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Nokias Quartalszahlen: 5,66€ Milliarden Umsatz, 118€ Millionen Gewinn, 8,8 Millionen verkaufte Lumias

Nokia Hauptquartier

Nokia Hauptquartier in Keilaniemi, Espoo, Finland

Nokia hat am Dienstagnachmittag die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2013 veröffentlicht. Das finnische Unternehmen erwirtschaftete einen Gesamtumsatz von 5,66 Milliarden Euro. Der daraus erzielte Reingewinn beträgt 118 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal betrug der Umsatz 7,24€ Milliarden und man machte einen Verlust von 564 Millionen. Im zweiten Quartal dieses Jahres machte Nokia einen Umsatz von 5,7€ Milliarden und dabei einen Verlust von 115 Millionen. Demnach hat Nokia seine Wirtschaftlichkeit enorm verbessert.

Im dritten Quartal verkaufte Nokia 8,8 Millionen Windows Phones seiner Lumia-Reihe. Das sind 2,5 Millionen mehr als im Vorjahresquartal und 1,4 Millionen Einheiten mehr als im Quartal zuvor.

„Auf sequenzieller Basis betrug der Anstieg unserer Smart Devices Volumen im dritten Quartal 2013 vor allem aufgrund des Lumia 520.“ — erklärt Nokia im Quartalsbericht.

Die Nachfrage nach normalen Handys sinkt weiterhin, dieser Trend macht sich auch bei Nokia bemerkbar: Der Hersteller hat 55,8 Millionen Telefone der Asha-Reihe verkauft. Im Vorjahresquartal waren es noch gigantisch 76,6 Millionen Asha-Phones. Das ist ein Rückgang von 27 Prozent.


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Motorola nimmt modulares Smartphone-Konzept Phonebloks unter seine Fittiche, Hardware-Entwickler gesucht

Filed under: Smartphones

Erinnert ihr euch an das modulare Smartphone-Konzept Phonebloks? Das sympathische Projekt mit der längst überfälligen Agenda hat sich gerade mit Motorola verbündet, was die Chance für eine Realisierung des Baustein-Handys wohl umgehend in den grünen Bereich katapultiert. Bei Motorola läuft Phonebloks unter dem Titel Project Ara, dessen erklärtes Ziel es ist, analog zur App-Produktion eine Gemeinde von Hardware-Entwicklern zu etablieren, die das Konzept mit immer neuen Modulen versorgt, die man in den Handy-Rahmen (Endoskeleton bzw. Endo genannt) einklinken kann. Laut Plan soll noch in diesem Winter die erste Hardware in Form eines Module Developers Kit (MDK) kommen.

Gallery: Phonebloks / Project Ara

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GTA V: iFruit-App für Android endlich im Play Store

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Mit etwas über einmonatiger Verspätung ist die GTA V-Companion-App iFruit nun endlich auch in den Play Store eingetrudelt: Die Anwendung mit dem ironisch an ein Produkt aus Cupertino angelehnten Namen erlaubt es Grand Theft Auto-Spielern, von unterwegs die virtuellen Fahrzeuge in Los Santos zu modifizieren oder Franklins Rottweiler Chop zu trainieren. iFruit steht ab sofort zum kostenlosen Download für diverse Android-Tablets und -Smartphones bereit.

Was habe ich mich Mitte September geärgert, als ich bereits in einer der ersten Missionen von Rockstars Gangster-Epos GTA V darauf aufmerksam gemacht wurde, dass mit iFruit eine Companion-App für den Titel bereit steht — das allerdings damals nur für iOS-Devices. In der Folge haben sich die Entwickler reichlich Zeit gelassen, die Anwendung auch aufs Android-OS zu bringen — erst gestern Abend (wo ich bereits 70 Prozent des Spiels durch habe!) ist iFruit endlich im Play Store erschienen.

Mit der App können geneigte Spieler fortan in zweierlei Bereichen mobil in ihr laufendes Spiel eingreifen: Im Bereich Los Santos Customs lassen sich die eigenen Fahrzeuge tunen. Ob Nummernschilder, Spoiler, Reifen oder Motorupgrades — sämtliche im Spiel möglichen Modifikationen können über iFruit von unterwegs bestellt werden und sind dann auf der Konsole bereits im/am digitalen Wagen montiert und abholbereit.

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Mit Chop the Dog könnt ihr Franklins gleichnamigen Rottweiler mobil trainieren, in dem ihr ihn in der App füttert, ihn apportieren lasst oder ihm Kunststückchen beibringt — quasi ein GTA-Tamagotchi. Im Hauptspiel wirken sich eure mobilen Mühen dann dadurch aus, dass die Töle (die ich übrigens ständig an irgendwelchen Straßenecken in Los Santos vergesse) bei Spaziergängen geheime Gegenstände findet, Badenixen die Bikinis wegreißt oder euch in eurer Hood beschützt. Read More »

Phonebloks: Modulares Smartphone wird als „Project Ara“ Realität – bei Motorola

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Vor einigen Wochen stellten wir Phonebloks vor, eine Idee, nach der Smartphones künftig aus wechsel- und aufrüstbaren Einzelmodulen bestehen sollten. Zu ambitioniert und technisch nicht durchführbar, urteilten wir damals. Stellt sich raus, dass man bei Google und Motorola anders darüber denkt: Zusammen mit dem Phonebloks-Erfinder entwickelt man Project Ara – ein echtes modulares Smartphone, das die Industrie revolutionieren könnte.

