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Hudley: Head-up-Displays für alle! #Crowdfunding #Startups

Hudley: HUD für alle!

HUDs waren mal eine tolle Sache im Flougzeug-Cockpit – heute kann sie sich jeder ins Auto holen. Hudley gehört dabei zu den günstigen Lösungen und verspricht dank einer besonderen Projektionstechnik ein besonders scharfes Bild – das Bild wird vom Projektor hinter dem Rückspiegel nicht direkt auf die Windschutzscheibe geworfen, sondern zuerst auf einen so genannten Hudly Glass Combiner.

Die virtuelle Bildgröße, die dabei entsteht, soll 10,8 Zoll betragen; scheinbar ist der Bildschirm in einer Entfernung von ca. zwei Metern zu sehen.

Das könnte für Fahrer interessant sein, die ohnehin schon ihr Smartphone zum Navigieren verwenden, aber vielleicht nicht mit der Bildqualität zufrieden sind – und für alle, die beim Fahren zwar nicht zum Smartphone greifen, aber trotzdem mit der WElt da draußen verbunden sein möchten.

Hudley in der Details-Kurzübersicht:

  • Was? Ein HUD (Heads-Up Display), mit dem sich Content vom Smartphone auf der Windschutzscheibe anzeigen lässt.
  • Für wen? Für Leute, die auch beim Autofahren das Display ihres Smartphones im Auge haben wollen.
  • Wie teuer? Ab 199 Dollar.
  • Wann kommt’s? Januar 2017 .
  • Ist der Anbieter seriös? Erste Kampagne, LinekdIn-verifiziert.
  • Gibt’s schon lesenswerte Kommentare zum Projekt? Nein.

+ Link: indiegogo.com/hudly-a-heads-up-display-for-all-cars-phones

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Yahoo erstellte heimlich Tool, damit Geheimdienste E-Mails überwachen können

Es ist eine Weile her, dass Yahoo auch einmal mit positiven Schlagzeilen in der Presse war. Das Internet-Urgestein machte zuletzt durch einen Hack auf sich aufmerksam, Daten von 500 Millionen Nutzern kamen dem Unternehmen abhanden. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, scheint Yahoo auch in den E-Mails seiner Nutzer herumgeschnüffelt zu haben. Oder besser gesagt Yahoo hat herumschnüffeln lassen. Denn das legt ein Bericht von Reuters nahe. Gescannt wurden alle E-Mails von Nutzern, gesucht wurde ein bestimmtes „set of characters“. Yahoo entwickelte auf Anfrage von Geheimdiensten ein Tool, das E-Mails entsprechend durchsuchbar und auch von den Geheimdiensten (FBI oder NSA) abrufbar waren.

Es ist nicht neu, dass US-Internet- und Kommunikationsfirmen Kundendaten an Geheimdienste weitergeben, aber erstmals wurde eine solche Überwachung in Echtzeit (gescannt werden alle verschickten und empfnagenen E-Mails) öffentlich bekannt. Was sicher nicht im Sinne von Yahoo liegt. Dort wurde das erstellte Tool so geheim gehalten, dass nicht einmal der Sicherheitschef, damals Alex Stamos, darüber Bescheid wusste. Als Konsequenz verließ er 2015 Yahoo und ist seitdem bei Facebook tätig.

Zwar wurde das Tool wohl auf einer rechtlichen Grundlage geschaffen, aber Experten sind der Meinung, Yahoo hätte dagegen kämpfen müssen, da eine solche breite Überwachung in keinem Verhältnis steht. Dass Unternehmen Daten herausgeben müssen, wenn es das Gesetz fordert, ist logisch und nachvollziehbar, aber hier geht es ja nicht um einen konkreten Fall, sondern um eine generelle Überwachung aller E-Mails auf bestimmte Aktivitäten.

Entdeckt wurde diese Überwachung übrigens vom Yahoo-Sicherheitsteam, bereits kurz nachdem es aktiv war. Das Sicherheitsteam kannte das Tool nicht und ging anfangs von einem Hack aus. Als Sicherheitschef Stamos dann herausfand, dass das Tool von Marissa Mayer genehmigt wurde, kündigte er seinen Posten. Ein solches Tool riskiere die Sicherheit der Nutzer. Und er war wohl ein wenig angefressen, dass er bei der Entscheidung darüber nicht mit einbezogen wurde.

Auch wurde das Tool nicht vom Sicherheitsteam erstellt, sondern von den Leuten, die für den Bereich E-Mail verantwortlich sind, so rein programmiertechnisch. Alles sehr undurchsichtig und eigentlich kaum vorstellbar, dass so etwas in einem Unternehmen mit Yahoos Größe heimlich vonstatten gehen kann. Das Ganze wirft natürlich kein gutes Licht auf Yahoo. Bleibt abzuwarten, ob die News der letzten Wochen einen Einfluss auf die Übernahme durch Verizon haben werden.

