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Samsung HW-K950: die Soundbar mit Dolby Atmos ausprobiert 4k

Nachdem ich mich dem Heimkinotraum KS9590 gewidmet habe, wollte ich mir auch mal was in Richtung entsprechendem Sound auf die Ohren geben. Das Problem: Der KS9590 ist nach dem Test zurück an Samsung gegangen und mein Wohnzimmer ist auch partout nicht für Samsungs Sound-Prunkstück geeignet, die Samsung HW-K950 Soundbar mit Dolby Atmos.

Perfekt also, dass Samsung ein kleines Presse-Stelldichein zu der Soundbar im Kölner Hyatt veranstaltet hat – die Gelegenheit für mich, Atmos mal in Ruhe und nicht im üblichen Messe-Zirkus zu genießen.

Die erste Frage ist natürlich, was Dolby Atmos überhaupt ist. Dem ein oder anderen wird Dolby Atmos vielleicht schon mal im Kino aufgefallen sein. Statt herkömmlichen Surround-Sound wird der Ton nicht nur von den Seiten, sondern auch der kompletten Decke abgespielt, sodass man je nach Inhalt einen „3D-Sound“ erreicht. Im Gespräch mit Maria Mahler von Samsung Electronics Deutschland,  Stefan Kramper, Sales Director GSA bei Dolby Laboratories und dort verantwortlich für DACH, Nordics und Osteuropa, Holger Lehmann, Mischtonmeister – Gründer & Geschäftsführer u.a. von Rotor Film Babelsberg, Europas größtem Dolby Atmos Studio und Sascha Köllnreitner, Regisseur – u.a. bekannt für den ersten Dokumentarfilm mit Dolby Atmos wurden dann die technischen Details erläutert und es gab eine Blick hinter die Soundkulisse, denn: einfach den Sound aufnehmen ist für das Kino bei Dolby Atmos eher nicht der Fall.

Maria MahlerStefan Kramper, Holger Lehmann, und Sascha Köllnreitner (von rechts aus)

Zwar kann man sich etwa in der Premier League schon ein Spiel pro Spieltag in Dolby Atmos anschauen, in der Regel müssen aber Toningenieure ran, die hier viel nach vertonen und inszenieren. Die Idee ist, dass zum einen der Ton eine neue Ebene bekommt, zum anderen aber auch Objekte innerhalb des Tons x-,y- und z-Koordinaten bekommen und so für das menschliche Ohr lokalisiert werden können. Im Kino wird das gerne über Systeme mit 64 Lautsprechern und mehr realisiert – das wiederum wird in den heimischen vier Wänden schwierig, dazu käme neben der Installation ein entsprechender AV-Receiver, die Anschaffungs- und Installationskosten sind hierfür entsprechend hoch. Außerdem: Wenn ich zu meiner Freundin gehen und vorschlagen würde, doch jetzt mal die Wände für ein paar Boxen aufzureißen, würde das – unabhängig ob Mietwohnung oder nicht – schwierig 😉

Der Ansatz Samsungs mit der HW-K950 ist daher ein anderer: Dolby Atmos ohne Probleme bei der Installation einfach in das Heimkino bringen. Hierfür setzt die Soundbar selber auf neun nach vorne gerichtete Lautsprecher (für jeweils Höhen, Mitten und Tiefen nach links, rechts und mitte) plus zwei zusätzliche Lautsprecher die in einem gewissen Winkel nach oben gerichtet sind.

Dazu kommen zwei Satelliten hinter den Zuhörer, die ebenfalls direkt und nach oben den Sound abspielen. Ein Subwoofer vervollständigt das System.

Das hat so mehrere Vorteile: auf der Hand liegt, dass über die 500 Watt RMS insgesamt der Ton sehr ordentlich ist. Die nach oben gerichteten Lautsprecher schicken den Ton dann an die Decke, welche diesen wiederum an den Zuhörer von oben abstrahlt. Hierfür wäre es jetzt bei mir mit den Dachschrägen absolut suboptimal gewesen, bei herkömmlichen Decken zwischen 2,9 und 4 Metern Höhe aber optimal. Das Soundergebnis ist ein absolutes Erlebnis. In verschiedenen Demos kann man die Regentropfen um sich herum hören, den Helikopter am Himmel mit den Ohren orten und die Boeing 747 bei der Landung dicht über dem Kopf verfolgen.

