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Test Rollei Steady Butler Mobile: Gimbal mit Haltungsschwäche

Der Rollei Steady Butler Mobile für 90 Euro verspricht butterweiche Smartphone-Videos. Abstriche bei der Gimbal-Stabilisierung und dem Gehäuse kosten aber Punkte.

Bereits im Mai 2017 hatten wir einen Vergleichstest dreier Smartphone-Gimbals. In diese Fußstapfen tritt auch der Steady Butler Mobile von Rollei. Wie die meisten Gimbals in der Form eines Selfie-Sticks bietet er eine Stabilisierung auf drei Achsen. Interessant sind seine vier Betriebsarten Schwenken, Schwenken und Neigen, der Lock-Mode und der All-Follow-Mode. Damit soll der Smartphone-Filmer für die meisten Aufnahmesituationen gerüstet sein.

Im Test offenbart der Steady Butler Mobile leichte Schwächen beim schnellen Gehen oder Treppensteigen. Er gleicht zwar fast alle Bewegungen aus, ist aber mit einigen Situationen dann doch überfordert. Das gilt vor allem dann, wenn der Benutzer das Stativ nicht in der Körpermitte, sondern seitlich vom Körper hält. Dann gibt es manchmal im Video erkennbare Nickbewegungen, die erst mit der Zeit ausgeglichen werden. Bei stärkerem Wind kann der Rollei-Gimbal das Smartphone nicht gut halten – es klappt je nach Windrichtung langsam aber sicher zur Seite. Hier ein Testvideo bei Wind.

Auch schnelle Kurvenfahrten setzen dem Gerät zu, mit der Zeit stellt sich eine leichte Querneigung ein. Diese lässt sich auch mit dem Joystick nicht korrigieren. Dennoch ist der Steady Butler Mobile für sein Geld keineswegs schlecht. Wer mehr Stabilisierung braucht, der muss tiefer in die Tasche greifen. Dabei ist es manchmal durchaus in Ordnung, Achsbewegungen im Video zu haben. Einen schiefen Horizont gilt es jedoch zu vermeiden. Hier ein Testvideo während einer Autofahrt.

In der App stehen die Gimbal-Modi zur Auswahl und der Nutzer kann zwischen Film- und Videoaufnahmen mit unterschiedlichen Auflösungen und Bildwiederholungsfrequenzen umschalten. Dabei werden nicht alle nativen Auflösungen und nicht alle Bildwiederholfrequenzen des jeweiligen Smartphones angeboten. Natürlich kann der Anwender auch mit der normalen Kamera-App filmen.

Das Schwebestativ beherrscht vier Stabilisierungsarten. Im All-Follow-Modus folgt die eingespannte Kamera butterweich den Bewegungen des Motivs. Der Lock-Modus sorgt dafür, dass die Kamera fixiert wird, egal wie sich der Nutzer bewegt. Wer will, kann auch alle Rotationsebenen freigeben – so kann der Stick praktisch in jeder Position gehalten werden, auch über Kopf in Bodenhöhe. Das erleichtert das Filmen und Fotografieren aus der Bewegung heraus ungemein, weil man sich nicht bücken muss. Die Modi können über einen einzelnen Knopf durch mehrfaches Drücken am Gimbal selbst eingestellt werden, wobei ärgerlicherweise keine Anzeige vorhanden ist, die den aktuellen Modus klar und deutlich signalisiert. Dazu hätte ein einfaches Display gereicht. So muss sich der Nutzer mit unterschiedlichen Blinksignalen von LEDs auseinandersetzen.

Wer will, kann die Kamera mit dem Steuerkreuz auch selbst bewegen. Das erfordert viel Feingefühl und sorgt selbst bei langsamster Einstellung oft für zu schnelle Schwenks. Mit dem Wiegeschalter am Griff kann die Kamera auch Zoomen, wobei unter iOS bei unseren Versuchen nicht automatisch zwischen den zwei Kameras, die manche iPhones haben, umgeschaltet wurde.

In der App wurde außerdem eine Gesichtserkennung integriert, die nicht nur für die automatische Scharfstellung genutzt werden kann: Im Fotomodus werden je nach Einstellung ab einem, zwei oder drei erkannten Gesichtern Fotos automatisch aufgenommen. Ein Zeitraffer-Modus darf natürlich auch nicht fehlen. Neben dem klassischen Zeitraffer gibt es auch einen Motion Time Lapse für bewegte Aufnahmen, die aus einer Serie von Standbildern zusammengesetzt werden. Auch Foto-Panoramen sind möglich, bei denen die Kamera sich überlappende Fotos in einer oder zwei Reihen macht und zusammensetzt. Allerdings können das viele Smartphones auch ohne Gimbal recht gut.

Wie bei jedem Smartphone-Gimbal gibt es eine Klemmeinrichtung für das Smartphone, die es von den Seiten umfasst. Damit es keine Kratzer am Smartphone gibt, sind die Klammern mit Gummi ummantelt. Die Zugkraft des Mechanismus ist ausreichend hoch, um das Smartphone sicher zu halten, auch wenn es einmal etwas rauer zugeht und der Kameramann beispielsweise von einem Skateboard springt. Interessanterweise kann das Smartphone auch hochkant eingespannt werden und ist so auch fit für Instagram- und Snapchat-Videoaufnahmen.

Wir empfehlen dennoch, das Smartphone in ein Schutzgehäuse zu packen, weil gerade beim Filmen in Bewegung nicht der Gimbal, sondern der Kameramann zum Problem werden kann: Uns ist es des Öfteren passiert, dass wir gespannt aufs Display schauten, die Umgebung nicht ausreichend beobachteten und stolperten. Ein Sturz kann dann nicht nur den Gimbal, sondern auch das ungeschützte Smartphone beschädigen.

Vor der ersten Filmaufnahme sollten in den Einstellungen die Motorgeschwindigkeiten deutlich herab gesetzt werden – der Gimbal fährt bei manueller Steuerung über seinen Steuerkranz viel zu schnell in die geplante Position. Bei Videos sind solche schnellen Schwenks später aber ungenießbar.

Mit einem Gewicht von 472 g liegt der Rollei Steady Butler Mobile gut in der Hand. Dazu kommt das Gewicht des Smartphones und eventuell angebrachter Zusatzgeräte wie Mikrofon oder Licht. Generell gilt, dass das Filmen mit einem Gimbal aufgrund der nötigen Körperhaltung über lange Zeit recht anstrengend sein kann, egal wie schwer das Gerät auf dem Papier ist. Das Gerät misst 113 × 307 × 113 mm und lässt sich so mitsamt der mitgelieferten Tasche gut im oder am Rucksack verstauen.

