Smartphones

Projekt Ara: Motorola will modulare Smartphones machen

Projekt Ara: Beispiel-Set von Motorola ATP

Projekt Ara: Beispiel-Set von Motorola ATP

Googles Smartphone-Unternehmen Motorola Mobility hat heute offiziell das Projekt Ara auf seinem Blog vorgestellt. Es wird von der eigenen Division Advanced Technology and Projects (kurz „ATP“) geführt und soll im Endeffekt ein offenes Ökosystem für Hardware schaffen. Ziel ist es, ein modulares Smartphone zu machen, ähnlich wie man es in der Vergangenheit von Phonebloks gesehen hat. Es ist kein Zufall, dass auch heute der sogenannte „Thunderclap“-Tag von Phonebloks ist. Das heißt: In weniger als einer Stunde werden wir viel Echo auf Twitter, Facebook und Tumbler sehen. Motorola nutzt diese Möglichkeit selbstverständlich aus.

Die Idee ist äußerst konsumentenfreundlich, denn jeder kann sein einmal gekauftes Smartphone modular aufrüsten. Sei es ein neuer Prozessor, ein neues Display, mehr Nennladung im Akku oder vielleicht eine leistungsstarke Kamera — Individualität steht im Vordergrund. Und es wird günstig werden.

Projekt Ara: Beispiel-Smartphone mit Android OS von Motorola ATP

Seit einem Jahr arbeitet Motorola Mobility nun an dem Projekt Ara. „Die tiefe technische Arbeit haben wir hinter uns“ — schreibt Paul Eremenko von Motorola ATP. „Wir wollen mit Hardware das erreichen, was Android für Software erreicht hat.“

In den kommenden Monaten wird man zahlreiche Entwickler und Macher von Hardware kontaktieren. Es wird ein Incentive geben, um die Sache etwas zu verschärfen. Noch im Winter wird das Module Developer Kit (MDK) veröffentlicht.


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Motorola nimmt modulares Smartphone-Konzept Phonebloks unter seine Fittiche, Hardware-Entwickler gesucht

Filed under: Smartphones

Erinnert ihr euch an das modulare Smartphone-Konzept Phonebloks? Das sympathische Projekt mit der längst überfälligen Agenda hat sich gerade mit Motorola verbündet, was die Chance für eine Realisierung des Baustein-Handys wohl umgehend in den grünen Bereich katapultiert. Bei Motorola läuft Phonebloks unter dem Titel Project Ara, dessen erklärtes Ziel es ist, analog zur App-Produktion eine Gemeinde von Hardware-Entwicklern zu etablieren, die das Konzept mit immer neuen Modulen versorgt, die man in den Handy-Rahmen (Endoskeleton bzw. Endo genannt) einklinken kann. Laut Plan soll noch in diesem Winter die erste Hardware in Form eines Module Developers Kit (MDK) kommen.

Gallery: Phonebloks / Project Ara

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Danke: Engadget

Nexus 5-Leaks: Specs und Vorbestellung, Samplefotos, Bilder aus vollem Warenlager

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Schade, die offiziellen Veröffentlichung des Nexus 5 ist gestern Abend immer noch nicht erfolgt. Dennoch häufen sich die Informationen zum neuen Google-Topmodell. Während es bereits in diversen Warensystemen von Händlern und palettenweise bei LG Kanada gesichtet wurde, hat ein Provider nahezu alle technischen Daten auf seiner Facebook-Page veröffentlicht – und erste Samplefotos der 8 MP-Kamera sind auch endlich vorhanden. Ein Übersicht zu den Nexus 5-bezogenen Geschehnissen der letzten Stunden.

