Tech

Razer kauft Nextbit

Das neue Jahr hat die nächste Übernahme in der Tech-Showbranche. Zwei Namen, die unsere Leser sicherlich kennen, gehören ab nun zusammen. Razer hat Nextbit gekauft. Razer ist das 1998 gegründete Unternehmen, welches sich anfangs auf Computerzubehör eingeschossen hat, welches sich speziell an Spieler richtet. Mittlerweile hat man das Feld der verfügbaren Hardware immens erweitert, zudem in der Vergangenheit den einen oder anderen Zukauf getätigt – beispielsweise THX und OUYA.

Nun der nächste Einkauf namens Nextbit. Kennen die Leser als Hersteller des Smartphones Robin, welches via Crowdfunding finanziert wurde. Im September 2015 startete die Kampagne auf Kickstarter und die Besonderheit war, dass sich das Nextbit Robin als „Cloud-first“-Smartphone bezeichnete, da es Daten bei langer Nichtnutzung zur Speicherung in die Cloud schob, um lokal Platz zu schaffen.

Nun also der Kauf. Einen Preis nannte man bei Nextbit nicht. Man spricht davon, dass Nextbit als unabhängige Abteilung eigenständig bleiben soll, fokussiert auf „unique mobile design and experiences“. Ob Razer uns irgendwann dann auch mit Smartphones beglückt? Möglich. Und dann sicherlich interessant.

Was mit dem Robin passiert? Die Verkäufe der Geräte und des Zubehörs sind eingestellt, doch der Support läuft weiter. Garantie wird es für weitere sechs Monate geben, Software-Update inklusive Patches bis Februar 2018.

 

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Google Drive erhält Direktverknüpfung zu Office-Vorlagen

Neuerungen gibt es in den nächsten Tagen für Nutzer von Google Drive, die bislang auf Vorlagen für Rechnungen, Lebensläufe oder andere Gebiete zugriffen. Vorlagen gibt es für Googles Office-Angebot zahlreich, nur wird es aus Google Drive heraus nun einfacher, diese auch zu nutzen. Statt erst Docs, Tabellen oder Präsentationen aufzurufen und dann ein neues Dokument aus einer Vorlage zu erstellen, wird man künftig direkt aus Drive auf die Vorlagen zugreifen können. Das sollte für einen geschmeidigeren Workflow sorgen, falls man diesen nicht schon entsprechend angepasst hat.

Was allerdings etwas komisch ist: Auf der Seite mit den Vorlagen ist zu lesen, dass es die Galerie Anfang 2017 eingestellt wird und drive.google.com/templates dann nicht mehr erreichbar sein wird. Allerdings wird diese auch als Zieladresse für die neue Möglichkeit der Template-Nutzung angegeben. Vielleicht wird durch die Umstellung aber auch nur alles integrierter und man wählt die Template dann anders aus.

Noch ist die neue Funktion nicht für alle verfügbar, das soll in den nächsten Wochen passieren. Für Vielnutzer von Vorlagen über Googles Office-Angebot eine ganz praktische Neuerung, spart sie eventuell ein paar Klicks bis man loslegen kann.

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Gadget der Woche 104: Externer Akku mit IP65-Zertifizierung

USB-Ladegeräte für unterwegs gibt es unzählige auf dem Markt. Die Besonderheit des Outdoor Chargers von PNY ist seine IP65-Zertifizierung: Das Gadget ist gegen Schmutz und Spritzwasser geschützt. Außerdem ist es stoßfest. Die Kapazität der Powerbank ist recht ordentlich. Mehr zu unserem aktuellen Gadget der Woche erfahrt Ihr im Video.

Einen Outdoor Charger von PNY könnt Ihr diese Woche bei uns gewinnen. Um an der Verlosung teilzunehmen müsst Ihr lediglich einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Teilnahmeschluss ist Montag, der 06. Februar 2017 um 14.00 Uhr. Wer kein Glück hat, der findet das Gadget
bei verschiedenen Händlern ab knapp 23 Euro.

Das 6-Port-KFZ-Ladegerät von InLine von vergangener Woche hat übrigens TechStage-Nutzer Der Troll gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Wir melden uns in Kürze bei Dir. Damit unsere Juristen ruhig schlafen können: Im Folgenden findet Ihr noch einmal den ganzen rechtlichen Krempel sowie die ausführlichen Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel.

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel richtet sich nach folgenden Bedingungen:

TechStage beziehungsweise Heise Medien verlost einen Outdoor Charger von PNY. Zur Teilnahme genügt es, einen Kommentar unter diesen Beitrag zu schreiben. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die mindestens das 18. Lebensjahr vollendet haben. Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen zur Teilnahme die Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter von Heise Medien sowie deren Angehörige.

