Tech

China-Kracher: Smartphone-Hersteller aus China holen auf

Hersteller von Smartphones waren lange Zeit erfolgsverwöhnt – doch zehn Jahre nach dem Markstart von Apples iPhone ist das explosive Wachstum vorbei. Der weltweite Markt für mobile Endgeräte stagniert nach Prognosen der Marktforscher von Gartner. Steigende Verkaufszahlen bei Smartphones gibt es demnach allenfalls in den aufstrebenden Ländern, vor allem in Asien.

Samsung und Apple sind mit Anteilen von 19,2 und 11,5 Prozent weiter die Marktführer, aber neue Rivalen rücken auf. Huawei etwa liegt laut Gartner keine drei Prozentpunkte mehr hinter Apple als Nummer zwei. Und auf der Technik-Messe CES kündigte der chinesische Anbieter bereits an, in „absehbarer Zeit“ Apple überholen zu wollen.

Unter den fünf größten Anbietern listet Gartner inzwischen drei Hersteller aus China. Sie profitieren vor allem von der starken Nachfrage im Heimatland, die bislang das Wachstum maßgeblich angetrieben hat. Die Verkäufe legten laut Gartner dort um 12,4 Prozent zu – und füllen die Kassen von Huawei, Oppo und BBK Communication kräftig.

Die Verkäufe von Samsung und Apples iPhone gingen in den vergangenen Quartalen zurück. Dass sich Apple traditionell auf das Premium-Segment beschränkt, beschert dem Unternehmen immerhin weiter die höchsten Gewinne im Markt. Samsung dagegen hatte sich das Premium-Geschäft zuletzt durch die brandgefährlichen Akkus beim Galaxy Note 7 selbst verhagelt.

Read More »

Panasonic bringt neuen OLED-TV EZW1004 auf der CES 2017

Panasonic ging auf der CES 2017 etwas seltsam vor: Auf der Pressekonferenz war ich leider nicht anwesend, da ich nach dem direkt vorangegangenen Event von LG schlichtweg menschlichen Bedürfnissen frönen musste: Ich hatte extremen Hunger. Der Kollege Dominik Jahn von 4KFilme.de war allerdings so freundlich mir sein Resümee zukommen zu lassen. Jenes fiel recht resigniert aus: Auf der Pressekonferenz hantierte Panasonic offenbar mit Akkus und Kameras, erwähnte seinen neuen OLED-TV EZW-1004 aber nur am Rande. Das zeigt, wie abgeschlagen sich der Hersteller offenbar bereits selbst auf dem Markt für Fernseher sieht.

Gerade da ich selbst noch einen Panasonic Viera TX-P65VT50E besitze, also einen wunderbaren High-End-Plasma, bedauere ich subjektiv, dass Panasonic im TV-Markt mittlerweile nur noch eine Randerscheinung ist. Man bemerkte dieses Selbstverständnis auch auf der CES 2017: Der durchaus große Messestand war vollgestopft mit Smart-Car-Geschichten und Kameras, widmete den Fernsehern und Ultra HD Blu-ray Playern aber eher eine unscheinbare Nische. Dabei hat auch Panasonic neben LG und Sony einen neuen OLED-Fernseher in Las Vegas enthüllt. Der Nachfolger des TX-65EZW1004 trägt die Bezeichnung EZW1004 und nutzt den neuen Prozessor Studio Colour HCX2. Klar, dass der TV neben einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten auch HDR10 unterstützt.

Für die Lautsprecher bzw. die Audiowiedergabe hat Panasonic mit Technics zusammengearbeitet, denn jene sollen das Soundsystem des TVs optimiert haben. Im direkten Vergleich mit der Vorgängergeneration soll der neue EZW1004 eine höhere Helligkeit erreichen, nämlich bis zu 800 Nits. Laut Panasonic entspreche das gegenüber dem TX-65EZW1004 nahezu einer Verdopplung. Des Weiteren erreiche das Panel eine Darstellung von nahezu 100 % des DCI-Farbspektrums. Durch den marketingwirksam bezeichneten „Absolute Black Filter“ sollen die Abstufungen beim Schwarz zudem noch nuancierter werden. Hier will Panasonic dann auch seine Erfahrungswerte mit Plasmas einfließen lassen.

