Akku mit knapp 3000 Milliamperestunden nicht besonders üppig. Bei der klassischen Nutzung hält das Gerät dennoch locker mindestens 12 Stunden. Ein Grund: das Betriebssystem Android 8.0 Oreo ist energiesparend, und außerdem lässt sich der Akku schnell und drahtlos laden.

Kamera mit Weitwinkel-Linse

Das G7 ThinQ bietet eine erstklassige Kamera. LG verwendet zwei: eine normale 16-Megapixel-Linse mit lichtstarker f/1,6-Blende und eine 16-Megapixel-Linse mit 107-Grad-Weitwinkel und f/1,9-Blende. Beide liefern bei Tageslicht sehr gute Bilder. Und: Wischt man seitwärts über den Auslöser, kann man schnell zwischen beiden Kameras wechseln. Der Porträtmodus mit unscharfem Hintergrund funktioniert bei Front- und Hauptkamera gut und arbeitet fast fehlerfrei, und die Schärfe lässt sich auch später noch anpassen.
Beide Kameras machten beim Test generell einen guten Eindruck – Aufnahmen bei wenig Licht rauschen allerdings. Zusätzlich hat das LG G7 einen speziellen Dunkel-Modus, mit dem bei schlechten Lichtbedingungen bessere Fotos gelingen.

Künstliche Intelligenz

Das G7 hat auch eine sogenannte „AI Cam“, also eine Art „Künstlicher Intelligenz“, die Motive automatisch erkennt und entsprechend die Einstellungen anpasst – daher auch die zusätzliche Bezeichnung „ThinQ“ – sie steht dafür, dass sich das G7 auch mit anderen LG-ThinQ-Geräten aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte und Anwendungen versteht. Dort gibt es die Schnittstelle schon länger. Und die KI unterstützt zum Beispiel Funktionen wie die Spracherkennung. Durch zwei Fernfeldmikrofone wie bei Amazon Echo oder Google Home sind das G7 und sein Assistent auch aus fünf Metern Entfernung gut steuerbar. Dazu gesellt sich „Vision AI“, womit die Kamera Motive aus 19 Szenarien erkennen und einen passenden Modus mit den bestmöglichen Parametern ermitteln soll. Zur Aktivierung des Google Assistant (einmal klicken) und von Google Lens (zweimal) gibt es einen eigenen Hardware-Button auf der linken Seite.

Fazit Hands On LG G7

Das LG G7 ThinQ punktet mit einem großen, scharfen und vor allem sommertauglich hellen Display im modernen Langformat (19,5:9). Im Labor-Test machte die Dual-Kamera mit Weitwinkel-Knipse nur einen mittelprächtigen Eindruck – den kann auch der besondere Nachtmodus für schlechte Lichtverhältnisse nicht retten. Gut: Der Prozessor ist schnell, drahtloses und schnelles Laden sind möglich

Datenblatt LG G7 ThinQ Smartphone

  • Display 6.,1 Zoll großes MLCD+/OLED „Super Bright“-Panel mit der QHD+-Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixeln,
  • Pixeldichte 564 dpi
  • Prozessor Qualcomm Snapdragon 845
  • Arbeitsspeicher 4 bzw. 6 GB DDR4 RAM
  • Interner Speicher 64 bzw. 128 GB UFS 2.1, per microSD-Karte um bis zu 2 TB erweiterbar
  • Kamera hinten Dual-Cam mit 2 x 16 MP, einmal 107 Grad Weitwinkel mit f/1.9-Blende und einmal f/1.7-Blende und optische Bildstabilisierung
  • Kamera vorne 8 MP Weitwinkel mit f/1.9-Blende
  • Betriebssystem Android 8.0 Oreo
  • Akku 3.000 mAh mit Quick Charge 3.0 und Wireless Charging
  • Konnektivität Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 5.0 BLE, NFC,
  • USB Typ-C-Anschluss 2.0 (3.1-kompatibel)
  • Fingerabdrucksensor, Google Lens, AI Cam
  • Maße 153,2 x 71,9 x 7,9 mm
  • Gewicht 162 g
  • Farben Moroccan Blue, Aurora Black, Raspberry Rose, Platinum Gray

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Marktübersicht: Die kleinsten Handys mit Display & Tastatur

Die kleinsten Handys sind kaum größer als ein Daumen und bieten dennoch Display und Tastatur. Dabei kosten sie teilweise unter 20 Euro. Eine Übersicht.

