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Verbraucherzentrale Bundesverband fordert Verbot von Vodafone GigaPass

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) das das Zero-Rating-Angebot von Vodafone – den GigaPass – geprüft und fordert nun die Bundesnetzagentur auf, den Tarif zu verbieten. Gleichzeitig mahnt der Bundesverband bei der Politik an,…

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OxygenOS 5.0.2 für das OnePlus 5 und Android 8.0 Oreo für das OnePlus 5T

Gestern hat OnePlus neue Betaversionen für das OnePlus 5 und das OnePlus 5T in die Freiheit entlassen. In der Beta findet sich auch eine nette Funktion, denn man kann die Navigationsleiste optional ausblenden und Wischgesten zur Navigation nutzen, quasi wie damals bei webOS oder heute beim iPhone X.

Ist natürlich noch Beta, aber nutzbar. Doch nicht nur Betaversionen warten auf eine Installation, bei OnePlus hat man Updates für das OnePlus 5 und das OnePlus 5T zur Verfügung gestellt. Hierbei handelt es sich für beide Smartphones im OxygenOS in Version 5.0.2.

Im Falle des OnePlus 5 wird EIS  bei der Videoaufnahme zur Verfügung gestellt, es gibt zudem die aktualisierten Apps Launcher, Galerie, Wetter und den aktualisierten Datei-Manager. Ebenso ist Face Unlock an Bord, allgemeine Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen und auch die im Januar-Bericht von Google genannte Schwachstelle CVE-2017-13218 wurde behoben.

Android 8.0 Oreo für das OnePlus 5T

Beim OnePlus 5T sieht die Sache anders aus, hierbei handelt es sich auch um OxygenOS in Version 5.0.2, welches allerdings auch das erste Update für Android 8.0 Oreo ist. Richtig gelesen. OxygenOS 5.0.2 hievt die Android-Version von 7.1.1 Nougat auf Android 8.0 Oreo beim OnePlus 5T.

Mit an Bord diverse Fehlerbehebungen und Verbesserungen, ein neues Design für die Schnelleinstellungen und auch die geschlossene Schwachstelle CVE-2017-13218. Wie auch beim OnePlus 5 wurden die Apps aktualisiert, also Launcher, Galerie, Wetter und Datei-Manager. Es handelt sich um ein inkrementelles Update. Dieses wird heute einen kleinen Prozentsatz von Nutzern erreichen, bevor man dann mit einem breiteren Rollout beginnt. Fröhliches Aktualisieren.

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Gigaset Elements Alarm System im Test: ungewöhnlich gut

Gigaset bietet mit seiner Elements-Serie eine umfangreiche Auswahl an Smart-Home-Sensoren, die kabellos über DECT kommunizieren. Wir haben das Starterkit Alarm System L getestet und eine intelligente Alarmanlage mit App-Steuerung eingerichtet.

Einen Überblick über das Thema Smart-Home-Alarmanlagen, Grundlagen zur Planung des Systems und die Informationen, warum die Polizei solche Systeme und den privaten Einbau nicht empfiehlt, finden sich in unserem Grundlagen-Artikel: Smart-Home-Alarmanlagen selbst planen und einbauen

Gigaset Elements verhält sich in vielen Punkten ein wenig anderes als die gesammelte Konkurrenz. Zum einen liegt das an der verwendeten Technik. Wer Gigaset hört, denkt sofort an schnurlose Telefone, und in der Tat: Während andere Hersteller wie beispielsweise Bosch (Testbericht) zur Kommunikation auf Smart-Home-Standards wie Zigbee setzen, sprechen bei Gigaset die Sensoren per DECT-Funk mit der Zentrale. So macht das ansonsten noch AVM bei seinen Smart-Home-Produkten (Zwischenstecker AVM Fritz DECT 210 im Test).

Außerdem sind die Alarm-Sensoren von Gigaset irgendwie außergewöhnlich. Während alle anderen Hersteller zur Überwachung von Türen und Fenstern auf Sensoren setzen, bei denen ein Magnet am Fenster- oder Türflügel und ein Reed-Kontakt mit Funkmodul am Rahmen montiert wird, sind die Elements-Sensoren einteilig. Sie sind vergleichsweise groß und werden direkt auf Tür- oder Fensterflügel montiert, einen Magneten für die andere Seite gibt es nicht.