Unter den fristgerecht eingehenden Einsendungen wird ein Gewinner ausgelost und von uns per E-Mail benachrichtigt. Der Einsendeschluss zur Teilnahme ist der Montag, der 06. Februar 2017 um 14.00 Uhr. Teilnahmen im Wege der Einschaltung Dritter, z. B. Gewinnspielagenturen, werden nicht berücksichtigt. Eine Barauszahlung oder der Tausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Darüber hinaus können wir leider aus Kostengründen nur Teilnehmer berücksichtigen, die eine Adresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben.

Eure Daten werden nur zum Zwecke der Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Nach Auslosung werden diese mit Ausnahme der Daten der Gewinner gelöscht. Die Daten der Gewinner werden nach erfolgreicher Einlösung des Gewinnes gelöscht.

Mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel erklärt Ihr Euch mit der Verwendung Eurer Daten zu vorgenannten Zwecken einverstanden. Eure Einwilligung könnt Ihr jederzeit widerrufen. Dazu genügt eine formlose Nachricht an
datenservice@heise.de. Es gilt die
Datenschutzpolicy von Heise Medien.

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Dumm oder schlau? PETA will Warhammer-Charaktere pelzfrei machen

Ohne jetzt tiefer ins Detail meiner Meinung zu gehen: Manche Aktionen der PETA finde ich durchaus gelungen, manche sind blanker Bullshit. Aber wahrscheinlich auch kalkulierter Bullshit, um mal wieder ein Thema in die Medien zu bringen. Der aktuelle Plot der Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals)? Hört auf, Pelze an Modellen des Spiels Warhammer zu nutzen! Richtig gelesen. Nutzt keine Pelze. Aus Plastik. An Modellen, die aus einem Spiel stammen. Ja sind die denn völlig bescheuert?

 

Ja, könnte man sagen, ohne großartig weiter zu denken. Aber versetzt man sich in PETA rein, dann könnte das nachvollziehbar sein. Pelze implizieren da Tötungen von Tieren – und dies meistens mit Gewalt verbunden. „Schonend und gewaltfrei abgeerntet“ ist nicht das, was man sich beim Besorgen von Pelzen vorstellt. Vor allem nicht im Warhammer-Universum.

Und nun denkt man über vier Ecken und fragt sich, wie andere Organisationen vorgehen würden, wenn Modelle übertrieben Tod, Vergewaltigung oder ähnliches zeigen. Krummer Gedankengang? Sicherlich. Aber jeder hat da seine eigene (seltsame) Sichtweise.

Warhammer, seit 1983 als Tabletop, Pen-&-Paper-Rollenspiel, Videospiel und PC-Spiel beliebt, gibt es in zig Ausführungen. Laut PETA sind die grimmigen, kampferprobten Krieger bekannt für ihre kriegerischen Fähigkeiten – das Tragen von toten Tierhäuten würde aber keine Fertigkeit nehmen.

Hier verweist man dann noch einmal auf die Methoden, die teilweise bei der Herstellung von Pelz genutzt werden. Die Tiere werden in kleinen Käfigen gehalten, bevor sie dann mittels Elektroschock oder Ertränken getötet werden – oder man zieht ihnen bei lebendigem Leib das Fell über die Ohren.

Eben jene Informationen hat man per offenem Brief dem Geschäftsführer von Games Workshop, Kevin Rountree, zukommen lassen. Man möge zukünftig auf „Pelze“ verzichten. Man sei sich bewusst, dass es sich bei den Warhammer-Modellen um fiktive Charakter handle, doch würden diese die Botschaft senden, dass Tragen von Pelzen akzeptiert sei.

Mein Senf dazu:

Es ist gar nicht so einfach, sich zu bestimmten Themen zu äußern, wenn man nicht vom Hundertsten ins Tausendste kommen will. Es ist nun einfach zu sagen: „Typisch, die PETA-Spinner wieder!“. Könnte ich nachvollziehen, denn jeder darf ja seinen Standpunkt vertreten.

Auf der anderen Seite könnte man argumentieren, dass diese Modelle auch in Kinderzimmern zu finden sind. Das Kinderzimmer heute ist bereits Marketing-Ziel der Verkaufsbuden von morgen (guckt in das Kinderzimmer der Kinder von heute, da findet ihr bereits viele Marken aus dem Erwachsenenleben), unter Umständen wird Akzeptanz für Dinge geschürt, die nicht zu akzeptieren sein sollten.

