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Samsung Galaxy S4: Deutscher Zoll zerstört 250 Plagiate

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Der deutsche Zoll hat traditionell mit Produktpiraterie zu kämpfen – mittlerweile nicht mehr nur bei Textilien, Schmuck und Uhren, sondern auch bei High-End-Technik. Schaffen die Behörden es, Plagiate sicherzustellen, kommen diese unter den Hammer – nein, nicht den Auktions-sondern den Vorschlaghammer. So geschehen mit 250 Geräten, welche offenkundig von Samsungs Galaxy S4 inspiriert waren. Trotzdem können solche Klone in Deutschland noch erworben werden – zum Schaden der Original-Hersteller.

Ein Smartphone ist schon ein feines Stück Technik. Um die Wünsche seiner Kunden zu befriedigen, arbeiten Hersteller monate-, teils jahrelang an dem perfekten Flagschiff. Ein besonderes Hauptaugenmerk liegt dabei natürlich auch auf dem Design, welches die Blicke der potentiellen Käufer auf sich ziehen soll.

Es gibt jedoch auch Smartphone-Unternehmen, die eine Abkürzung nehmen. Sie versuchen, das Äußere eines erfolgreichen Vorbilds bestmöglich zu kopieren, um in dessen Windschatten billige Hardware an den Mann zu bringen. Der Schaden für die Hersteller der Originale liegt nicht nur darin, dass sie weniger Geräte verkaufen, sondern auch im Imageverlust – denn häufig werden die qualitativ schlechteren Kopien mit den Originalgeräten der Hersteller assoziiert. Aufgrund ihres vergleichsweise günstigen Preises finden solche Klone trotzdem immer mehr Zuspruch, was die Zollbeamten vor eine Herausforderung stellt. Diese müssen schließlich die Plagiate zunächst finden, dann als solche erkennen und schließlich zerstören.

Gelegentlich funktioniert das auch: Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, sind den Beamten am Stuttgarter Flughafen mehrere Pakete aus Hongkong aufgefallen. Angeblich enthielten diese Kabel im Wert von 2.000 Dollar, eine Überprüfung zeigte aber, dass der tatsächliche Inhalt aus 250 Smartphones bestand. Es handelte sich um Nachbauten des populären Samsung Galaxy S4, die illegal nach Deutschland eingeführt wurden. Die Konsequenz war die vollständige Zerstörung der Plagiats-Ware – mittels Hammer.

Wie echt solche Klone aussehen und funktionieren können, zeigen unzählige Videos auf YouTube, von denen wir dieses beispielhaft herausgegriffen haben:


(YouTube-Direktlink)

Der deutsche Zoll hat zunehmend mit Produktpiraterie zu tun – muss aber gleichzeitig für einen reibungslosen Warenfluss sorgen. Darum wird auch nur ein Bruchteil der gefälschten Importe sichergestellt – 2012 waren es immerhin 3.200 Plagiate. Dennoch hat die Zahl der eingeleiteten Ermittlungsverfahren und die Beschlagnahmung gefälschter Mobiltelefone und Uhren laut Zoll „deutlich zugenommen“.

Trotz alledem können offensichtlich abgeguckte Smartphone-Modelle nach wie vor in Deutschland erworben werden, diverse Dritthändler bieten Handy-Klone nach unserer Recherche sogar auf großen Verkaufsplattformen wie Ebay und Amazon an. Hier immerhin zumeist unter eigenen Markenamen wie „Star“, „Haipai“, „FeiTeng“ oder „HDC“ – obwohl deren Inspirationsquelle offenkundig ist.

Wie steht ihr zu Klon-Geräten? Meinungen in die Kommentare.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten via All about Samsung

Weiterführende Artikel:

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  • Samsung Galaxy S4: Neue Android 4.4 KitKat-Firmware XXUFNA5 geleakt und zum Download verfügbar
  • Android 4.4: Für Samsung Galaxy S4 Mini und Mega bestätigt

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uArm: Roboterarm im Schreibtischlampenformat mit Windows/Android/iOS-Steuerung (Video)

Filed under: Roboter

Diesen emsigen Roboterarm der Firma UFactory haben wir schon mal als Prototyp beim iPhone-Auspacken gesehen, jetzt gibt es ein Kickstarterprojekt zum uArm, mit dem die Miniaturausgabe des klassischen Industrieroboters auf den Nerd-Schreibtisch kommen soll. Der Roboter hat vier Achsen, wird über ein Arduino-kompatibles Board angesprochen und kann per Windows/Android/iOS programmiert/gesteuert werden – im Zweifelsfall schlicht per Maus. Für unterschiedliche Jobs kann uArm mit drei verschiedenen “Händen” arbeiten, einer Greifzange, einem Sauggreifer und einer Drehscheibe zur Montage kleiner Werkzeuge. Bei Kickstarter kann man sich einen uArm ab 185 Dollar plus 20 Dollar Versandgebühren nach Europa sichern, das Projekt läuft noch 43 Tage, ist aber bereits ausfinanziert. Videos nach dem Break.