Das hat uns zunächst skeptisch gemacht und erst einmal an Microsofts Einführung von Windows Phone denken lassen: Hauptsache, erst mal alles anders machen?! In der Praxis haben sich die Sensoren aber bewährt. Sie nutzen Kompass und Beschleunigungssensor, um zu erfassen, ob Tür oder Fenster offen oder geschlossen sind. Die Montage ist einfach, denn die Magneten der anderen Lösungen im richtigen Abstand anzubringen, kann bei schmalen Rahmen oder schiefen Flächen durchaus eine Herausforderung darstellen. Und konzeptionell haben die Gigaset-Sensoren noch einen großen Vorteil. Während die Reed-Kontakte nur die Zustände „geschlossen“ und „nicht geschlossen“ voneinander unterscheiden können, erkennt Elements auch, wie ein Fenster geöffnet wird: Normal über den Griff von innen oder gewaltsam mit Stößen, Schlägen, und Hebeln. Im zweiten Fall lösen die Sensoren auch dann Alarm aus, wenn die Anlage eigentlich unscharf geschaltet ist. Respektive: Sie sollen es tun. Um die Fenster am Haus meines Kollegen zu schonen, haben wir das nicht ausprobiert.

Außerdem mit im Paket sind eine IP-Kamera für die Aufstellung im Inneren, ein Bewegungsmelder und eine kleine Sirene. Letztere ist ebenfalls erwähnenswert, denn auch hier ist das Konzept anders als bei der Konkurrenz: Die Sirene ist eine kleine Box mit Euro-Stecker auf der Rückseite. Hat man sie einmal mit der Zentrale gekoppelt, kann man sie überall in Haus oder Wohnung in die Steckdose stecken. Fertig.

Die Logik läuft bei Gigaset Elements lokal auf der Basis-Station, zur Einrichtung ist allerdings das Anlegen eines Nutzeraccounts beim Hersteller nötig. Wer das nicht möchte, sollte sich die Smart-Home-Alarmanlage von Bosch ansehen, die trotz App-Steuerung ohne Zwangsregistrierung auskommt.

Wir haben das Starterkit Elements L mit drei Tür- und Fenstersensoren, Bewegungsmelder, Sirene und Kamera getestet. Es gibt aber auch günstigere Sets:

Zugegeben, in diesem Punkt hatte das Gigaset-System keinen guten Start. Unser erster Gedanke beim Öffnen der Verpackung war: „Ach du Schande.” Der Grund dafür ist ein unglaubliches Sammelsurium an kleineren und größeren Bestandteilen, die sich im Karton befinden. Neben der Zentrale, den Sensoren, Kabeln und Netzteilen sind das etliche Kunststoffteile, Batteriedeckel, Gehäuserückseiten, verschiedene Halter zum Hinstellen, zum Schrauben und zum Kleben, mit oder ohne Winkel, Schrauben, Klebepads und so weiter.

Drapiert man das vor sich auf dem Tisch, gibt es zunächst einmal nur viele Fragezeichen. Es will sich nicht so recht erschließen, was wohin gehört. Nach ein paar Minuten und den ersten Erfahrungen ist das dann aber doch ganz logisch: In den meisten Fällen gibt es den eigentlichen Sensor, dazu die passende Batterie, einen Deckel für's Batteriefach, eine Gehäuserückseite und einen abnehmbaren Halter samt Klebepads. Vor allem letzteres ist genial: Während bei der Konkurrenz die Sensoren üblicherweise direkt auf Fenster und Türen geklebt werden, kann man sie bei diesem System relativ einfach wieder abnehmen. Dadurch sind Batteriewechsel und eine eventuelle Neukopplung komfortabel durchzuführen. Für den Bewegunsmelder, der in unserem Starterkit enthalten ist, gibt es gleich drei verschiedene Halterungen: einen Standfuß, einen Clip für die Wandmontage und einen angewinkelten Clip, der den Sensor im 45-Grad-Winkel ausrichtet. Das ist klasse, so findet sich für jede Wohnung und jedes Haus der passende Montageort.