Das Warhammer-spielende Kind ist morgen vielleicht jemand, der das Tragen von Tierfellen akzeptiert – oder als „nicht so schlimm“ wahrnimmt, so die Denke von PETA.

Schoko-Zigaretten und Spielzeugpistolen? Das waren so die Dinger in meinem Kinderzimmer. Aus meiner Warte muss ich sagen, dass das nun nicht eine besondere Akzeptanz für diese Dinge schuf. Auch Figuren aus anderen Spiel-Universen – die auch als Modell zu kaufen waren – tragen offensichtlich Pelz.

Es ist immer auch Erziehungssache, wie kleine Menschen später die Welt sehen, wie sie agieren. PETA könnte man auslachen, aber so einfach ist das Thema wohl nicht. Pelze sind noch heute ein Zeichen von Wohlstand, eine Art Statussymbol.

Aus meiner Sicht ein völlig blödsinniges Symbol, ohne jede Berechtigung. Aber da kommen wir wieder ins Kleinklein: Haben Lederartikel ihre Berechtigung? Billiges Fleisch, welches im Kilo günstiger ist als ortsansässiges Obst oder Gemüse? Ziehen wir unsere Ansichten knallhart durch – oder sind wir nur Opportunisten, die oftmals aus der Komfortzone etwas herauskrakelen, was uns eh nicht betrifft?

Die Aktion von PETA ist schlau

Die Aktion wirkt bizarr. Der Leser denkt: „Was machen die Idioten da wieder?“, beschäftigt sich aber letzten Endes mit der Thematik. Die, die auf der Seite von PETA stehen, werden Stellung gegen die Gegner, gegen die Spieler und Besitzer der Modelle ergreifen. Diese wiederum sind sicher in der Minderheit, werden sich aber auch einen Kopf um die Thematik machen. Ziel von PETA erreicht. Die sind nicht dumm.

Die wissen sicherlich, welche Aufforderungen oder Kampagnen inhaltlich Blödsinn sind. Doch wenn es durch die Medien geht – das Thema aufgegriffen wird, Menschen darüber nachdenken – dann ist es trotz allem Blödsinn eben doch ein gelandeter Coup.

Es geht hier nicht nur um Modelle, die frei von Plastikpelz werden sollen – sondern um Aufmerksamkeit für ein Thema.

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AppFieber | Instagram, Procreate & Co: Foto-Apps sind super populär

Schnell geknippst und schnell gepostet – das Teilen von Fotos per Smartphone bleibt im Trend. Die passende Plattform bieten Dienste wie «Instagram» und «Pinterest». Auf die dazugehörigen Apps greifen iOS-Nutzer derzeit ebenso gern zu wie auf das Künstlerprogramm «Procreate».

Freunden und der Familie mit Fotos und Videos einen kurzen Einblick ins Leben zu gewähren, ermöglicht «Instagram». Dort lassen sich die Aufnahmen auch mit Filtern und anderen Werkzeugen bearbeiten. Mehrere Clips können zu einem Video verknüpft werden. Für eine kreative Gestaltung stehen Text- und Zeichentools bereit. So erzählt man seine ganz persönliche Story, die nach 24 Stunden wieder aus dem Profil verschwindet. Nach einem Update, bei dem Fehler beseitigt und die Leistung verbessert wurden, landet die kostenlose App auf Platz drei.

procreate-app illustration

Auch bei «Pinterest» kann man Bilder beisteuern. Hier geht es jedoch nicht um Ausschnitte aus dem Leben, sondern um Ideen und praktische Tipps. Kochrezepte sind hier genauso zu finden wie Bauanleitungen oder Kosmetiktipps. Die Resultate werden in der Regel mit der Kamera dokumentiert. Alle zwei Wochen wird die kostenlose App überarbeitet. iPad-Nutzer bringen sie nun auf Rang sechs.

Wer seine eigenen Kunstwerke mit anderen teilen möchte, dem wird dies mit «Procreate» erleichtert. Der Werkzeugkasten für Künstler enthält nicht nur eine große Auswahl an Pinseln und Farben, sondern auch eine Stream-Funktion, die das eigene Schaffen bei dem gewünschten Streaming-Dienst präsentiert. Zudem verfügt er über ein Wischfinger-Tool und Spezialeffekte wie ein Gaußscher Weichzeichner. Um das 5,99 Euro teure Programm voll ausschöpfen zu können, benötigen Kreative Apples Pencil und das iPad Pro.

+ Links: procreate.si | itunes.apple.com/de/app/instagram/id389801252?mt=8

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