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Test: BlackBerry DTEK50 – modern, sicher und vernünftig

Im Juli 2016 hat BlackBerry sein zweites Smartphone mit Googles Betriebssystem Android vorgestellt. Das DTEK50 verfügt nicht über eine High-End-Ausstattung wie das PRIV aus dem Jahr 2015. Warum das Telefon dennoch ein gutes Gesamtbild hat und was es anders macht als die Konkurrenz, das lest und seht Ihr hier im Test von TechStage.



Der Hersteller selbst bezeichnet das DTEK50 als ein neues Produkt – was es in der Tat auch ist. Kritiker sehen darin aber einen Klon, der erstaunlich große Ähnlichkeiten zum Idol 4 von Alcatel Mobile aufweist. Um es auf den Punkt zu bringen: Beide Unternehmen, BlackBerry und TCL, haben bei diesem Smartphone zusammengearbeitet, um Kostenvorteile und Synergieeffekte zu erreichen.

Wir haben uns mit den Mitarbeitern unterhalten und danach gefragt, warum das Gerät einen derart sperrigen Namen hat: DTEK50. Man konnte es uns nicht genauer erklären, aber die ersten (vier) Buchstaben stehen für detection und gleichzeitig für die System-eigene Applikation DTEK, die dem Nutzer mehr Kontrolle und Transparenz verspricht. Die „50“ repräsentiert vermutlich die fünfte Generation von Slate Devices (Bauform) nach Z10, Z30 und Leap. Bei Lichte besehen ist der Name aber auch nicht relevant; viel wichtiger ist das Eigentliche: ein gutes Mittelklasse-Smartphone mit aktuellem Betriebssystem, sicherer Software, guter Kamera und solider Verarbeitung.

Die Vorderseite ist aus Glas gemacht und wird von einem Rahmen aus Kunststoff umringt. Über und unter der Anzeige sitzen zwei Lautsprecher, die auf den ersten Blick harmlos wirken, aber doch ein großes Volumen plus ein ausgeglichenes Klangbild bieten. Musikhören und das Schauen von Videos machen hier Spaß. Das Chassis des Telefons ist aus Metall und an beiden Seiten geschliffen. Durch die etwas rundliche Form liegt das 135 Gramm leichte BlackBerry gut und sicher in der Hand. Das DTEK50 ist 7,4 Millimeter dünn und damit das dünnste Gerät in der Geschichte von BlackBerry (und Research In Motion). Die Rückseite ist aus Kunststoff, eine willkommene Alternative zu all den Glas- und Metall-Designs die Tage. Man darf auch den Preispunkt des Telefons nicht vergessen; es positioniert sich im Mittelklasse-Segment; allzu hochwertige Materialien sollte man nicht erwarten. Nichtsdestotrotz, die Verarbeitung ist einwandfrei: nahtlos, geschlossen, fest und hochwertig. Der Rücken ist texturiert. Die aufgebrachte Struktur hat dabei nicht nur etwas Optisches, sondern auch Haptisches an sich.

Die Bedienung mit einer Hand ist bei eine Höhe von 14,7 und Breite von 7,3 Zentimetern noch möglich, aber nicht komfortabel. Neben den gewöhnlichen Tasten hat das DTEK50 auch eine so genannte „Convenience Taste“ – also ein komfortabler Schnellzugriff. Diese lässt sich mit einer Funktion oder einer App belegen. Anfangs haben wir diesen Button mit dem Ein/Aus-Schalter verwechselt – die eigentliche An/Aus-Taste sitzt aber oben links. In der Regel wird man aber auch diese nicht benötigen, denn das Gerät kann auch durch zweimaliges Antippen aufgeweckt werden.

Das Display hat eine Größe von 5,2 Zoll und löst mit Full-HD auf. Nach unserem Geschmack sind uns die Farben ein wenig zu blass und könnten mehr Sättigung vertragen. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran, auffällig ist es trotzdem. Die weiteren Eigenschaften der Anzeige haben uns dann doch gefallen: ausreichende Helligkeit, gute Blickwinkel für ein Flüssigkristall-Panel und kein Farbstich. Im Inneren des DTEK50 arbeitet ein Qualcomm Snapdragon 617, dem System stehen 3 GByte RAM und 16 GByte Speicher zur Verfügung.