In Aktion konnte man sich bei Samsung „Everest“ und „Mad Max – Fury Road“ anschauen. Die Unterschiede liegen hier an den Filmen selber. Bei Everest kam besonders zu tragen, was Sascha Köllnreitner für die eigene Dokumentation vorher bereits erklärt hatte: Dolby Atmos bietet hier eine sehr gute Möglichkeit, die Szenerie und Atmosphäre so auch über den Ton zu kreieren und definieren, dass der Zuschauer noch mehr in den Film eintauchen kann. Wie sehr dabei der Ton entscheidend ist, habe ich allerdings erst gemerkt, als dieser bei manchen Szenen von Everest komplett verstummt ist. Dann merkt man erstmal wie viel man hört und wie sehr dies einen in den Film eintauchen lässt. Bei Mad Max wiederum ist besonders in den Action-Szenen der Ton auf Dolby Atmos gemischt, sodass man hier Explosionen und Schrapnelle mit dem Ohr orten kann. Was mich dabei freute: Es ist nicht aufdringlich und künstlich, wie dies bei dem ganzen 3D-Kino sonst gerne der Fall war. Dolby Atmos unterstreicht vielmehr den Film als solches. Wenn man die kleinen Glöckchen im Himalaja bei „Everest“ im Rücken über einem hört, dann baut dies eine Kulisse weiter auf und wirkt nicht gekünstelt.

Videolink

Fazit: es funktioniert erstaunlich gut und einfach. Die Samsung HW-K950 kommuniziert drahtlos mit den Satelliten und dem Subwoofer, einfach alles aufgestellt, an den Strom angeschlossen – fertig. Für das Video hatte ich ein wenig umgeräumt und war erstaunt, dass nur der Stecker wieder in die Steckdose musste und quasi sofort alles fertig verbunden war. Receiver oder Blu-Ray-Player müssen den Weg noch über die Soundbar via HDMI gehen, ansonsten funktioniert alles herrlich einfach und kabellos. Das Sounderlebnis ist natürlich abhängig vom Material. Im Fernseh-Alltag wird man Dolby Atmos dabei wohl kaum finden, viel mehr wird man hierfür auf entsprechende Blu-Rays oder Streaming-Angebote setzen müssen. Bei bestimmten Demos (Helikopter, Boeing 747) ist das Ergebnis absolut beeindruckend, bei Filmen sorgt es dagegen nicht ganz so pointiert für den Wow-Effekt, sondern zieht einen mehr in die Handlung und Atmosphäre des Films. Für 1.499 Euro UVP (mit den beiden Satelliten, 1.299 Euro ohne) sicherlich keine günstige Anschaffung – das ist Dolby Atmos aber derzeit nie und gemessen an der Qualität dürften Audiophile hier sicherlich hellhörig werden.

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Google verteilt Android 7.1.2 Nougat Beta, Nexus 6 und Nexus 9 fallen aus Update-Zyklus

Während Smartphone-Hersteller aktuell stolz wie Bolle darauf sind, dass sie Android 7.0 Nougat für ältere Geräte verfügbar machen, ist Google schon längst eine Nummer weiter. Android 7.1.2 ist als Beta für Entwickler und registrierte Beta-Nutzer für einige Geräte verfügbar. Interessant sind dabei aber auch die Geräte, die die Beta nicht erhalten. So das Nexus 6 und das Nexus 9. Beide erhielten noch Android 7.1.1, Android 7.1.2 wird es dann wohl nicht mehr offiziell geben. Denn wie Google mitteilt, ist eine finale Version von Android 7.1.2 für die Geräte Pixel, Pixel XL, Nexus 5X, Nexus 6P, Nexus Player und Pixel C geplant.

Wer ein unterstütztes Gerät nutzt, kann dieses einfach für das Beta-Programm registrieren, neue Beta-Updates kommen das OTA und können installiert werden wie jedes andere Update auch. Für das Beta-Programm könnt Ihr Euch auf dieser Seite anmelden, falls nicht schon geschehen. Das Update soll dann laut Google in den nächsten Tagen bei Euch aufschlagen. Alternativ kann man die neue Android-Version auch manuell flashen, die Downloads dazu gibt es hier.

 

Razer kauft Nextbit

Das neue Jahr hat die nächste Übernahme in der Tech-Showbranche. Zwei Namen, die unsere Leser sicherlich kennen, gehören ab nun zusammen. Razer hat Nextbit gekauft. Razer ist das 1998 gegründete Unternehmen, welches sich anfangs auf Computerzubehör eingeschossen hat, welches sich speziell an Spieler richtet. Mittlerweile hat man das Feld der verfügbaren Hardware immens erweitert, zudem in der Vergangenheit den einen oder anderen Zukauf getätigt – beispielsweise THX und OUYA.

Nun der nächste Einkauf namens Nextbit. Kennen die Leser als Hersteller des Smartphones Robin, welches via Crowdfunding finanziert wurde. Im September 2015 startete die Kampagne auf Kickstarter und die Besonderheit war, dass sich das Nextbit Robin als „Cloud-first“-Smartphone bezeichnete, da es Daten bei langer Nichtnutzung zur Speicherung in die Cloud schob, um lokal Platz zu schaffen.