Im Lieferumfang des Schwebestativs befindet sich ein Ministativ. Am Ende des Sticks angeschraubt verleiht es ihm ausreichend Stabilität, um auf einer geraden Oberfläche zu stehen. Das Stativ ist jedoch nicht höhenverstellbar und aus Kunststoff gefertigt. Auf unebenem Untergrund oder im Freien sollte lieber ein professionelles Tisch- oder Bodenstativ eingesetzt werden. Unten am Stick befindet sich ein 1/4-Zoll-Schraubgewinde.

Das Gehäuse des Gimbals besteht aus Kunststoff, der durch seine leichte Texturierung jedoch gut zu greifen ist und auch bei feuchten Händen ausreichend Grip bietet. Das Gerät kann alle Smartphones bis zu einer Bildschirmdiagonale von 6 Zoll und einem maximalen Gewicht von 200 g stabilisieren.

Im Rollei Steady Butler Mobile steckt ein Lithium-Ionen-Akku mit 4000 mAh. Über die USB-A-Buchse kann der Stick so als Powerbank beispielsweise einen leeren Smartphone-Akku aufladen. Geladen wird er über Micro-USB. An einer Seite des Gimbal-Arms ist ein 1/4-Zoll-Gewinde für die Montage von Zubehör eingelassen. So können Leuchten, Mikrofone und ähnliches angeschlossen werden.

Es dürfte kaum möglich sein, den Akku des Rollei Steady Butler Mobile beim normalen Filmen und Fotografieren leer zu bekommen, da seine Akkulaufzeit etwa zwölf Stunden beträgt. Das reicht auch für Livestreaming-Events problemlos aus und gibt dem Nutzer über die Powerbank-Funktion Sicherheit, wenn der Smartphone-Akku zur Neige geht.

Der Steady Butler Mobile von Rollei kostete zu seiner Einführung und lange Zeit danach rund 100 Euro. Jetzt ist sein Preis auf 90 Euro abgesunken. Zu Sonderpreisaktionen wurde der Gimbal aber auch schon für 80 Euro verkauft. Der Preisverlauf ist auch in unserem zu heise gehörenden Preisvergleich einsehbar. Der Gimbal ist bei den meisten Versendern auf Lager und innerhalb des nächsten oder übernächsten Tags lieferbar. Für 125 Euro bietet Rollei auch ihr hochwertigeres Profi Smartphone Gimbal an.

Für seinen Preis von rund 90 Euro ist der Gimbal eine günstige Alternative zu teureren Geräten. Gerade für Gelegenheitsfilmer, die ein paar stabilisierte Aufnahmen machen wollen aber das Gerät nicht täglich einzusetzen, ist dieses Schwebestativ sinnvoll. Profis werden das Kunststoffgehäuse und die etwas ungenaue Stabilisierung bei schnellen Bewegungen sowie die geringe Windstabilität kritisieren.

Viele weitere Tests zu Gimbals sind über unsere Suche zu finden, darunter auch ein Vergleichstest dreier Smartphone-Gimbals.

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Kaufberatung: Steckerleisten mit Alexa-Steuerung

Steckerleisten sind meist schwer zugänglich. Praktisch, wenn sich die einzelnen Dosen per Alexa steuern lassen. Wir geben Tipps zum Kauf.

Steckerleisten sind wenig dekorativ, in den meisten Wohnungen aber fester Bestandteil. Sie liegen deswegen oft versteckt und sind meist schwer zugänglich. Da macht die Integration von Alexa durchaus Sinn. Es hat einen gewissen Charme, wenn man per Sprache einzelne Dosen an- oder abschalten kann und die eigentliche Steckerleiste hinter dem Fernseher aufgeräumt ist. Wir haben zwei Produkte auf dem noch sehr überschaubaren Marktsegment getestet und geben euch Tipps, worauf ihr beim Kauf achten solltet.

In unserer Testwohnung landete die Meross Smart Wi-Fi Surge Protector und die D-Link DSP-W245. Beide Steckerleisten sind weiß und bieten vier Steckplätze. Jede Buchse hat eine eigene LED, die anzeigt, welcher Slot aktiv ist. Die Leiste von Meross verfügt zusätzlich über vier USB-Steckplätze. Beide Steckerleisten sind außerdem mit Alexa und Google Assistant kompatibel.

Verarbeitet sind beide Modelle sehr gut. Sie verfügen über vier Gummifüße auf der Unterseite, um stabil zu stehen. Auch sind Einbuchtungen vorhanden, um die Leisten an der Wand anzubringen.

Um die Steckerleisten in Betrieb zu nehmen, muss für jede zuerst eine eigene App installiert werden, für die wiederum ein Konto beim Hersteller notwendig ist. Nach dem erfolgreichen Einloggen kann das Gerät mit einem WLAN verbunden werden. Hat das geklappt, wechseln wir zur Alexa-App und suchen nach dem passenden Skill. Nach der Installation wird in der Alexa-App das neue Gerät gesucht und verbunden. Jetzt können die Steckerleisten per Sprachbefehl ein- und ausgeschaltet werden.

In unserem Test stellte sich ganz klar ein Sieger beim Setup heraus. Bis wir es geschafft haben die D-Link-Leiste mit Alexa (und vorher überhaupt erstmal mit dem WLAN und der D-Link-App) zu verbinden, lagen die Nerven schon zwei Mal blank. Ständig sahen wir Fehlermeldungen. Die Anleitung und die vorhandenen Youtube-Videos sind unverständlich und/oder veraltet. Auch der Hersteller selbst hatte nach unserer Kontaktaufnahme keine weitere Idee. Nach mehrmaligem Beenden und Neustarten von App, Smartphone und Steckerleiste selbst hat es irgendwann dann doch funktioniert. An diesem Punkt war das Frust-Niveau aber schon deutlich zu weit oben. Die Leiste von Meross war da ganz anders. Jeder im ersten Absatz beschriebene Schritt klappte auf Anhieb.

Was beim Einsatz dieser smarten Steckerleisten tatsächlich nervt, ist das doppelte Umbenennen der einzelnen Dosen. Möchte man die Apps der Geräte verwenden, kann hier für die gesamte Leiste und für jede einzelne Dose ein spezieller Name, zum Beispiel der des angeschlossenen Geräts, eingestellt werden. Die vier USB-Anschlüsse der Meross-Leiste zählen insgesamt allerdings als ein Anschluss. Doch die Namen in der Alexa-App werden dabei nicht aktualisiert. Die Sprachbefehle orientieren sich aber an dem Namen, der in der Alexa-App steht, also muss hier nochmal umbenannt werden.

Die Steckerleisten lösen ein Problem, von dem ich vorher noch nicht wusste, dass ich es habe. Vor allem, wenn sich die Steckerleisten an einem Ort befinden, der schwer zu erreichen ist, sind die Sprachbefehle zum Ausschalten sehr praktisch. Zeitschaltuhren sind ebenfalls bei beiden Leisten für jeden einzelnen Steckplatz integriert. Zusätzlich lassen sich auch Szenen respektive „One-Tap“-Situationen einrichten. Ein gutes Beispiel der Status „Nicht zu Hause“. Wird dieser durch einen Klick in der App aktiviert, können beispielsweise alle Steckplätze bis auf den für das Aquarium ausgeschaltet werden.