Nexus 5 bei Händlern in Großbritannien und LG Kanada

Sieht man sich all diese am gestrigen Abend aufgetauchten Informationen und Bilder an, so deutet sich an, dass das Nexus 5 bereits verkaufsbereit ist und die Händler nur auf grünes Licht seitens Google und LG warten. Das zeigt sich an den vollen Lagern –  zumindest implizieren mehrere Fotos aus den Warenwirtschaftssystemen diverser Händler das Vorhandensein des Nexus 5 in Schwarz und Weiß. Nach Informationen, die Android Police zugespielt wurden, liegen in einer Carphone Warehouse-Filiale in Großbritannien bereits mindestens 1.500 weiße und die gleich Anzahl schwarzen Nexus 5 zum Verkauf bereit.

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Auch @evleaks wurde ein Foto aus einem Warensystem zugespielt – hier deutlich zu erkennen: Sowohl das Nexus 5, als auch das Nexus 4 sind in beiden Farben gelistet.

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GTA V: iFruit-App für Android endlich im Play Store

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Mit etwas über einmonatiger Verspätung ist die GTA V-Companion-App iFruit nun endlich auch in den Play Store eingetrudelt: Die Anwendung mit dem ironisch an ein Produkt aus Cupertino angelehnten Namen erlaubt es Grand Theft Auto-Spielern, von unterwegs die virtuellen Fahrzeuge in Los Santos zu modifizieren oder Franklins Rottweiler Chop zu trainieren. iFruit steht ab sofort zum kostenlosen Download für diverse Android-Tablets und -Smartphones bereit.

Was habe ich mich Mitte September geärgert, als ich bereits in einer der ersten Missionen von Rockstars Gangster-Epos GTA V darauf aufmerksam gemacht wurde, dass mit iFruit eine Companion-App für den Titel bereit steht — das allerdings damals nur für iOS-Devices. In der Folge haben sich die Entwickler reichlich Zeit gelassen, die Anwendung auch aufs Android-OS zu bringen — erst gestern Abend (wo ich bereits 70 Prozent des Spiels durch habe!) ist iFruit endlich im Play Store erschienen.

Mit der App können geneigte Spieler fortan in zweierlei Bereichen mobil in ihr laufendes Spiel eingreifen: Im Bereich Los Santos Customs lassen sich die eigenen Fahrzeuge tunen. Ob Nummernschilder, Spoiler, Reifen oder Motorupgrades — sämtliche im Spiel möglichen Modifikationen können über iFruit von unterwegs bestellt werden und sind dann auf der Konsole bereits im/am digitalen Wagen montiert und abholbereit.

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Mit Chop the Dog könnt ihr Franklins gleichnamigen Rottweiler mobil trainieren, in dem ihr ihn in der App füttert, ihn apportieren lasst oder ihm Kunststückchen beibringt — quasi ein GTA-Tamagotchi. Im Hauptspiel wirken sich eure mobilen Mühen dann dadurch aus, dass die Töle (die ich übrigens ständig an irgendwelchen Straßenecken in Los Santos vergesse) bei Spaziergängen geheime Gegenstände findet, Badenixen die Bikinis wegreißt oder euch in eurer Hood beschützt. Read More »

Phonebloks: Modulares Smartphone wird als „Project Ara“ Realität – bei Motorola

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Vor einigen Wochen stellten wir Phonebloks vor, eine Idee, nach der Smartphones künftig aus wechsel- und aufrüstbaren Einzelmodulen bestehen sollten. Zu ambitioniert und technisch nicht durchführbar, urteilten wir damals. Stellt sich raus, dass man bei Google und Motorola anders darüber denkt: Zusammen mit dem Phonebloks-Erfinder entwickelt man Project Ara – ein echtes modulares Smartphone, das die Industrie revolutionieren könnte.

