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Nokia Steel HR im Test: Hybrid-Smartwatch mit Display

Mit der Steel HR mischt Nokias Health-Sparte im Hybrid-Smartwatch-Geschäft mit. Die Uhr zeigt unter anderem Nachrichtentexte auf dem Display an. Wir zeigen, was die Uhr noch so von der Konkurrenz unterscheidet.

Hinweis: Im April 2016 hat Nokia die französische Firma Withings übernommen. Ursprünglich kam die Nokia Steel HR vergangenes Jahr unter der Bezeichnung Withings HR Steel auf den Markt. Das aktuelle Produktportfolio wird aber mittlerweile unter der Markenbezeichnung Nokia vertrieben.

Die Steel HR ist unaufdringlich und unterscheidet sich erst auf den zweiten Blick von einer klassischen Analoguhr. Das runde Uhrengehäuse aus silberfarbenem Metall ist mit 36 Millimetern Durchmesser und 13 Millimetern Dicke etwas kleiner als Konkurrenzmodelle von Kronaby oder Fossil.

Direkt nach dem Auspacken fällt eine Auswölbung auf der Rückseite der Uhr auf. Diese sorgt dafür, dass Kontakt zur Hautoberfläche sichergestellt ist und somit der integrierte Herzfrequenz-Sensor gut aufliegt.

Auf der Vorderseite fällt das kleine Monochrom-Display – ein kleines OLED – im oberen Bereich des Ziffernblattes auf. Im unteren Bereich befindet sich noch eine weitere analoge Anzeige, die sogenannte Fortschrittsanzeige. Es handelt sich dabei um einen Schrittzähler, der das Erreichen eines Fitness-Ziels prozentual angibt. Vorab können Nutzer angeben, wie viele Schritte sie pro Tag gehen möchten.

Zur Bedienung steht statt einer Krone ein einzelner Drucktaster zur Verfügung. Das 18 Millimeter breite Silikonarmband verfügt über einen Schnellwechselverschluss, der einen einfachen Wechsel des Armbandes gestattet. Die Zeiger oder das Ziffernblatt sind nicht nachleuchtend. Dafür ist das kleine OLED beleuchtet, und so ist die Bedienung auch bei Dunkelheit möglich. Die Steel HR hat eine Wasserfestigkeit von 5 ATM und kann somit beim Baden oder Duschen am Handgelenk verbleiben. Im Schwimmbad oder beim Schnorcheln sollte man die Uhr jedoch besser abnehmen.

Verpackung und Verarbeitung sind hochwertig und geben keinen Grund zur Beanstandung. Zusätzlich zur Uhr gehört eine magnetische USB-Ladeschale zum Lieferumfang.

Die Steel HR setzt neue Maßstäbe bei Hybrid-Smartwatches in Sachen Nachrichtendarstellung. Zwar können auch die Modelle anderer Hersteller Anrufe oder eingehende Nachrichten signalisieren, aber eben nicht so komfortabel wie beim Nokia-Modell: Eingehende Anrufe oder Nachrichten werden nicht nur durch Vibration und Stellung der Zeiger, sondern als Text auf dem Display dargestellt. Zusätzlich bietet die Uhr einen Herzfrequenz-Sensor, der bei anderen Hybrid-Modellen grundsätzlich fehlt. Ein Bewegungssensor zum Zählen der Schritte und Überwachung der Schlafphasen ist ebenfalls vorhanden.

Das Display ist im Normalzustand ausgeschaltet und aktiviert sich erst, wenn ein entsprechender Taster bedient wird oder eine Benachrichtigung eingeht. Helligkeit bestimmen entweder Nutzer manuell per App oder ein Helligkeitssensor automatisch. Das verringert den Stromverbrauch und ermöglicht eine Batterielaufzeit von 20 bis 25 Tagen. Andere Hybrid-Uhren halten zwar deutlich länger durch, verglichen mit Voll-Display-Smartwatches ist dieser Wert aber extrem gut. Im Test hat die Uhr bei sehr intensiver Nutzung etwa drei bis fünf Prozent an Akkukapazität täglich verbraucht. Der angegebene Wert von 25 Tagen erscheint also durchaus realistisch. Zum Laden legt gehört die die Uhr auf die magnetische Ladeschale und steckt diese an einen USB-Port. Das Aufladen dauert mehrere Stunden.

Ein Druck auf den seitlichen Bedientaster aktiviert zunächst das Display der Steel HR und schaltet dann zwischen den einzelnen Funktionen durch: Sie zeigt Uhrzeit und Datum, Herzfrequenz, Anzahl der Schritte, zurückgelegte Distanz, eingestellte Weckzeit und Restkapazität des Akkus an.