Superkleine Handys sind Nischenprodukte. Trotzdem erfüllen die zäpfchengroßen Geräte nicht nur als Gefängnis-Mitbringsel ihren Zweck. Sinnvoll sind sie zum Beispiel auch als Notfallhandy beim abendlichen Joggen, auf Reisen oder beim Ausgehen.

Ein Hingucker sind sie auf jeden Fall. Man stelle sich nur mal vor, solch ein Handy-Zwerg klingelt in einer vollen Bar auf einem Tresen liegend. Noch dazu sind die Winzlinge mit unter 20 Euro bereits sehr günstig zu haben. Kein Beinbruch also, sollte der Tresen-Nachbar das zu klein geratene Handy übersehen und es versehentlich mit seinem Bierkrug zermalmen.

Zanco hat sich spezialisiert auf besonders kleine Handys. Mit dem Zanco Tiny T1 erreicht die Miniaturisierung des Handys seinen vorläufigen Höhepunkt. Zwischenzeitlich sah es jedoch danach aus, als ob der Zwerg nie Serienreife erfährt. Denn die erfolgreich finanzierte Kickstarter-Kampagne wurde im Juni 2018 auf Grund eines Streits zwischen Hersteller und Vermarkter abgebrochen, die Backer erhielten ihr Geld zurück. Das hielt den Produzenten Zini Mobiles jedoch nicht davon ab, das Zanco Tiny T1 dennoch als angeblich kleinstes Handy der Welt auf den Markt zu bringen.

Seine gesamte Technik steckt in einem 4,7 × 2,1 × 1,2 cm großen Gehäuse und wiegt dabei zarte 13 g. Trotzdem hat darauf ein monochromes OLED-Display mit einer Diagonale von 1,2 cm Platz, das mit einer Auflösung von 64 × 32 Pixel sogar SMS-Nachrichten anzeigen kann. Die T9-Tastatur ist voll funktionsfähig. Das Zanco Tiny T1 besitzt einen Lautsprecher und ein Mikrofon zum Telefonieren im 2G-Netz, es kann sich via Bluetooth aber auch mit Headsets verbinden.

Als Prozessor kommt ein Mediatek MTK6261D zum Einsatz, der von 32 MByte RAM unterstützt wird. Auf den 32 MByte großen internen Speicher passen bis zu 300 Kontakte. Der Akku soll drei Tage im Standby durchhalten, beziehungsweise für drei Stunden Gesprächszeit sorgen. Geladen wird das Zanco Tiny T1 über Micro-USB, und Platz für eine Nano-SIM ist auch. Als Gimmik verzerrt das Gerät auf Wunsch die Stimme des Besitzers. Offiziell gibt es das Mini-Handy nicht in Deutschland, diverse Händler importieren es jedoch.

Mit 20 g ist das Zanco Bee gut 50 Prozent schwerer als das Zanco Tiny T1 und trotzdem noch ein Fliegengewicht. Es bricht zwar keine Rekorde mehr, ist jedoch vergleichsweise einfach zu bekommen und mit gut 20 Euro auch deutlich günstiger. Es kommt mit den Maßen 7,2 × 2,3 × 1,3 cm und bietet ein monochromes OLED-Display mit einer Diagonale von 1,7 cm und einer Auflösung von 64 × 48 Pixel.

