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Test: Gigaset QV830

Gigaset QV830

Im vergangenen Jahr ist Gigaset mit dem QV1030 und dem QV830 ist den Tablet-Markt eingestiegen. Letzteres ist nun seit einigen Wochen bei uns im Test, es ist ein günstiges 8-Zoll Android Tablet in einem Aluminiumgehäuse. Wie sich das QV830 geschlagen hat lest Ihr in den nächsten Zeilen…

Videotest

Das QV830 ein Einsteiger-Tablet, was die technischen Daten auch bestätigen: Es wird von einem Cortex A7 1,2GHz Quad-Core Prozessor betrieben und hat einen Gigabyte Arbeitsspeicher. Das 8-Zoll Display löst nicht besonders hoch auf und hat dementsprechend eine niedrige Pixeldichte. Der interne Speicher beträgt 8GB und ist über eine microSDHC-Karte erweiterbar,  ansonsten gibt es noch eine 5-Megapixel Kamera und eine 1,2-Megapixel Frontkamera.

Technische Daten des Gigaset QV830

HerstellerGigaset Communications
ModellQV830
Dimensionen200mm hoch x 141mm breit x 8mm dick bei 351g
Akku3.260mAh
PlattformAndroid OS 4.2.2 Jelly Bean
ProzessorMediaTek MT8125 Quad-Core Cortex A7
Leistung4×1.200MHz
Kurzspeicher1.024MB
Interner Speicher8GB
Externer Speicherbis zu 32GB per microSDHC-Karte
InterfacesBluetooth 4.0, WLAN 802.11 abgn
Display-TechnologieFlüssigkristall
Display-Größe8-Zoll (203mm)
Display-AuflösungXGA-Auflösung (1.024×768 Pixel)
Pixeldichte168ppi bei 786.432 Pixel
Primäre Kamera5-Megapixel (2.560 x 1.920 Pixel)
Sekundäre Kamera1,2-Megapixel (1.280 x 960 Pixel)

Lieferumfang, die Hardware und der erste Eindruck

Das Tablet wird in einer weißen Verpackung geliefert. Im Lieferumfang befindet sich neben dem QV830 das Übliche: ein USB-Kabel, ein Netzstecker zum Laden, der mit dem USB-Kabel verbunden werden muss, ein Quick-Start-Guide und ein kleines Heft mit Sicherheitshinweisen.

Kommen wir zum eigentlichen Punkt, dem Tablet: Das Gigaset QV830 ist ein Gerät aus Aluminium, Glas und Kunststoff. Die Front ist sehr minimalistisch und komplett schwarz. Das Display ist wie bereits einige Male erwähnt 8-Zoll groß, oberhalb des Displays sitzt eine 1,2-Megapixel Kamera. Die rechte und die linke Seite sind beide frei von jeglichen Tasten und sind leicht abgerundet. Die obere und untere Seite unterscheiden sich vom Rest des Gerätes durch einen nach Chrom aussehenden Look aus Kunststoff. Während auch die untere Seite frei ist, hat Gigaset alle Tasten und Anschlüsse auf eine Seite verlagert, auf die obere nämlich. Dort befinden sich von rechts nach links der An-/Aus-/Standby-Knopf, der Einschub für die microSDHC Speicherkarte, ein 3,5mm Kopfhörereingang, ein Mikrofon, der microUSB Anschluss und die Lautstärkewippe. Die Rückseite des QV830 besteht aus eloxiertem Aluminium, hier wurden die Kamera, ein Gigaset-Schriftzug und der sehr laute Mono-Lautsprecher platziert. Des Weiteren ist auf der Rückseite ein kleiner Aufkleber mit den Hardware-Informationen und eine kleine Kunststofffläche, der wohl ein WLAN-Empfang ermöglichen soll. Der Akku ist nicht austauschbar.

Gigaset QV830

„Das neue Gigaset-Tablet QV830 mit 8-Zoll Display erfüllt optisch und qualitativ höchste Ansprüche“, schreibt Gigaset auf der offiziellen Website über das QV830. Leider kann ich dies nicht bestätigen, denn es fühlt sich alles andere als qualitativ hochwertig an. Angefangen mit dem Chrom-Kunststoff, der einfach nur günstig aussieht und optisch nicht zum Rest des Gerätes passt bis hin zu den Tasten die einen ungewohnten Druckpunkt haben und nicht fest genug sitzen. Die Aluminiumrückseite fühlt sich gut an, ist aber zu dünn und lässt sich eindrücken. Das Gehäuse knarzt leicht, was man besonders an den Stellen merkt an dem das Aluminium auf den Kunststoff trifft. Positiv ist dafür das geringe Gewicht und die Handlichkeit die, die das 8-Zoll Tablet bietet. Die Ränder oben und unten sind dennoch unnötig groß geworden.

