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Fürs Wochenende: Gänsehaut-Kino mit AR – Strange Beasts von Magali Barbé #VIDEO

Vimeo Staff Pick: Strange Beasts by von Magali Barbé

Immersion, klar. Das ist es, was die Entertainment-Zukunft uns verheisst. Und wer will nicht so richtig eintauchen in die schöne, neue, bunte Welt. Mitten drin sein, statt nur dabei. Virtual Reality oder auch Augmented – die Möglichkeiten sind verlockend vielversprechend.

Wie verlockend, zeigt die Londoner Filmemacherin Magali Barbé. In ihrem Streifen „Strange Beasts“ packt sie ganz wunderbar in Bilder, wie das so sein kann in der erweiterten Welt, die sich nach Belieben anreichern lässt. In die man einfach sofort eintauchen muss – und, äh ja, vielleicht auch wieder auftaucht. Oder?!

Strange Beasts from Magali Barbé on Vimeo.

Magali Barbé hat das Drehbuch geschrieben, Regie geführt und ihren Kurzfilm selbst produziert. Nach nur 24 Stunden auf Vimeo wurde „Strange Beasts“ direkt zum Staff Pick auserkoren und hat sogar einen eigenen Eintrag in der guten alten IMDb. Also: Einfach mal Abtauchen!

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Studie: 60% der Fernseher sind Smart-TVs #CE

Der Anteil vernetzbarer Geräte im Markt der technischen Gebrauchsgüter ist 2016 in Deutschland auf über vier Milliarden Euro um rund neun Prozent – so neue Studien der gfu und der GfK. Angeführt wird die Liste der smarten Geräte dabei von den Consumer Electronics-Produkten.

In diesem Segment ist die Vernetzung schon am weitesten fortgeschritten. So wird beispielsweise der überwiegende Umsatz mit Fernsehgeräten, Blu ray-Playern, Set-Top-Boxen, smarten Home Audio-Systemen und Spielekonsolen mit Geräten erzielt, die mit smarten Funktionen und einem Internet-Anschluss ausgestattet sind. Bei TV-Geräten beträgt der Umsatzanteil der Smart TVs bereits über 60 Prozent. Nicht eingerechnet sind in dieser Betrachtung die Smartphones, die per se eine Internetverbindung aufweisen.

Zweitgrößter Bereich beim Umsatz mit vernetzbaren Geräten sind die Home Automation- und Security-Produkte. An dritter Stelle folgen Geräte zur Steuerung und zur Kommunikation (Gateways, Repeater, intelligente Steckdosen usw.), gefolgt von den Elektro-Groß- und Kleingeräten.

„Programminhalte unabhängig vom Sendablauf ansehen, Lieblingsfilme und Musikfavoriten jederzeit per Streaming genießen, beim Verlassen des Büros mit einem Fingerwisch auf dem Smartphone das Zuhause auf Komforttemperatur bringen, per App den Hinweis bekommen, dass gerade die Wohnungstür geöffnet wurde oder mit dem Tablet die Wohnzimmerbeleuchtung mit einem Klick von „hell“ auf „gemütlich“ umschalten – solche und viele andere Szenarien sind längst keine Utopie mehr. Die smarten Geräte machen dies und noch viel mehr einfach und unkompliziert möglich. Dabei steigen die Anzahl und somit auch der Markterfolg der vernetzbaren Produkte stetig an, denn die Steuerung des Haushalts per App und Smartphone oder Tablet ist für immer mehr Menschen interessant“, konstatiert Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH, Frankfurt.