Um die Steel HR zu einzustellen steht die kostenlose App Health Mate für Android und iOS zur Verfügung.
Zur Koppelung mit dem Smartphone wird zusätzlich zur Software auch ein Anmeldung bei Nokia-Health vorausgesetzt. Die Registrierung ist zwar kostenlos, wir fänden es aber besser, wenn es auch ohne ginge.

Die Einrichtung ist unkompliziert und innerhalb von fünf Minuten erledigt. Nach der erfolgreichen Verbindung von Uhr und Handy, lädt unser Testgerät gleich ein Update herunter und startet neu.

Die App ist in die Unterpunkte Timeline, Dashboard, Programme, Geräte und Profil unterteilt. Unter dem Reiter Timeline sind Schritte, Schlafzeiten oder Herzfrequenzen der letzten Tage, Wochen oder Monate ersichtlich. Das Dashboard gibt einen Überblick über die aktuellen Stand der Aktivitäten und Kennzahlen. Unter dem Punkt Programme finden sich diverse Ratgeber und die Möglichkeit seine Fitnesswerte mit anderen Nutzern teilen und vergleichen zu können. Unter Geräte listet die App auf, welche Nokia-Health-Produkte zusätzlich zur Uhr derzeit mit dem Smartphone verbunden sind. Einstellungen wie Wecker, Display-Helligkeit oder die Benachrichtigungsoptionen sind hier ebenfalls verfügbar. Die Weckfunktion lässt sich auf einzelne Wochentage beschränken. Außerdem ist es möglich, statt einer festen Uhrzeit einen Zeitrahmen für den Vibrationsalarm festzulegen. Dann analysiert die Steel HR die Schlafgewohnheiten und versucht die Weckzeit so zu wählen, dass man sich während des Alarms nicht in einer Tiefschlafphase befindet. Unter Profil finden sich persönliche Daten und diverse Erinnerungsfunktionen. So kann die Steel HR beispielsweise an ins-Bett-Gehen erinnern. Wer andere Apps wie Google Fit, Runkeeper oder ITTT nutzt, kann diese ebenfalls unter Profil verknüpfen. Um sich mit Freunden oder Familienmitgliedern zu messen, lassen sich unter diesem Reiter deren Konten hinterlegen.

Die Steel HR steht wahlweise mit silbernem oder goldenem Gehäuse zur Verfügung. Das Ziffernblatt ist in weiß und schwarz, das Silikonarmband in insgesamt sieben Farben verfügbar. Zudem gibt es geflochtene Armbänder und solche aus Leder.

Außerdem gibt es eine Version mit etwas dickerem Rand. Der Durchmesser beträgt dann knapp 40 Millimeter.

Das integrierte OLED erleichtert die Bedienung und bietet damit echten Mehrwert. Wer sich bislang nicht mit dem Hybrid-Konzept anfreunden konnte, sollte sich die Steel HR deshalb genauer ansehen. Mit der gelungenen Kombination aus klassischem Analoguhr-Design, Smartwatch und Fitnesstracker ist die Steel HR unser Favorit unter den Hybrid-Smartwatches und unsere Kaufempfehlung.

Wer auf das Display und den Herzfrequenz-Sensor verzichten kann, sollte sich die sehr ähnliche Nokia Steel ansehen: Die Hybrid-Smartwatch ohne OLED hat eine fest verbaute Batterie, die laut Hersteller etwa acht Monate lang halten soll. Ansonsten kommen beispielsweise die Modelle von Fossil, Kronaby oder Armani in Frage.

Die Modelle von Huawei, Boss oder Skagen sind für diejenigen interessant, die eine Smartwatches mit vollflächigem Farbdisplay suchen.

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Staubsauger-Roboter von Dyson im Test: kraftvoll, aber teuer

Der 360 Eye ist der erste Staubsauger-Roboter vom für beutellose Staubsauger bekannten Hersteller Dyson. Das Modell punktet mit hoher Saugkraft und kompakter Bauform. Abschreckend ist der hohe Preis.

Das erste, was beim Dyson 360 Eye auffällt, ist die Größe. Sowohl die Verpackung als auch der Staubsauger selbst sind um gut 30 Prozent kleiner als die Staubsauger-Roboter von Pearl, Neato oder Proscenic. Mit 13 Zentimetern Gesamthöhe ist der 360 Eye zwar nur um gut 2 bis 3 Zentimeter höher als andere Modelle, durch den geringen Gehäusedurchmesser von nur 23 Zentimetern wirkt er aber deutlich höher.

Zur Orientierung setzt Dyson auf IR-Sensoren und eine 360-Grad-Kamera. Diese befindet sich mittig auf der Oberseite des Saugers. Um Treppenstürze zu verhindern, nutzt der Dyson-Sauger Infrarot-Sensoren. Für Vortrieb sorgen zwei kleine Raupenantriebe. Eine berührungsempfindliche Leiste zur Hinderniserkennung ist nicht vorhanden. Zur Bedienung ist nur ein einzelner Taster auf der Oberseite vorhanden. Er ist beleuchtet und gibt Auskunft über den Betriebszustand.