Einmal zusammengebaut, sehen die einzelnen Komponenten dann durchaus attraktiv und hochwertig aus. Zwar wirken vor allem Tür- und Fenstersensor aufgrund ihrer gewählten Technologie deutlich größer als die Magnetkontakte der Konkurrenz, aber sie stören nicht. Vor allem auf weißen Fensterrahmen fallen sie nicht auf. Im direkten Vergleich zu Konkurrenzprodukten wirken die Sensoren wertiger. Sie sind hervorragend verarbeitet und es sieht nicht so aus, als hätte der Hersteller am Material gespart.

Etwas nervig ist die Aufstellung der Smart-Home- beziehungsweise Alarmzentrale Base. Sie benötigt eine Internet-Verbindung per Netzwerkkabel sowie Strom über das mitgelieferte Netzteil, die Kabel werden durch Öffnungen im Gehäuse geführt. Das funkioniert aber nicht, die Basisstation steht nicht sauber auf dem Tisch. Zur Lösung legt der Hersteller eine Metallklammer samt Schrauben bei, mit der man die Kabel unten einspannt – das ist fummelig, und irgendwie schaffen es andere Hersteller ja auch, die Kabel ohne Schrauben sauber zu führen. Ein Pufferakku ist übrigens bei Gigaset ebenso wie bei Bosch nicht in der Zentrale vorhanden. Wer auch bei Stromausfall ein funktionierendes System haben möchte, muss die Alarmzentrale und den Internet-Router per externer USV mit Strom versorgen.

Die Kopplung der einzelnen Komponenten funktioniert so: Sensor näher als einen Meter an die Basisstation heranbringen, Taster an Sensor und Zentrale lange drücken, in der App bestätigen. Das hat oft, aber nicht immer reibungslos geklappt. Der Grund ist eine etwas unklare Angabe in der App: Man soll die Taste drücken, bis die LED ausgeht. Seit einem Firmware-Update vor wenigen Wochen blinkt die LED aber beim Koppeln, die App soll erst in der kommenden Woche aktualisiert werden – wenn die Anleitung dann wieder zur Software passt, ist dieser Kritikpunkt aus der Welt.

Ähnlich wie bei anderen Smart-Home-Systemen ist die Alarmanlage bei Gigaset Elements zwar elementarer, aber eben auch nur ein Bestandteil. Vorhandene Sensoren können auch für andere Aufgaben genutzt werden. So schaltet beispielsweise der Bewegungsmelder auf Wunsch auch Philips-Hue-Leuchten an oder über den Schuko-Zwischenstecker eine Stehleuchte.

Im unserem Starter-Set ist ein Bewegungsmelder enthalten, dazu gibt es zwei Fenster- und einen Türkontakt. Der Bewegungsmelder hat keinen Unterkriechschutz und soll Haustiere bis zu einem Gewicht von 25 kg ignorieren. Weil unserem Testgerät weder Hund noch Katze beilagen, konnten wir das aber nicht ausprobieren. Der Bewegungsmelder unseres Testpakets ist bereits nach wenigen Tagen wegen leerer Batterie ausgefallen. Wir vermuten, dass die Batterie bereits gebraucht war und werden das noch einige Zeit weiter beobachten.

Tür- und Fenstersensoren arbeiten, wie oben schon erwähnt, nicht mit Magnetkontakten. Im Inneren sind stattdessen diverse Sensor-Chips verbaut, die wir etwa von Smartphones her kennen: Magnetfeldsensor, Gyroskop, Beschleunigungssensor, Thermometer und Barometer. Nach dem Koppeln in der App muss man sie auf Fenster oder Türen aufkleben und dann einlernen. Dazu schließt und öffnet man das Fenster abwechselnd und bestätigt das jeweils auf dem Smartphone; der gesamte Vorgang dauert etwa zwei Minuten.