Eine gute Idee, die Dave Hakkens mit Phonebloks da hatte: Anstatt alle paar Jahre ein komplett neues Smartphone zu kaufen, sollte man einzelne Komponenten nachkaufen und in Form von ansteckbaren Blöcken austauschen können. So könnte man sein Gerät, je nachdem was man braucht und wie man sein Gerät benutzt, beispielsweise mit einer besseren Kamera, mehr Speicher oder einem schnelleren Hauptprozessor ausstatten – Umwelt und Geldbeutel würden geschont. Hier noch das Video, mit dem Hakkens seine Idee beworben hatte:


(YouTube-Direktlink)

Es gab und gibt leider viele gute Gründe, warum Phonebloks nicht funktionieren könnte: Von der technischen Machbarkeit bis hin zur vermutlich nicht gerade kooperativen Haltung einer Industrie, der durch ein Konzept wie Phonebloks Milliardenumsätze verloren gehen würden. Dennoch wird daran, wie vor wenigen Stunden bekannt wurde, gearbeitet, und zwar bei Motorola.

Project Ara

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Wer, wenn nicht Googles Smartphone-Division sollte versuchen, ein solches bislang komplett unrealistisch scheinendes Konzept in die Realität umzusetzen? Wie Motorola vor wenigen Stunden bekannt gab, arbeitet man bereits seit einem Jahr an einem modularen Smartphone unter dem Namen „Project Ara“. Als Dave Hakkens seine Idee vorstellte, holte man ihn kurzerhand ins Boot, nun stellte Motorola seine Vision für das Smartphone der Zukunft auch öffentlich vor. Project Ara soll eine freie und offene Hardware-Plattform sein, die hochmodulare Smartphones ermöglicht. Project Ara soll das im Bereich der Hardware werden, was Android für Software war.

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Grundgedanke ist, dass das Ara-Smartphone aus einem Endoskelett als strukturellem Rahmen besteht, das die Module festhält. Als Module könnte man nahezu beliebig denkbare Komponenten anstecken – von einem neuen Prozessor über ein besseres Display bis hin zu einer Tastatur, einem Zusatzakku oder einem Pulsmessgerät. Ziel ist es, zwischen Nutzern, Entwicklern und ihren Geräten eine engere Bindung herzustellen; Nutzer sollen künftig mehr „Mitspracherecht“ bei der Wahl der Komponenten, dem Aussehen und der Gerätelebensdauer haben.

Project Ara ist natürlich alles andere als nahe der Serienreife. Während Motorola sich um die technischen Belange kümmert, soll Dave Hakkens die Community-Arbeit übernehmen. Gemeinsam mit der Phonebloks-Community und den so genannten „Ara Scouts“ will man die Möglichkeiten und Grenzen von Phonebloks ausloten. Letztere werden regelmäßig Herausforderungen im Gamification-Stil über App erfüllen müssen, die aktivsten Nutzer werden später Project Ara kostenlos, der Rest zu einem ermäßigten Preis erhalten. Als Ara Scout kann man sich bereits bewerben. Einladungen an Hardware-Entwickler werden in einigen Monaten herausgehen, das MDK (Module Development Kit) soll bereits in diesem Winter erscheinen.

Auch wenn wir nach wie vor daran zweifeln, das Phonebloks/Project Ara wirklich funktionieren kann. Andererseits: Wenn es einer kann, dann wohl Google (hier in Form von Motorola) in Form eines der berühmten „Moonshots“ des Konzerns. Wichtig wäre in einem nächsten Schritt, neben Entwicklern und Nutzern auch die Hersteller der Komponenten ins Boot zu holen. Sollten Firmen wie Qualcomm, Nvidia oder gar Samsung Ara aktiv fördern, wäre ein wichtiger Schritt auf der Strecke bereits zurückgelegt.

Was denkt ihr – werden wir in drei Jahren keine kompletten Smartphones mehr kaufen, sondern nur noch Komponenten? Eure Meinung in die Kommentare.

Quellen: Motorola Blog, Ara Scouts via Android Police

Weiterführende Artikel:

  • Android 4.4 KitKat: Optimiert für Google TV-Nachfolger „Android TV“ Gerücht
  • Phonebloks: Warum das modulare Smartphone keine Realität werden kann
  • Phonebloks: Modulares Smartphone soll Realität werden

Danke: androidnext

Video: Beauty of Mathematics

Filed under: Forschung

Dass Mathematik nicht nur aus stumpfen Zahlenreihen besteht, sondern auch ihre eigene Schönheit besitzt, hat der Philosoph Bertrand Russell schon erkannt. Die Filmemacher Yann Pinelli und Nicolas Lefaucheux beweisen genau das mit ihrem Kurzfilm “Beauty of Mathematics”. Ein Bewegtbild-Tryptychon. Links die Formel, in der Mitte das technische Diagramm und rechts die Entsprechung in der Natur. Ob Internet, Zucker im Kaffee oder Schnee. Schön anzuschauen. Film nach dem Break.

via Gizmodo

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