Zur weiteren Ausstattung des TVs zählen ein Quattro-Tuner mit Twin-Konzept und zwei CI-Slots, DVB-T2-HD-Unterstützung. Außerdem ist der Fernseher auch zu dem für TV-Übertragungen wichtigen HLG alias Hybrid Log Gamma kompatibel – das erlaubt eben in Zukunft HDR bei TV-Übertragungen einzubinden. Über die neue Oberfläche My Home Screen 2.0 lassen sich beispielsweise Amazon Prime Video, Netflix und YouTube verwenden. Seinen Media Player hat Panasonic für den EZW1004 entsprechend auch überarbeitet. Er unterstützt nun 4K mit HDR 10 sowie HLG. Im Handel soll der neue OLED von Panasonic ab Juni 2017 erhältlich sein. Leider nennt der japanische Hersteller aber noch keine Preisempfehlung. Hier muss man also noch die nächsten Wochen und Monate abwarten.

Read More »

Tams Retro-Show: Samsung Omnia 7 mit Windows Phone 7

Damals waren die Hoffnungen bei Microsoft noch groß: Mit Windows Phone 7 sollten die Unzulänglichkeiten der angestaubten Windows-Mobile-Generationen der Vergangenheit angehören – und Redmond wollte endlich zu den Konkurrenten Android und iOS aufschließen.

Entsprechend groß waren damals die Hoffnungen bei den ersten Geräten, und ganz besonders beim Samsung Omnia 7, dass das erste Windows-Phone-7-Device für den europäischen Markt war. Die Hardware war zum Erscheinen im Winter 2010 auf dem Stand der Technik, unter anderem mit einem 4,0 Zoll großen Super-AMOLED-Display und einem 1 GHz schnellen QDS-8250-Prozessor von Qualcomm.

Mit welchen Besonderheiten das Telefon ausgestattet war und wie es sich in der Praxis geschlagen hat, verrät Euch Tam Hanna im folgenden Video. Viel Spaß!

Weitere Ausgaben mit Rückblicken auf längst vergessene Geräte findet Ihr auf unserer
Themenseite von Tams Retro-Show.

 

Top 10: Tech-Gadgets mit furchtbaren Namen – BestFacts

Es könnte doch so einfach sein. Google Nexus oder Pixel, Apple iPhone. Eindeutige, einprägsame Namen für eindeutige Produkte.
Aber nicht jeder Hersteller tut sich leicht damit, einen Namen zu finden – muss er doch schützenswert sein und in vielen verschiedenen Sprachen funktionieren. Besonders Auto-Hersteller greifen dabei gerne mal ins Klo: Das zeigt etwa Audi mit dem e-Tron. Klingt bei uns fancy, in Frankreich heißt etron aber schlicht: Kothaufen. Und Mitsubishi liegt mit dem Pajero auch nicht besser – den das heißt in der Gegend um Chile und Argentinien, nun ja, „Zipfelklatscher“ – also Wichser. Nur Auto-Hersteller? Mitnichten! Im Folgenden zeigen wir Euch unsere Top-10 der größten Namens-Blamagen bei Tech-Gadgets.

Flyt 16: Drohne statt Jetpack

Am Ende eines Jahres sieht man ja immer noch mal nach, was eigentlich alles so an Fortschritt ging. Und auch wenn wir gelegentlich denken, ach, Kriechtempo, auf das Jetpack in allen Varianten ist eigentlich immer Verlass. Deshalb wollen wir diese Drohne auch nicht unerwähnt lassen, obwohl sie schon eine Weile ihre Kreise zieht.

Flyt Aerospace will mit Flyt 16 den Beweis antreten, dass man Drohnen auch für etwas anders als Kameras, Pakete und Bomben einsetzen kann und macht sich dran, mit dem üblichen überdimensionierten Multi-Quadcopter Personen zu befördern. Das sieht bequem aus und soll bislang schon immerhin 10 Minuten Flugzeit hinbekommen. Allerdings nur knapp über dem Boden. Sicherer als so manche Lösung dieser Art, die wir in den letzten Jahren gesehen haben, scheint es aber.

Wie man eine vernünftige Batterielaufzeit hin bekommt dürfte aber auch bei dieser Technologie eins der Hauptprobleme für eine Realisierung sein, abgesehen vielleicht davon, dass man Drohnen so schnell auch nicht in den Verkehr einsortiert bekommt.

Zumindest scheint Flyt 16 ein weiterer Beweis dafür, dass mit einer radikal neuen Batterie-Generation massenweise Technologien plötzlich zu Realität werden könnten.

Uso de cookies

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.plugin cookies

Beaktiv @ 2016