Performance

Im QV830 arbeitet als ein Cortex A7 MediaTek MT8125 Quad-Core mit jeweils 1,2GHz. Der Arbeitsspeicher beträgt 1GB. Der Cortex A7-basierte Prozessor ist nicht wirklich der beste auf den Markt und ist verglichen mit aktuellen CPUs veraltet. Die Performance ist in Ordnung. Während des Navigierens im System gibt es keine Ruckler oder gar Aussetzer. Jedoch kann das Laden einer etwas größeren App, meistens bei Spielen, etwas länger. Wer sich für das QV830 entscheidet wird ab und an mal längere Ladezeiten in Kauf nehmen müssen, was manchmal wirklich nervig sein kann. Ansonsten ist die Performance wie eingangs erwähnt in Ordnung bis gut, auch der Browser macht bezüglich Ladezeiten und Navigation keine Probleme. Die Benchmarks für alle die es interessiert: Im HTML5 Test werden unter Chrome gute 465 Punkt vergeben, im AnTuTu Benchmark 13.140 Punkte und im 3DMark (Ice Storm) 3.173 Punkte.

Software

Als Software kommt Android OS 4.2.2 Jelly Bean ohne großartige Änderungen oder zusätzliche Apps zum Einsatz. Wir sprechen also von einem Vanilla Android, zu dem wir eigentlich kaum mehr etwas sagen müssen. Man hat fünf feste Homescreen, die man mit Widgets und Apps belegen kann. Das System hat einen App-Launcher mit einem Raster von 6×5 oder 5×8 im Querformat, es gibt zwei Leisten: eine für Benachrichtigungen und eine für Kurzeinstellungen. Das System läuft stabil, mehr lässt sich zu der Software wirklich nicht sagen, da wie bereits erwähnt, das bekannte Stock Android auf dem Gerät läuft.

Display

Das IPS-LCDisplay löst mit XGA (1.024×768 Pixel) auf, die Pixeldichte beträgt 168ppi. Und das Display ist wirklich so schlecht wie man es sich bei den Informationen denken kann. Das Schwarz ist mehr ein sehr dunkles Grau und die Farben sind blass. Noch schlimmer ist jedoch die Pixeldichte, Fotos und Texte sind einfach sehr unscharf, was man besonders stark merkt wenn man ein Smartphone mit einer hohen Pixeldichte nutzt. Fotos, Videos und Texte lesen machen weniger Lust mit der Pixeldichte, die auch bei der Preisklasse nicht mehr sein muss. Einzig die Helligkeit ist in Ordnung, ansonsten ist das Display die Schwachstelle des Gerätes.

Akustik, Empfang, Kamera & Akku

Der Lautsprecher im QV830 ist nicht gut. Bei leisen bis moderaten Lautstärken ist alles in Ordnung, ab ca. 70% der Lautstärke kratzt der Lautsprecher. Der Sound über den 3,5mm Klinkenanschluss, den man aufgrund des Lautsprechers auch oft nutzen wird, ist gut. Der WLAN-Empfang ist gut, die Software zeigt zwar oft nur einen Balken, die Geschwindigkeit und die Stabilität sind jedoch positiv. Das Tablet besitzt eine 5-Megapixel Kamera und eine 1,2-Megapixel Frontkamera, eine LED gibt es nicht. Beide Kameras reichen gerade mal für Schnappschüsse. Für Videotelefonie reichen sie auch. Mehr wäre schön, aber nicht unbedingt notwendig in einem Tablet. Der Akku ist 3.260mAh stark und hält ca 4-5 Stunden bei mittlerer Helligkeit und normaler Nutzung.

Fazit

Gigaset QV830

Gigaset Communications’ QV830 hätte ein sehr gutes Tablet werden können. Die Ansätze sind gut, es scheitert aber an der Umsetzung. Das Gehäuse ist trotz guter Materialwahl schlecht verarbeitet und sonst wurde teilweise zu schwache Hardware verwendet. Positiv ist jedoch das System, das trotz der schwachen Hardware zuverlässig läuft. Wer ein starkes Tablet sucht, auf dem er oft spielen und Videos sehen möchte, der wird mit dem QV830 definitiv nicht zufrieden sein. Wer wenig Ansprüche hat, wie zum Beispiel einfach mal E-Mails schreiben oder im Internet surfen und dabei noch etwas Kleines haben will, für denjenigen ist das QV830 sicher keine schlechte Wahl. Eine bessere, aber deutlich teurere Alternative ist das Nexus 7 (2013) von Google.

