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M.2-NVMe Samsung 970 Evo Plus im Test

Die NVMe-SSD Samsung 970 Evo Plus verspricht mehr Leistung als die normale 970 Evo. Wir schicken sie durch unsere Benchmarks.

Die Evo-Plus-Reihe sitzt bei Samsungs SSDs zwischen der Evo und Pro. Es sind quasi die Produkte für Nutzer, die etwas mehr Power haben möchten, aber den Aufpreis für die Pro-Serie scheuen.

Im Testfeld unserer M.2-NVMe-SSDs hat es zunächst die 970 Evo Plus mit 250 GByte Speicherplatz geschafft. Wie auch bei der Samsung 970 Evo sind diese Geräte technisch die langsamsten, mit mehr Speicherplatz kommen dann auch schnellere Chips zum Einsatz. Wir planen noch Tests der großen Modelle und liefern die Werte dann nach. Ansonsten sind in dieser Themenwelt bereits folgende Beiträge erschienen:

  • Ratgeber SSD, HDD, NVMe
  • Test WD Black
  • Test Corsair MP 510
  • Test Samsung 970 Evo

Die M.2-NVMe von Samsung kommt mit einer Betriebsdauer von 150 TBW, spricht Samsung garantiert 150 Terabytes Written für den Speicher. In der Praxis halten die Datenspeicher deutlich länger durch, wie der Langzeittest der c’t zeigt.

Im ezFIO und Crystal Mark 5.5 bestätigt der Datenspeicher die Positionierung von Samsung. Er ist schneller als die gleich große Samsung 970 Evo. In unseren ezFIO-Benchmark, den wir im Artikel zur WD Black genauer erklären, schafft die Samsung 970 Evo Plus im Durchschnitt 27.011 IOPS. Damit schneidet sie besser ab als die 970 Evo und schlägt die WD Black.

Der Benchmark zeigt sehr gut, dass die 970 Evo Plus den geringen Aufpreis durchaus wert ist. Sie schlägt die normale 970 in unserem gemischten Test, der zufällige Daten liest und schriebt, ziemlich deutlich. Wie die 970 Evo ist die Plus-Variante bei einer Queue-Tiefe von 2 sehr gut. Das ist deswegen so wichtig, da die typischen Einsatzszenarien eine Queue-Tiefe zwischen 1 und 4 anfordern. Sprich, ein hoher Wert hier kann sich im Alltag bemerkbar machen. Wie immer haben wir die Benchmark-Rohdaten hier als Google Doc freigegeben.

Der Crystal Disk Mark 5.5 bestätigt die Ergebnisse, die Samsung 970 Evo Plus ist gerade bei Schreibaufgaben deutlich schneller als die gleich große 970 Evo. Allerdings hat sie ebenso Probleme bei sehr großen Daten. Im Test sieht man gut, wie die Schreibgeschwindigkeit beim Benchmark mit 16 GByte großen Dateien deutlich nach unten geht. Dieses Verhalten konnten wir beispielsweise bei der WD Black nicht nachvollziehen.

Die Evo-970-Plus-Serie erfüllt ihr Versprechen. Sie übertrifft die bereits gute Leistung der Evo 970 nochmals. Interessant ist, dass auch diese Variante Geschwindigkeitseinbußen bei sehr großen Dateien hat. Da die Samsung 970 Evo Plus nur minimal mehr kostet als die 970 Evo, lohnt es sich, hier zur Plus-Variante zu greifen.

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Top-10: Die besten Smartphones mit Android 9 Pie bis 250 Euro

Ein gutes Android-Smartphone muss nicht teuer sein: In dieser Bestenliste zeigt TechStage zehn Geräte mit aktuellem Android 9 Pie bis 250 Euro.

Die Zeiten sind vorbei, als Smartphones der mittleren Preisklasse unschön verarbeitet, langsam oder mit miserabler Kamera ausgestattet waren. Schon für zwei- bis dreihundert Euro bekommt der Käufer ein vernünftiges Gerät mit ordentlicher Hardware. Im Vergleich zur Luxusklasse bedeutet das natürlich Verzicht, konkret etwa auf drahtloses Laden oder Wasserfestigkeit. Die Auswahl in der Mittelklasse ist groß, wir haben 78 solcher Smartphones getestet und zeigen unsere Top-10.

Auf dem zehnten Platz befindet sich das Google Pixel XL. Das mittlerweile zwei Jahre alte Smartphone überzeugt mit einer guten Kamera und einer spitzenmäßigen Verarbeitung. Darüber hinaus bietet es ein 5,5 Zoll großes OLED-Display mit hoher Auflösung von Quad-High-Definition (2560 × 1440 Pixel). Anfangs offeriert für 1000 Euro, kostet es heute nur noch ein Fünftel des ursprünglichen Preises. Im Test schnitt es mit einer Note von 2 (gut) ab. Zu den Nachteilen des Gerätes zählt das hohe Gewicht sowie das inzwischen nicht mehr zeitgemäße Design.

