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Gadgets zum Abnehmen: gute Vorsätze fürs neue Jahr

Der Januar ist ein guter Monat für Fitness-Studios. Die über die Feiertage angefressenen Pfunde bescheren den Mucki-Buden in Kombination mit den guten Vorsätzen zum Jahresbeginn gerne auch mal 60 Prozent der Gesamtjahres-Anmeldungen. Wer sich keinen Zwölf-Monate-Vertrag ans Bein binden mag oder lieber alleine trainiert, findet in den immer zahlreicheren Fitness-Gadgets eine Alternative. Wir geben einen Überblick.

Diese Kategorie der Fitness-Gadgets dürfte inzwischen altbekannt sein: die klassischen Tracker von FitBit, Jawbone & Co. Sie zählen die zurückgelegten Schritte und schätzen anhand dieser und einiger vom Nutzer eingetragener Körperdaten wie Größe, Gewicht und Alter dessen täglichen Kalorienverbrauch.

Um abzunehmen, ist eine negative Kalorienbilanz erforderlich – man muss also mehr Energie verbrennen als man aufnimmt. Dazu bieten die Apps der meisten Tracker eine Funktion zum Protokollieren der Ernährung. Wer alle Getränke und Speisen eines Tages aufzeichnet und am Ende eine negative Bilanz in der App hat, nimmt ab. Und wer aufbauen möchte, muss auf eine positive Bilanz achten – soweit die Theorie.

In der Praxis haben sich die von den Trackern abgeschätzten Verbrauchswerte eher als grobe Wegweiser herausgestellt. Es gab in unseren Tests Abweichungen von bis zu 100 Prozent bei den Schrittzahlen beim gleichzeitigen Tragen mehrerer Tracker unterschiedlicher Hersteller. Praxisrelevanter ist es, seine eigenen Bestmarken zu schlagen und sich von Woche zu Woche mehr zu bewegen – oder sich mit Freunden zu messen.

Außerdem gibt es in den allermeisten Fällen auch eine Schlaf-Tracking-Funktion, die dem Träger verrät, wie lange und idealerweise auch wie gut er geschlafen hat. Technisch aufwändigere Tracker wie der Jawbone UP3 oder die Basis Peak bieten hier eine detaillierte Aufschlüsselung der verschiedenen Schlafphasen.

Fortschrittlichere Fitness-Tracker bieten zudem eine Funktion zur Pulsmessung. Hier sei allerdings gesagt, dass die Herzfrequenz-Sensoren am Handgelenk nur für Sportarten geeignet sind, bei denen die Handgelenke nicht übermäßig abgeknickt oder in Bewegung sind. Joggen und Radfahren sind etwa kein Problem, Yoga-, Crossfit- oder MMA-Workouts hingegen schon. Zudem reagieren die Handgelenk-Tracker mit einer leichten Verzögerung auf schnelle Pulsveränderungen, was die Genauigkeit bei Intervall-Trainings reduziert.

Für eine wirklich präzise Pulsmessung führt (fast) kein Weg an einer Pulsuhr vorbei, die mit einem Brustgurt zusammenarbeitet. Hier erfolgt die Messung nicht optisch, sondern elektrisch, ganz wie beim EKG beim Arzt. Diese Art der Pulserfassung funktioniert bei quasi allen Sportarten, manche Brustgurt-Systeme sind sogar schwimmtauglich.

Für viele Pulsuhren gibt es außerdem noch diverses Zubehör, beispielsweise Trittfrequenz-Sensoren fürs Fahrradfahren, Temperatursensoren oder Geschwindigkeitssensoren zur Montage an der Radnabe. Außerdem gibt es auch Pulsgurte, die nicht nur die Herzfrequenz, sondern beispielsweise beim Joggen auch die Bodenkontaktzeit messen, etwa den Garmin HRM Run.

Hier sind erfreulicherweise teilweise auch die Produkte verschiedener Hersteller zueinander kompatibel. Primär muss darauf geachtet werden, dass sie den gleichen Standard unterstützen – Bluetooth oder ANT+. Außerdem muss natürlich die Pulsuhr den jeweiligen Sensortyp unterstützen. Im Zweifelsfall ist eine Nachfrage beim Hersteller ratsam.