Sein Akku fasst 240 mAh und hält drei Tage im Standby, beziehungsweise drei Stunden Gesprächszeit im 2G-Netz durch. Laden lässt sich der Akku über Micro-USB. Apps gibt es natürlich keine, dafür verzerrt es auf Wunsch die Stimme. Auch Bluetooth ist für eine Verbindung mit einem Headset an Bord. Auf Kamera, Touch-Display, Vibrationsalarm und weiteren Schnickschnack hat Zanco zugunsten der geringen Größe verzichtet.

Das Zanco Beetle wird als kleinstes Smartphone der Welt beworben, auch wenn sich die smarten Funktionen in Grenzen halten. Es ist 4 × 6,4 × 1,1 cm groß und wird über ein winziges Touch-Display mit einer Diagonale von 3,9 cm und einer Auflösung von 240 × 240 Pixel bedient. Der Akku fasst 320 mAh und soll vier Tage im Standby durchhalten. Angaben zur Gesprächslaufzeit oder zum Gewicht finden sich nicht.

Das Zanco Bee hat Bluetooth, FM-Radio, Stimmverzerrer, 2-Megapixel-Kamera mit Videofunktion an Bord und unterstützt Sprachaufnahmen. Sogar ein MP3-Player wurde integriert. Dessen Sinn erschließt sich uns bei 32 nicht erweiterbaren MByte Speicher jedoch nicht.

Die Miniaturisierung des Zanco Tiny T1 zu unterbieten, ist schwer. Trotzdem kommt das Mini Thumb Handy L8Star BM70 verdammt nah ran: Es ist 6,4 × 1,2 × 2,4 cm groß und wiegt 18 g. Man kann damit wie üblich telefonieren. Optional lässt sich an der Rückseite auch einen Silikonstöpsel befestigen, um es als Headset zu tragen.

Der 300 mAh-Akku reicht für fünf Tage Standby oder zwei Stunden Dauertelefonie. Geladen wird der Akku über Micro-USB. Das OLED-Display mit einer Diagonale von 1,7 cm löst mit 64 × 48 Pixel auf. Die kleine Tastatur navigiert durch Telefonbuch, Nachrichten, Anrufverlauf, SMS und Kalender. Das Menü ist sogar deutschsprachig. Dabei ist das L8Star BM70 nochmal günstiger als das Zanco Bee.

Das Cyrus cyr10041 ist unter verschiedenen Bezeihnungen auf dem Markt. Mit den Maßen von 8,9 × 5,2 × 1 cm und etwa 50 g ist es schon fast ein Riese unter den Zwergen. Das OLED-Display misst 2,5 cm in der Diagonale und löst mit 128 × 64 Pixel auf. Es versteht Bluetooth und kann SMS empfangen und senden.

Das wirklich besondere ist aber, dass es sich hier im ein Outdoor Handy mit IP67-Zertifizierung handelt. Es hält damit einen Tauchgang von einer Stunde in einer Tiefe von bis zu 1,5 Metern stand, bevor Wasser eindringt. Ihm sollen nach Herstellerangaben auch Stürze aus zwei Metern Höhe nicht anhaben können – ein echtes Novum bei dem günstigen Preis und kleinen Formfaktor.

Winzige Handys bieten zwar kaum Funktionen, kosten dafür wenig Geld und passen in wirklich jede Tasche. Noch dazu können sie bezüglich ihrer Akku-Laufzeit sogar mit den Großen mithalten. Auch deswegen bieten sie sich als Zweithandy oder Notfallhandy zum Beispiel beim Joggen oder Reisen an. Das Outdoor-Modell Cyrus cyr10041 überrascht mit einer IP67-Zertifizierung und ist damit der ideale Begleiter bei Segelturns oder langen Wanderungen.

Die Mobilzwerge von Zanco bieten neben ihrer geringen Größe und dem unauffälligen Design außerdem eine Stimmenverzerrung. Ein Schelm, wer hier an illegale Einsätze denkt.