Dies untermauern auch Ergebnisse einer gfu Studie Mitte 2016: Die Verbindung zum Internet ist inzwischen für die große Mehrheit der Konsumenten zur Selbstverständlichkeit geworden. In drei von vier deutschen Haushalten steht ein Internet-Router, jeder zweite Haushalt verfügt über einen Tablet-PC und ein Smartphone besitzen 83 Prozent. In 31 Prozent der deutschen Haushalte wird regelmäßig auf Inhalte zugegriffen, die keine klassische TV-Ausstrahlung sind, sondern per Internet-Verbindung auf den Bildschirm geliefert werden. Besonders häufig (58 %) werden in Deutschland die Mediatheken der TV-Sender angewählt. YouTube und andere Video-Clip-Anbieter stehen auf Platz zwei mit 56 Prozent und auf kostenpflichtige Video-On-Demand-Angebote greift inzwischen fast jeder zweite (48 %) Smart TV-Nutzer zu. Auch Lösungen für das smarte Haus stehen hoch im Kurs. In Deutschland wollen 29 Prozent Alarmsensoren einsetzen, die beispielsweise über geöffnete Türen, Bewegungen oder Rauchentwicklung informieren. Vernetzte Kameras wollen 21 Prozent einsetzen. Gefolgt von der Heizungssteuerung, Jalousien- sowie Garagentorsteuerung (je 20 %) und Lichtsteuerung (19 %). Informationen vom Kühlschrank über vorhandene Lebensmittel möchten 16 Prozent erhalten, 14 Prozent wollen ihre Waschmaschine per App steuern.

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ZTE Blade L5: Brauchbar trotz Kampfpreis von unter 80 Euro?

Extrem billige Smartphones als Direktimport aus China gibt es viele, aber auch in lokalen Elektro-Fachmärkten gibt es einige Modelle für unter 100 Euro. Ob solche Angebote wirklich preiswert oder einfach nur billig sind, haben wir mit dem ZTE Blade L5 getestet.

Das Smartphone kommt immerhin in einer ordentlichen Verpackung bei uns an. Das Zubehör besteht aus Micro-USB-Ladekabel, Netzteil und einfachem In-Ear-Headset. Viele Markengeräte kommen mittlerweile ohne Netzteil und Headset, was daran liegt, dass USB-Netzteile in den meisten Haushalten vorhanden sind und die Qualität der mitgelieferten Kopfhörer meist wirklich schlecht ist. Das Gerät selbst sieht recht unspektakulär aus, macht aber keinen schlechten Eindruck. Der Rückendeckel ist komplett aus Kunststoff und zieht sich über die Seitenränder bis hoch zum Display. Sehr positiv: der Rand ragt sogar ein kleines Stück über das Display hinaus, so dass das Blade nicht direkt auf dem Display aufliegt, wenn es mit dem Bildschirm nach unten zeigt. Das schützt vor Kratzern.

Das Gewicht mit 142 Gramm ist für ein 5-Zoll-Gerät in Ordnung. Es liegt gut in der Hand und fühlt sich, trotz jeder Menge Kunststoff, nicht billig an. Obwohl es einen recht stabilen Eindruck macht: Ein fester Druck auf den Bildschirm führt sofort zu kurzfristigen Verfärbungen – das sollte bei aktuellen Geräten eigentlich nicht mehr passieren.

Positiv fällt uns auf, dass die Scheibe über dem Display aus echtem Glas gefertigt ist. Gerade in dieser Preisklasse setzen die meisten Hersteller auf weit empfindlicheres Kunststoff-Glas.

Aus unserer Sicht ist das Blade nicht zeitgemäß ausgestattet. Der Bildschirm hat eine miese Auflösung von gerade 854 × 480 Bildpunkten. Als Prozessor kommt ein langsamer 1,2 GHz Dual-Core zum Einsatz, dazu gibt es 1 GByte Arbeitsspeicher. Auch der interne Speicher mit 8 Gigabyte ist einfach zu wenig. Da knapp 50 Prozent des Speichers bereits durch Android und vorinstallierte Programme belegt sind, bleibt kaum Platz für eigene Apps. Ein Beispiel wäre das beliebte Karten-Strategie-Spiel

Hearthstone
: Es benötigt alleine schon 3 GByte Speicher, dreiviertel des freien Speichers wären damit schon voll.

Auf der Oberseite befindet sich die Kopfhörer-Buchse; die Micro-USB-Buchse ist auf der Unterseite verbaut. Hinter dem Plastikdeckel finden sich die Einschübe für zwei SIM-Karten und die Micro-SD-Karte sowie der austauschbare 2150 mAh-Akku. Die Kameras machen zumindest auf dem Datenblatt noch einen brauchbaren Eindruck.