Die Idee hinter diesem Prinzip ist genial. Während Magnetkontaktsensoren nur zwei Positionen kennen, soll das Gigaset-System beispielsweise auch Schläge und Tritte gegen Türen und Fenster, Bohren, Hebeln oder Erschütterungen bemerken und kann Alarm schon dann auslösen, wenn die Tür noch geschlossen ist. Außerdem erkennen die Sensoren so, wenn sie abgenommen werden. Im scharfen Zustand des Alarmsystems fangen sie dann sofort selbst an, Alarmtöne von sich zu geben. Ist das Alarmsystem unscharf, gibt es eine entsprechende Meldung in der App, dass der Sensor neu kalibriert werden muss. Manipulierte Sensoren bleiben so nicht lange unentdeckt.

Nicht Bestandteil unseres Starter-Kits ist der neue Universalsensor. Er funktioniert nicht nur bei normalen Türen und Fenstern, sondern beispielsweise auch an Schiebe- oder Schwenkschiebetüren, an der Katzenklappe oder am Garagentor – sowohl mit Sektionaltoren als auch mit Schwingtoren. Derzeit kostet er allerdings 20 Euro mehr als die anderen Melder, daher wird er in der Praxis wohl nur in solchen Sonderfällen zum Einsatz kommen.

Außerdem gibt es noch Rauchmelder sowie Wasserstandssensor als weitere Gefahrenmelder und einen „Smart Plug“, also einen Zwischenstecker, mit dem sich Verbraucher wie eine Stehlampe schalten lassen. Mit der entsprechenden Einstellung in der App sind so auch Komfortfunktionen möglich: Der Bewegungsmelder kann nicht nur Alarm auslösen, sondern auch das Licht einschalten. Wie beim System von Bosch ist es aber auch hier nicht möglich, das Grundprinzip der Zwangsläufigkeit einzuhalten – dafür fehlt es schlicht an Aktoren und Sensoren.

Auf den ersten Blick passt die App perfekt zum System: Die ersten Schritte sind nervig. Los geht's beim Start der App zunächst mit der Registrierung eines Nutzerkontos beim Hersteller. Dass es auch ohne diesen Registrierungszwang geht, hat uns Bosch bei seinem System gezeigt. Weiter geht's mit dem Abnicken des Kleingedruckten, das hier so nervig ist, wie zu besten Zeiten von Windows-Installationen: Man muss in der App den kompletten Text mehrere Seiten lang durchscrollen, bevor man ihn abnicken kann. Danach geht's an die Eingabe von E-Mail-Adresse und Passwort, und auch das läuft nicht so ganz sauber ab. Zwar zwingt einen die App sinnvollerweise, ein sicheres Passwort zu vergeben, aber strikte Vorschriften, wie das auszusehen hat, nerven. Und wir hatten Probleme bei der Einrichtung des Kontos mit einer GMX-Adresse, wobei das wohl ein „bedauerlicher Einzelfall“ ist. Mit einer anderen Adresse war es kein Problem.

Danach folgt das ebenfalls etwas fummelige Pariring von Basis und Sensoren. Weiß man aber, wie es wirklich geht, klappt das innerhalb von Minuten. Trotzdem: Dass der Sensor beim Anlernen weniger als einen Meter von der Basisstation entfernt sein sollte, nervt vor allem bei der mitgelieferten Sirene mit 230-Volt-Stecker.

In der App gibt es dann Hinweise, wie die Sensoren zu montieren sind. Das ist hübsch gemacht und klappt, inklusive dem Kalibrieren von Tür- und Fenstermeldern, auf Anhieb. Die Erklärungen der Bosch-App sind allerdings noch deutlich ausführlicher.

Außerdem haben wir noch die im Set enthaltene Überwachungskamera aufgestellt. Die Ersteinrichtung und das Verbinden mit dem WLAN klappt mit einem iPhone ganz hervorragend, mit einem Galaxy S4 Mini war es etwas holpriger: Zur Konfiguration baut das Smartphone eine Bluetooth-Verbindung zur Kamera auf. Beim iPhone passiert das unbemerkt im Hintergrund. Beim Samsung gab es immer Fehler – so lange, bis wir neben Bluetooth auch Zugriff auf GPS zugelassen haben. Absicht ist das laut Gigaset nicht, die Position des Nutzers wird nicht gespeichert. Eventuell ist das auf eine Hardware-Eigenheit des Galaxys zurückzuführen, die Entwickler wollen das prüfen.