Die Leiste von D-Link zeigt zudem für jeden Steckplatz in der App den aktuellen und den monatlichen Stromverbrauch an. Eine Statistik kann diesen auch für das gesamte Jahr als Diagramm darstellen. Außerdem hat das Modell von D-Link für jede Dose einen separaten Powerknopf, der manuell betätigt werden kann.

Viele Anbieter gibt es noch nicht, die Steckerleisten mit Sprachsteuerung im Sortiment haben. Die meisten Hersteller haben neben den klassischen Steckdosen auch eine oder mehrere USB-A-Buchsen. Das ist beispielsweise clever, um einen Fire-Stick am Fernseher mit Strom zu versorgen, ohne dass eine Steckdose belegt werden muss.

Wer eine smarte Steckerleiste haben möchte, um sie per Sprachbefehl zu steuern, sollte auf zwei Dinge achten: das Produkt sollte einen Überspannschutz bieten und das CE-Zeichen (EU Sicherheitsstandard) haben. Vorab ist es ratsam die Maximalbelastung zu berechnen: Soll ein PC mit starker Grafikkarte und gleichzeitig noch andere Geräte betrieben werden, sollte die Leistung der Steckerleiste den Strombedarf auf jeden Fall abdecken können.

Hier unterscheiden sich unsere getesteten Modelle – die günstige Leiste von Meross bietet unter Umständen nicht genug Leistung für den gewünschten Einsatzzweck. Sie kommt dafür aber mit einer übersichtlicheren App und vier USB-Ports. D-Link punktet wiederum beim Anzeigen des Stromverbrauchs und biete mehr Leistung, kostet aber auch deutlich mehr.

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Razer Phone 2 im Test: Gaming-Smartphone mit 120-Hz-Display

Mit dem Razer Phone 2 will der Hersteller die Gamer mit einer starken CPU und einem 120-Hz-Display mit hoher Auflösung überzeugen. Wir testen das Smartphone.

Razer kennen viele als Hersteller von Gaming-Komponenten. Tastaturen, Headsets oder Mäuse, vieles davon leuchtet farbig. Mit dem Razer Phone versuchte der Hersteller bereits einmal, mobilen Gamern mit einem Smartphone zu locken. Mit dem Razer Phone 2 kommt nun die Neuauflage. Es kombiniert eine leistungsstarke CPU mit einer ordentlichen GPU, 8 GByte RAM und einer schnellen Oberfläche. Dazu kommt ein gutes Display mit 120 Hz mit HDR-Unterstützung.

Das Razer Phone 2 ist ein großes Smartphone. Es misst 15,8 × 7,9 × 0,8 cm. Damit ist es deutlich breiter als viele andere aktuelle Geräte. Es wiegt 220 g, ein schönes Gewicht. Die Bauweise ist sauber, es gibt keine Spaltmaße oder scharfe Kanten.

Das zentrale Element ist das große Display mit einer Bildschirmdiagonale von 14,48 cm (5,5 Zoll) Razer verbaut ein 120-Hz-LCD, das Inhalte in 1440 × 2560 Pixeln und HDR darstellt. Shooter wie PUBG Mobile können das direkt nutzen und sehen richtig gut aus.

Notch? Papperlapapp, nicht notwendig. Razer verzichtet auf die Einkerbung am Display und liefert dem Nutzer einen komplettes Display ohne Lücken. Die Frontkamera und die Lautsprecher sind in zwei mit Gittern geschützte Bereiche ober- und unterhalb des Displays gerutscht. Beim Spielen kann man das Razer Phone 2 so bequem halten, Inhalte werden anders als beim Honor Play (Testbericht) nicht abgeschnitten.

Razer setzt bei der Farbwahl auf Schwarz. Das passt zum Stil des Handys. Wir hatten die Mirror-Variante im Test, die mit einer spiegelnden, an Glas erinnernden Rückseite kommt. Die sieht super aus – zieht aber Fingerabdrücke magisch an. Auf der Rückseite sitzt oben mittig das große, beleuchtete Razer-Logo. Der Hersteller setzt auf das Chroma-Lichtsystem, das etwa auch bei der mechanischen Tastatur wie der Blackwidow Chroma (Testbericht) zum Einsatz kommt. Natürlich ist es eine Spielerei, wirkt aber stimmig für ein Gaming-Gerät.

Seitlich gibt sich das Smartphone minimal. Links sind mittig die Tasten für Lauter und Leiser verbaut. Direkt gegenüber sitzt der Power-Knopf samt integriertem Fingerabdruckleser. Der lässt sich mit großen Händen leicht erreichen, der Daumen liegt beim normalen Halten des Smartphones natürlich auf dem Leser. Der funktioniert gut, im Test konnten wir das Gerät zuverlässig entsperren. Am Rand unten gibt es nur einen USB-C-Anschluss, eine Buchse für Klinkenstecker fehlt. Razer gibt für das Razer Phone 2 eine IP67-Zertfizierung. Damit ist es gegen Staub geschützt und kann in bis zu einem Meter tief in Süßwasser getaucht werden.

Der Bildschirm ist zwar LCD und kein OLED, uns gefällt aber die Helligkeit sehr gut. Bei unseren Messungen schafft das Razer Phone 2 bei voller Helligkeit bis zu 540 cd/m2, der Durchschnitt liegt bei 483 cd/m2. Dazu kommen knackige, gute Farben. Beim Schwarzwert kommt es auf einen durchschnittlichen Wert von 0,28 cd/m2, was gut ist, aber nicht an OLED herankommt.

Nicht nur der Bildschirm ist in der Oberklasse, auch die restliche Hardware ist richtig gut. Im Inneren arbeitet ein Snapdragon 845. Vier Kerne laufen mit bis zu 2,8 GHz, vier weitere mit maximal 1,8 GHz Taktfrequenz. Dazu kommt ein Adreno 630 GPU sowie stolze 8 GByte Arbeitsspeicher. Der Prozessor ist modern und schnell, er kommt auch in anderen Top-Smartphones aus dem Jahr 2018 zum Einsatz.

In unseren Benchmarks schlägt sich das Smartphone gut. Im Slingshot-Extreme-Test des 3D Marks erreicht das Smartphone 4597 Punkte (OpenGL ES 3.1) und 3606 Punkte (Vulkan). Damit ist es in den Top 20 der 3D-Mark-Geräte, wenn auch knapp. Bei Antutu Benchmark schafft das Smartphone 286.426 Punkte, hier schafft es das Razer Phone 2 auf Platz 12 aller getesteten Smartphones. Noch besser schlägt sich das Gaming Phone beim PC Mark für Android. Der Work-2.0-Test erreicht 8993 Punkte, Platz 4 weltweit.