Der Schmutzbehälter sitzt an der Gehäusefront und hat ein Volumen von 0,33 Litern. Der Filter des Motors sitzt versteckt hinter dem Behälter. Der Abluftfilter ist rückseitig hinter einer Kunststoffblende versteckt. Auf der Unterseite befinden sich zwei Ladekontakte und die breite Bürstenwalze für Hart- und Teppichböden. Auf zusätzliche Bürsten an den Seiten verzichtet Dyson im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern.

Die im Lieferumfang enthaltene Ladestation ist sehr kompakt und kann bei Bedarf einfach zusammengeklappt werden. Das Kabel des Netzteils ist etwa 140 Zentimeter lang.

Der 360 Eye ist ein reinrassiger Bodenstaubsauger mit WLAN-Anbindung. Über eine Wischfunktion, wie der Proscenic Coco Smart 790T, verfügt das Modell nicht. Im Gegenteil: Dyson warnt explizit davor, Flüssigkeiten aufzusaugen, da diese den Motor beschädigen würden.

Um das Potential des Saugers zu nutzen, ist die kostenlose App notwendig. Auch ohne Smartphone startet der Roboter auf Knopfdruck, allerdings sind dann weder Reinigungsmodus noch Saugkraft einstellbar.

Da der Dyson sich per Kamerabild orientiert, muss seine Umgebung ausgeleuchtet sein. In kompletter Dunkelheit findet sich der Roboter nicht zurecht.

Durch die geringe Breite passt der Dyson problemlos zwischen Stuhlbeinen hindurch. Andere Testgeräte, wie das Modell von Pearl, haben die Stühle umfahren. Insgesamt klappt die Orientierung per Kamera und IR-Sensoren erfreulich gut. Der Sauger bemerkt Treppenabgänge ohne abzustürzen und knallt auch ohne Berührungssensoren nicht gegen die Wände.

Der 360 Eye unterteilt die Räume in ein quadratisches Raster und fährt dieses konsequent ab. Das führt mitunter dazu, dass er beispielsweise erst 80 Prozent des Esszimmers putzt, dann in der Küche weitermacht, um anschließend zurückzukehren und die restlichen 20 Prozent des Esszimmers zu saugen. Nach Beendigung des Vorgangs fährt der Roboter automatisch zur Ladestation zurück und meldet an die App.

Geht der Akku zu Neige, bevor alle erreichbaren Räume abgefahren sind, fährt er zum Nachladen an die Station und macht nach dem Ladevorgang dort weiter, wo er seine Arbeit zuvor unterbrochen hat. Das Laden des Akkus dauert in unserem Test etwa zweieinhalb Stunden. Stellt man den Roboter händisch in einen anderen Raum, findet er nicht selbstständig zur Ladestation zurück. Stattdessen parkt der 360 Eye dann nach getaner Arbeit an der Stelle, wo er zuvor platziert wurde.

Die Software zur Steuerung ist für Android- und iOS-Geräte erhältlich. Die Einrichtung dauert mehrere Minuten. Zuerst steht eine Registrierung mit Namen und E-Mail-Adresse an. Zur erstmaligen Verbindung benötigt die App die Kennwörter vom WLAN und dem 360 Eye. Nachdem wir den Staubsauger gekoppelt haben, kommt zunächst der Hinweis, das eine neue Firmware verfügbar ist. Das Überspielen der neuen Software dauert etwa fünf Minuten.

Die übersichtlich gestaltete App informiert über den aktuellen Status des Saugers und stellt zahlreiche Statistiken und eine Karte der gereinigten Flächen zur Verfügung. Die Bedienung ist insgesamt angenehm intuitiv und unkompliziert.

Neue Firmware-Updates aufspielen oder den Roboter per Fernzugriff starten, sind weitere Funktionen der App. Praktisch ist auch die Terminplanung per Smartphone. So startet der 360 Eye beispielsweise dann seine Arbeit, wenn man im Büro sitzt. Hat sich der kleine Helfer irgendwo festgefahren, schickt er eine kurze Meldung ans Smartphone.

Auch der Reinigungsmodus wird in der App eingestellt. Die Einstellung Max sorgt für maximale Saugkraft, aber verkürzt die Akkulaufzeit auf etwa 30 Minuten. Der Modus Leise reduziert zwar Lautstärke und Saugleistung, dafür liegt die Laufzeit dann bei circa 50 Minuten.