Ist die Einrichtung erst einmal abgeschlossen, präsentiert sich die Gigaset-App attraktiv, aufgeräumt und logisch. Die Bedienung im Alltag lässt keinerlei offene Fragen. Es gibt eine übersichtliche Startseite mit allen Sensoren auf einen Blick, dort lässt sich die Alarmanlage auch scharf und unscharf schalten. Die Kamera ist ebenfalls vorbildlich in die App integriert.

Einen ausführlichen Überblick über die Funktionen der App sowie die Einrichtung der Alarmanlage gibt's in der folgenden Bilderstrecke:

Das Schärfen und Entschärfen des Systems ist ausschließlich per Smartphone und App möglich. Eine optionale Code-Tastatur oder ein NFC-Leser ist nicht im Angebot. Das gilt es vor allem dann zu beachten, wenn auch Dritte Haus oder Wohnung betreten können sollen, beispielsweise die eigenen Eltern oder eine Reinigungskraft.

Ist die Alarmanlage scharf, führt das Ansprechen der Sensoren zum Alarm. Im konkreten Fall unseres Sets bedeutet das, dass Push-Meldungen an die registrierten Smartphones herausgehen und die Alarmsirene in der Wohnung trötet – übrigens durchaus auffällig laut.

Aufgrund der Sensor-Technik, auf die Gigaset setzt, wird der Alarm unter Umständen auch dann ausgelöst, wenn die Anlage unscharf geschaltet ist. Stellen die Sensoren Gewalteinwirkung fest, aktivieren sie die Sirene.

Wer möchte, kann optional ein kostenpflichtiges Cloud-Speicher-Paket abschließen. Zum Ausprobieren gibt es das Willkommens-Paket (3 Monate für 1,09 Euro einmalig), danach ist das Safety Package ab 99 Cent pro Monat interessant. In dem Fall speichert die Kamera kurze Szenen, wenn der Bewegungsmelder anspricht, sowie bis zu fünf Minuten Videomaterial im Alarmfall in der Cloud. Praktisch, wenn man vom Alarm nichts mitbekommt.

Genau das ist übrigens auch ein großes Problem, unter dem fast alle Smart-Home-Alarmsysteme leiden: Was macht man, wenn es anspricht? Das sollte man sich im Idealfall bereits vor dem Kauf überlegen. Aktuell gibt es bei Gigaset keine Möglichkeit, externe Sicherheitsdienstleister zu beauftragen.

Aufgrund der verwendeten Sensor-Technik finden wir die Gigaset-Lösung sehr interessant – speziell deswegen, weil sie auch dann Alarm auslösen können, wenn die Anlage eigentlich unscharf geschaltet ist.

In diesem Punkt konzentrieren wir uns aber vor allem auf IT-Sicherheitsprobleme. Zumindest auf den ersten Blick macht der Hersteller hier alles richtig. Die Kommunikation zwischen App und Base erfolgt verschlüsselt, ebenso die Übertragung zwischen Base und den einzelnen Sensoren und Aktoren. Bei der Einrichtung wird der Nutzer gezwungen, ein sicheres Passwort festzulegen. So soll das sein.

Ob es in den Untiefen der Software allerdings Sicherheitslücken oder konzeptionelle Sicherheitsprobleme gibt, können wir ohne weiteres nicht feststellen. Gut ist jedenfalls, dass die Software der Base sowie die Software der einzelnen Sensoren aktualisiert werden kann – so kann der Hersteller auf Lücken reagieren. Im Rahmen unseres Tests gab es ein Update für die Sirene.

Gigaset Elements macht vieles anders. Das geht bei der DECT-Funkübertragung los und endet bei den außergewöhnlichen Sensoren ohne Magnetkontakt. Auf Anhieb wirkt das alles erst einmal etwas erschlagend: Unglaublich viele Bestandteile im Paket, deren konkreter Sinn sich erst später erschließt. Das gleiche gilt für die Ersteinrichtung, die zunächst etwas fummelig erscheint.

Läuft das System, kann es dann aber seine Vorzüge ausspielen. Die Sensoren haben sich in der Praxis bewährt und scheinen zuverlässig zu arbeiten, allerdings haben sie auch – toi, toi, toi – keinen echten Einbruch melden müssen. Uns gefällt das Konzept, dass die Melder Öffnen von Bohren und Treten unterscheiden können. Außerdem hat sich die App nach ersten Anlaufschwierigkeiten als extrem übersichtlich und sympatisch in unser Herz gebrannt.