Unser Testgerät kommt mit 64 GByte integriertem Speicher, dieser lässt sich zudem per Micro-SD-Karte erweitern. Razer verzichtet fast komplett auf Bloatware oder vorinstallierte Spieledemos. Direkt nach dem Start sind rund 25 Prozent belegt, 47,88 GByte sind für den Nutzer verfügbar. Das ist nicht so gut wie beim Honor Play, auch wenn lediglich Netflix vorinstalliert ist.

Die guten Benchmark-Werte schlagen sich direkt beim Spielen wieder. Wir haben mehrere Titel gezockt, darunter PUBG Mobile, Xcom – Enemy Within und C&C Rivals. Nicht nur die Auflösung und das tolle Display überzeugen, auch die Ladezeiten sind erfreulich gering. Die Farben sehen knackig aus, selbst im Nachtmodus von PUBG Mobile konnten wir Gegner gut sehen (und ausschalten).

Das rechteckige Display zeigt alle relevanten Informationen sauber an, ohne dass Inhalte abgeschnitten werden. Dennoch haben wir ein paar Anmerkungen: Das Razer Phone 2 wird unter Belastung recht warm. Bis zu 38 Grad haben wir mit einem Infrarotthermometer gemessen, beim Spielen merkt man das deutlich. Kritikpunkt Nummer 2 sind die Anschlüsse. Es gibt keine Buchse für einen Kopfhörerklinkenstecker. Das nervt und ist unverständlich, gerade weil Razer auch ordentliche Kopfhörer herstellt.

Der Sound über den USB-C-Anschluss, Razer legt einen Adapter auf Klinke bei, Kopfhörer gibt es leider nicht. Der integrierte 24-bit USB-C DAC liefert einen guten Sound, gerade in PUBG Mobile haben wir die Gegner gut gehört. Der Anschluss ist aber blöd platziert, will man das Smartphone beim Spielen laden oder den Kopfhöreradapter nutzen, muss man das Gerät seltsam halten. Schade, hier hätte es uns gut gefallen, wenn Razer den USB-C-Port seitlich gesetzt hätte. Auch die integrierten Lautsprecher liefern einen satten Klang. Für PUBG Mobile bevorzugten wir aber Kopfhörer, damit ortet man den Gegner einfach besser.

Die hohe Auflösung, das helle Display und die dank der guten Hardware kurzen Ladezeiten machen das Smartphone zu einer tollen Gaming-Plattform. Neben Shootern eignet sich das Razer Phone 2 dank des großen Bildschirms auch für Strategiespiele wie Xcom sehr gut.

Auf der Rückseite sind im oberen Drittel die zwei Linsen der Kamera samt einem mittigen LED-Blitz eingelassen. Verbaut sind ein Weitwinkelobjektiv mit maximal 12 Megapixeln und einer Blende von f/1,75, sowie ein Teleobjektiv mit ebenfalls 12 Megapixeln und einer Blende von 2,6. In der Realität macht das Smartphone gute Bilder, die Software kann aber lange nicht mit den Features von anderen Geräten, etwa dem Huawei P20 Pro (Testbericht) mithalten. Die Frontkamera löst mit maximal 8 Megapixel auf, die Blende liegt bei f/2. Auch sie macht ordentliche Bilder, für Video-Calls oder die Integration in Spiele-Streams (etwa über Google Play Spiele) reicht sie aber locker.

Videoaufnahmen sind ebenfalls möglich, neben 720p und 1080p nimmt das Smartphone auch in UHD auf. Die 120 FPS erreicht das Smartphone bei 720p und 1080p.

Razer liefert sein Gaming-Smartphone mit Android 8.1 Oreo aus, das aktuelle Sicherheits-Update ist vom Oktober 2018. Das ist nicht komplett veraltet, aber auch nicht top aktuell. Es gibt keine Kommunikation von Razer, wann Android 9 Pie für das Phone 2 ausgerollt wird. Gerade bei einem solchen High-End-Gerät sollte das besser laufen.

Dafür kann das Smartphone beim installierten Launcher punkten. Razer setzt hier auf den Nova Launcher in der Prime-Version. Das ist eine gute Wahl. Der Launcher gilt nicht nur als schnell, sondern lässt sich einfach anpassen und wird aktiv gepflegt.

Razer liefert mehrere Apps, die meisten davon sind Varianten zu Apps wie die Kamera, die Kontakte oder die Uhr. Zwei Apps fallen aus der Liste heraus: Die Chroma-App, die für die Beleuchtung der Rückseite und kompatibler Geräte sorgt. Und Razer Cortex, eine spezielle Start-App für Spiele. Sie bringt nicht nur ein Software-Verzeichnis mit passenden Spielen mit, sondern auch den Game Booster. Der sorgt dafür, dass Applikationen, die aus dem Cortex heraus gestartet werden, die volle Leistung erhalten. In der Praxis hat das minimale Auswirkung – es schadet aber auch nicht. Denn Razer hat sein hauseigenes Belohnungssystem „Razer Silver” integriert. Spielt man kompatible Spiele, kann man dieses Silber verdienen und wieder im Razer Store ausgeben. Neben Spielen gibt es dort auch Hardware oder Rabattcodes für andere Läden.

Allerdings vermissen wir eine Funktion, mit der sich Spiele aufnehmen oder streamen lassen. Ja, man kann auf die Gaming-App von Google zurückgreifen, die nimmt aber leider maximal mit 720p auf. Ein Gaming-Smartphone sollte hier besser ausgestattet sein.

Der schnelle Prozessor, der Grafik-Chip und das große Display fressen an der Akkulaufzeit. Dennoch liefert das Smartphone in unserem Testlauf mit dem Work 2.0 Battery Benchmark 6:52 Stunden. Dieser Test misst die Laufzeit von 100 Prozent Akkuleistung bis 20 Prozent bei einer Helligkeit von 200 cd/m2. Das entspricht weniger als der Hälfte der maximalen Bildschirmhelligkeit.

Im Alltag hält das Smartphone dank seines 4000 mAh großen Akkus ordentlich lange durch. Sind die Stromsparmaßnahmen aktiviert, so kommt man locker über zwei Tage. Dank des schnellen USB-C-Anschlusses ist das Smartphone in knapp 2 Stunden neu geladen, das Smartphone und das mitgelieferte Netzteil unterstützen Qualcomm Quickcharge. Das Razer Phone 2 lässt sich über ein optional erhältliches Dock kabellos aufladen, Razer hält sich an den Qi-Standard für kabelloses Laden. Wer auf das recht teure Original-Dock mit der RGB-Beleuchtung verzichten kann, der findet in unserem Artikel zu den Qi-Ladestationen für das LG G7 Thinq günstige und kompatible Alternativen.