Viele aktuelle Pulsuhren zeichnen dank eines integrierten GPS-Empfängers beim Joggen oder Fahrradfahren die Route auf – andere Geräte wie etwa der Sigma RC Move ermöglichen ein Pairing mit dem Smartphone, um die Strecke zu dokumentieren. Außerdem bieten manche Modelle wie die Multisport Cardio von TomTom neben der Option zur Kopplung mit einem Brustgurt auch einen integrierten optischen Pulssensor, der dann allerdings mit den zuvor erwähnten Schwächen auskommen muss.

Ein weiterer Ort für die Pulsmessung neben Brust und Handgelenk ist das Ohr. Mit dem Jabra Sport Pulse Wireless (kabellos) und dem BioSport von SMS Audio (kabelgebunden) hält sich die Auswahl an verfügbaren Geräten allerdings in Grenzen. Die Pulsmessung funktionierte hier in unseren Tests erfreulich zuverlässig.

Ein weiterer Vorteil der Pulsmessung per Kopfhörer ist: der Kopfhörer. Mit einer kompatiblen App kann sich der Nutzer hier gleich seine Rundenzeiten durchgeben lassen oder erhält eine Warnung, sobald er mit seiner Herzfrequenz den anvisierten Trainingsbereich verlässt. Wer während des Sports sowieso immer einen Kopfhörer trägt, für den sind die beiden erwähnten Modelle sicherlich eine Überlegung wert.

Schließlich gibt es dann noch etliche Fitness-Gadgets für spezielle Sportarten. Für Tennis- und Golfspieler sind das beispielsweise Beschleunigungssensoren, die am Schläger beziehungsweise Handschuh befestigt werden. In der dazugehörigen App erkennt der Sportler dann beispielsweise, wie technisch sauber er die Bewegungen ausgeführt und mit welcher Geschwindigkeit er den Ball getroffen hat.

Beispiele für Tennisspieler wären etwa das Zepp Tennis Kit, der Babolat AeroPro Drive Play oder der Sony Smart Tennis Sensor. Für Golfer gibt es beispielsweise Zepp Golf oder SwingTip von MobiCoach.

An Gewichtheber richtet sich dagegen das Push-Band, das um den Oberarm geschnallt wird. Es misst die Kraft und die Geschwindigkeit, mit der Sportler ihre Gewichte bewegen. Daraus berechnet die dazugehörige App die geleistete Gesamtarbeit („Total Work“), die einen Rückschluss auf die Trainingsintensität gewähren soll – und anhand dessen gibt die App wiederum Tipps fürs weitere Training.

Im Bereich der Ernährung scheint sich auf den ersten Blick unfassbar viel zu tun: Fitnessarmbänder wie Airo oder HealBe GoBe sollen uns ohne aufwändiges Nahrungsmittel-Eintippen verraten, wie viele Kalorien wir zugeführt haben. Der digitale Becher Vessyl soll sogar die exakte Zusammensetzung der eingegossenen Flüssigkeiten ermitteln können, und der digitale Fitness-Mixer Nourish uns Sport-Getränke ausspucken, die exakt an unsere Bedürfnisse angepasst sind.

Mit jeweils tragischer Betonung auf „soll“. Denn weder der Nourish noch der Vessyl oder das Airo sind auf dem Markt – und ein Start ist aktuell nicht absehbar. Einzig der HealBe GoBe hat es in die Regale geschafft, doch die Testberichte im Netz fallen eher durchwachsen aus.

Etablierter, aber in der Praxis auch deutlich fummeliger sind dagegen die diversen Diät-Apps à la MyFitnessPal, Lose It! oder CaloryGuard. Hier kann der Nutzer seine komplette Ernährung festhalten, muss aber eben jede einzelne Zutat händisch eingeben – oder zumindest den Barcode auf der Produktverpackung abscannen. Das ist zwar sehr mühselig, hilft aber extrem dabei, ein Gefühl für die eigene Ernährung zu bekommen.

Und wo wir schon bei Apps sind: Es gibt auch noch Myriaden an Apps, die unterschiedliche Trainingsprogramme anbieten – für Marathon-Aspiranten, Bodybuilder, Fettverbrenner & Co. ist hier alles nur Erdenkliche geboten. Neben Trainingsplänen gibt es gelegentlich auch eine Ernährungsberatung dazu, ausgefeiltere Programme wie Freeletics kosten allerdings – das gleiche gilt im Übrigen auch für die Diät-Anwendungen.