Testbericht zum Google Pixel XL

Das Honor Play dagegen ist ein modernes Smartphone aus dem Jahr 2018. Es kostet 249 Euro und landet auf dem neunten Platz. Der Hersteller Huawei vermarktet das Gerät hauptsächlich als Gaming-Smartphone, doch die gute Ausstattung und das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis machen es zu einem guten Allrounder. Übrigens: Echten Gaming-Smartphones wie dem Razer Phone 2 (Testbericht) oder dem Xiaomi Black Shark (Testbericht) kann es weder kaum das Wasser reichen, da fehlt einfach die Leistung und das gewisse Extra. Im Test bekam das Honor Play die Note 2 (gut).

Testbericht zum Honor Play

Eins der günstigsten Smartphones in dieser Auflistung ist das Nokia 3.1 des finnischen Startups HMD Global. Obwohl es mit 125 Euro nur die Hälfte wie andere Modelle kostet, landet es auf Platz acht. Es hat eine hohe Verarbeitungsqualität sowie ein helles Display mit 5,2 Zoll in der Diagonale. Das Nokia 3.1 kam 2018 auf den Markt und dank Android One wird es die nächsten Jahre noch Updates und Upgrades erhalten, das macht es zu einem nachhaltigen Smartphone. Einen großen Nachteil hat das Nokia-Smartphone dann allerdings doch: Es besitzt keinen Fingerabdrucksensor zum Entsperren des Gerätes. Wer darauf verzichten kann, sollte definitiv einen genaueren Blick auf das Gerät werfen.

Testbericht zum Nokia 3.1

Ein Nokia folgt dem anderen: Das 7 Plus ist mittlerweile ein Jahr alt und kostet rund 250 Euro. Im Test überzeugt es mit seiner hohen Verarbeitungsqualität und starken Akku mit einer Nennkapazität von 3800 mAh. Die Laufzeit des Nokia 7 Plus beträgt fast zehn Stunden bei dauerhafter Videowiedergabe und ungefähr zwei Tage bei moderater Nutzung. Wem jedoch ein kleines und leichtes Smartphone wichtig ist, der sollte lieber einen Bogen um das Nokia 7 Plus machen: Es ist 158 mm hoch und 183 g schwer.

Testbericht zum Nokia 7 Plus

Auf dem sechsten Platz landet das Xperia XZ1 von Sony. Das ehemalige Top-Smartphone des japanischen Herstellers ist 2017 gegen das Galaxy S8 (Testbericht) angetreten, das heute noch 375 Euro kostet. Das Sony-Smartphone liegt bei 240 Euro und ist damit 135 Euro günstiger als sein damaliger Konkurrent. Das Xperia XZ1 hat ein helles Display und Stereo-Lautsprecher. Im Test hat es mit der Note 3 (mittelmäßig) abgeschnitten. Grund hierfür sind die schwache Kamera und die magere Akkulaufzeit, die zum Zeitpunkt mit iPhone und Galaxy nicht mithalten konnten. Außerdem fehlte ein Schnellladegerät im Lieferumfang.

Testbericht zum Sony Xperia XZ1

Das One ist Motorolas erstes Smartphone mit dem Betriebssystem Android One. Zumindest für den deutschen Markt, in den USA gab es zuvor das Moto X4. Das Gerät mit Updates für drei Jahre und Upgrades für zwei Jahre kostet 195 Euro und schafft es auf den fünften Platz. Es hat ein ansprechendes und modernes Design, ähnlich dem Honor Play. Dazu ist es noch gegen Spritzwasser geschützt. Gegen das Motorola One sprechen sein niedrig auflösendes Display sowie dessen geringe Helligkeit.

Testbericht zum Motorola One

Das Nokia 7.1 ist dem Motorola One äußerlich und technisch ähnlich, nur besser. Auch das 7.1er läuft mit Android One und ist damit gut für die nächsten Jahre gewappnet, was aktuelle Software betrifft. Das Display des Nokia 7.1 ist hochauflösend und hell, es wirkt deutlich besser ab als da Motorola One. Zudem liefert die 12-Megapixel-Kamera anständige Bilder. Mit einem Preis von rund 250 Euro ist das Nokia 7.1 zwar etwas teurer als das Motorola, unterm Strich lohnt sich der Aufpreis.

Testbericht zum Nokia 7.1

Das P Smart (2019) von Huawei holt Bronze. Für den Preis von 200 Euro bietet es eine Dualkamera, ein 6,21 Zoll großes Display mit quasi-randlosem Design und viel Leistung für nahezu jedes Anwendungsszenario. Mit einer Leuchtkraft von 485 cd/m2 zählt das Display zu den hellsten in dieser Auflistung. Unschön am Huawei P Smart (2019) sind der alte Micro-USB-Anschluss, das etwas anfällige Acrylgehäuse sowie die mittelmäßige Kamera. Nichtsdestotrotz ist das Preis-Leistungs-Verhältnis gut.