Mit einem UVP von 889,99 Euro für die 64-GByte-Version spielt das Razer Phone 2 preislich in der oberen Liga. Glücklicherweise ist der Straßenpreis deutlich günstiger, wie unser Preisvergleich zeigt. Derzeit gibt es nur die spiegelnde Version im Handel, wer die schwarze Oberfläche möchte, muss direkt bei Razer kaufen. Wann die 128-GByte-Variante in den Handel kommt, ist aktuell noch nicht abzusehen – unser Preisvergleich aktualisiert sich, wenn die Angebote hereinrollen. Zusätzlich würden wir eine Display-Folie empfehlen, wie beim Vorgänger ist es offenbar schwer (und damit teuer) ein Ersatzdisplay zu finden. Razer bietet eine eigene Folie an, alternativ gibt es bereits zahlreiche Drittanbieter, die deutlich günstiger sind.

Razer liefert mit dem Razer Phone 2 ein rundes Gesamtpaket ab. Das Smartphone ist ein sehr gutes Gaming-Smartphone und ein gutes Allround-Gerät. Nur Leute, die einen hohen Wert auf die Fotofunktionen legen, wird es nicht überzeugen. Das Razer Phone 2 kann die theoretischen Werte der CPU und GPU gut in die Praxis bringen, sowohl die Benchmarks wie auch die subjektiven Spieletests machen mit dem Gerät Spaß.

Der Verzicht auf die Notch wie auch die großen seitlichen Lautsprecher-Elemente brechen mit dem gängigen „kleiner, schmaler, runder”-Ansatz und fürs Gaming ist das auch gut so. Beim Spielen hat man so genügend Platz, um das Smartphone stabil zu halten. Es wäre aber schön gewesen, wenn Razer neben einem Klinkenstecker auch einen besseren Platz für den USB-C-Anschluss gefunden hätte.

Bei der Software gibt es wenig zu meckern. Ja, ein transparenter Update-Plan für Android 9 Pie wäre schön, aber mit dem sehr guten Nova-Launcher macht Razer viel Boden wett. Dazu kommt kaum Bloatware und ein paar nette Gimmicks in den Razer-Apps.

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Schnäppchen-Check bei Amazon, Ebay und Media Markt

Vor Weihnachten kurbeln die Händler mit teilweise ordentlichen Rabatten ihre Verkäufe an. Wir prüfen die Angebote von Ebay, Amazon und Media Markt im Schnäppchen-Check.

Bei den mit *gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer ändert sich dadurch nichts am Preis.

Die Aktionen rund um den Black Deals Freitag, Cyber Monday Woche, Blue Weekend und so weiter sind vorbei. Das ist aber kein Grund für die Händler, nun auf Rabatt-Aktionen zu verzichten. Schließlich steht Weihnachten vor der Tür und Deutschland ist in Konsumlaune.

So zeigt Amazon vom 6.12.2018 bis zu 21.12.2018 in ihren Last-Minute-Angeboten täglich wechselnde Angebote und Blitzangebote. Auch Ebay gibt auf viele Produkte teilweise beachtliche Nachlässe. Beachtenswert auch die *Aktion Weihnachtsgeschenkt. Media Markt legt hier bei ausgewählten Produkte ein weiteres hinzu.

Ebay vergibt bis zu 12.12.2018 23:59 Uhr einen Rabatt von 20 Prozent auf über *3000 Produkte der Heimsicherheit. Dafür müssen Käufer den Gutscheincode PERFEKTESHEIM bei der Kaufabwicklung angeben. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht. Der Maximalrabatt liegt bei 50 Euro, macht deswegen bei Produkten bis zu 250 Euro besonders viel Sinn. Hier geht es zu den *Teilnahmebedienungen.

Bei dem Angebot fällt auf, dass überwiegend Produkte aus Fernost angeboten werden. Markenprodukte? Fehlanzeige. Zum Beispiel kostet das Überwachungsset *Zosi 8CH 1080p bestehende aus acht Außenkameras in Verbindung mit einem 2-TByte-DVR mit dem Gutscheincode knapp 260 Euro. Außerhalb von Ebay kostet das Set sonst mindestens 350 Euro (minus 26 Prozent). Gut gefällt uns auch das *Set bestehend aus fünf falschen Kameras. Die Dummys sind äußerlich kaum von echten Kameras zu unterscheiden und kosten rabattiert inklusive Versand nach Deutschland 16,63 Euro.

Außerdem erhalten alle Ebay-Plus-Bestandskunden nach Ablauf des erstes Gratis-Monats noch im gesamten Dezember 5 Euro Rabatt auf alles. Dafür aktivieren die Mitglieder die Aktion auf der *Ebay-Plus-Seite, legen den Artikel der Wahl in den Warenkorb und kopieren beim Bezahlen den Gutscheincode MEINPLUSPUNKT in das entsprechende Feld. Das funktioniert paradoxerweise auch bei *1-Euro-Amazon-Gutscheinen. Fünf davon von verschiedenen Händlern in den Warenkorb und Plus-Bestandskunden bekommen sie für lau.

Xiaomi Fans aufgepasst: Ebay vergibt bis zum 19.12.2018 23:59 Uhr 20 Prozent, maximal aber 50 Euro, auf *über 100 Xiaomi Produkte. Käufer müssen dafür beim Bezahlen den Gutscheincode PXIAOMI angeben.

Hier warten einige besonders gute Schnäppchen. So kostet das *Xiaomi 8 mit 6 GByte RAM und 128 GByte Speicher mit Rabatt 350 Euro statt sonst mindestens 424 Euro (minus 18 Prozent). Damit erreicht das Smartphone seinen Tiefstpreis, bisher zahlten Käufer meist deutlich über 400 Euro.

Das fast schon randlose *Xiaomi Mix 2S mit 6 GByte RAM und 64 GByte Speicher verzichtet auf eine Notch. Es kostet mit Rabatt bei Ebay 320 Euro statt sonst mindestens 360 Euro (minus 11 Prozent) und war nie günstiger. Ebenfalls gut ist der Preis beim *Xiaomi Redmi Note 6 Pro mit 3 GByte RAM und 32 GByte Speicher für rabattiert 144 statt 185 Euro (minus 22 Prozent). Auch dieses Handy war bisher nie annähernd so günstig.

Der Saugroboter *XiaomiS50 Roborock kostet 333 statt gut 400 Euro (minus 17 Prozent). Die GPS-Sportuhr *Xiaomi Huami Amazfit schnitt bei uns im Testbericht gut ab. Mit Rabattcode kostet sie auf Ebay 156 statt bei anderen Händlern mindestens 169 Euro (minus 8 Prozent).