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Licht meets KI: LED-Leuchte von Luke Roberts lernt dazu #SmartHome

"Licht

Die LED-Leuchte «Model F» des Jungunternehmens Luke Roberts lässt sich wie andere smarte Lampen per App steuern und bietet unterschiedliche und dynamische Möglichkeiten, den Wohnraum zu beleuchten. Laut Hersteller können mit der Hängeleuchte zudem verschiedene Lichtstimmungen gleichzeitig erzeugt werden. Ausserdem ist Model F lernfähig und merkt sich, wann der Nutzer welche Lichteinstellungen nutzt.

Das Licht liefern 300 integrierte LEDs. Die oberen und unteren LEDs sind unabhängig voneinander und erlauben es, individuell angepasste Lichtszenen zu erzeugen und dynamisch zu variieren. Gesteuert werden die Einstellungen per Smartphone oder Tablet, indem der Nutzer einfach auf dem Display zeichnet und damit das Licht in eine gewünschte Richtung lenken kann.

Schlägt passende Lichtszenen vor

So können ein oder mehrere Bereiche eines Raumes in gewünschter Lichtfarbe oder Helligkeit ausgeleuchtet werden. Laut Hersteller lässt sich das Licht zum Beispiel als Spot zum Lesen auf die Couch und zum Essen auf den Tisch richten, während ein Teil der LEDs raumfüllend leuchtet.

Auf Basis künstlicher Intelligenz soll sich das System bevorzugte Einstellungen des Nutzers merken und das Licht je nach Tageszeit oder Lichtverhältnissen entsprechend automatisch anpassen können. Favoriten für bestimmte Stimmungen und Situationen können auch in der App gespeichert werden. Leuchte und Smartphone oder Tablet kommunizieren via Bluetooth miteinander und müssen nicht über das heimische WLAN verbunden werden.

Licht in den Raum „zeichnen“

Das deutsch-österreichische Unternehmen nennt seine Technologie «Paint your Light» und verspricht damit «bisher nicht gekannte Individualisierungsmöglichkeiten».

Realisiert hat das Startup mit Sitz in Wien und Berlin seine Hightech-Leuchte über eine Schwarmfinanzierung auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter.

Model F kostet 699 Euro und ist ab sofort online erhältlich.

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Kaufberatung: Das wichtigste Zubehör für DJI Mavic Air

Mit dem passenden Zubehör steigt nicht nur die Haltbarkeit der Drohne, es hilft auch bessere Ergebnisse in Sachen Video-, Foto- und Empfangsqualität zu erziehlen. Wir zeigen, welche Anschaffungen für die Mavic Air sinnvoll sind.

Obwohl die Mavic Air verhältnismäßig stabil ist, sollte sie ordentlich verpackt sein. Transportschäden sind unnötig und teuer. Hilfe versprechen spezielle Rucksäcke, Koffer und Taschen mit zugeschnittenen Schaumstoffeinlagen.

Vor dem Kauf sollte man überlegen, wie die Drohne transportiert werden soll. Soll die Mavic Air zum Beispiel mit anderen Dingen in einen Tourenrucksack für Wanderungen, muss die Drohnen-Verpackung möglichst kompakt ausfallen. Die Preise für die günstigsten Taschen beginnen bei etwa 15 bis 20 Euro. Wir nutzen privat ein sehr preiswertes Modell und sind grundsätzlich zufrieden. Störend ist lediglich der penetrante Kunststoffgeruch direkt nach dem Auspacken. In diesem Fall hilft nur langes Auslüften. Nach einigen Tagen an der frischen Luft verfliegt der unangenehme Geruch.