Testbericht zum Huawei P Smart (2019)

Wie so oft scheitert es an den kleineren Dingen; so erreicht das Nokia 6.1 lediglich den zweiten Platz. Das Android-One-Smartphone gibt es ab 169 Euro, dafür bietet es eine ziemlich gute Verarbeitung mit Metallgehäuse und ein Schnellladegerät mit USB-C. Die Kamera ist gut, allerdings reagiert der Autofokus etwas langsam. Hinzu kommt, dass die Display-Helligkeit etwas schwach ist.

Testbericht zum Nokia 6.1

Auf dem ersten Platz befindet sich nach wie vor das unschlagbare Mi A2 von Xiaomi. Das Smartphone kostet mittlerweile 169 Euro und schlägt sich in jeder Disziplin gut. Besonders hervorzuheben ist die hohe Verarbeitungsqualität des Gerätes: Gehäuse aus Metall, nahtlose Übergänge und weiche Kanten. Ausgestattet mit Android One und dessen Software- und Update-Versprechen, arbeitet das Mi A2 schnell und ohne Verzögerungen. Die Dualkamera macht schöne Aufnahmen, guckt aber etwas stark aus dem Gehäuse heraus. Wem das nicht stört, der wird das Xiaomi-Smartphone liebgewinnen.

Testbericht zum Xiaomi Mi A2

Neben Kamera, Display und Verarbeitung sollten Käufer bei der Auswahl nach dem perfekten Mittelklasse-Smartphones auf die Software respektive die Betriebssystem-Version achten. Alle hier aufgelisteten Geräte laufen mit Android 9 Pie – entweder ab Werk oder durch den Erhalt eines Upgrades –, dennoch lohnt sich in erster Linie ein Smartphone mit Android One. Es ist nachhaltiger und langlebiger, weil es stets sicherheitsrelevante Updates bekommt.

Das technisch beste Gerät für wenig Geld ist das Xiaomi Mi A2. Darüber hinaus ist das Nokia 7.1 eine gute Alternative, wenn es bisschen teurer, aber dafür etwas moderner sein darf. Auch der Blick auf die ehemaligen Top-Smartphones, die inzwischen mit der aktuellen Mittelklasse vergleichbar sind, lohnt sich: Das Pixel XL ist ein Kamera-Monster und das Xperia XZ1 ein gutes Multimedia-Smartphone.

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Günstige Bluetooth-Kopfhörer im Test: ifrogz Plugz Wireless

Die Plugz von ifrogz sind sowohl im Elektro-Fachhandel als auch online günstig zu bekommen. Wir testen die 20-Euro-Kopfhörer und verraten, ob sich der Kauf lohnt.

Bluetooth-Kopfhörer sind nicht mehr unbezahlbar teuer, das freut alle, deren Klinkenbuchse zugunsten von USB-C wegrationalisiert wurde. Wir testen in den nächsten Tagen Kopfhörer in unterschiedlichen Bauformen in der Preiskategorie bis 30 Euro. Das Testfeld besteht aus Modellen von Taotronics, Adorer und verschiedenen unbekannteren Herstellern. Den Anfang aber macht ein Modell von ifrogz.

Bei den Plugz Wireless von ifrogz handelt es sich um einfache In-Ear-Kopfhörer mit Mikrofon, Kabelfernbedienung und Bluetooth. Die beiden blauen Ohrstöpsel sind mit einem jeweils 35 cm langen Kabel mit der Bedieneinheit verbunden. Der kleine Kasten mit Mikrofon, Akku, Bedientasten, Status LEDs, Bluetooth-4.1-Modul und Micro-USB-Anschluss besteht aus gummiertem Kunststoff. Das Gewicht des Headsets liegt bei 12g, was etwa vier Zuckerwürfeln entspricht.

Auf der Rückseite des Bedienteils sitzt eine magnetische Gummilippe. Diese hat zwei Aufgaben. Bei Nichtbenutzung halten sie die Kabel der Ohrstöpsel in Position und verhindern, dass sie sich verheddern. Während der Benutzung dient der Magnetverschluss als Klammer, um die Kopfhörer an Hemd oder Jacke zu fixieren.

Die Verarbeitung ist Ordnung und gibt keinerlei Grund zu Beanstandungen. Die dünnen Kabel sind erfahrungsgemäß allerdings nicht besonders langlebig. Zum einen halten sie nur geringe Belastungen aus, zum anderen neiden sie dazu, sich schnell zu verheddern, wenn sie nicht zusammengewickelt in die Tasche kommen.

Die Micro-USB-Ladebuchse ist frei zugänglich und nicht hinter einer Gummikappe versteckt. Die Plugz Wireless sind nur nach IPX2 zertifiziert. Somit sind sie zwar gegen Schweiß und vereinzelte Regentropfen geschützt, für den Betrieb bei strömenden Regen sind sie allerdings ungeeignet.