Eine Erweiterung per microSDXC-Karte um 2 TByte ist möglich. Die Arbeitsgeschwindigkeit des Smartphones ist prima: Apps werden fließend gestartet, Prozesse zügig ausgeführt, und Ruckler gibt es keine. Allerdings ist das DTEK50 nicht für Grafik-lastige oder komplexe Spiele ausgelegt. Mit Pokemon GO kommt das Gerät zum Beispiel an seine Grenzen und fängt an zu ruckeln. Wer gelegentlich hier und da etwas spielt, dem kann diese Kritik egal sein. Aufgeladen wird das Telefon über einen microUSB-Anschluss. USB-Typ-C ist nicht vorhanden. Im Lieferumfang gibt es ein Schnellladegerät, das als solches nicht erkennbar ist. Das kann uns egal sein, solange die Ladedauer stimmt. Der Akku mit einer Größe von 2610 mAh erreicht die 100-Prozent-Marke nach etwa einer Stunde und 20 Minuten. Das finden wir großartig. Was die Laufzeit angeht, so haben wir gut einen Tag geschafft.

Auf dem DTEK50 läuft die aktuellste Version von Android Marshmallow. Die Oberfläche ist nach den gewünschten Vorgaben von Google entwickelt worden. Anders als bei seinem ersten Android-Smartphone hat BlackBerry hier einiges richtig gemacht: weniger ab Werk installierte Programme, die das System überlasten. Eines der Hauptfeatures des DTEK50 ist die Software. Sie soll sicher sein, sagt das Unternehmen in seiner Reklame. Das beginnt unter anderem mit DTEK – einer App, die den Sicherheitsstatus des Smartphones anzeigt. Sie kontrolliert nicht nur jede andere App und verrät Euch, wie oft nach dem Standort nachgefragt wurde oder wie die Zugriffsberechtigungen einzelner Apps aussehen, sondern empfiehlt auch Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit. Um das Level zu erhöhen und den Zeiger wieder in den grünen Bereich zu bringen, hat der Nutzer verschiedene Optionen, beispielsweise eine Bildschirmsperre einrichten, App-Installationen aus unbekannten Quellen unterbinden oder Remote-Zugriffe sowie Entwickler-Optionen deaktivieren. BlackBerry möchte außerdem noch am selben Tag sicherheitsrelevante Updates anbieten, sobald Google diese veröffentlicht. Das klingt vielversprechend.

Die Kameras des BlackBerry DTEK50 haben uns gefallen und sogar ein wenig überrascht. Vorne gibt es 8 Megapixel, eine Blende von f/2.2 und einen Weitwinkel. Ausreichend für Selfies. Die Hauptkamera schießt Bilder mit 13 Megapixel und Videos im Format 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde. Der Sensor ermittelt die Schärfe über den herkömmlichen Kontrastautofokus sowie den Phasendetektionsautofokus (PDAF). Die Optik hat sechs Linsen und eine lichtstarke Blende von f/2.

Die hintere Kamera macht bei sonnigen Tagen exzellente Bilder, auch wenn es bewölkt ist, sind in den Ergebnissen Schärfe und Feinheit wiederzufinden. Schwierigkeiten gibt es bei Dämmerung und Kein-Licht-Szenarien: dann ist die Scharfstellung nicht immer korrekt und die Bildqualität mangelhaft. In Situationen wie diesen ist man auf die zweifarbige Dual-LED angewiesen.

Mit seinem neuesten Smartphone, dem zweiten mit Googles Betriebssystem Android, macht BlackBerry einiges anders, als beim PRIV vor einem Jahr. Das Wichtigste: der Preis. Das Gerät kostet nicht mehr 800, sondern attraktive 339 Euro. Dafür verzichtet man gerne auf Highend-Hardware und leider auch auf eine physische Tastatur. Dafür gibt es halt Mittelklasse – und zwar eine sehr gute. Die Form und der Ansatz kommen vom Leap, der damals mit BlackBerry OS 10 vorgestellt wurde und deshalb unterging.

Gut gefallen haben uns alle Subsysteme: Display, Kamera, Lautsprecher, Empfang, Klang und vor allem das Betriebssystem sowie die intelligente Tastatur. Ein Fingerabdrucksensor wäre wünschenswert gewesen. Trotzdem: Wer ein simples und schön dünnes Smartphone mit immer aktueller Software möchte, dessen Fokus auf Business und Kommunikation liegt und weniger auf Gaming, für den ist das DTEK50 von BlackBerry eine gute Wahl.

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BestTipps: kostenlose Offline-Navigation für Handys

Heute ist Offline-Navigation für iOS- und Android-Smartphones unser BestTipps-Thema. In diesem Bereich gibt es viele gute Apps, die teilweise allerdings nicht gerade billig sind. Geld ausgeben muss man jedoch nicht, um sich entspannt mit Offline-Karten und ohne seine Datenverbindung zu strapazieren ans Ziel navigieren zu lassen. Mehr dazu erfahrt Ihr in unserem Video.