Bei *Amazon sind Sony-Überbleibsel der Cyber-Week günstiger zu haben. Neben Fernsehern sind Soundbars und ein UHD-Blu-Ray-Player reduziert. Die Preise sind heute sehr gut, Fake-Schnäppchen sind keine dabei. Die meisten Geräte gab es allerdings vor ein paar Wochen billiger. Dennoch, wer UHD-Blu-Rays abspielen möchte, die TV-Aktionen verpasst hat oder einfach besseren Ton haben will, der sollte sich die Angebote genauer ansehen.

Wer einen Direct-Lit UHD-fähigen TV sucht, hat heute bei Amazon zwei Sony-Produkte zur Auswahl. Der günstigere ist ein *Sony KD-55XF7596 Bravia mit knapp 140 cm (55 Zoll) Bildschirmdiagonale. Das Alexa-taugliche Gerät auf Basis von Android TV kostet heute 619,99 Euro, das sind rund 93 Euro weniger als bei der Konkurrenz. Zur Cyber-Week gab es den TV allerdings fast 100 Euro billiger. Wer etwas größeres sucht, sollte sich den *Sony KD-60XF8305 mit 132 cm bzw 60 Zoll Bildschirmdiagonale ansehen. Auch er setzt auf Android-TV statt Alexa ist aber der Google Assistant an Bord. Der UHD-Fernseher kostet heute 879,99 Euro bei Amazon, der nächste Händler möchte 105 Euro mehr. Auch diesen gab es letzte Woche billiger. Wer mit dem Kauf eines neuen UHD-TVs liebäugelt, aber bei den beiden Sony-Angeboten kein wirkliches Schnäppchen findet, dem empfehlen wir einen Blick in unsere "Kaufberatung: UHD-Fernseher für jeden Geldbeutel".

Wer bereits einen UHD-fähigen TV hat, der sucht wahrscheinlich einen passenden Zuspieler. Neben Streaming-Lösungen wie dem Fire TV Stick 4K (Testbericht) bieten sich vor allem UHD-Blu-Ray-Player an. Die funktionieren nicht nur offline, sondern unterstützen meist auch mehr Audio-Formate. Den *Sony UBPX800 gibt es heute für 219,99 Euro, knapp 20 Euro billiger als bei der Konkurrenz.

Die interessantesten Angebote kommen heute aus dem Bereich der Soundbars und der zusätzlichen Lautsprecher. Da ist etwa der *Sony SRS-LSR100, ein tragbarer Funklautsprecher für TVs, der heute 109,99 Euro kostet. Er war erst einmal zum gleichen Preis erhältlich und kostet fast 20 Euro weniger als bei der Konkurrenz. Wer dagegen eine einfache Soundbar sucht, die Bluetooth-fähige 2-Kanal-Soundbar *Sony HT-SF150 kostet heute 89,99 Euro und damit fast 9 Euro weniger als bei der Konkurrenz. Wer etwas mehr ausgeben möchte, die *Sony HT-RT4, eine 5.1-Soundbar mit hohen Lautsprechern gibt es heute für 249,99 Euro, 58 Euro weniger als bei anderen Anbietern.

Noch mehr „Umpf“ gefällig? Dann lohnt ein Blick auf das *Sony HT-ZF9. Die WLAN-fähige Soundbar mit Dolby-Atmos/DTS:X-Zertifizierung kostet heute 499,99 Euro, ist allerdings zu dem Preis auch bei Ebay zu haben. Amazon hat von dieser Soundbar auch ein *Set mit zwei Sony SA-Z9R Rücklautsprechern. Damit wird die Soundbar zu einem echten 5.1-System. Das Set kostet 699,99 Euro, gegenüber dem Einzelkauf spart man 93 Euro.

Bei den reduzierten Speichermedien auf Amazon sollte man ganz genau auf den Preis achten – die Micro-SD-Speicherkarten von Sandisk sind beispielsweise kaum reduziert. Das *64-GByte-Modell für 11,99 Euro ist gerade einmal um einen Euro billiger als bei anderen Händlern. Der Rabatt liegt somit bei unter 8 Prozent. Die *128-GByte-Version ist sogar nur um gerade einmal 2 Prozent billiger als bei der Konkurrenz. Noch schlechter sieht es bei der *64-GByte-SD-Karte aus. Wer diese für 23,99 Euro bei Amazon kauft, zahlt sogar 9 Prozent (knapp 2 Euro) mehr.

Interessanter sind die USB-Flashlaufwerke. Das Modell *UltraFit mit 128 GByte wechselt heute für 19,99 den Besitzer. Der Preisvergleich zeigt eine Ersparnis von knapp 5 Euro und somit fast 20 Prozent.
Die *portable SSD mit 250 GByte für 69,99 Euro ist um 12 Prozent billiger als bei anderen Shops. Die Ersparnis liegt bei immerhin 10 Euro.

Der *Sandisk Dual-USB-Stick mit 64 GByte, USB-3.0- und USB-C-Schnittstelle kostet heute 17,99 Euro. Ein Blick in den Preisvergleich zeigt, dass dies zwar gut 10 Prozent unter dem nächstbesten Preis liegt, die Einsparung beträgt aber nur 2 Euro.

Satte 89 Euro spart man heute beim Kauf der tragbaren *SSDFestplatte WD My Passport mit 2 TByte Speicherplatz. Der Preisvergleich offenbart einen realen Rabatt von ordentlichen 17 Prozentpunkten.

Wassersprudler von Sodastream gelten bei Amazon als besonders beliebt, gerade wenn sie im Angebot sind. Heute gibt es gleich vier davon reduziert. Allerdings zeigt unser Preis-Check, dass nur einer nie günstiger war. Die Preise bei den anderen sind zwar nicht schlecht, führen aber bei kaum einen Schnäppchen-Profi zu erhöhtem Puls.

Am höchsten ist der Rabatt noch beim *Sodastream Easy Vorteilspack mit einem Zylinder, zwei 1-l-Pet-Flaschen, zwei 0,5-l-Pet-Flaschen und sechs Sirup-Proben. Dieser kostet 59,99 auf Amazon und 59,90 Euro bei Comtech. Damit erreicht er seinen bisherigen Tiefstpreis. Zuvor kostete das Set knapp 70 Euro (minus 14 Prozent). Den Wassersprudler gibt es *auch als Promopack im Set mit zwei Gläsern statt der zwei 0,5-l-Flaschen für ebenfalls 59,99 Euro. Das ist zwar momentan sein günstigster Preis, bei anderen Händlern kostet dieses Set mindestens 65 Euro (minus 8 Prozent). Der Preisvergleich zeigt jedoch, dass es regelmäßig um die 60 Euro kostet und diese Marke sogar schon ein paar Mal unterbot.

Den gleichen *Sodastream Easy mit nur einer 1-l-Flasche und einem Zylinder verkauft Amazon im Tagesangebot für 49,99 Euro. Das ist zwar günstig, aber nicht günstiger als andere. Der Preisverlauf zeigt, dass es das Produkt schon einmal für 46 Euro gab.