Wer die Mavic Air ohne ohne zusätzliches Gepäck transportiert, sollte sich einen Drohnen-Rucksack ansehen. Diese bieten ausreichend Schutz und der Transport ist bequem – ideal für längere Fußmärsche mit der Drohne, etwa für Tagesausflüge in die Berge. Preise für günstige Modelle beginnen bei etwa 30 Euro. Rucksäcke von Markenherstellern sind etwa dreimal so teuer. Teurer wird es, wenn auch Platz für die VR-Brille sein soll. Wem keiner der Drohnen-Rucksäcke gefällt, der kann sich alternativ klassische Kamera-Rucksäcke ansehen. Diese sind ebenfalls gepolstert und haben variable Innenräume, die sich für den Transport von Video-Drohnen eignen.

Unbequemer, aber auch deutlich stabiler und sicherer sind wasserdichte Hartschalenkoffer aus Kunststoff – und vor allem dann geeignet, wenn man mit dem Auto zum Drehort fährt. Der Preis ein Markenprodukt von B&W liegt, je nach Anbieter, zwischen 80 und 100 Euro. Die größeren Koffer mit Platz für die DJI Goggles sind noch teurer. Modelle aus chinesischer Produktion sind zwar häufig günstiger, können in Sachen Verarbeitung und Stabilität nicht mit Marken-Koffern mithalten. Wer auf die Wasserdichtigkeit verzichtet, kann ordentlich sparen. Beim Kauf muss man darauf achten, dass eine entsprechende Schaumstoffeinlage mit zum Lieferumfang gehört. B&W vertreibt die Koffer auch ohne Einsatz.

Wer seine Mavic Air mit in den Urlaub nehmen will, sollte sich nicht nur über die Rechtslage des jeweiligen Landes informieren, sondern sich auch über die Bestimmungen der Airline. Die Lufthansa verlangt beispielsweise, dass die Akkus gegen Kurzschlüsse zu sichern sind. Das funktioniert im einfachsten Fall durch Abkleben der Kontakte mit Isolierband oder das Aufsetzen spezieller Schutzkappen, eine Alternative sind brandhemmende Lipo-Taschen. In der Praxis haben sich bei uns die sogenannten Lipo-Bags bewährt, da sie sich auch zur Lagerung der Akkus eignen.

Egal, ob man sich für Koffer, Rucksack oder Tasche entscheidet: Wir raten zu einer zusätzlichen Absicherung der besonders empfindlichen Komponenten. So sollten beispielsweise die Sticks des Senders geschützt sein, damit sie nicht abbrechen. Das gleiche gilt für das Gimbal und die Propeller, wenn diese beim Transport an der Drohne verbleiben. Wer die Propeller in der Tasche abnimmt, sollte die Motoren gegen mechanische Beschädigungen schützen. Entsprechende Schutzkappen kosten unter 5 Euro, wer einen 3D-Drucker hat, findet auf Thingiverse diverse kostenlose Druckvorlagen.

Wer in Deutschland legal mit seiner Mavic Air fliegen möchte, braucht neben einer Modellflugversicherung auch eine feuerfeste Namensplakette. Diese ist für Modelle über 250 Gramm zwingend erforderlich und soll bei Verlust helfen, den Piloten zu identifizieren.

Gravierte Aluminium-Plaketten mit gelaserter Aufschrift gibt es in verschiedenen Größen zu sehr unterschiedlichen Preisen. Die hier aufgeführten Plaketten haben eine selbstklebende Rückseite und sind unserer Erfahrung nach gut verarbeitet. Zwei Stück in der Größe 20 × 10 mm kosten 6 Euro.

Verglichen mit DJI Mavic Pro (Testbericht) oder Parrot Anafi (Testbericht) ist die Flugzeit der DJI Mavic Air mit maximal 21 Minuten etwas kürzer. Wer seine Drohne länger in der Luft halten möchte, ohne zwischendurch aufzuladen, braucht mehr Akkus. Der aktuelle Marktpreis liegt bei etwa 70 bis 80 Euro pro Stück. Für die Mavic Air gibt es unserer Recherche nach bisher keine günstigen Akkus von Drittherstellern. Trotzdem weisen wir darauf hin, dass wir aus Sicherheitsgründen dringend von der Nutzung solcher Billig-Akkus abraten. Bei der Nutzung von Fremdprodukten besteht die Gefahr, dass die Garantie erlischt und Schäden entstehen.