Auch das Preis-Leistungsverhältnis erscheint uns stimmig. Eine unverbindliche Preisempfehlung von 350 Euro inklusive drei Öffnungsmeldern, Bewegungsmelder und IP-Kamera – das reicht für eine normale Wohnung aus.

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Vergleichstest: 7 Wireless Charging Pads für das iPhone X

Der Akku des iPhone X lädt drahtlos Statt das Lightning-Kabel einzustecken, wird das Telefon auf eine Fläche gelegt und kabellos über Induktionstechnologie mit Strom versorgt, ähnlich wie bei elektrischen Zahnbürsten. In diesem Vergleichstest haben wir uns 7 Wireless Charging Pads angeschaut. Gibt es Unterschiede, und wenn ja welche? Dass teuer nicht immer besser sein muss, zeigt das Ergebnis dieses Tests.

Bei fünf von insgesamt sieben Ladeschalen ist der Lieferumfang identisch: drahtlose Matte plus ein rund ein Meter langes Ladekabel mit dem Stecker Micro-USB. Ein kleines Netzgerät zum Verbinden mit dem Kabel ist übrigens nicht dabei, das muss entweder separat gekauft werden oder man nimmt das, welches beim iPhone dabei ist.

Die höherpreisigen Markengeräte Boost Up von Belkin und Wireless Charge Base von Mophie speisen den Strom direkt über ein eigenes Netzgerät mit einem 1,5 Meter langen Kabel. Auch auffällig: Das Verpackungsdesign ist hochwertiger und entspricht eher dem klinisch-weißen Geschmack von Apple. Kein Wunder, denn Belkins und Mophies Wireless Charging Pads werden auch im Apple Store prominent als Musterlösung für das iPhone präsentiert.

Alle sieben Ladestationen sind CE-zertifiziert und entsprechen den RoHS-Richtlinie. Die Verarbeitung sowie die Isolierung der Gehäuse sind mehr als ausreichend umgesetzt. Darüber hinaus punkten alle mit einer Anti-Rutsch-Unterseite, die gerade auf glatten Oberflächen wie Holz oder Glas notwendig ist. Lediglich beim Choetech Wireless Charger und dem Anker PowerPort Wireless Charger ist die gummierte Fläche unzureichend, damit nicht rutschfest genug. Das liegt jedoch am Gehäusedesign, das im Vergleich zu den anderen Wireless-Ladestationen kleiner und kompakter ist. Doch auch die Fläche, auf der das iPhone abgelegt wird, ist zusätzlich mit rutschfestem Material beschaffen. Das hilft gegen unerwünschte Kratzer. Außerdem rutscht das Telefon nicht hin oder her.

Die Form der Wireless Charger ist unterschiedlich. Eine funktionale Beeinträchtigung gibt es dadurch nicht, viel mehr ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks. Im Vergleichstest haben wir runde und rechteckige Stationen. Bei den Produkten PowerPort Wireless 5 Stand sowie Fast Wireless Charger steht das iPhone vertikal oder horizontal, was ideal zum Wahrnehmen von eingehenden Benachrichtigen respektive zum Schauen von Videos ist. Mit zwei eingebauten Spulen wird das Telefon immer aufgeladen – egal wie es steht.

Im Prinzip ist der Aufbau einer drahtlosen Ladestation keine Raketenwissenschaft. Deshalb ist die technische Ausstattung auch nicht großartig unterschiedlich. Der Ladestandard ist Qi, dementsprechend funktionieren auch andere Smartphones, wie das Galaxy Note 8 (Testbericht) oder das LG V30 (Testbericht). Die zwei Produkte von Belkin und Mophie wurde in engerer Zusammenarbeit mit Apple entwickelt. So zeigt beispielsweise die Boost-Up-Ladestation mit einer Grün leuchtenden LED, ob das iPhone auch tatsächlich richtig ausgerichtet ist. Anderenfalls leuchtet das kleine Licht gelb. Apropos: Alle Ladestationen verfügen über eine kleine LED, die dem Nutzer in erster Linie signalisiert, dass der Ladeprozess läuft.

