Tech

Galaxy View2 und Galaxy A10 hinterlassen Spuren bei Geekbench

Nachdem Samsung das Galaxy M10 und M20 in Indien vorgestellt hat, könnte man sich um eine andere Smartphone-Reihe kümmern. Genauer gesagt um die Galaxy A-Reihe, der Samsung wohl einen neuen Namen geben wird.

Allerdings deutet sich nicht nur ein neuer Ableger der Galaxy A-Reihe an, sondern auch ein Nachfolger des Galaxy View, das Galaxy View2.

Denn sowohl das Galaxy A10 als auch das Galaxy View2 hinterlassen erste Spuren im Benchmark bei Geekbench. Insbesondere erfahren wir hier mehr zu den Spezifikationen des Smartphones und des übergroßen Tablets.

Laut einem Benchmarkeintrag soll das Galaxy A10 (SM-A105F) einen Exynos 7885 Octa-Core SoC mit einer Taktung bis zu 1,35 GHz und 2 GB RAM verfügen. Als Betriebssystem kommt ab Werk Android 9.0 vermutlich mit der One UI zum Einsatz. Die erreichte Punktzahl im Single- sowie im Multi-Score ist nicht erwähnenswert. Aufgrund der Tatsache, das auf dem Galaxy A10 schon Android 9.0 vorhanden sein soll, könnte ein Release erst nach Vorstellung des Galaxy S10 stattfinden.

Das Galaxy View2 soll die Modellnummer SM-T927 tragen und der Nachfolger des 18,4″ großen Galaxy View sein. Die technischen Spezifikationen liegen daher auch ein wenig über den des Galaxy A10. Auch hier kommt ein Exynos 7885 Octa-Core SoC mit einer Taktung bis zu 1,59 GHz zum Einsatz, der allerdings von 3 GB RAM und Android Oreo in Version 8.1 begleitet wird.

Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob es sich hier tatsächlich um ein Galaxy View2 handelt. Denn ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass sich die erste Generation des übergroßen Tablets dermaßen erfolgreich verkauft hat, sodass sich ein Nachfolger lohen würde.

via: /Leaks Galaxy A10 / Galaxy View2
Quelle: Geekbench Galaxy A10 / Galaxy View2

Read More »

Amazon Prime Video’s X-Ray feature finally comes to Apple TV

Believe it or not, Amazon Prime Video's X-Ray feature hasn't been available on Apple TV. While it hasn't been a huge inconvenience, it's a conspicuous omission when it has long been available on Amazon gear, consoles and other devices. At last, the…

Read More »

Microsoft will Xbox Live zum Cross-Plattform-Dienst erheben

Microsoft hat offenbar große Pläne für Xbox Live. Aktuell erreiche man mit der Plattform laut Aussagen der Redmonder rund 400 Mio. Gaming-Geräte und ca. 68 Mio. aktive Nutzer. Das will man durch die Veröffentlichung eines Cross-Plattform-XDKs auf ca. 2 Milliarden potentielle Geräte erweitern.

Für die GDC 2019 hat Microsoft deswegen schon eine entsprechende Session mit Entwicklern angekündigt. Am Ende soll ein SDK das Ergebnis sein, das es „Entwicklern ermöglichen wird, Spieler über iOS, Android, die Switch und natürlich die Xbox und Spiele aus dem Microsoft Store für Windows-PCs zu verbinden„. Microsoft möchte, dass die Spieler ihre Freundeslisten, Achievements, Clubs und Co. an möglichst jedem Gerät abrufen können.

Ein bisschen Spielraum bietet euch da ja schon die offizielle Xbox-App für Apple iOS und Android sowie Windows 10. Offenbar plant Microsoft da aber noch deutlich weiter zu gehen. Ich schätze mal, dass man damit vielleicht auch ein wenig seinen kommenden Game-Streaming-Dienst vorbereiten möchte, der sicherlich ebenfalls auf Xbox Live angewiesen sein wird. Denn in der Ankündigung der Session finden sich bereits entsprechende Andeutungen.

So heißt es dort, man wolle Game-Produzenten darüber aufklären, wie sie ihre Multi-Plattform-Strategie mit Xbox Live darauf abstimmen, dass die Gamer geräteübergreifend von überall aus Social-Funktionen nutzen und auch Spiele weiterführen können.