via technabob

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Sony Xperia T2 Ultra: Mittelklasse-Phablet offiziell angekündigt

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Das Jahr ist noch jung, doch Sony bereits voll in Fahrt. Neben den bereits vorgestellten Geräten Xperia Z1 Compact und Xperia E1 sowie dem US-exklusiven Xperia Z1s nimmt der japanische Konzern das auch das Xperia T2 Ultra in sein Portfolio auf – ein 6-Zoll-Phablet mit HD-Auflösung und Mittelklasse-Spezifikationen.

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Mit dem Xperia T2 Ultra stellte Sony Mitte dieser Woche sein inzwischen viertes Xperia-Gerät des neuen Jahres vor. Doch im Gegensatz zum Xperia Z1 Compact, welches trotz seiner Größe im High-End-Bereich anzusiedeln ist, und dem Einsteigermodell Xperia E1 bietet das T2 Ultra einen großen Bildschirm, aber mittelmäßige Leistung zu einem mittelmäßigen Preis. Mit diesem Konzept ist es immerhin neuartiger als das Sony Xperia Z1s, das lediglich einen dezent modifizierten Aufguss des Sony Xperia Z1 (Test) aus dem vergangenen Jahr darstellt.

Das neue Xperia T2 Ultra mit seinem 6 Zoll-IPS-Bildschirm und einer 720p-Auflösung schließt eine Lücke im Angebot der Japaner. So ist das Phablet zwischen dem Xperia Ultra (Test) mit seinem gigantischen 6,4 Zoll und dem kleinen Xperia Z1 (Test) einzuordnen. Die Auflösung sorgt dabei für eine eher unterdurchschnittliche Pixeldichte – 245 ppi wirken auf Smartphones und Phablets nach heutigen Standards ein wenig unscharf.

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Im Inneren des Xperia T2 Ultra werkelt ein Snapdragon 400 Quad-Core Chip von Qualcomm mit 1,4 GHz. Außerdem gibt es 1 GB RAM und nur 8 GB internen Speicher, welcher dankenswerterweise per micro SD-Slot erweiterbar ist. Die bekannte und berüchtigte Sony-typische 13 MP Kamera mit Exmor RS-Sensor soll Momente des Lebens festhalten – damit wirbt Sony zumindest. Zur Verbindung mit der Außenwelt stehen neben WLAN (a/b/g/n) noch Bluetooth 4.0, NFC und LTE zur Verfügung. Ein 3.000 mAh-Akku und eine 1 MP-Frontkamera runden das Paket ab. Das Gerät ist lediglich 7,65 mm dick und wiegt 172 Gramm. Vorinstalliert ist „nur“ Android 4.3. Außerdem gibt es das Modell sowohl mit nur einem SIM-Slot, als auch in einer Dual-SIM-Version.


(YouTube-Direktlink)

Das Design orientiert sich weiterhin an dem 2013 eingeführten Omnibalance-Design. Der Rahmen besteht wie gewohnt aus Aluminium, jedoch besteht die Rückseite nur aus Plastik, nicht aus Glas. Der markante Power-Button, welcher mit dem Xperia Z (Test) eingeführt wurde, bleibt auch beim T2 Ultra Teil der Design-Philosophie.

Sony hat angekündigt, das Gerät zunächst in Asien, dem Nahen Osten und Afrika auf den Markt zu bringen, dort liegt der UVP bei rund 400 Euro. Laut ZDnet gilt aber auch ein Start in Großbritannien als sicher, sodass ein Start in Kontinentaleuropa nicht unwahrscheinlich ist. Falls das Gerät in die deutschsprachigen Länder kommt, erwarten wir die Bestätigung zum MWC 2014 Ende Februar in Barcelona.

Wie findet ihr das Xperia T2 Ultra?