Wer sein Leitungswasser lieber in Glasflaschen aufsprudeln möchte, sollte sich den *mySodapop Sharon Up Glaskaraffen Wassersprudler genauer anschauen. Er kostet heute 55,55 Euro und ist damit minimal günstiger als bei der Konkurrenz. Der Preisverlauf zeigt jedoch, dass er gerade in letzter Zeit gerne mal für knapp 50 Euro den Besitzer wechselte. Schnäppchen-Jäger sollten warten.

Seit Tagen bewirbt Media Markt massiv die *Aktion Weihnachtsgeschenkt. Dabei legt Media Markt zu bestimmten Produkten beim Kauf ein weiteres kostenfrei dazu. Das funktioniert auch online und führt teilweise zu beachtlichen Rabatten. So kostet der 55-Zoll-Fernseher Sony KD-55XF8505 mit 4K-Auflösung, HDR10 und HLG 999 Euro. Media Markt legt hier noch eine PS4 Slim 500 GByte im Wert von 270 Euro drauf. Für beide zusammen zahlt man sonst mindestens 1145 Euro (minus 13 Prozent).

Auch wer zwei kompakte Digitalkameras zum Beispiel als Weihnachtsgeschenk sucht, macht hier einen richtig guten Deal. So kostet die Canon Ixus 185 mit 20 Megapixeln und einem achtfachen optischen Zoom 88 Euro. Beim Kauf legt Media Markt noch eine weitere dazu. Sonst kosten zwei dieser Kameras im Netz mindestens 160 Euro (minus 45 Prozent).

Für 179 Euro verkauft Media Markt die AVM Fritzbox 7490 und legt noch ein AVM Fritzfon C5 Mobilteil (55 Euro) bei. Einzeln gekauft würden die Teile sonst mindestens 220 Euro (minus 18 Prozent) kosten. *Zu den Angeboten geht es hier.

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Bestenliste: die Top 5 Video-Drohnen für unterwegs

Mit der richtigen Drohne ist es selbst für Anfänger einfach, beeindruckende und ruckelfreie Videos aus der Vogelperspektive einzufangen. Wir haben die fünf besten Reise-Quadcopter in einer Bestenliste zusammengefasst.

Beim professionellen Einsatz von Drohnen sind Bildqualität und Handling die beiden wichtigsten Kaufkriterien. Für ambitionierte Hobby-Drohnen-Piloten sind allerdings auch Packmaße und Preis entscheidend.

In der Vergangenheit haben wir zahlreiche Drohnen mit HD-Kamera getestet, als Videodrohne sind die meisten Modelle allerdings vollkommen ungeeignet. Zwar ist es sogar mit billigen Spielzeugdrohnen grundsätzlich möglich, Luftbilder zu schießen. Deren Qualität reicht allerdings nicht ansatzweise an die beeindruckenden Aufnahmen heran, die uns in sozialen Medien und im Fernsehen regelmäßig begegnen. Das liegt an der Tatsache, dass Multicopter dauernd in Bewegung sind. Ist die Kamera nicht mit einem Gimbal stabilisiert, wackelt das Videobild. Selbst Fotos werden unscharf und unbrauchbar. Da hilft nicht mal die Stabilisierung per Software – ohne Gimbal sind. Multicopter für anspruchsvolle Luftaufnahmen schlicht ungeeignet. Ein gutes – beziehungsweise schlechtes – Beispiel dafür ist der frische Mantis Q von Yuneec (Testbericht).

Neben der Bildqualität ist vor allem das Flugverhalten entscheidend bei der Auswahl der Video-Drohne. Wer sich auf seine Luftaufnahmen konzentrieren möchte, braucht GPS, Barometer und optische Sensoren. Nur hält der Copter auch bei Wind seine Position und Höhe. Sogar vorgeplante Flüge und automatisierte Verfolgungen ist mit den meisten Modellen möglich. Dank GPS kommen solche Drohnen im Notfall selbstständig zum Startpunkt zurück – ein beruhigendes Extra für die teure, fliegende Kamera.

Weitere wichtige Kaufkriterien sind die Flugzeit und die maximale Reichweite. Billige Drohnen bleiben häufig mit einer Akkuladung nicht mal zehn Minuten in der Luft. Das ist viel zu kurz für ambitionierte Luftaufnahmen. In Deutschland ist es zwar nicht zulässig, Drohnen außerhalb der Sichtweite zu steuern, trotzdem muss die Reichweite ausreichend hoch sein. Das ist nicht nur dann interessant, wenn man im Ausland filmen will, sondern auch, um eine zuverlässige Verbindung zu garantieren. Nichts ist beim Fliegen nerviger, als Bild- oder gar Steuerausfälle aufgrund einer schlechten Datenverbindung.

Die beste Kamera ist immer die, die man tatsächlich dabei hat. Das gilt sowohl am Boden als auch in der Luft. Profi-Modelle wie die DJI Inspire haben zwar eine herausragende Bildqualität und sehr gute Flugeigenschaften, sind aber sperrig. Wer seine Drohne im Rucksack oder dem Reisegepäck transportieren will, sollte deshalb zu einem kleinen oder klappbaren Modell greifen.

Die Multicopter aus unserer Top-Liste erfüllen all diese Punkte. Modelle wie die oben genannte Mantis Q (Testbericht) oder der Hubsan H507A X4 (Testbericht) mit GPS können zwar einiges davon; aufgrund der schlechten Bildqualität haben wir sie aber nicht in die Bestenliste aufgenommen.

Die im Sommer 2018 vorgestellte Mavic-2-Serie von DJI ist derzeit die beste Drohne für unterwegs. Neben hervorragenden Flugeigenschaften und einer Flugzeit von knapp 30 Minuten überzeugen die kompakte Größe und die ausgesprochen hohe Bildqualität. Die Rundum-Sensorik zur Hinderniserkennung und die automatisierten Flugmanöver funktionieren sehr gut und sind auch für erfahrene Piloten eine echte Bereicherung. Ein weiterer Vorteil der gesamten Mavic-Reihe ist das reichhaltige Angebot an passendem Zubehör.

Entscheidende Unterschiede zu den Vorgängermodellen sind die extrem hohe Reichweite von bis zu fünf Kilometern, die sehr gut funktionierende automatische Verfolgung von Objekten und die große Anzahl an automatisierten Flugmanövern. Außerdem ist die Mavic 2 das einzige Modell von DJI, welches bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zuverlässig funktioniert. So unwichtig dieses Detail klingt, für Aufnahmen im Winter ist dieser Punkt nicht zu vernachlässigen.