-> Zum Beitrag Microsoft will Xbox Live zum Cross-Plattform-Dienst erheben

-> Zum Blog Caschys Blog

Unser Feedsponsor:


Read More »

Dyson Lightcycle Desk – Die smarte Schreibtischleuchte im Test

Dyson macht schon seit langem nicht mehr nur Staubsauger. Jake Dyson hat sich vor einiger Zeit dafür entschieden, Leuchten zu entwerfen. Aus dieser Kategorie kommt auch das neueste Produkt des britischen Herstellers. Dyson Lightcycle heißt das gute Stück und ist als Steh- und Schreibtischleuchte zu haben. Ich habe mir die Version für den Schreibtisch für euch angeschaut.

„Der Mensch braucht Licht für sein Wohlbefinden und um seine täglichen Aufgaben erfüllen zu können. Wenn man versucht, Tageslicht zu imitieren, ist die Lichtqualität von entscheidender Bedeutung. Daher haben wir einen Weg gefunden, um diese Qualität langfristig zu erhalten“, so Jake Dyson.

Lieferumfang und Design

Klappt man die Box auf, hat man zunächst das Gefühl, einen IKEA-Karton geöffnet zu haben. Einzelteile blicken einen an, die Klappen-Innenseite demonstriert dabei, wie die Leuchte zusammenzusetzen ist. Um genau zu sein, findet ihr in dem Karton eine Bedienungsanleitung, das übliche Papierwerk zur Garantie und eben alle Teile, die zur Lampe gehören.

Der Zusammenbau ist schnell erledigt. Ständer in den Fuß schrauben, Netzteil einstecken und Kabel verstauen. Damit ist der erste Schritt erledigt. Folgt nun noch die Leuchteinheit inklusive Arm in die Aufhängung zu bringen. Dazu zieht man das obere Teil leicht nach oben, hängt den Arm ein, der sich magnetisch mit dem Stromkontakt verbindet und fertig.

Zusammengebaut sieht die Lightcycle sehr spartanisch aus, Einfachheit ist das Stichwort. Schlanke Aluprofile, schwarze Rollen und weiße Akzente prägen das Bild. Die Leuchte fällt durch ihren eigenwilligen, industriellen Look somit sofort auf. Ein Hingucker. Ob man das schön findet, ist wie immer Geschmackssache. Rundum findet man keinerlei Verarbeitungsfehler, auch keine Kratzer im Metall.

Die Lampe kann übrigens relativ einfach in der Höhe verstellt werden. Dazu schiebt oder zieht ihr ein Element an der Seite des Ständers einfach nach oben oder unten. Der Arm wird dann per Zug in die entsprechende Richtung bewegt. Auch könnt ihr die Leuchteinheit vor- und zurückschieben.

Übrigens: Im Ständer befindet sich noch ein USB-C-Port, der zum Aufladen von Smartphones, Tablets und Co. verwendet werden kann. Der Output liegt bei maximal 1.2 A bei 5 V.

Bedienung der Dyson Lightcycle

Am Ende des Arms sitzt die Leuchteinheit, bestehend aus drei warmen und drei kühlen LEDs, die bis zu 15 Watt Strom aufnimmt und Helligkeiten zwischen 100 und über 1000 Lux abbilden kann. Weiterhin kann der Anwender die Lichttemperatur ebenfalls nach persönlichem Gusto einstellen, der Bereich liegt hier zwischen 2700 und 6500 Kelvin.

Das eigentlich besondere an der Lightcycle ist, dass es sich um eine Tageslichtleuchte handelt. Das heißt, dass die Lichttemperatur immer genau der Tageszeit entspricht. Aber fangen wir von vorn an. Damit ihr das volle Potential der Leuchte ausreizen könnt, solltet ihr zuerst die Dyson Link-App auf euer Smartphone oder Tablet bannen.