Ein Reset des Staubsaugers ist mit der App nicht möglich. Wer seinen 360 Eye verkaufen oder zurückgeben will, muss die Reset-Datei auf einen leeren USB-Stick speichern und diesen in den Anschluss hinter dem Luftfilter stecken. Drückt man dann den Knopf des Saugers für mehrere Sekunden, beginnt der Dyson mit der Übertragung der Datei. Das ist nicht nur gewöhnungsbedürftig, sondern auch komplizierter als nötig.

Der kleine Staubsauger-Roboter hat ordentlich Power. Das macht sich bei maximaler Saugleistung auch beim Geräuschpegel bemerkbar. Während der 360 Eye im Leise-Modus vergleichbar laut wie andere Modelle unterwegs ist, macht er bei maximaler Leistung deutlich mehr Lärm als beispielsweise der Neato D5. Die Saugleistung ist dann allerdings beeindruckend. Obwohl unser Testumfeld regelmäßig gesaugt wird, finden sich im Schmutzbehälter nicht nur Haare und extra platzierte Krümel, sondern auch jede Menge feiner Staub. Der Dyson-Roboter scheint bei Teppichen eine weit bessere Tiefenwirkung zu haben als günstige Sauger. Gerade für Allergiker kann das hilfreich sein.

Dank des kraftvollen Antriebs sind auch Türschwellen und Hochflorteppiche mit einer Höhe von bis zu zwei Zentimetern kein Problem.

Trotz der sehr guten Saugleistung ist auch der 360 Eye nicht unfehlbar. Obwohl die Bürste fast die komplette Breite des Saugers einnimmt, macht sich das Fehlen von seitlichen Bürsten deutlich bemerkbar. Ein schmaler Rand an den Wänden bleibt ungeputzt und muss per Hand nachgereinigt werden. Wer den Sauger regelmäßig auf Tour schickt, sollte damit aber nicht viel Arbeit haben.

Durch die höhere Bauform passt er auch nicht unter Sofas. Das stört uns allerdings nicht, denn die Erfahrung zeigt, dass sich die Roboter gerne unter Couchen festfahren. Zwar muss dann selbst Hand angelegt werden; nervige Rettungsaktionen um den Sauger zu befreien, entfallen aber.

Das der teure Dyson hin und wieder kleine Abschnitte von wenigen Quadratzentimetern nicht bearbeitet, hat uns allerdings verwundert. Gerade bei dem hohen Preis haben wir das nicht erwartet.

Um eine möglichst gründliche Reinigung zu gewährleisten, ist es notwendig, den Staubsauger regelmäßig zu warten. Dazu gehören in erster Linie die Entleerung des Schmutzbehälters und die Säuberung der Luftfilter und der Rundbürste.

Insgesamt dauert der gesamte Vorgang nur wenige Minuten. Die Entnahme und Entleerung des Schmutzbehälters ist unkompliziert und schnell erledigt. Und das ist auch gut so: die 0,33 Liter Volumen reichen für etwa zwei bis drei Stunden, dann ist der Behälter voll.

Rundbürste und Luftfilter halten da schon länger durch. Allerdings ist das natürlich davon abhängig, wie oft und was der 360 Eye saugt. Die Luftfilter sollten, laut Dyson, mindestens alle vier Wochen unter fließendem Wasser abgespült werden. Anschließend müssen die Filter dann etwa 24 Stunden lang trocknen.

Um die Rundbürste von Haaren zu befreien, wird sie kurzerhand ausgebaut. Zum Öffnen der seitlichen Arretierung reicht beispielsweise eine Münze. Nach dem Ausbau ist es einfach, die verhedderten Haare zu entfernen.

Unsere Befürchtung, dass sich lange Haare auch in den Raupenantrieben sammeln, hat sich nicht bestätigt. Der Antrieb ist auch nach mehreren Stunden im Praxiseinsatzfrei von Verunreinigungen.

Der 360 Eye macht besonders auf Teppichböden eine sehr gute Figur. Die Tiefenwirkung des sehr kraftvollen Staubsaugers ist beeindruckend. Aber auch auf Hartböden macht der Roboter einen sehr guten Job. Tierhaare und feinster Staub haben keine Chance gegen die Saugkraft des Dyson-Saugers. Insbesondere Allergiker können davon profitieren.

Das Fehlen von seitlichen Bürsten sorgt allerdings dafür, dass die Ränder nicht perfekt sauber werden. Händische Nacharbeit ist also auch bei diesem Modell notwendig. Die Systematik mit der der kompakte Roboter die Räume abfährt ist gut, aber anderen Saugern nicht überlegen. Dasselbe gilt auch für die App.

Wer auf eine besonders tiefenwirksame Reinigung haben möchte, sollte sich den 360 Eye genauer ansehen. Weder die Modelle von Neato, Pearl oder Proscenic haben vergleichbare Ergebnisse erzielt. Diese Gründlichkeit hat aber ihren Preis.