Der Bildschirm ist einer der großen Kritikpunkte am Blade L5. Die FWVGA-Auflösung mit 854 × 480 entspricht gerade einmal 20 Prozent der Full-HD-Auflösung mit 1920 × 720 Bildpunkten. Eine Standard-HD-Auflösung mit 1280 × 720 Pixeln ist auch bei günstigen Einsteiger-Geräten das Mindeste, was man als Kunde heutzutage erwarten kann. Zudem ist das Display leider sehr empfindlich und beginnt sich bei stärkeren Druck punktuell zu verfärben. Die Verfärbung verschwindet zwar nach einigen Sekunden, aber trotzdem ist das ein Unding für ein aktuelles Gerät.

Die Helligkeit ist in Innenräumen ausreichend. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist aber fast nichts mehr zu erkennen. Das Display ist einfach nicht hell genug. Dazu kommt, dass sich die Farben, je nach Blickwinkel, stark verändern.

Die Hauptkamera knipst Fotos mit 5 Megapixeln und die Selfie-Kamera mit gerade einmal 2 Megapixeln. Diese Werte waren vor ein paar Jahren noch ok – aus heutiger Sicht erscheinen sie schlicht überholt. Die Qualität ist dementsprechend weit von dem entfernt, was man von aktuellen Smartphones gewohnt ist.

Die Bilder sind nicht nur niedrig aufgelöst, es fehlt auch an Kontrast und vernünftigen Farben. Bei guten Lichtverhältnissen sind zwar noch Schnappschüsse möglich, gut sehen diese aber nicht aus. Die Flächen wirken teils sehr verwaschen und bei Hell-Dunkel-Kontrasten sind keinerlei Details mehr erkennbar. Bei schlechten Lichtbedingungen ist das Ergebnis noch schlechter.

Neben dem veralteten Android 5.1 sind verschiedene Apps vorinstalliert. Darunter finden sich neben essentiellen Dingen wie Kalender, Rechner oder E-Mail-Software leider auch alle möglichen Apps, die nicht für Jeden interessant sind. WPS Office, Twitter oder Cleanmaster sind solche Kandidaten. Gerade bei so wenig internen Speicher ist es von ZTE nicht sinnvoll, noch unnötig Platz zu verschwenden. Immerhin ist es möglich zumindest einen Teil dieser Apps wieder zu löschen. Auch das ist nicht bei allen Geräten der Fall.

Das ZTE versteht sich zwar als Einsteigergerät, aber ob man tatsächlich mit so einem Gerät einsteigen möchte, erscheint mehr als fraglich. Lange Wartezeiten, ein schlechter und empfindlicher Touchscreen und die miese Kamera führen ganz schnell zu großem Frust. Selbst beim schnellen Tippen kommt das ZTE kaum hinterher.

Der Antutu Benchmark errechnet eine Punktzahl von gerade einmal 17.000 Punkten. Zum Vergleich: das 140 Euro teure
LG K8schafft etwas über 30.000 Punkte im Benchmark-Test.

Zwar wird die Gaming-Performance mit Mittelklasse angegeben; Antutu weißt aber gleich darauf hin, dass größere Apps nicht flüssig laufen. Das wundert uns nicht wirklich: Aufwendige Apps brauchen zum einen einfach viel Speicherplatz, zum anderen brauchen sie ausreichende Rechenleistung. Nur ein GByte Arbeitsspeicher gepaart mit langsamen Prozessor – das kann nicht klappen. Das aktuelle Spiel
Asphalt 8läuft zwar, aber Ruckler verderben trotz geringer Bildschirmauflösung jeden Fahrspaß.

Zudem sind die Ladezeiten unerträglich lang und die Akkulaufzeit einfach zu kurz. Im Video-Test hielt das Blade L5 gerade einmal 3 Stunden und 40 Minuten durch. Im Vergleich: Das 150 Euro teure
LG K10hält gute 3 Stunden länger durch und das trotz größerem und vor allem hellerem Display.