Neben dem Kopfhörer gehören eine Kurzanleitung, ein kurzes Micro-USB-Ladekabel und insgesamt drei Größen an Silikon-Ohrstöpseln zum Lieferumfang. Diese haben, laut Hersteller, eine lebenslange Garantie. Das bedeutet, ifrogz ersetzt abgenutzte oder beschädigte Silikon-Passstücke kostenlos. Ein zum Aufladen des Akkus notwendige USB-Netzteil gehört nicht zum Lieferumfang.

Während andere Hersteller bei Ihren In-Ear-Kopfhörern auf zusätzliche Ear-Fin-Halterungen setzen, werden die Plugz Wireless lediglich in den Gehörgang geschoben. Dank der verschieden großen Silikon-Ringe sitzen die Ohrstöpsel trotzdem ausreichend sicher – zumindest im Alltagsbetrieb. Bei sportlichen Aktivitäten lockert sich der Sitz nach einiger Zeit, was sich negativ auf den Klang auswirkt.

Die Bedienung funktioniert wie bei den meisten Modellen der Einsteigerklasse. Nach dem Einschalten mit der mittleren Taste startet das Headset den Pairing-Modus. Nach dem Verbinden, beispielsweise mit dem Smartphone, ist die Taste für die Play-Pause-Funktion zuständig. Ein langer Druck (etwa drei Sekunden) auf den mittleren Bedientaster schaltet die Kopfhörer aus. Die Leiser- und Lauter-Tasten dienen gleichzeitig zum Überspringen und Zurückspulen eines Musiktitels. Jeder Tastendruck wird mit einem leisen Pieps-Ton quittiert.

Im Test müssen wir die Plugz Wireless jedes Mal neu verbinden, sobald das Headset zwischenzeitlich mit einem anderen Endgerät benutzt wurden. Das Smartphone erkennt die Kopfhörer zwar, verbindet sich allerdings nicht automatisch. Das manuelle Verbinden geht zwar schnell, ist allerdings trotzdem ärgerlich. Wenn die Bluetooth-Verbindung einmal steht, funktioniert sie zuverlässig. Die Reichweite liegt in der Praxis bei fünf bis zehn Metern. Im Test können wir problemlos den Raum wechseln. Das gleichzeitige Verbinden mit mehreren Endgeräten klappt im Test nicht.

Der magnetische Clip ist grundsätzlich eine gute Idee, in der Praxis funktioniert das Befestigen an der Kleidung allerdings nur mäßig gut. Sind die Kopfhörer nicht in Benutzung, ist deren Gewicht schlicht zu hoch, um sicher gehalten zu werden. Im zusammengepackten Zustand ist der magnetische Clip durchaus praktisch, da er zuverlässig vor verknoteten Kabeln schützt.

Korrekt im Ohr eingesetzt, klingen die Plugz Wireless erfreulich gut. Sowohl Hoch-, Mittel- als auch Tieftonbereich sind ausreichend kräftig und überzeichnen nicht. Der Klang ist insgesamt etwas harmonischer als bei den ähnlich günstigen TT-BH26 von Taotronics (Testbericht) – insbesondere bei hoher Lautstärke. Sind die In-Ears nicht weit genug in den Gehörgang eingeschoben, gehen allerdings die Bässe verloren. Das passiert in der Praxis deutlich schneller, als bei Modellen mit Ohrenbügel oder Ear-Flaps, die die Ohrstöpsel in der korrekten Position halten. Mit den warmen Bässen und kristallklaren Klängen von teuren Markenmodellen ist der Sound natürlich nicht vergleichbar.

Eine aktive Geräuschunterdrückung ist nicht verbaut. Der Klang des verbauten Mikrofons ist gut. Die Gesprächspartner hören uns laut und deutlich.

Eine störende Verzögerung zwischen Wiedergabegerät und Kopfhörern stellen wir nicht fest. Bei der Wiedergabe von Videos ist der Ton synchron. Das ist bei günstigen Bluetooth-Kopfhörern nicht immer der Fall.

Der interne Akku der Plugz Wireless soll laut Hersteller rund fünf Stunden lang durchhalten. Diesen Wert erreichen wir in der Praxis allerdings nur, wenn die Lautstärke nicht voll aufgedreht ist. Bei häufiger Nutzung der Kopfhörer, ist die Akkulaufzeit somit sehr knappgehalten. Eine Laufzeit von sechs und mehr Stunden wäre wünschenswert. Das vollständige Aufladen mit einem Standard-Smartphone-Netzteil dauert etwa 90 bis 100 Minuten und somit deutlich länger als die Herstellerangabe von einer Stunde.

Die Plugz Wireless sind in blau und silbern erhältlich.

Der günstige Kopfhörer Plugz Wireless von ifrogz hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Die Klangqualität ist gut, zumindest wenn die Ohrstöpsel ordentlich sitzen. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass dies bei viel Bewegung nicht immer zuverlässig funktioniert. Hier sind Modelle mit Ohrenbügel oder Ear-Flaps, wie der Taotronics TT-BH26 (Testbericht) deutlich im Vorteil. Mit teuren Marken-Kopfhörern hält die Klangqualität natürlich nicht mit, allerdings ist dies Kritik auf hohem Niveau. Wer günstige In-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth sucht, bekommt beim Plugz Wireless ein alltagstaugliches Modell mit ausreichend guter Soundqualität.