Wer drei oder vier Akkus besitzt, kann sich ein Mehrfachladegerät ansehen. Der Komfort-Gewinn durch Wegfall des Akku-Wechsels kostet, je nach Modell, zwischen 70 und 100 Euro. Wer seinen Multicopter häufig im PKW transportiert, kann schon während der Fahrt nachladen. Die Preise für KFZ-Lader liegen bei 40 bis 50 Euro.

Mit Skins oder Decals – oder schlicht Aufklebern – kann man die Drohne optisch aufmotzen. Neben einfarbigen Stickern stehen auch Folien im Carbonlook, Camouflage oder Signalfarbe zur Auswahl. Die Kosten für die zugeschnitten Skins liegen bei 15 bis 25 Euro.

Soll die Videodrohne auf Feldern oder Schotterwegen starten und landen, empfehlen wir die Anschaffung einer Landematte. Diese verhindert Beschädigungen an Kamera, Gimbal und Drohne und reduziert gleichzeitig aufwirbelnden Schmutz. Die Pop-Up-Matten sind sehr leicht und passen zusammengefaltet bequem in jeden Rucksack.

Wem eine extra Landematte übertrieben erscheint, der kann auch eine Erhöhung des Landegestells in Betracht ziehen. Auch die aufsteckbare Füßchen helfen, Schäden bei Landung und Start zu vermeiden. Wer sich mit seiner Mavic Air über offene Gewässer traut, sollte sich sicherheitshalber eine Schwimmhilfe anschaffen. Landegestelle mit schwimmfähigen Kufen sollten zwar nicht zu absichtlichen Landungen im Wasser verleiten, im Falle eines technischen Problems sind die Schaumstoff-Kufen aber allemal besser als ein versenkter Multicopter.

Wenn das Smartphone-Display für Flüge im Sommer nicht hell genug ist, hilft eine aufsteckbare Sonnenblende für etwa 15 Euro. Doch vorsicht, die meisten Blenden passen nur für Smartphones mit einer Diagonalen von maximal 5,5 Zoll. Alternativ kann man die Mavic auch mit dem Tablet steuern. Die Halterung am Handsender ist dafür zwar zu klein, aber spezielle Tablet-Halterungen für 20 bis 40 Euro helfen. Aus Erfahrung raten wir allerdings von günstigen Modellen ab. Sie sind nicht stabil genug und das eingesetzte Tablet wackelt bei jeder kleinen Bewegung. Teure Halterungen sind deutlich wiederstandsfähiger. Gerade bei der Nutzung eines schweren Tablets ist es außerde sinnvoll, sich eine Umhängeschlaufe für den Handsender zuzulegen. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit, erhöht aber auch den Komfort, weil man den schweren Sender nicht die ganze Zeit in der Hand halten muss.

Ein besonders authentisches Flugerlebnis verspricht die Nutzung der VR-Brille von DJI. Rechtlich gesehen gelten beim Flug mit Brille allerdings andere Vorschriften als beim Sichtflug. Wer die DJI-Goggles einsetzt, sollte sich im Vorfeld darüber informieren.

Die Ausgaben für Propeller-Schützer kann man sich guten Gewissens sparen. Die Erfahrung zeigt, dass die Kunststoffbügel bereits bei leichten Zusammenstößen kaputt gehen oder sich von der Mavic Air lösen.