Zu guter Letzt stellt sich natürlich noch immer die Frage: Wie kann ich meine Fortschritte messen? Wenn weder schnellere Trainingszeiten oder schwerere Gewichte noch der Spiegel an der Wand ausreichen, dann helfen Körperfettwaagen weiter. Sie ermitteln – wie der Name schon andeutet – durch eine bioelektrische Impedanzmessung nicht nur das Gewicht, sondern auch die Zusammensetzung des Körpers.

Viele gängigen Körperfettwaagen haben allerdings einen Nachteil: Die Messung erfolgt nur über die Füße und gewährt damit eigentlich nur einen Rückschluss auf die untere Körperhälfte – der Rest wird von der Software interpoliert. Nachdem jeder Mensch eine individuelle Verteilung seiner Fettreserven aufweist, ist das mal mehr und mal weniger genau.

Wer sich präzisere Daten wünscht, sollte zu einer Körperfettwaage greifen, die neben den Fußsensoren auch Handsensoren mitbringt, beispielsweise die Omron BF511. Die ausschließlich auf Fußsensoren setzenden Waagen sind aber ebenfalls geeignet, um eine Tendenz auszumachen, ob man sich denn generell auf dem richtigen Weg befindet.

Mit der tatkräftigen digitalen Unterstützung scheint es im Jahr 2016 so einfach wie nie zu sein, sich in Form zu bringen. Aber ebenso wenig wie eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft bringen uns ein Fitness-Tracker, eine Körperfettwaage oder eine App in Form. Trainineren und auf unsere Ernährung achten müssen auch 2016 immer noch wir selbst.

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Test: Anker PowerPort+ 1 mit Qualcomm Quick Charge 3.0

In den USA eine große Nummer, hierzulande immer sichtbarer: Anker will Eure Smartphones und Tablets schnell aufladen. Mit ihren neuesten Produkten, von 0 auf 80 Prozent in nur 35 Minuten, sogar am schnellsten…

Der britische Zubehörspezialist Anker Technology hat vor kurzem zwei neue Ladegeräte mit Unterstützung auf Qualcomm Quick Charge 3.0 vorgestellt. Für die Schutzkontakt-Steckdose gibt es den Eurostecker-basierten PowerPort+ 1. Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, der interessiert sich wahrscheinlich mehr für das PowerDrive+ 1.

Beide Ladegeräte verfügen über eine konstante Eingangsspannung: 100 bis 240 Volt beim gewöhnlichen Stecker und klassische 12 V für das Teil im Fahrzeug. Bei der Ausgangsspannung sieht man schon die Besonderheit(en): Das Netzgerät sowie der Lader für die Bordspannungssteckdose bieten drei dynamische Werte – 5 V bei 3 A, 9 V bei 2 A sowie 12 V bei 1,5 A.

Im Vergleich zu Quick Charge 2.0 bringt die dritte Generation nicht nur eine schnellere Ladezeit mit sich, sondern auch eine für den Akku schonende Methode. Das funktioniert mit einem intelligenten Energiemanagement, das flexibel in 200-mV-Schritten arbeitet. Genaueres zu der Technologie erfahrt Ihr im dedizierten Artikel (Neuer Ladestandard: Qualcomm zeigt QuickCharge 3.0).

Beide Ladegeräte sind gut verarbeitet und machen einen langanhaltenden und wertigen Eindruck. Die Oberfläche der Gehäuse wurde mit einem Hochglanzlack beschichtet. Sieht edel aus, finden wir – ob jeder der gleichen Meinung ist? Zusätzlich zu der schwarzen Farben findet man an einigen Stellen gewisse Akzente in Orange oder Grün. Die Optik ist dennoch dezent.

Im Vergleich zu den gewöhnlichen und weißen Apple- oder Samsung-Ladegeräten ist das PowerPort+ 1 schon ein großes Ding und wiegt auch gefühlt mehr. Trotzdem hat es die anderen Netzgeräte in einer Mehrfachsteckdose nicht blockiert. Anders verhält sich das PowerDrive+ 1: in meinem 3er BMW Touring ließ sich die Abdeckung der Mittelkonsole nicht schließen, weil die Baugröße des Ladegeräts etwas zu hoch ist. Dann fahre ich halt so…

Kommen wir zu einem anderen Punkt: die Ladegeschwindigkeit. Für den Test habe ich das One A9 von HTC verwendet. Aktuell ist es das einzige Smartphone mit Unterstützung auf Quick Charge 3.0. Mit dem 2.0er-Ladegerät wird der Akku in rund 70 Minuten aufgeladen. Mit dem PortPort+ 1 und PowerDrive+ 1 dauerte es 41 respektive 48 Minuten.