Das Geld für das ZTE sollte man sich sparen. Während der Benutzung kommt ständig Frust auf, man ist schnell gewillt, das Teil gegen die Wand zu schmeissen. Da lohnt es sich auf jeden Fall, etwas mehr Geld zu investieren und sich Geräte mit aktuellem Android-7 und vor allem mit zeitgemäßer Hardware anzusehen.

Eine passende Marktübersicht mit
Smartphones bis 200 Eurofindet Ihr hier. Wer tatsächlich nur ein Gerät zum Telefonieren braucht ist sogar mit einem alten, klassischen Handy besser beraten.

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Neues LG G6 Smartphone kostet 749 Euro – Ende April verfügbar

Here we go, Leute: Das neue Smartphone-Flaggschiff von LG ist da – zumindest fast: Ab dem 24. April wird das seit dem MWC mit Spannung erwartete neue Smartphone in Deutschland zu einem UVP von 749 Euro erhältlich.

Beim G6 hat LG erstmals einen Bildschirm mit einem 18:9-Seitenverhältnis verbaut. Das Chassis mit einem sehr schmalen Rahmen um den Bildschirm sorgt dafür, dass sich das Smartphone trotz des großen Displays angenehm mit einer Hand halten und bedienen lässt.

Das LG G6 ist zudem das erste Smartphone, das mit vorinstalliertem Google Assistant auf den Markt kommt. Dieser digitale Helfer erteilt Nutzern schnell Antwort auf ihre Fragen und hilft ihnen, ihre tagtäglichen Aufgaben zu erledigen, die besten Videos und Musikstücke zu genießen und ihr Gerät schneller und effizienter zu durchsuchen als je zuvor.

Neues Format: 18:9-Seitenverhältnis

Mit seinem 14,5 cm (5,7“) QHD+ FullVision Display mit einer Auflösung von 2880 x 1440 Pixeln und einem 18:9 Seitenverhältnis, will LG ein neues Formate etablieren. Der Bildschirm lässt sich beim Aufnehmen quadratischer Fotos auch zweiteilen, sodass sich auf der linken Seite der aktuelle Kameraausschnitt findet und sich auf der rechten das zuletzt aufgenommene Foto sofort betrachten, bearbeiten und teilen lässt.

Innovative Kamera-Technik

Die Kameras sind ein weiteres Prunkstück des G6. Mit seiner dualen 13 Megapixel Hauptkamera, inklusive 125 Grad Weitwinkellinse, kann das G6 Panoramafotos aufnehmen, zu denen gewöhnliche Smartphones nicht in der Lage sind. Die 5 Megapixel Selfie-Kamera des G6 verfügt über einen 100 Grad Winkel. Das bedeutet, dass Nutzer keinen Selfie-Stick mehr einsetzen müssen, um Selfies oder Wefies zu schießen. Darüber hinaus reduziert die Weitwinkelkamera Verzerrungen am Bildrand und sorgt so für natürlichere Fotos.

Links: www.LGnewsroom.com

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LG K8 (2017) im Test: Sein Feind ist der große Bruder

LG hat auf dem diesjährigen MWC das LTE-Smartphone
K8vorgestellt. Wir haben getestet, was das aktuelle Android-7-Smartphone kann und ob sich die Ersparnis gegenüber des besser ausgestatteten großen Bruders, des
LG K10 (Testbericht), lohnt. Ob Ihr Eure nanoSIM-Karte von dem einen Gerät in das andere wechseln sollt, erfahrt Ihr nachfolgend.

Der optische Eindruck des K8 bleibt klar hinter dem des großen Bruders K10 zurück. Die Rückseite besteht aus geriffeltem, billig anmutenden Kunststoff. Das Material ist nicht besonders griffig und gefällt uns weniger als das beim K10 verwendete. Die Spaltmaße sind aber gut und der Rückendeckel sitzt schön fest.