Ein Transportbeutel gehört nicht zum Lieferumfang. Dank der magnetischen Halterung ist dies allerdings auch unnötig. Bei Nichtbenutzung lässt sich der Kopfhörer sehr kompakt zusammenwickeln. Die Akkulaufzeit ist mit vier bis fünf Stunden ausreichend, kommt allerdings nicht an die von Konkurrenzprodukten heran.

Wer sehr hohe Ansprüche an die Soundqualität seiner In-Ears hat, muss deutlich mehr Geld investieren. Hier lohnt sich ein Blick in die Bestenliste der besten fünf Sportkopfhörer mit Bluetooth.

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Vorwerk Kobold VR300 im Test: starke Saugleistung, hoher Preis

Der Vorwerk Kobold VR300 verspricht eine starke Saugleistung, doch mit einem Preis von 949 Euro ist er fast dreimal so teuer wie vergleichbare Produkte. Lohnt sich der Kauf?

Der Kobold VR300 ist ein Staubsauger-Roboter in D-Form. So will er bis zum Anschlag in jede Ecke des Raums fahren. In der Praxis klappt das auch gut und zuverlässig. Die Borsten der links angebrachten Seitenbürste sind qualitativ hochwertig und kehren den Schmutz vor den Sauger. Wegen der Länge und der Feinheit kommen einzelne Borsten sogar unter die Sockelleiste des Fußbodens und holen den Schmutz aus schwer erreichbaren Orten heraus. Nichtsdestotrotz gibt es Verbesserungspotenzial: So hat Vorwerk die Bürste nur auf einer Seite angebracht. Gäbe es links und rechts jeweils eine Seitenbürste, müsste der Roboter in einigen Situationen nicht um Hindernisse herum manövrieren und wäre effizienter unterwegs. Das lösen andere Staubsauger-Roboter besser, wie etwa der Deebot Ozmo Slim 10 (Testbericht) oder der Eufy Robovac 30C (Testbericht).

Vorwerks Staubsauger-Roboter der dritten Generation hat ein Gewicht von 4,2 kg. In der bisherigen Testreihe ist er am schwersten. Sein baugleicher Bruder, der Botvac D7 Connected (Testbericht), der US-amerikanischen Vorwerk-Tochter Neato Robotics ist mit 3,4 kg am zweitschwersten. Der technisch besser ausgestattete und preislich attraktivere S5 Robot Vacuum Cleaner (Testbericht) von Roborock wiegt 3,2 kg – es geht also! Dafür, dass der Nutzer den Kobold VR300 hin- und hertragen und für eine Zonenreinigung freiplatzieren darf, ist das hohe Gewicht nicht vom Vorteil. Der integrierte Tragegriff ist dabei eine Hilfe. Wer viele Möbel zuhause hat und möchte, dass der Roboter auch unter diese fahren und saugen soll, der sollte im Vorfeld prüfen, ob die Möbel nicht zu tief für den 9 cm hohen Kobold VR300 sind. Der Deebot Ozmo Slim 10 mit seinen 5,7 cm meistert diese Disziplin gut – dafür fehlt ihm das Lasermessgerät zur präzisen Navigation.

Die Verarbeitung des Kobold VR300 ist qualitativ hochwertig. Die einzelnen Elemente des Kunststoffgehäuses sind aufeinander abgestimmt und schließen bündig ab. Während der Fahrt klappert nichts am Gehäuse, wie etwa beim Botvac D7 Connected. Um es klar zu sagen: Die gewissen Erwartungen, die die Marke Vorwerk im Vorfeld gesetzt hat, erfüllt unser Testgerät.

Der Kobold VR300 hat eine starke Saugleistung. Je nach Betriebsmodus saugt er mit einer Kraft von bis zu 2000 Pa, damit zählt er zu den leistungsstärksten Staubsauger-Robotern in der Testreihe. Deebot und Eufy kommen auf 1000 respektive 1500 Pa. Rein aus der Leistungsperspektive betrachtet, eignet sich der Vorwerk für nahezu alle Arten von Böden: Teppich, Hartholz, PVC, Fliesen und mehr. In der Praxis sieht das aber oft anders aus.

Auf hohen Teppichen mit langen Fasern, etwa ein Berber- oder ein Hochflorteppich, bleibt der Kobold VR300 des Öfteren stehen, weil die Seitenbürste nicht rotieren kann. Auf einem Shaggyteppich stoppt er sofort und meldet Fehler. Andere Staubsauger-Roboter haben damit seltener Probleme, wie der Roborock S5 mit einer intelligenten Teppicherkennung.