Die Anker-Ladegeräte sind auf Amazon erhältlich und kosten rund 12€. Kein großes Geld, wenn man sieht, dass Hersteller ihre eigenen Schnellladegeräte für teilweise 20€ und mehr anbieten.
Wer wenig Zeit zum Laden hat, viel unterwegs und auf sein Smartphone angewiesen ist (wie wir alle irgendwie), der sollte sich ein Schnellladegerät zulegen. Vielleicht von Anker – oder kennt Ihr gute Alternativen? Sagt’s uns in den Kommentaren.

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Gadget der Woche 47: Nine Eagles Galaxy Visitor 6

Der Galaxy Visitor 6 von Nine Eagles hat für 169 Euro einiges zu bieten: So liegt im Karton beispielsweise eine richtige Fernbedienung, und auf Wunsch überträgt der Quadrocopter per WLAN ein Live-Bild von der 720p-Kamera aufs Smartphone.

Wir verlosen diese Woche einen Nine Eagles Galaxy Visitor 6. Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst Ihr lediglich einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Teilnahmeschluss ist der Montag, der 28. Dezember um 14.00 Uhr. Wer kein Glück hat, findet den Nachfolger namens Galaxy Visitor 6 Pro auch im Online-Shop von Coolstuff.de.

Die Sengled Boost von vergangener Woche hat übrigens der TechStage-Nutzer Catscrash gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Wir melden uns in Kürze bei Dir.

Damit unsere Juristen ruhig schlafen können: Im Folgenden findet Ihr noch einmal den ganzen rechtlichen Krempel sowie die ausführlichen Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel.

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel richtet sich nach folgenden Bedingungen:

TechStage beziehungsweise der Heise Verlag verlost einen Nine Eagles Galaxy Visitor 6. Zur Teilnahme genügt es, einen Kommentar unter diesen Beitrag zu schreiben. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die mindestens das 18. Lebensjahr vollendet haben. Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen zur Teilnahme die Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter von Heise Medien sowie deren Angehörige.

Unter den fristgerecht eingehenden Einsendungen wird ein Gewinner ausgelost und von uns per E-Mail benachrichtigt. Der Einsendeschluss zur Teilnahme ist der Montag, der 28. Dezember 2015 um 14.00 Uhr. Teilnahmen im Wege der Einschaltung Dritter, z. B. Gewinnspielagenturen, werden nicht berücksichtigt. Eine Barauszahlung oder der Tausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Eure Daten werden nur zum Zwecke der Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Nach Auslosung werden diese mit Ausnahme der Daten der Gewinner gelöscht. Die Daten der Gewinner werden nach erfolgreicher Einlösung des Gewinnes gelöscht.

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Hoverboards: Verbot im Verkehr & gefährliche Not-Aus-Funktion

Auch wenn sie so gar nicht dem entsprechen, was uns „Zurück in die Zukunft“ für 2015 prognostiziert hat: Hoverboards kommen gerade groß in Mode. Allerdings gibt es bei aktuellen Modellen teilweise gravierende Sicherheitsmängel, und bei der Teilnahme am Straßenverkehr drohen Strafen.

Sie könnten im nächsten Sommer der große Hit werden: Die „Self-balancing Boards“, die sich gerne auch einmal als „Hoverboards“ bezeichnen, auch wenn sie diesem Namen nicht ansatzweise gerecht werden. Sie fliegen nicht und sind im Vergleich zu dem Gerät, mit dem Marty McFly seine Kontrahenden abhängt, ziemlich lahm.

Und mitunter trotzdem ziemlich gefährlich: Wie unsere Kollegen von c’t bei ihrem Testexemplar feststellen konnten, gibt es offenbar eine Not-Aus-Funktion, die dann greift, wenn eine Überhitzung droht. Leider lässt Euch diese Funktion nicht sanft ausrollen, sondern blockiert schlagartig die Räder. Im Test ließ sich das zuverlässig ab einer Nutzungsdauer von etwa 20 Minuten reproduzieren. Diese Diskussion auf Reddit zeigt, dass es sich dabei nicht um einen Einzelfall handelt, und in London gab es beispielsweise einen tödlichen Unfall mit einem solchen Board, dessen Hergang noch nicht abschließend geklärt ist.