Der Preis für das QV830 von Gigaset beträgt knapp 180€, sowohl für die schwarze, als auch für die silberne Variante.

BestRankZ

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Leak zeigt HTC One-Nachfolger „M8“ auf einem Bild

Es ist eines der Telefone, die wir in diesem Jahr unbedingt sehen möchten: Das M8 von HTC. Okay, das ist nur der Arbeitstitel, wie das Telefon wirklich heißen wird, weiß wohl nur Peter Chou und seine Gang, vielleicht aber auch noch einige Externe. Wie auch immer: Wir sprechen schon seit mehreren Monaten über das M8 und so wirklich viel wissen nicht darüber. Und vor allem wie es aussehen wird, ist uns auch nicht bekannt. Das nachfolgende Bild soll es zeigen, behauptet der Veröffentlicher auf Twitter:

HTC One-Nachfolger M8

Es sieht aus, wie das One aus dem Jahr 2013. Die Gerüchte haben bereits davon gesprochen, dass HTC das Aussehen kaum verändern wird. Jedoch fallen mir sofort drei Dinge auf: das Mikrofon ist dieses Mal links positioniert, statt rechts, das Telefon hat eine Dual-LED und eine Dual-Kamera, seht Ihr’s? Es ist nicht ein Fingerabdruckscanner oder -sensor, es ist tatsächlich eine zweite Kamera. Kommt jetzt wieder der 3D-Trend..?

Wozu die Kamera wohl gut, was denkt Ihr..?


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Leak: HTC M8 Foto taucht auf

Das HTC M8, der Nachfolger des HTC One, hat uns hier schon diverse Male gerüchteweise beschäftigt, wirkliche Details gab es aber bisher nicht. Jetzt ist das erste Foto via @htcfamily_ru aufgetaucht, das die Rückseite des neuen HTC-Flaggschiffs zeigen soll. Demnach würde das M8 seinem Vorgänger zumindest von hinten weitgehend gleichen, allerdings scheint es zwei Kameras und zwei LED-Blitze zu haben. Spätestens zum MWC wissen wir mehr.

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Kreuzfahrt mit Video-Aussicht: Display-Fenster für Innenkabinen bei Royal Caribbean

Filed under: Displays, Haushaltstechnik

Nicht das erste virtuelle Fenster, das uns hier unterkommt, aber in diesem Fall geht es um ein konkretes Szenario: Auf Kreuzfahrtschiffen der Firma Royal Caribbean gibt es jetzt Innenkabinen mit “virtuellem Balkon” in Form eines 80-Zoll-Bildschirms, auf dem in Raumhöhe eine aktuelle Aussicht per HD-Video-Stream läuft, der von einer Reihe RED-Epic-Kameras rund ums Boot gefilmt wird. Gäste können dann zwischen verschiedenen Perspektiven wählen, die zwar nur “annähernd in Echtzeit” übertragen werden, was aber dank ausgeklügelter Technik der Firma Control Group keinesfalls zu Seekrankheit-auslösenden Wahrnehmungsungleichzeitigen führen soll. Diese virtuelle Aussicht in einer klaustrophobisch gelegenen Kabinen hört sich für uns ziemlich gruselig an, aber wir gehören wohl sowieso nicht zur Kreuzfahrer-Zielgruppe. Ein weiteres Bild nach dem Break.

via wired

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Happy Nachträglich: Apple filmt den 30. Mac-Geburtstag auf iPhones, macht Video draus

Filed under: Companies

Am 24.01.2014 hat Apple den 30. Geburtstag vom Mac gefeiert. An diesem Tag schickte Cupertino 15 Kamerateams um die Welt, alle mit einem iPhone 5s ausgestattet, um das Geschehen in Melbourne, LA, Pompeji, Tokyo, Botswana und Puerto Rico zu dokumentieren. Über 70 Stunden Material wurden gesammelt und in ein 90-sekündiges Video geschnitten. Natürlich am Mac. Was an dem Macday alles passiert ist, seht ihr nach dem Break.

via Macworld

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