Um Räume von oberflächlichem Schmutz und Staub zu befreien, tut es auch ein günstigeres Modell. Auch wer möchte, dass sein Roboter unter dem Sofa saugt, muss sich nach einer Alternative umsehen. Dafür ist der Dyson schlicht zu hoch.

  • Proscenic Coco Smart 790T: Staubsauger mit Wischfunktion
  • Test: Günstiger Staubsauger-Roboter mit Wischfunktion
  • Neato Botvac D5 im Test: Was kann der Staubsauger-Roboter?

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Akku-Top-10: Smartphones mit der längsten Laufzeit

Kameras, Displays und Chips haben in Smartphones enorme Technologiesprünge hingelegt, doch die Akkus bleiben Spaßverderber. Wir zeigen die Handys mit dem längsten Durchhaltevermögen.

Bei den Messwerten greifen wir auf den Fundus unserer Kollegen von c't zurück. Dort werden Smartphones regelmäßig auf Herz und Nieren getestet, beispielsweise günstige Modelle zwischen 150 und 200 Euro inklusive Display, Kamera – und natürlich auch Akku. Für die Messung des Stromverbrauchs kommen verschiedene Tests zum Einsatz. Grundsätzlich werden die Smartphones aufgeladen, der Test gestartet und die Zeit gemessen, bis das Gerät sich mit leerem Akku abschaltet.

Gemessen wird die Zeit, in der das Smartphone ein Video im lokalen Player in Dauerschleife laufen lässt, bei einem festen Helligkeitswert von 200 cd/m². Bei gleicher Helligkeit wird außerdem gemessen, wie lange das Gerät über WLAN im Browser Webseiten abruft – also quasi „surft“.

Die verschiedenen Messungen sind natürlich synthetisch und die konkreten Ergebnisse nicht auf die Praxis übertragbar, sie sind aber untereinander vergleichbar.

In der Top-10 der Video-Wiedergabe sind ausschließlich Android-Smartphones vertreten, und spannenderweise nur wenige Modelle der klassischen, großen Markenhersteller wie Samsung, LG, Sony oder HTC.

Die folgende Tabelle zeigt die Daten im Detail.

Beim Surfen haben hingegen wieder die bekannteren Smartphone-Hersteller die Führung in der Hand: Ihre Akkus halten länger als die der Konkurrenz. Außerdem finden sich – wenn auch im hinteren Drittel – zumindest zwei iPhones in der Top-10. Zum Vergleich, das sündhaft teure iPhone X (Testbericht) kommt bei dieser Messung auf 625 Minuten – das sind 23 Prozent weniger als das iPhone 8 (Testbericht).

Werfen wir nun einen Blick auf die Preise der Produkte. Wenn es mehrere Ausführungen gibt, etwa verschiedene Farben oder Speichervarianten, haben wir immer das günstigste aktuell verfügbare Modell gewählt.

Der folgende Preisvergleich zeigt den tagesaktuellen Kurs:

Auffällig ist: Mit weitem Abstand die meiste Akkulaufzeit für's Geld gibt's bei Samsung mit dem Einsteiger-Smartphone Galaxy J3 2017 (Testbericht in c't 21/2017), das derzeit ab etwa 140 Euro über den Ladentisch wandert.

Im mittleren Preisbereich von etwa 300 bis 400 Euro gibt – wenig überraschend – vor allem Mittelklasse-Smartphones, deren Batterien in der Praxis überzeugen, etwa das Moto Z2 Play (Testbericht), das Sony Xperia XZ1 Compact (Testbericht) oder das Nokia 8.

Die günstigsten Angebote in der Oberklasse sind die Modelle Xiaomi MI6 (Testbericht in c't 22/2017) und OnePlus 5T (Testbericht). Wer Wert auf Marke legt, kommt aktuell am günstigsten mit dem LG V30 (Testbericht) und dem Huawei Mate 10 Pro (Testbericht) weg.

Ebenfalls auffällig ist, dass die Akku-Kapazität keine aussagekräftige Größe ist. Smartphones mit vergleichsweise kleinem Stromspeicher halten unter Umständen dennoch länger durch als Klopper mit Riesen-Akkus.

Der Grund dafür ist zum einen in der Software zu suchen. Das auf die Hardware perfekt optimierte iOS von Apple ermöglicht etwa dem iPhone 8 den letzten Platz in der Top-10 der Video-Wiedergabe. Die Kapazität ist mit 1821 mAh aber nicht einmal halb so groß wie die des Huawei Mate 10 Pro (4000 mAh), das bei diesem Test nicht unter den zehn stärksten Produkten landet.