Im Vergleich zum Botvac D7 Connected ist das Reinigungs-Ergebnis des Kobold VR300 besser und auf dem gleichen Niveau wie beim Roborock S5. Alle drei Staubsauger-Roboter verfügen über eine Seiten- und eine Spiralbürste. Beim Vorwerk- und Roborock-Sauger verfangen sich lange Menschen- und Tierhaare seltener, als bei Botvac D7 Connected von Neato.

Die zwei Räder des Vorwerk Kobold VR300 sind groß und stark profiliert. Dadurch kommt der Roboter nahezu überall im Haushalt hin und bleibt selten wegen des Antriebs stehen. Mit hohen Kanten kommt der Kobold VR300 ohne Probleme klar: Genau wie der Roborock S5 klettert er um bis zu 2 cm. Das ist besser als der Durchschnitt von 1,5 cm.

Im Kobold VR300 verbaut Vorwerk einen Akku mit 5833 mAh. Offiziell soll er bis zu 90 Minuten am Stück fahren, bevor er sich selbst auflädt und gegebenenfalls die Arbeit vom gemerkten Punkt fortsetzt. Im Test kommt der Roboter im Schnitt auf eine Laufzeit von 83 Minuten. Damit bietet der Vorwerk-Roboter die geringste Laufzeit in der bisherigen Testreihe an. Selbst die 300-Euro-Staubsauger ohne Navigation von Eufy und Deebot kommen über 90 Minuten. Die längste Betriebsdauer mit 147 Minuten hat der S5 von Robock. Eine Wohnfläche von 75 m2 arbeitet der Vorwerk systematisch in 54 Minuten ab. Die Ladezeit beträgt 3,5 h. Der Behälter des Staubsauger-Roboters ist mit 0,53 l verhältnismäßig nicht sehr groß. Der Neato bietet vergleichsweise 0,7 l. Wie bei allen anderen Staubsauger-Robotern verzichtet auch Vorwerk auf einen hochwertigen HEPA-Filter und setzt stattdessen auf einen Feinstaubfilter, der ähnlich gut für Allergiker und Asthma-Patienten sein soll.

Im Test zeigt sich der Kobold VR300 etwas laute als seine Konkurrenten: Er kommt auf einen Geräuschpegel von 70 dB bei einem Messabstand von einem Meter. Unmittelbar am Gehäuse sind 71 dB messbar. Der leiseste Roboter ist der Eufy Robovac 30C mit 57 dB im gleichen Testszenario.

Der Vorwerk Kobold VR300 hat mitunter die meisten Sensoren an Bord: Ultraschallsensoren für die Erkennung von Hindernissen, Infrarot für Treppen und Fall, Stoßleiste zum vorsichtigen Abtasten von Objekten und rotierendes Lasermessgerät zum Abbilden der Umgebung. Letzteres ermöglicht dem Roboter viele intelligente Funktionen, wie etwa eine Kartendarstellung, eine präzise Positionsbestimmung oder ein Fortsetzungsmodus, falls der Akku zur Neige geht. Der Vorwerk Kobold reinigt nach System und nutzt seine Energie besser, als Roboter ohne Kamera oder Lasermessgerät. In der Automatik arbeitet der Vorwerk nach dem SLAM-Prinzip und fährt seine Bahnen ab, bis die gesamte Wohnfläche mindestens einmal befahren wurde. Zonen und Räume, die er nicht reinigen soll, lassen sich in der App als solche definieren. Die Überschreitet er in der Praxis auch nicht.

Bei der Bedienung setzt Vorwerk hauptsächlich auf die App, die es kostenlos für iPhone und Android-Smartphones gibt. Schade, dass eine Fernbedienung fehlt. In manchen Situationen geht das einfach schneller und intuitiver, als erst das Smartphone herausholen zu müssen. Beim Kobold VR200 gab’s vor vier Jahren noch eine Fernbedienung dazu. Die Smart-Home-Integration mit Google Home oder Amazon Alexa ist vorhanden. So lässt sich die Reinigung mit einem einfachen Sprachbefehl initiieren.

Die App verbindet den Roboter mit dem WLAN und bringt ihn so ins Internet. Wer schon einmal die Produkte von Neato ausprobiert hat, dem wird die App verdächtig ähnlich vorkommen. Kein Wunder auch: Die Silicon-Valley-Tochter nutzt die gleiche Technik. Die App ist übersichtlich und selbstverständlich gestaltet. Mit ihr lassen sich mehrere Vorwerk-Geräte verwalten und steuern. Auf der Startseite stehen unterschiedliche Reinigungs-Modi zur Verfügung: Gesamtreinigung, Zonenreinigung, Intensivreinigung und manuelle Reinigung. In der Applikation lassen sich auch Tage und Uhrzeiten für eine Routinen-Reinigung einplanen. Nach einer abgeschlossenen Reinigung der gesamten Wohnfläche gibt die App eine Übersicht, wo der Roboter gesaugt hat. Die Kartendarstellung ist ziemlich präzise, außerdem zeigt sie die gereinigte Fläche sowie die dafür benötigte Zeit an.