Was ohne diese Not-Aus-Funktion passieren kann, ist ebenfalls wohldokumentiert. Auf YouTube gibt es etliche Videos von brennenden Boards. Und nicht nur beim Fahren, auch beim Aufladen kann es zu Zwischenfällen kommen. So empfiehlt die britische Feuerwehr nach zwei Bränden dringend, die Geräte beim Laden im Auge zu behalten. Die Gadgets waren jeweils beim Tanken an der Steckdose in Brand geraten.

Eine Reaktion auf die Vorfälle gibt es bereits beispielsweise von Amazon. Der Versandhändler hat die Hoverboards aus dem Sortiment genommen – und fordert künftig von den Händlern einen Nachweis dazu, dass die angebotenen Boards den geltenden Sicherheitsvorschriften entsprechen, insbesondere was Akku und Ladegerät angeht.

Die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ist indes mit den Boards verboten. Wie die Polizei jetzt gegenüber den Kollegen von c’t mitteilte, dürfe man damit weder Straßen noch Gehwege befahren. Nachdem die Hoverboards motorisiert sind und schneller als sechs Stundenkilometer fahren, gelten sie als „Kraftfahrzeug“ und erfordern damit eine aktuell meist nicht vorhandene Zulassung. Liegt diese nicht vor, droht ein Bußgeld in Höhe von mindestens 50 Euro. Außerdem können die Freunde und Helfer das Board einkassieren und Euch im Einzelfall auch den Führerschein abnehmen.

Wie das Fahren mit den self-balancing Boards oder „Hoverboards“ funktioniert, das zeigt Euch Kamal in diesem Video ganz ausführlich. Aber wie gesagt: Seid vorsichtig, sowohl was das Fahren als auch das Aufladen angeht. Und wie wir jetzt erfahren haben, solltet Ihr Euch auch nicht mit den Boards im öffentlichen Verkehr bewegen.

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Cardboard Camera: Virtual-Reality-Fotos schießen

Google hat eine Kamera-App veröffentlicht, die Fotos schießt, die sich dann mit einer entsprechenden Brille in Virtual-Reality-Ansicht betrachten lassen.

Googles billige Virtual-Reality-Brille Cardboard und ihre Ableger von diversen Drittherstellern erfreuen sich großer Beliebtheit. Kein Wunder – für kleines Geld kann sich das VR-Erlebnis auf dem eingedockten Smartphone richtig sehen lassen. Nun hat Google eine App veröffentlicht, mit der sich eigene VR-Fotos aufnehmen lassen.

Die „Cardboard Camera“ nimmt dreidimensionale Panoramabilder auf, indem das Smartphone nach jedem geschossenen Foto ein Stück weiter gedreht und dann nochmals ausgelöst wird – und so weiter. Das Besondere dabei ist die Tatsache, dass dabei für jedes Auge leicht unterschiedliche Fotos geschossen werden, sodass nahe Dinge auch wirklich nah und ferne Dinge auch wirklich fern wirken können.

Die Bilder lassen sich in der Kamera-Applikation einerseits normal als Panorama betrachten, allerdings ohne den 3D-Effekt. Durch Anklicken eines entsprechenden Buttons wird dann die Virtual-Reality-Ansicht eingeschaltet. Zum Ausprobieren gibt es innerhalb des Programms einige Beispielfotos, die man sich betrachten kann, bevor man selbst loslegt. Dazu benötigt man dann aber logischerweise ein Google Cardboard oder eine auf derselben Technik aufsetzende VR-Brille eines anderen Herstellers.

Google schreibt im offiziellen Blog-Eintrag nichts über bestimmte Systemvoraussetzungen, die es aber gibt. Auf meinem Smartphone, einem Elephone P800, verweigert die Kamera-App das Aufnehmen von Bildern mit dem Hinweis, dass die Voraussetzungen dafür nicht gegeben sind. Welche genau das sind, wird allerdings nicht verraten. Aber zumindest taugt das Handy angeblich um sich die Fotos in Virtual Reality anzusehen – was ich in Ermanglung einer Cardboard allerdings leider nicht ausprobieren konnte.

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