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Hands-on: poqit – Brieftasche mit eingebautem Akku

Das deutsche Startup poqit.berlin hat ein außergewöhnliches Wearable: eine Brieftasche. Allerdings ist es kein normales Portemonnaie, sondern eins mit einem eingebauten Notfallakku. Je nach Variante hat dieser eine Nennladung von 1500, 2000 oder 2500 Milliamperestunden. Der Clou an der Sache ist die drahtlose Aufladefunktion – sowohl für die Aufnahme als auch Aufgabe. Was das 129 Euro Produkt noch alles kann, seht Ihr in diesem Video:

 

 

Heimautomatisierung: Saugroboter Deebot Slim im Test

Beim Deebot Slim handelt es sich um einen flachen Staubsauger-Roboter, der den Boden auch aufwischen kann. Aufgrund seiner niedrigen Bauhöhe soll er sich vor allem dazu eignen, unter Möbeln durchzupassen und so auch schwer erreichbare Flächen reinigen zu können. Ob ihm das gelingt, erfahrt Ihr in unserem Test zum Gadget.

Der Staubsauger-Roboter Deebot Slim hat die Abmessungen 310 × 310 × 57 Millimeter und wiegt 3 Kilogramm. Die Laufzeit mit dem 2600-mAh-Akku beträgt laut Hersteller 110 Minuten oder länger, was wir auch in der Praxis nachvollziehen konnten. Auf die Ladestation fährt der Roboter automatisch, sobald sich die Akkuladung dem Ende neigt. Dazu muss sich das Gefährt in der Nähe der Ladestation befinden, dann funktioniert dies reibungslos. Auch per Knopfdruck kann der Nutzer den manuellen Befehl zum Andocken an die Stromtankstelle geben.

Deebot Slim bietet drei Reinigungsmodi: Im Autobetrieb fährt der Kleine gerade Linien und wechselt seine Richtung, sobald er auf ein Hindernis trifft. Auf diese Art und Weise ist früher oder später die komplette Fläche eines Raumes gereinigt. Im Randreinigungsmodus fährt der Roboter, wie der Name schon sagt, an Rändern entlang – saugt also beispielsweise an den Wänden. Der Punktreinigungsmodus bietet sich an, sollte der Deebot mal bestimmte Stellen nicht gereinigt bekommen: Er lässt sich dann auf einen bestimmten Punkt fokussieren, an dem er dann seine Runden dreht.

Gesaugt wird per zweier Seitenbürsten, die den Schmutz in die Mitte des Ansaugstutzens bugsieren, wo er dann in den Staubbehälter eingesogen wird. Dieser ist leicht zu entnehmen, zu leeren und zu reinigen. Optional kann ein Mikrofasertuch am Gerät befestigt werden, um Flächen nach dem Saugen auch gleich zu wischen – wahlweise trocken oder feucht. Der Hersteller spricht davon, dass sich der Deebot Slim ideal für Besitzer von Haustieren eignet, was ich nur bestätigen kann. Die Testumgebung war in erster Linie mein Wohnzimmer, wo sich unser Hund und unsere zwei Katzen gerne aufhalten und dementsprechend ihre Fell- und Dreckspuren hinterlassen. Was dies angeht, hält der Deebot, was er verspricht – lange genug im Automodus fahren gelassen sah unser Wohnzimmer nach der Behandlung wie frisch gesaugt aus.

Hindernisse erkennt das Gadget per Infrarot-Kollisionssensoren auf der Front des Gerätes und weicht diesen dann aus. Das funktioniert prinzipiell gut. Beispielsweise durch starke Sonneneinstrahlung oder die Lichtreflexionsfähigkeit des entsprechenden Hindernisses kann es allerdings diesbezüglich zu Störungen kommen, wobei dann der Stoßfänger zum Einsatz kommt. Merkt Deebot, dass er irgendwo gegenrumst, ändert er seine Richtung ebenfalls. Mit Schäden an Gegenständen muss man dank der gummierten Stoßstange nicht rechnen. Treppenstufen erkennt der Saugroboter per Absturzsensoren auf der Unterseite, was im Test reibungslos funktionierte.

Die Steuerung des Saugroboters erfolgt per Fernbedienung, wo der entsprechende Modus ausgewählt werden kann, damit lässt er sich aber auch manuell navigieren. Steuert der Nutzer den Roboter per Hand, ist die Saugfunktion jedoch außer Betrieb – dies dient nur dazu, den Deebot an gewünschte Stellen zu navigieren, wo er dann seinen automatischen Betrieb wieder aufnehmen kann.