Gut, dass LG wenigstens auf der Vorderseite mehr Gespür für Haptik beweist. Das 2,5D-Gorilla-Glas wertet den Gesamteindruck deutlich auf. Wir haben versehentlich nicht sofort den Folien-Kantenschutz entfernt und hatten zuerst das Gefühl, die Kanten wären unsauber gefertigt. Ist die Folie runter, liegt das K8 durch sein recht hohes Gewicht und die abgerundeten Kanten aber wirklich gut in der Hand. Das Gewicht ist mit 157 Gramm um immerhin 19 Gramm schwerer als das größere K10. Woran das liegt, erschließt sich uns auch nicht. Akku und Display sind ja kleiner dimensioniert.

Die Ausstattung ist unterm Strich gerade noch zeitgemäß. Das beginnt mit einem einfachen HD-Display mit 1280 × 720 Pixeln und geht mit einem langsamen Prozessor und gerade einmal 1,5 GByte Arbeitsspeicher weiter. Auch der interne, 16 GByte große Speicher ist sehr knapp bemessen: Von Haus aus sind fast 50 Prozent alleine durch Android und vorinstallierte Apps belegt. Für eigene Anwendungen, Musik oder gar Videos bleiben nur etwa 9,3 GByte Platz. Aus unserer Sicht ist das heute einfach nicht mehr zeitgemäß und zu wenig, umfangreiche Spiele wie Hearthstone allein belegen gerne schon mal 2 bis 3 GByte.

Zum Laden setzt das K8 auf microUSB statt USB-C. Zusätzlich ist noch ein klassischer Kopfhöreranschluss verbaut. Um den Speicher zu erweitern, gibt es die Möglichkeit, eine microSDHC-Karte mit bis zu 32 GByte einzusetzen. Die Slots für SIM- und Speicherkarte sind, genau wie der austauschbare 2125 mAH-Akku, nur nach dem Öffnen der Rückseite erreichbar.

Die Kameras entsprechen mit Auflösungen von 13 und 5 Megapixeln auch gerade noch Standard-Niveau in dieser Preisklasse. Wirklich positiv ist, dass das K8 bereits mit der aktuellen Android-7-Version ausgeliefert wird.

Das 5-Zoll-Display hat eine Auflösung von 1280 × 720 Pixeln und somit 294 ppi. Damit ist die
Pixeldichtezwar höher als beim K10, dennoch kann es uns nicht endgültig überzeugen. Das Bild ist zwar angenehm scharf, ähnlich teure Geräte bieten aber weit mehr. Das
Einsteigergerät 5C von Honorbeispielsweise hat bei einem ähnlichen Preis ein 5,2-Zoll-Display mit 1920 × 1080 Pixeln und somit eine Pixeldichte von 424 ppi – rechnerisch ist das Display also um 44 Prozent schärfer. Als Faustregel gilt: Alles ab etwa 300 bis 350 ppi ist so hoch aufgelöst, dass das durchschnittliche menschliche Auge bei normalem Sichtabstand keine einzelnen Bildpunkte mehr erkennt.

Die Farben sehen gut aus und die Helligkeit ist zumindest im Innenbereich ausreichend. Bei der Benutzung im Freien ist uns leider auch das K8 eine Spur zu dunkel; in Kombination mit starken Spiegelungen ist der Bildschirm schwierig abzulesen. Die selbe Schwäche offenbarte uns das K10.

Die Hauptkamera des K8 hat eine Auflösung von 13 Megapixeln, die Selfie-Kamera schafft immerhin 5 Megapixel. Die Videos landen bei beiden Kameras in Full-HD-Auflösung im Speicher. LG hat, wie auch beim K10, eine Handvoll Filter integriert. Diese funktionieren sowohl bei Fotos als auch bei Videos. Eine nette Spielerei, aber definitiv kein Kaufargument.

Leider kämpft auch das K8 mit dem Problem aller günstigen Kamera-Module: Die Qualität der Aufnahmen ist extrem von der Beleuchtung abhängig. Während Bilder bei Sonnenschein wirklich toll aussehen, mangelt es bei schlechteren Lichtverhältnissen einfach an Kontrast und knackigen Farben. Der Autofokus funktioniert in den meisten Fällen ganz gut; manchmal aber liegt er völlig daneben und die Schärfe-Ebene ist komplett falsch gesetzt. Insgesamt eine nur durchschnittliche Leistung. Aber immerhin sprechen wir ja von einem Gerät der Einsteigerklasse.