Dyson Link (Kostenlos, App Store) →


Dyson Link (Kostenlos, Google Play) →

Habt ihr das erledigt, richtet ihr ein neues Gerät ein und wählt „Beleuchtung“ aus. Im Idealfall erkennt die App das Gerät automatisch. War bei mir leider nicht der Fall, also musste ich das Bluetooth-Modul der Lampe erst deaktivieren und wieder anschalten. Das macht man über ein fünfsekündiges Drücken der mittleren Taste, die sich unterhalb des Leuchtmoduls befinden. Die Erste schaltet den Tageslicht-Sync an, die Mittlere ist für den Infrarot-Annäherungssensor, der die Lampe automatisch ein oder ausschaltet, wenn diese euch erkennt und die letzte Taste sorgt dafür, dass sich das Licht automatisch dem Umgebungslicht eures Raumes anpasst.

Nachdem ich Bluetooth wieder aktiviert hatte, funktionierte auch die Erkennung. Die Einrichtung ist danach fix erledigt.

Heutzutage verbringen wir bis zu 90% unserer Zeit in geschlossenen Räumen und dank des künstlichen Lichts können wir unsere Aktivitäten auch noch nach Sonnenuntergang fortführen. Aber wenn die Lichtfarbe und ihre Intensität im Widerspruch zum natürlichen Tageslicht stehen, kann dies die körpereigene Melatoninproduktion beeinflussen. Dieses Hormon signalisiert dem Körper, dass es Nacht ist. Dies hat Auswirkungen auf unser Befinden und unsere Leistungsfähigkeit.

Nun landet ihr im initialen Screen der App. Damit die Tageslichtwiedergabe auch zu eurem Standort passt, gebt ihr diesen in die App ein. Danach synchronisiert sich die Lampe mit den jeweiligen Lichtverhältnissen und zeigt euch die Kelvin- und Lux-Zahl des aktuellen Lichtes an. Die Anpassung der aktuellen Lichttemperatur wird über einen uhrzeit-, datums- und ortsabhängigen Algorithmus realisiert. Ein 32 Bit-Mikroprozessor intepretiert die Daten kontinuierlich und passt das Licht an.

Über einen Button könnt ihr die Werte auch selbst verändern oder den Verstärkungsmodus nutzen. Mit diesem erhöht ihr die Helligkeit der Lampe auf das Maximum und könnt bei hellem Licht maximal 20 Minuten arbeiten. Danach schaltet Lightcycle automatisch wieder zurück, um vor Überhitzung zu schützen.

Die App bietet auch weitere Modi in verschiedenen Helligkeitsstufen und Lichttemperaturen an. Arbeitszimmer, Entspannen oder Präzision stehen zur Auswahl. Natürlich könnt ihr auch eigene, zusätzliche Modi erstellen. Das von Lightcycle erzeugte Licht gilt mit einem Flimmerwert von unter 1% als flimmerfrei.

– Der Study-Modus übererfüllt die empfohlenen Lichtstärken für die Schreibtischarbeit und passt die Farbtemperatur über den Tag von 3.600 bis 5.200 Kelvin an. So kann der Nutzer mit dem richtigen Licht für die jeweilige Tageszeit arbeiten oder lernen. Die Lichtleistung wird entsprechend dem in der Dyson Link App eingegebenen Alter angepasst.
– Der Relax-Modus sorgt für ein Licht am wärmeren Ende des Spektrums (2.900 Kelvin) mit geringer Intensität, das aber noch hell genug zum Lesen ist. Die Lichtleistung wird entsprechend dem in der Dyson Link App eingegebenen Alter angepasst.
– Der Precision-Modus unterstützt die Sehschärfe, indem ein Licht mit hoher Intensität und kühlerer Farbtemperatur (4.600 Kelvin) ausgesendet wird. Das Licht erreicht einen Farbwiedergabeindex von mindestens 90 Ra, wobei die Farben dem Tageslicht sehr nahe kommen.
– Der Boost-Modus wurde für Aufgaben, bei denen für kurze Zeit sehr helles Licht erforderlich ist, entwickelt. Die hellste Einstellung des Lichts kann für 20 Minuten beibehalten werden.

In den Einstellungen gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit drei weitere Modi zu benutzen. Der Erste ist der sogenannte Abwesenheitsmodus, bei dem sich die Lampe zufällig zwischen 16:00 und 23:00 Uhr an- und wieder abschaltet und somit simuliert, dass ihr zuhause seid. Soll vor Einbrechern schützen und kann genutzt werden, wenn ihr im Urlaub seid.