Außerdem ist natürlich auch die Hardware mit dafür verantwortlich. Je nachdem, welche Inhalte dargestellt werden, brauchen OLED-Panels (z. B. iPhone X, Galaxy Note 8) mehr oder weniger Strom als gleich große LCDs. Displays mit höherer Auflösung und deren Grafikchips brauchen mehr Energie als Modelle mit niedrigerer Auflösung, was unter anderem das gute Abschneiden des Galaxy J3 erklärt. Und auch die ARM-Architektur und der Aufbau des SoC trägt einen entscheidenden Teil zur Energieeffizienz bei.

Bis neue Akkutechnologien marktreif sind und das Problem der kurzen Laufzeit nachhaltig lösen, werden wir wohl mit LiPo- und LiIo-Akkus (Lithium-Polymer und Lithium-Ionen) leben müssen; vermutlich noch einige Jahre. Dass mit diesen Technologien dennoch respektable Laufzeiten erreicht werden, ist vor allem der gesteigerten Effizienz und der höheren Akku-Kapazität geschuldet.

Wenn dieser Punkt ein entscheidendes Kauf-Kriterium ist, helfen die Messergebnisse bei der Entscheidung – auch, wenn die Werte natürlich im Labor entstanden sind und sich in der Praxis noch viele weitere Faktoren wie Umgebungstemperatur, Helligkeit und Qualität und Art der Funkverbindung mit einfließen.

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Smartwatch von Hugo Boss im Test: massives Schmuckstück

Mit der Touch gelingt dem Modelabel Hugo Boss der Spagat zwischen klassischer Armbanduhr und Smartwatch. Die 400-Euro-Uhr basiert auf Android Wear und hat weder GPS noch Pulsmesser, aber einen starken Akku.

Die Smartwatch Touch kommt in einer hochwertigen Uhrenschatulle zum Kunden. Zum Lieferumfang gehören neben der eigentlichen Uhr mit Lederarmband ein magnetisches Ladekabel, ein zweites Armband aus Silikon und eine kurze Gebrauchsanweisung. Ein USB-Netzteil zur Stromversorgung des Ladekabels fehlt.

Der Hersteller setzt auf ein klassisches Analoguhren-Design. Statt eines Ziffernblattes ist allerdings ein 37 Millimeter großes Amoled-Display verbaut. Das runde Edelstahlgehäuse mit 46 Millimetern Durchmesser ist hochwertig verarbeitet und wiegt ohne Armband 71 Gramm. Zur Bedienung stehen das berührungsempfindliche Display und ein Taster zur Verfügung. Das Wechseln der Armbänder klappt, dank Schnellverschluss, schnell und unkompliziert. Gut gefallen uns die kleinen Details – etwa die Logo-Prägung auf der Schließe.

Auf der Unterseite des Gehäuses befinden sich zwei Ladekontakte. Zum Aufladen des Akkus wird das magnetische Ende des Ladekabels einfach aufgelegt. Auf drahtloses Ladung per Induktionsspule verzichtet Hugo Boss. Grundsätzlich funktioniert das auch; die Langzeiterfahrung mit Kontaktflächen anderer Produkte zeigt allerdings, dass sie nicht wartungsfrei sind. In der Praxis setzt sich hier Dreck an, manche neigen auch in Kombination mit Körperschweiß zu Korrosion – dann gibt's Probleme.

Im Vergleich zur filigranen Apple-Watch wirkt die Hugo-Boss-Uhr sehr massiv. Trägern von schweren Mode-Uhren wird das gut gefallen. Die Touch trägt sich, trotz des hohen Gewichts, sehr angenehm. Die vorinstallierten Ziffernblätter sind alle sehr schlicht gestaltet. Wer es auffälliger mag, kann jederzeit andere Skins hinzufügen und diese nach seinen persönlichen Wünschen individualisieren.

Zur Kommunikation mit dem Smartphone setzt der Hersteller auf Bluetooth 4.1. Die Touch unterstützt Apps für Android Watch 1.0 und 2.0. Pulsmesser oder GPS sind nicht verbaut. Ein Schrittzähler und Mikrofone zur Spracherkennung sind aber integriert.

Der Akku hält, entgegen der Herstellerangabe, auch bei sehr intensiver Nutzung über 24 Stunden durch. Trotz der Installation von zahlreichen Apps, einer sehr intensiven Nutzung und dauerhaft aktiviertem Bildschirm schafft die Touch im Test eine Laufzeit von beinahe 26 Stunden. Nach etwa 60 Minuten an der Steckdose ist der leere Akku zu 80 Prozent geaden. Zur vollständigen Aufladung vergehen insgesamt 2 Stunden.

Die Uhr ist wasserdicht nach IPx8 und übersteht Händewaschen oder Duschen ohne Probleme. Zum Schwimmen ist sie nicht geeignet; für Tauchgänge sowieso nicht.