Die Walzbürste des Kobold VR300 lässt sich mit wenigen Handgriffen aus dem Gehäuse entnehmen. Auch die anderen Teile sind nicht fest installiert und vom Anwender selbst gegen Ersatzteile auszutauschen. Je nach Nutzung und Reinigungsintensität sollte der Staubehälter die Mülltonne aufsuchen, um sich dort entleeren zu lassen.

Beim Lieferumfang zeigt sich Vorwerk geizig: Weder Ersatzteile noch irgendwelche Reinigungstools sind dabei. Das lösen nahezu alle anderen Hersteller besser. In der Regel liefern sie mehrere Seitenbürsten, weitere Filter und Bürsten zur Wartung mit. Darüber hinaus gibt zwei Magnetbänder und eine Fernbedienung mit Batterien dazu. All das ist beim fast 1000 Euro teuren Vorwerk nicht dabei. In der Verpackung befinden sich Staubsauger-Roboter, Ladestation mit Kabel, Filter, Seitenbürste und Handbuch.

Der Vorwerk VR300 hat keinerlei Extras, wie eine Wischfunktion oder Teppicherkennung. In einigen Disziplinen schneidet er mittelmäßig bis gut ab, selten mal hinausragend. Positiv hervorzuheben sind seine starke Saugleistung, seine viele Sensoren und seine Qualität. Doch die Laufzeit mit 83 Minuten ist deutlich zu schwach. Am schwierigsten zu begreifen ist der hohe Preis von 949 Euro. Was genau rechtfertigt den Preis? Eine nicht einfach zu beantwortende Frage. Mittlerweile kostet der fast baugleiche Botvac D7 Connected rund 500 Euro. Es geht noch besser: Der S5 Robot Vacuum Cleaner des chinesischen Herstellers Roborock bietet einen größeren Funktionsumfang, längere Laufzeit, mindestens eine genauso gute Verarbeitung und kostet in etwa ein Drittel. Warum sollte man dann einen Vorwerk Kobold VR300 kaufen?

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Samsung Galaxy S10 vs S9: Welches Modell jetzt kaufen?

Die neuen Oberklasse-Smartphones Samsung Galaxy S10, S10+ und S10e kosten zum Start bis zu 1599 Euro. Dafür ist das S9 und S9+ stark im Preis gefallen. Lohnt sich jetzt der Vorgänger?

Samsung hat zum MWC seine neuen Flaggschiff-Modelle S10 und S10+ (Hands-On) vorgestellt, die ab sofort vorbestellbar sind. Erstmals gibt es dieses Jahr mit dem S10e auch eine Art Budget-Variante der S-Klasse. Wobei man bei einem Startpreis von 749 Euro eigentlich kaum von Budget sprechen kann. Das S10 kostet in der günstigsten Variante mit 128 GByte 899 Euro, in der Version mit 256 GByte will Samsung mit 1149 Euro ganze 250 Euro mehr. Das S10+ mit 128 GByte Speicher kostet 999 Euro. Für mehr Speicher wird es richtig teuer. Das S10+ mit 512 GByte Speicher kostet 1249 Euro, das S10+ mit 1 TByte Speicher und 12 GByte RAM 1599 Euro. Diese heftigen Aufpreise für mehr Speicher sind verwunderlich, halten sich die Mehrkosten für Samsung doch in Grenzen. Auch für den Käufer lohnen sich die teureren Modelle mit mehr Speicher nur im Einzelfall. Schließlich bieten die Geräte einen Slot für Micro-SD-Karten. Diese erweitern den Speicher für derzeit etwa 140 Euro für eine entsprechende Speicherkarte um bis zu 512 GByte.

Im Vergleich zu diesen Preisen sind die Vorgänger geradezu günstig. Aktuell kostet das S9 (Testbericht) in der Variante mit 64 GByte Speicher 465 Euro, mit 256 GByte Speicher 611 Euro. Das S9 Plus (Testbericht) kostet mit 64 GByte Speicher 559 Euro, mit 256 GByte Speicher 699 Euro. Wir vergleichen die Spezifikationen der Generationen, verraten, ob sich die S9/S9+ jetzt noch lohnen und geben einen Ausblick auf den Preisverfall der aktuellen Geräte-Generation.

Egal ob S9/S9+ oder S10/S10+ – die Displays der Samsung-Geräte sind erstklassig. Außer beim S10e bieten sie alle 1440 Pixel in der Breite, die Pixelanzahl in der Länge variiert zwischen den Generationen, da das Display bei der S10-Reihe etwas gewachsen ist. Lediglich das S10e bietet mit 2230 × 1080 Pixel eine geringere Auflösung. Im Hands-On gefiel es uns dennoch sehr gut, die Auflösung ist für die alltägliche Verwendung absolut ausreichend.

Die S9-Reihe verzichtet genauso auf eine Notch wie die S10-Reihe. Während allerdings bei den S9 am oberen Rand ein Balken das Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis (Screen-to-body-ratio) verschlechtert, schließt bei den S10 das Display an der oberen Kante ab. Für die Frontkamera hat Samsung ein Loch in das Display gefräst. Wir finden das ist eine gute Lösung.