Für den Alltagsgebrauch ist das K8 mit 1,5 GByte Arbeitsspeicher gerade noch ausreichend ausgestattet. Der Snapdragon-Prozessor 425 steht eher für Effizienz als für hohe Rechenleistung. Bemerkbar wird das anhand längerer Ladezeiten beim Starten von Apps. Im AnTuTu-Benchmark erreicht das K8 eine Gesamtpunktzahl von etwas über 30.000. Zum Vergleich, das stärkere K10 schafft immerhin knapp 10.000 Punkte mehr. Das letztjährige, sehr günstige
Sony Xperia XAhingegen schafft trotz seines Alters satte 46.740 Punkte. Die Game-Performance ist mit Mid-Level angegeben; das ist ein ausreichendes Ergebnis für ein günstiges Einsteiger-Gerät. Das leistungshungrige Spiel
Asphalt 8beispielsweise läuft mit ein paar Rucklern. Der knappe Arbeitsspeicher macht sich dabei allerdings durch lange Ladezeiten bemerkbar.

Durch den beschränkten internen Speicher hat man aber sowieso nicht die Möglichkeit, sehr viele Spiele zu installieren.
Leider ist es nach wie vor nicht möglich, alle Daten einfach auf die microSDHC-Karte auszulagern.Positiv finden wir den austauschbaren und kräftigen Akku des K8. Das Wechseln macht insbesondere dann Sinn, wenn das Gerät schon etwas älter ist und die Leistung nachläßt. Super, wenn das Smartphone für einen Austausch nicht gleich eingeschickt werden muss. Die 2125 mAh sind ausreichend, um das LG bei nur gelegentlicher Nutzung bis zu zwei Tage mit Energie zu versorgen. Das ist im Hinblick auf die Konkurrenz eine wirklich gute Leistung; leider aber auch einem etwas schwachen Prozessor geschuldet. Das leistungsstarke Xperia XA beispielsweise hält maximal einen Tag lang durch; aber auch nur dann, wenn man es nicht intensiv nutzt.

Als Betriebssystem ist das aktuelle Android 7 vorinstalliert; das ist leider nicht bei allen aktuellen Geräten Standard und ein echter Pluspunkt. Das spürbar teurere
HTC U Playkommt beispielsweise noch mit der Vorgängerversion Marshmallow auf den Markt. Das immerhin hat LG verstanden: Wer sich ein kürzlich vorgestelltes Smartphone kauft, will auch eine aktuelle Firmware.

Die Oberfläche des K8 ist trotz ein paar vorinstallierter Apps wirklich angenehm übersichtlich. Der Lieferumfang ist gewohnt knapp gehalten und beinhaltet lediglich das Smartphone, ein microUSB-Kabel und das passende 5V-Netzteil.

Das K8 ist grundsätzlich ein solides Einsteigergerät. Es hat aber ein Problem: das
LG K10. Der große Bruder bietet einfach die bessere Ausstattung und den schnelleren Prozessor. Mit nur knapp 10 Euro Preisunterschied ist die Ersparnis zu gering, um die Einbußen in der Leistung in Kauf zu nehmen. Wer trotzdem plant, das K8 zu kaufen, bekommt immerhin ein Gerät mit vernünftiger Akkuleistung und aktuellem Android. Die Hardware ist ausreichend schnell, um vernünftig damit zu arbeiten.

Wir sind trotzdem der Meinung, dass sich bei dem Preis auch ein Blick auf die Android-7-Geräte vom letzten Jahr lohnt.

Wer eine Spitzenkamera oder mehr Rechenleistung braucht, sollte einen Blick auf das letztjährige
Xperia XAwerfen. Wer stattdessen besonderen Wert auf ein hochauflösendes Display legt, dem raten wir sich das
Honor 5cgenauer anzusehen.

Weitere Android-7-Geräte unter 200 Euro finden sich in unserer
Marktübersicht.

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