Wie der Name schon andeutet, ist der Deebot Slim recht flach von der Bauhöhe, er kann also unter den verschiedensten Möbeln drunter durchfahren, benötigt allerdings eine Durchfahrtshöhe von mindestens 6 Zentimetern. Soll er täglich zur gleichen Uhrzeit seinen Dienst automatisch aufnehmen, lässt sich dies mit der intelligenten Zeitplanung realisieren. Diese wird durch zweimaliges Drücken der Auto-Modus-Taste am Roboter oder der entsprechenden Taste auf der Fernbedienung zur gewünschten Uhrzeit aktiviert.

Der Deebot Slim bietet das, was man von einem Saugroboter erwartet: Er reinigt recht gründlich, wischt bei Bedarf sogar den Boden und erleichtert somit die tägliche Hausarbeit. Zwar erkennt er nicht immer Hindernisse und rumst diese manchmal an – allerdings mit entsprechendem Schutz am Gadget, wodurch auch keine Schäden entstehen und der Saugroboter dann weiter seiner Arbeit nachgeht. Der Preis von knapp 200 Euro für das Gadget geht in unseren Augen absolut in Ordnung.

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Test: Huawei Honor 5c – das beste Smartphone für 199 Euro?

Kein anderer Hersteller bringt derzeit so viele Smartphones auf den Markt, wie das chinesische Unternehmen Huawei Device. Von der Tochtermarke Honor gibt es seit kurzem das 5c – für 199 Euro. Was es kann und was nicht, das seht Ihr in diesem Test.

„Für das Geld hat es doch nur Plastik, oder?“ Nein, eben nicht: Die Rückseite des Honor 5c ist aus Aluminium, wobei die Ränder aus Kunststoff bestehen und abgerundet sind. Das hat einen positiven Einfluss auf die Haptik. Das Gehäuse ist zwar nicht aus einem Stück gefräst, gleichwohl gibt es keine Spaltmaße oder Wackler. Qualitativ stimmig. Das Honor 5c gibt es in drei Farbmöglichkeiten: Gold, Silber und Grau.

Das Display hat eine Diagonale von 5,2 Zoll, es ist ein IPS-LCD mit einer hohen Auflösung von Full-HD, 1920 × 1080 Pixeln. Uns gefällt die Anzeige, ihre Eigenschaften gehen über diese Preisklasse hinaus und bieten eine scharfe Darstellung und gute Blickwinkel. Aufgefallen ist uns, dass die Helligkeit nicht stark ist. Gerade jetzt im Sommer kann es an sonnigen Tagen zu Schwierigkeiten beim Ablesen führen.

Im Honor 5c hat Huawe eine 13- und acht-Megapixel-Kamera verbaut. Die Systeme sind okay – nicht überragend gut oder schlecht. Die Optik vorne verfügt über eine Blende von f/2.0 und ist damit lichtstark, gleiches gilt für die Kamera hinten. Bei den Ergebnissen ist ein geringes Rauschverhalten sichtbar und auch die Aufnahmen sind grundsätzlich ein wenig dunkel. Nichtsdestotrotz: Bei viel Licht gelingen mit dem Honor 5C farbechte und scharfe Bilder.

Eines der Highlights des Honor 5c ist das System: starker und moderner Prozessor, der nicht nur ein hohes Arbeitstempo besitzt, sondern auch für 3D-Spiele geeignet ist. Dazu gibt es zwei GByte RAM – das ist in Ordnung, wenn man nicht viele Dinge simultan erledigen möchte. Der festeingebaute Akku hat eine Nennladung von 3000 mAh. In der Regel haben wir es mehr als einen Tag geschafft, trotz einer aktiven Nutzung. Aufgeladen wird über microUSB, dauert etwas weniger als 2:30 Stunden.

Das 156 Gramm schwere Honor 5c hat einen eingebauten Speicher, er ist 16 GByte groß. Dem Nutzer stehen allerdings nur neun GByte zur Verfügung. Wer mehr möchte, der kann eine microSDXC-Speicherkarte einsetzen. Alternativ lässt sich eine zweite SIM-Karte einsetzen und nutzen, da das Telefon-Management Dual-SIM-Technologie unterstützt. Im Test hat das prima geklappt.

Auf dem Honor 5c arbeitet Googles Betriebssystem Android 6.0 Marshmellow – Huawei legt seine eigene Oberfläche EMUI drauf. Die Software ist einfach zu verstehen, alles ist übersichtlich. Uns persönlich gefällt es weniger, dass ab Werk viele unnötige Apps installiert sind. Gut, dass sie sich deinstallieren lassen.

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