Lediglich beim S10+ geht Samsung einen Schritt zu weit. Dort ist das Loch deutlich breiter, damit eine zweite Kamera darin Platz findet. Diese ist jedoch keine Weitwinkellinse, sondern soll für den Unschärfeeffekt in im Hintergrund sorgen. Dass eine zweite Kamera dafür gar nicht unbedingt nötig ist, beweist Google bei seinen Pixel-Geräten. Sie kommen mit je nur einer Kamera auf Front- sowie Rückseite und erzeugen dennoch fantastische Bokeh-Effekte.

Das S9 bietet eine einzige Kamera auf der Rückseite, das S9+ und das S10e eine zweite Kamera mit 2-fach optischem Zoom. Beim S10 und S10+ verbaut Samsung eine zusätzliche Weitwinkellinse. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass eine Weitwinkellinse im täglichen Einsatz fast mehr Sinn macht als die Tele-Kamera. Häufig möchte man, dass mehr auf das Bild passt als mit der Standardbrennweite. Wer also ein Samsung-Smartphone mit Weitwinkelkamera möchte, für den führt fast kein Weg am S10 oder S10+ vorbei.

Samsung setzt beim S10+ erstmals auf eine Keramikrückseite. Uns gefiel sie im ausführlichen Hands-On des Samsung Galaxy S10+ nicht besonders, fühlt sie sich doch stark nach Kunststoff an und zeigt Fingerabdrücke. Allerdings sind wir mit unserer Meinung in der Minderheit, den meisten Testern gefällt das Material. Egal ob Glas oder Kunststoff, bezüglich der Verarbeitung sind die Geräte alle topp. Als Premium-Feature sind sie allesamt staub- und wasserdicht nach IP68.

In der S9-Reihe taktet für den deutschen Markt der Exynos 9810, in der S10-Reihe sein Nachfolger der Exynos 9820. Der RAM reicht je nach Modell von 4 bis 12 GByte, sollte aber auch in seiner kleinsten Ausführung keinen Flaschenhals darstellen. Das Topmodell mit S10+ mit 12 GByte RAM kommt auf einen Antutu-Score von 326.000 Punkten und würde sich damit aktuell auf den ersten Platz schieben. Allerdings wohl nicht lange. Denn der Antutu-Score des Xiaomi Mi 9 (Ratgeber) soll 388.000 Punkte betragen. Das S9+ mit 6 GByte RAM landet mit etwa 250.000 Punkten auf Platz 22, das S9 mit 4 GByte RAM belegt mit 247.000 Punkten Platz 23.

Die Akkukapazitäten reichen von 3000 mAh beim S9 bis zu 4100 mAh beim S10+. Auch wenn das S10+ das größte Display besitzt, sollte sein Akku den Nutzer problemlos über den Tag bringen. Außerdem gehen wir davon aus, dass der neue Exynos 9820 energieeffizienter ist als sein Vorgänger. Denn sowohl beim S9 (Testbericht), als auch beim S9 Plus (Testbericht) waren wir von den Akkulaufzeiten enttäuscht.

In der S10-Reihe verbaut Samsung erstmals einen Ultraschall-Fingerabdrucksensor hinter dem Display, die S9-Reihe setzt auf den bewährten Sensor auf der Rückseite. Beim Ausprobieren funktionierte der Sensor hinter dem Glas gut, allerdings dauerte ein Entsperrvorgang bis zu zwei Sekunden. Das geht beim konventionellen Sensor schneller.

Anhand der Preisentwicklung der Modelle S9 und S9+ geben wir eine Prognose zur Preisentwicklung der aktuellen Reihe ab. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass sich so relativ genau der Preisverfall voraussagen lässt. So kostete das S9 mit 64 GByte zur Markteinführung 849 Euro. Nur einen Monat später kostete es schon nur noch 750 Euro. Drei Monate nach Markteinführung fiel der Preis auf 580 Euro.

Wir gehen also davon aus, dass das S10 mit 128 GByte, welches für Vorbesteller 899 Euro kostet, nach einem Monat für unter 800 Euro den Besitzer wechselt. Nach drei Monaten könnte sein Preis auf gut 600 Euro fallen.

Samsung dreht bei den S10-Modellen gehörig an der Preisschraube, gerade wenn es etwas mehr Speicher sein soll. Doch Samsung ist bekannt dafür, dass ihre Geräte in den ersten Wochen und Monaten massiv an Wert verlieren. Deswegen sollten nur absolute Hardcore-Fans vorbestellen, selbst wenn Samsung derzeit die Galaxy Buds (UVP 149 Euro) mit drauflegt. Wer drei Monate wartet, kann sich richtig viel Geld sparen. Wer jetzt auf die Auslaufmodelle der S9-Reihe setzt, macht im Grunde nichts falsch. Sie bieten alles, was man von einem modernen Smartphone erwartet und zusätzlich einen fairen Preis.

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