Eine gute Idee, die Dave Hakkens mit Phonebloks da hatte: Anstatt alle paar Jahre ein komplett neues Smartphone zu kaufen, sollte man einzelne Komponenten nachkaufen und in Form von ansteckbaren Blöcken austauschen können. So könnte man sein Gerät, je nachdem was man braucht und wie man sein Gerät benutzt, beispielsweise mit einer besseren Kamera, mehr Speicher oder einem schnelleren Hauptprozessor ausstatten – Umwelt und Geldbeutel würden geschont. Hier noch das Video, mit dem Hakkens seine Idee beworben hatte:


(YouTube-Direktlink)

Es gab und gibt leider viele gute Gründe, warum Phonebloks nicht funktionieren könnte: Von der technischen Machbarkeit bis hin zur vermutlich nicht gerade kooperativen Haltung einer Industrie, der durch ein Konzept wie Phonebloks Milliardenumsätze verloren gehen würden. Dennoch wird daran, wie vor wenigen Stunden bekannt wurde, gearbeitet, und zwar bei Motorola.

Project Ara

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Wer, wenn nicht Googles Smartphone-Division sollte versuchen, ein solches bislang komplett unrealistisch scheinendes Konzept in die Realität umzusetzen? Wie Motorola vor wenigen Stunden bekannt gab, arbeitet man bereits seit einem Jahr an einem modularen Smartphone unter dem Namen „Project Ara“. Als Dave Hakkens seine Idee vorstellte, holte man ihn kurzerhand ins Boot, nun stellte Motorola seine Vision für das Smartphone der Zukunft auch öffentlich vor. Project Ara soll eine freie und offene Hardware-Plattform sein, die hochmodulare Smartphones ermöglicht. Project Ara soll das im Bereich der Hardware werden, was Android für Software war.

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Grundgedanke ist, dass das Ara-Smartphone aus einem Endoskelett als strukturellem Rahmen besteht, das die Module festhält. Als Module könnte man nahezu beliebig denkbare Komponenten anstecken – von einem neuen Prozessor über ein besseres Display bis hin zu einer Tastatur, einem Zusatzakku oder einem Pulsmessgerät. Ziel ist es, zwischen Nutzern, Entwicklern und ihren Geräten eine engere Bindung herzustellen; Nutzer sollen künftig mehr „Mitspracherecht“ bei der Wahl der Komponenten, dem Aussehen und der Gerätelebensdauer haben.

Project Ara ist natürlich alles andere als nahe der Serienreife. Während Motorola sich um die technischen Belange kümmert, soll Dave Hakkens die Community-Arbeit übernehmen. Gemeinsam mit der Phonebloks-Community und den so genannten „Ara Scouts“ will man die Möglichkeiten und Grenzen von Phonebloks ausloten. Letztere werden regelmäßig Herausforderungen im Gamification-Stil über App erfüllen müssen, die aktivsten Nutzer werden später Project Ara kostenlos, der Rest zu einem ermäßigten Preis erhalten. Als Ara Scout kann man sich bereits bewerben. Einladungen an Hardware-Entwickler werden in einigen Monaten herausgehen, das MDK (Module Development Kit) soll bereits in diesem Winter erscheinen.

Auch wenn wir nach wie vor daran zweifeln, das Phonebloks/Project Ara wirklich funktionieren kann. Andererseits: Wenn es einer kann, dann wohl Google (hier in Form von Motorola) in Form eines der berühmten „Moonshots“ des Konzerns. Wichtig wäre in einem nächsten Schritt, neben Entwicklern und Nutzern auch die Hersteller der Komponenten ins Boot zu holen. Sollten Firmen wie Qualcomm, Nvidia oder gar Samsung Ara aktiv fördern, wäre ein wichtiger Schritt auf der Strecke bereits zurückgelegt.

Was denkt ihr – werden wir in drei Jahren keine kompletten Smartphones mehr kaufen, sondern nur noch Komponenten? Eure Meinung in die Kommentare.

Quellen: Motorola Blog, Ara Scouts via Android Police

Weiterführende Artikel:

  • Android 4.4 KitKat: Optimiert für Google TV-Nachfolger „Android TV“ Gerücht
  • Phonebloks: Warum das modulare Smartphone keine Realität werden kann
  • Phonebloks: Modulares Smartphone soll Realität werden

Danke: androidnext

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