 

YouTube Go: Google entwickelt „offline first“-App für Indien

YouTube ist nicht nur bei uns beliebt, sondern auch in Ländern, die keine so gute Netzabdeckung haben wie wir. In Indien zum Beispiel, wo der Smartphonemarkt boomt und viele Menschen das Smartphone als Hauptzugang für das Internet nutzen. 2G-Netze sind dort noch Standard, das passt natürlich nicht so wirklich mit Daten-intensiven Diensten wie YouTube zusammen. Google versucht seit einigen Jahren, die YouTube-Nutzung für diese Nutzer angenehmer zu gestalten, vor zwei Jahren wurden Offline-Videos eingeführt. Unabhängig von der aktuell verfügbaren Internetverbindung konnten so Inhalte betrachtet werden.

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Das ist Google (und den Nutzern) aber nicht genug, es soll noch besser werden. Aus diesem Grund wurde YouTube Go entwickelt, eine App, die nicht nur den „Mobile first“-Ansatz verfolgt, sondern sogar nach dem „Offline first“- Mantra gestaltet ist. Voraussichtlich wird die App nur für Indien und eventuell andere Länder mit schlechter Mobilfunkversorgung veröffentlicht, zumindest in Indien kann man sich bereits für sie registrieren.

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Die Hauptfunktionen, die die Nutzung verbessern sollen, sehen wie folgt aus:

– Auf dem Homescreen lassen sich Videos anzeigen, die in der Umgebung gerade populär sind oder trenden. Das Auffinden neuer, interessanter Inhalte soll so vereinfacht werden.

– Für jedes Video ist eine Vorschau verfügbar. Auf diese Weise kann man sich per Tap auf ein Thumbnail eines Videos bereits einen Eindruck vom Inhalt verschaffen, bevor man es abspielt oder herunterlädt. Spart im Zweifelsfall eine Menge Daten, die transportiert werden müssen.

– Die Auswahl der Auflösung, die vor dem Download oder Stream festgelegt werden kann, spart ebenfalls Daten, wenn man sich für die richtige Einstellung entscheidet.

– Ein direktes Weiterleiten von Videos an Nutzer in der Umgebung ist ebenfalls möglich. Völlig offline lassen sich auf diese Weise Videos mit anderen Nutzern der YouTube Go-App teilen.

Wie bereits erwähnt, erst einmal nur in Indien und dort auch noch nicht sofort. Immerhin kann man sich mit seiner Telefonnummer registrieren und bekommt dann mitgeteilt, wenn die App verfügbar ist. Ich bin mir sicher, dass so eine App auch in anderen Ländern Nutzer finden würde, insofern vielleicht etwas schade, dass die App nicht großflächig verteilt wird.

So sieht das Google Pixel nebst UI aus (Update: Pixel XL)

Ein Pressebild des kommenden Google-Neulings Pixel (nicht Pixel XL) wurde von der Website Venturebeat geleaked. Auf diesem ist nun endlich auch einmal die vermeintlich neue Oberfläche des Betriebssystems zu sehen. Weniger überraschend: der verwendete Pixel Launcher, den dank Leak mittlerweile wohl bereits so einige Nutzer auf ihren Geräten verwenden dürften. Aber zu sehen sind auch die von uns bereits schon einmal thematisierten runden Icons, die der Oberfläche einen gewöhnungsbedürftigen, neuen Look verpassen. Entwickler von Icon Packs und Launchern dürften bereits erste Notizen machen für kommende Updates machen.

 

Ob die runden Icons nun wie vermutet nur den Pixel-Geräten zur Verfügung stehen oder ob es sich um eine optionale Design-Entscheidung innerhalb des Launchers handelt, darf weiter spekuliert werden.

google-pixel-leakPersönlich finde ich die Optik keineswegs hässlich oder unpassend, Google möchte eben nicht auf alten Entscheidungen sitzen bleiben, sondern „neue“ Impulse setzen – gut so. Der eine oder andere hat es sicher aber auch schon bemerkt: auch die Navigationsleiste am unteren Displayrand ist neu. Aus Betaversionen verschiedener Hersteller und auch der finalen 7.0 sind wir bereits die neuen, gefüllten weißen Icons gewöhnt. Allerdings hat sich im Leak-Bild der Homebutton noch ein wenig verändert.

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Den üblichen weißen Dot umfasst nun noch ein zusätzlicher weißer Ring, eventuell um ihn als Button mit mehreren Funktionen (Now On Tap, etc.) zu markieren. Auch hier ist noch nicht klar, ob der Homebutton in dem Design nun generell für alle Geräte mit 7.1 werden wird oder ob es sich hier ebenso um eine reine „Pixel-Nummer“ handelt. Spätestens am vierten Oktober sollten wir mehr wissen.

(Update: 27.9, 21:45 Uhr: Und noch einmal das Pixel XL):

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Weihnachten: Ohne 3D-Drucker fürs Kinderzimmer

Eigentlich wollte Mattel zu Weihnachten einen kindgerechten 3D-Druckerbringen, den ThingMaker 3D, der per Smartphone gesteuert bunte Plastikfigürchen ins Kinderzimmer zaubern sollte – bei einem angepeilten Preis von 300 Dollar beileibe kein Schnäppchen, aber eine vielversprechende Ausweitung der 3D-Druck-Zone. Aber daraus wird dann erst mal nichts, wie der Spielzeughersteller jetzt bekannt gab: Man sei noch nicht so richtig zufrieden mit dem Nutzererlebnis und verschiebt daherden Starttermin für den ThingMaker 3D um ein Jahr auf Ende 2017.

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