Im Gegensatz zum Galaxy S8 (Testbericht) oder dem Galaxy Note 8 besitzen die neuen iPhones keine schnelle Drahtlos-Lade-Technik. Das Laden mit den sieben Stationen im Test erzielt bis auf wenige Minuten Abweichung immer ein ähnliches Ergebnis.

Die Ladestationen sind durchgehend mit dem Netz verbunden und verbrauchen elektrischen Strom. Im Ruhezustand machen Belkin und Mophie mit Extremwerten wie 0,8 Watt auf sich aufmerksam. Bei dem Rest ist es lediglich der spezifische Widerstand, der von der Beschaffenheit des Kabels abhängig ist (Länge, Durchmesser und Material).

Beim Anker PowerPort Wireless Charger und dem Choetech Wireless Charger ist uns während des Ladens eine leichte Hitzeentwicklung auf bis zu 39 Grad aufgefallen. Ein Nachteil ist das nicht, doch die anderen Stationen sind hier „cool“ geblieben.

Sieben Ladestationen und eine Entscheidung: Welches Wireless Charging Pad soll man kaufen? Will man das Smartphone zuhause aufladen, ist eine flache Ladestation ideal, da man das Gerät über Nacht hinlegen kann. Wird das iPhone in einer produktiven Umgebung aufgeladen, zum Beispiel am Computer im Büro, sind die Halte-Ladestationen gar nicht verkehrt. Gerade beim Tippen auf der Tastatur kann man schnell einen Blick auf das aufleuchtende Display werfen und Nachrichten ablesen.

Trotz einer dickeren Schutzhülle um das iPhone X (Testbericht) hat das drahtlose Laden mit allen 7 Produkten hervorragend funktioniert. Der Preis für Belkin und Mophie mit fast 60 Euro wird der Kernfunktionalität deshalb nicht gerecht. Was spricht also dann für die von Apple empfohlenen Ladestationen? Nichts! Günstige Produkte von Anker oder Choetech reichen vollkommen aus. Unsere erste Wahl ist das Anker PowerPort Wireless 5 Pad für gute 20 Euro. Es ist schlicht, gut verarbeitet und ideal für das Zuhause. Viel falsch kann man da nicht machen.

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  • Kaufberatung: Welche Hülle für Apple iPhone 8 kaufen?

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Xbox Game Pass: Bald auch mit allen noch kommenden Microsoft Studios-Titeln

Gegen Mitte des letzten Jahres ging es los mit dem Dienst „Xbox Game Pass“, einer Art Spiele-Flatrate für eine Menge ausgesuchter Xbox-Titel mit Abo-Modell. Hierzulande kostet das Ganze 9,99 € im Monat und ergänzt die bereits vorhandene Programme „Xbox Live Gold“ und „Games with Gold“. So wie Microsoft berichtet, wurde der Game Pass wohl mit großem Ansturm angenommen und erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. „Zeit für was Neues“ dachte man sich wohl nun und kündigt den Ausbau der Plattform an.

Dabei geht es beim Ausbau aber nicht um mehr Ressourcen oder eine neue Oberfläche. Ab demnächst sollen alle für die Xbox One erscheinenden exklusiven Games der Microsoft Studios zeitgleich mit ihrem Release auch für Nutzer des Xbox Game Pass verfügbar werden. Als Beispiel führt man „Sea of Thieves“ an, welches am 20. März dieses Jahres erscheinen soll. Doch auch „State of Decay 2“ oder „Crackdown 3“ gehören dann dazu, genauso wie alle noch unangekündigten Nachfolger der Halo-, Forza- oder Gears of War-Reihe.

Ebenso arbeite Microsoft momentan unter anderem mit seinem Partner GameStop daran, noch andere Abo-Modelle anbieten zu können. So soll dort ab dem 20. März 2018 dann auch ein 6-monatiges Abo des Game Pass zur Verfügung stehen, welches in den USA für 59,99 $ angeboten werden soll. Hierzulande wird der Preis dann vermutlich bei ebenso 59,99 € liegen.

(via Xbox Wire)

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