Den größten Nutzwert gibt es in Kombination mit einem Android-Smartphone. Android Wear und Android OS arbeiten perfekt zusammen. Zwar ist die Touch auch zu iOS kompatibel, der Funktionsumfang ist dann aber bei weitem nicht so umfangreich: Benachrichtigungen tauchen auf dem Display auf, eine weitergehende Steuerung ist wegen fehlender Schnittstellen aber nicht möglich.

Das Display hat eine Auflösung von 400×400 Pixeln. Ein abgeflachter schwarzer Rand, wie es ihn häufig bei älteren Smartwatch-Modellen gibt, ist nicht vorhanden. Die Bildschirmhelligkeit regelt sich in Abhängigkeit der Umgebungsbeleuchtung selbstständig. Wer möchte, kann sie auch in fünf Stufen manuell einstellen. Dank der hohen Auflösung ist die Darstellung ausreichend scharf.

Zur Schonung der Batterie schaltet sich das Display ab, sobald die Uhr nicht genutzt wird. Sobald sich das Handgelenk wieder bewegt, aktiviert sich der Bildschirm automatisch. Wer möchte, kann das Display auch dauerhaft einschalten. Das geht dann allerdings zu Lasten der Akkulaufzeit. Auch bei ständiger Aktivierung des Bildschirms geht die Uhr bei Nichtbenutzung in einen Standby-Modus. Dabei verdunkelt sich das Zifferblatt und das Display zeigt nur eine abgespeckte Version des gewählten Skins an.

Helligkeit und Kontrast sind ausreichend hoch, um die Touch auch bei direkter Sonneneinstrahlung vernünftig ablesen zu können.

Die Touch von Hugo Boss ist derzeit mit poliertem, silbernen Gehäuse und braunem Lederarmband oder mit mattem, schwarzen Gehäuse und blauem Armband erhältlich.

Als Nicht-Uhrenträger muss man sich erst an das verhältnismäßig hohe Gewicht der Touch gewöhnen. Ansonsten trägt sich die Boss-Smartwatch sehr angenehm. Die Bedienung der smarten Uhr ist dank Android Wear intuitiv, logisch und unkompliziert. Selbst unerfahrene Nutzer haben sich bereits nach wenigen Minuten daran gewöhnt.

Nach dem Verbinden von Smartwatch und Smartphone geht es als erstes an die Individualisierung unseres Testgerätes. Dazu installieren wir zusätzliche Skin-Designs und ein Dutzend verschiedener Apps. Darunter den Messenger Threema, die Fernauslöse-App Watch Camera und die Software von Ebay.

Die Uhr zeigt nun nicht mehr nur an, wer gerade anruft. Sie leitet uns Threema-Nachrichten weiter, informiert über laufende Ebay-Auktionen oder dient als Fernauslöser für die Smartphone-Kamera. Kurz und knapp: Der Gewöhnungseffekt ist beeindruckend. Je länger die Uhr zum Einsatz kommt, desto öfter bleibt das Smartphone in der Hosentasche.

Das gilt aber nicht für jede Situation. Wenn es darum geht, eine Nachricht zu verschicken, lohnt sich der Griff zum Handy. Das Eintippen von Texten ist zwar auch über die Touchfunktion des Displays möglich, aber auf dem kleinen Bildschirm ist das Tippen sehr mühsam. Auch beim Lesen langer Texte ist das Smartphone klar im Vorteil.

Die Touch ist eine gut gelungene Mixtur aus analogem Uhren-Design und smarter Technik. Das Argument, eine Smartwatch sehe zu technisch aus, gilt für dieses Modell definitiv nicht. Insofern ist die Smartwatch von Hugo Boss, gerade für Analog-Uhren-Träger, ein idealer Einstieg in die smarte Technik.

Wer seine Uhr auch ohne Smartphone zum Navigieren nutzen will oder einen Pulsmesser braucht, muss sich nach einer Alternative umsehen. Andere Modell, wie beispielsweise die Huawei Watch 2, haben diese Funktionen integriert.

Wer eine maskulin anmutende Smartwatch mit Analoguhren-Design und ausreichender Akkulaufzeit sucht, wird mit der Boss-Touch sehr zufrieden sein.

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SoundSport Free: True Wireless von Bose im Test

Das True-Wireless-Headset SoundSport von Bose bietet laut Hersteller „naturgetreuen und kraftvollen Spitzenklang“. Das darf man bei einem Preis von knapp 200 Euro auch erwarten. Davon abgesehen richtet es sich mit wasserabweisenden Materialien und spezieller Technik für guten Sitz ausgestattet vor allem an Sportler. Wie sich das Bluetooth-Headset in der Praxis macht, zeigt unser Testbericht.

