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Bestenliste: Gamepads für PC und Retro-Konsole

Wer viel und gerne spielt, sollte sich ein Gamepad vorlegen. Wir stellen fünf Controller vor, die eine Blick wert sind.

Im letzten Jahr haben wir zahlreiche Gamepads ausprobiert. Diese mussten nicht nur zeigen, wie gut sie sich unter Windows nutzen lassen. Gerade das Interesse für alte Spiele und selbst gebauten Retro-Konsolen wie etwa Retropie setzen fast ein Gamepad voraus. In dieser Bestenliste zeigen wir fünf Controller, die unserer Meinung nach zu den besten Gamepads gehören.

Unser Favorit ist das Gamepad der Xbox One. Das liegt nicht nur daran, dass der Controller richtig gut in der Hand liegt. Er wird am PC unter Windows direkt erkannt, die meisten Spiele sind von Haus aus auf den Controller optimiert. Zudem gibt es eine breite Unterstützung für andere Betriebssysteme, das Retrokonsolen-System Retropie etwa kommt ebenfalls direkt mit dem Xbox-Controller klar. Beim Kauf sollte man darauf achten, eine Version mit Bluetooth zu erwischen. Die lässt sich sowohl am PC, Notebook oder an Smartphones und Tablets kabellos verbinden. Im Testbericht gehen wir auf die weiteren Details des Xbox One Controllers ein.

Silber geht an den Controller von Gembird, der den klassischen Playstation-Controller nachahmt. Im Test hat uns gefallen, dass der Controller gut in der Hand liegt und überraschend präzise ist – vor allem, wenn man den Preis sieht. Einzeln kostet der Gembird JPD-UDV-01 knapp 7 Euro, das Doppelpack liegt um die 10 Euro. Das ist gut investiertes Geld, vor allem, wenn man das Gamepad nur ab und zu benötigt. Dazu gibt es eine kabellose Variante, die ist aber deutlich teurer und konnte uns im Test nicht so sehr überzeugen.

Der letzte Platz auf dem Treppchen geht an das F310 Gamepad von Logitech. Es erinnert optisch an den Controller der Xbox 360, das schwammige Steuerkreuz kommt aber nicht an dessen Präzision heran. Im Test fiel uns auf, dass sowohl die Vibrationsfunktion des Originals fehlte, zudem war die Eingabe schwammiger. Dafür punktet Logitech im Test beim Preis und bei einer breiten Unterstützung von Spielen, sowohl auf Windows wie auch auf Retropie.

Der Steam Controller von Valve ist etwas exotisch. Damit er zu seiner vollen Leistung auflaufen kann, braucht er den Steam Client. Denn das Gamepad lässt sich für jedes Spiel (fast) beliebig anpassen. Zusammen mit dem Touchpad auf der rechten Seite lassen sich auch Spiele zocken, die eigentlich eine Maus benötigen. Eine Runde Civilization auf der Couch ist damit durchaus machbar. Die enge Koppelung an die Steam Software macht den Controller aber deutlich weniger flexibel die anderen Produkte in der Liste, dennoch sollte man ihn nicht einfach abschreiben. Wer sowieso in erster Linie auf Steam setzt, sollte einen Sale abwarten und zuschlagen. Den Einzeltest gibt es hier.

Am Speedlink Quinox Pro hat uns im Test gefallen, dass man mehrere Zusatztasten hat, die sich mit Funktionen und sogar Makros programmieren lassen. Das geht aber nur am Controller, leider gibt es keine komfortable Zusatzsoftware. Ansonsten erinnert der Controller an den der Xbox, liegt preislich aber eher auf dem Niveau des Valve-Controllers.

Wer viel spielt, sollte sich ein Gamepad zulegen. Viele aktuelle 3rd-Person-Spiele profitieren davon, fürs Zocken von Spieleklassikern, etwa in Emulatoren, sind sie deutlich besser als die Tastatur. Ein guter Controller muss dabei nicht die Welt kosten.

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Danke: bestboyzde

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