Bis auf die Kameras sind die beiden angebotenen Mavic-2-Varianten absolut identisch. Wer sein Hauptaugenmerk auf Fotos und höchstmögliche Bildqualität legt, sollte zum Modell Mavic 2 Pro (Testbericht) mit der Hasselblad-Kamera greifen. Diese liefert dank des 1-Zoll-Bildsensors und der variablen Blende die etwas bessere Fotoqualität. Wer flexibler arbeiten möchte und die Drohne vor allem für Videoaufnahmen braucht, sollte zur etwas günstigeren Mavic 2 Zoom(Testbericht) mit verstellbarer Brennweite greifen. Sie ist ihren Preis wert.

Zum ausführlichen Testbericht der Mavic 2 Zoom.

Zum ausführlichen Testbericht der Mavic 2 Pro.

Auf Platz zwei der Bestenliste landet die deutlich kleinere und nur halb so schwere Mavic Air von DJI. Deren Bildqualität ist bis auf den optischen Zoom mit der des Topmodells Mavic 2 Zoom vergleichbar. Auch sonst hat die verhältnismäßig günstige Mini-Drohne einiges zu bieten. Neben GPS und Barometer sind beispielsweise vorwärts und rückwärts gerichtete optische Sensoren zur Hinderniserkennung vorhanden. Automatisierte Flugmanöver beherrscht die Air genauso wie die automatisierte Rückkehr zum Startpunkt.

Einzig die geringe Flugzeit von nur knapp 20 Minuten und die geringere Reichweite von maximal 2 Kilometern unterscheiden diesen Quadcopter von den restlichen Mavic-Modellen. Wer mit diesen Einschränkungen gut leben kann, der bekommt mit der Air einen extrem kompakten Quadcopter mit hoher Bildqualität und einem erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Air ist besonders für Einsteiger eine sehr gute Wahl.

Zum ausführlichen Testbericht der Mavic Air.

Ganz knapp hinter der Air kommt die älteste Drohne unserer Top-Liste, die Mavic Pro. Als DJI das Modell im Jahr 2016 auf den Markt brachte, war der diese Art von Quadcopter ein echtes Novum. Die Ur-Mavic war zu diesem Zeitpunkt der einzig kompakte Multicopter mit vernünftiger Steuerung, Kamera und GPS. Mit dem Klappsystem der Ausleger und der guten Flugzeit von fast 30 Minuten setzt der Hersteller damals neue Maßstäbe. Nicht umsonst gibt es zahlreiche Klone der ehemals besten Drohne für unterwegs.

Bei der Anzahl der automatisierte Flugmanöver und der Ausstattung muss sich die Mavic Pro gegenüber den beiden Erstplatzierten geschlagen geben. Sie verfügt zwar über eine nach vorne gerichtete Hinderniserkennung, im Rückwärtsflug ist sie allerdings blind. In Sachen Bildqualität kann sie ebenfalls nicht mit den neueren Modellen mithalten.

Dank großartiger Flugeigenschaften, 4K-Auflösung und ordentlicher Bildqualität ist das Modell trotzdem immer noch sehr interessant. In Sachen Batterielaufzeit und der Reichweite von bis zu vier Kilometern ist sie der Mavic Air sogar überlegen. Wer eine gute und bezahlbare Video-Drohne mit einer großen Reichweite sucht, sollte bei der stark reduzierten Mavic Pro zuschlagen.

Die Facelift-Version, die Mavic Pro Platinum, ist etwas leiser und bleibt drei Minuten länger in der Luft als die Ur-Mavic. Der höhere Preis macht die Platinum-Version allerdings weitgehend uninteressant. Wer über 1200 Euro Budget übrig hat, sollte besser bei der Mavic 2 Zoom zuschlagen.

Zum ausführlichen Testbericht der DJI Mavic Pro Platinum.

Mit der Video-Drohne Anafi hat der französische Hersteller Parrot einen ernstzunehmenden DJI-Konkurrenten ins Feld geschickt. Der Quadcopter ist nicht nur sehr kompakt, er überzeugt durch gute Flugeigenschaften und eine ordentliche Bildqualität. Die Flugzeit ist mit 25 Minuten ebenfalls gut. Was uns beim Test wirklich gut gefallen hat, ist die geringe Lautstärke der Drohne. Im Testfeld ist kein anderes Modell annähernd so leise unterwegs.

Während die Top-Drohnen alle mit einem Drei-Achs-Gimbal arbeiten, nutzt Parrot eine Kombination aus Zwei-Achs-Gimbal und elektronischer Bildstabilisierung. Im Zusammenspiel mit dem optischen Zoom sind damit tolle Aufnahmen möglich. Verglichen mit den unseren Top-3-Modellen schwächelt Bildqualität leicht, besonders bei sportlichen Manövern.

Die Anzahl der automatischen Flugmodi ist ebenfalls geringer. Flugdauer, Reaktionsgeschwindigkeit und die Reichweite sind mit den anderen Modellen vergleichbar. Auf eine optische Hinderniserkennung muss man allerdings vollkommen verzichten. Für erfahrene Piloten ist das unproblematisch, für Anfänger ist das Fehlen der Sensorik ein echter Minuspunkt.

Wer sich für die verhältnismäßig einfach ausgestattete Anafi entscheidet, sollte unbedingt auf den Preis achten. Die UVP von knapp 700 Euro erscheint uns, verglichen mit den Mavics, zu hoch. Ein Blick auf die Bestpreisentwicklung zeigt allerdings einen inzwischen angepassten Preis von unter 550 Euro. Dies erscheint weitaus realistischer und macht die Parrot Anafi zu unserem Low-Budget-Tipp.

Zum ausführlichen Testbericht der Parrot Anafi.

Die DJI Spark ist das einzige Modell in der Top-List ohne klappbare Ausleger. Aufgrund der geringen Abmessungen und der guten Ausstattung eignet sie sich trotzdem gut als Reisebegleitung. Neben ein paar automatischen Flugmanövern stehen unter anderem GPS und eine nach vorne gerichtete Hinderniserkennung zur Verfügung.

Wer möchte, steuert die Video-Drohne alleine per Handzeichen. Mit etwas Übung klappt das erstaunlich gut – ein echter Ersatz für die optional erhältliche Fernsteuerung ist es trotzdem nicht. Wer das volle Potential nutzen will, sollte sich unbedingt zusätzlich den Handsender zulegen.

Ähnlich wie bei der Anafi ist hier lediglich ein Zwei-Achs-Gimbal verbaut. Die Videoauflösung ist mit 1080p allerdings geringer als bei allen anderen Drohnen unserer Top-Liste. Die Fotos und Videos der Spark müssen sich trotzdem nicht verstecken. Die Bildqualität ist insgesamt gut.

Die Flugzeit ist mit lediglich 16 Minuten geringer als bei der Konkurrenz. Die Reichweite ist mit der von DJIs Mavic Air vergleichbar. Wer auf 4K-Auflösung und maximale Reichweite verzichtet, bekommt mit der DJI Spark eine gute und günstige Video-Drohne für unterwegs.

Zum ausführlichen Testbericht der DJI Spark.

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