Verbesserungspotential gibt es auch bei der von Haus aus sehr guten Kamera der Mavic Air. An Tagen mit starkem Sonnenschein erscheinen Aufnahmen häufig zu hell und kontrastlos. Das liegt an der hohen Lichtempfindlichkeit und am fehlendem Dynamikumfang. Besser wird's mit einem Graufilter. Er funktioniert wie eine Sonnenbrille und verlängert die Verschlusszeit der Kamera. Das führt zu einer verbesserter Bildqualität und einem harmonischen Gesamtergebnis. Die sogenannten ND-Filter gibt es einzeln oder als Set. Die Preise beginnen bei etwa 35 Euro für ein Set mit vier unterschiedlich Vorsätzen. Markenhersteller verlangen bedeutend mehr, bieten aber auch eine höhere Qualität. Der Aufpreis lohnt sich allerdings nur für Profis und Fotografen mit sehr hohen Ansprüchen. Aus unserer Sicht sind für Hobbyfilmer die Filter im unteren und mittleren Preissegment ausreichend. Wichtig ist ein niedriges Gewicht der Aufsätze, da sonst das Gimbal an seine Grenzen kommt und blockiert. Außerdem müssen die Filter gut an der Kamera halten, damit sie auch nach der Landung an Ort und Stelle sitzen.

Bei niedrig stehender Sonne hilft es, eine Sonnenblende an der Kamera der Mavic Air zu befestigen. Die sogenannte Streulichtblende verhindert unbeabsichtigte Sonneneinstrahlung und daraus resultierende Blend-Flecken (Lensflares). Die Preise für die Aufsteck-Blenden aus Kunststoff beginnen bei etwa 3 Euro.

Wer seine Mavic Air gerne für Aufnahmen am Boden und in Innenräumen einsetzen möchte, ohne sie dabei zu steuern, sollte sich die sogenannten Handheld- oder Stativ-Halterungen ansehen. Die Drohne ist zwar nicht so kompakt wie eine Actioncam, allerdings ist die Bildqualität gut und ein Gimbal zur Stabilisierung ist bereits integriert. Eine lohnende Investition für etwa 15 Euro.

Das Thema Reichweite ist aus juristischer Sicht sehr kritisch. Die Drohnen-Verordnung erlaubt ohne Sondergenehmigung nur Flüge in Sichtweite. Aufgrund der kompakten Abmessungen ist die Fluglage der Mavic Air nur in unmittelbarer Nähe erkennbar. Somit liegt die legale Reichweite deutlich unter dem technisch möglichen.

Diverse Anbieter versprechen eine höhere Reichweite für die Mavic Air mit sogenannten Antennen-Boostern ab etwa 10 Euro. Dabei handelt es sich aber nicht um aktive Komponenten oder Austausch-Antennen, wie sie wie sie für die Mavic Pro (Zubehör) erhältlich sind; etwas vergleichbares gibt es für die Air bislang nicht. Stattdessen handelt es sich dabei um eine Art Blechschild, das die Sende- und Empfangsantennen der Fernsteuerung richtet. Der Einsatz solcher Hilfsmittel kann aber illegal sein.

Eine höhere Reichweite ist ansonsten im amerikanischen Betriebsmodus („FCC-Modus“) erreichbar. Im Vergleich zum europäischen CE-Modus ist die Sende- und Empfangsleistung dann doppelt so stark, was sich natürlich positiv auf die maximale Flugentfernung auswirkt. Per Software-Trick lässt sich dieser Modus aktivieren, legal ist das aber nicht.

Wer an der Sendeleistung von Drohne und Fernsteuerung manipuliert, bricht unter Umständen geltende Gesetze und riskiert seinen Versicherungsschutz.

Wer möglichst lange Spaß an seiner Mavic Air haben möchte, braucht passendes Zubehör. Die Investition in eine vernünftige Tasche und eine Landematte lohnt sich aus unserer Sicht immer. Wer hohe Ansprüche an die Bildqualität hat, sollte zudem Filter, Streulichtblende für die Drohne und einen Sonnenschutz für das Smartphone kaufen. Alles andere hängt vom Nutzungsszenario ab: Gelegenheitspiloten brauchen weder Mehrfachlader noch KFZ-Lader, aber wer viel fliegt und filmt, kann davon durchaus profitieren.

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