Quellen: Sony Mobile via ZDnet

Weiterführende Artikel:

  • Sony Xperia Z1 compact: Verkleinertes Highend-Smartphone im Hands-On & vorbestellbar CES 2014
  • Sony Xperia Z1: Software-Mod rüstet Display-Kalibrierung nach
  • Sony: Diese Xperia-Modelle erhalten Updates auf Android 4.4. bzw. 4.3

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NAMM 2014: Motu stellt Thunderbolt-Interface 828x vor (Video)

Filed under: Audio Interface

Auf der morgen beginnenden NAMM scheint sich dieses Jahr Thunderbolt bei den Audio Interfaces langsam aber sicher durchzusetzen: nach dem Einsteiger-Interface von Zoom hat jetzt auch Motu seine gute alte 828 mit Thunderbolt ausgestattet. Die Motu 828x nutzt die zusätzliche Bandbreite (die Latenz soll sich laut Motu nicht von der mit Firewire ausgestatteten 828mk3 unterscheiden), kann aber auch über USB 2.0 / 3.0 verwendet werden. Die Treiber unterstützen Mac (OS X ab 10.6) und PC (Windows 8, 7 oder Vista ab SP 2), wenn man denn einen PC mit Thunderbolt auftreiben kann. Ansonsten hat das 828x größtenteils die gleichen Specs wie das 828mk3, das weiterhin verkauft wird. Zu haben demnächst für 799 Euro, Video nach dem Break, die gesamten Specs findet ihr hier.

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Android-Charts: Die androidnext-Top 5+5 der Woche (KW 3/2014)

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Das war eine Woche. Während es nach der CES inhaltlich zwar wieder etwas ruhiger wurde, starteten neue Mitarbeiter ihre Arbeit für androidnext und schrieben ihre ersten Artikel. Auch an dieser Stelle: Willkommen an Bord, Jungs! Zeit wird’s nun aber inhaltlich auf die vergangenen sieben Tage zu schauen – im Rahmen unseres Top 5+5-Wochenrückblicks.

Wie immer geht’s los mit den fünf von den Lesern meistgeklickten Artikeln, dann geht’s weiter mit den aus Sicht der Redaktion interessantesten Geschichten, die nicht bereits in der regulären Top 5 enthalten waren.

Top 5 der Leser

Also doch: Ein halbes Jahr nach den USA schafft es das Moto X doch noch über den großen Teich und landet in einigen europäischen Ländern, darunter Deutschland. Zwar bietet das Smartphone lediglich Mittelklasse-Spezifikationen, allerdings hat es einige clevere Software-Tricks auf Lager, unter anderem reagiert es auch im Standby auf die Stimme des Nutzers. Die Nachricht zum und unser Hands-On vom Moto X landeten auf Platz 5.


(YouTube-Direktlink)

Wann wird das Samsung Galaxy S5 kommen, welche Spezifikationen weist es auf und welche technischen Eigenschaften sind wohl eher Wunschträume? Momentan kursieren viele Gerüchte zum wohl wichtigsten Android-Gerät des Jahres, Kollege Andreas hat ein wenig Licht ins Dunkel gebracht und gibt einen lesenswerten Überblick zu aktuellen Gerüchten zum Samsung Galaxy S5. Platz 4.

Direkt aus einer Was-wäre-wenn-Welt stammen die Bilder zu einem geleakten Hardware-Prototypen des HTC One, das in dieser Form nie gebaut wurde. Platz 3 für diesen seltenen Blick hinter die Kulissen.

In der vergangenen Woche sickerten KitKat-basierte Firmwares für das Samsung Galaxy S4 und Note 3 durch, in dieser Woche folgte noch eine weitere für das Galaxy S4. Wir haben das das zum Anlass genommen und drehten einen kleinen Videorundgang durch das KitKat-Update auf dem Galaxy Note 3. Platz 2 für den Artikel, hier noch einmal das Video:


(YouTube-Direktlink)

Und auf dem ersten Platz? Da landet ein vermeintliches Nischenthema: Die Nachricht zu einer aktualisierten SuperSU-App von Chainfire, die Root auf dem Samsung Galaxy S4 auch mit dem Android 4.4 KitKat-Update ermöglicht.

Top 5 der Redaktion

Abseits dessen konnten wir uns in der Redaktion natürlich noch für andere Themen erwärmen. Als da wären …

… das 36 Euro-Smartphone aus China mit gar-nicht-mal-so-schlechten-Spezifikationen.

… die Anleitung zum Aktivieren von Google Now im Chrome-Desktop-Browser.

… das nächste Moonshot-Projekt von Google: Smarte Kontaktlinsen, die Diabetiker über ihren Blutzuckerspiegel informieren.

… das Blackphone, ein Android-basiertes Smartphone, das seinen Nutzern das höchstmögliche Maß an Sicherheit und Datenschutz liefern will.

… und der extrem schicke Twitter-Client Talon.

Wir wünschen einen guten Start in die neue Woche!
Euer androidnext-Team

Weiterführende Artikel:

  • Samsung Galaxy S4: Neue Android 4.4 KitKat-Firmware XXUFNA5 geleakt und zum Download verfügbar
  • Samsung Galaxy S4 & Note 3: Geleaktes Android 4.4 KitKat-Update im Video-Rundgang
  • Moto G: Kernel-Quellcode für Android 4.4 KitKat und inoffizielle CyanogenMod 11 verfügbar


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