– Der Sleep-Modus ist für die Verwendung bei Nacht ausgelegt: Der Bewegungssensor der Leuchte wird deaktiviert, sodass sie sich nicht einschaltet, wenn sich der Benutzer im Schlaf bewegt. Außerdem werden Helligkeit und Farbtemperatur auf die niedrigste Stufe reduziert. Wenn die Leuchte auf dem Nachtschrank steht und nachts bei Dunkelheit eingeschaltet wird, blendet sie nicht.
– Im Away-Modus schaltet sich die Leuchte zu bestimmten Zeiten ein und aus, um die Anwesenheit von Personen nachzuahmen, sodass sie als Einbruchschutz verwendet werden kann.

Weiterhin gibt es einen Aufwachmodus, der die Lampe zu einer voreingestellten Zeit am Morgen langsam heller werden lässt und einen Sonnenaufgang simuliert. Kennt der eine oder andere von euch vielleicht von den sogenannten Wake-Up-Lights.

Zu guter Letzt gibt es noch den Schlafmodus, bei dem die Lampe ein wärmeres und gedämpfteres Licht produziert und euer Körper besser abschalten kann.

Bis auf die Modi könnt ihr die Helligkeit und die Farbtemperatur auch über die kapazitiven Tasten am Kopf des Leuchtmoduls einstellen.

Alles in allem macht die Leuchte ihren Job sehr gut, sie produziert Licht in den gewünschten Stufen und in einer hohen Qualität. Durch eine spezielle Kühlungstechnologie hat Dyson es übrigens geschafft, dass Helligkeit und Lichtqualität für 60 Jahre erhalten bleiben. Die LEDs verlieren also keine Qualität.

Ein vakuumversiegeltes Kupferrohr leitet die Wärme ab. Im Inneren verdampft ein Wassertropfen, der beim Kondensieren Wärme entlang des Rohrs abführt, bevor er durch die Kapillarwirkung zu den LEDs zurückkehrt. So entsteht ein kontinuierlicher, energiefreier Kühlkreislauf, so dass Helligkeit und Lichtqualität der Leuchte für 60 Jahre erhalten bleiben.

Einen Wermutstropfen gibt es aber, denn so smart, wie sie tut, ist die Lampe gar nicht. Es gibt keinen Alexa-Skill, keine Google Home-Integration und von HomeKit brauchen wir gar nicht sprechen. Wird auch schwierig hier etwas nachzuliefern, denn die Lampe besitzt nur ein BT-Modul. WLAN oder ein anderen Funkstandard wie Zigbee findet sich nicht. Gerne würde ich die Leuchte in Routinen einbinden, über smarte Buttons aktivieren/deaktivieren oder einfach per Stimme an- und ausschalten können. Fehlanzeige.

Fazit zur Dyson Lightcycle

Dyson hat mit der Lightcycle eine sehr gute und gut aussehende Lampe produziert, ohne Frage. Nur welche Zielgruppe möchte man hier ansprechen? Wer das nötige Kleingeld hat – 499 Euro werden fällig, für die große Version sogar 749 Euro – wird sicherlich zur Lightcycle greifen. Doch für den Otto Normalverbraucher wird das wohl zu viel des Guten sein. Wer Leuchtmittel für das echte Smart Home möchte, wird mit dem Gerät nicht glücklich, vom Preis ganz zu schweigen. Auch sonst gibt es Schreibtischleuchten, die verschiedene Helligkeitsstufen und Farbtemperaturen abbilden können (wenn auch nicht auf diese, Qualitätslevel und in der Granularität) und zudem auch gut aussehen, für weit unter 100 Euro. Tageslichtlampen sind auch in diesem Preissegment zu finden.

So wird die Lightcycle wohl nur auf professionellen Schreibtischen oder in Unternehmen seinen Platz finden. Ihre Arbeit dort aber gut machen.

-> Zum Beitrag Dyson Lightcycle Desk – Die smarte Schreibtischleuchte im Test

-> Zum Blog Caschys Blog

Unser Feedsponsor:


Read More »

Huawei Watch GT im Test: Rekordverdächtige Akkulaufzeit

Die Smartwatch Huawei Watch GT überzeugt mit guter Ausstattung und langer Akkulaufzeit. Im Test erklären wir, warum man trotzdem Abstriche machen muss.