Die In-Ears sitzen zum Transport und beim Aufladen in einer stabilen Kunststoff-Box mit integriertem Akku. Auf der Vorderseite gibt es neben dem Druckknopf zum Öffnen des Deckels fünf LEDs, die den Ladestand der integrierten Batterie anzeigen. Hinten befindet sich der Micro-USB-Anschluss zum Aufladen. Innerhalb der Box gibt es für jeden Ohrhörer weitere Status-LEDs, die das Aufladen beziehungsweise den Ladestand des Akku im Inneren anzeigen. Die einzelnen Ohrstöpsel halten magnetisch in der Box.

Die Bedienelemente sind aufgeteilt. Am linken In-Ear befindet sich nur ein Taster, der die Bluetooth-Verbindung für schon einmal verbundene Abspielgeräte umschaltet. Rechts gibt es zwei Lautstärketasten und einen Multifunktions-Button.

Case und Ohrhörer hinterlassen einen robusten Eindruck, die Verarbeitungsqualität von beiden Komponenten ist gut. Allerdings wirken die Hörer ein wenig klobig.

Wie leider oft bei True-Wireless-Kopfhörern, nennt der Hersteller kaum technische Details. Einzig die schon erwähnten Abmessungen finden sich auf der Produktseite unter Technische Daten. Die Information, dass (Lithium-Ionen-)Akkus auch eine Rolle spielen – ohne Angabe der Kapazität der Batterien – haben wir uns hingegen irgendwie schon gedacht.

Bose zufolge laufen die Hörer mit einer Ladung bis zu fünf Stunden; der Energiespeicher der Transportbox lädt sie zweimal komplett wieder auf. In der Praxis soll also eine Gesamtlaufzeit von um die 15 Stunden drin sein. Klingt gut, und die positive Überraschung: Das haben wir im Test auch annähernd erreicht.

Zum Lieferumfang gehören neben einem Ladekabel noch Ohrpassstücke in insgesamt drei Größen. Bose nennt diese StayHear+ und spendiert ihnen biegsame Silikon-Flügel, die sich natürlich an die Ohrwölbung anpassen sollen. Dank IPx4-Zertifizierung sind die SoundSport Free gegen Schweiß und Wasser geschützt.

Wie bei anderen True-Wireless-Ohrhörern (Vergleichstest) gibt es auch bei Bose ein integriertes Mikro. Es sitzt im rechten Stöpsel. Telefonieren und das Nutzen der Sprachassistenten von Apple und Google sind ebenfalls möglich.

Zum Verbinden der SoundSport Free mit dem Smartphone gibt es eine spezielle App von Bose. Wer möchte, stellt Bluetooth-Verbindung auf herkömmliche Art und Weise her: Beim Herausnehmen aus der Box gehen die Ohrhörer automatisch in den Verbindungsmodus und sind in den Bluetooth-Einstellungen des Abspielgerätes auswählbar. Die App gibt nebenbei noch einen kurzen, aber sehr übersichtlichen Überblick auf die Bedienung des Headsets. Davon abgesehen findet der Nutzer in den Einstellungen des Programms noch ein ausführliches Benutzerhandbuch und eine Suchfunktion, die den letzten bekannten Standort des Headsets auf einer Karte anzeigt. Wer die Ohrhörer verlegt hat, kann über die App auch einen Signalton abspielen, um sie wiederzufinden – ähnlich wie bei den Bluetooth-Schlüsselfindern (Vergleichstest).

Die prinzipielle Bedienung ist simpel. Ein Druck auf den Multifunktionstaster startet oder stoppt die Wiedergabe, zweimal drücken springt zum nächsten, dreimal drücken zum vorherigen Titel. Gehen Anrufe ein, werden diese durch einmaliges Drücken angenommen respektive beendet. Um Siri oder Google Assistant auf dem Smartphone zu starten, hält der Nutzer den Multifunktions-Button etwas länger gedrückt. Die Knöpfe haben einen guten Druckpunkt und sind gut erreichbar.

Mit den StayHear+ getauften Ohrpassstücken samt Silikon-Flügeln haben wir im Test einen bombigen Sitz erzielt. Auch im Fitness-Studio, beim Joggen und Fahrrad fahren sollte es keine Probleme geben. Akustisch bieten die SoundSport Free das, was man von Bose erwartet: einen tollen, räumlichen Klang über das ganze Frequenzspektrum. Der Bass tönt fett, aber konkret, die Mitten klingen warm und angenehm, und die Höhen zeigen sich detailfreudig, ohne dabei zu spitz zu klingen.

Die Bose SoundSport Free eignen sich ob ihrer Vorzüge nicht nur für Sportler. Gut sitzende In-Ear-Kopfhörer kann man auch als Nicht-Sportler gut gebrauchen, der Klang des Headsets ist Oberklasse und die Laufzeit auch sehr gut. Für viele dürfte die Lautstärkeregelung direkt am Headset ein weiterer Pluspunkt sein, dies ist keinesfalls die Regel bei True-Wireless-Kopfhörern.

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