Nun also der Kauf. Einen Preis nannte man bei Nextbit nicht. Man spricht davon, dass Nextbit als unabhängige Abteilung eigenständig bleiben soll, fokussiert auf „unique mobile design and experiences“. Ob Razer uns irgendwann dann auch mit Smartphones beglückt? Möglich. Und dann sicherlich interessant.

Was mit dem Robin passiert? Die Verkäufe der Geräte und des Zubehörs sind eingestellt, doch der Support läuft weiter. Garantie wird es für weitere sechs Monate geben, Software-Update inklusive Patches bis Februar 2018.

 

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Google Drive erhält Direktverknüpfung zu Office-Vorlagen

Neuerungen gibt es in den nächsten Tagen für Nutzer von Google Drive, die bislang auf Vorlagen für Rechnungen, Lebensläufe oder andere Gebiete zugriffen. Vorlagen gibt es für Googles Office-Angebot zahlreich, nur wird es aus Google Drive heraus nun einfacher, diese auch zu nutzen. Statt erst Docs, Tabellen oder Präsentationen aufzurufen und dann ein neues Dokument aus einer Vorlage zu erstellen, wird man künftig direkt aus Drive auf die Vorlagen zugreifen können. Das sollte für einen geschmeidigeren Workflow sorgen, falls man diesen nicht schon entsprechend angepasst hat.

Was allerdings etwas komisch ist: Auf der Seite mit den Vorlagen ist zu lesen, dass es die Galerie Anfang 2017 eingestellt wird und drive.google.com/templates dann nicht mehr erreichbar sein wird. Allerdings wird diese auch als Zieladresse für die neue Möglichkeit der Template-Nutzung angegeben. Vielleicht wird durch die Umstellung aber auch nur alles integrierter und man wählt die Template dann anders aus.

Noch ist die neue Funktion nicht für alle verfügbar, das soll in den nächsten Wochen passieren. Für Vielnutzer von Vorlagen über Googles Office-Angebot eine ganz praktische Neuerung, spart sie eventuell ein paar Klicks bis man loslegen kann.

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Gadget der Woche 104: Externer Akku mit IP65-Zertifizierung

USB-Ladegeräte für unterwegs gibt es unzählige auf dem Markt. Die Besonderheit des Outdoor Chargers von PNY ist seine IP65-Zertifizierung: Das Gadget ist gegen Schmutz und Spritzwasser geschützt. Außerdem ist es stoßfest. Die Kapazität der Powerbank ist recht ordentlich. Mehr zu unserem aktuellen Gadget der Woche erfahrt Ihr im Video.

Einen Outdoor Charger von PNY könnt Ihr diese Woche bei uns gewinnen. Um an der Verlosung teilzunehmen müsst Ihr lediglich einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Teilnahmeschluss ist Montag, der 06. Februar 2017 um 14.00 Uhr. Wer kein Glück hat, der findet das Gadget
bei verschiedenen Händlern ab knapp 23 Euro.

Das 6-Port-KFZ-Ladegerät von InLine von vergangener Woche hat übrigens TechStage-Nutzer Der Troll gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Wir melden uns in Kürze bei Dir. Damit unsere Juristen ruhig schlafen können: Im Folgenden findet Ihr noch einmal den ganzen rechtlichen Krempel sowie die ausführlichen Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel.

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel richtet sich nach folgenden Bedingungen:

TechStage beziehungsweise Heise Medien verlost einen Outdoor Charger von PNY. Zur Teilnahme genügt es, einen Kommentar unter diesen Beitrag zu schreiben. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die mindestens das 18. Lebensjahr vollendet haben. Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen zur Teilnahme die Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter von Heise Medien sowie deren Angehörige.

Unter den fristgerecht eingehenden Einsendungen wird ein Gewinner ausgelost und von uns per E-Mail benachrichtigt. Der Einsendeschluss zur Teilnahme ist der Montag, der 06. Februar 2017 um 14.00 Uhr. Teilnahmen im Wege der Einschaltung Dritter, z. B. Gewinnspielagenturen, werden nicht berücksichtigt. Eine Barauszahlung oder der Tausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Darüber hinaus können wir leider aus Kostengründen nur Teilnehmer berücksichtigen, die eine Adresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben.

Eure Daten werden nur zum Zwecke der Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Nach Auslosung werden diese mit Ausnahme der Daten der Gewinner gelöscht. Die Daten der Gewinner werden nach erfolgreicher Einlösung des Gewinnes gelöscht.

Mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel erklärt Ihr Euch mit der Verwendung Eurer Daten zu vorgenannten Zwecken einverstanden. Eure Einwilligung könnt Ihr jederzeit widerrufen. Dazu genügt eine formlose Nachricht an
[email protected]. Es gilt die
Datenschutzpolicy von Heise Medien.

Kompletter Beitrag

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