Die silberne Watch GT kommt ordentlich verpackt, mit einer magnetischen Ladeschale und einem USB-C-Kabel beim Kunden an. Das runde, von einer nicht drehbaren Lünette umschlossene, AMOLED-Display misst 1,39-Zoll. Der Durchmesser des Gehäuses liegt bei 46,5 Millimetern. Die Dicke der Uhr beträgt 10,5 Millimeter. Die Verarbeitung ist hochwertig und so finden sich weder scharfe Kanten noch irgendwelche unsauberen Materialübergänge.

Das Gehäuse besteht aus Edelstahl, lediglich die Rückseite ist aus Kunststoff gefertigt. Dort sitzen die Sensoren zur Herzfrequenzmessung und die beiden Ladekontakte. In der Ladestation verbaute Magnete halten die Uhr nicht nur fest und richten sie passend aus. Setzt man die Uhr auf, rastet sie regelrecht in der korrekten Position ein. Obwohl sich die Ladekontakte dann perfekt treffen, bleibt ein Nachteil gegenüber kabellosen Systemen: Sind die Kontaktflächen der Uhr verschmutzt, hilft auch die richtige Ausrichtung nicht weiter.

Zur Bedienung sind neben dem berührungsempfindlichen Display auch zwei Funktionstaster verbaut. Diese bestehen ebenfalls aus Metall und haben einen sauberen Druckpunkt. Für das Zifferblattdesign stehen seit dem neusten Softwareupdate insgesamt 13 Skins zur Verfügung. Diese reichen vom klassischen Analoguhrendesign bis hin zu sehr bunten Anzeigen für Tech-Fans.

Das Armband besteht zwar zum größten Teil aus Silikon, sieht dank der braunen Lederapplikation trotzdem hochwertig aus. Das Band mit einer Breite von 22-Millimetern trägt sich angenehm und sorgt für einen ausreichend sicheren Halt der 46 Gramm schweren Uhr. Das Armband verfügt über einen praktischen Schnellwechselverschluss, den wir bereits von anderen Smartwatches kennen. Entsprechend lassen sich andere Armbänder einfach an die Uhr bauen.

Für die Rechenleistung der Smartwatch sorgt ein ARM-Cortex-M4. Viele Details zu dem Prozessor finden wir nicht, in der Praxis ist die Leistung auf jeden Fall ausreichend, um einen flüssigen und ruckelfreien Betrieb zu gewährleisten. Das sehr helle AMOLED-Display hat eine Auflösung von 454 × 454 Pixeln. Das Ablesen bei direkter Sonneneinstrahlung ist kein Problem. In der Praxis war die Nutzung lediglich in der Nacht kritisch. Denn selbst auf niedrigster Helligkeitsstufe ist die Uhr noch sehr hell.

Der Akku der Watch GT hat eine Kapazität von 420 mAh und soll laut Huawei bis zu rekordverdächtigen 30 Tagen durchhalten. In der Praxis funktioniert das eigentlich nur, wenn die Uhr nicht genutzt wird. Aber selbst bei aktiver Bluetooth-Verbindung und dauerhafter Herzfrequenzmessung kommt die Uhr im Test auf gute zehn bis zwölf Tage Akkulaufzeit. Damit schlägt die Watch GT sogar die gute Leistung der Samsung Galaxy Watch (Testbericht). Wer die Uhr täglich zur Messung von Trainingseinheiten nutzt, dürfte auf ein paar Tage weniger kommen. Eine Woche lang, sollte die Uhr aber auch dann noch durchhalten. Ein Kritikpunkt vieler Smartphone-Hater geht somit auf jeden Fall verloren: Tägliches Aufladen der Uhr ist bei diesem Modell definitiv nicht notwendig.

Zur Kommunikation steht lediglich Bluetooth zur Verfügung. WLAN oder gar ein LTE-Modem sind nicht verbaut. Ein NFC-Modul ist anscheinend verbaut, derzeit gibt es allerdings keinerlei Anwendungen, die damit funktionieren. Für die möglichst präzise Positionsbestimmung kommen gleichzeitig GPS, Glonass und Galileo zum Einsatz. In der Praxis funktioniert das gut, zuverlässig und schnell.

Zur Messung der Herzfrequenz kommt der TruSee-3.0-Pulsmesser von Huawei zum Einsatz. Die Genauigkeit konnten wir wegen fehlender Vergleichsmöglichkeiten nicht testen, allerdings funktioniert die Messung zumindest zuverlässig. Selbst bei nicht extrem eng gestelltem Armband, gibt es keine Fehler bei der Messung des Pulses.

Zusätzlich sind Kompassmodul, Barometer, Gyroskop-, Beschleunigungs- und Lichtsensor verbaut. Die Uhr ist bis zu 5 ATM wasserdicht. Das bedeutet, dass sie auch beim Schwimmen bedenkenlos am Handgelenk bleiben kann.

In Sachen Software geht Huawei bei der Watch GT einen ganz eigenen Weg – abseits von Wear OS oder Tizen. Das Betriebssystem Lite OS ist sehr einfach gehalten und auf das Nötigste reduziert. Der Vorteil des Systems zeigt sich bei der guten Akkulaufzeit. Das abgespeckte Betriebssystem arbeitet sehr energiesparend.

Zur Verbindung mit dem Smartphone dient die App Huawei Health. Hier sind sowohl die aufgezeichneten Daten zu finden, als auch verschiedene Einstellungen zur Uhr. Updates der Watch GT werden ebenfalls per App auf die Uhr überspielt. Das dauert circa fünf Minuten und klappt im Test problemlos.

Die Bedienung der Smartwatch ist intuitiv. Alle vorhandenen Anwendungen laufen zuverlässig und flüssig. Lediglich mit trockenen Fingern, gibt es sporadisch leichte Probleme bei der Touchscreen-Bedienung – insbesondere beim Auf- und Abwärtsscrollen.

Die vorinstallierten Trainingsprogramme eigenen sich für Radfahrer, Jogger und Schwimmer. Wer die Outdoor-Programme nutzt, muss warten bis die Position ermittelt wurde. Das klappt im Test angenehm schnell und dauert selten länger als eine Minute.

Neben dem Wecker, Pulsmesser, Aktivitäts- und Sleeptracker ist auch eine Telefon-Suchen-Funktion vorhanden. Höhenmesser, Kompass, Wetterbericht und eine Stoppuhr stehen ebenfalls zur Verfügung. Nachrichten, beispielsweise von Skype, zeigt die Uhr zuverlässig an. Das war es dann aber auch mit den derzeit verfügbaren Anwendungen für die Uhr.

Für die Watch GT gibt es weder zusätzliche Skins, noch irgendwelche zusätzlichen Apps. Nachrichten, die auf dem Smartphone eingehen, zeigt die Uhr zwar an, das Antworten per Smartwatch klappt aber nicht. Telefonate abzulehnen funktioniert; Das Annehmen oder gar mit der Uhr telefonieren ist nicht möglich. Das Abspeichern von Musik funktioniert bei der Watch GT ebenfalls nicht. Ohne verbundenes Smartphone funktioniert auch der Wetterbericht nicht zuverlässig. Kurz und knapp, die Menge an Möglichkeiten ist im Vergleich zu anderen Smartwatches extrem eingeschränkt.

Neben der von uns getesteten, klassischen silbernen Variante bietet Huawei die Watch GT auch als Sportmodell an. Dieses unterscheidet sich allerdings lediglich durch die Farbe und das Armband, welches komplett aus Silikon besteht.

Im Vergleich zu anderen Smartwatches bietet die Watch GT nur eine stark eingeschränkte Oberfläche. Andererseits überzeugt sie mit einfacher Bedienung, einem gelungenen Design und einer super Akkulaufzeit. Letztlich ist sie eine Mischung aus echter Smartwatch und einer reinen Sport-Uhr.

Wer bisher mit einem Fitnessarmband oder noch mit einer klassischen Armbanduhr unterwegs ist, sollte sich die Watch GT unbedingt einmal genauer ansehen. Uns gefällt das Konzept, trotz der Einschränkungen.

Wer mit seiner Uhr deutlich mehr machen will, als nur das Sportprogramm zu tracken, sollte sich besser nach einer Alternative, wie beispielsweise der Galaxy Watch (Testbericht), umsehen. Der Akku der Samsung-Smartwatch hält zwar nur etwa fünf Tage lang, dafür bietet sie eine Menge Apps und unzählige Skins.

Kompletter Beitrag

Read More »

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.plugin cookies

ACEPTAR
Aviso de cookies
Beaktiv @ 2016